DE449048C - Ausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit um eine Achse schwingenden Exzentern, deren Joche durch federnde, in einem Rahmen gelagerte Druckstifte in ihrer Arbeitslage gehalten werden - Google Patents
Ausloesevorrichtung an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit um eine Achse schwingenden Exzentern, deren Joche durch federnde, in einem Rahmen gelagerte Druckstifte in ihrer Arbeitslage gehalten werdenInfo
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- DE449048C DE449048C DEM91573D DEM0091573D DE449048C DE 449048 C DE449048 C DE 449048C DE M91573 D DEM91573 D DE M91573D DE M0091573 D DEM0091573 D DE M0091573D DE 449048 C DE449048 C DE 449048C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
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Description
- Auslösevorrichtung an Natrizensetz- und Zeilengießmaschinen mit um eine Achse schwingenden Exzentern, deren Joche durch federnde, in einem Rahmen gelagerte Druckstifte in ihrer Arbeitslage gehalten werden. Bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen dient zum Auslösen der Matrizen aus dem Magazin vielfach eine mechanisch angetriebene Auslösevorrichtung, welche in schwingenden Jochen gelagerte Exzenter enthält, die beim Anschlagen einer Taste mit ständig umlaufenden Walzen in Berührung kommen. Das Exzenterjoch führt hierbei eine Schwingung um einen Zapfen aus und hebt die die Aus#Iösung der Matrize be-#Ärirkende Stange an. Es ist bereits vorgeschlagen worden, die einzelnen die Exzenter tragenden joche für sich auswechselbar an dem Tastbrettrahmen zu lagern, und es sind zu diesem Zweck die joche mit hakenf brmig ausgebildeten Teilen über eine Welle gelegt worden, wobei sie gegen ein Anheben durch eine über den hakenförmigen Teil fassende Leiste gehalten werden. Vorzugsweise wird diese Einrichtung gleichzeitig dazu benutzt, um die ein sicheres Auslösen gewährende Oberbewegung aufzunehmen. Zu diesem Zweck sind in die erwähnte, über den hakenförmigen Teil fassende Leiste federnde Stifte gelagert, welche ein Anheben des Hakens ermöglichen, wenn eine Überbewe-,ning eintritt.
- Es kommt bei solchen Einrichtungen vor, (laß einzelne Federn versagen oder einer der federnden Stifte unwirksam wird. In diesem Falle mußte dann die ganze Schiene abgenommen werden, um die schadhafte Feder oder den schadhaften Stift auszuwechseln. Hierbei wurden aber auch sämtliche anderen Federn und Stifte frei, so daß der Zusammenbau Schwierigkeiten verursachte, vor allen Dingen sehr zeitraubend war.
- Die Erfindung hilft diesem Übelstanae dadurch ab, daß die einzelnen Druckstifte auch einzeln und unabbingig von den anderen auswechselbar in die Deckschiene eingesetzt sind.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine schematische Darstellung der Auslöseeinrichtung, Abb. 2 einen Teil von Abb. i bei anderer Lage der Deckschiene und der Druckstifte und Abb. 3 eine Einzeldarstellung eines Druckstiftes und seiner Feder.
- Die in der üblichen Weise als Doppelhebel ausgebildete Taste A hebt beim Niederdrücken des Tastknopfes ein Gleitstück B an, welches hierdurch einen.Sperrhebel C um seine Drehachse schwingt * Der freie Arni des Sperrhebels, der unter dem hinteren Ende des joches D liegt, gibt dadurch das Joch frei, so daß das in dem Joch gelagerte ExzenterE in Eingriff -mit einer ständig umlauf enden Walze F gelangt und von dieser mitgenommen wird, Hierbei erfolgt eine Schwingung des ExzenterjocfiesD um die Schwingachse G. Infolgedessen hebt sich das hintere freie Ende des joches D und bewegt die Matrizenauslösestange H aufwärts. Diese trifft gegen die ankerartig wirkende Auslösevorrichtung.T, welche die vorderste im Magazin befindlicbe Matrize K freigibt und in bekannter Weise in den Sammler abgleiten lißt. Das vordere, um die Achse G fassende Ende des Exzenterjoches D ist in bekannter Weise hakenförtnig ausgebildet, so daß es von oben über die Achse aufgelegt werden und in senkrechter Richtung auf der Achse auf und ab gleiten kann. Um dieses hakenförmige Ende in seiner unteren Lage in Anlage an dem Zapfen G zu halten, sind Druckstifte a vorgesehen, welche mit ihrem unteren Ende durch Schlitze b einer Leiste c hindurchfassen. Die Leiste c ist um die Achse G schwing#ar an dem Tastbrettrahmen gelagert und U-förmig gestaltet. Der untere Schenkel enthält die bereits erwähnte ,geschlossene scblitzförmige Öffnung b, während der obere Schenkel e einseitig offene Schlitze d enthält. In diese Schlitze kann der obere Teil der Druckstifte a eingefügt werden. Um den Druckstift ist eine Feder f herumgelegt, welche am unteren Ende des Stiftes unter eine Nase g faßt, die ein Ab- fallen der Feder von dem Druckstift verhindert. Schließlich sind die einzelnen Druckstifte noch mit Nasen h versehen, welche als Anschlag dienen und ein zu weites Hindurchdringen der Anschlagstifte durch die Schlitze b verhindern. Die Nasen h sitzen nur auf einer Seite der Stifte, und zwar nach der offenen Seite des Rahmens c zu, während die gegenüberliegende Seite abgerundet ist. Hierdurch wird einmal das Herausklappen der Stifte aus der Stellung nach Abb. i in die Stellung nach Abb. 2 ermöglicht, andererseits -wird aber noch bewirkt, daß, wenn der Stift sich in der Arbeitslage befindet, durch den einseitigen Druck zwischen dem Ansatz h und dem Unterschenkel der Leiste c der Stift a an seinem oberen Ende in die Schlitze d hineingedrückt wird, also in Anlage mit dem Grund des kammartig ausgebildeten oberen Schenkels e der Leiste c gehalten wird.
- Der ohere Schenkel e besitzt noch einen Wulsti, welcher ein Herausrutschen der Feder nebst Stift verhindert. Der Druckstift dient in bekannter Weise einmal dazu, (las Herausnehmen der einzelnen Exzenterjoche P zu ermöglichen; wenn nämlich die U-förmige Leiste c in die in Abb. 2 ersichtliche Stellung zurückgeklappt ist, so kann jedes Exzenterjoch einzeln herausgenommen werden. Ferner dient der Druckstift zur Aufnahme der Überbewegung: wenn nämlich (las ExzenteriochD so weit um den ZapfenG geschwungen ist, daß die MatrizeK auslöst und eine weitere Aufwärtsbewegung nicht mehr möglich ist, so schwingt das Joch weiter um die Anlagestelle an der Auslösestange H, wobei sieh der hakenf8rmige Teil uni die Achse G verschiebt und den Druckstift unter Zusammendrücken der Federf nach oben schiebt.
- Von den bekannten Einrichtungen, welche in genau der gleiebert Weise arbeiten, unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand also ferner noch dadurch, daß der Druckstift nicht als runder Stift, sondern als flacher Teil ausgebildet ist, der in einfacher Weise durch Stanzen o. dgl. hergestellt werden kann. Außerdem ist infolge der beschriebenen Lagerung der Druckstifte in der U-f#)rmigen Leiste c die Auswechslung der 11 21 einzelnen Stifte in der aus Abb.:2 ersichtlichen Weise möglich, und zwar kann jeder Stift, unabhängig von dem anderen, einzeln herausgenommen werden, ohne die anderen Stifte zu stören, es wird desball) die Auswechslung keim Versagen oder Festklemmen eines Stiftes in der einfachsten Weise möglich.
- Natürlich kann« die Einrichtung iin einzelnen auch anders ausgebildet sein: so könnten z. B. auch die Schlitze d in dem oberen Schenkel der Leiste geschlossen sein und (las Auswechseln in der Weise vorgenommen werden, daß die Druckstifte _#o weit angehoben werden, bis sie aus den unteren Schlitzen b herausgleiten und dann nach vorn herausgezogen werden können. Es könnte der Leiste c an Stelle ihrer U-förmigen Gestalt auch eine beliebige andere Form gegeben werden; wesentlich für die Erfindung ist nur die Auswechselbarkeit der einzelnen Druckstifte durch getrennte Lagerung derselben in Schlitzen, Bohrungen o. dgl. einer gemeinsamen Leiste. Natürlich könnte die Leiste anstatt in der abgebildeten Weise schwing' bar auch abschraubbar oder in einer sonstigen Weise abnehmbar an dem Tastbrett befestigt sein.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Auslösevorrichtung an Matrigensetz- und Zeilengießmaschinen mit tun eine Achse schwingenden Exzentern, deren Joche durch federnde, in einem Rahmen gelagerte Druckstifte in ihrer Arbeitslage gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstifte durch ihre Federn in Schlitzen oder Bolirungen des Rahmens so gelagert sind, daß sie einzeln, ohne einander zu beeinflussen, ausgewechselt werden können.
- 2. Auslösevorrichtung nachAnspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Schienen (e) des Rahmens (c) offene Schlitze besitzt und an den offenen Enden der Schlitze ein Wulst (i) vorgesehen ist, um ein unbeabsichtigtes Herausgleiten der einzelnen Stifte zu verhindern. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch i, I dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstifte flache, vorzugsweise durch Stanzen herzustellende Teile sind, deren untere Grenzlage durch an ihnen angeordnete, mit einer der Führungsleisten zusammenarbeitende Anschläge gesichert wird. 4. Auslösevorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstifte mit Ansätzen (g) versehen sind, über welche die Federn fassen, um ein unbeabsichtigtes Fortspringen der Federn beim Herausnehmen der einzelnen Stifte zu verhindern. 5. Auslösevorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Stifte (a) mit nur einseitig angeordneten Ansätzen o. dgl. (h) gegen die untere Führungsleiste legen, so daß durch den einseitigen Druck die Stifte in die obere kammartige Führung hineingedrückt werden.
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| DE449048C true DE449048C (de) | 1927-09-03 |
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