AT148433B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen.

Info

Publication number
AT148433B
AT148433B AT148433DA AT148433B AT 148433 B AT148433 B AT 148433B AT 148433D A AT148433D A AT 148433DA AT 148433 B AT148433 B AT 148433B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
subscriber
circuit arrangement
telephone systems
connection
blocking
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kapsch Telephon Telegraph filed Critical Kapsch Telephon Telegraph
Application granted granted Critical
Publication of AT148433B publication Critical patent/AT148433B/de

Links

Landscapes

  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf solehe Fernsprechanlagen mit Gesellschaftsleitungen, bei denen   Besetztprüfung,   SpeiTung und Anschluss der   Teilnehmerstellen   nach der im Patente Nr.   54946   be- schriebenen Anordnung erfolgen und die Wähler in den Vermittlungsstellen durch Schleifenunterbrechung eingestellt werden.

   Bei solchen Anlagen treten beim Besetztprüfen durch einen Teilnehmer Schwierig-   i keiten   auf, wenn bereits ein anderer Teilnehmer   Wahlstromstösse   aussendet, da durch die Besetzt- prüfung das Stromstossempfangsrelais störend   beeinflusst wird.   Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist es bekannt, das   Stromstossempfangsrelais   in der Vermittlungsstelle zwischen eine Sprechader und
Erde zu legen und die   Sperrsehaltmittel der Anschlussstellen   bei Anruf an die andere Spreehader der   Gesellsehaftsleitung anzusehalten   (Patent Nr. 111496).

   Hiebei müssen aber die Sperrschaltmittel so I hoelhohmig sein, dass bei Anschaltung während der Stromstossgabe seitens einer   ändern   Anschlussstelle für das richtige Ansprechen des Stromstossempfangsrelais nötige   Stromstärke nicht   störend vermindert wird. Das verzögerte Ansprechen des Stromstossempfangsrelais wird gemäss der Erfindung durch eine Stromteilung vermieden, indem dieses Relais zwischen die eine Spreehader und die   Amtsbatterie   gelegt wird, während die Sperrschaltmittel über die andere Sprechader und eine   Hilfsspannung   zur , Wirkung kommen. 



   Ferner sollen auch nach der Erfindung bei den Teilnehmerapparaten nach dem Patente Nr.   54945   störende Geräusche im Telephon während des Aufbaues der Verbindung verhindert werden. Zu diesem
Zwecke findet gemäss der Erfindung keine   Potentialumkehrung   auf der   Anschlussleitung   während des Verbindungsaufbaues statt, wodurch vermieden wird, dass ein   plötzlicher     Spannungsstoss in den   Hörer des Teilnehmers gelangt. 



   Durch die Erfindung wird also erreicht, dass der Teilnehmerapparat nach dem Patente   Xr.     54945   einerseits bei der Besetztprüfung keine Störungen in der Vermittlungsstelle verursachen kann. anderseits auch selbst bei der Verbindungsherstellung   keinen Störungen   unterworfen ist. 



   Die Erfindung ermöglicht auch eine einwandfreie Besetztprüfung und Verbindungsherstellung mit jenen bekannten Teilnehmerapparaten, bei denen die Bewegung des Hakenumschalters nach dem
Abheben des Spreehapparates unmittelbar oder in fester Kupplung erfolgt und durch eine Bremse verzögert wird, wobei diese Apparate ohne zusätzliche Schaltmittel zur Verwendung kommen können. 



   In der Zeichnung, bei welcher alle nicht für das Verständnis erforderlichen Einzelheiten fort- gelassen sind, ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 



   Die einer Gesellsehaftsleitung zugehörigen Anschlussstellen A   l-A 4   sind mit der   Vermittlungs-   stelle V. ST. über die beiden Leitungsäste a, b verbunden. In den   Anschlussstellen   sind in   bekannter  
Art die Sperrschaltmittel B über Kondensator K zwischen den beiden Leitungsästen angeschlossen. 



   Hebt irgendeine Stelle den Hörer vom Automaten ab, so wird vorübergehend der   Kontakt 11, 2   geschlossen. Durch den Kontakt   a 2   wird das Sperrschaltmittel B prüfend an Erde gelegt. Ist der
Leitungsast a spannungführend, so wird das   Sperrschaltmittel   B betätigt und sperrt in bekannter
Weise die weitere Bewegung des Automaten und damit die Betätigung der übrigen Kontakte (z. B. bei   Stelle A 4   des   Kontaktes a 3).   



   In der Anschlussstelle A 4 ist mit M das Mikrophon und mit J eine Induktionsspulenwicklullg bezeichnet. Die Wahlscheibenkontakte sind mit JE (Impulskontakte) und mit   KE (Kurzsehluss-   kontakt) bezeichnet. Wird z. B. in der Stelle A 4 abgehoben, so wird seitens dieser Stelle vorÜbergehend der Kontakt a 2 geschlossen und hiedurch das Sperrschaltmittel B mit Erde an den Leitungsast   a   gelegt.
Da dieser Leitungsast bei unbesetzter Gesellsehaftsleitung in der Vermittlungsstelle V. ST. bei Schleifen- systemen über das Teilnehmerrelais T ebenfalls geerdet ist, bleibt das Sperrmittel B der anrufenden
Stelle A 4 unbetätigt. Der Automat gleitet weiter und schliesst durch den Kontakt a 3 die Spreeh- garnitur an den Punkten X, Y zwischen beide Leitungsäste.

   Durch Bildung der Gleichstromschleife wird das Teilnehmerrelais T im Punkte 1 an die Spannung   S gelegt über :  
Erde, Relais T, Leitungsast a, Kontakt a 3, Induktionsspule J, Mikrophon M, Impulskontakt JK,
Leitungsast b, Widerstand W, Minus (1). 



   Auf irgendeine bekannte, hier nicht interessierende Weise erfolgt dann die Überleitung der
Teilnehmeranschlussschaltung AS auf den ersten Gruppenwähler   1.     dF.   Ist derselbe gefunden, so liegt die in der Anschlussstelle A 4 gebildete, den Impulskontakt   JK     enthaltende Gleichstromschleife X,  
Y zwischen den beiden Leitungsästen   a, b   im Gruppenwähler   1.     GTY   einerseits   über das Stromstoss-   empfangsrelais A, anderseits   über die Drosselspule DB an   den Punkten 1 bzw. 2 an der Batteriespannung s 1.

   Das Stromstossempfangsrelais A wird somit, in bezug auf die Stromstossgebung durch den Impuls- kontakt   JJ   mittels Schleifenunterbreehung, durch die Differenzspannung s 1 der beiden Spannungen S und s 2 beeinflusst. 



   Hebt irgendeine andere Stelle ab, und schaltet damit über den vorübergehend geschlossenen, zugehörigen Kontakt a 2 das   Sperrschaltmittel   B dieser Stelle mit Erde an den Leitungsast a an, so 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wird es im Gruppenwähler 1. GW. über die Drosselspule DR an die Sperrspannung s 2 gelegt, gleichgültig ob der Impulskontakt JE der wählenden Stelle A 4 gerade geöffnet oder geschlossen ist. 



  Das Sperrschaltmittel B der prüfenden Stelle wird also betätigt über :
Erde, Sperrspannung s 2, Drossel   DR,   Leitungsast a, Sperrschaltmittel B der prüfenden Stelle, Kontakt a 2, Erde. 



   Daraus geht hervor, dass eine störende Beeinflussung des Sperrschaltmittels B der anrufenden Stelle durch den Wahlvorgang bzw. durch den Impulskontakt   JX   vermieden ist. Anderseits kann aber auch eine störende Einwirkung des Sperrsehaltmittels B auf die Wirkungsweise des   Stromstoss-   empfangsrelais   A   nicht eintreten. Denn bei der Schliessung des Impulskontaktes JK erhält das Stromstossempfangsrelais A trotz Anlegung der   Sperrschaltmittel   B gegen Erde durch die zweite Stelle den vollen Ansprechstrom, da einerseits der Wahlvorgang durch die Spannung s 1 (Differenzspannung) und unbeeinflusst davon anderseits die Betätigung des Sperrschaltmittels B durch die Sperrspannung s. ? erfolgt.

   Somit ist auch ein verzögertes Ansprechen des   Stromstossimpulsrelais   A durch eine Stromteilung vermieden, wobei es ganz   gleichgültig   ist, ob der Widerstand des   SpPrrRcha1tmittels   B hoch oder nieder gewählt ist. 



   Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, liegt der Leitungsast b sowohl im Vorwähler bzw. in der   Teilnehmeranschlussschaltung   AS als auch im Gruppenwähler I. GW. an   gleicher Polarität und es   ist daher ein Knalleffekt bei der aurufenden Stelle im Moment des Auftreffens auf den Gruppenwähler 
 EMI2.1 
 spannung beseitigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für   Fernsprechanlagen   mit gesellschaftsleitungen und Wählerbetrieb, 
 EMI2.2 
 beschriebenen Anordnung erfolgen und die Wähler in den Vermittlungsstellen durch   Unterbrechung   der über die Sprechadern verlaufenden Leitungsschleife eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass das   Stromstossempfangsrelais   (A) in der Vermittlungsstelle zwischen der einen   Sprechader und   der Amtsbatterie liegt, während die Sperrschaltmittel (B) der Teilnehmerstellen bei besetzter Leitung über die andere Sprechader und eine Hilfsspannung zur Wirkung gebracht werden, und der   aufbau   einer Verbindung ohne Potentialumkehrung auf der   Anschlussleitung   erfolgt. 
 EMI2.3 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. dass an den Teilnehmerstellen jene bekannten Teilnehmerapparate, bei denen die Bewegung des Hakenumschalters nach dem Abheben des Sprechapparates unmittelbar oder in fester Kupplung erfolgt EMI2.4 EMI2.5 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT148433D 1936-02-14 1936-02-14 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen. AT148433B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT148433T 1936-02-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT148433B true AT148433B (de) 1937-01-25

Family

ID=3645120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT148433D AT148433B (de) 1936-02-14 1936-02-14 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT148433B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT148433B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und Gesellschaftsleitungen.
AT389785B (de) Schaltung zum anschluss zweier gleichberechtigter fernsprechapparate an eine anschlussleitung
DE687790C (de) Schaltungsanordnung fuer Gesellschaftsleitungen mit wahlweisem Anruf der Sprechstellen durch unterschiedliche Stroeme
DE682628C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Teilnehmern verschiedener Verkehrsberechtigung
DE889173C (de) Schaltungsanordnung fuer Gebuehrenanzeiger an Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE354790C (de) Selbsttaetig oder halbselbsttaetig betriebene Fernsprechanlage
DE969213C (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes zweiadriger, mit Gleichstrom betriebener Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
AT127692B (de) Schaltungsanordnung für Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen.
DE587770C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen fuer zweiadrige Verbindungsleitungen
DE577429C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und zweiadrigen Verbindungsleitungen
DE944800C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE2147732C3 (de) Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde- insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen
AT128731B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.
DE1077269B (de) Schaltungsanordnung fuer Zweieranschluesse
DE567639C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechuntervermittlungsstellen
AT201674B (de) Schaltanordnung für Teilnehmerleitungen, die mehreren Teilnehmerstellen zugänglich sind
DE966269C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Relaiswaehlern
DE419714C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen
DE408803C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen und mehreren Vorwahlstufen
AT103175B (de) Schaltungsanordnung zur Zählung von Gesprächen in selbsttätigen Fernsprechanlagen.
DE718896C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Haupt- und Unteraemtern
DE924637C (de) Schaltungsanordnung fuer zweiadrige Verbindungsleitungen mit Wechselstromausloesung
DE927216C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE691853C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE902985C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Zwieranschluessen