AT143215B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen.

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AT143215B
AT143215B AT143215DA AT143215B AT 143215 B AT143215 B AT 143215B AT 143215D A AT143215D A AT 143215DA AT 143215 B AT143215 B AT 143215B
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Siemens Ag
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Description


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  Schaltungsanordnung fiir Fernsprechanlagen. 



   Werden in Fernsprechanlagen Verbindungen mit vielspreehenden Anschlussstellen hergestellt so kommt es häufig vor, dass die Verbindungen infolge Besetztseins der gewünschten Stellen nicht voll- endet werden können. Um den durch den oft mehrmals erforderlichen neuen Aufbau der Verbindungswege entstehenden Zeitverlust zu vermeiden und einer anrufenden Stelle möglichst bald den Sprechverkehr mit der   gewünschten   Stelle zu ermöglichen, sind Anordnungen bekannt geworden, bei welchen auf das Freiwerden der   gewünschten     Anschlussstelle   gewartet werden kann.

   Die bekannten Anordnungen haben nun den Nachteil, dass der hergestellte Verbindungsweg unter dem Einfluss der anrufenden Stelle aufrechterhalten wird, diese also während der nicht selten verhältnismässig langen Wartezeit für eine andere Tätigkeit nicht frei ist. 



   Des weiteren sind Anordnungen bekanntgeworden, bei welchen bei   Unzugängliehkeit   der zum Erreichen einer gewünschten Anschlussstelle dienenden Verbindungswege der von einer Anschlussstelle ausgehende Anrufanreiz gespeichert und die anrufende Stelle benachrichtigt wird, sobald ein Verbindungsweg frei ist. Die anrufende Anschlussstelle hat dann den Aufbau des Verbindungsweges zur   gewünschten   Anschlussstelle zu veranlassen. Diese Anordnung hat nun aber den Nachteil, dass der Anrufende vor Einleitung der Verbindungsherstellung sich häufig erst noch einmal über die Nummer der   gewünschten   Anschlussstelle informieren muss, was besonders in grösseren Netzen mit vielstelligen Teilnehmernummern der Fall sein wird.

   Die Folgen hievon sind Zeitverlust für den anrufenden Teilnehmer und überdies werden Verbindungseinrichtungen oder-leitungen dem allgemeinen Verkehr entzogen. 



   Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine Anordnung zu schaffen, welche einerseits die bei den bekannten Anordnungen vorhandenen Nachteile vermeidet, anderseits aber auch die durch die bekannten Anordnungen erzielbaren Vorteile in sieh vereinigt, und erreicht dies dadurch, dass Sehaltmittel vorgesehen sind, welche bei Einleitung des Wartens den zu einer Ansehlussstelle aufgebauten Verbindungsweg unabhängig von der seinen Bestand beeinflussenden Stelle aufrechterhalten. 



   Um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten, wird ferner erfindungsgemäss das Vorliegen eines gespeicherten Anrufes durch eine gegenüber gewöhnlichen Anrufen unterschiedliche   Zeicheng8, be   an der gewünschten Anrufstelle gekennzeichnet. Hiedureh soll verhindert werden, dass der Teilnehmer, auf dessen Freiwerden gewartet wird, den Versuch unternimmt, anderweitige Verbindungen herzustellen. 



  Um diese Gefahr völlig auszuschliessen, ist   erfindungsgemäss   die Schaltung so getroffen, dass die Anschlussstelle, für die ein gespeicherter Anruf vorliegt, gegen abgehende Verbindungen gesperrt ist. 



   Falls mehrere Stellen gleichzeitig auf das Freiwerden eines Teilnehmers warten, so besteht die Gefahr, dass die parallel liegenden Prüfrelais im Augenblick des Freiwerdens sämtlich gleichzeitig ansprechen, so dass das   Gesprechsgeheimnis   gestört wäre. Dieser Mangel wird dadurch beseitigt, dass in jedem Augenblick nur eine Prüfeinriehtung einer wartenden Stelle wirksam werden kann, was durch einen Prüfverteiler erreicht wird. Letzterer ist als ein Wähler ausgebildet, an dessen einzelne Kontakte die verschiedenen Prüfrelais angelegt sind, so dass durch die Bürste des Wählers jeweils nur ein Prüfstromkreis vorbereitet wird. 

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  In den Zeichnungen sind   Ausführungsbeispiele   der Erfindung dargestellt. 



  Es soll zuerst die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Anordnung beschrieben werden : Wünscht z. B. der Teilnehmer   N   eine Verbindung mit irgendeinem andern Teilnehmer, so hebt 
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 Relais X, Kontakt 2   l'1   über Teilnehmersehleife des Teilnehmers N, Wicklung I des Relais X,   Kontakt") gl,   Kontakt   4t, Widerstand W,   Batterie, Erde   erregt   wird. Das Relais X spricht in vorgenanntem Stromkreis, da es als Differenzrelais geschaltet ist, nicht an. Das Relais   R   bewirkt in bekannter Weise die Einstellung des   Vorwählers VW   auf einen freien   Gruppenwähler   GW. Ist dieser Gruppenwähler   Gil'   
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 des Anrufrelais R durchgeschaltet.

   Nach der Durchschaltung besteht folgender Speisestromkreis : Erde, Relais B, Schaltarm b des Vorwählers VW, Kontakt 6 t, Wicklung   11   des Relais X, Kontakt 2)-1, Teilnehmerschleife, Wicklung   I   des Relais X, Kontakte   3 1-1, 5 t, Schaltarm a des   Vorwählers VW, Relais   A,   Batterie, Erde. Auch in diesem Stromkreis wird Relais X nicht erregt. Zwecks Einstellung des Gruppenwählers GW sendet nunmehr der Teilnehmer N Stromstösse aus und stellt in bekannter Weise den Gruppenwähler auf einen freien Leitungswähler   LW   ein. Bei der Belegung des Leitungswählers   ZW   spricht über den c-Arm des Gruppenwählers das Relais C des Leitungswählers   LW   an.

   Die vom Teilnehmer ausgesandten Stromstossreihen zur Einstellung des Leitungswählers   LW   werden in irgendeiner in der Zeiehnung nicht dargestellten Weise auf den Leitungswähler   LW   übertragen. Ist der   gewünschte   Teilnehmer, auf den der Leitungswähler   LW   eingestellt ist, frei, so kommt über Erde,   Kontakt 7 e,   Stellung 4 eines Steuersehalters, Wicklung 11 und   I   des Relais P, Schaltarm c in der Stellung des   gewünsehten   Teilnehmers ein Prüfstromkreis zustande. Durch Relais P wird in bekannter Weise über Kontakt 8 p gesperrt und nach Ansehaltung des Rufstromes und Melden des gewünschten Teilnehmers der im Leitungswähler vorhandene Steuerschalter in bekannter Weise in die Sprechstellung 9 gebracht. 



   Ist jedoch der gewünschte Teilnehmer besetzt, so kann in Stellung 4 des Steuerschalters der   Priif-   
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Um aber den   gewünschten   Teilnehmer sofort nach Freiwerden zu erreichen, muss der Teilnehmer N die Taste T drücken, wodurch das im Speisestromkreis des Teilnehmers N liegende Differenzrelais X erregt wird. Das Relais X betätigt seine Kontakte, so dass zuerst das Relais B 1 über Erde, Kontakt 9   a',   Relais B 1, Batterie, Erde erregt wird. Ferner   schliesst   das Relais X am Kontakt 10 x die Wicklung 1I des Relais X kurz, so dass auch nach Loslassen der Taste T das Relais X erregt bleibt.

   Durch Relais B 1 
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 die obere Wicklung der Sekundärseite des Übertragers Ü, Sehaltarm   a des Gruppenwählers GW,   Kon-   takte 75 M, 74   p, Steuerschalter in Stellung 5, Relais Q, Batterie, Erde erregt. Die Widerstandsverhältnisse zwischen Relais Bü und Q sind derart gewählt, dass nur das Relais Bü erregt wird. Das Relais   Bil.   hält 
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 auch ein Stromkreis für das Relais R 1 vorbereitet. Der Teilnehmer N legt nunmehr den Hörer auf und unterbricht somit den Stromkreis für das Relais X. Die Relais   A   und B im Gruppenwähler werden nicht zum Abfall gebracht, da durch Ansprechen von Relais Bü eine Brücke zwischen die Spreehleitungen 
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 jetzt über Kontakt 5 t, Widerstand W 1, Kontakte 21   x, 20 r 1,   6 t.

   Es ist somit erreicht, dass auch bei Einhängen des Hörers seitens des Teilnehmers N die aufgebaute Verbindung bestehen bleibt. 



   Durch Abfall des Relais X wird auch das Relais B 1 stromlos, u. zw. durch Öffnen des Kontaktes   9 x.   



  Das Relais B 1 legt den Kontakt 21 b 1 in die Ruhelage   zurück.   Hiedurch wird erreicht, dass über einen 5-Sekunden-Schalter das Relais B im Gruppenwähler in bestimmten Zeitabschnitten kurzgeschlossen wird, während Relais A im Gruppenwähler erregt bleibt, u. zw. über Erde, 5-Sekunden-Schalter, Kontakte   21 b 1, 17 bü, 21 : 1 :,   Widerstand W 1, Kontakt 5 t, Schaltarm a des Vorwählers VW, Relais A, Batterie, Erde. Durch das angesprochene Relais A und das wiederholte Kurzschliessen von Relais B im Gruppenwähler wird erreicht, dass das Relais Q im   Leitungswähler   LW in den gleichen Zeitabschnitten erregt wird wie Relais B zum Abfall gebracht wird, u. zw. dadurch, dass Erde über einen Widerstand   W   2 zwischen Relais Bü und Q angelegt wird.

   Der Stromkreis für das Relais Q verläuft hiebei über Erde, Kontakte 22 a, 23 b, Widerstand W 2, obere Wicklung der Sekundärseite des Übertragers Ü, Schaltarm   ? des Gruppenwählers GW,   Kontakte 13 u, 14 p, Steuerschalter in Stellung 5, Relais Q, Batterie, 
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 Öffnen der Kontakte 25 q und 26   q und Schliessen   der Kontakte 27 q und 28 q ein Tickerzeiehen für den   gewünschten   Teilnehmer angeschaltet, wodurch der besetzte Teilnehmer darauf aufmerksam gemacht 

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 wird, dass er von einem bevorzugten Teilnehmer aus gewünscht wird und demnach sein Gespräch über die bestehende Verbindung so schnell als möglich beenden soll. 



   Legt der gewünschte Teilnehmer seinen Hörer auf und wird die Verbindung ausgelöst, so kann der Prüfstromkreis für das Relais P der wartenden Verbindung zustande kommen. Das Relais P sperrt den gewünschten Teilnehmer dureh   Kurzschliessen   der Wicklung 1I am Kontakt 8 p. Das in der Zeiehnung nicht dargestellte Teilnehmerrelais spricht in bekannter Weise im Prüfstromkreis an und sperrt den Teilnehmer gegen abgehende Verbindungen. Da sich der Prüfvorgang spätestens 1 Sekunde nach dem Einhängen abspielt, kann der Teilnehmer praktisch durch erneutes Aushängen keine andere Verbindung einleiten. Nach erfolgter Prüfung und Sperrung wird in bekannter, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise der Anruf des   gewünschten   Teilnehmers herbeigeführt.

   Durch das Zustandekommen des Prüfstromkreises und Melden des gewünsehten Teilnehmers wird der Steuerschalter des Leitungswählers in bekannter Weise bis zur Sprechstellung gebracht ; das ist in vorliegendem Falle die Stellung 9. 



  Inzwischen ist aber durch Öffnen des Kontaktes 14 p der Stromkreis des Relais Bü unterbrochen. Ein Stromkreis für das Relais Q kann nicht zustande kommen, wenn der Steuerschalter die Sprechstellung 9 erreicht hat, da inzwischen das nur angedeutete Relais U zur Wirkung gekommen ist und den Kontakt 13u geöffnet hat. 



   Durch Abfall des Relais   Bü   erhält der Teilnehmer   N   einen Dauerruf von der Rufstromquelle 
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 Kontakt 32   r 1,   Erde. Dieser Dauerruf bleibt so lange bestehen, bis der Teilnehmer N den Hörer abnimmt und somit das Differenzrelais X über Erde, Batterie, Drossel D,   Kontakt. 37)' 7 über   die Schleife des Teilnehmers N, Wicklung   I   des Relais X,   Kontakt 32 r 1,   Erde erregt wird. Das Relais X spricht an und unterbricht am Kontakt 18   x   den Stromkreis für das Relais R 1. Durch Öffnen des   Kontaktes.'31 r 1   wird der zuletzt genannte Stromkreis für das Relais X unterbrochen, so dass auch das Relais X seine Kontakte in die Ruhelage zurückführt.

   Es ist nunmehr der bevorzugte Teilnehmer mit dem   gewünschten   Teilnehmer, auf den der anrufende Teilnehmer gewartet hat, verbunden. 



   Der in Fig. 1 dargestellte Kontakt 5 sk wird, wie beschrieben, in Abständen von 5 Sekunden geschlossen. Um nun zu verhindern, dass eine gleichzeitige Prüfung für zwei auf einen Teilnehmer wartende Teilnehmer stattfindet, kann der Kontakt 5 sk unter dem Einfluss einer Einrichtung stehen, welche die Kontakte 5 sk der verschiedenen Verbindungsaggragate zu verschiedenen Zeiten schliesst. 



   Fig. 2 der Zeichnung zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung :   Wünscht   der Teilnehmer N eine Verbindung, so wird durch Abnehmen des Hörers in bekannter Weise der Wähler VW eingestellt, u. zw. in vorliegendem Falle auf einen freien Leitungswähler LW. 



  Nach der Belegung des Leitungswählers LW besteht folgender Speisestromkreis für den Teilnehmer N : Erde, Batterie, Wicklung   I   des Relais A, Wieklung I des Relais X, Kontakt 1 h, Schaltarm a des Vor- 
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 des Relais X,   Wicklung 77   des Relais   A,   Erde. In diesem Stromkreis spricht lediglich das Relais A an. 



  Das Relais X ist ein Differenzrelais und wird infolgedessen im vorgenannten Stromkreis nicht erregt. Die Einstellung des Leitungswählers LW auf den gewünschten Teilnehmer erfolgt in bekannter Weise durch Aussendung von Stromstossreihen. Nach beendeter Einstellung wird auf irgendeine an sich bekannte Art und Weise über einen Kontakt   3 i   vorübergehend Erde an das Prüfrelais P angelegt. 



  Ist der gewünschte Teilnehmer frei, so spricht das Relais P an, sperrt den   gewünschten   Teilnehmer durch Kurzschluss der Wicklung   I   des Relais P am Kontakt   4   p. 



   Ist jedoch der Teilnehmer besetzt, so erhält der anrufende Teilnehmer N das Besetztzeichen und kann nunmehr durch Drücken der Taste T das Warten auf Freiwerden des gewünschten Teilnehmers einleiten. Durch   Drücken   der Taste T wird das Relais X im Speisestromkreis des Teilnehmers N erregt. 



  Durch Relais X wird über Kontakt 5 x das Relais H zum Ansprechen gebracht, das sich seinerseits über Erde, Batterie, Wicklung II des Relais H, Kontakt 6 h, Schaltarm b des Vorwählers VW, Taste   T1',   
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 Kontakt   6 h, Wicklung II   des Relais H, Batterie, Erde. Das Relais N hält sich unabhängig von Kontakt 10 m über Kontakt 11 n. Durch Öffnen des Kontaktes 8   yob   wird der Stromkreis für das Relais M unterbrochen. Durch Öffnen des Kontaktes 12 n und Schliessen des Kontaktes   1. 3 n   wird der Wecker   W   unmittelbar an Erde gelegt. 



   Durch das Ansprechen des Relais H im Leitungswähler LW wird über Kontakt 14 h Erde an den Prüfarm e des Leitungswählers   LW gelegt.   Der Prüfstromkreis des Relais F kann aber erst zustande 

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 kommen, wenn der angerufene Teilnehmer seinen Hörer auflegt und somit die Auslösung der bestehenden Verbindung herbeiführt. Ist dies der Fall, so spricht Relais F an und sperrt den gewünsehten Anschluss durch Kurzschluss der Wicklung   I   des Relais F am Kontakt 1, 5 f. Ferner wird durch Relais F am Kontakt 16 f ein Stromkreis für das Relais E vorbereitet. Das Relais E sprieht erst an, wenn das Relais H zum Abfall gekommen ist und somit der Kurzschluss am Kontakt   17   h aufgehoben wird. Durch Relais F wird ferner ein Thermorelais Th über Kontakt   M y eingeschaltet.   



   Durch Relais F erhält der Teilnehmer N von der Rufstromquelle über die Kontakte 19   f, 20t,   
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 oder einen Ruf in bestimmten Zeitabständen. Während der Zeit des Rückrufes zum Teilnehmer   JV   wird ein besonderes Zeichen (Tickerzeichen od.   dgl.)   durch   Schliessen   der Kontakte   21 fund 22 fan   die Leitung zum gewünschten Teilnehmer angeschaltet, u. zw. zu dem Zweck, dass der Teilnehmer, auf den der Teil- nehmer N wartet, ein Zeichen erhält, wenn er seinen Hörer zwecks Herstellung einer neuen Verbindung abhebt, der Teilnehmer   N   sieh aber noch nicht auf den Ruf hin gemeldet hat. Der   gewünschte   Teilnehmer erfährt also, dass eine Verbindung eines bevorzugten Teilnehmers hergestellt wird. 



   Meldet sich der Teilnehmer   N   durch Abnehmen des Hörers, so wird durch den   Hakenumschalter     HU   der Stromkreis der Relais N und H unterbrochen. Die Relais N und H legen die Kontakte in die Ruhelage   zurück.   Durch Relais   N   wird der   Wecker   wieder in   Brüeke   zur Leitung gelegt, während durch Abfall des Relais H die   Durchschaltung   an den Kontakten 1   h und   2 h herbeigeführt wird. Ferner wird durch Öffnen des Kontaktes   14 h   das Relais F stromlos.

   Bevor   jedoeh   das Relais F seinen Kontakt in die Ruhelage   zurückführt,   ist der Kurzschluss am Kontakt 17 h für das Relais E aufgehoben und es spricht ganz kurz das Relais E über Erde, Kontakt 16 f, Relais E, Batterie, Erde an. Durch Relais E wird für kurze Zeit über Kontakt   23   e Erde für das Relais P angeschaltet, das seinerseits die Sperrung des Teilnehmers am Kontakt 4 p übernimmt und in bekannter Weise den Anruf des   gewünschten   Teilnehmers veranlasst. Durch Relais E wird für die kurze Zeit die Erde am Kontakt 24 e für die in den einzelnen Aggregaten vorhandenen F-Relais abgeschaltet. Hiedurch wird erreicht, dass, sobald zwei bevorzugte Teilnehmer auf das Freiwerden eines Teilnehmers warten, die Anordnung einwandfrei arbeitet.

   Es kann nämlich vorkommen, dass, wenn zwei Teilnehmer auf das Freiwerden eines Teilnehmers warten, die Relais F bei Freiwerden des   gewünschten   Teilnehmers ansprechen wollen, aber nur ein Relais   durehzieht   und die Sperrung und den   Rückruf   herbeiführt. Meldet sieh dann der anrufende Teilnehmer dieses Aggregates und es wird hiebei die   Umsehaltung   der Prüfung und Sperrung von Relais F auf Relais P herbeigeführt, so kann in der Zwischenzeit das andere Relais F des wartenden Teilnehmers zur Wirkung kommen und den   Rückruf   und die Sperrung für diesen Teilnehmer einleiten. Es würde also ein   weehselnder     Rüekruf   auf Freiwerden wartender Teilnehmer erfolgen.

   Dieses ist in der vorliegenden Anordnung eben durch Relais E verhindert, indem beim Melden des einen Teilnehmers das   Zurwirkungkommen   eines andern Relais F durch Öffnen des Kontaktes 24 e verhindert ist. 



   Wie vorher beschrieben, wird beim Ansprechen des Relais F auch ein Stromkreis für das Thermorelais   Th   geschlossen. Wenn nämlich nach einer gewissen Zeit nach Ansprechen des Relais F und Ansehaltung des Rückrufes der bevorzugte Teilnehmer sich nicht meldet, wird das Relais H durch den Kontakt   26fit.   kurzgeschlossen und durch den Abfall des Relais H die Auslösung der in Benutzung genommenen Einrichtungen durch Öffnen der Schleife über Kontakt   25 h   herbeigeführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Sehaltungsanordnung für   Fernsprechanlagen   mit Anrufaufspeicherung und selbsttätigem   Rückruf   beim Freiwerden der   gewünsehten   Leitung, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel   (X,   B 1,   ssJ ?, BM   in Fig. 1 ; X, Hin Fig. 2) vorgesehen sind, welche bei Einleitung des Wartens den zu einer Anschlussstelle aufgebauten Verbindungsweg unabhängig von der seinen Bestand beeinflussenden Stelle aufrechterhalten.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel nur unter dem Einfluss bevorzugter Anschlussstellen zur Wirkung gebracht werden können.
    3. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltmittel den Anschlussleitungen der bevorzugten Stellen zugeordnet sind.
    4. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einleitung des Wartens wirksam werdende Schalteinrichtungen (Relais Q in Fig. 1 und Relais Hin Fig. 2) in Abhängigkeit von den den Verbindungsweg aufreehterhaltenden Sehaltmitteln die Prüfung der gewählten Ansehlussleitung einleiten.
    5. Sehaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung der Prüfung durch absatzweises Anschalten von Prüfpotential erfolgt.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einleitung der Prüfung durch Beeinflussung von Speisebrüekenrelais (Relais A in Fig. 1 erregt, B zum Abfall gebracht) erfolgt.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die absatzweise Ansehaltung von Prüfpotential in den einzelnen, dieselben Anschlussleitungen erreichenden Verbindungsaggregaten zu verschiedenen Zeitpunkten bewirkt wird. <Desc/Clms Page number 5>
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Vorliegen eines gespeicherten Anrufes durch eine gegenüber gewöhnlichen Anrufen unterschiedliche Zeichengabe an der gewünschten Anschlussstelle gekennzeichnet ist.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Freiwerden des gewünschten Teilnehmers dem anrufenden und dem gewünschten Teilnehmer ein Zeichen übermittelt wird.
    10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem Anrufenden das Zeichen sofort bei Freiwerden der gewünschten Anschlussstelle, der gewünschten Stelle aber erst nach Eintreten des Anrufenden in die Verbindung übermittelt wird.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass bis zum Eintreten der anrufenden Stelle in die Verbindung der anzurufenden Stelle ein besonderes, eine wartende Verbindung kenntlich machendes Zeichen gegeben wird.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einleitung des Wartens Schaltmittel (Relais Q in Fig. 1) wirksam werden, welche der gewünschten Anschlussstelle ein Zeichen übermitteln.
    13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der anrufenden Stelle eine Anzeigeeinrichtung (Sehauzeiehen Sz in Fig. 2) zugeordnet ist, an der dieser erkennt, dass sie auf Freiwerden einer Anschlussleitung wartet.
    14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (X und H in Fig. z) an den den Anschlussstellen verschiedener Verkehrsberechtigung (gewöhnliche und bevorzugte Stellen) gemeinsam zugänglichen Verbindungseinriehtungen (LW in Fig. 2) zugeordnet sind.
    15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltmittel von einer bevorzugten Anschlussstelle über die Sprechleitung gesteuert werden.
    16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (Relais P in Fig. 1), welche bei gewöhnlichen Verbindungen prüfen und sperren, auch bei Warten auf Freiwerden die Prüfung und Sperrung bewirken.
    17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Warten auf Freiwerden eines Teilnehmers besondere Prüfeinrichtungen (Relais F in Fig. 2) verwendet werden.
    18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass nach Wirksamwerden der besonderen Prüfeinrichtung (Relais F) und Eintreten der anrufenden Stelle in die Verbindung die für gewöhnliche Verbindungen vorgesehenen Prüfeinrichtungen (Relais P) zur Wirkung gebracht werden.
    19. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel (Relais E) vorgesehen sind, welche beim Warten mehrer Verbindungswege auf Freiwerden einer Anschlussleitung beim Wirksamwerden der Prüfeinriehtung (Relais F) eines Verbindungsweges das Wirksamwerden der Prüfeinrichtungen an den andern Verbindungswegen vermeiden.
    20. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltmittel (Relais E) während des Wechselns der Prüfeinriehtungen an einem Verbindungsweg das Wirksamwerden der besonderen Prüfeinrichtung (Relais F) an einem andern Verbindungsweg verhindern.
    21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Freiwerden der gewünschten Anschlussleitung Zeitschalter (Th) beeinflusst werden, die bei Nichtmelden des Anrufenden innerhalb einer bestimmten Zeit die Verbindung auslösen.
    22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anschlussstelle, für die ein gespeicherter Anruf vorliegt, gegen abgehende Verbindungen gesperrt ist.
AT143215D 1934-05-22 1934-05-22 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen. AT143215B (de)

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