AT157678B - Verfahren zur Herstellung von Alkohol durch Gärung. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Alkohol durch Gärung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Alkohol durch Gärung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 1. Zu 1000 l einer zuckerhaltigen Flüssigkeit, die man vorher von der Gesamtheit oder einem Teil der in ihr enthaltenen stickstoffhaltigen Stoffe durch Extrahieren, Ausfällen oder beliebige andere bekannte Massnahmen befreit hat, wird eine Hefemenge zugesetzt, die einer Menge von 8 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht. Man lässt die Gärung vor sich gehen und entfernt dann die Hefe in bekannter Weise, z. B. durch Zentrifugieren, Filtrieren oder Niederschlagen. Zufolge des Mangels an Stickstoff bleibt das Gewicht der entfernten Hefe unter einem Wert, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht. Man bringt diese Hefe wieder in frischen Zuckersaft ein, welcher ebenfalls frei von Stickstoff oder arm an Stickstoff ist, wobei die Mengenverhältnisse so gewählt werden, dass das Volumen der Mischung wiederum 1000 beträgt. Es tritt von neuem Gärung ein, die ebenso verläuft wie die erste. und man kann in dieser Weise eine weitere Gärung oder eine grosse Anzahl weiterer Gärungen durchführen, wobei man sich vergewissert, dass das Gewicht der Hefe einen Wert, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht, nicht erreicht. 2. Zu 1000 1 zuckerhaltiger Flüssigkeit wird eine Hefemenge zugesetzt, die einer Menge von 6 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht. Man fügt sogleich eine geeignete Menge Furfurol zu, die zwischen 0-5 g und 10 g pro Liter betragen kann. Man lässt die Gärung vor sich gehen und entfernt hierauf die gesamte Hefe mit Hilfe bekannter Massnahmen. Es zeigt sich, dass die Menge der in dieser Weise entfernten Hefe einen Wert, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht, nicht überschreitet. Man gibt diese Hefe in frische zuckerhaltige Flüssigkeit, wobei man die Mengenverhältnisse so wählt, dass das gesamte Volumen der Mischung gleichfalls 1000 l beträgt und setzt wieder Furfurol zu. Es findet eine neue Gärung statt, die in gleicher Weise wie die erste verläuft, und man kann in dieser Weise eine weitere Gärung oder eine grosse Anzahl weiterer Gärungen durchführen, ohne dass die Menge der Hefe einen Wert erreicht, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht. EMI2.2 pro Liter bewegen kann. Man lässt die Gärung vor sich gehen und entfernt dann die gesamte Hefe in bekannter Weise. Es zeigt sich, dass die Menge der in dieser Weise entfernten Hefe den Wert, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht, nicht übersteigt. Man führt diese Hefe in frischen Zuckersaft ein, dem man die geeignete Menge von Ulminsäuren zugesetzt hat, wobei die Mengenverhältnisse so gewählt werden, dass das gesamte Volumen der Mischung EMI2.3 Es findet eine neuerliche Gärung statt, die ebenso verläuft wie die erste ; man kann in dieser Weise eine weitere oder eine grosse Anzahl weiterer Gärungen durchführen, ohne dass die Menge der Hefe einen Wert, der einer Menge von 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. entspricht, merklich überschreitet. Diese Beispiele zeigen für die Durchführung des Verfahrens besonders geeignete Ausführungsformen. Im Sinne der Erfindung können jedoch auch sonst alle Mittel angewendet werden, welche geeignet sind, die spezifische zelluläre Sättigung so zu beschränken, dass eine Menge von der Grössenordnung von etwa 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. auf 1000l zu vergärender zuckerhaltiger Flüssigkeit entfällt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Alkohol durch Gärung, bei welchem in einer Anzahl aufeinanderfolgender Gärungen die in einer ersten Gärung eingestellte spezifische zelluläre Sättigung konstant gehalten wird, indem die gesamte Hefe bei Beendigung jeder Gärung aus der Gärlösung entfernt und für die Vergärung von so viel frischem Gärgut wiederverwendet wird, dass das resultierende Gesamtvolumen dem der ersten Gäroperation gleichkommt, dadurch gekennzeichnet, dass man aus der Gärlösung Nährstoffe, die zum Aufbau der Hefezellen dienen, insbesondere stickstoffhaltige Stoffe, zur Gänze oder zum Teil entfernt und/oder der zu vergärenden zuckerhaltigen Flüssigkeit Stoffe zusetzt, die geeignet sind, die vegetativen Funktionen der Hefezellen zu hemmen, ohne die enzymatischen Wirkungen zu behindern,wie beispielsweise Furfurol, Ulminsäuren, Zinkchlorid, Zinksulfat od. dgl., um den spezifischen zellulären Sättigungsgrad der Hefe planmässig zu regeln und auf einem Werte zu halten, der 10 kg Hefe mit einem Wassergehalt von 75 v. H. auf 1000 l zu vergärender zuckerhaltiger Flüssigkeit nicht iibersehreitet.
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