AT134032B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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AT134032B
AT134032B AT134032DA AT134032B AT 134032 B AT134032 B AT 134032B AT 134032D A AT134032D A AT 134032DA AT 134032 B AT134032 B AT 134032B
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Description


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    Sehaltungsanort1nung fiir Fernsprechanlagen   mit   Wählerbetrieb.   



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sehaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. 



   In diesen Anlagen sind bekanntlich bei der Herstellung einer Verbindung Schaltvorgänge, z. B. 



  Prüfen und Auslösen, erforderlich, deren Ausführung sehr empfindliche Relais und besondere Schaltungen erfordert, welch letztere ausserdem einen verhältnismässig hohen Stromverbrauch zur Folge haben. Die 
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 geschlossen bleiben und anderseits sind infolge der   Vielfachsehaltung   der Wähler gewisse nicht zu unterschreitende Stromstärken in diesen Stromkreisen unvermeidlich. 



   Die vorliegende Erfindung sucht nun diese Nachteile in einfacher Weise zu verringern, dadurch, dass den Verbindungseinrichtungen Glühkathodenröhren zugeordnet sind, welche die Prüfung und Auslösung der Verbindungseinrichtungen steuern. 



   In besonders zweckmässiger Weise lässt sich die vorstehende Erfindung in zweiadrigen Systemen, d. h. in Fernsprechanlagen mit zweiadrigen Verbindungsleitungen und zweiadrigen Wählern, verwenden. 
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 die Röhren gesteuert werden, keine Belastung erfahren, welche die Herstellung und den Verlauf einer Verbindung störend beeinflussen. 



   Die in den beigegebenen Fig. 1-3 dargestellten Ausführungsbeispiele zeigen die Anwendung der Erfindung in zweiadrigen Fernsprechsystemen. Es sind also, wie bereits erwähnt, ausser den zweiadrigen Verbindungsleitungen auch die Wähler nur zweiadrig ausgebildet. 
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   Fig. 3 zeigt einen Anrufsucher, einen Gruppenwähler und einen Leitungswähler in etwas abge- änderter Form, über welche eine Verbindung zwischen den Teilnehmern A 3 und A 4 hergestellt wird. 



   Mechanisch sind die in der Zeichnung dargestellten   Anrufsucher,   Gruppenwähler und Leitungswähler von der gebräuchlichen Stowger-Type, deren Kontakte in 10 Dekaden mit 10 Kontakten in jeder Dekade angeordnet sind. Der Gruppenwähler 81 (Fig. 1) gehört einer Wählergruppe an, welche zu 10 Gruppen von Leitungswählern Zugang hat, deren einer der Leitungswähler   C*   (Fig. 2) ist und zu welchem die dritte Dekade der Gruppenwähler Zugang besitzt. Wenn jede Leitungswählergruppe zu maximal 100 Teilnehmerleitungen Zugang hat, ist die äusserste Aufnahmefähigkeit des in den Zeichnungen dargestellten Systems 1000 Teilnehmerleitungen.

   Selbstverständlich kann dieser Wert beliebig vergrössert werden dadurch, dass erforderlichenfalls einige Gruppen von Gruppenwählern eingefügt werden, in welchem Falle eine hergestellte Verbindung zwei oder mehrere Gruppenwähler enthält an Stelle des einen des in dem vorliegend dargestellten Beispiele, in welchem im Leitungszug nur der Gruppenwähler   81   liegt. 



   Zuerst soll die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anordnung beschrieben werden, und für diesen Zweck sei angenommen, dass der Teilnehmer   Al (Fig, 1)   eine Verbindung mit dem Teilnehmer A 2 (Fig. 2) wünscht. 

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  Arbeitsweise des Anrufsuchers LF 1. 



   Wenn der Teilnehmer   jl   seinen Hörer abnimmt, wird Über die Adern 101 und 102 seiner Teilnehmerleitung eine Schleife geschlossen, durch welche ein Stromkreis für das Linienrelais 103 des Linien-   stromkreises LC   gebildet wird. Das Linienrelais 103 spricht an und schaltet über seinen oberen Kontakt Erde an die Ader 105 an, welche vielfach geschaltet ist mit den Kontaktreihen von   allen Anrufsuchern   entsprechend dem Amufsucher   LI'1,   von welchem aus die Ader 105'zu dem Bankvielfach der   Leitungs-   wähler verläuft, welche damit zu der Teilnehmerstation A 1 Zugang haben.

   Die Ader 106 ist in gleicher Weise mit den Kontaktreihen aller Anrufsueher der Gruppe, auch den   Anrufsucher     LI'1   enthaltend, vielfach geschaltet, und ebenso verläuft die Ader   106'zu   dem Bankvielfach der Leitungswähler, welche dadurch Zugang zu der Teilnehmerstation   . jf   besitzen. Das über den oberen Kontakt des Linienrelais 103 an die Ader 105 angeschaltete Erdpotential kennzeichnet die Teilnehmerleitung A 1 als anrufende Leitung. 
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 der zweiten Dekade ; für jede Dekade des Anrufsuehers   Lof 1   ist jeweils ein solches Anlassrelais vorgesehen.

   Relais 107 spricht an und schaltet an seinem rechten Kontakt Erdpotential an dem zweiten Dekadenkontakt in der Bank des vertikalen Prüfarmes 113 an, dadurch die zweite Dekade als diejenige Dekade kennzeichnend, in welcher die rufende Leitung liegt. Relais   10"1   schaltet an seinem linken Kontakt Erdpotential an die   Anlassleitung 130   an, dadurch in der Kette für das Anlassrelais der   Anrufsueher   einen   Stromkreis schliessend, welcher   gerade frei ist. In der Annahme, dass der   Anrufsucher     LI'1 (Fig. 1)   frei ist, verläuft der Anlassstromkreis zum Relais 122 ; Relais 122 spricht demgemäss an.

   Wenn das Anlassrelais 122 anspricht, öffnet es den Stromkreis des Auslösemagneten 117 und schaltet Erdpotential an die Leitung 132 an, dadurch Haltestromkreise für die Relais 123 und 124 vorbereitend. Ausserdem wird dadurch der Hubmagnet 118 in Tätigkeit gesetzt und der Zündstromkreis für den in Reihe mit den Widerständen   116,   115 liegenden Heizfaden der Vakuumröhre   IM   geschlossen. An dieser Stelle sei erwähnt, 
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 Amtsbatterie darstellt, die annähernd 46-50 Volt Spannung hat, während eine Batterie mit geerdetem negativem Pol und ungeerdetem positivem Pol eine Anodenbatterie zur Lieferung des Anodenstromes für die Vakuumröhre darstellt.

   Als Vakuumröhren mögen solche verwendet werden, welche ungefähr   o   Volt Spannung für die Heizung benötigen, weshalb die Widerstände 115 und 116 in Reihe mit dem Heizdraht der   Vakuumröhre   114 gelegt sind, um die geeignete Heizspannung und den geeigneten Heizstrom zu liefern. Es sei erwähnt, dass die obere Wicklung des Übertragungsrelais 123 in einem Stromkreis zwischen 
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 Zeit nur ein ganz schwacher Strom oder praktisch überhaupt kein Strom durch die obere Wicklung des Relais 123 fliesst, da das Gitter der Röhre über den Widerstand      an dem negativen Pol der Amtsbatterie liegt. 



   Wenn die Leitung 132, wie oben erwähnt, beim Ansprechen des Anlassrelais 122 geerdet wird, wird ein Stromkreis für den Hubmagneten 118 geschlossen über den unteren Kontakt des Relais 123 und den unteren Kontakt des Unterbrecherrelais 125. Der   Magnet IM spricht   an und schliesst seinen 
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Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis, wie im folgenden beschrieben, der Stromkreis des Hubmagneten 118 durch Erregung des Relais 123 geöffnet wird. 
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 suchers   LF 1   um einen Schritt gehoben. Beim ersten Hubsehritt werden die Arme 111 und 112 auf die erste Dekade gehoben. Der Arm 113 wird dabei in Verbindung mit dem der ersten Dekade entsprechenden 
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 der ersten Dekade entsprechenden vertikalen Prüfkontakt, um die vertikale Bewegung der Arme auf der ersten Dekade zu beendigen.

   Liegt kein Erdpotential an dem ersten Dekadenkontakt in der von dem Schaltarm 113 bestrichenen vertikalen Kontaktreihe, so wird der Stromkreis des Hubmagneten 118 nicht unterbrochen, und der Hubmagnet setzt seine Tätigkeit so lange fort, bis die Arme 111 und 112   1uf   die zweite Dekadegehoben sind und Schaltarm 113 in Kontaktgebracht wird mit dem entsprechenden vertikalen   Prüfkontakt 109.   Wenn dies eintritt, wird das über die Leitung 108 vom Kontakt des Relais   10"1   
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 Potential an das Gitter der   Vakuumröhre   114 über die Kontakte des Relais 123 angeschaltet wird. Wenn las Gitter der   Vakuumröhre   114 dadurch positiv gemacht ist gegenüber dem Potential, welches am Heiz- 
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 ) bere Wicklung.

   Dabei   schliesst   es einen Haltestromkreis für seine untere Wicklung über seinen inneren mteren Kontakt und die Leitung 132, welche durch den Kontakt des Relais 122 geerdet ist. Relais 123 schaltet auch die geerdete Leitung 132 vom Hubmagneten 118 ab und verbindet sie mit dem Drehmag- 
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   über die Kontakte der gewählten Dekade hinwegtreibt. An seinem obersten Kontakt schaltet das Relais 123 das Gitter der Vakuumröhre 114 von dem geerdeten vertikalen Prüfarm 113 ab und verbindet es mit dem Schaltarm 111, welcher während der Drehbewegung des Anrufsuchers als Prüfarm benutzt wird. Sobald der Ruhekontakt des Relais 123 öffnet, wird das positive Gitterpotential der Röhre 114' negativ, u. zw. dadurch, dass das Gitter über den Widerstand 127 mit dem negativen Pol der Amtsbatterie verbunden wird.

   Wenn dieses eintritt, hört der Stromfluss im Anodenstromkreis der Vakuumröhre 114 plötzlich auf. Aber dies bewirkt keine Auslösung des Umschaltrelais 123, weil das Relais über seinen inneren unteren Kontakt und die untere Wicklung nach Erde an der Ader 132 gehalten wird. Das Relais 123 trennt ferner die Anode der Röhre 114 durch seinen inneren oberen Kontakt von seiner eigenen oberen Wicklung ab und schaltet die Anode auf die obere Wicklung des Relais 124 um, um das Relais 124 als Prüfrelais während der Drehbewegung des Anrufsuchers benutzen zu können. 



  Drehmagnet 119 und Unterbreeherrelais 125 arbeiten nun zusammen, wodurch die Arme 111 und 112 über die Kontaktreihe der gewählten Dekade getrieben werden. Diese Drehbewegung setzt sich so lange fort, bis die Schaltarme 111 und 112 auf dem Kontakt anlangen, an welchem die Leitungen 105 und 106 endigen. Wenn dies der Fall ist, findet Schaltarm 111 Erdpotential, welches an der Leitung 105   
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 potential wird nunmehr auf das Gitter der   Vakuumröhre   114   übertragen, w orauf   der Anodenstromkreis für das Relais 124 geschlossen   w ird   : Anode der Vakuumröhre 114, oberer, umgelegter Kontakt des 
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 untersten Kontakt 134 durch. Durch   Schliessen   seines obersten Kontaktes wird der Widerstand 127 abgeschaltet.

   Durch Umlegen seines untersten Kontaktes trennt das Relais 124 die Anlassleitung 130 von dem Anlassrelais 122 ab und schaltet diese über die Leitung 131 auf das entsprechende Anlassrelais des nächsten Anrufsuchers um. Relais 122 fällt aber nicht ab, da es über den Kontakt des Relais 126 erregt gehalten wird. Dieses Relais wird während der ganzen Dauer der Verbindung, ausgenommen während der Impulsgabe, u.   zw. über   den   Ano'enstromkreis   der Vakuumröhre 114 und die umgelegten Kontakte der erregten Relais 123 und 124, erregt gehalten. 



   Sobald der Schaltarm 112 über den Kontakt 134 mit der unteren   Sprechader   129, welche zu dem Gruppenwähler   S 1 fiihrt,   verbunden ist, wird ein Stromkreis für das Trennrelais 104 geschlossen über den Schaltarm 112, die Leitung 129, die untere Wicklung des Linienrelais 141 des   Gruppenwählers   S 1 nach Erde. Das Trennrelais 104 spricht an und trennt die Adern 101 und 102 der Teilnehmerleitung vom Linienrelais 103 und Erde ab und verbindet sie mit den entsprechenden Kontakten in der Bank 
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 werden dadurch mit den   Sprechadern     IM   und 129, die zu   dem Gruppenwähler führen,   verbunden. Die   Sprechadern   sind dabei über die obersten Kontakte der Relais 123 und 124 und den Kontakt 134 durchgeschaltet. 



   Die anrufende Leitung ist nun gegen eine Belegung durch irgendeinen andern der dazu Zugang besitzenden Leitungswähler gesperrt, da nunmehr positives Potential an der Ader 106'liegt,   u.     zw.   über die untere Wicklung des Linienrelais 141 und die Ader 129. 



   Bezüglich des Anrufsuchers LF 1 v ird bemerkt, dass das Relais 121 in Reihe mit der unteren Wicklung des Relais 124 anspricht, wenn der Haltestromkreis des Relais 124 über seinen unteren inneren Kontakt geschlossen wird. Relais 121 unterbricht bei seiner Erregung den   Kurzschluss des Widerstandes   116 und legt einen Kurzschluss über den Widerstand   115.   Dies hat den Zweck, das Potential des Heizdrahtes bezüglich der Amtsbatterie zu wechseln, so dass die Spannung des Heizdrahtes der Röhre 114 der Spannung des negativen Batteriepols näherkommt, während es früher sehr nahe dem positiven Potential der Batterie gehalten war deshalb, weil das volle positive Potential des geerdeten Pols der Batterie an dem Gitter der Röhre 114 während des Prüfvorganges dies erfordert,

   um wirksamen Anodenstrom fliessen 
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 halben Spannung der Amtsbatterie hat, u. zw. infolge des über die Teilnehmerschleife verlaufenden   Stromilusses   und des daraus folgenden Spannungsabfalles in den Wicklungen des den Speisestrom liefernden Relais. Nachdem jedoch das Relais 121 angesprochen hat, ist nunmehr das Potential des Heizfadens der Röhre 114 näher dem negativen Potential der Amtsbatterie mit dem Erfolge, dass das dem Gitter der Röhre 114 vermöge seiner Verbindung mit der Ader 128 der Leitung normalerweise aufgedrückte Potential positiver ist als das Potential des   Heizfadens der Röhre, u.

   z\'.   

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 schliesst einen Heizkreis für den Heizfaden der   Vakuumröhre 151.   Die Widerstände 150 und 149 in dem Heizkreise sind von einem solchen relativen Wert, dass der Heizfaden der Röhre   151   sehr nahe an dem negativen Potential der Amtsbatterie gehalten wird. Dementsprechend ist das Gitter der Röhre 151, 
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 auch einen Stromkreis für das   Auslöserelais   142, worauf das Auslöserelais 142 anspricht und parallel zu dem Kontakt des Linienrelais 141 Erde an den Heizfaden der Röhre 151 anlegt, um zu verhindern, dass der Heizkreis der   Vakuumröhre 151   während der Übertragung der Impulse geöffnet wird.

   An seinem 
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 Leitung   162,   wodurch die Vorbereitung des Gruppenwählers   S 1   so weit beendigt ist, um nunmehr durch den Nummernsehalter der Teilnehmerstation   J.   eingestellt zu werden. 



   Selbstverständlich sind die vorhergehenden   Schaltvorgänge   alle dadurch eingetreten, dass an der rufenden Teilnehmerstation Al der Hörer abgenommen wurde. Diese   Schaltvorgänge   sind sämtlich 
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   Wenn der Teilnehmer an der Teilnehmerstation Al seinen Impulskontakt GD entsprechend der ersten Ziffer der Nummer des gewünschten Teilnehmers A 2 (Fig. 2)   betätigt-in   dem   gegenwärtigen   Beispiel ist dies Ziffer   3-,   so wird die rufende Teilnehmerschleife dreimal durch die Kontakte des Impulssenders CD beim Ablauf der Nummernscheibe unterbrochen. Jedesmal, wenn die   Teilnehmerschleife   unterbrochen wird, wird die Ader 101 der rufenden Leitung und die Sprechader 128, welche zu dem 
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 schlossenen Stromkreis erregt. Es bleibt während der Hubbewegung als Verzögerungsrelais erregt und hält dabei den Stromkreis des Relais 144 geöffnet, auch nachdem der Kopfkontakt 153 geschlossen wurde, was nach dem ersten Hubschritt des Wählers erfolgt.

   Jedesmal, wenn die Leitung 128 beim Schliessen der   Teilnehmerschleife   positiv wird im Verhältnis zum Potential des Heizfadens, lässt das Gitter der   Vakuumröhre     ! S   einen Stromfluss im Anodenstromkreis zu, welcher das Relais 143 wieder betätigt. 
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 und den   Überlaufkontakt   154 für das Umsteuerrelais 144.

   Relais 144 spricht daraufhin an und schaltet den nunmehr geöffneten Arbeitsstromkreis des Hubmagneten, welcher durch den unteren Ruhekontakt 
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 Relais 144 legt durch Schliessen seines oberen Kontaktes Erdpotential für den Drehmagneten   156   an, u. zw. von der geerdeten Leitung 162 über den unteren Kontakt des erregten Relais   143,   worauf der sich   selbst unterbrechende Drehmagnet 1-56 anspricht, um in der Art eines Unterbrechers die Schaltarme 158 und 159 über die Kontakte der dritten Dekade zu treiben zwecks Auswahl einer freien Verbindungsleitung.   

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 an seiner oberen Ader gemäss dem Spannungsabfall in der Wicklung des an dieser Ader liegenden Speisebrückenrelais   gekennzeichnet,

   während   die freien Verbindungsleitungen in der Dekade durch volles negatives Potential der Amtsbatterie gekennzeichnet sind. Infolge davon bleibt das Anodenrelais 143 erregt, bis eine freie Verbindungsleitung erreicht ist : eine solche möge die aus den Leitungsadern 160 und 161 bestehende Leitung sein, die eine Verbindung zu dem   Leitnngswähler C. ?   in Fig. 2 herstellt. 



  Wenn diese freie Verbindungsleitung erreicht ist, hört der   Stromfluss   in dem Anodenstromkreis der 
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 arm   1. 58   angelegt wird. Wenn dies eintritt, fällt das Relais   143   ab und öffnet den Stromkreis für den Drehmagneten an seinem untersten Kontakt, zur gleichen Zeit einen Stromkreis   schliessend über   den unteren 
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   M. ?, welche   zu dem Leitungswähler   Cl fÜhren.

   Der Strom, welcher von   jetzt an über die rufende Leitung   fliesst,   wird aufrechterhalten über die Adern   160 und 161   und über das Linienrelais 201 des Leitungs-   , \ählers C sowie   die Widerstände 211 und 212 : dadurch wird eine Erniedrigung des Potentials auf der Leitung 128 herbeigeführt, welche die zum Leitungswähler C1 führende Verbindungsleitung als besetzt kennzeichnet. 



   Als eine Folge der Umschaltung der ankommenden Sprechader 128 auf den Schaltarm 158 durch den obersten Kontakt des Relais 146 wird die Röhre   151   wieder unter den Einfluss der rufenden Leitung gebracht : der Stromfluss im Anodenstromkreis setzt daraufhin wieder ein, u. zw. infolge der Verringerung des negativen Potentials am Gitter der Röhre 151. Wenn dies eintritt, spricht das Anodenrelais   143   von neuem an und schliesst neuerdings den Stromkreis des   Auslöserelais   142 zum Zwecke, das verzögert wirkende Auslöserelais erregt zu halten. Der Stromkreis für den Drehmagneten 156 wird nicht mehr geschlossen, da das über den unteren Kontakt des Anodenrelais 143 angelegte Erdpotential nunmehr durch den mittleren unteren Kontakt des Relais 146, der offen ist, abgeschaltet ist.

   Zur selben Zeit, zu der das Erdpotential abgeschaltet wird, unterbricht der umgelegte Kontakt des Relais   14. 3   den Stromkreis des   Umsteuerrelais 144 :   das Relais 144 fällt ab und schaltet das Gitter der Röhre 151 vom Schaltarm 158 wieder auf die ankommende Sprechader 128 um. Dieser Schaltvorgang hat in diesem Augenblick keinen besonderen Zweck ; der Stromkreis des Relais 144 wird nur geöffnet, wenn das Relais 146 anpricht zum Zwecke, den Stromverbrauch zu verringern. 



   Es sei wiederholt, dass im   Anrufsucher LF 1   das   Uberwachungsrelais j ! 26   zur Zeit im Anodenstromkreis der Röhre   114,   u. zw. über die Kontakte der erregten Relais 12. 3 und 124 erregt gehalten wird und 
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   Gruppenwähler   S 1 wird der Anodenstrom in der Röhre 114 jedesmal unterbrochen, wenn der Stromkreis durch den Stromstosssender an der rufenden Teilnehmerstelle unterbrochen wird, was einen Abfall des Relais 126 zur Folge hat und ein Wiederansprechen dieses Relais bewirkt, wenn der Impulsstromkreis geschlossen wird. Relais 122 fällt nicht ab während dieser Zeit, da es mit Verzögerung arbeitet. 



   Vorbereitung des Leitungswählers C 1 für die Einstellung. 



   Im Leitungswähler   C 1   wird das Linienrelais 201 erregt über die rufende Teilnehmerleitung und   über die   ankommenden Spreehadern 160 und 161, wenn dieser Leitungswähler durch den Gruppen-   wähler < S*   belegt wird ; Relais 201 bereitet einen Haltekreis für das Auslöserelais 203 an seinem unteren Kontakt vor und schliesst einen Heizkreis für den Heizfaden der   Vakuumröhre   213 an seinem oberen Kontakt.

   Der Heizkreis für die Röhre 21. 3 enthält den hohen Widerstand 215 und den niedrigen Widerstand 214 ; diese beiden Widerstände sind so dimensioniert, dass das   nunmehr   dem Gitter der Röhre auf-   gedrückte   Potential positiv ist im Vergleich zu dem Potential am Heizfaden ; dadurch fliesst in dem Anodenkreis der Röhre Strom, u. zw. von dem ungeerdeten positiven Pol der \nodenbatterie über das Anoden- 
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   Auslöserelais   203 anspricht und durch seinen unteren Kontakt Erdpotential an die Halteleitung 226 anlegt ; dadurch wird der Wähler für die Einstellung sowie Haltestromkreise für die   Relais 206, 208 und   210 vorbereitet ; ausserdem schliesst das Relais 203 einen Haltekreis für sich selbst über den unteren Kontakt des Relais 201. 



   Einstellung des Leitungswählers   Cl.   



   Wenn der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle      die zweite Zahl der Teilnehmernummer des Teilnehmers   A : 2 wählt,   wird das Gitter der Vakuumröhre 213 dementsprechend mehrere Male kurzzeitig 

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 stark negativ gemacht, wodurch der Anodenstromkreis entsprechend oft kurzzeitig unterbrochen wird. Jedesmal, wenn der Anodenstrom unterbrochen wird, fällt das   Anode1l1'elais   204 ab und schliesst durch seinen unteren Kontakt einen Stromkreis von der geerdeten Leitung 226 über den unteren inneren Kon-   takt des Relais 240 für den Hubmagneten 246.

   Durch die Erregung des Hubmagneten 246 werden die   Sehaltarme 222 und 223 schrittweise gehoben, bis sie auf der gewünschten Dekade der Bankkontakte 
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 Umschaltung des Stromkreises, um seinen eigenen Stromkreis und auch den des   Hubmagneten   216 aufrechtzuerhalten, wenn die Kopfkontakte 218 und 219 umgelegt sind, was beim ersten Hubschritt des Wählers erfolgt. 



   Am Ende der Stromstossreihen fällt das Relais 205 ab und schaltet den Arbeitskreis über den Kopfkontakt   219,   seinen eigenen unteren Ruhekontakt und den mittleren unteren   Ruhekontakt des Stuten-   relais 208 auf den Drehmagneten   211   um. 



   Wenn die letzte Ziffer gewählt wird, werden die vom Anodenrelais 204   aufgenommenen Strom-   
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 und 223 schrittweise über die Bankkontakte in der gewählten Dekade gedreht, so lange, bis sie auf dem   Kontaktsatz   zur Ruhe kommen, an welchen die Teilnehmerleitung der Teilnehmerstation A 2 angeschlossen ist. Relais 207 spricht an, wenn der erste Impuls auf den Drehmagneten 217 übertragen wird ; es bleibt als Verzögerungsrelais während der Stromstossreihe erregt. Über seinen obersten   Kontakt schliesst   das Relais 207 einen Stromkreis für das   Verzögerungsrelais   209, um einen Stromkreis für das   Durchsehalte-   
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 die Prüfung der gerufenen Leitung zu ermöglichen.

   Durch seinen inneren oberen Kontakt   schliesst   das Relais 207 einen Stromkreis für die obere Wicklung des Stufenrelais 208. Die obere Wicklung dieses Relais ist verhältnismässig unwirksam und vermag infolgedessen nur den inneren unteren Kontakt der ersten Stufe zu betätigen, wobei ein Haltekreis für das Relais, u. zw. über beide Wicklungen in Reihe, geschlossen wird. Dieser Haltekreis ist jedoch ohne Wirkung, solange der anfängliche Erregerstromkreis hergestellt ist, da das gleiche Potential an beiden Enden der unteren Wicklung liegt. 



   Wenn das Relais   20"1   am Ende der Drehbewegung abfällt, öffnet es den Stromkreis des   Yerziigerungs-   relais 209, Relais 209 fällt aber nicht sofort ab. Ferner öffnet Relais 207 den   anfänglichen   Erregungstromkreis der oberen Wicklung des Relais   208,   worauf beide Wicklungen des Relais in Reihe erregt werden, so dass das Relais nunmehr voll durchzieht. Durch diese volle Erregung in beiden Stufen schaltet das Relais 208 den jetzt geöffneten Arbeitsstromkreis über seinen mittleren unteren Kontakt vom Drehmagneten 217 auf das Durchschalterelais 210 über den Kontakt des Relais 209 um ; es bereitet ferner einen Besetztton-Stromkreis über seinen untersten Kontakt vor ; über seinen oberen Kontakt schaltet es das 
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 kontakt der Teilnehmerleitung A 2 steht. 



   Die gerufene Leitung ist besetzt. 



   Der Schaltvorgang, der nunmehr eintritt, hängt davon ab, ob die gerufene Teilnehmerleitung A 2 besetzt oder frei ist. Ist die Leitung besetzt, so ist das Relais   233   des Linienstromkreises LC 2 erregt 
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 angerufene Leitung) oder über die Ader 232' (wenn die Leitung besetzt ist als anrufende Leitung). In diesem Falle gibt die positive Spannung, auf welche der Schaltarm 223 über die Leitung 232 trifft, dem 
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 u. zw. an dem inneren unteren Kontakt dieses Relais ; es wird Besetztzeichen über den untersten Kontakt des Relais 209 und den untersten Kontakt des Relais 208 von der   sekundären   Wicklung des BesetzttonTransformators   254   und über die mehreren Leitungswählern gemeinsam zugeordnete Leitung 233 auf die untere Sprechader gegeben.

   Das Gitter der Röhre 213 wird wieder umgeschaltet auf die ankommende   Sprechader   160 über den oberen Kontakt des Relais 209. dadurch das Anodenrelais 204 von neuem unter den Einfluss der rufenden Leitung bringend. 
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 Weise, welche später beschrieben wird. 



   Die gerufene Leitung ist frei. 



   Es sei nun angenommen, dass die angerufene Teilnehmerleitung   dz   2 frei ist. Das Anodenrelais   204   fällt ab, wenn das Gitter der Röhre 213 über den oberen Kontakt des Relais   208   und den oberen Kontakt 

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 des Relais 209 an den   Schaltarm 22. 3 angelegt wird.   da der Schaltarm 223 auf der Leitung 232 negatives Potential trifft, welches über den negativen Pol der Amtsbatterie und das Trennrelais 233 der gerufenen Leitung an dieser Ader liegt.

   Wenn das Relais   204   abfällt,   schliesst   es über seinen unteren Kontakt und den geschlossenen   Kopfkontakt 219,   den Kontakt des abgefallenen Relais   20.   und den Kontakt der erregten Relais 208 und 209 einen Stromkreis für das   Durchschalterelais : ? 10.   Relais 210 spricht daraufhin an und schliesst einen Haltekreis für sieh selbst über seinen inneren unteren Kontakt. Durch Öffnen seines inneren oberen Kontaktes unterbricht Relais 210 den Stromkreis für den Heizfaden der Röhre 213. 



  Durch Schliessen seines obersten und untersten Kontaktes schaltet es die beiden   Spreehadern   über die Schaltarme 222 und 223 zu den beiden Adern   23. 5   und 236 der Teilnehmerstation   A   2 durch. Relais 209 fällt nach einer kurzen Pause ab, da sein Stromkreis durch den oberen Kontakt des Relais 207 unterbrochen worden ist.

   Relais   204   wird jetzt aberregt, da der Heizstromkreis der Röhre 213 durch den inneren oberen Kontakt des Relais 210 unterbrochen wurde ; Relais 203 bleibt jedoch erregt in einem den eigenen unteren und den unteren Kontakt des Linienrelais 201 enthaltenden Haltekreis. 
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Rufabschalterelais 206 und den untersten Kontakt des Relais 210, wodurch die gerufene Teilnehmerleitung gegenüber   andern Leitungswählern   besetzt gemacht wird. Über die untere   Sprechader   wird das   Trennre. Iais 2. 33 erregt, welches   die Sprechadern   235   und 236 der gerufenen Teilnehmerleitung von dem Linienrelais 234 abtrennt und sie mit den Leitungen 231 und 2. 32 verbindet.

   Nunmehr wird vom
Generator   G   aus unter dem Einfluss des Unterbreeherrelais   2. 51. welches seinerseits   von dem Unterbrecher J gesteuert wird, Rufstrom mit Unterbrechungen an die gerufene Leitung angelegt. Der Weg des Rufstromes verläuft vom Generator G über eine gemeinsame   Rufleitung   252, obere Wicklung des Rufabschalterelais 206, obersten Kontakte dieses Relais, obere Spreehader zu der gerufenen Teilnehmerstation. Der Rückweg für den Rufstrom verläuft über die untere Sprechader der hergestellten Verbindung und den unteren Kontakt des Relais 206 nach Erde. Da in diesem Rufstromkreis an der gerufenen Teilnehmerstelle in bekannter Weise ein Kondensator eingeschaltet ist, fliesst kein Gleichstrom während dieser Zeit über den Rufstromkreis.

   Das Ruf-Trennrelais 206, welches als normales Verzögerungsrelais ausgebildet ist, spricht auf den Ruf-Wechselstrom nicht an. 



   Wenn der Teilnehmer an der   Teilnehmerstelle     A   2 auf den Ruf hin sich meldet und seinen Hörer abnimmt, wird eine Gleichstrombrücke über die beiden   Spreehadel'1l   geschlossen, worauf Gleichstrom über die gerufene Leitung und die obere Wicklung des Relais 206 fliesst, damit die Erregung dieses Relais herbeiführend. Bei seiner Erregung schliesst das Relais 206 einen Haltekreis für seine untere Wicklung über seinen inneren unteren Kontakt nach der geerdeten Halteleitung 226. An seinem obersten und untersten Kontakt öffnet das Relais 206 den Rufstromkreis und verbindet die   Sehaltarme   222 und 223 mit den Wicklungen des Speisebrückenrelais 202, über welches der Speisestromkreis für die gerufene Leitung geliefert wird.

   Das Trennrelais 233 des Linienkreises LC2 wird erregt gehalten in Reihe mit der unteren Wicklung des   Speisebrückenrelais   202. Das Speisebrückenrelais 202 spricht nunmehr an über die gerufene Leitung und   schliesst   die Widerstände 211 und 212 kurz, wodurch der über die gerufene Leitung fliessende Strom zwecks besserer Speisung des Mikrophons an der rufenden Teilnehmerstelle erhöht wird. Das Anwachsen des Stromes, welches durch den Kurzschluss der Widerstände 211 und 212 herbeigeführt wird, kann, falls   gewünscht,   zur Zählung verwendet werden, wobei ein jeder Leitung zugeordneter Zähler im Amt oder an der rufenden Teilnehmerstelle vorgesehen ist, oder es kann zur   Betätigung eines Überwachungsrelais   in einem Sehnurstromkreise dienen, falls der Ruf von einem Beamtenplatz kommt. 



   Nunmehr kann das Gespräch zu ischen den beiden Teilnehmerstellen   . und 4 2 w   ie gewünscht abgewickelt werden ; der Spreehstromkreis ist durch stark ausgezogene Linien gekennzeichnet. 



   Es sei bemerkt, dass die Spreehadern zwischen den Wicklungen des den rufenden Teilnehmer speisenden Linienrelais 201 und den Wicklungen des den gerufenen Teilnehmer speisenden Speisebrückenrelais   202   gewechselt sind. Diese   Vertausehung   der Adern hat keinen Einfluss auf den   Gleichstromfluss,   da sie in einem Teil des Sprechkreises vorgenommen wird, in welchem Gleichstrom infolge der Einschaltung von Sprechkondensatoren zwischen die beiden Speisebrückenrelais des Leitungswählers nicht fliesst.

   Furch diese Anordnung wird jedoch der Spreehstromkreis besser gegenüber fremden Störströmen ausgeglichen, da die'obere ankommende   Sprechader   des Leitungswählers mit dem unteren Schaltarm des Leitung-   wählers   und die untere ankommende Spreehader des Leitungswählers mit dem oberen Schaltarm desselben verbunden wird. Auf diese Weise wird das Trennrelais   104   der anrufenden Leitung und das Trennrelais 2. 33 der gerufenen Leitung in wirkungsvoller Weise an entgegengesetzte Seiten des Sprechkreises gelegt, so dass   ? ine   Störung des elektrischen Gleichgewichtes des Spreehkreises durch eines dieser Relais weitgehend dadurch kompensiert wird, dass das andere Relais an die entgegengesetzte Sprechader angeschaltet wird. 



   Auslösung der hergestellten Verbindung. 



   Nachdem das Gespräch durchgeführt und beendigt ist, legen die beiden Teilnehmer ihre Hörer 
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 ein Überwachungszeichen für die Trennung zu geben. Wenn der Hörer an der Teilnehmerstelle A 1 aufgelegt wird, wird der Stromkreis des Linienrelais 201 des Leitungswählers C 1 geöffnet, und dieses Relais fällt ab, da der über die untere Sprechader und die untere Wicklung des Relais 201 sowie über den hohen Widerstand des Trennrelais 104 fliessende Strom nicht ausreicht, um das   Relais : 201 erregt zu   halten. 



  Dadurch wird das Potential an der oberen Sprechader mehr negativ ; das Gitter der Röhren 114 und   1. il   erhält negative Vorspannung und unterbricht dadurch den Anodenstrom in diesen Röhren zum Zwecke. 
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 schriebene Schaltvorgänge eintreten. Im   Leitungswähler C   öffnet das Relais 201 an seinem unteren Kontakt den Stromkreis für das Verzögerungsrelais   203,   dieses   Relais fällt nach kurzer   Zeit ab, da es durch das Anodenrelais   204   nicht länger erregt gehalten wird, nachdem die   Erregung   des Anodenrelais 204 bei der früher beschriebenen Öffnung des Heizstromkreises durch Ansprechen des Durchschalterelais 210 beendigt worden ist.

   Wenn das Relais 203 abfällt, wird das Erdpotential von der Halteleitung 226 abgeschaltet und dadurch die in einem Haltekreis liegenden Relais 206 und 210 zur   Auslösung   gebracht. 



  Relais 203 schliesst auch einen Stromkreis über den Kopfkontakt   221   für den Auslösemagneten 220. 



  Durch das Ansprechen des   Auslosemagneten 220 wird   der Wähler in seine Ruhelage zurückgeführt, worauf der Stromkreis für   den Auslösemagneten   am   Kopfkontakt   221 unterbrochen wird,
Im Gruppenwähler   S   1 wird, wenn das Anodenrelais 143 abfällt, der Stromkreis des   zugehörigen,   verzögert wirkenden Auslöserelais 142 geöffnet, das Auslöserelais fällt daraufhin nach kurzer Zeit ab. 



  An seinem oberen Kontakt unterbricht es den Stromkreis für den Heizfaden der Röhre   151,   und an seinem unteren Kontakt schaltet es das Erdpotential von der Leitung 162 ab, worauf das Relais 146 abfällt : 
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 des Anodenrelais 126 geöffnet ist, ab. Relais 122 schaltet durch seinen Abfall das Erdpotential von der
Leitung 132 ab und unterbricht dadurch den Stromkreis für den Heizfaden der Röhre 114. Die in einem
Haltekreis liegenden Relais 121,123 und 124 fallen ab. Während dieser Zeit spricht auch der Auslöse- magnet 117 an und bringt den   Anruf sueher LF l   in seine Ruhelage, worauf der Stromkreis für den Aus-   lösemagneten   am Kopfkontakt 120 unterbrochen wird. 



   Die ganze Verbindung ist nunmehr ausgelöst, die verwendeten Verbindungseinrichtungen sind für neue Verbindungen bereit. 



   Zusätzliche Erläuterung der   Prüfanordnung.   



   Unter Bezugnahme auf die Art, in welcher der   Gruppenwähler S 1   auf einen freien   Leitung zahler   prüft, sei nochmals darauf hingewiesen, dass der Prüfvorgang durchgeführt wird mit dem erregten Realis144 und durch die Ansehaltung des Gitters der Vakuumröhre 151 an den Schaltarm 158, welcher auf volles 
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 Ruhelage zurückgekehrt ist.

   Abgesehen von den obengenannten Unterschieden sind die   Stromläufe   des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 die gleichen wie die der Fig. 1 und 2. 
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 Fig. 1, mit Ausnahme der Hinzufügung des unteren Kontaktes des   Umsteurrelais 344,   des Nebenschluss-   widerstandes. 3"18 und   der   Umschaltung   der   Prüfader   vom   Schaltarm 35   auf den   Sehaltarm   359 ;

   der Leitungswähler   C2   ist   ähnlich   dem Leitungswähler   C,   mit Ausnahme des geänderten Sperrkreises. enthaltend Kontakt 380 des Relais. 303, den   Kopfkontakt     381,   den Widerstand   382,   der Hinzufügung 
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 der oberen Sprechader zu verbinden und der Anordnung von Batteriewechselkontakten auf dem Speise-   brückenrelais   301 an Stelle der die Widerstände kurzschliessenden Kontakte des entsprechenden Relais 202, 
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 Relais und Schaltmittel der Fig. 1 und 2 hinsichtlich der Zehner-und Einerziffern dieselben Bezugszeichen besitzen ;

   letztere unterscheiden sich in Fig. 3 von den entsprechenden Bezugszeichen in den Fig. 1 und 2 nur dadurch, dass die erste Zahl jedes Bezugszeichens der Fig. 3 die Ziffer 3 bildet, während in Fig. 1 die erste Zahl jedes Bezugszeiehens der Fig. 2 durch die Zahl 2 bezeichnet ist. Eine Anzahl von Bezugszeichen in Fig. 3 ist in der nachfolgenden Beschreibung nicht besonders erwähnt, jedoch sind sie in der Fig. 3 dargestellt, um die Stromläufe der Fig. 3 besser mit den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Stromläufen vergleichen zu können. 



   Zum besseren Verständnis des Ausführungsbeispiels in Fig. 3 sei die Arbeitsweise dieser Anordnung an Hand der Herstellung einer Verbindung zwischen dem Teilnehmer A 3 und dem Teilnehmer A 4 näher erläutert. 



   Herstellung einer Verbindung. 



   Wenn der Hörer an der Teilnehmerstelle A 8 abgenommen wird, spricht das Linienrelais 303 über die Adern 301 und 302 an, worauf Relais 303 die gemeinsame Anlassleitung durch seinen unteren Kontakt erdet und das kennzeichnende Erdpotential an die Ader 305 durch seinen oberen Kontakt anlegt. Wenn dies geschehen ist, wird ein   Anrufsucher,   z. B. der Anrufsucher LF 2, angelassen und arbeitet in der gleichen Weise, wie bei der Herstellung der Verbindung mit dem Anrufsucher LF 1 in Fig. 1 beschrieben, derart. dass seine Schaltarme zuerst auf die Dekade von Bankkontakten gehoben werden, welche die rufende Leitung enthält, und sodann über die Kontakte dieser Dekade gedreht werden, so lange, bis die Kontakte der anrufenden Leitung erreicht sind.

   Ist dies geschehen, so ist die anrufende Leitung durch den Anrufsucher LF 2 belegt, worauf Relais 324, welches Relais 124 in Fig. 1 entspricht, anspricht und die Leitungen des Teilnehmers A 3 zum Gruppenwähler   S 2 durchschaltet, dadurch selbsttätig   die Drosselspule 371 an die obere Ader der rufenden Leitung anschaltend zum Zwecke, das Trennrelais 304 auszugleichen ; 
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 an und   schliesst   den Heizstromkreis für den Heizfaden der Röhre   351,   worauf das Anodenrelais 343 anspricht ; dieses Relais schliesst einen Stromkreis für das Auslöserelais 342, welch letzteres den Gruppenwähler für seine Betätigung vorbereitet. 



   Wenn die erste Zahl der gewünschten Teilnehmernummer gewählt wird, spricht das Anoden- 
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 Relais 345 jedesmal, wenn die Stromstosskontakte an der rufenden   Teilnehmerstelle   die Leitungen unterbrechen. Die Schaltarme 358 und 359 werden dadurch auf die gewünschte Dekade der Bankkontakte gehoben. Sobald als das   Relais 345, welches   während der Hubbewegung erregt gehalten wird, abfällt, spricht das Relais 344 über den Kopfkontakt 353 und Überlaufkontakt 354 an, dadurch den Arbeitskreis auf das Durchschalterelais 346 und auf den Drehmagneten 356 umschaltend. An seinem obersten Kontakt 
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 zeichnet ist. 



   Wenn eine freie Verbindungsleitung erreicht ist, beispielsweise die Verbindungsleitung, welche zum Leitungswähler C 2 führt, wird das negative Potential, welches der Schaltarm 359 an der Ader 361 über den Widerstand 382 findet, an das Gitter der   Röhre     351 gelegt   und unterbricht den Anodenstrom, 

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   worauf das Anodenrelais 343 abfällt und den Stromkreis für den Drehmagneten 356 öffnet, zur gleichen Zeit einen Stromkreis für das Durchschalterelais 346 schliessend.

   Das Relais. 346 spricht an. um den Leitungswähler C2 über die Ader 360 und 361 zu belegen, zur gleichen Zeit das Erdpotential von dem unteren Kontakt des Auslöserelais 342 abschaltend und den Stromkreis des Umsteuerrelais 344 öfinend.   
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 Wicklung und in dem   Nebensehlusswiderstand 375   fliessen. Relais 344 hält, so lange es erregt bleibt, die untere Wicklung des Linienrelais 341 an die ankommende Ader 329 über seinen unteren Kontakt 
 EMI10.2 
 Die beiden Wicklungen des Linienrelais 302 werden nun erregt in Reihe über die rufende Leitung, das Trennrelais 304 wird nun erregt in Reihe mit der unteren Wicklung des Linienrelais   302.   



   Im   Gruppen, zähler   S 2 fällt das Relais 344 ab, nachdem ein genügender Zeitraum verstrichen ist, währenddessen der oben beschriebene Schaltvorgang im Leitungswähler eintreten kann. Nachdem dies 
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 Sprechader 328 um, und an seinem unteren Kontakt trennt es die untere Wicklung des Linienrelais. 341 von der Sprechader 329 ab, da diese Verbindung nach der oben beschriebenen Erregung des   Auslöse-   relais 303 des Leitungswählers C 2 nicht länger notwendig oder   wünschenswert   ist.

   Es sei jedoch bemerkt. dass, im Falle der rufende Teilnehmer die nächste Ziffer zu wählen beginnt, bevor   Relais. 344 abfällt.   letzteres zum Zwecke, die untere Wicklung des Linienrelais 341 abzutrennen, keine Störung eintritt. da die Steuerung des   Leitungswählers     G 2   über die obere Sprechader erfolgt, wie sich unter Bezugnahme auf den Leitungswähler C1 (Fig. 1) ergibt. Entsprechend der Wahl der zweiten und dritten Zitier der 
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 mit dem Leitungswähler   C4 (Fig.   2) beschrieben, derart, dass seine Schaltarme auf die gewünschte Dekade gehoben und gedreht werden, bis sie mit den Kontakten, an welche die Leitung des Teilnehmers.   14   angeschlossen ist, in Verbindung kommen.

   Die gerufene Leitung wird in bereits beschriebener Weise 
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Wenn der rufende Teilnehmer sich meldet, spricht das Rufabschalterelais entsprechend dem Relais 206 des Leitungswählers C 1 an, um den Rufstromkreis zu öffnen und den Sprechstromkreis zu vollenden, worauf das Speisebrückenrelais 301 über die gerufene Leitung anspricht und die ankommenden Adern 360 und 361 hinsichtlich ihrer Verbindung mit den   Wicklungen   des Linienrelais 302 wechselt. dadurch die Richtung des Stromflusses über die   rufende Leitung w echselnd,   wie es zur Zeit in den meisten normalen automatischen Telephonsystemen mit Wählerbetrieb für diesen Zweck gemacht wird. 



   Es sei erwähnt, dass das Trennrelais 304 nunmehr zwar wie vorher noch über die   untere Wicklung   des Linienrelais 302, aber jetzt über die obere Spreehader der hergestellten Verbindung und über die beiden Adern der Teilnehmerleitung   A   3 in Reihe erregt gehalten wird. Der   Gruppenwähler S 2   und der Anrufsucher LF 2 werden eingestellt gehalten in der gleichen Weise wie vorher, weil das Potential an der einen der beiden   Sprechadern   und damit das des Gitters der Röhren während der Verbindung mehr positiv ist als das Potential des Heizfadens, wodurch die Anodenrelais dieser Wähler erregt gehalten werden. 



   Auslösung der hergestellten Verbindung. 



   Im Falle der Teilnehmer an der Teilnehmerstelle   A 4   seinen Hörer zuerst auilegt, fällt das Speisebrückenrelais 301 ab und verbindet die Wicklungen des Linienrelais 302 wieder in normaler Weise mit den ankommenden Adern 360 und 361. Wenn sodann der rufende Teilnehmer seinen Hörer auflegt, löst der   Anrufsueher   LF 2 und der Gruppenwähler   S   2 in der gleichen Weise aus,   nazie   sie bei der   Verbindungs-   
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 Auslösung des Leitungswählers C2 wird bewirkt, wenn das Auslöserelais 303 abfällt entsprechend der Öffnung seines Stromkreises durch das Linienrelais 302, wie es bei der Verbindungsherstellung mit den Relais 203 und 201 des Leitungswählers   C 4 (Fig.   2) beschrieben wurde.

   Wenn das   Auslöserelais 303   abfällt, um den   Auslösemagneten   zu betätigen, trennt es die ankommende Ader 361 von der unteren Wicklung des Linienrelais 302 ab, aber es verbindet diese nicht sofort mit dem negativen Pol der Amtsbatterie über den Widerstand   382,   sondern es verbindet diese Ader mit Erde, da der Kopfkontakt 381 
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 bis die Auslösung des Leitungswählers vollendet ist, worauf   Kopfkontakt 34 zurückgelegt   wird, dadurch negatives, eine freie Leitung kennzeichnendes Potential an die Leitung 361 über Widerstand 382 anschalten. 

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 Durchdrehen des Gruppenwählers   S 1.   



   Falls der Gruppenwähler 81 in der gewählten Dekade keine freie Leitung finden kann, wird die begonnene Drehbewegung am Ende der Wahl der ersten Ziffer fortgesetzt, bis alle Verbindungsleitungen geprüft worden sind und die Schaltarme den letzten Satz der Bankkontakte in der gewählten Dekade überstrichen haben. Wenn dies eintritt, wird der   Überlaufkontakt 154   geöffnet durch einen in üblicher Weise auf der Wählerwelle vorgesehenen Nocken, worauf das Relais 144 abfällt und den Stromkreis des Drehmagneten 166 unterbricht, um die Drehbewegung zu beenden. Relais 144 schaltet auch das Gitter der Röhre 151 vom Schaltarm 158 auf die ankommende Ader 128 um, um die Auslösung des Gruppenwählers 81 wieder unter den   Einfluss   der rufenden Leitung zu bringen.

   An seinem unteren Kontakt schaltet das Relais 144 die Arbeitsleitung von Relais 146 zurück auf den Hubmagneten 155, um eine Betätigung des Relais 146 zu vermeiden, wenn der Hörer an der rufenden Stelle aufgelegt wird. 



   Wenn der rufende Teilnehmer seinen Hörer auflegt, fällt das Relais 143 ab und öffnet den Stromkreis des   Auslöserelais 142, zur   gleichen Zeit einen Stromstoss auf den Hubmagneten 155 und Relais 145 gebend. Der Hubmagnet und das Relais sprechen daraufhin an, aber dieser Schaltvorgang ist nur nebensächlich und dient keinem besonderen Zweck. Einen Augenblick später fällt das Relais 142 ab und öffnet durch seinen unteren Kontakt den Stromkreis für den Hubmagneten, zur gleichen Zeit schliesst es einen Stromkreis für den Auslösemagneten 157 über seinen unteren Ruhekontakt ; durch seinen oberen Kontakt unterbricht es den Heizstromkreis der Röhre 151. Die Auslösung des Gruppenwählers findet in der gewöhnliehen Weise statt. 



   Durchdrehen des   Gruppenwählers 82.   



   Im Falle der Gruppenwähler   82   in der gewählten Dekade eine freie Leitung nicht finden kann, setzt sich die Drehbewegung, wie beim   Gruppenwähler   81 beschrieben, so lange fort, bis der Überlauf- 
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 der Drehbewegung öffnet und das Gitter der   Röhre. 351 wieder   unter den Einfluss der Leitung 328 bringt. Es sei erwähnt, dass das Abfallen des Relais 344 in diesem Falle nicht verzögert wird, da der Widerstand 378 vom Relais 344 abgetrennt ist, wenn der   Überlauf kontakt 3J4 öffnet.   Unter Bezugnahme auf den Leitungswähler   C 2   (Fig. 3) möge betont werden, dass die Kontaktfedern, mittels der die Umkehr des Linienstromes bewirkt wird, wenn das Relais 301 anspricht, so gebogen oder justiert werden können, dass sie nicht beein- 
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 wert ist. 



   Es sei ferner betont, dass die dauernde Sperrung des Leitungswählers C 2 und Einschaltung des Widerstandes 382 zusammen mit dem   Kopfkontakt 381 in   der gleichen Weise im Leitungswähler   C 1   (Fig. 2) angewendet werden kann, in welchem Falle der Gruppenwähler   81   vorteilhafterweise durch den Gruppenwähler   82   ersetzt werden würde, da der Gruppenwähler   82   über die untere Sprechader anstatt über die obere Sprechader prüft und auch sonst besonders eingerichtet ist, um in Verbindung mit einem Leitungswähler zu arbeiten, welcher die obenerwähnte Sperrung besitzt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass den Verbindungseinrichtungen (LF 1, S 1, Fig. 1)   Glühkathodenröhren   (114, 151) zugeordnet sind, welche die Prüfung und Auslösung der Verbindungseinrichtungen steuern.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühkathoden- EMI11.3 81, Fig. 1 ; S2, Fig. 2) eine einzige Glühkathodenröhre zugeordnet ist, welche gemeinsame Prüfung und Auslösung steuert.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Wahlstufen, deren Wähler (, Fig. 1 ; S2, Fig. 2) durch Gleichstromstösse eingestellt werden, die den Wählern zugeordneten Glühkathodenröhren (151, 351) ausser zur Prüfung und Auslösung auch zur Aufnahme und Übertragung der Wählereinstellstromstösse dienen.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitter der Glühkathodenröhren (114, 151,. 361) der einzelnen Wahlstufen im Ruhezustand an der gleichen Sprechader liegen.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorwahlstufe (LF 1) EMI11.4 und Auslösung über diese Ader gesteuert werden.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der als Hebdrehwähler ausgebildete Anrufsucher (LF 1, Fig. 1) dadurch auf die anrufende Leitung aufprüft, dass das im Ruhezustand über den negativen Pol der Amtsbatterie negativ vorgespannte Gitter der Röhre (114) im Laufe <Desc/Clms Page number 12> der in freier Wahl vor sich gehenden Hubbewegung über einen Hilfsarm (113) des Wählers auf einem der die anrufende Leitung enthaltenden Dekade zugeordneten Dekadenkontakt (109) Erde findet, wodurch die negative Gittervorspannung so weit herabgesetzt wird, dass durch den nunmehr fliessenden Anodenstrom ein im Anodenkreis liegendes Relais (123) erregt wird, dabei den Stromkreis für den Hubmagneten (118)
    öffnet und einen Stromkreis für den Drehmagneten (119) schliesst.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das im Anodenkreis liegende Relais (123) bei seiner Erregung einerseits sich über einen eigenen Kontakt aus dem Anodenkreis ausschaltet und ein zweites Relais (124) in den Anodenkreis einschaltet, anderseits das Gitter der EMI12.1 negatives Potential erhält und dadurch den Anodenstrom unterbricht.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung des Anrufsuchers (LF beim Aufprüfen auf die anrufende Leitung dadurch unterbrochen wird, dass der mit dem Gitter der Röhre (114) verbundene Wählerschaltarm (111) Erde (über Kontakt des Relais 103) findet, so dass wieder Anodenstrom fliesst und das im Anodenstromkreis liegende EMI12.2 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite im Anodenkreis liegende Relais (124) bei seiner Erregung sich aus dem Anodenkreis aus-und ein drittes Relais (126) EMI12.3 positiv wird.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizfaden der Röhre Widerstände (115, 116) liegen, von welchen bei der Erregung des Anodenrelais (124) EMI12.4 schluss des dem geerdeten positiven Pol der Batterie zunächst liegenden Widerstandes (116) geöffnet wird, so dass der Spannungsabfall im Heizdraht ungefähr gleich bleibt, jedoch dessen Potential näher EMI12.5 13.
    Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte in den Anodenkreis eingeschaltete Relais (126) bei Belegung des nachgeordneten Wählers (81) anspricht und den Stromkreis für ein den Auslösemagneten (117) des Wählers LF beherrschendes Verzögerungsrelais (122) schliesst.
    14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Nummernwahl oder beim Auflegen des Hörers seitens des rufenden Teilnehmers (A 1) die Leitungsschleife unterbrochen wird, worauf der den Spannungsabfall auf der einen Sprechader (128) herbeiführende Stromfluss unterbrochen wird und dadurch die volle negative Spannung der Amtsbatterie auf das Gitter der Röhre (114) kommt, so dass der Anodenstrom bei der Nummernwahl kurzzeitig und beim Auflegen des Hörers des rufenden Teilnehmers dauernd aussetzt.
    15. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 13,14, dadurch gekennzeichnet, dass durch Unterbrechen des Anodenstromes das Anodenrelais (126) abfällt, wodurch beim Auflegen des Hörers des rufen- EMI12.6 Gruppenwählers (S 1, Fig. 1) durch den vorgeordneten Wähler (LF 1) erregte Linienrelais (141) den Heizstromkreis für die dem Gruppenwähler zugeordnete Glühkathodenröhre (151) schliesst.
    17. Schaltungsanordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Heizfaden der Röhre (151) zwei derart dimensionierte Widerstände (150, 149) liegen, dass das Potential des Heizfadens nahe dem negativen Potential der Amtsbatterie liegt. EMI12.7 Gruppenwählers (81) durch den vorgeordneten Wähler (LF 1) die an dem Gitter der Röhre des Gruppenwählers (151) liegende negative Spannung infolge des Spannungsabfalles über die geschlossene Teilnehmerschleife (A 1) und über die in Reihe mit einem Widerstand jM ? liegende obere Wicklung des EMI12.8 19.
    Schaltungsanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall bei jeder der während der Stromstossgabe an der Teilnehmerstelle (A 1) eintretenden Schleifenunter- <Desc/Clms Page number 13> brechungen verschwindet und volles negatives Potential an das Gitter der Röhre ('-M gelegt wird, so dass das Anodenrelais (143) abfällt und dadurch einen Stromkreis für den Hubmagneten (165) schliesst. EMI13.1 reichten Anschlussleitungen umgeschaltet wird.
    21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter der Röhre ('51) beim Aufprüfen auf eine freie Leitung vom naehgeordneten Wähler her volles negatives Potential erhält, so dass das Anodenrelais (143) abfällt und dadurch den Stromkreis für den Drehmagneten (156) öffnet.
    22. Schaltungsanordnung nachAnspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Gitter der Röhre (151) beim Aufprüfen auf eine besetzte Anschlussleitung gegenüber dem Heizfaden positives Potential erhält EMI13.2 an dieser Ader liegt.
    27. Schaltungsanordnung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass das beim Melden des gerufenen Teilnehmers erregte Speisebrüekenrelais (301) des gerufenen Teilnehmers den Wechsel des über die beiden Wicklungen des Speisebrückenrelais des rufenden Teilnehmers (302) an die beiden Sprechadern S, 329) angelegten Potentials herbeiführt.
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