AT149992B - Verfahren zur Darstellung von 2-Keto-l-gulonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von 2-Keto-l-gulonsäure.

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  Verfahren zur Darstellung von   2-Keto-l-gulonsäure.   



   Im Stammpatent Nr. 148602 ist ein Verfahren zur Darstellung von 2-Keto-l-gulonsäure geschützt, das darin besteht, dass man auf die in bekannter Weise aus l-Sorbose mit Hilfe von Carbonylverbindungen, wie Formaldehyd, Aceton, Methyläthylketon, Benzaldehyd, hergestellten Bismethylenäther in alkalischer Lösung Oxydationsmittel einwirken lässt, die geeignet sind, eine   CH : OH-Gruppe   zur COOH-Gruppe zu oxydieren, und aus den hiebei erhaltenen Bismethylenäthern der   2-Keto-l-gulonsäure   die Ätherreste durch Erwärmen mit Wasser oder verdünnten Säuren wieder abspaltet. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich auch die durch Umsetzung von l-Sorbose mit alicyclischen Ketonen, wie z. B. Cyelohexanon, Methylcyclohexanon, Cyclopentanon, erhältlichen Bismethylen- äther leicht in   2-Keto-l-gulonsäure     überführen   lassen. Die auf diese Weise gewonnenen Zwischenprodukte kristallisieren sehr gut, so dass sie leicht gereinigt werden können. 



   Beispiel : 5 Gewichtsteile gepulverte l-Sorbose, 40 Gewichtsteile Cyclohexanon und 2 Gewichtsteile konzentrierte Schwefelsäure werden in einer Glasstöpselflasche 20 Stunden   geschüttelt.   Die 
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   (Kp2   =   195-199 ),   das glasig erstarrt und beim Anreiben mit heissem Benzin fast augenblicklich teilweise kristallisiert. Die vom flüssigen Anteil abgesaugten und mit Benzin nachgewaschenen Kristalle erweisen sich als reine   Monoeyelohexanon-l-sorbose   ; F =   161-162 .   Die aus der Benzin- 
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 in den meisten organischen Lösungsmitteln, ausser Benzin und Petroläther, in der Kälte leicht löslich sind.

   In der Wärme ist die Verbindung auch in Benzin und Petroläther gut   löslich   ; in Wasser ist 
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5 Gewichtsteile Dieyelohexanon-l-sorbose werden in einer Lösung von 0'51 Gewichtsteilen Kaliumhydroxyd in 15 Teilen Wasser aufgeschwemmt, hierauf 30 Gewichtsteile permanganatfestes Pyridin und eine Lösung von 0'95 Gewichtsteilen Kaliumpermanganat in 25 Teilen Wasser zugegeben. 



  Nun wird unter Erwärmen auf   600 geschüttelt,   bis   die Farbe des Permanganates vollständig verschwunden   ist, dann vom Braunstein abgesaugt und mit Wasser gewaschen. Das Filtrat wird mit Schwefelsäure bis nahe an den Neutralpunkt versetzt, dann mit Kohlensäure gesättigt, bis nichts mehr aufgenommen wird ; Phenolphthalein soll nicht mehr gerötet, Lackmus aber noch gebläut werden. Hierauf wird im Vakuum zur Trockne gebracht. Der feste Rückstand wird durch Waschen mit Äther von unveränderten Resten der Dicyclohexanon-l-sorbose befreit und hierauf durch mehrmaliges Auskochen mit absolutem Alkohol das Kaliumsalz der Säure ausgezogen. Es kristallisiert beim Abkühlen der filtrierten, alko- 
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   1'3 Gewichtsteile des so gewonnenen Kaliumsalzes werden in 4 Teilen Wasser gelöst, mit 2 Gewichtsteilen Eis versetzt und hierauf eine Lösung von 0'6 Gewichtsteilen konzentrierter Salzsäure in 5 Teilen Wasser und 1 Gewichtsteil Eis zugegeben. Die sofort ausfallende Säure wird abgesaugt, mit Eiswasser gewaschen und im Hochvakuum getrocknet. Nach dem Umkristallisieren aus BenzolBenzin erhält man die   Dicyclohexanon-2-keto-l-gulonsäure   in Form farbloser Blättchen vom F = 132 bis   133 ,   die in Äther, Benzol und ähnlichen Lösungsmitteln leicht, in Benzin, Petroläther u. dgl. schwer löslich sind ; in Wasser sind sie ebenfalls ziemlich schwer   löslich.     [ ; x] =-23'4  (o = 0-92   in Chloroform). 



   5 Gewichtsteile   Dicyclohexanon-2-keto-l-gulonsäure   werden mit 100 Teilen Wasser gekocht. 



  Die Kristalle werden zunächst langsam klebrig, dann tritt allmählich Lösung ein. Hierauf wird im Vakuum zum Sirup verdampft. Beim Impfen mit 2-Keto-l-gulonsäure tritt sofort Kristallisation ein. 



  Das so erhaltene Produkt erweist sich als identisch mit der nach dem Verfahren des Stammpatentes gewonnenen   2- Keto-l-gulonsäure.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ausführungsform des Verfahrens gemäss Stammpatent Nr. 148602, dadurch gekennzeichnet, dass man die aus l-Sorbose und alicyelischen Ketonen erhältlichen Bismethylenäther als Ausgangsstoffe verwendet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT149992D 1933-10-25 1935-01-08 Verfahren zur Darstellung von 2-Keto-l-gulonsäure. AT149992B (de)

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