DE704531C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und getrennter Speisebruecke fuer den angerufenen und anrufenden Teilnehmer - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und getrennter Speisebruecke fuer den angerufenen und anrufenden Teilnehmer

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DE704531C
DE704531C DES98865D DES0098865D DE704531C DE 704531 C DE704531 C DE 704531C DE S98865 D DES98865 D DE S98865D DE S0098865 D DES0098865 D DE S0098865D DE 704531 C DE704531 C DE 704531C
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DE
Germany
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relay
circuit arrangement
called
feed bridge
contact
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Expired
Application number
DES98865D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Bunke
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite
    • H04Q3/62Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite for connecting to private branch exchanges
    • H04Q3/625Arrangements in the private branch exchange

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und getrennter Speisebrücke für den angerufenen und anrufenden Teilnehmer Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und getrennter Speisebrücke ,für den anrufenden und angerufenen Teilnehmer, bei welchen die Verbindungen. über steuerschalterlose Leitungswähler verlaufen.
  • Bei derartigen Anlagen muß, insbesondere im Verkehr mit Nebenstellen, verhindert werden, daß der angerufene Teilnehmer sich durch unbeabsichtigte Unterbrechungen seiner Sprechschleife, die z. B. bei Übergabe eines Amtsgespräches von der Haupt- zu einer Nebenstelle auftreten können, frei schaltet, wodurch eine Verbindung verlorengehen würde. Ferner muß, d@a es wegen der im Fernverkehr über die Sprechadern und die Speisebrückenrelais des Angerufenen zu übertragenden Schaltvorgänge nicht möglich ist, die Speiserelais nach dem Melden des Gerufenen außer Wirkung zu setzen, Vorsorge getroffen werden;, daß die bei einer Unterbrechung der Sprechschleife an der angerufenen Stelle zum Abfall kommenden Speiserelais den Leitungswähler nicht in einen Schaltungszustand zurückversetzen, welcher die bestehende Verbindung stört.
  • Bei den bekannten Anordnungen, in denen Leitungswähler mit Steuerschalter Verwendung finden, können diese Bedingungen ohne Schwierigkeiten deshalb erfüllt werden, weil die Steuerschalter zwangsläufig nacheinander die Schaltvorgänge .steuern und so Störungen durch die wiederholte Erregung und Aberregung der Speiserelais des Angerufenen verhindern. Sollen jedoch Leitungswähler ohne Steuerschalter Anwendung finden, so ist die Erfüllung dieser Bedingungen nur unter einem erhöhten Aufwand an Relais möglich. Die Erfindung gibt nun einen Weg an, um diesen Aufwand möglichst zu verringern. Sie verwendet zu diesem Zweck eines der an sich bekannten Stufenrelais.
  • Es ist auch in steuerschalterlosen Leitungswählern bereits die Anwendung eines Stufenrelais zum Zwecke der Durchschaltung und Aufschaltung bekanntgeworden. Allein da hier eine Beeinflussung. des Stufenrelais nicht über die Speisebrücke des Angerufenen erfolgt, sondern über eine besondere Steuerader, so läßt sich die bekannte Anordnung. nur für kleine Anlagen mit wenigen Wahlstufen verwenden.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß ein Stufenrelais Z durch über die Speisebrücke des angerufenen Teilnehmers gegebene Kriterien sowohl beim Melden des Gerufenen in die erste die Rufabschaltung herbeiführende Schaltstufe gebracht wird, in der es unabhängig von einer weiteren Beeinflussung der Speiserelais seitens des angerufenen Teilnehmers örtlich gehalten wird, als auch durch die darauffolgend eingeleitete Schaltmaßnahme seitens einer hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle zur "Trennung niederwertiger Verbindungen, durch die es in die zweite Schaltstufe gebracht wird, beeinflußt wird.
  • Die beigegebene Schaltung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Gezeigt sind die Verbindungseinrichtungen für ein Amt mit -geringer Teilnehmerzahl. Verbindungen zwischen den einzelnen Teilnehmern werden lediglich über Vorwähler VW und Leitungswähler Lli' hergestellt. Die angeschlossenen Teilnehmerstellen sind Einzelteilnehmer, z. B. der Teilnehmer Tyt, oder auch als N ebenstellenänlagen ausgebildete Teilnehmerstellen, z. B. die Teilnehmerstelle Tst mit der Hauptstelle H und den Nebenstellen Ar, und Ara.
  • Wünscht der Teilnehmer Tn eine Verbindung- mit dem Teilnehmer NI der Nebenstel-. lenanlage Tst, so reizt er durch Abheben seines Hörers in bekannter Weise den ihm zugeordneten Vorwähler VIF an. Dieser stellt sich in freier Wahl auf einen freien. Leitungswähler, beispielsweise den dargestellten L eitungswähler LI3', ein. Dabei - spricht ülser Erde, Kontakt i a, Widerstand IFis, Schaltarm b des Vorwählers VIF, geschlossene Teil -nehmerschleife, Stromstoßkontakt )tsi, Schaltarm--a des Vorwählers VIF, Wicklung des Relais A, Batterie, Erde das Relais A an. Außerdem spricht beim Belegen des Leitungswählers durch den Vorwähler VII' über Erde, Batterie, Schaltarm c des Vorwählers Vif', Widerstand Wil, Kontakte 4b, 6e, Kopfkontakt 5 k, Wicklung II des Relais B, Erde das Relais B an. Relais B legt sich nach Ansprechen des Relais A mit diesem über den Kontakt 2a und die Wicklunz I in einen über die Schleife des anrufenden Teilnehmers verlaufenden Haltestromkreis. Durch Öffnen des Kontaktes d.b wird der Kurzschluß für das Relais C geöffnet. Das Relais C spricht an und bindet sich über -Erde, Widerstand 1i';3, Schleppkontakt 7 e, Wicklung des Relais C, Kontakt 3 b, Schaltartzi c des Vorwählers VIF, Batterie Erde.
  • Bei der Nummernwahl wird durch den Strom.stoßkontakt ;tsi die Teilnehmerschleife abwechselnd geöffnet und geschlossen. Die Relais A und B im Leitungswähler LW pendeln dementsprechend. Das Relais A schließt beim Abfall folgenden Stromkreis für den Hubmagneten des Leitungswählers: Erde, Kontakte 32c, 3;3a, Wicklung I des Relais h, Kontakt 31 tt, Wellenkontakt 30w, Wicklung des Hubmagneten Hin, Batterie, Erde. In diesem Stromkreise spricht auch das Relais h an, welches beim Anzug des Relais A über den Kontakt 34a kurzgeschlossen wird und infolge dieses Kurzschlusses sich während der Stromstoßreihe hält.
  • Nach Beendigung der ersten Stromstoßreihe fällt das Relais V ab und schließt folgenden Stromkreis für das Relais 11: Erde, Kopfkontakt 38k, Kontakt 37v, Wicklung I des Relais U, Kontakt 36c, Wellenkontakt 30w, Wicklung des Hubmagneten Hm, Batterie. Der Hubmagnet Hm spricht in diesem Stromkreise nicht an. Das Relais U schließt seinen Kontakt 35u und bereitet damit den Drehstromkreis vor. Dieser wird bei der nächsten Stromstoßgabe beim Abfall des Relais Ageschlossen: Erde, Kontakte 32c, 33a, Wicklung I des Relais h, Kontakte 35'a, 49p, 39y, Wicklung des Drehmagneten Dm, Bat- terie, Erde. Das Relais V spricht wieder an und hält sich während der Stromstoßreihe. Beim ersten Drehschritt des Leitungswählers wird der Wellenkontakt 30w geöffnet. Um den Abfall des Relais U zu verhindern, wird folgender Haltestromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 2o c, 19,t, 17v, Wicklung II des Relais t7, Batterie, Erde.
  • Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe fällt das Relais V ab; bei freier Teilnehmerstelle Tst wird folgender Prüfstromkreis gebildet: Erde, Kontakte 2oc, i9 u, igv, Wicklungen 1I und I des Relais P, Schaltarm c des Leitungswählers LW, Batterie, Erde. Das Relais P schließt durch seinen Kontakt i2p seine hochoh.mige Wicklung II-kurz und sperrt dadurch die belegte Leitung in bekannter Weise gegen anderweitige Belegung. Durch Schließen der Kontakte i5p und 16p werden die beiden Sprechadern durchgeschaltet, durch Öffnen des Kontaktes 40p wird der Stromkreis für den Drehmagneten unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes 28p wird folgender Stromkreis für das Relais h geschlossen: Erde, Unterbrecher LU, Wicklung II des Relais V, Kontakte 29z1, 28p, 27y, Batterie, Erde. Das Relais h spricht in diesem Stromkreise an und schaltet die Rufstromquelle RQ an die angerufene Leitung an. Der Rufstrom nimmt folgenden Weg: Erde, Batterie, .Rufstromquelle RQ, Kontakt 46v, 15 p, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Kontakt a3 der Nebenstelle N=, Kontakt a1 der Nebenstelle N1, Kontakt a der Hauptstelle H, Wecker W und Kondensator Cp der Hauptstelle H, Kontakt D der Hauptstelle H, Kontakt dl der Nebenstelle N1; Kontakt d¢ der Nebenstelle N3, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Kontakt 16p, Wicklung 1I des Relais Y, Kontakt 26v, Erde.
  • Die Bedienungsperson der Hauptstelle H hebt auf den Ruf hin ihren Hörer ab und schließt damit den- Hakenumschalter HU; gleichzeitig drückt sie die Taste T. Damit wird ein über die Kontakte b und e der Hauptstelle H verlaufender Gleichstromkreis für die Wicklung II des Speisebrückenrelais k" geschlossen. Hebt die Bedienungsperson der; Hauptstelle H in einer Rufpause, während der das Relais Ir abgefallen ist, ihren Hörer, ab, so verläuft der Gleichstromkreis für das Speisebrückenrelais Y wie folgt: Erde, Wick-@ung II des Relais Z, Wicklung II des Relais Y, Kontakt i6 p, Schaltarm b des Leitungswählers LW, Kontakt d, der Nebenstelle N2, Kontakt d, der Nebenstelle N1, Kontakt e der Hauptstelle H, Hakenumschalter HU, Sprechgarnitur der Bedienungsperson, Kontakt b der Hauptstelle H, Kontakt a, der Nebenstelle N1, Kontakt a2 der Nebenstelle N2, Schaltarm a des Leitungswählers LW, Kontakte 15 p, 24v; 45 y, Wicklung I des Relais Z, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht lediglich das Relais Y an. - Die Wicklungen I und 1I des Relais Z sind differential geschaltet, so daß das Relais Z in diesem Stromkreise nicht ansprechen kann. Das Relais Y unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 45y den Kurzschluß seiner Wicklung I; durch Offnen des Kontaktes 27y wird der Stromkreis für das Rufanschalterelaie h unterbrochen. Durch Schließen des Kontaktes 2,2'y wird. folgender Stromkreis für das Relais Z geschlossen: Erde, Kontakte 21c, 22y, Wicklung III des Relais Z, Batterie, Erde: Das Relais Z spricht dadurch in erster Stufe an; es schließt seinen Kontakt 23 z I und legt sich dadurch in einen von dem Relais Y unabhängigen Haltestropkreis. Außerdem öffnet das Relais Z bei seiner Erregung in erster Stufe den Kontakt 29z I und unterbricht damit den Stromkreis für die den* Rufstrom anschaltende Wicklung II des Relais h.
  • Die Bedienungsperson der Hauptstelle H fragt nunmehr den Teilnehmer Tfz nach dem gewünschten Nebenstellenteilnehmer. Dies möge der Nebenstellenteilnehmer N1 sein. Die Beamtin legt daraufhin ihre Taste T wieder zurück und ruft über eine Hauslinienwähleranlage HA den Teilnehmer N1 an. Gleichzeitig drückt sie die dem Nebenstellenteilnehmer -zugeordnete Taste Ti. Die Teilnehmerschleife wurde beim Rücklegen der Taste T seitens der Bedienungsperson der Hauptstelle H geöffnet. Sie wird erst wieder geschlossen, wenn sich der N ebenstellenteilnehmer NI meldet und beim Abheben seines Hörers den Hakenumschalterkontakt HUi schließt. Diese Schleifenunterbrechung bewirkt im Leitungswähler LW den Abfall des Speisebrückenrelais Y, was aber ohne Wirkung ist.
  • Legt nach Beendigung des Gespräches der angerufene Teilnehmer N1 seinen Hörer auf, so wird die Teilnehmerschleife wiederum unterbrochen dadurch, daß der Hakenumschalter HU, sich öffnet und gleichzeitig die Taste T1 auslöst. Legt nun auch der anrufende Teilnehmer Tn seinen Hörer auf, so fallen durch Öffnen der Leitungs.sehleife beim anrufenden Teilnehmer die Relais A und B im Leitungswähler LW ab. Durch Kontakt 4 b wird das Relais C kurzgeschlossen. Relais C fällt ab und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 2o c den Prüfstromkreis. Dadurch fällt das Relais P ab und schließt nunmehr folgenden Stromkreis für den Dreh. magneten Dm des Leitungswählers: Erde, Kopfkontakt 43k, Kontakte 42c, 41u, 4o p, 39y Wicklung des Drehmagneten DM, Batterie, Erde. Der Drehmagnet spricht an und erregt über seinen Kontakt 24d die Wicklung II des Relais U. Das Relais U spricht an und unterbricht durch Öffnen des Kontaktes 41 u den Stromkreis des Drehmagneten. "Der Drehmagnet fällt ab und unterbricht seinerseits wieder den Stromkreis des Relais U. Drehmagnet Dnz und Relais U arbeiten in dieser Weise nach Art eines Relaisunterbrechers zusammen, so daß der Leitungswähler schrittweise bis in die Ruhestellung weitergeschaltet wird; in dieser öffnet sich der Kopfkontakt 43k, so daß damit der Wähler endgültig stillgesetzt ist. Sämtliche Relais des Wählers sind wieder in der Ruhelage.
  • Es sei nun der Fall betrachtet, daß während des Bestehens der vorstehend beschriebenen Ortsverbindung. der Nebenstellenteilnehmer N1 . der Nebenstellenanlage Tst für eine Fernverbindüng vom Fernplatz FP -aus gewünscht wird. Die Beamtin .am Fernplatz FP wählt zu diesem Zweck zunächst die Teilnehmerstelle Tst; hierzu führt sie- den Stöpsel'St in die Klinke KZ. Dadurch wird ein Vorwähler FVW angereizt, welcher sich in freier Wahl auf einen Ferngruppenwähler FGW einstellt. Durch Nummernstromstöße stellt die Beamtin des Fernplatzes FP den Fern:gruppenwähler FGW .auf einen freien Leitungswähler LW, und diesen selbst wieder durch zwei weitere StromstoBreihen auf die Teilnehr.rerstelle Tst ein. Das Prüfrelais P, des Leitungswählers LW, kann in diesem Falle nicht ansprechen, so daß die Beamtin am Fernplatz FP in bekannter Weise ein Besetztzeichen-erhält. Sie drückt daraufhin eine nicht dargestellte Aufschaltetaste; hierdurch wird im Leitungswähler LW eine Sprechverbindung zu der angerufenen Teilnehmerstelle hergestellt und gleichzeitig das Besetztzeichen abgeschaltet-. Die Stromläufe sind für die Erfindung ohne Bedeutung und daher nicht dargestellt. Nachdem der Nebenstellenteilnehmer NI von dem vorliegenden Ferngespräch verständigt ist, drückt die Beamtin die Trenntaste TT, um die bestehende Ortsverbindung zu trennen. Sie schaltet damit Erde an die a- und b -.Ader. Durch Anschalten von Erde an die b-Ader werden über Schaltarm b des Leitungswählers LW und Kontakt 16p die Wicklungen, 11 der Relais Y und Z kurzgeschlossen. Durch die an die a-Ader gelegte Erde hält sich das Relais Y über seine Wicklung I; das Relais Z zieht in diesem Stromkreise, nachdem dessen Gegenwicklung II kurzgeschlossen ist, über die Wicklung I nunmehr in zweiter Stufe an und schließt dabei seinen Kontakt 33z11. Die Wicklung I des Prüfrelais P wird dadurch über die Kontakte 14Y und i 3 z 1I kurzgeschlossen. Das Relais P fällt ab; das Prüfrelais Pi des,. Leitungswählers LW, kann nunmehr aufprüfen. Der Teilnehmer Tn erhält nach dem Abfall des Relais P ein Besetztzeichen. Nachdem er seinen Hörer aufgelegt hat, erfolgt die Auslösung des Leitungswählers LW wie bereits beschrieben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und getrennter Speisebrücke für den angerufenen und anrufenden Teilnehmer, bei welchen die Verbindungen über steuerschalterlose Leitungswähler verlaufen, insbesondere im Verkehr mit Nebenstellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stufenrelais (Z) durch über die Speisebrücke des angerufenen Teilnehmers gegebene Kriterien sowohl beim Melden des Gerufenen in dieerstedieRufabschaltungherbeiführende Schaltstufe gebracht wird, in der es unabhängig von einer weiteren Beeinflussung (Abfall) der Speiserelais (Y) seitens des angerufenen Teilnehmers örtlich gehalten wird, als auch durch die darauffolgend eingeleitete Schaltmaßnahme seitens einer hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle zur Trennung niederwertiger Verbindungen, durch die es in die zweite Schaltstufe gebracht wird, beeinflußt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das Stufenrelais durch entsprechende Schaltung seiner in der Speisebrücke liegenden Wicklungen als Differenzrelais ausgebildet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Speisebrücke der angerufenen Stelle in Reihe mit den beiden differential geschalteten Wicklungen (I, 1I) des Differentialrelais (Z) die Wicklungen eines weiteren Speisebrückenrelais (I, II, Y) liegen. q..
  4. Schaltungsanoranung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das in Reihe mit dem Differentialrelais (Z) liegende Speisebrückenrelais (Y) beim Melden der .gerufenen Stelle erregt wird und den Stromkreis für eine dritte Wicklung des Differentialrelais (III, Z) schließt.
  5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Differentialrelais (Z) durch Erregung seiner dritten Wicklung in erster Stufe erregt wird und sich dadurch über einen eigenen Kontakt (23z I) in einen örtlichen Haltestromkreis legt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daB durch die Schaltmaßnahme einer hochwertige Verbindungen aufbauenden Stelle zur Trennung einer bestehenden niederwertigen Verbindung die an der einen Sprechader liegenden Wicklungen (.1I) des Differentialrelais (Z) und des anderen Speisebrückenrelais (Y) kurzgeschlossen und die an der anderen Sprechader liegenden Wicklungen (I) des Differentialrelais (Z) und des anderen Speisebrückenrelais (Y) erregt gehalten werden. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Kurzschluß der ersten und Erregung der zweiten Wicklung das Differentialrelais (Z) in zweiter Stufe erregt wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 und i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Erregung des Differentialrelais (Z) in zweiter Stufe und Erregung des anderen Speisebi#ückenrelais (Y) das Prüfrelais (P) des durch eine niederwertige Verbindung belegten Leitungswählers kurzgeschlossen und zum Abfall gebracht wird.
DES98865D 1931-05-23 1931-05-23 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und getrennter Speisebruecke fuer den angerufenen und anrufenden Teilnehmer Expired DE704531C (de)

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