DE707315C - Schaltungsanordnung zur wahlweisen UEbermittlung verschiedenartiger Meldungen durch eektrische Signale - Google Patents

Schaltungsanordnung zur wahlweisen UEbermittlung verschiedenartiger Meldungen durch eektrische Signale

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DE707315C
DE707315C DE1930707315D DE707315DD DE707315C DE 707315 C DE707315 C DE 707315C DE 1930707315 D DE1930707315 D DE 1930707315D DE 707315D D DE707315D D DE 707315DD DE 707315 C DE707315 C DE 707315C
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DE
Germany
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relay
selector
contact
control switch
earth
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Expired
Application number
DE1930707315D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Schreihage
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B1/00Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
    • G08B1/08Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur wahlweisen 'Übermittlung verschiedenartiger Meldungen durch:elektrische Signale Bei: den bekannten Schaltungsanordnungen zur wahlweisen Übermittlung verschiedener Meldungen durch zwei Stromstoßreihen, von denen die erste die Art der Meldung und die zweite .eine bestimmte Einzelmeldung dieser Art kennzeichnet, ist es vielfach erforderlich, eine Einzelmeldung so lange anzuzeigen, bis sie durch eine andere Einzelmeldung der gleichen Art ersetzt werden soll. Dies geschieht gemäß der Erfindung dadurch, daß nach der die Art und das Einzelzeichen kennzeichnenden -Einstellung eines Schrittschaltwählers durch die beiden Stromstoßreihen Schaltmittel wiliksam werden, welche über einen Schaltarm Ales eingestellten Schrittschaltwählers zunächst ein der Art der übertragenen Meldung zugeordnetes Relais, welches die Löschung eines bereits bestehenden Zeichens dieser Art bewirkt, kurzzeitig einschalten und nach dessen Wiederabfall über einen zweiten Schaltarm des eingestellten Schrittschaltwählers die Einschaltung des ausgewählten Zeichens bewirken; das unabhängig von der Stellung des Schrttschaltwähler@ bis zur Einschaltung eines neuen Zeichens der gleichen Art.gehalten 'wird. Die Verwendung z. B. eines Hebdreh@vählers in derartigen Anlagen ist' naheliegend:- Durch die angegebene hesondere Art der Verwendung eines solchen Hebdrehwählers wird aber der Vorteil erzielt, daß die durch eine neue Meldung zu ersetzende Meldung bis zur vollständigen Neueinstellung des Wählers gehalten bleibt, die Pause zwischen der Anzeige des alten und des neuen Zeichens somit auf ein Mindestmaß verringert ist.
  • In -der beiliegenden Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, dessen Anordnung für Meldungen über Fahrzeuge, beispielsweise Flugzeuge, gedacht ist. Wenn sich hierauf die Erfindung auch mit besonderem Vorteil anwenden läßt; so sei doch ausdrücklich bemerkt, daß sie auf diese Anordnung keineswegs beschränkt ist. Sie kann vielmehr für Meldungen über bewegliche Objektealler Art, über besonders interessierende Ereignisse, wie z: B. Brände u. dgl., wie überhaupt für alle Gebiete Anwendung finden, bei welchen es sich darum Bandelt, bestimmte Gruppen. von Meldungen und innerhalb dieser Gruppen bestimmte Einzelmeldungen zu übertragen.
  • Die gezeigte Anordnung besteht aus einer Sendestelle X, welche über die Leitung AL mit der Empfangsstelle Y verbunden ist. An ,der Sendestelle X befindet sich eine Telephon- Station. Hiervon ist lediglich das Mikrotelephon aIT" der Kontakt des Hakenumschalters hic und der Stromstoßkontakt i der Nummernscheibe dargestellt.
  • In der Empfangsstelle Y befindet sich gleichfalls eine Telephonstation 117T2. Außerdem ist hier ein Steuerschalter St und ein hundertteiliger Strowger Hebdrehwähler HD mit den entsprechenden Relais sowie ein Lampentableau LT vorgesehen. Der Wähler HD wird durch Nummernstromstöße von Seiten der Sendestelle X eingestellt; er besitzt zwei Kontaktfelder mit zehn Dekaden zu je zehn Kontakten, welche von den Schaltarmen hd I und ltd 1I bestrichen werden. Bei der Auslösung des Wählers gehen die Schaltarme wieder über die bereits bestrichenen Kontakte hinweg und fallen dann senkrecht zurück in die Anfangslage. Es sind nur die ersten drei Dekaden des Hebdrehwählers gezeigt. An den Kontakten der ersten Dekade, welche von dem Schaltarm hd I bestrichen wird, ist eine zusammengehörige Gruppe von Relais KA,, KAI' bis KA" angeschlossen. Die einzelnen Relais dieser Gruppe steuern mittels ihrer Kontakte i ka, bis i ka,o die Stromkreise für die Lampengruppe LA, bis LA,o. An den Kontakten der zweiten Dekade, welche von dein Schaltarm hd 1 bestrichen wird, ist eine zusammengehörige Gruppe von Relais KB" KB.. bis KB" angeschlossen. Die einzelnen Relais dieser Gruppe steuern mittels ihrer Kontakte i kb, bis i kb" die Stromkreise für die Lampengruppe LB, bis LB,o. An den Kontakten i bis 5 der dritten Dekade ist eine Gruppe von Relais KC, bis KCS angeschlossen, welche mittels ihrer Kontakte i kc, bis i kc; die Lampengruppe LC, bis L;,, steuern, und an den Kontakten 6 bis to der dritten Dekade ist eine vierte Relaisgruppe KD, bis KD5 angeschlossen, welche mittels ihrer Kontakte i kd, bis i kd, die Lampengruppe LD, bis LDS beherrscht. Die einzelnen Relaisgruppen bzw. Lampengruppen kennzeichnen eine ganz bestimmte Art der Meldung. Die Lampengruppen können. sich zu diesem Zweck durch verschiedene Farben unterscheiden.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Beobachtet beispielsweise ein Beobachter an der Sendestelle X ein Flugzeuggeschwader, so hat er durch die vorstehend beschriebene Anordnung die Möglichkeit, vier besonders interessierende Merkmale seiner Beobachtung der Empfangsstelle f' zu melden. Diese seien in unserem Beispiel: Anzahl der gesichteten Flugzeuge sowie Höhe, Geschwindigkeit und Richtung, welche die Flugzeuge einhalten. Die Anzahl der Flugzeuge möge durch die erste Relaisgruppe bzw. Lampengruppe A, bis A" gekennzeichnet sein; für diese Meldungen müssen bei derWahl die Ziffern 11 bis i o
    gewählt werden; die Höhe sei durch die zweite
    Relais- bzw. Lampengruppe BI bis B" und
    entsprechend durch die Ziffern 21 bis 2o, die
    Geschwindigkeit durch die dritte Relais- bzw.
    Lampengruppe C, bis C5 und entsprechend
    :'durch die Zittern 31 bis 35, die eingeschla-
    gene Richtung durch die vierte Relais- bzw.
    Lampengruppe D, bis D5 und entsprechend
    durch die Ziffern 36 bis 30 gekennzeichnet.
    Die Ziffer i i möge eine Anzahl von io, die
    Ziffer 12 von 20, die Ziffer 13 von 30 usf. und
    endlich die Ziffer to von too Flugzeugen be-
    deuten. In entsprechender Weise sollen durch
    die Ziffern 21, 22 ..... 2o Höhen von iooo,
    15oo bis 5500 m gekennzeichnet werden.
    Durch die Ziffern 3.1 bis 35 sollen Geschwin-
    digkeiten von 12o bis Zoo km pro Stunde und
    durch die Ziffern 36 bis 30 verschiedene
    Himmelsrichtungen, beispielsweise West, Süd-
    wert, Nordwest, Norden, Süden gekennzeich-
    net werden.
    Es ist selbstverständlich, daß in den übrigen
    sieben Dekaden des Hebdrehwählers HD noch
    weitere Relaisgruppen angeschlossen werden
    können, welche zur Meldung weiterer interes-
    sierender Kennzeichen Verwendung finden.
    Es sei nun angenommen, der Beobachter an
    der Sendestelle X beobachtet in iooo m Höhe
    ein Flugzeuggeschwader von too Flugzeugen,,
    welches in der Richtung nach Süden mit einer
    Geschwindigkeit von Zoo km pro Stunde fliegt:
    E r möge seine Beobachtungen in der Reihen-
    folge: Anzahl; Höhe, Geschwindigkeit,. Rich-
    tung, nach der Empfangsstelle Y melden. Die
    Reihenfolge an sich ist gleichgültig.
    Zu diesem Zweck nimmt er zunächst seinen:
    Hörer vom Hakenumschalter ab und schließt
    dadurch den Kontakt hu. Dabei werden über
    die beiden Adern der Leitung AL in der
    Empfangsstelle Y die Relais A und B erregt.
    In der Empfangsstelle Y spricht das Relais C
    in folgendem Stromkreise an: Erde, Sehalt-
    arm St I des Steuerschalters St, Kopfkontakt
    2 k, Wicklung des Relais C, Kontakt i b, Bat-
    terie, Erde. Ferner wird fqlgender Strom-
    kreis für das Relais D geschlossen: Erde,
    Schaltarm St I des Steuerschalters St, Wellen-
    kontakt 12 'U, Wicklung des Relais D, Kon-
    takt 24 b, Batterie, Erde. Um die Meldung
    too Flugzeuge nach der Empfangsstelle Y zu-
    geben, muß der Beobachter an der Sendestelle
    gemäß den vorstehenden Ausführungen die
    Zahl to wählen. Er gibt in bekannter Weise
    mittels seiner Nummernscheibe die entspre-
    chenden zwei Stromstoßreihen zur Empfangs-
    stelle Y. Der Stromstoßkreis Erde; Kontakt
    hu Drosselspule Dr, a-Ader, Stromstoßkon-
    takt i, `'erbindungsleitung AL, Wicklung des
    Relais'A, Batterie, Erde, wird bei der ersten-
    Stromstoßreihe durch den Ablauf der Num-
    mernscheibe einmal unterbrochen. Relais B
    hält sich über die b-Ader. Das Relais A fällt ab und schließt folgenden Stromkreis für den Hubmagneten Hm des Hebdrehwählers HD in der Empfangsstelle Y: Erde, Kontakte 17b, i o c, g a, 5c, Wicklung des Hubmagneten Hnt, Batterie, Erde. Die Schaltarme des Wählers HD werden um einen Schritt gehoben. Da sich beim ersten Hubschritt die Kopfkontakte des Wählers HD umlegen, wird während der Stromstoßreihe folgender Haltestromkreis für das" Relais C gebildet: Erde, Kontakte 17 b, 1 0 c, 9 a, 4 c, Kopfkontakt 3 k, Wicklung des Relais C, Kontakt i b, Batterie, Erde. Nach der ersten Stromstoßreihe ist das Relais A wieder dauernd erregt und öffnet mittels seines Kontaktes 9 a den eben beschriebenen Haltestromkreis für das Relais C: Das Relais C fällt ab und schließt seinen Kontakt 6c, wodurch ein Stromkreis für den Drehmagneten Dm des Hebdrehwählers HD vorbereitet wird.
  • Bei der zweiten Stromstoßreihe-pendelt das Relais A zehnmal; es schließt bei jedem Stromstoß folgenden Stromkreis für den Drehmagneten Dm: Erde, Kontakte 17 b, 13 d, 9 a, 6c, 7d, Wicklung des Drehmagneten Dm, Batterie, Erde. Da sich beim ersten Drehschritt des Hebdrehwählers der Wellenkontakt 12w öffnet, wird während der Stromsfoßreihe folgender Haltestromkreis für das Relais D gebildet: Erde, Kontakte 17 b, 13 d, 9 a, 8 d, Wellenkontakt i i w, Wicklung des Relais D, Kontakt 24b, Batterie, Erde. Das Relais D ist ebenso wie das Relais C ein-Verzögerungsreläis und hält sich infolgedessen während der Stromstoßreihe, auch wenn der Kontakt 9 a den vorstehend beschriebenen Haltestromkreis bei jedem Stromstoß kurz unterbricht. Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe stehen die Schaltarme des Wählers HD auf dem zehnten Kontakt der ersten- Dekade. Nachdem das Relais A nunmehr dauernd erregt ist, kommt infolge Unterbrechung des vorstehend beschriebenen Haltestromkreises durch Kontakt 9 a das Relais D zum Abfall.
  • Nach beendigter Wahl spricht das Relais SL, in folgendem Stromkreis an: Erde, Kopfkontakt 23 k, Kontakte 22 c, 21 ä', 19s12, Wicklung des Relais SLl, Batterie, Erde. Das Relais SL, schließt seinen Kontakt i8sl, und erregt damit deniDrehmagneten Dms des Steuerschalters St. Der Steuerschalter macht einen Schritt; er schließt dabei seinen Kontakt 2o dst und erregt dadurch das Relais SL2 über Erde, Kopfkontakt 23k, Kontakte 22c, 2 i d, 2odst, Wicklung des Relais SL2, Batterie, Erde. Relais SL2 öffnet seinen Kontakt 19sl2, wodurch das Relais SL, stromlos wird. Durch öffnen des Kontaktes i8sll wird der Drehmagnet D-rns des Steuerschalters St aberregt. Dadurch öffnet sich Kontakt 2o dst. Das Relais SL, fällt ab und schließt mittels seines Kontaktes igsl, von neuem den Stromkreis für das Relais SLl. Das Relais SL, erregt wieder den Drehmagneten Dms des Steuerschalters. Der Steuerschalter St macht einen weiteren Schritt. Die Relais SLl und SL.-arbeiten in vorstehend beschriebenem Stromkreise in bekannter Weise als Unterbrecher und schalten den Steuerschalter so lange weiter, bis er in Stellung 8 angelangt ist. In dieser Stellung erfolgt die Auslösung des Wählers HD, wobei der Kopfkontakt 23 k sich öffnet. Die weiteren Schritte des Steuerschalters St werden über den Schaltarm St II des Steuerschalters gesteuert. Im einzelnen sind die' Stromläufe folgende: In der Stellung 2 bis 4. des Steuerschalters . St wird folgernder Stromkreis für das Relais .GA geschlossen: Erde, Schaltarm St I, Stellung -2 bis .4 des Steuerschalters, Schaltarm 1d II des Wählers HD, Kontakte i bis i o der ersten Dekade, Wicklung des Relais GA, Batterie, Erde. Das Relais GA spricht an- und öffnet seinen Kontakt 25 ga, was zunächst ohne Wirkung ist; nach Verlassen der Stellung 4 des Steuerschalters fällt Relais GA sofort wieder ab. In Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters St wird folgender Stromkreis für das Relais KAl, geschlossen: Erde, Schaltarm St I, Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters St, Schaltarm 1d I des Wählers HD, Kontakt io der ersten Dekade, Wicklung des Relais KA", Auslösetaste TA, Kontakte -25 ga, 3o b, Batterie, Erde. Das Relais KAl, spricht an und legt sich über seinen Kontakt 2 kal, in einen Haltestromkreis. Durch Schließen des Kontaktes i kal, wird folgender Stromkreis für die Lampe LA" geschlossen: Erde, Lampe LA", Kontakt i kal,, Batterie, Erde. Die Lampe LA" leuchtet auf und gibt dadurch in der Empfangsstelle in irgendeiner Weise, beispielsweise durch eine auf der Lampe angebrachte Zahl i oo, die Meldung der an der Sendestelle X beobachteten Anzahl von Flugzeugen.
  • Hat der Steuerschalter St die Stellung 7 verlassen, so wird der Stromkreis für das Relais KAI, unterbrochen. Dieses hält sich jedoch wie bereits beschrieben, über: Erde, Kontakt 2 kal" Wicklung des Relais KA", Taste TA, Kontakt 25 ga, 3o b, Batterie, Erde. In Stellung 8 bis 9 des Steuerschalters wird folgender Stromkreis für den Auslösemagneten !17 des Wählers HD geschlossen: Erde, Schaltarm St I des Steuerschalters, Stellung 8 bis 9 des Steuerschalters, Wicklung des Auslösemagneten H,- Batterie, Erle. Der Auslösemagnet 1I spricht an und bewirkt in bekannter Weise die sofortige Auslösung des Wählers HD. Während der Ansprechzeit des Auslösemagneten IYI schließt dessen Kontakt 361n aus Sicherheitsgründen folgenden Haltestromkreis: Erde. Kopfkontakt 23 k, Kontaki 36m. `'Wicklung des Auslösemagneten i11, Batterie, Erde. Dieser Stromkreis wird erst nach Rückkehr des Wählers in die Ruhelage durch den Kopfkontakt 23k geöffnet. Nachdem sich auch Kopfkontakt 2 k und Wellenkontakt 12 a? geschlossen haben, ist der Wähler HD für den Empfang neuer Stromstöße wieder bereit. In Stellung io des Steuerschalters St wird bereits folgender Stromkreis für das Relais C geschlossen: Erde, Schaltarm St I des Steuerschalters St, Kontaktstellung io, Kopfkontakt 2 k, Wicklung des Relais C, Kontakt i b, Batterie, Erde. Relais C spricht an und bereitet durch Schließen seines Kontaktes 5 c von neuem den Hubstromkreis für den Wähler HD vor.
  • Für die zweite Meldung iooo m Höhe ist die Zahl 21 zu wählen. Wahl und Einstellung des Wählers HD sowie Fortschaltung des Steuerschalters St gehen in gleicher Weise, wie bei der Übertragung der ersten Meldung beschrieben, vor sich. Die Schaltarme des Wählers HD werden durch die beiden Stromstoßreihen auf den ersteniKontakt der zweiten Dekade eingestellt. Nach Beendigung der Wahl beginnt der Steuerschalter St wieder selbsttätig zu drehen. In Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters wird folgender Stromkreis für das Relais GB geschlossen-: Erde. Schaltarm St I, Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters, Schaltarm 1d II, Kontakte der zweiten Dekade, Wicklung des Relais GB, Batterie, Erde. Das Relais GB öffnet seinen Kontakt 269b, was zunächst ohne Wirkung ist. Sowie der Schaltarm St I des Steuerschalters die Stellung 4 verlassen hat. fällt das Relais GB ab. In Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters wird folgernder Stromkreis für das Relais KB, geschlossen: Erde, Schaltarm St I, Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters, Schaltarm lad I, Kontakt i der zweiten Dekade, Wicklung des Relais KB", Taste TB, Kontakte 26g6, 3o b, Batterie, Erde. Das Relais KB, legt sich über seinen Kontakt 2 k61 in einen Haltestromkreis. Durch Schließen des Kontaktes i k61 wird folgender Stromkreis für die Lampe 1_B1 geschlossen: Erde, Lampe LBI, Kontakt k61, Batterie, Erde. Die Lampe LBI leuchtet auf und zeigt dadurch in beliebiger Weise die von der Sendestelle gemeldete Höhe an. In Stellung 8 bis 9 des Steuerschalters St wird der Wähler HD, wie schon beschrieben, ausgelöst. Von Stellung 9 nach Stellung io und i. wird der Steuerschalter St, da nach der Auslösung des Wählers HD der Kopfkontakt 23 k geöffnet ist, über den Schaltarm St 1I weitergeschaltet. In Stellung io des Steuerschalters wird wieder das Relais C erregt. In Stellung i bleibt der Steuerschalter stehen, da der Stromkreis für die Unterbrecherrelais SLI und SI_Q durch den Schaltarm St Il geöffnet ist.
  • Nunmehr kann die dritte Meldung, nämlich Geschwindigkeit, 200 km pro Stunde vom Beobachter an der Sendestelle X gegeben werden. Für diese Meldung ist die Wahl der Ziffer 35 erforderlich. Die Schaltvorgänge an der Empfangsstelle Y sind die gleichen, wie sie bei den vorhergehenden Meldungen bereits beschrieben wurden. Die Schaltarme des Wählers HD werden durch die Stromstoßreihe auf den fünften Kontakt der dritten Dekade eingestellt. Nach Beendigung der Wahl beginnt wieder der Steuerschalter St zu drehen. In Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters wird folgender Stromkreis für das Relais GC gebildet: Erde, Schaltarm St I, Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters St, Schaltarm hd 1I, Kontakt i bis 5 der dritten Dekade des Wählers HD, Wicklung des Relais GC, Batterie, Erde. Das Relais GC öffnet seinen Kontakt 279c, was jedoch zunächst ohne Wirkung ist. Nach Verlassen der Stellung 4 des Steuerschalters fällt Relais GC sofort wieder ab. In Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters wird das Relais KC, in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Steuerschalter St I, Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters St, Kontakt 5 der dritten Dekade des Wählers HD, Wicklung des Relais KC, Taste TC, Kontakte 279c, 3o b, Batterie, Erde. Das Relais KC legt sich über seinen Kontakt 2kc, in folgenden Haltestromkreis: Erde, Kontakt 2 kcs, Wicklung des Relais KC, Taste TC, Kontakte 279c, 3o b, Batterie, Erde. Außerdem schließt das Relais KC, folgenden Stromkreis für die Lampe LC5: Erde, Lampe LCS, Kontakt i kc" Batterie, Erde. Die Lampe LCS leuchtet auf und zeigt dadurch in beliebiger Weise die von der Sende-. stelle gemeldete .Geschwindigkeit an. . Die Weiterschaltung des Steuerschalters St sowie die Auslösung des Wählers HD gehen in bereits beschriebener Weise vor sich.
  • Bei der vierten Meldung, welche die Himmelsrichtung Süden kennzeichnet, ist an der. Sendestelle X die Zahl 30 zu wählen. Die Schaltarme des Wählers HD werden durch die. entsprechenden Strornstoßreihen auf den zehnten Kontakt der dritten Dekade eingestellt. Nach Beendigung der Wahl beginnt wieder der Steuerschalter zu drehen. In Stellung 2 bis .4 des Steuerschalters wird das Relais GD in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Schaltarm St I, Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters, Schaltarm hd 1I, Kontakte 6 bis io der dritten Dekade des Wählers HD, Wicklung des Relais GD, Batterie, Erde. Das Relais GI) öffnet seinen Kontakt 289d, was jedoch zunächst ohne Wirkung ist. Nach Verlassen der -Stellung 4 des Steuerschalters fällt das Relais GD sofort wieder ab. In Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters wird das Relais KD, erregt: Erde, Schaltarm St I, Stellung 5 bis 7, Schaltarm hd I, zehnter Kontakt der dritten Dekade, Wicklung des Relais KD5, TasteTD, Kontakte 28gd, 3ob, Batterie, Erde. Das Relais KD legt sich über seinen Kontakt 2 kds in folgenden Haltestromkreis: Erde, Kontakt 2kd" Wicklung des Relais KD5, Taste TD, Kontakte 28 Ad, 3o b, Batterie, Erde. Außerdem schließt das Relais KD;, folgenden Stromkreis für die Lampe LDDr, : Erde, Lampe LD5, Kontakt i kd 5, Batterie, Erde. Die Lampe LD5 leuchtet auf und zeigt in beliebiger Weise die von der Sendestelle gemeldete Himmelsrichtung an. Rücklauf des -Steuerschalters in. die Ruhelage und Auslösung des Wählers HL? gehen, wie schon des öfteren beschrieben, vor sich.
  • Es sei nun angenommen, der Beobachter an der Sendestelle X wünscht nach Durchgabe der vorstehend aufgeführten Meldungen eine dieser Meldungen zu korrigieren. Wünscht er z. B. statt der zuerst. mit ioo angegebenen Zahl der Flugzeuge nunmehr go zu melden, so wählt er die dieser Meldung entsprechende Zahl, in diesem Falle ig. Die Schaltvorgänge für die Einstellung des Wählers ND und des Steuerschalters St sind die gleichen, wie oben beschrieben. Der Wähler HD wird durch die beiden Stromstoßreihen auf den neunten Kontakt der ersten Dekade eingestellt. Nach Beendigung der Wahl beginnt der Steuerschalter St wieder zu drehen. In Stellung 2 bis 4 des Steuerschalters spricht das Relais GA an. Relais GA öffnet seinen Kontakt 25 ga und unterbricht dadurch den bestehenden Haltestromkreis für das Relais KAi9. Relais KAi9 fällt ab und unterbricht den Stromkreis für die Lampe LA". Die Lampe LA" erlischt. Das zuerst gegebene Zeichen ioo Flugzeuge verschwindet. Nach Verlassen der Stellung 4 des Steuerschalters fällt Relais GA wieder ab. In Stellung 5 bis 7 des Steuerschalters wird das Relais KA, erregt über Erde, Schaltarm St I, Stellung 5 bis 7, Schaltarm 1d I, Wicklung- des Relais KA" Taste TA, Kontakte 25 ga, 3o b, Batterie, Erde. Relais K19 legt sich über seinen Kontakt 2 ka, in einen Haltestromkreis. Außerdem wird folgender Strom-Icreis für die Lampe LA, geschlossen: Erde, Lampe LA" Kontakt i ka9, Batterie, Erde. Die Lampe LA9 leuchtet auf und zeigt nunmehr die Zahl go an. Die weiteren Schaltvorgänge gehen, @vie schon beschrieben, vor sich.
  • Die Anordnung ist also so getroffen, daß die einander folgenden Meldungen nur eine vorhergehende Meldung bzw. Zeichen .der gleichen Art löschen, unabhängig von der Stelle, an welcher die Meldung innerhalb einer beliebigen Meldungsfolge steht.
  • Die Auslösung wird durch Auflegen des Hörers an der Sendestelle X eingeleitet. Dabei unterbricht der Kontakt des Hakenumschalters lait die Stromkreise für die Relais A und Bin der Empfangsstelle Y. Das Relais B unterbricht mittels seiner Kontakte i b und 24 b die Stromkreise für die Relais C und D sowie durch den Kontakt 3o b die Haltestromkreise für die Relaisgruppen KA, KB, KC, KD. Da das Relais D eine etwas größere Abfallzeit als das Relais C hat, wird nach Abfall des Relais C folgender Stromkreis für den Auslösemagneten M des Wählers ND gebildet: Erde, Kontakte 16b, i 5 c, 14d, Wicklung 117 des Auslösemagneten, Batterie, Erde. Der Auslösemagnet spricht an, der Wähler kehrt in die Ruhelage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur wahlweisen Übermittlung verschiedenartiger Meldungen (z. B. für Luftschutz, Brandüberwachung u. ä.), bei der mittels zweier Stromstoßreihen ein Schrittschaltwähler derart eingestellt wird, daß durch die erste der beiden Stromstoßreihen die Art der Meldung und durch die zweite der beiden Stromstoßreihen das einer bestimmten Meldung dieser Art entsprechende Zeichen ausgewählt wird, das danach eingeschaltet und gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach der die Art und das Einzelzeichen kennzeichnenden Einstellung des Schrittschaltwählers (HD) Schaltmittel (St) zur Wirkung kommen, welche über einen Schaltarm (h,d II) -des eingestellten Schrittschaltwählers zunächst ein der Art der übertragenen Meldung zugeordnetes Relais (GA, GB, GC oder GD), welches die Löschung eines bereits bestehenden Zeichens dieser Art bewirkt, kurzzeitig einschalten und nach dessen Wiederabfall über einen zweiten Schaltarm (lad I) des eingestellten Schrittschaltwer'kes die Einschaltung des ausgewählten Zeichens bewirken, das unabhängig von der Stellung des Schrittschaltwählers bis zur Einschaltung eines neuen Zeichens der gleichen Art gehalten wird. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangseinrichtung aus einem an sich bekannten Hebdrehwähler, welcher durch an der Sendestelle mittels eines bekannten Nummernschalters erzeugte Stromstoßreihen eingestellt wird und einem Steuerschalter (St) besteht, welcher nach Aussendung der beiden Einstellstromstoßreihen selbsttätig die Reihenfolge der beim Signalempfang erforderlichen Schaltvorgänge bestimmt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebdrehwähler (HD) zwei von je einem Kontaktarm (1d I, hd 1I) erreichbare Felder von Kontaktreihen besitzt, wobei eine beliebige Anzahl von Kontakten jeder Kontaktreihe zu einer Gruppe derart zusammengefaßt ist, daß an jedem der Kontakte des einen Feldes jeweils ein Relais einer bestimmten Gruppe (KA, bis KA,, KB, bis KB", KC, bis KC,e, KD, bis KD,fl ... ) angeschlossen ist, während die entsprechenden Kontakte des anderen Feldes jeweils so miteinander verbunden sind, daß über diese ein einer Relaisgruppe des ersten Feldes gemeinsames Relais (GA, GB, GC, GD ... ) erreicht wird. Schaltungsanordnung . nach Anspruch i uird 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einschaltung eines Signals Hebdrehwähler (HD) und Steuerschalter selbsttätig in die Ruhelage zurückkehren, das eingeschaltete Signal aber unabhängig davon über einen örtlichen Haltekreis aufrechterhalten wird. Schaltungsanordnung nach Ar- Spruch ¢, dadurch gekennzeichnet; daß des örtliche Haltestromkreis der einfies ten Signale (KA., LA,) durch die über den zweiten Schaltarm (hd Il) des - drehwählers (Wähler HD) erreichb»m Relais (GA, GB ... ), deren Einsehalir durch die Art der übertragenen Meldug bestimmt wird, beherrscht wird. 6. Schaltungsanordnung nach Aa- Spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die Anfangsstellung (;) des Sbemr- schalters (St) die Einstellstromkreise des Hebdrehwählers entsprechend Art Einzelwert der Signale (Hebern. und Drehen des Wählers HD), über die zweite Stellung (2 bis 4) des Steuerschalters (SQ der Stromkreis für die die Löschung der Einzelsignale steuernden Gru (GA, GB, GC, GD); über die dritte Stel- lung (5 bis 7) die Einschaltung eines neuen Einzelsignals und über die End#- stellung (8 bis 9) der Stromkreis fjr den Auslösemagneten (M) des Hebdrehw"rs (Wähler HD) gesteuert wird. 7. Schaltungsanordnung nach An- spruch i, dadurch gekennzeichnet, d der Signalanlage eine Fernsprecheinrkh- tung überlagert ist.
DE1930707315D 1930-12-06 1930-12-06 Schaltungsanordnung zur wahlweisen UEbermittlung verschiedenartiger Meldungen durch eektrische Signale Expired DE707315C (de)

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