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Fallklappenrelals.
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auch das optische Signal verschwindet, führt man die Relais z. B. mit zwei Fallklappen derart aus, dass die eine den Stromschluss für die Alarmeinrichtung bewirkende Fallklappe beim Fallen die andere Fall- klappe mitnimmt. Während die zweite Fallklappe von dem angezogenen Anker des Relaismagneten gegen eine Rückstellfeder so lange festgehalten wird, bis der Magnet den Anker loslässt, kann die erste
Fallklappe unabhängig hievon zurückgestellt werden. Durch Zurückstellen der ersten Klappe wird die
Alarmeinrichtung ausgeschaltet und dabei verschwindet gleichzeitig das etwa auch durch diese Fall- klappe gegebene optische Signal.
Das durch die zweite Fallklappe gegebene optische Signal bleibt so I ange bestehen, bis bei Entregung des Relaismagneten der Anker abfällt und die zweite Fallklappe durch ihre Rückstellfeder zurückgestellt wird.
Bei Anordnung einer Anzahl derartiger Fallklappenrelais auf einem Tableau ergeben sich folgende
Nachteile : Hat sich der Wärter ein Relais, dessen Fallklappen gefallen sind, beim Abstellen des akustichen Signals durch Zurückstellen der ersten Fallklappe nicht genau gemerkt, was bei einer grossen
Anzahl von Relais auf einem Tableau, die in der verschiedensten Reihenfolge gleichzeitig und hinter- einander ansprechen, leicht vorkommen kann, so hat er nach dem selbsttätigen Verschwinden der zweiten Fallklappe, die beim Abfallen des Relaisankers freigegeben wird, keinen Anhaltspunkt mehr dafür, um welches Relais es sich handelte. Da dann aber die Gefahr besteht, dass der Wärter die Relais verwechselt, werden bei der Beobachtung der Relais leicht Fehler gemacht und die Relais falsch registriert.
Dieser Nachteil wird dadurch vermieden, dass das Fallklappenrelais erfindungsgemäss eine Merkseheibe besitzt, die beim Ansprechen des Relais sichtbar wird und auch nach Zurückstellen der dabei den Stromkreis der Alarmvorrichtung unterbrechenden Fallklappe und nach Verschwinden des optischen Signals bei abfallendem Relaisanker sichtbar bleibt. Da die Merkseheibe, die zweckmässig die Bezeich- nung des Relais trägt, dann das fraglich Relais dem Wärter noch kenntlich macht, kann der Wärter dieses Relais nicht mit einem anderen Relais verwechseln. Die allein sichtbare Merkselleibe zeigt ihm an, dass die Magnetspule des Relais spannungslos ist und dass er das Relais nicht mehr zu beobachten braucht.
Der Wärter stellt dann die Merkscheibe zurück. Eine frühere Zurückstellung, die dem Zweck der Merkseheibe zuwiderlaufen würde, wird erfindungsgemäss dadurch verhindert, dass der Relaisanker die Rückstellvorrichtung der Merkscheibe so lange sperrt, wie er vom Magneten angezogen ist.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.
Auf einer Grundplatte 2 ist ein U-förmiger Eisenbügel 3 befestigt, der am Ende seines rechten Schenkels (Fig. 2) die Magnetspule 4 trägt. In den Zwischenraum zwischen dem Eisenkern 5 der Magnetspule und dem freien Schenkel des Bügels 3 wird bei erregtem Magneten der Drehanker 6 hineinbewegt, der drehbar auf der Achse 7 sitzt und nach Aufhören der Erregung des Magneten durch eine Rückstellfeder 8 zurückgedreht wird. Auf der Achse 7 sitzen ferner drehbar zwei Bügel 9 und 10, von denen der
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In den Fig. 1 und 3 sind die Bügel 9 und 10 in der Stellung nach dem Herabfallen gezeichnet. Dabei liegt der Bügel 9 hinter dem Bügel-M, ist also nicht sichtbar.
Durch das Fenster Jf2 des Gehäuses (Fig. 3) ist dann die am Bügel 9 befestigte Merkseheibe 11 zu sehen, deren linke obere Ecke ausgeschnitten ist (Fig. 1). Durch diesen Ausschnitt ist bei angezogenem Anker 6 das am Anker angebrachte buntgefärbte Täfelchen 16 sichtbar. Der Bügel 10 wird in seiner in Fig. 3 strichpunktiert eingezeichneten Ausgangs-
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Feder 15 verbunden, die den Bügel 9 in der Ausgangsstellung am Bügel 10 festhält. Am Anker 6 befindet sieh ein Ansatz 18, der gegen das Ansehlagstüek 19 der Klinke 17 trifft, wenn der Anker vom Magneten angezogen und rechts herumgedreht wird.
Dabei wird die Klinke 17 links herumgedrellt und gibt den Bügel 10 frei, so dass er zusammen mit dem Bügel 9 herabfällt und sich in die U-förmige Umbiegung der
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Am Bügel 10 befindet sich ein Kennstreifen 20, der beim Herabfallen der Bügel die Merkscheibe j am Bügel 9 umfasst. Es sind demnach nach dem Ansprechen der Fallklappe drei Zeichen sichtbar, nämlich
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befindenden Winkelstückes 24 trifft (Fig. 2 und 4). Beim Zurückstellen des Bügels 10 wird die Feder 15, die ihn mit dem Bügel 9 verbindet, gespannt. Der Bügel 9 wird gegen die Kraft der gespannten Feder 15 in der Stellung, die er nach Fig. l und 3 einnimmt, durch eine federgespannt Klinke 14 festgellalten (Fig. 3).
Die Auslösung der Klinke 14 wird zum Zurückstellen des Bügels 9 mittels des auf der einseitig eingespannten Blattfeder 25 sitzenden Druckknopfes 26 vorgenommen. Dabei drückt das freie Ende der Blattfeder 25 auf den Kopf 27 eines an dem drehbaren Finger 28 sitzenden Bolzens 29 (Fig. 3). Hält der Auslösemagnet 4 des Relais den Anker 6 angezogen, so verhindert der Anker 6 den Finger 28 an einer Drehbewegung links herum. Der Kopf 27 des durch die Klinke 14 hindurchgehenden Bolzens 29 kann dann nicht auf die Klinke 14 auftreffen und sie auslösen. Das ist erst möglieh, wenn nach Entregen des Magneten der Anker 6 durch seine Rückstellfeder zurückgedreht wird und die Bewegung des Fingers 28
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aber nachgibt, ohne auf die Klinke einzuwirken.
Die Klinke 17 bleibt also beim Zurückdrehen des Ankers 6, das durch die Rückstellfeder 8 erfolgt, in ihrer Lage, in der sie bei erfolgter Zurückstellung des Bügels 10 diesen wieder in der strichpunktierten Stellung (Fig. 3) festhält.
Auf der linken Seite des Relais (Fig. 2) sind drei federnde Kontaktarme 30, 31 und 32 isoliert auf
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eine links herum gegen eine Feder 34 drehbares Mitnehmerstück 33 tragt. Beim Herabfallen des Bügels 10 trifft das Mitnehmerstück 35 zunächst auf das Ende des Kontaktarmes 30 auf und biegt ihn'so weit nach unten, dass sein Kontaktknopf 36 den Kontaktknopf 37 des Kontaktarmes 31 zum Herstellen eines vorübergehenden Kontaktsehlusses berührt. Darauf gleitet das Mitnehmerstück 33 von dem Ende des Kontaktarmes 30 ab. Der Kontaktarm 30 nimmt also seine ursprüngliche Stellung wieder ein und der Kontakt zwischen ihm und dem Kontaktarm 31 ist wieder göffnet.
Beim weiteren Herabfallen des Bügels 10 wird durch das Mitnehmerstück 35 der mittlere Kontaktarm 31 aus seiner horizontalen Lage gebracht, bis sein Kontalrtknopf 38 in der Endstellung des herabgefallenen Bügels 10 den Kontaktknopf 39 des Kontaktarmes 32 berührt. Der Stromkreis einer elektrischen Alarmeinrichtung, die durch Herabfallen des Bügels 10 eingeschaltet wird, kann wahlweise durch die Berührung des Kontaktarmes 30 und 331 vorübergehend oder durch die Berührung der Kontaktarme 31 und 32 dauernd geschlossen werden. bis der Bügel 10 zurückgestellt wird. Beim Zurückstellen des Bügels 10 kehrt der Kontaktarm 3. 7 wieder in seine horizontale Lage zurück, in der der Kontakt zwischen ihm und dem Kontaktarm 32 unterbrochen ist.
Beim Auftreffen des am Bügel 10 isoliert befestigten Mitnehmerstückes 35 auf den Kontaktarm 30 weicht das links herum gegen die Feder 34 drehbare Mitnehmerstück aus, wodurch es am Kontaktarm vor-
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einer mit der Entregung des Magneten wieder verschwindenden Tafel gibt, wobei auch ein akustischem Signal durch Einschalten einer wieder abstellbaren Alarmvorrichtung gegeben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ansprechen des Relais eine Merkscheibe (11) in eine Stellung gebracht wird, in der sie sichtbar bleibt, wenn die das optische Signal gebende Tafel mit der Entregung des Magneten verschwindet.