DE641380C - Fahrtrichtungsanzeiger fuer Bahnhoefe - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger fuer Bahnhoefe

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Publication number
DE641380C
DE641380C DEM129981D DEM0129981D DE641380C DE 641380 C DE641380 C DE 641380C DE M129981 D DEM129981 D DE M129981D DE M0129981 D DEM0129981 D DE M0129981D DE 641380 C DE641380 C DE 641380C
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DE
Germany
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signs
contact
shield
common
direction indicator
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Expired
Application number
DEM129981D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Herrmann
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
Application filed by Mix und Genest AG filed Critical Mix und Genest AG
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Publication of DE641380C publication Critical patent/DE641380C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger für Bahnhöfe Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrtrichtungsanzeiger für Bahnhöfe, bei denen die Bezeichnungsträger von ihnen einzeln zugeordneten Auslösemagneten freigegeben und durch einen gemeinsamen motorischen Antrieb in ihre Ruhelage zurückbewegt werden.
  • Die bekanntgewordenen Fahrtrichtungsanzeiger dieser " Art arbeiteten derart, daß beim Drücken einer einem Schild zugeordneten Befehlstaste der Motor angelassen wurde, um zunächst etwa bereits in Arbeitsstellung befindliche -Schilder wieder in die Ruhelage und alsdann das durch den gewählten Magneten . freigegebene Schild aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung zu befördern. Die vom Motor in Bewegung gesetzte gemeinsame mechanische Vorrichtung (Rahmen, Gestänge o. dgl.) führte daher bei jeder Befehlsübermittlung erst eine Hin- und dann eine Herhewegung aus. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Motor auch dann angelassen wird und überflüssigerweise die Hinbewegung ausführen muß., wenn sich nach kein Schild in der Arbeitsläge befindet, die Rückstellung eines Schildes also überliaupt nichterforderlich ist.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß. die Bezeichnungsträger unter der Wirkung der Schwerkraft in die Arbeitslage gelangen und daß bei Auslösung eines Scbiides der Motorstromkreis, vorzugsweise mittels beim Verlassen der Ruhestellung, durch das Schild betätigter Kontakte vorbereitet und erst bei Auslösung eines weiteren Schildes zwecks Rückstellung noch in Arbeits-. Lage befindlicher Schilder geschlossen wird. Auf diese Weise wird also vermieden, daß bei der erstmaligen Betätigung eines Schildes zunächst eine Leerlaufzeit verstreicht, bevor das Schild in die Arbeitslage überführt wird. Diese unbenutzte Zeit 'ist besonders unangenehm bei Änderungen der normalen Zugfolge, z. B. liei Störungen, wo die Forderung gestellt werden muß, daß das Ziel des nächsten Zuges möglichst sofort erkennbar gemacht wird, nachdem die Befehlsstelle festgestellt hat, welcher Zug der nächste ist, Es sei erwähnt, daß Fahrtrichtungsanzeiger bekannt sind, bei denen für die Überführung des Schildes sowohl in die Arbeitsstellung als auch in die Ruhestellung die Schwerkraft ausgenutzt wird. Bei diesen Apparaten werden die Schilder durch einen einzelnen Magneten freigegeben und durch einen gemeinsamen Magneten zur Rückkehr in die. Ruhestellung unter Wirkung der Schwerkraft veranlaßt. -Bei dem im folgenden beschriebenen und in der Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Schilder auf einer gemeinsamen Achse derart angeordnet, daß jedes von ihnen um 9ö° herausgeklappt werden kann. Auf diese Weise wird aus einer größeren Anzahl von Stationsschildern jeweils ein bestimmtes für das Publikum sichtbar ge-# @.
  • macht. Die Auswahl der Schilder geschiel@@ z. B. mit Hilfe von Drucktasten, welche beufl Stationsvorsteher angebracht sind. Für Schild ist eine Drucktaste vorgesehen.
  • jede Drucktaste bleibt, wenn sie niedergedrückt wird, infolge einer mechanischen oder elektrischen Sperrung stehen und wird erst ausgelöst, wenn eine andere Taste gedrückt wird. Diese Anordnung ist bekannt und daher nicht besonders dargestellt. Von sämtlichen Tasten wird ein gemeinsamer Überhubkontakt üh betätigt. Dieser Kontakt wird jedesmal dann. vorübergehend be einflußt, wenn irgendeine Taste bis in ihre tiefste Lage 2 durchgedrückt wird, woraufhin die Taste in bekannter Weise unter der Wirkung der Rückzugsfeder in die Sperrlage 3 zurückfedert, wo sie durch eine Falle o. dgl. gefangen wird. In dieser Sperrlage der Taste sind also nur die beiden Arbeitskontakte ak betätigt, während der überhubkontakt ült in der Ruhestellung ist.
  • Jedes Schild wird mit Hilfe einer Sperrklinke senkrecht oder nahezu senkrecht in seiner Bereitschaftsstellung gehalten. Jede Sperrklinke kann mit Hilfe eines Auslösemagneten AM ausgehoben werden, wodurch veranlaßt wird, daß das Schild infolge seiner Schwerkraft in die waagerechte Lage herumklappt, wo es stehentleibt. Jedem Schild sind ferner zwei Kontakte a und b zugeordnet. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: , Es sei angenommen, daß sämtliche Schilder sich in der Bereitschaftsstellung befinden, also nicht sichtbar sind. Um ein Schild herauszuklappen, drückt der Beamte die entsprechende Taste T. Es entsteht ein Stromweg über den Auslösemagneten AM und die Kontaktea sämtlicher Schilder, die hintereinandergeschaltet sind, nach R. Das Relais R besitzt, wie durch die strichpunktierte Linie angedeutet, zwei Kontakte, einen Arbeitskontakt rI und einen Ruhekontakt rII, die der besseren Übersicht wegen in dem Schaltbild zu beiden Seiten des Relais gezeichnet sind; in Wirklichkeit können die beiden 'Kontakte natürlich voneinem einzigen Relaisanker betätigt werden, so daß sie räumlich auf der gleichen Seite des Relais angeordnet sind. Wenn also das Relais R erregt wird, wird der Anker angezogen und dadurch die Schließung - des Kontaktes Y I und die Öffnung von ,r Il bewirkt.
  • Beim Niederdrücken der Taste wird vorübergehend der überhubkontakt üh betätigt. Die Taste bleibt in der Arbeitsstellung stehen, der überhubkontakt kehrt wieder in die Ruhelage zurück und stellt einen Haltestromkreis für R über r I her. Kontakt Y I I öffnet ..den Stromkreis des Motors 1k1, welcher biskher schon durch die einander parallel ge-@@ch@lt.eten Kontakte b der Schilder unterk1>.öchen war. Der Auslösemagnet AM zieht `än, hebt die SperrklinkeSp des betreffenden Schildes aus, so daß es herausklappt und sichtbar wird. Dabei öffnet sich der Kontakt a und schließt sich der Kontakt b dieses Schildes. Durch den Anschlag Sa einer segmentförmigen Aussparung des Schildes wird die fest auf der gemeinsamen Achse A sitzende Nocke N1 und damit die Achse selbst mitgenommen.
  • Soll, nachdem sich die Anlage in dem oben geschilderten Zustand befindet, das Schild wieder eingezogen und dagegen ein anderes Schild herausgeklappt werden, so hat der Beamte die entsprechende Taste des neuen Schildes zu drücken. Dabei kann der oben dargestellte Stromkreis für den entsprechenden Auslösemagneten AM noch nicht zustande kommen, da der Kontakt a des noch herausgeklappten Schildes noch geöffnet ist. Beim Niederdrücken der Taste wird aber auch der Gberhubkontakt betätigt und der Haltestromkreis für R unterbrochen. R fällt infolgedessen ab und schließt mit r Il und b1 den Stromkreis für den Motor Al. Der Motor dreht seine Welle und die für jedes Schild vorgesehene Nockensch°ibe. Nur die Nocke NI des herausgeklappten Schildes findet Widerstand an dem anderen Anschlag Se der segmentförmigen Aussparung, nimmt also das Schild mit und klappt es in die senkrechte Bereitschaftsstellung zurück. Sobald dieses Schild in der Ruhelage angelangt ist, öffnet sich der Kontakt b1 und unterbricht den Stromkreis für den Motor M, welcher nun. stehentleibt. Gleichzeitig schließt das in die Bereitschaftsstellung zurückgekehrte Schild den Kontakt a1 und stellt nun den Stromkreis über AM des neuen Schildes nach R her. R stellt wieder an seinem eigenen Kontakt r I einen Haltestromkreis für sich selbst her. Der Auslösemagnet AM des neuen Schildes zieht an und hebt die Sperrklinke aus, so daß dieses Schild nunmehr in die sichtbare Stellung herausklappt. Dabei wird, wie erwähnt, der a-Kontakt dieses Schildes geschlossen und der b-Kontakt geöffnet.
  • Um ein in die sichtbare Stellung herausgeklapptes Schild in die Bereitschaftsstellung zurückklappen zu können, ohne daß ein neues Schild herausgeschwenkt wird, ist eine blinde Taste vorgesehen, an -,,velche keine Leitungen angeschlossen sind und welche beim Niederdrücken die zuvor betätigte Taste auslöst und lediglich den Überhubkontakt betätigt. Wird diese blinde Taste niedergedrückt, so liebt der überhubkontakt den Haltestxomkreis von R auf. - R fällt ab, Kontakt r II schließt den Stromkreis für den Motor über den Kontakt b des herausgeklappten Schildes, der Motor schwenkt das- herausgeklapptc Schild in die Ruhelage zurück, wo der Kontakt b öffnet und den Motorstromkreis unterbricht.
  • Um die Geschwindigkeit der Schilder beim Herabfallen abzubremsen, kann eine vorzugsweise gemeinsame Dämpfungsvorrichtung vorgesehen sein. Diese besteht zweckmäßig aus einer um die gemeinsame Achse der Schilder herumgelegten Schraubenfeder Sch.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrtrichtungsanzeiger für Bahnhöfe, bei denen die Bezeichnungsträger von ihnen einzeln zugeordneten Auslösemagneten freigegeben und durch einen gemeinsamen motorischen Antrieb in die Ruhelage zurückbewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungsträger (Schilder) in an sich bekannter Weise unter der Wirkung der Schwerkraft in die Arbeitslage gelangen und daß bei Auslösung eines Schildes der Motorstromkreis, vorzugsweise mittels beim Verlassen der Ruhestellung, durch das Schild betätigter Kontakte (b) vorbereitet und erst bei Auslösung eines weiteren Schildes zwecks Rückstellung noch in Arbeitslage befindlicher Schilder geschlossen wird. a. Fahrtricbtungsanzeiger nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Motorstromkreis überwachendes, den Schildern gemeinsam zugeordnetes Relais (R) hei Auslösung eines Schildes zum Ansprechen gebracht wird und sich so lange hält, bis die Auslösung eines weiteren Schildes eingeleitet wird. 3. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß im Haltestromkreis des Relais (R) sein überhubkontakt (äh) liegt, der bei Betätigung einer der sperrbaren Tasten vorübergehend beeinflußt wird und den Haltestromkreis kurzzeitig öffnet. q. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorstromkreis von dem Arbeitskontakt (bi) eines in Arbeitsstellung befindlichen Schildes sowie einem Kontakt (rII) des gemeinsamen Relais (R) bei dessen Abfall vorbereitet und durch einen Arbeitskontakt der neu gedrückten Taste (T1) vollendet wird. 5. Fahrtrichttmgsanzeiger nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Betätigung des einean bestimmten Schild zugeordneten Auslösekontaktes, z. B. durch Drücken der zugehörigen Taste (T), der Stromkreis für den zugehörigen Auslösemagneten (AM) lediglich vorbereitet und .erst dann geschlossen wird; wenn durch Vollendung .einer von den einzelnen Schildern gesteuerten Kontaktkette (a1, a2) festgestellt ist, daß. sich sämtliche Schilder in der Ruhelage befinden. fi. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das den Motorstromkreis überwachende gemeinsame Relais (R) und die gemeinsame Kontaktkette (a1, a2) mit den einzelnen Auslösemagneten (AM) in Reihe geschaltet ist. Fahrtrichtungsanzeiger, bei dem die Schilder um eine gemeinsame waagerechte Achse schwenkbar angeordnet sind und durch eine unter dem -Einfluß der Auslösemagnete stehenden Sperrvorrichtung iri ihrer senkrechten oder nahezu senkrechten Lage gehalten werden, nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein freigegebenes Schild durch eine Mitnehmereinrichtmlg bei seiner Bewegung in die (waagerechte) Arbeitslage den Motor über die gemeinsame Achse der Schilder um den entsprechenden Winkel dreht, ohne daß die in der Ruhelage befindlichen Schilder beeinflußt werden. 8.' Fahrtrichtungsanzeiger nach einem der vorigen Ansprüche, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Dämpfungsvorrichtung (eine Schraubenfeder Sch), durch die das Herabfallen der Schilder verzögert wird.
DEM129981D 1935-02-07 1935-02-07 Fahrtrichtungsanzeiger fuer Bahnhoefe Expired DE641380C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022069561A1 (en) 2020-09-30 2022-04-07 Covestro Deutschland Ag A modified polyisocyanate

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