DE652636C - Schaltungsanordnung zur UEbermittlung verschiedenartiger Meldungen mittels elektrischer Signale - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbermittlung verschiedenartiger Meldungen mittels elektrischer Signale

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DE652636C
DE652636C DEG82273D DEG0082273D DE652636C DE 652636 C DE652636 C DE 652636C DE G82273 D DEG82273 D DE G82273D DE G0082273 D DEG0082273 D DE G0082273D DE 652636 C DE652636 C DE 652636C
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DE
Germany
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relay
contact
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earth
circuit
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Expired
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DEG82273D
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English (en)
Inventor
Walter Kusche
Werner Schreihage
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Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/02Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with bell or annunciator systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Schaltungsanordnung zur wahlweisen Übermittlung verschiedenartiger Meldungen
' mittels elektrischer Signale, deren an der S Empfangsstelle bewirkte Einstellungen von der Sendestelle aus gelöscht werden können.
Ein Nachteil der bekannten Anordnungen
besteht darin, daß die Löschung der Signale an der Empfangsstelle so vorzeitig und plötzlieh erfolgen kann, daß für die die Signale ablesenden Personen keine Zeit mehr bleibt, die vorher eingestellten Signale in irgendeiner Form festzuhalten.
Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß an der Empfangsstelle die Löschung bewirkende Schaltmittel vorgesehen sind, welche bei der Beeinflussung von der Sendeseite die bevorstehende Löschung der eingestellten Signale zur Anzeige bringen.
Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Von der Sendestelle Sst, welche als ein militärischer Beobachtungsposteil gedacht ist, werden Meldungen über den Übertrager Ue und die Verbindungsleitung VL zur Empfangsstelle Est gegeben. Der Beobachter an der Sendestelle hat die Aufgabe, beispielsweise herannahende Flugzeuggeschwader zu beobachten und dementsprechend verschiedene Meldungen, z. B. über Anzahl, Geschwindigkeit, Richtung, Art und Höbe der Flugzeuge, und aus diesen Meldungsarten seinen Beobachtungen entsprechende Einzelmeldungen zu geben.
Die Meldungen werden durch Stromstoßreihen mittels der an den automatischen Fernsprechstationen angebrachten Nummernscheibe gegeben. Dies ist ohne weiteres möglich, da die Sendestelle, welche mit der Empfangsstelle auch telephonisch verkehren können soll, mit einem Telephonapparat N versehen ist. Die Meldungen sind in der Regel durch zwei Stromstoßreihen gekennzeichnet, jedoch sind auch Einzelmeldungen mittels einer Stromstoßreihe möglich.
Die Empfangsstelle Est besitzt die jeweils mit mehreren Schaltarmen versehenen Drehwähler Di, D2 und D 3, von welchen der Wähler D1 durch die erste und der Wähler D 2 bzw. D 3 durch die zweite Stromstoßreihe eingestellt wird. An die verschiedenen Kontaktbänke der Wähler D 2 und D 3 sind jeweils bestimmten Meldungsarten entsprechende Relaisgruppen angeschlossen. So ist an der von dem Schaltarm Ic?2 des Wäh-
") Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Walter Kusche in Berlin-Steglitz und Werner Schreihage in Berlin-Lankwits.
lers D 2 bestrichenen Kontaktbank die Relaisgruppe Ka mit den dargestellten Relais Kα ι und Kan, an der über den Arm 11^2 erreichbaren· Kontaktbank die Relaisgruppe KK (nicht dargestellt) ,an der über den Arm III d 2 erreichbaren Kontaktbank die RelaisgruppeA'c" mit den dargestellten Relais K. ei, Ken dargestellt. Außer diesen Relaisgruppen zur Aufnahme der Meldungen und den Relaissätzen zur Einstellung der Drehwähler besitzt die Empfangsstelle Est noch eine Anordnung, welche die selbsttätige Löschung der Signale durch die Sendestelle ermöglicht; hierfür sind die Relais M, X, WR und TH vorgesehen, Will der Beamte an der Sendestelle S st zur Empfaiigsstelle Meldungen senden, so hebt er seinen Hörer ab und schließt dabei durch seinen Hakenumschalterkontakt HU einen Stromkreis für das Relais 6". Das Relais S spricht an und schließt folgenden Stromkreis für die Wicklung a des Transformators Tr: Erde, Kontakte τ ν τ, zs, Batterie, Erde. Dadurch wird in der Wicklung a des Transformators Tr ein Strom in der Richtung des ausgezogenen Pfeiles induziert. Dieser wird über den Übertrager Ue und die Verbindungsleitung VL auf das polarisierte Stromstoß-' empfangsrelais / der Empfangsstelle Est ■ übertragen. Das Relais / ist ein sog. polarisiertes Relais mit neutraler Ruhestellung. Sein Anker verbleibt also immer in der jeweils eingenommenen Lage. Das Relais 7 ist so geschaltet, daß dieser erste Stromstoß kein Umlegen des Ankers hervorruft. An der Sendestelle Sst wurde bei der Erregung des Relais 6" der Kontakt Ss geschlossen und das Relais Vi erregt. Dieses spricht infolge des parallel geschalteten Widerstandes stark verzögert an; öffnet es nun seinen Kontakt ivi, so wird der durch den Kontakt 2 s geschlossene Stromkreis für die Wicklung a des Transformators Tr unterbrochen; dabei entsteht bekanntlich in der Wicklunge -des Transformators Tr ein Stromstoß entgegengesetzter Richtung, angedeutet durch den gestrichelten Pfeil, welcher über den Übertrager Ue und die Verbindungsleitung VL ebenfalls auf das polarisierte Relais / der Empfangsstelle Est gelangt und nunmehr den Anker dieses Relais umlegt. Dabei schließt der Kontakt 2.21 folgenden Stromkreis für das Relais E: Erde, Kontakt 2.2%, Wicklung I des Relais E, Schaltarm I d 1 des Wählers Di, Widerstand W1, Batterie, Erde. Nunmehr ist folgender Stromkreis für das Relais C geschlossen: Erde, Kontakte 22 i, 242, 25 g, 280, 29 an,..Wicklung des Relais C, Batterie, Erde. Das Relais C legt sich über seinen Kontakt 23 c in einen von den Relais E und Q unabhängigen Haltestromkreis. Durch Schließen des Kontaktes 20 c wird der Stromkreis für das Stromstoßübertragungsrelais A vorbereitet. ■'■ .
Der Beobachter an der Sendestelle Sst •wählt nunmehr die Empfangsstelle, indem er ,seine Nummernscheibe aufzieht. In dem Ausfiührungsbeispiel ist zwar die Empfangsstelle Est über die Verbindungsleitung VL unmittelbar an die Sendestelle Sst angeschlossen, doch können selbstverständlich noch mehrere Wahlstufen zwischen Sendestelle und Empfangsstelle liegen, was aber ohne Einfluß auf die erfindungsgemäße Anordnung ist. Es wäre lediglich gegebenenfalls eine Umsetzung der Stromstöße in den einzelnen Wahlstufen erforderlich, die sich in bekannter Weise ausführen läßt. Beim Aufzug der Nummernscheibe zu Beginn der Meldung sehließt Nummernscheibenkontakt nsa den Sprechapparat N kurz; beim Ablauf der Nummernscheibe schließt und öffnet sich abwechselnd Kontakt nsi. Beim Schließen des Kontaktes nsi wird in der Wicklung c des Transformators Tr ein Stromstoß induziert, welcher die Richtung des ausgezogenen Pfeiles hat. Dadurch legt in der Empfangsstelle Est das polarisierte Relais 7 seinen Anker um und schließt folgenden Stromkreis für das Relais A: Erde, Kontakte 21 i, 20 c, Wicklung I des Relais A, Batterie, Erde. Beim öffnen des Kontaktes nsi wird ein Stromstoß entgegengesetzter Richtung in der Wicklung c des Transformators Tr induziert und auf das Relais 7 ,an der Empfangsstelle Est übertragen, .worauf das Relais 7 seinen Anker wieder in die Arbeitslage zurücklegt und den Stromkreis für das Relais A unterbricht. Bei jedem Stromstoß wird also einmal Kontakt 21 i geschlossen und geöffnet, ebenso wird Kontakt 22 i geschlossen und geöffnet. Das Relais C hält sich als Verzögerungsrelais während der Stromstoßgabe. Das Relais A schließt" bei seiner Erregung folgenden Stromkreis für den Drehmagneten des Wählers D1: Erde, Kontakte 44a, 46«, Schaltarm IVd 1 des Wählers Di, Kontakt 48 q, Wicklung des Drehmagneten Di1 Batterie, Erde. Der Wähler TJi dreht einen Schritt, dabei wird der Stromkreis für die Wicklung I des Relais E unterbrochen. Das Relais E hält sich aber als up Verzögerungsrelais während der Stromstoßgabe in folgendem Stromkreise: Erde, Kontakte 44 a, 49 e, Wicklung II des Relais E, Batterie, Erde. Beim ersten Stromstoß wird auch das Relais V 2 erregt in folgendem Stromkreis: Erde, Kontakt 47 a, Wicklung des Relais V 2, Batterie, Erde. Dieses hält sich als Verzögerungsrelais ebenfalls während der Stromstoßreihe. Der Wähler Pi dreht nun so lange, bis er auf den der iao ersten Stromstoßreihe entsprechenden Kontakt eingestellt ist. Diese Stromstoßreihe
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möge aus drei Stromstößen bestehen; Wähler D ι steht also auf Kontakt 3, an welchen der Schaltarm III d 2 des Wählers D 2 angeschlossen ist.
■ Ist die Stromstoßreihe zu Ende, so fallen die Relais A1 E und V ab. Nunmehr wird das Relais U in folgendem Stromkreise erregt: Erde, Kontakte 22 i, 23 c, 28 0, 29 an, 34 e, Wicklung des Relais U, Batterie, Erde. Das Relais U spricht an und unterbricht durch Öffnen seines Kontaktes 46u den Stromkreis für den Drehmagneten Di. Durch Schließen seines Kontaktes 45 u bereitet es den Stromkreis für die Drehmagnete der Wähler D 2 bzw. D 3 vor.
Es sei hier die Beschreibung der Signalisierung von Einzelmeldungen durch eine Stromstoßreihe eingeschoben. Sofort bei der Erregung des Relais U nach der ersten Stromstoßreihe macht der Wähler D 2 selbsttätig einen Schritt, da dessen Drehmagnet in folgendem Stromkreis erregt wird: Erde; Kontakt 4011, Schaltarm Vd 1 das Wählers Di, Verdrahtung der Kontakte 1 bis 5, Schaltarm YId2 des Wählers D 2, Wicklung des Dreh-. magneten D2, Batterie, Erde. Die Schaltarme des Wählers D 2 stehen also auf dem ersten mit HI bezeichneten Kontakt. Dadurch wird folgender Stromkreis für das Thermorelais Th 3 geschlossen: Erde, Kontakte 22 i, 23 c, 26v2, Schaltarm Hd 1 des Wählers Di, Kontaktstellung 3, Schaltarm 111^2 des Wählers D 2, Kontaktstellung III, Wicklung des Thermorelais Th3, Batterie, Erde. Das Relais TTi 3 spricht stark verzögert an, so daß es, falls die zweite Stromstoßreihe unmittelbar im Anschluß an die erste Stromstoßreihe gesandt wird, nicht erregt wird. Ist dies jedoch nicht der Fall, so spricht das Thermorelais an und bindet sich über seinen Kontakt 80 th 3, Kontakt 85 th und die Auslösetaste AT nach Erde. Die Lamrje TL 3 kommt zum Aufleuchten in folgendem Stromkreise: Erde, Kontakt 81 th% Lampe TLz, Batterie, Erde. Beim Ansprechen des Relais Th 3 wird das Relais An erregt über Erde, Kontakt 17 th2» Wicklung des Relais An, Batterie, Erde. Kontakt 29 an öffnet sich und unterbricht den Stromkreis der Relais C und U. Durch den Abfall des Relais C wird, wie an späterer Stelle beschrieben wird, die Auslösung des Wählers D1 eingeleitet. Da auf dem ersten Kontakt jeder Kontaktbank der Wähler D 2 bzw. D 3, welche mit I bis X bezeichnet sind, ein derartiges Thermorelais angeordnet ist — so ist z. B. noch das Thermorelais Th 1 auf dem Kontakt I der ersten Kontaktbank des Wählers D 2 und Th 10 auf -dem Kontakt X der fünften Kontaktbank des Wählers D 3 dargestellt —, hat die Sendestelle Sst die Möglichkeit, jeweils durch Aussendung einer einzigen Stromstoßreihe zehn verschiedene Einzelmeldungen zu geben.
Sendet der Beobachter an der Sendestelle Sst anschließend an die erste die zweite Stromstoßreihe aus (diese möge aus einem Stromstoß bestehen), so kann das Thermorelais Th$ nicht -ansprechen, da beim Ansprechen der Relais / und A folgender Stromkreis für den DrehmagnetenD2 gebildet wird: Erde, Kontakte 44a, 45 u, Schaltarm III d 1 des Wählers D i, Verdrahtung' der Kontakte 1 bis 5, Wicklung des Drehmagneten D 2, Batterie, Erde. Das Relais V2 wird beim ersten Stromstoß von neuem erregt und hält sich während der Stromstoßgabe. Nunmehr kann das Relais O ansprechen, da einerseits durch Öffnen des Kontaktes 30 ν 2 der bestehende Kurzschluß unterbrochen, andererseits folgender Stromkreis gebildet wird: Erde, Wicklung des Relais O, Kontakt 32 u, Schaltarm I d 1 des Wählers Di, Widerstand Wi Batterie, Erde. Der Stromkreis für die Relais C und U wird nach dem Öffnen des Kontaktes 28 0 während der Stromstoßgabe über den Kontakt 27^2 geschlossen gehalten. Ist diese Stromstoßreihe zu Ende, so fällt das Relais A und das Relais V 2 ab. Dagegen bleibt das Relais 0 erregt, da der vorher durch den Kontakt 30 ν 2 herbeigeführte Kurzschluß nunmehr durch den Kontakt 310 unterbrochen ist. Da nach dem Abfall.des Relais V2 der Kontakt 27^2 sich öffnet und auch Kontakt 280 offen ist, kommen die Relais C und U zum Abfall. Das Relais C fällt aber verzögert ab, so daß in der Abfallzeit folgender Stromkreis für das Relais Kc 1 gebildet wird: Erde, Kontakte 221, 23 c, 26 ν2, Schaltarm II d 1 des Wählers Di, Kontaktstellung3, Schaltarm III d 2 des Wählers D 2, Kontaktstellung 1, Wicklung des Relais Kc 1, Kontakt 61 gc, Batterie, Erde. Das Relais Kc 1 spricht an und legt sich in folgenden Haltestromkreis: Erde, Löschtaste LT, Kontakte 72th, 6?,kci, Wicklung des Relais Kc 1, Kontakt 61 gc, Batterie, Erde. Das Relais Kc 1 schließt seinen Kontakt 76 ^c 1 und'bringt auf dem Lichttableau die Lampe Lei in folgendem Stromkreise zum Aufleuchten: Erde, Schaltarm dwr des Wählerrelais WR in Kontaktstellung o, Kontaktverdrahtung, Kontakt j6kc 1, Lampe Lc 1, Batterie, Erde. Außerdem schließt Relais Kc ι folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt 64 kc i, Widerstand Wi 1, Wicklung des Relais Gc, Batterie, Erde. Relais Gc spricht aber in diesem Stromkreise nicht an.
Nach dem Abfallen des Relais C werden die Stromkreise geschlossen, welche die eingestellten Wähler D1 und D 2 in die Ruhelage treiben.
Um den Drehmagneten des .Wählers Di zu erregen, wird nach dem Abfallen des Relais C
folgender Stromkreis für das Relais A gebildet : Erde, Wicklung II des Relais A, Kontakte 33 c, 2,7 d i, Kontaktverdrahtung, Schaltarm I d i, Widerstand Wi, Batterie, Erde. Das Relais A2. spricht an und schließt den Kontakt 440, wodurch der Drehmagnet Di in folgendem Stromkreise erregt wird: Erde, Kontakte 44a, 46K, Schaltarm IVd 1, Wicklung des Drehmagneten D 1, Batterie, Erde. Sobald der Drehmagnet D1 anspricht, öffnet sich Kontakt 37 d ι und unterbricht den Stromkreis für das Relais A. Dieses fällt ab und unterbricht seinerseits durch Öffnen des Kontaktes 44a den St/omkreis für den Drehmagneten D ι. Der Drehmagnet D1 und das Relais A arbeiten somit als Unterbrecher. Der Wähler D1 dreht schrittweise in die Ruhelage, in welcher der Schaltarm IV d 1 den Stromkreis für den Drehmagneten D ι unterbricht. Ist WählerDi vor dem Wähler!?2 in der Ruhelage, so ist Kontakt 48 q geöffnet, um Fehlstromstöße auf den Wähler D ι durch das auch den Heimlauf des Wählers D 2 steuernde Relais A zu verhindern. Nach dem Abfallen des Relais C wird folgender Stromkreis für den Drehmagneten^ des Wählers £>2 gebildet: Erde, Kontakte 42α, 43 c, Schaltarm VId2 des Wählers D 2, Wicklung des Drehmagneten D 2, Batterie, Erde. Bei jedem Ansprechen des Magneten schließt sich der Kontakt 38 <i 2. Das Relais A spricht über seine Wicklung II, die Kontakte 33 c und 38(^2 an und unterbricht diesen Stromkreis durch öffnen des Kontaktes 42 a; Drehmagnet D 2 fällt ab, daraufhin öffnet Kontakt 38da wieder. Das Relais A fällt ab und schließt durch seinen Kontakt 42 α den Stromkreis für die Wicklung des Drehmagneten D 2 aufs neue. Der Wähler D 2 läuft schrittweise in die Ruhelage. Eine Störung des gleichzeitigen Heimlaufes der Wähler D ι und D 2 ist nicht möglich, da die Stromkreise für das Relais A wie für die Drehmagneten einerseits durch Ruhekontakte 37dl, 42a, anderseits durch Arbeitskontakte 38^2, 44a gesteuert werden.
Ist nun der Wähler D 2 zu der Zeit, wo der Wähler Di in der Ruhelage angelangt ist, seinerseits noch nicht in der Ruhestellung, so wird das Relais A, wie oben schon erwähnt, in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Wicklung II des Relais A1 Kontakte 33 c, 38^2, Widerstand Wi, Batterie, Erde. Kontakt 38 d 2 wird bei jeder Erregung des Drehmagneten D 2 geschlossen. Das Relais A spricht an und öffnet durch seinen Kontakt 421« .den Stromkreis für den Drehmagneten D 2. Daraufhin fällt der Drehmagnet D 2 ab, Kontakt 38^2 öffnet sich und bringt das Relais A zum. Abfall. Der Kontakt 42a schließt den Stromkreis für den Drehmagneten D2 von neuem. So arbeiten das Relais A und der Drehmagnet D 2 als Unterbrecher zusammen. Der Wähler D2 dreht schrittweise in die Ruhelage. Bei jedem Ansprechen des Relais A schließt sich auch der Kontakt 44a. Um nun zu verhindern, daß der Wähler D ι dadurch Fehlstromstöße erhält, ist der Kontakt 48 q so lange geöffnet, bis der Wähler D 2 in der Ruhelage angelangt ist. Das Differentialrelais Q ist nämlich in dieser Zeit in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakt 22 i, Wicklung I des Relais Q, Schaltarm VId 3 des Wählers D 3 in Ruhestellung, Wicklung des Drehmagneten D 3, Batterie, Erde. Der DrehmagnetD 3 spricht in diesem Stromkreis nicht an. Dagegen wird das Relais Q über seine Wicklung I erregt und öffnet seine beiden Kontakte 48 q und 25 g. Ist der Wähler D 2 in der Ruhelage angelangt, so wird auch die Wicklung II des Relais Q erregt über Erde, Kontakt 22 i, Wicklung II des Relais Q, Schaltarm Viii2 in Ruhestellung, Wicklung des Drehmagneten D 2, Batterie, Erde. Der Drehmagnet D 2 wird in diesem Stromkreis nicht erregt, dagegen hebt das Feld in der Wicklung II das Feld in der Wicklung I des Relais- Q auf; das Relais Q kommt zum Abfall, und nunmehr schließt sich der Kontakt 48 g, womit der Arbeitsstromkreis für den Drehmagneten Di zur Aufnahme neuer Stromstöße wiederum bereit ist. Eine vorzeitige Erregung des Relais C und damit eine Unterbrechung des Auslösekreises für die Wähler D 2 bzw. D. 3. durch Öffnen der Kontakte 43 c bzw. 41 c wird im Falle, daß der Wähler Di vor dem Wähler D 2 in die Ruhelage zurückkehrt, wobei über den Schaltarm Idι das Relais B wieder erregt wird und Kontakt 24 e schließt, dadurch verhindert, daß in dieser Zeit der -Kontakt25q den Ansprechstromkreis für das Relais C unterbrochen hält.
Wird anschließend an diese Meldung, welche das Relais Kc ι der Relaisgruppe Kc und damit die Lampe Lc ι der Lampengruppe Lc brachte, eine weitere Meldung in dieser Gruppe gegeben, z. B. durch die Zahl 38, so wird nach Einstellung der Wähler!) 1 und D2 das Relais Ken in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakte22^ 23c, 26^2, Schaltarm II di, Kontakt 3, Schaltarm III d 2, Kontakt 8, Wicklung des Relais Ken, Kontakt 61 gc, Batterie, Erde. Das Relais Ken bindet sich in folgendem Haltestromkreise: Erde, Löschtaste LT, Kontakt 62 ken, Wicklung des Relais Ken, Kontakt -6i gc, Batterie, Erde. Das Relais Ken schaltet die Lampe Lcn in folgenden Stromkreis ein: Erde, Schaltarm dwr, Kontaktstellung o, Kontaktverdrahtung, Kontakt 77 kcn, Lampe Lcn, Batterie, Erde. Das Relais Ken schließt ferner folgenden Stromkreis für das Relais Gc: Erde,
Kontakt 65 ken, Widerstand Win, Wicklung des Relais Gc, Batterie, Erde. Durch Parallelschaltung des Widerstandes Win zu dem Widerstand Wi 1 wird der Widerstand in dem Stromkreis für das Relais Gc so verringert, daß Relais Gc anspricht. Der Kontakt 61 gc öffnet sich und unterbricht die Haltestromkreise für sämtliche Relais der Relaisgruppe Kc, also auch die der dargestellten RelaisKc 1 und Ken. Beide Relais fallen ab. Die Lampen Lc 1 und hen erlöschen. Durch öffnen der Kontakte 64 fee ι und 6$kcn wird auch das Relais Gc stromlos, der Kontakt 61 gc schließt sich wieder und, da infolge der Abfallverzögerung des Relais C die Wähler D1 und D 2 noch eingestellt sind, spricht das Relais Ken von neuem an. Ken bindet sich wieder, bringt die Lampe hen und schaltet ferner, wie bereits beschrieben, den Widerstand Win in Reihe mit dem Relais Gc, wobei das Relais Gc aber nicht anspricht.
In der Fig. 1 ist beispielsweise außer der über den Schaltarm HIc?2 erreichbaren Relaisgruppe Kc noch eine weitere über den Schaltarm I d2 erreichbare Relaisgruppe Ka gezeigt. Entsprechend den Relais Kc 1 und Ken sind auch hier die Relais Ka 1 und Kan sowie das zugehörige Gruppenrelais Ga mit den entsprechenden Kontakten sowie den entsprechenden Lampen La 1 und Lan der Lampengruppe La dargestellt. Bei Einstellung des Wählers D1 auf diese Relaisgruppe treten die gleichen Schaltvorgänge auf, wie sie für die ■ Relaisgruppe Kc vorstehend bereits beschrieben wurden.
Besteht die erste Stromstoßreihe aus mehr als fünf Stromstößen, beispielsweise aus zehn Stromstößen, so stellt sich der Wähler D1 auf den zehnten Schritt und dadurch auf. den Schaltarm Vrf3 des Wählers D3 ein. Unmittelbar nach dieser Stromstoßreihe macht der Wähler D 3 wiederum selbsttätig einen Schritt, indem während der Abfallzeit des Relais U folgender Stromkreis für den Drehmagneten D 3 geschlossen ist: Erde, Kontakt 4Oii, Schaltarm Vd 1, Verdrahtung der Kontakte 6 bis 10, Schaltarm Viii3 in Ruhestellung, Wicklung des Drehmagneten D 3, Batterie, Erde. Der Wähler D 3 stellt sich auf den Kontakt X 'ein, an welchen das Thermorelais Th το, welches den Thermorelais Th 1 und ThT, entspricht, angeschlossen ist. Falls keine weitere Stromstoßreihe ausgesandt wird, spricht das Relais TA 10 zum Zweck der Signalisierung einer besonderen Einzelmeldung an. Nachdem aber die zweite Stromstoßreihe sofort nachfolgt, kommt das Relais Th 10 nicht zum Durchziehen. Die zweite Stromstoßreihe möge aus sechs Stromstößen bestehen. Der Wähler D 3 wird auf den Kontakt 6 eingestellt. Ist die Stromstoßreihe zu Ende, so wird das Relais Kk 6 der Relaisgruppe Kk in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 221, 23 c, 26 ν 2, Schaltarm II<2i, Kontaktstellung o, Schaltarm Vd3, Kontaktstellung 6, Wicklung des Relais Kk 6, Kontakt 84 gk (eines nicht dargestellten Relais Gk), Batterie, Erde. Das Relais Kk 6 bindet sich in einem örtlichen Stromkreis und bringt die entsprechende LampeZ.&6 auf das Lichttableau. Die Darstellung dieser Stromkreise erübrigt sich, da diese auf Grund der vorstehenden Beschreibung ohne weiteres verständlich sind. Nach Beendigung der zweiten Stromstoßreihe fallen wieder die Relais A, V, C, U ab. Der Wähler D1 dreht, wie schon beschrieben, in seine Ruhelage; für den Drehmagneten D 3 wird folgender Stromkreis gebildet: Erde, Kontakte 42 a, 41c, Schaltarm Viii3, Wicklung des DrehmagnetenD3, Batterie, Erde. Ist der Wähler D1 vor dem Wähler D 3 in der Ruhelage, so wird das Relais A3 welches durch seinen Kontakt 42 α den Stromkreis für den Wähler D 3 steuert, in folgendem Stromkreis weitererregt: Erde, WicklungII des Relais^, Kontakte33 c, 39^3, Widerstand Wi, Batterie, Erde. Der Kontakt 39^3 wird bei jeder Erregung des Drehmagneten D 3 geschlossen. Dabei spricht das Relais A an und unterbricht mittels seines Kontaktes 42 α den Stromkreis für den Drehmagneten D 3. Relais A und Wähler D 3 arbeiten als Unterbrecher zusammen. Der Wähler D 3 dreht schrittweise in die Ruhelage. Das Differentialrelais Q verhindert in diesem Falle Fehlstromstöße auf den Wähler D1 und eine vorzeitige Erregung des Relais C dadurch, daß es in folgendem Stromkreise erregt wird: Erde, Kontakt 22 i, Wicklung II des Relais Q, Schaltarm VI d2 in der Ruhestellung, Wicklung des Drehmagneten D 2, Batterie, Erde. Ist der Wähler D 3 in der Ruhestellung angelangt, so wird auch die Wicklung I erregt über: Erde, Kontakt 22 i, Wicklung I des Relais Q, Schaltarm VI d 3 in Ruhestellung, Wicklung des Drehmagneten D 3, Batterie, Erde. Die beiden Felder im Relais Q heben sich auf, Relais Q fällt ab und schließt seine beiden Kontakte 48 q und 2$q. Der Wähler Di ist nunmehr zur Aufnahme neuer Stromstöße bereit. Das Relais C wird wieder in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 22 i, 24g, 25 #, 280, 2g an, Wicklung des Relais C, Batterie, Erde. Relais E hatte über Schaltarm I d 1 schon nach Rückkehr des Wählers Di in die Ruhelage angesprochen.
Hängt der Beobachter an der Sendestelle Sst seinen Hörer auf, so fällt durch Öffnen des Hakenumschalterkontaktes HU das Relais S ab. Das Relais V1 fällt beim Öffnen des Kontaktes 5 j verzögert ab. Während dieser Abfallzeit ist folgender Stromkreis für
die Wicklung b des Transformators Tr gebildet: Erde, Kontakte 4^1, 3^, Wicklung & des Transformators Tr, Batterie, Erde. Dadurch wird ein Stromstoß in der Wicklung c des Transformators Tr gebildet, welcher die Richtung des gestrichelten Pfeiles hat. Dieser Stromstoß wird über den Übertrager Ue, die Verbindungsleitung VL auf das polarisierte Relais / in der Empfangsstelle Est übertragen. Der Anker dieses Relais wird jedoch durch diesen Stromstoß nicht umgelegt. Erst wenn beim öffnen dieses Stromkreises infolge Abfalls des Verzögerungsrelais V1 ein Strom entgegengesetzter Richtung über die Wicklung c des Transformators Tr, den Übertrager Ue und die Leitung V1 auf das polarisierte Stromstoßempfangsrelais / der Empfangsstelle Bsi gelangt, wird der Anker des Relais / umgelegt. Relais / schließt seinen Kontakt 21 i und unterbricht damit den Stromkreis für die Verzögerungsrelais C und E: Während der Abfallzeit des Relais C wird folgender Stromkreis für das Relais A gebildet: Erde, Kontakte 21 i, -20 c, Wicklung I des Relais-./4* Batterie, Erde. Relais yä spricht an und schließt, wie schon beschrieben, einen Stromkreis für den Drehmagneten des Wählers öl. Der Wähler D1 macht einen Schritt und dreht nochmals über seine sämtlichen Kontakte hinweg bis in die'Ruhelage. Kommt keine weitere Meldung mehr, so drückt der Beamte an der Empfangsstelle Est die Löschtaste LT, wodurch die örtlichen Haltestromkreise für sämtliche Relaisgruppen Ka bis Kk geöffnet werden. Die Relais fallen ab, die entsprechenden Lampen am Lichttableau erlöschen. Durch öffnen der Taste AT werden die Thermorelais Th 1 bis Th 10 zum Abfall und damit die entsprechenden Lampen TL1 bis TL10 zum Erlöschen gebracht. Sämtliche Schalteinrichtungen der Empfangsstelle Est sind damit wieder in der Ruhelage.
Löschung der Signale durch die Sendestelle
Wünscht der Beobachter an der Sendestelle Sst die an der Empfangsstelle Est bestehenden Signale zu löschen, z.B. um den Beginn einer neuen Meldung besonders zu kennzeichnen, so wählt er eine Kennziffer, in unserem Beispiel die Zahl 55. Nach Aussendung der entsprechenden Stromstoßreihen steht der Wähler Di also auf dem fünften Schritt und der Wähler D 2 auf der Kontaktstellung 5. Ist die zweite Stromstoßreihe zu Ende, so wird das Relais M in folgendem. Stromkreise erregt: Erde, Kontakte 22i, 23 c, 262/2, Schaltarm lld i, Kontakt-Stellung 5, Schaltarm Vd 2, Kontaktstellung S, Kontakt 67 wr, Wicklung des Relais M, Widerstand W 5, Batterie, Erde.
Das Relais M spricht an und schließt über seinen Kontakt 70 m den Stromkreis für das Wählerrelais WR, welches einen kleinen angebauten Drehwähler antreibt. Der von diesem Relais betätigte Schaltarm dwr dreht von Kontaktstellung ο nach Stellung 1, Beim Verlassen der Stellung ο wird der Nockenkontakt 56 ar geschlossen, welcher geschlossen bleibt, bis der Schaltarm dwr wieder in der Nullstellung angelangt ist. Relais M liegt nunmehr in folgendem Stromkreise: Erde, Eontakte 68wr, $6wr, Wicklung des Relais M, Widerstand W 5, Batterie, Erde. Wenn der Schaltarm dzvr die Stellung ο verläßt und nach Stellung 1 geht, wird die Erde für die Stromkreise der Lampengruppen La, Lc bis Lk weggenommen. Die Lampen erlöschen kurz, kommen aber sofort wieder zum Aufleuchten, da der Schaltarm dwr sofort von Stellung ι nach Stellung 2 weitergetrieben wird, denn beim Ansprechen des Wählerrelais Wr wird der Kontakt 68 wr geöffnet. Dieser unterbricht den Stromkreis für das Relais M, welches infolge des Kurzschlusses über den Kontakt 69 wr stark verzögert abfällt. Relais M unterbricht durch öffnen seines Kontaktes 70 m den Stromkreis für das Wählerrelais WR wieder. Nach dem Abfallen des Relais WR wird Relais M von neuem erregt: Erde, Kontakt 68 wr, Nockenkontakt 56 wr, Wicklung des Relais M, Widerstand Ws, Batterie, Erde. Das Relais M spricht von neuem an und schließt neuerdings durch seinen .Kontakt 70 m den Stromkreis für das Wählerrelais WR. Der Schaltarm dwr dreht nach Stellung 2. Dieses Spiel wiederholt sich, und da der Stromkreis für die Lampen des Lichttableaus nur über die geradzahligen, miteinander verdrahteten Kontakte des Wählerrelais WR verläuft, während dieser Stromkreis an den ungeradzahligen Kontakten unterbrochen ist, geraten die Lampen des Lichttableaus beim Überfahren der Kontaktbank durch den Schaltarm dzvr ins Flackern. Der Beamte an der Empfangsstelle Est wird dadurch aufmerksam gemacht, daß die Lampen in kurzem erlöschen werden, um die entsprechenden Meldungen gegebenenfalls noch schriftlich festzuhalten. Um dem Beamten an der Empfangsstelle Est auch ein akustisdies Signal zu geben, sind die ungeradzahligen Kontakte der von dem Schaltarm dwr überstrichenen Kontaktbank verdrahtet. Bei Überstreichen dieser Kontakte wird fol· gender Stromkreis für den Wecker EW gebildet: ' Erde, Schaltarm dwr, Kontaktstellung i, Kontakt 71 wr, Wecker EW, Batterie, Erde.
Hat der Schaltarm dwr die Stellung 11 erreicht, so spricht das Relais X an, das Relais X bindet sich in folgendem Strom-
kreise: Erde, Löschtaste LT, Kontakte 72 th, 66 x, Wicklung des Relais X, Batterie, Erde. Der Schaltarm dwr des Wählerrelais WR verläßt die Stellung 11 sofort und kehrt in die Anfangslage zurück. In dieser wird durch Öffnen des Nockenkontaktes 56 wr der Stromkreis für das Wählerrelais WR unterbrochen, so daß der Schaltarm dwr in der nunmehr wieder erreichten Stellung ο stehenbleibt. Nunmehr ist der Stromkreis für die Lampen des Lichttableaus wieder geschlossen, die Lampen leuchten zunächst'wieder dauernd. Das Relais X schließt aber über seinen Kontakt 73 χ einen Stromkreis für das Thermorelais Th und die dazu parallel liegende Lampe XL, letzteres zum Zeichen für den Beamten, daß die Löschung der Lampen unmittelbar bevorsteht; denn sobald das Thermorelais Th nunmehr nach einer gewissen Zeit anspricht, öffnet sich Kontakt 72 th und unterbricht die örtlichen Haltestromkreise für sämtliche Relaisgruppen Ka bis Kk, worauf die Kontakte dieser Relais den Stromkreis für die entsprechenden Lampengruppen La bis Lk und für ihre eigenen Haltestromkreise öffnen. Durch Öffnen des Kontaktes 8$th wird auch das Relais Th 3 zum Abfall und damit die Lampe TL 3 zum Erlöschen gebracht. Ein entsprechender Kontakt des Relais Th ist auch im Haltekreis des Relais Th 1 angedeutet. Durch öffnen des Kontaktes 72 th wird der Haltestromkreis für das Relais X geöffnet; Relais X fällt verzögert ab. Die Relais sind wieder in der Ruhelage.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Übermittlung verschiedenartiger Meldungen mit- tels elektrischer Signale, bei welcher die an der Empfangsstelle eingeschalteten, den Meldungen entsprechenden Signale von der Sendestelle aus gelöscht werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Empfangsstelle zur Löschung der Signale vorgesehenen Schal-tmittel (M, WR, X, Th) bei ihrer Beeinflussung durch die Sendestelle vorher die bevorstehende Löschung anzeigen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Löschung sämtlicher an der Empfangsstelle eingeschalteten Signale zusätzliche, allen Signalen gemeinsame Schaltmittel (M, WR, X, Th) vorgesehen ■ sind, die durch Wahl einer Kennziffer zur Wirkung gebracht werden und nach Voranzeige der Löschung diese bewerkstelligen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eingeschalteten Signale durch die Schaltmittel (WR) vor der Löschung in Signale anderer Art (Flackersignale) umgewandelt werden zwecks Signalisierung der bevorstehenden Löschung.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das die bevorstehende Löschung signalisierende Schaltmittel als Drehwähler (Wählerrelais WR) ausgebildet ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsmagnet (WR) des Wählers nach Fallen der Kennziffer durch ein Relais (M) eingeschaltet wird, welches mit dem Arbeitsmagneten zwecks selbsttätiger Weiterschaltung des Schaltarmes (dwr) als Unterbrecher zusammenarbeitet.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach An-Spruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitsmagnet (WR) des Wählers das mit ihm als Unterbrecher zusammenarbeitende Relais (M) während der Einstellbewegung über einen Nockenkontakt (56 wr) in einen örtlichen Stromkreis einschaltet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits die geradzahligen, andererseits die ungeradzahligen Kontakte der Wählerkontaktbank unter sich verbunden sind, und daß über den einen Teil der überbrückten Kontakte der Stromkreis für die optischen Signale (La, Lc) und über den anderen Teil der Stromkreis für ein akustisches Signal (EW) verläuft.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem letzten Kontakt des Wählers ein Relais (X) erregt wird, welches über eine Zeitschalteinrichtung (Th) die Stromkreise für die Signale (Ka, La, Kc, Lc, Th, TL) unterbricht.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangsstelle eine Schalteinrichtung (LT) zugeordnet ist, welche die gleichen Stromkreise für die Signale unterbricht wie die Zeitschalteinrichtung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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