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Schaltungsanol'dnung für Fernsprechnebenstellenzentralen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schaltungsanordnung fürNebenstelleilzentrah'n, welche an Ämter angeschlossen sind. die durch Erden der Teilnehmerschleife gerufen werden und bei welchen die Sprechverbindungen bereits durch das Auflegen nur eines der beiden sprechenden Teilnehmer getrennt werden. Um bei solchen Anlagen bei noch angeschalteten Teilnehmer der Neberstellenzentrale den Empfang neuer Anrufe zu ermöglichen, die Durclischaltnng zu
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den Nachteil eines verhältnismässig grossen Aufwandes an Schaltmitteln zur Erfüllung der gestellten Aufgabe aufweisen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun. die Zahl der erforderlichen Schaltmittel. besonders der Relais, soweit als möglich herabzudrucken.
Während die bekannten Ausführungen meistens vier Relais für diesen Zweck benutzen.
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Relais die gestellte Aufgabe zu lösen.
Wenn man grundsätzlich feststellt, wieviel Schaltmittel zur Lösung der gestellten Aufgabe unbedingt notwendig sind, so kommt man zu dem Ergebnis, dass hiezu drei Schaltmittel notwendig sind. u. zw.
1. ein Schaltmittel f1lr die Signalisierung des Allrufes.
2. ein Schaltmittel. welches die Duchschaltung berbeiführt und vom Amtsspeisestrom abhängig ist. und
3. ein Schaltmittel. welches von der Nebenstelle gesteuert wird.
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Schaltmittel lediglich vom Amtsanrufrelais und von einem von der Nebenstelle abhängigen Schaltorgan gesteuert wird.
Das die Durchschaltung der Amtsleitung bewirkende Relais B wird im Haltestromkreis des Alutsanrufrelais A erregt. Als Durchschalterelais, welches vom Amtsspeisestrom abhängig
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eines Stöpsels über die Klinke Scheife gebildet wird. welche auf irgendeine Art impulsweise unterbrochen werden kann, während bei Fig. 2 die Schleife auf irgendeine Weise an die Amtsleitung gelegt werden kann.
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a) Ankommender Verkehr.
Der vom Amt kommende Rufweehselstrom erregt das A-Relais. welches so ausgebildet ist, dass es auf Wechselstrom anspricht und auch ohne Haltewicklung seine Kontakte sicher betätigt. Der Stromkreis ist folgender :
1. Rufstromquelle vom Amt, a-Leitung, Kondensator Ko, Relais A, Relais B über die b-Leitung zum Amt zurück.
Das Relais B besitzt Kupferdämpfung und spricht auf Wechselstrom nicht an. Das Relais A schafft sich nun einen Haltestromkreis.
2. Erde. Klinkenkontakt, Kontakt a. Widerstand Wi, Nachtschalter N (Ruheseite), Relais A, Relais B über die b-Leitung zur Spannung im Amt.
Ein nicht gezeichneter Kontakt des Relais A bringt ein Anrufzeichen. Das Relais B spricht nun über den Haltestrom des Relais A an und bereitet mit seinem Kontakt b die Durchschaltung der Amtsschleife vor.
Die Bedienungsperson stellt nun durch Stecken des Stöpsels Schleife zum Amt her und unterbricht durch Öffnen des Klinkenkontaktes den Haltestromkreis für die Relais A und B.
Das Relais A fällt ab, während sich das Relais B über dem Speisestrom festhält.
Wenn nach Gesprächssohluss der fremde Teilnehmer zuerst auflegt, so löst die Verbindung aus und das Relais B fällt ab. Ein neu ankommender Ruf erregt in diesem Schaltzustand wohl das A-Relais, welches das Anrufsignal am Schrank erscheinen lässt, während das Relais B nicht erregt werden kann, da durch den K1inkenkontakt der Haltestrom für A und damit der Ansprechstrom für das Relais B geöffnet ist. Die Bedienungsperson hat nun den Stöpsel zu ziehen, so dass sich das Relais A festhalten und das Relais B ansprechen kann. b) Abgehender Verkehr.
Nach Stecken des Stöpsels wird durch Erden der b-Leitung das Relais B in bekannter Weise erregt und hält sich über die Schleife selbst fest. Infolge der Abfallverzügerung kaun das Relais während der kurzen Schleifenunterbrechungen anlässlich der Wahl nicht abfallen. sondern es öffnet seinen Kontakt erst bei einer länger dauernden Unterbrechung anlässlich des Gesprächsschlusses. c) Nachschaltung.
Um einer Nebenstelle bei Nacht eine Amtsleitung zur Verfügung zu stellen, wird diese auf eine nicht gezeichnete Weise mit der Nebenstellenseite der Amtsleitung verbunden und der Nachtschalter N umgelegt. Dadurch wird ein Festhalten des Anrufrelais A verhindert, während das Relais B im Takte des Rufstromes über den Kontakt a erregt wird und mit seinem Kontakt b die Unterbrechung der Amtschleife periodisch überbrückt. Wenn die Nebenstelle nun während eines Rufes abhebt, hält sich das Relais B über die Schleife dieser Station.
In manchen Fällen ist die Steuerung der Einrichtung über die Sprechleitungen erwünscht, d. h. ein Kontakt, welcher während der ganzen Dauer der Verbindung der Amtsleitung mit der Nebenstelle betätigt wird, ist nicht vorhanden. Diese Einrichtung erfordert ein Relais mehr (Fig. a).
Das für diesen Zweck verwendete Relais C besitzt einen derart hohen Widerstand, dass das Relais B in Serie mit Relais C und der Nebenstelle sich nicht festhalten kann.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung stimmt grundsätzlich mit der bei Fig. 1 beschriebenen überein. Bei ankommendem Verkehr wird das Relais A über den Rufwechselstrom erregt und schafft sich über das Relais B einen Haltestromkreis. Wenn von seiten der Nebenstelle Schleife zum Amt gebildet wird, spricht das Relais C an :
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der Haltestromkreis für das Relais A unterbrochen, welches seinerseits wieder den Stromkreis für das Relais C unterbricht, so dass während des Gespräches nur das Durchschalterelais B erregt ist.
Ein weiterer Vorteil dieser Schaltungell besteht darin. dass die Speisung der ganzen Einrichtungen ausschliesslich aus der Amtsleitung erfolgt, ohne dass während des Gespräches zusätzliche Ableitungen, welche die Güte der SprechÜbertragl1ng vermindern, vorhanden sind.
Es ist natürlich auch möglich, das Anrufrelais über eine zweite Wicklung lokal festzuhalten und über denselben Stromkreis das Relais B ansprechen zu lassen.
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