AT151883B - Schaltungsanordnung für den Betrieb von Gefahrmeldern od. dgl. über Fernsprechteilnehmerleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für den Betrieb von Gefahrmeldern od. dgl. über Fernsprechteilnehmerleitungen.

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AT151883B
AT151883B AT151883DA AT151883B AT 151883 B AT151883 B AT 151883B AT 151883D A AT151883D A AT 151883DA AT 151883 B AT151883 B AT 151883B
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AT
Austria
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circuit arrangement
relay
subscriber lines
winding
telephone subscriber
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Application number
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English (en)
Inventor
Hugo Ing Schedlbauer
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schaltllngsanordnung   für den Betrieb von Gefahrmeldern od. dgl. über Fernsprechteilnehmer- leitungen. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Relais S über B 11 und Erde an die   b-Leitung.   Dadurch fällt das Relais B, das infolge Remanenz seinen Anker noch angezogen gehalten hat, ab, da die Wicklung B 11 der Wicklung   B 7 gegengeschaltet   ist. 



  Die Wicklung B 11 ist so bemessen, dass nur die Remanenz überwunden wird, das Relais B jedoch 
 EMI2.1 
 kreise-Pol der Batterie, Relais   R-Wicklung R 1, 19 t, b-Leitung,   Relais   S-Wicklung S 1,   4 e, Relais   B-Wicklung   B 11,   Erde, + Pol   der Batterie, Relais R im Vorwähler spricht an und bringt denselben in bekannter Weise durch   Schliessen   des Kontaktes   15 T im Stromkreise - Pol   der Batterie, 15 r, 3   t,   Drehmagnet des Vorwählers D,   Relaisunterbrecher   RU, Erde, + Pol der Batterie zum Anlaufen. 



   Nach Öffnen des Melderkontaktes 4 ehalten die Relais N und Rim Stromkreis-Pol der Batterie, Relais   R-Wicklung R 1, 19 t, b-Leitung,   Relais S-Wicklung   91, 2 i, 11, a-Leitung, 17 t, 18 r Relais     R-Wicklung R 11,   Erde,   + Pol   der Batterie weiter. Die Gesellschaftsleitung ist dadurch gegen den Eintritt einer andern an derselben Leitung liegenden Sprechstelle gesperrt, da Sperrspannung über die Wicklung   S I   des Relais S an der a-Leitung liegt, Der Vorwähler prüft in bekannter Weise über 
 EMI2.2 
 



   Die Einstellung der Wähler im Amt erfolgt durch Stromstosssteuerung mittels des Melderkontaktes 2 i, der vom Ablaufwerk des Melders betätigt wird, in gleicher Weise, wie dies bei einer Nummernscheibe geschieht. Während der Wahl liegt Sperrspannung an der a-Leitung von dem jeweils gesteuerten Wähler her, gleichzeitig wird Relais S über die   Wicklung S 1   gehalten und durch Kurzschluss der Wicklung   S   111 durch den Melderkontakt 6 l abfalls verzögert, so dass es während der Stromunterbrechungen durch den Kontakt 2 i nicht abfällt. 



   Nach Beendigung des Wahlvorganges werden die Kontakte 11 und 61 vom Laufwerk wieder in die Anfangsstellung umgelegt und die aufgebaute Verbindung über die Schleife   a-Leitung,     11, 5 s,     S 11, j8111, 61, b-Leitung   gehalten. Die Wicklung   S 1   wird stromlos, Relais S hält über die Wicklungen S 11 und   S III   weiter, wodurch die Sperrspannung über die Schleife an der a-Leitung liegt. 



  Durch den Kontakt   16 s   wird die Erde von der dem   Melder vorgeschalteten Fernsprechstelle   abgetrennt, um es dieser zu ermöglichen, die vom Melder aufgebaute Verbindung zu übernehmen. Dies ist möglich, solange die Verbindung von der angerufenen Stelle gehalten   ("gefangen")   wird. 



   Die Auslösung erfolgt durch Freigabe der Verbindung von der angerufenen Stelle. Relais   S   wird stromlos und fällt ab, der Anfangszustand ist wieder hergestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Schaltungsanordnung für den   Betrieb von Gefahrmeldern od. dgl. über   Fernsprechteilnehmer-   leitungen, wobei bei Besetztsein der Teilnehmerleitung die Fernsprechverbindung zugunsten der Melderverbindung nicht getrennt werden soll oder wie bei   Gesellsehaftsleitungen   nicht getrennt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der zwecks Betätigung des Melders gegebene Anreiz bei Besetztsein der Leitung durch eine Fernsprechverbindung über deren Dauer gespeichert und erst nach Freiwerden der Leitung wirksam wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle für den Betrieb des Melders erforderlichen Magnete und Relais von der Amtsbetriebsbatterie über die Fernspreeh- teilnehmerleitung gespeist werden.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Melderanreiz nur durch Ingangsetzung des Melders selbst wieder ausgelöst werden kann.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichet, dass nach Ablauf des Melders von der ihm zugehörigen Fernsprechstelle die aufgebaute Verbindung, so lange sie von der angerufenen Stelle (Feuerwehr oder Polizei usw.) gehalten wird, zwecks zusätzlicher telephonischer Verständigung übernommen werden kann.
AT151883D 1936-07-23 1936-07-23 Schaltungsanordnung für den Betrieb von Gefahrmeldern od. dgl. über Fernsprechteilnehmerleitungen. AT151883B (de)

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