AT135448B - Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Präparate, die mit Wasser kolloidale Lösungen ergeben. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Präparate, die mit Wasser kolloidale Lösungen ergeben.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es ist durch das D. R. P. Nr. 164322 bekanntgeworden, Mischungen von Schwefel und Zucker zu erhitzen. nach dem Erkalten in Wasser aufzuschwemmen und die Aufschwemmung der Einwirkung warmer Luft längere Zeit auszusetzen, wodurch man nach dem Filtrieren unter Entwicklung von Schwefelwasserstoff fein verteilten Schwefel erhält. Gemäss der Erfindung werden ganz neue Ergebnisse dadurch erzielt, dass mit Schwefel und Zucker noch Stärke bis zur Schmelze unter Luftzufuhr längere Zeit erhitzt und die erhaltene Schmelze abge- kühlt wird, worauf sich nach Lösen dieser Schmelze im Wasser und längerem Stehen derselben gegebenenfalls unter Erwärmung ein Niederschlag bildet. Bei dem neuen Verfahren entsteht eine molekulare Verbindung der verwendeten Bestandteile, ferner wird unter dem Einfluss der Stärke die Bildung organischer Schwefelverbindungen ohne Entwicklung von Schwefelwasserstoff bewirkt. Diese organischen Schwefelverbindungen werden im Endprozess des Verfahrens einerseits als schwefelhaltige, wasser- EMI1.2 Wirkung. Beispiel : 1 kg Schwefel wird mit 4 kg Zucker und 1 kg Stärkemehl innig gemischt und in einem feuerfesten Gefäss über mässigem Feuer unter Zuführung von Luft erhitzt. Die Zuführung von Luft ist notwendig, um die Bildung von Schwefelkohlenstoff zu vermeiden. Bei 160 C wird die Schmelze vom Feuer genommen und nach leichter Abkühlung auf Platten zum Erkalten ausgegossen. Die erkaltete Masse wird in kleine Stücke zerschlagen und in Wasser gelöst, EMI1.3 nischen Schwefelverbindungen besteht, wird an der Luft getrocknet und in Pulverform zur Herstellung von Sehwefelpräparaten gewonnen. Die gewonnene hochmolekulare organische ölige Substanz reagiert gegen Phenolphtalein und Lackmus sauer, gegen Methylorange neutral. Die ölige Substanz wurde als ein Gemenge mehrerer schwefelhaltiger, organischer Verbindungen erkannt, die durch Vakuumdestillation voneinander geschieden werden können. Ein grosser Teil ist jedoch nicht flüchtig, nicht destillierbar und bei höherer Temperatur zersetzlich. Die Destillate sind gelbbraune bis dunkelrote ölige Flüssigkeiten, die selbst wieder Gemische darstellen ; es konnten aus ihnen in kleiner Menge kristallisierende Verbindungen abgeschieden werden. Durch Vakuumdestillation der öligen Substanz wird erhalten : 1. Fraktion : Der bis 27 C bei 14 mm Druck siedende Anteil (etwa 2%) ist eine sirupartige gelbbraune Substanz, aus der sich nach längerem Stehen nadelförmige Kristalle abseheiden. 2. Fraktion : Der von 28 bis 330C bei 14 mm. Druck siedende Anteil (etwa 18%) ist eine klare gelbe leicht bewegliche Flüssigkeit, deren Schwefelgehalt 0#78% beträgt. 3. Fraktion : Der von 34 bis 170 C bei 14 mm Druck siedende Anteil (etwa 40%), dessen Haupt- EMI1.4 Die Verarbeitung kann auch unter Zusätzen erfolgen. Auf Grund der grossen Menge Schwefel, die sieh äusserst fein verteilt in organischer Form ergibt, eignet sieh das Präparat für die innere wie äussere Behandlung auf dem Gebiet der Medizin, Balneologie und Kosmetik. Aber auch für technische Zwecke, wie beispielsweise zur Bereitung von Salben, Seifen, Badezusätzen, Schädlingsbekämpfungs- EMI1.5 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung schwefelhaltiger Präparate, die mit Wasser kolloidale Lösungen ergeben, dadurch gekennzeichnet, dass Schwefel mit Zucker und Stärke bis zur Schmelze unter Luftzuführung erhitzt, die Schmelze abgekühlt und hierauf im Wasser aufgeschwemmt wird und aus der hiebei entstandenen Lösung nach längerem Stehen derselben die kolloidal löslichen Stoffe teils in flüssiger, teils in fester Form abgeschieden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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