AT144526B - Eisenspule veränderlicher Selbstinduktion. - Google Patents

Eisenspule veränderlicher Selbstinduktion.

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Description


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  Eisenspule   veränderlicher   Selbstinduktion. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine unter Anwendung von Eisen variable Selbstinduktion. Es sind solche Induktionen bekannt, bei denen eine Spule auf einen Eisenkern oder auf einen Kern aus eisenhaltigem Material aufgeschoben wird. Solche Einrichtungen besitzen aber den Nachteil, dass keine hohen Selbstinduktionswerte erreicht werden, weil der Eisenweg notwendigerweise ein offener ist. Weiter ist bekannt, Eisenspulen variabler Selbstinduktion dadurch zu erzeugen, dass eine Spule auf einem Eisenteil fest aufgebracht ist, während ein zweiter beweglicher Eisenkern mit dem ersten Kern einen magnetischen Kreis variablen magnetischen Widerstandes bildet. 



   Diese Einrichtung besitzt den Nachteil, dass durch das feste Aufbringen der Spule auf einen Eisenkern eine erhebliche Vergrösserung der minimal   erreichbaren Induktivität   herbeigeführt wird. 



   Die Erfindung sieht demgegenüber eine Einrichtung vor, in der die Spule nicht auf einen Eisenkern fest angebracht ist, sondern die mit einem Eisenteil in einer solchen Weise verbunden ist, dass die   Selbstinduktions-Vergrösserung durch   die Anwesenheit des Eisens so gering wie möglich gehalten wird. 



   Dieses kann z. B. dadurch geschehen, dass der Kern aus magnetischem Material aus zwei Teilen besteht, die in der Stellung minimaler Selbstinduktion möglichst weit vom magnetischen Spulenfeld entfernt sind. In Fig. 1 ist beispielsweise gezeigt, wie dieses geschehen kann, indem einer der beiden Kernteile mit der Spule fest verbunden wird, jedoch in einer so grossen Entfernung vom magnetischen Spulenfeld angebracht wird, dass seine Anwesenheit nur eine geringe Vergrösserung der Spulenselbstinduktion verursacht. 



   In Fig. 1 bedeutet 1 die Spule, die auf einen Körper 2 von nicht magnetischem, vorzugsweise isolierendem Material aufgewickelt und durch diesen Körper starr mit dem Eisenteil 3 verbunden ist. 



  Durch das Eintauchen eines Kernes 4 aus magnetischem Material in die Spule ist es jetzt möglich, die ursprüngliche Selbstinduktion der Spulen, die durch die Anwesenheit des   Eisenteiles 3   kaum vergrössert war, auf einen Betrag zu steigern, der nur begrenzt wird durch den geringsten Luftspalt, den man zwischen den beiden Eisenkernen zulässt. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Luftspalt nicht beliebig gering gemacht werden darf, da an den   Stossflächen   der Eisenteile, besonders bei hohen Frequenzen, starke Wirbelstromverluste entstehen können. 



   Eine andere Ausführung des Ertindungsgedankens ist in der Fig. 2 dargestellt. Hierin werden im Gegensatz zu Fig. 1 gleichzeitig die Selbstinduktionen von zwei Spulen bzw. deren Kopplungen variiert. 



  Die beiden Spulen 10 und 11 sind wieder mit dem Eisenstück   12,   das sich in einiger Entfernung von den Spulen befindet, starr verbunden, während durch das Eintauchen des Kernes   13   eine Veränderung der Selbstinduktion gleichzeitig mit einer Variation des Kopplungsfaktors erzielt wird. Auch bei dieser Anordnung ist es infolge der grossen Entfernung des Kernes   1.   von den Spulen 10 und 11 möglich, den Kopplungsfaktor über einen sehr grossen Bereich zu verändern. Wenn die Spulen in Reihe oder parallel geschaltet sind, so entstehen variable Selbstinduktionen, die dieselben Eigenschaften besitzen wie die in der Fig. 1 abgebildete. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Eisenspule veränderlicher Selbstinduktion, bei der ein aus Joch und mehreren Schenkeln bestehender Körper aus magnetischem Material mit einem seiner Schenkel in die Spule hineingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil in einer seiner Endstellungen mit einem mit <Desc/Clms Page number 2> der Spule festverbundenen Körper (3) aus magnetischem Material einen geschlossenen magnetischen Kreis bildet und dass die Lage des mit der Spule verbundenen Körpers so gewählt ist, dass durch ihn allein keine wesentliche Erhöhung der Spulenselbstinduktion stattfindet.
    2. Spule veränderlicher Selbstinduktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem Maximalwert der Selbstinduktion die beiden Eisenteile noch einen geringen Abstand voneinander haben. EMI2.1
AT144526D 1933-11-29 1934-10-10 Eisenspule veränderlicher Selbstinduktion. AT144526B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3312993A1 (de) * 1983-04-12 1984-10-25 Schwabe GmbH & Co KG Elektrotechnische Fabrik, 7067 Urbach Vorschaltdrosssel oder transformator, insbesondere vorschaltgeraet fuer gasentladungslampen
DE102008023953A1 (de) * 2008-05-16 2009-11-26 Trikon Solutions Ag Manuell bedienbare Betätigungsvorrichtung

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102008023953A1 (de) * 2008-05-16 2009-11-26 Trikon Solutions Ag Manuell bedienbare Betätigungsvorrichtung
DE102008023953B4 (de) * 2008-05-16 2011-12-08 Trikon Solutions Ag Manuell bedienbare Betätigungsvorrichtung und deren Verwendung

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