DE960472C - Pruefender Waehler fuer automatische Fernsprechanlagen - Google Patents
Pruefender Waehler fuer automatische FernsprechanlagenInfo
- Publication number
- DE960472C DE960472C DEA22037A DEA0022037A DE960472C DE 960472 C DE960472 C DE 960472C DE A22037 A DEA22037 A DE A22037A DE A0022037 A DEA0022037 A DE A0022037A DE 960472 C DE960472 C DE 960472C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- call
- relay
- test
- contact
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
- Secondary Cells (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄRZ 1957
A 22037 VHIa/21 as
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung betrifft einen Wähler oder ein Schrittschaltwerk mit in einer Richtung beweglichen
Schaltarmen für automatische FernsprechV anlagen od. dgl. sowie die Schaltungsanordnung· für
diesen Wähler, insbesondere einen prüfenden Wähler der genannten Art.
Bei Schrittschaltwerken oder Wählern der genannten Art, die eine Such- oder Prüfbewegung
ausführen, beispielsweise bei Anrufsuchern, oder Gruppenwählern, gibt es zwei Verfahren zur Steuerung
der Suchbewegung, nämlich entweder das Suchen nach der Abwesenheit von Erdpotential
oder das Suchen nach der Anwesenheit von Batteriepotential. Beim Suchen nach der Abwesenheit von
Erdpotential wird der Magnet des Schrittschaltwerkes direkt oder über ein Unterbrecher relais
durch die Wirkung des Erdpotentials betätigt, welches über den Prüfleitungsschaltarm und die
zugehörige Kontaktbank angeschaltet wird; die Abwesenheit dieses Potentials in einer bestimmten
Schaltstellung verhindert das erneute Ansprechen des Magneten und bewirkt, daß der Wähler in der
erreichten Schaltstellung ohne Verzögerung zum Stillstand kommt. Beim Suchen nach der Anwesenheit
von Batteriepotential wird die Stellung (oder die Stellungen), in welcher der Wähler zum Stillstand
kommen soll, sowohl durch die Abwesenheit von Erdpotential als auch durch die Anwesenheit
von Batteriepotential bezeichnet, und es wird ein Prüf relais zum Ansprechen gebracht, sobald der
Prüfleitungsschaltarm des Wählers auf Batteriepotential trifft; hierdurch wird ein örtlicher Unterbrecherstromkreis
für den Wäliiermagneten geöffnet. Infolge der für dieses Prüfrelais erforderlichen
Ansprechzeit wird es bei schnell schaltenden Wählern jedoch schwierig, den Unterbrecherkreis rechtzeitig
zu öffnen, um zu verhindern, daß der Wähler
ίο einen weiteren Schaltschritt ausführt.
Es ist bereits eine Prüfanordnung für einen nach Anwesenheit von Batteriepotential suchenden Wähler
vorgeschlagen, bei der der Widerstand, der über den Prüfleitungsschaltarm auf Batteriepotential
trifft, den Speisestromkreis des Wählermagneten teilweise überbrückt, um ein Ansprechen des
Wählermagneten zu verhindern, obwohl das Prüfrelais seine Bewegung noch nicht beendet hat. Diese
bekannte Anordnung ist jedoch von einer Anzahl von Grenzbedingungen abhängig, und zwar sowohl
während der S chri «schaltung als auch während des AnhaltevoTganges. Beispielsweise verlangt diese
Anordnung die Anwendung eines Differentialrelais als Prüf relais; der für die Betätigung des Wählermagneten
zur Verfügung stehende Strom ist verhältnismäßig gering, und zwar wegen der Anordnung
eines Reihenwiderstandes in dem die Schrittschaltung bewirkenden Stromkreise; in der durch
die Anwesenheit des Potentials bezeichneten Stellung
fließt daher ein Strom von nur halber Größe durch den Magneten.
Infolge der genannten Schwierigkeiten erscheint das Suchen nach der Abwesenheit von Erdpotential
für die Steuerung der Prüfbewegung derartiger Schalter besser geeignet. Andererseits hat jedoch
das Suchen nach der Abwesenheit von Erdpotential den Nachteil, daß es nicht gegen. Durchschalten auf
einen Verbindungskreis schützt, wenn infolge irgendeiner Störung der Batteriestrom ausbleibt.
Führt beispielsweise bei einem nach Abwesenheit von Erdpotential suchenden Anrufsucher die Prüfleitung
eines nicht rufenden Teilnehmers infolge eines verschmutzten Kontaktes seines Linienstromkreises
oder einer Unterbrechung dieser Leitung kein Erdpotential, so bleibt der Anrufsucher in der
betreffenden Stellung stehen, und weder dieser noch irgendein anderer später betätigter Anrufsucher
kann dann über diese SchaltsteUung hinauskommen, um eine Verbindung mit einer anrufenden Leitung
herzustellen, deren Kontakte weiter hinten in, den Kontaktbänken des Anrufsuchers liegen. Bei anderen
Wählern, die ein Leitungssuchen ausführen, liegt der Fall ähnlich.
Erfindungsgemäß sind daher bei einem Prüfwähler der nach Abwesenheit von Erdpotential
suchenden Type Mittef vorgesehen, um den durch diese Suchbewegung gefundenen Kontakt auf die
Anwesenheit von Batteriepotential zu prüfen und dadurch Fehlschaltungen infolge schlechter Kontakte
oder anderer Unterbrechungen zu verhindern. Erfindungsgemäß erfolgt die Prüfung auf die
Anwesenheit von Batteriepotential in dem zu verbindenden Stromkreis, im Falle eines Anrufsuchers
beispielsweise in dem Linienstromkreis, durch das gleiche Prüfrelais, welches in bekannter Weise in
Reihe mit dem Schrittschaltmagneten, gespeist wird, wenn der Wähler auf einen nicht geerdeten Kontakt
trifft. Beim Ansprechen wird dieses Relais in einen Haltestromkreis gelegt, dessen. Schließung
davon abhängt, ob der anzuschließende Stromkreis Batteriepotential führt oder nicht; dieser Haltestromkreis
geht vorzugsweise über den gleichen Schaltarm des Wählers, über den das Prüfrelais
ursprünglich gespeist wurde. Wenn kein Batteriepotential angetroffen wird, wird der Schaltarm
automatisch weitergeschaltet und die Prüfung auf Abwesenheit von Erdpotential in der nächsten
SchaltsteUung fortgesetzt; nur wenn Batteriepotential angetroffen, wird, ist der Wähler imstande, auf
den anzuschließenden Stromkreis durchzuschalten.
Bei der nachstehend beschriebenen., bevorzugten Aueführungsform sind gemäß weiterer Ausbildung
der Erfindung die Mittel zur Prüfung, ob der Linienstromkreis Batteriepotential führt oder nicht,
in dem Anrufverteiler selbst angeordnet und daher einer Mehrzahl von, Anrufsuchern gemeinsam. Bei
dieser bevorzugten Ausführungsform ist das Schrittschaltwerk des Anrafverteilers mit Mitteln ausgestattet,
um den numerischen Wähler, der dem an-»
geschalteten Anrufsucher zugeordnet ist, auf die Anwesenheit von Batteriepotential zu prüfen; dieser
Prüfkreis geht über eine Wicklung des Linienrelais dieses numerischen Wählers. Wenn dieser Stromkreis
geschlossen wird, dient er daher auch zur Wiederbetätigung des Linienrelais, wodurch bewirkt
wird, daß der genannte Anrufverteiler sogleich wieder Halteerde erhält. Die weiter unten
beschriebene Ausführungsform zeigt dieses Merkmal in seiner Anwendung auf ein mehrfaches. Anrufsuchersystem,
d. h, auf ein System, bei dem eine too Mehrzahl von Anruf suchern verschiedener Gruppen
gleichzeitig einem bestimmten, numerischen,Wähler, beispielsweise einem Gruppenwähler, zugeordnet
sind. Bei Systemen dieser Art sind derartige Einrichtungen des Anrufverteilers, die den numerischen
Wähler auf die Anwesenheit von Batteriepotential prüfen, von besonderer Bedeutung, da hier durch
einen abnormen Betriebszustand,, beispielsweise durch eine durchgeschlagene Sicherung, mehr als
nur eine Gruppe von. Leitungen betroffen wird. 11=
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Schaffung neuer und verbesserter Mittel zur
Unterdrückung der Funkenbildung an den Unterbrecherkontakten schnell schaltender Wähler, insbesondere
solcher Wähler, bei denen, die Zuführung des Speisestromes für den Schrittschaltmagneten
des Wählers durch einen Schaltarm des Wählers direkt gesteuert wird.
Die Anordnung und Arbeitsweise der Erfindung sowie weitere Merkmale derselben gehen aus der
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels hervor.
Fig. ι ist die Schaltung eines Linienstromkreises;
die Figur zeigt auch einen Teilnehmer A, der durch seine Teilnehmerleitung mit dem Linienstromkreis
verbunden ist;
Fig. 2 ist die Schaltung eines Anrufsuchers aus einer Gruppe von Anruf suchem, die gemäß der Erfindung
ausgebildet sind und die Zugang zu den Linienstromkreisen, beispielsweise zum Linien-Stromkreis
der Fig. i, haben;
Fig. 3 ist die Schaltung eines Anrufverteilers nach der Erfindung; dieser Anruf verteiler ist den
Anrufsuchern der genannten Gruppe gemeinsam zugeordnet;
ίο Fig. 4 ist ein Teil der Schaltung eines Gruppenwählers
nach der Erfindung;
Fig. 5 zeigt, wie Fig. ι bis 4 aneinanderzusetzen
sind.
Allgemeine Beschreibung
Zunächst soll eine allgemeine Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Anlage gegeben
werden. Fig. 1 zeigt einen Teilnehmer A, der über die Teilnehmerleitung 12 mit dem Linienstromkreis
des zentralen Amtes verbunden ist. Fig. 2 zeigt einen Anrufsucher LF, welcher zu einer Gruppe
von Anrufsuchern gehört, die zu einer Anzahl von Linienstromkreisen, beispielsweise zu dem Linienstromkreis
der Fig. 1, Zugang haben. Jeder dieser Anrufsucher enthält ein schnell schaltendes, drehbares
Schrittschaltwerk mit mehreren Kontaktarmen. Wie aus Fig. 2 zu ersehen, hat das Schrittschaltwerk
oder der Wähler einen Schrittschaltmagneten 230 und einen zugehörigen Unterbrecherkontakt
231; der Wähler hat ferner acht konzentrisch angeordnete Paare von halbkreisförmigen
Kontaktbänken; die beiden Bänke eines jeden Paares arbeiten mit den beiden Schaltarmen eines
entsprechenden Paares einarmiger versetzter Schaltarme
zusammen. Wie in der Zeichnung dargestellt, sind zwei Sätze von Schaltarm- und Bankpaaren
angeordnet; jede Kontaktbank hat fünfundzwanzig Kontakte und jeder Anrufsucher daher eine Kapazität
von hundert Leitungen. Die Fortschaltung der Schaltarme erfolgt beim Stromloswerden des
Magneten.
Jeder derartigen Gruppe v©n hundert Leitungen und jeder Gruppe von Anruf Suchern, die diese Leitungen
bedienen·, ist ein Anrufverteiler zugeordnet, wie ein solcher in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser
Anrufverteiler hat zwei Anlaßrelais 310 und 320, die mit zwei Anlaßleitern 18 bzw. 19 verbunden
sind; diese beiden Anlaßleiter ihrerseits sind der zugehörigen Untergruppe von fünfzig Teilruehmerleitungen
der entsprechenden Gruppe von hundert Teilnehmerleitungen zugeordnet. Der Anruf verteiler
enthält ferner einen neunarmigen, schnell schaltenden Drehwähler. Wie in Fig. 3 dargestellt, ist ein
Wähler mit zehn Kontakten vorgesehen, dessen Schaltarme doppelarmig ausgebildet sind. Der
Wähler des Anruf Verteilers hat einen Magneten 300 und einen zugehörigen Unterbrecherkontakt 301;
die Fortschaltung erfolgt beim Stromloswerden des Magneten 300.
Der beschriebenen, und dargestellten Ausführungsform
wurde ein mehrfaches Anrufsuchersystem zugrunde gelegt. Bei einem System dieser Art ist einem oder mehreren der ersten numerischen
Wähler, beispielsweise dem Gruppenwähler, je eine Mehrzahl von Anrufsuchern zugeordnet, deren
jeder einer anderen Gruppe angehört. Dadurch, daß in jeder dieser Gruppen von Anrufsuchern außer
den einzeln angeschlossenen Anrufsuchern, ein oder mehrere Anrufsucher vorgesehen sind, deren jeder,
gemeinsam mit einem Anrufsucher einer oder mehrerer anderer Gruppen, mit einem gegebenen
Gruppenwähler verbunden ist, wird die Anzahl der in dem System erforderlichen Gruppenwähler
herabgesetzt. Diese Anordnung stützt sich auf die Beobachtung, daß die Verkehrsspitzen in den. verschiedenen
Leitungsgruppem im allgemeinen zu verschiedenen Zeiten auftreten,. Demgemäß ist in Fig. 2
ein weiterer Anrufsucher LF' dargestellt, der zu einer anderen Gruppe gehört und daher durch, einen
anderen, nicht dargestellten Anrufverteiler bedient wird. Die Anordnung ist derart, daß der Anrufsucher
LF entweder als einzeln angeschlossener' Anrufsucher oder als gemeinsam angeschlossener
Anrufsucher geschaltet und benutzt werden kann; im letzteren Fall sind beide Anrufsucher LF und
LF' parallel zueinander mit dem Gruppenwähler verbunden, der an das andere Ende der Leitungen
45 bis 49 angeschlossen ist.
Die Rechtecke 55 und 51 (Fig. 3) sind nichtlineare Widerstandselemente aus Siliziumkarbid,
die als »Thyritwiderstände« bekannt sind und zum Zweck der Funkenunterdrückung in Verbindung
mit den entsprechenden Schrittschaltmagneten. Verwendung finden. Gleichrichter 54 und 53 (Fig. 3)
werden ebenfalls in Verbindung mit diesen Magneten zur Unterdrückung der Funkenbildung verwendet,
wie weiter unten näher beschrieben. Die .EC-Leiter (Fig. 1, 2 und 4) dienen dazu, beschränkt
verkehrsberechtigten Teilnehmern den Zugang zu gewissen Gruppen von Leitungen zu verwehren, die
an die Kontaktbänke des Gruppenwählers angeschlossen sind, wie weiter unten, näher beschrieben.
Einzelbeschreibung
Wenn der anrufende Teilnehmer A (Fig. 1) seinen Hörer abhebt, wird eine Schleife über die
Teilnehmerleitung 12 geschlossen, die von Erde beim Kontakt 112 über die untere Wicklung des
Linienrelais 120, den positiven Linienleiter 14, den
(nicht dargestellten) Hakenumschalter des Teilnehmers A, den negativen Linienleiter 13, den
Kontakt in und die obere Wicklung des Relais 120 zur Batterie geht. Beim Ansprechen in diesem
Kreis schaltet das Relais 120 beim Kontakt 122 Erde vom Anrufsucherprüfleiter 15 ab, welcher
normalerweise über den Kontakt 113 geerdet ist,
um den Linienstromkreis dieses anrufenden Teilnehmers durch Abwesenheit, von Erdpotential in
den Kontaktbänkendes Anruf Suchers zu kennzeichnen.
Bei 124 wird Batteriepotential, das über die Wicklung des Abschaltrelais 110 zugeleitet wird,
vom Leiter 17 abgeschaltet, und bei 121 wird dieser
Linienstromkreis in den Kontaktbänken des Leitungswählers als besetzt gekennzeichnet; bei 123
wird das genannte Batteriepoteiitia! an, den Anrufsucherprüf
leiter 15 gelegt, wodurch eine zusätzliche
Kennzeichnung dieser Leitung in den Kontaktbänken
des Anrufsuchers geschaffen und das As sprechen des Abschaltrelais no vorbereitet wird;
bei 125 wird der Anlaßleiter i8 geerdet, welcher
der ersten Untergruppe von fünfzig Leitungen gemeinsam ist, die zu der Hundertergruppe gehört,
welche durch die Gruppe von Anrufsuchern einschließlich des Anrufsuchers LF (Fig. 2) bedient
wird. Gleichzeitig mit dem erwähnten Anlegen von Erde an den Anlaßleiter 18 wird das 'Anlaßrelais
310 des Anruf Verteilers (Fig. 3) über den Kontakt 323 erregt.
Der in Fig. 3 dargestellte Anrufverteiler a'rbeitet mit Voreinstellung; die Voreinstellung wird weiter
inten näher beschrieben. Es sei angenommen, daß der Anrufsucher LF der Fig. 2 in der dargestellten
Weise als einzeln angeschlossener Anrufsucher geschaltet ist und daß als Folge der Abwesenheit des
Erdpotentials vom Prüfleiter 38 (da der Anrufsucher LF frei ist) der Anrufverteilerwähler auf
den Anrufsucher LF voreingestellt ist; die Schaltarme dieses Wählers sind daher in Stellung 4 zur
Ruhe gekommen, mit der dieser Anrufsucher verbunden ist. In diesem Zusammenhang sei darauf
hingewiesen, daß die Schaltung derart ist, daß der Anrufver teiler wähler beim Suchen den einzeln angeschlossenen
Anrufsuchern vor den gemeinsam angeschlossenen Anrufsuchern den Vorzug gibt;
die Prüfleiter der einzeln angeschlossenen Anrufsucher oder der Anrufsucher erster Wahl sind, dem
Schaltarm DC1 zugänglich, der normalerweise eingeschaltet
und wirksam ist; die Prüfleiter der gemeinsam angeschlossenen Anrufsucher oder der
Anrufsucher zweiter Wahl sind dem Schaltarm DC 2 zugänglich, der nur dann an: Stelle des
Schaltarmes DCi eingeschaltet und wirksam gemacht
wird, wenn das Relais 380 bei Besetztsein aller Anrufsucher erster Wahl abfällt.
Wenn das Anlaß relais 310 in der erwähnten
Weise anspricht, schaltet es bei 314 die Wicklung dies anderen Anlaßredais 320 vom zugehörigen
Anlaßleiter 19 ab; bei 315 wird folgender Stromkreis
für das Relais 350 in Reihe mit dem Fortschaltmagneten 300 des Anruf Verteilers geschlossen:
Erde, Kontakt 315 des Relais 310, Wicklung des
Relais 350, Kontakte 301 und· 372, Wicklung des Magneten 300, Batterie. Darüber hinaus steht im
aligemeinen eine zweite Batterieverbindung für die Wicklung des Relais 350 zur Verfügung, und zwar
über die Kontakte362, 371, 382, Schaltarm DCi
in Stellung 4, Leiter 38, Kontakte 215, 225, Leiter
47, Wellenkontakt 65 des Gruppenwählers, untere Wicklung des Relais 440, Batterie. Infolge des verhältnismäßig
hohen Widerstandes des Relais 350 spricht der Magnet 300 nicht in Reihe mit dem Relais 350 an, jedoch spricht das Relais 350 selbst
an. Beim Ansprechen schaltet das Relais 350 beim Kontakt 352 direktes Erdpotential sowohl an seine
eigene rechte Klemme als auch an den Schaltarm DCi des Anrufverteilers; beim Kontakt 353 bereitet
es einen Haltestromkreis für sich selbst vor, der vom Unterbrecherkontakt 301 unabhängig ist;
beim Kontakt 351 legt es das Relais 360 in einen Stromkreis, der über den 6"-Leiter 49 geht, um den
Gruppenwähler der Fig. 4 auf Anwesenheit von Batteriepotential zu prüfen, welcher dem Anrufsucher
LF zugeordnet ist; dieser Stromkreis geht von Erde über den Kontakt 351, die Wicklung des
Relais 360, den Kontakt 396, den. Schaltarm DS in Stellung 4, den Leiter 37, die Kontakte 219 und 7»
229, den 5"-Leiter 49, den Wellenkontakt 66 des
Gruppenwählers, und die obere Wicklung des Relais 420 zur Batterie.
Wenn dieser Batterieprüfkreis geöffnet bleibt (beispielsweise, wenn die Sicherung der Anrufsucher-Gruppenwähler-Kombination
durchgebrannt ist oder wenn, das Schrittschaltwerk des Gruppenwählers infolge irgendeiner Störung nicht in seiner
Normalstellung steht oder wenn der Prüfleiter 38 lediglich infolge eines verschmutzten Kontaktes 80·
kein Erdpotential führt, obwohl der Anrufsucher LF tatsächlich besetzt und der Prüfkreis daher
beim Kontakt219 oder 229 geöffnet ist), kann das Relais 360 nicht ansprechen; infolgedessen wird
der Magnet 300 des Schrittschaltwerkes des Anruf-Verteilers über folgenden Stromkreis gespeist:
Erde, Kontakte 352, 362, 301 oder 353, 372, Wicklung des Magneten 300, Batterie. Beim Ansprechen
öffnet der Magnet 300 seinen Unterbrecherkontakt 301, bleibt jedoch über dien Kontakt 353 des Relais
350 erregt. Kurz danach fällt das letztgenannte Relais durch Erden und Kurzschließen über die
Kontakte 352 und 362 ab, unterbricht dadurch den Stromkreis des Magneten bei den Kontakten 352
und 353, und unterbricht ferner den. Batterieprüf-Stromkreis beim Kontakt 351. Der Magnet 300· fällt
daher ab, schließt wieder seinen Unterbrecherkontakt 301 und schaltet das Schrittschaltwerk aus
der Stellung 4 in die Stellung 5. Wenn der über Stellung 5 des Anrufverteilers zugängliche Anrufsucher
besetzt ist, wird Erde, beispielsweise bei einem Kontakt dieses Anrufsuchers, der dem Kontakt
217 des Schrittschaltwerkrelais 210 oder dem Kontakt 227 des Schrittschaltwerkrelais 220
(Fig. 2) entspricht, angeschaltet und daher der Schrittschaltmagnet 300 des Anrufverteilers wieder
erregt; der Speisestromkreis geht von der Erde des letztgenannten Prüfleiters über den Schaltarm DC1
in Stellung 5, die Kontakte 382, 371, 362, 301 und 372 über die Wicklung des Magneten 300 zur
Batterie; das gleiche Erdpotential verhindert zu dieser Zeit, daß das Relais 350 anspricht. Beim
Ansprechen öffnet der Magnet 300 seinen Kontakt 301, so daß der Magnet stromlos wird und der
Anrufverteilerwähler auf Stellung 7 geschaltet wird. Diese Arbeitsweise wiederholt sich, bis ein
freier Anrufsucher gefunden ist. Da der Prüfleiter dieses Anrufsuchers keine Erde hat, kann der
Magnet 300 nicht wieder erregt werden; statt dessen spricht dias Relais 350 in Reihe mit dem
Magneten 300 in dem oben beschriebenen Stromkreis an, was zur Folge hat, daß durch, Schließen
des Kontaktes 351 die gefundene Anrufsucher-Gruppenwähler-Kombination
über Schaltstellung 7 des- Anrufverteilers in der beschriebenen Weise
daraufhin geprüft wird, ob sie Batteriepotential
führt odeir nicht. Wenn dieser Batteriestromkreis nicht geschlossen jverden kann,, so daß das Relais
360 nicht anspricht, bewirkt die Erde des Kontaktes 352, daß der Magnet 300 wieder erregt wird
und das Relais 350 infolge Kurzschlusses abfällt, so daß der Anrufverteileirwähler beginnt, von
neuem nach der Abwesenheit von. Erdpotantial zu suchen, um einen freien Anrufsucher zu finden.
Der Anrufverteiler kann daher erst dann endgültig zur Ruhe kommen,, wenn er einen freien Anrufsucher gefunden hat, dessen zugeordneter Gruppenwähler auf seinem S-Leiter Batteriepotential führt. Es sollen jetzt die S ehalt vorgänge betrachtet werden, die in diesem Fall eintreten!. Zu diesem Zweck soll die vorstehende Beschreibung dort wieder aufgenommen werden, wo die Batterieprüfung des Anrufsuchers LF (Fig. 2) und seines zugeordneten, Gruppenwählers (Fig. 3) durch Schließen des Kontaktes 351 eingeleitet wurde, wobei der Anrufsucherwähler sich in Stellung· 4 befand. Es sei daher angenommen, daß dieser Kreis geschlossen werden kann, da der .S-Leiter 49 Batteriepotential führt; das Relais 360 spricht daher an, öffnet seine Kontakte 362 und schaltet Erde über den Schaltarm DCi und den Kontakt 352 von. der .Verbindungsstelle der Wicklungen des Relais 350 und des Magneten, 300 ab und legt dieses Erdpotential beim Kontakt 361 an. die Wicklung des Relais 340. Da die obere Wicklung des Linienrelais 420 des Gruppenwählers (Fig. 4) in dem Batterieprüfkreis liegt, spricht dieses letztgenannte Relais ebenfalls an; das Umschaltrelais 440.dies Gruppenwählers wird durch einen über den Prüfleiter 47 gehenden Stromkreis erregt, der von Erde über die Kontakte 352, 371, 382, den, Schaltarm DC ι in Stellung 4, den Leiter 38, die Kontakte . 215 und 225, den Leiter 47, den Wellenkontakt 65 und die untere Wicklung des Relais 440 zur Batterie geht. Wenn die beiden Relais 420 und 440 erregt werden, spricht das Halterelais 430 an·; der Stromkreis geht von Erde über die Kontakte 446 und 421 und die Wicklung des Relais 430 zur Batterie; beim Kontakt 432 wird Erde an den ankommenden Prüfleiter 47 gelegt, um den Halte-Stromkreis des Anrufsuchers LF vorzubereiten.
Der Anrufverteiler kann daher erst dann endgültig zur Ruhe kommen,, wenn er einen freien Anrufsucher gefunden hat, dessen zugeordneter Gruppenwähler auf seinem S-Leiter Batteriepotential führt. Es sollen jetzt die S ehalt vorgänge betrachtet werden, die in diesem Fall eintreten!. Zu diesem Zweck soll die vorstehende Beschreibung dort wieder aufgenommen werden, wo die Batterieprüfung des Anrufsuchers LF (Fig. 2) und seines zugeordneten, Gruppenwählers (Fig. 3) durch Schließen des Kontaktes 351 eingeleitet wurde, wobei der Anrufsucherwähler sich in Stellung· 4 befand. Es sei daher angenommen, daß dieser Kreis geschlossen werden kann, da der .S-Leiter 49 Batteriepotential führt; das Relais 360 spricht daher an, öffnet seine Kontakte 362 und schaltet Erde über den Schaltarm DCi und den Kontakt 352 von. der .Verbindungsstelle der Wicklungen des Relais 350 und des Magneten, 300 ab und legt dieses Erdpotential beim Kontakt 361 an. die Wicklung des Relais 340. Da die obere Wicklung des Linienrelais 420 des Gruppenwählers (Fig. 4) in dem Batterieprüfkreis liegt, spricht dieses letztgenannte Relais ebenfalls an; das Umschaltrelais 440.dies Gruppenwählers wird durch einen über den Prüfleiter 47 gehenden Stromkreis erregt, der von Erde über die Kontakte 352, 371, 382, den, Schaltarm DC ι in Stellung 4, den Leiter 38, die Kontakte . 215 und 225, den Leiter 47, den Wellenkontakt 65 und die untere Wicklung des Relais 440 zur Batterie geht. Wenn die beiden Relais 420 und 440 erregt werden, spricht das Halterelais 430 an·; der Stromkreis geht von Erde über die Kontakte 446 und 421 und die Wicklung des Relais 430 zur Batterie; beim Kontakt 432 wird Erde an den ankommenden Prüfleiter 47 gelegt, um den Halte-Stromkreis des Anrufsuchers LF vorzubereiten.
Wenn das Relais 340 (Fig. 3) beim Schließen des Kontaktes 361 anspricht, wird ein Haltestromkreis
für das Anlaß relais 310 geschlossen; dieser geht über die Kontakte 345 und 313; bei den Kontakten
341 und 342 wird das Relais 335, welches als gemeinsames
Prüfrelais für die durch diesen Anrufverteiler bediente Gruppe von Anrufsuchern dient,
in Reihe mit dem Magneten 230 des Anrufsuchers LF geschaltet; der Stromkreis geht von Erde über
das Relais 335, den Kontakt 342, den Widerstand 52, die Kontakte 331 und 341, den Schakarm Fi
in Stellung 4,- den Leiter 32, den Unterbrecherkontakt 231 und den Magneten; 230 des Anrufsuchers
zur Batterie. Infolge Schließens der Kontakte 341, 342 wird die Verbindungsstelle des
Relais 335 und des Magneten 230 (also beispielsweise die rechte Klemme des Widerstandes 52) an
den oberen Prüfleitungsschaltarm 23 des Anrufsuchers LF gelegt, und zwar über den Kontakt 311,
den Schaltarm CA in Stellung 4 und den Leiter 33. Zunächst sei angenommen, daß die Teilnehmerleitung
des anrufenden Teilnehmers, w,ie in Fig. 2 dargestellt, an die Kontakte derjenigen Schaltstellung
des Anrufsuchers gelegt ist, in welcher der Anrufsucher LF zur Ruhe gekommen ist. Da.der
Kontakt 122 (Fig. 1) geöffnet ist, hat der zugehörige
Prüf leiter 15 kein Erdpotential. Da das Prüfrelais 335 also>
nicht an Erde gelegt und kurzgeschlossen ist, spricht es in Reihe mit dem Magneten 230 des Anrufsucher über den beschriebenen
Stromkreis an. Infolge des Gesamtwiderstandes der Wicklung des Relais 335 und des
Widerstandes 52 kann der Magnet 230 nicht ansprechen, wenn, er über diesen. Stromkreis erregt
wird. Das Prüfrelais 335 bereitet beim Ansprechen beim Kontakt 338 einen Stromkreis für das Relais
210 vor und bewirkt beim Kontakt 336 die Speisung des Prüfsteuerrelais oder Hilfsrelais 330. Beim
Ansprechen schaltet das' Relais 330 beim Kontakt 331 den Magneten des Anruf Suchers" vom Prüf- S5
relais 335 und dem Prüfschaltarm 23 ab und schließt beim Kontakt 332 den Widerstand 52
kurz; hierdurch wird dieses letztgenannte Relais für Zwecke der Prüfung auf Anwesenheit von
Batteriepoitential in einen Haltestromkreis gelegt, der über den Prüf schaltarm 23 geht; dieser Kreis
enthält nicht den Widerstand 52. Beim Kontakt 338 schließt das Relais 330 den folgenden. Stromkreis
für das Relais 210 des Anruf Suchers: Erde, Kontakte
344, 338, 334, 312, S'chaltarm GA in Stellung
4, Leiter 35, Wicklung des Relais 210, Batterie. Dieses Relais spricht jedoch noch nicht
an, da es infolge einer verhältnismäßig starren Justierung der Feder' oder auf andere Weise als
langsam ansprechendes Relais ausgebildet ist.
Das weitere Arbeiten der Schaltung hängt davon ab, ob der Prüf leiter 15 der anrufenden! Leitung
Batteriepotential führt oder nicht. Es sei zunächst angenommen, daß er ordnungsgemäß Batteriepotential
führt, nämlich über die Wicklung des Abschaltrelais 110 und den Kontakt 123; das Prüfrelais
335 wird dann in Reihe mit dem Abschaltrelais 110 über folgenden Stromkreis gespeist: Von
Erde über das.Relais 335, die Kontakte 342, 332 und 311, den C/i-Schaltarm, den Leiter 33, den
Prüfleitungsschaltarm 23, den Leiter 15, den Kontakt 123 und die Wicklung des Relais 110 zur
Batterie. Das Hilfsrelais 330 bleibt daher beim Kontakt 336 gespeist, und das Schaltrelais 210
bleibt unter Strom, so daß das langsam ansprechende Relais 210 anspricht. Bei den Kontakten
211, 212, 213 und 214 schaltet das letztgenannte
Relais die Schaltarme 21, 22, 23 und 24 des Anruf suchers
auf die Leiter 45, 46, 47 und 48 durch. Beim' Kontakt 216 verriegelt das Relais sich mit
Erde beim Kontakt 432 (Fig. 4) über den Kontakt 225 und den Prüf leiter 47; bei 217 erdet es den.
Prüfleiter 38; beim Kontakt 218 schaltet es die gemeinsame Erde von dem Besetztleiter 41 für alle
Anrufsucher erster Wahl ab; beim Kontakt 219 öffnet es den Stromkreis für den J-Leiter 49. Beim
Kurzschließen des Widerstandes 52 bei 332 spricht das Linienabschaltrelais 110 über den genannten
Batteriepriifkneiis an. Bei 114 verriegelt sich das
Relais 110 mit dem P ruf leiter 15 unabhängig vom
Kontakt 123; bei in und 112 schaltet es das
Liniienrelais· 120 ab. Das letztgenannte Relais
schaltet beim Abfallen beim Kontakt 124 Erde des Anruf sucherprüfletters 15 über den Kontakt 114
auf den Leitungswählerp ruf leiter 17; beim Kontakt
121 schaltet es- die vorher an den letztgenannten
Leiter gelegte Erde ab; bei 125 schaltet es Erde vom Anlaßleiter 18 ab. Das Auslösen des Anruf verteilers
beim Abschalten der letztgenannten Anlaß erde und beim Abschalten des .S-Leiters beim
Kontakt 219 wird weiter unten beschrieben.
Es sei nunmehr angenommen, daß beim Ansprechen des Hilfsrelais 330 der Batterieprüfkreis
oder der Haltekreis für das Prüfrelais 335- nicht
geschlossen werden kann. Dies ist der Fall, ,wenn die Abwesenheit von Erdpotential vom Anrufsucherprüfleiter
in einer Unterbrechung dieses Leiters oder in der Verschmutzung eines Kontaktes,
beispielsweise 122 oder 113, seine Ursache hat, ohne daß über den betreffenden. Linienstromkreis
(Fig. 1) ein. Anruf geleitet wurde; es ist
ferner der Fall, wenn zwar der Linienstromkreis (Fig. 1) sich in Anrufs teilung befindet, die Wicklung
des- Abschaltrelais 110 jedoch nicht mit dem
Prüf leiter 15 verbunden ist, beispielsweise infolge Verschmutzung des Kontaktes 123. Im erstgenannten
Fall würde jeder anlaufende Anrufsucher in derjenigen Stellung festgehalten werden,
die dem fehlerhaften Linienstromkreis entspricht, und daher nicht imstande sein, einen, rufenden
Linienstromkreis zu bedienen, dessen Anschluß weiter hinten in den Kontaktbänken des Anruf süchers
liegt; im letztgenannten Fall könnte das Abschaltrelais nicht ansprechen, um das Linienr
relais abzuschalten und abfallen zu lassen; dies ■40 würde den Anrufsucher in Arbeitsstellung' halten
und könnte die weitere Herstellung der Verbindung stören. Wenn, der Batterieprüfstromkreis aus einem
der gemannten Gründe nicht geschlossen werden kann, fällt das Prüfrelais 335 ab, nachdem das
Relais 330 angesprochen hat, da das Relais 335 kein haltendes Batteriepotential erhält. Beim Abfallen
öffnet das Relais 335 beim Kontakt 338 den. Speisestromkreis für das langsam ansprechende Durchschaltrelais
210 und verhindert daher das An-.50 sprechen dieses Relais; bei 336 öffnet es den Stromkreis
des Hilfsrelais 330, und es schließt bei 337
den folgenden neuen. Stromkreis für den Magneten 230 des Anruf Suchers: Erde, Kontakte 343, 337,
335 a, .FM-Schaltarm in Stellung 4, Leiter 31,
Magnet 230, Batterie; dieser Stromkreis ist uniabhängig vom Unterbrecherkontakt 231. Der
Magnet 230 des Anrufsuchers spricht über diesen Stromkreis an. Kurz danach, nämlich wenn das
Hilfsreilais 330 abfällt, wird der Stromkreis des Magneten beim Kontakt 335 α wieder geöffnet und
das Schrittschaltwerk des Anrufsuchers daher um einen Schritt fortgeschaltet. Beim Abfallen des
Relais 330 öffnet der Kontakt 334 außerdem eine weitere Stelle des Stromkreises für das Durchschaltrelais
210, und die Kontakte 332, 331 schalten das Prüfrelais 335 von seinem nicht geschlossenen
Haltestromkreis wieder auf die ursprüngliche Reihenverbindung mit dem Magneten 230 des
Anrufsucher über den Unterbrecherkontakt 231;
die Verbindungsstelle des Relais 335 und des Magneten 230 wird daher wieder mit dem Prüfleirungsschaltarm
23 verbunden,.
Der durch den letztgenannten Schritt erreichte Prüf leiter wird daher jetzt durch diesen Prüfschaltarm
auf Abwesenheit von Erdpotentiai geprüft. Wenn dieser Leiter Erdpotential führt, da
der zugehörige Linienstromkreis sich nicht in Rufstellung befindet, wird verhindert, daß das Prüfrelais
335 in Reihe mit dem Magneten 230 anspricht, weil dieses Erdpotential die Wicklung des
Relais 335 kurzschließt, und es wird daher der Magnet 230 durch dieses direkte Erdpotential gespeist;
der Stromkreis geht über den Prüfleitungsschaltarm 23, den Leiter 33, den Cyi-Schaltarm in
Stellung 4, die Kontakte 311, 331, 341, den Schaltarm
F1 in Stellung 4, den Leiter 32, den Unterbrecherkontakt
231 und die Wicklung des Magneten 230 zur Batterie. Wenn der Kontakt 231 öffnet,
wird der Magnet wieder stromlos gemacht, so daß er beim Abfallen den Kontakt 231 schließt und den
Anrufsucher einen weiteren Schritt fortschaltet. Auf diese Weise wird· der Anrufsucher von einer
Schaltstellung zur nächsten fortgeschaltet, bis er einen Prüfleiter gefunden hat, der nicht Erde führt,
so daß der Kurzschluß des Relais 335 aufgehoben wird und daß dieses Relais in Reihe mit dem Magneten
230 anspricht. Das Relais 335 betätigt durch den Kontakt 336 wieder das Hilfsrelais 330, welches
bewirkt, daß das Prüfrelais 335 wieder in den auf Anwesenheit von Batteriepotential prüfenden
Stromkreis gelegt wird, wie oben in Verbindung mit dem Linienstromkreis der Fig. 1 beschrieben.
Wird der Batterieprüfkreis dieses Mal geschlossen, so bleibt das Relais 335 in angezogener Stellung
und gestattet, daß das Relais 210 den Anrufsucher LF in der erreichten Stellung anschaltet. Wird der
Batteriestromkreis abermals nicht geschlossen, so wird der Wähler auf die nächste Schaltstellung
fortgeschaltet und das Prüfen nach Abwesenheit von Erdpotential fortgesetzt, bis ein Lin'ienstromkreis
gefunden ist, dessen Prüfleiter nicht nur kein Erdpotential, sondern auch Batteriepotential führt,
worauf der Anrufsucher auf diesen Linienstromkreis durchgeschaltet wird.
Bei der vorstehenden Beschreibung war angenommen, daß der Anrufsucher anfänglich auf dem
Kontakt eines rufenden Linienstromkreises stehenblieb. Führt der Prüfleiter, auf welchem der Prüfleitungsschaltarm
des Anrufsuchers anfänglich stehenbleibt, jedoch Erdpotential, so beginnt der Wähler unverzüglich ein Suchen nach der Abwesenheit
von Erdpotential, ähnlich wie soeben beschrieben.
Es soll nun die Freigabe des Anrufverteilers beim Ansprechen des Durchschaltrelaiis 210 und ,125
des Abschaltrelais 110 beschrieben werden. Wenn
das Relais 210 anspricht, öffnet es, wie beschrieben,
die Verbindung des ^-Leiters bei 219; das Linienrelais
420 des Gruppenwählers, dessen obere Wicklung in dem über diesen Leiter gehenden Strom-•5
kreis lag, wird jedoch in der Schleife des anrufenden Teilnehmers gehalten, deren Stromkreis jetzt
folgendermaßen verläuft: Teilnehmer A, Linienleiter 13 und 14, Schaltarme des AnrufSuchers 21
und 22, Kontakte 211 und 212, Leiter 45 und 46, Kontakte 411 und 413, obere und untere Wicklung
des Relais 420 und zur Batterie bzw. Erde. Andererseits fällt das Relais 360 des Anrufverteilers bei
Unterbrechung der Verbindung des ^-Leiters ab, öffnet dadurch bei 361 den Stromkreis des Relais
340 und verbindet wieder bei 362 den Schaltarm DC i mit der Verbindungsstelle des Relais 350 und
des Magneten 300 des Anrufverteilers. Das Relais 340 fällt daher ab und läßt seinerseits die Relais
335. 330 und 310 abfallen; das letztgenannte Relais
fällt unter der Voraussetzung ab, daß kein andererAnruf in der ersten Untergruppe vorliegt,
während das Durchschaltrelais 210 über den beschriebenen Haltestromkreis gespeist wird, der
über den Leiter 47 geht. Die beim Kontakt 217 an den Leiter 38 gelegte Erde bewirkt die Speisung
des Schrittschaltmagneten 300 des Anrufverteilers über seinen Unterbrecherkontakt 301, und, wenn
das Relais 350 sich immer noch in angezogener· Stellung befindet, parallel dazu über den Kontakt
353· Ist das Relais 350 noch in angezogener Stellung, weil das Relais 310 oder 320 infolge weiterer
Anrufe gespeist ist, so fällt das Relais 350 ab, da seine Wicklung über die genannte Erdverbindung
des Kontaktes 217 kurzgeschlossen ist. Ist der Kontakt
353 des Relais 350 geöffnet und der Unterbrecherkontakt 301 ebenfalls geöffnet, und zwar
infolge Ansprechen® des Magneten 300, so wird der Speisestromkreis für diesen Magneten unterbrochen,
und der Magnet fällt ab, wobei er wieder den Kontakt 301 schließt und die Schaltarme des Wählers
des Anrufverteilers von der Schaltstellung 4 in die Schaltstellung 5 schaltet. Hat der. an die Kontaktbank
DC ι in dieser Stellung angeschlossene Leiter kein Erdpotential, weil der zugehörige Anrufsucher
frei ist, so kommt der Anrufverteiler in dieser Stellung zur Ruhe, so daß er den erwähnten
Anruf sucher vorgewählt hat. Ist dieser Anruf sucher jedoch besetzt und der entsprechende Prüf leiter
daher geerdet, so schaltet der Magnet 300 das Schrittschaltwerk des Anrufverteilers auf die folgende
Schaltstellung und so fort, bis ein ungeerdeter Prüfleiter gefunden wird.
Es ist zu beachten, daß der Anrufverteiler die beschriebene Vorwahl ohne Rücksicht darauf ausführt,
ob weitere, wartende Anrufe vorliegen oder nicht. Liegen keine weiteren Anrufe vor, so bleibt
das Schrittschaltwerk des Anrufverteilers auf dem Kontakt des gefundenen, freien Anrufsuchers
stehen, ohne diesen zu belegen. Liegt ein weiterer
€0 Anruf vor oder erfolgt ein solcher kurz darauf, so
wird das Relais 350 von Erde beim Kontakt 315 oder 325 in Reihe mit dem Magneten 300 gespeist,
was dadurch ermöglicht wird, daß der Schaltarm DCi kein Erdpotemtial führt. Das Schließen des
Kontaktes 351 des Relais 350 bewirkt dann, daß der vorgewählte Anrufsucher und sein zugeordneter..
Gruppenwähler auf Anwesenheit von Batteriepotential geprüft werden; wenn das Relais 360
nicht imstande ist, über den Batterieprüfkreis anzusprechen, bewirkt dies das erneute Fortschalten
des Anrufverteilers, um in der beschriebenen Weise einen weiteren Anrufsucher zu suchen. Dies bedeutet,
daß die Batterfeprüfung nicht durchgeführt und ein erfolgreich geprüfter Anrufsucher
nicht belegt wird, bevor ein weiterer, wartender Anruf in einer der beiden· Untergruppen vorliegt.
Wenn in der zweiten Untergruppe ein Anruf getätigt wird, spricht das Anlaßrelais 320 an Stelle
des Relais 310 an. Die Wirkung des Relais 320 ist im wesentlichen ähnlich wie die des Relais 310,
außer daß beim Kontakt 321 der Schaltarm 27 statt des Schaltarmes 23 angeschaltet -wird, und zwar
über den Schaltarm CB und den Leiter 34, und das beim Kontakt 322· das langsam ansprechende Durchschaltrelais
220 statt des Relais 210 gespeist wird, nachdem die Relais 335 und 330 angesprochen
haben, und zwar über den Schaltafm GB und der
Leiter 36. Wenn der Anruf in der zweiten Untergruppe getätigt wird, wird daher bewirkt, daß der
Anrufsucher in dieser Weise sucht und den Anruf über den unteren Satz seiner Kontaktbänke durchschaltet.
Es sei jetzt angenommen, daß das Relais 340 anspricht, nachdem der Anrufverteiler einen Anrufsucher
erfolgreich belegt hat, daß aber infolge irgendeiner Störung dieser Anrufsucher nicht imstande
ist, den anrufenden Teilnehmer zu finden. Um trotzdem eine Bedienung der Leitung des anrufenden
Teilnehmers zu ermöglichen, wurden Zeitgeberrelais 390 und 395 sowie Impulsleiter 56
und 57 vorgesehen, die von e'inem gemeinsamen (nicht in der Zeichnung dargestellten) Zeitgeber
gesteuert werden. Dieser Zeitgeber kann in bekannter Weise derart ausgebildet sein, daß er einen
kurzen Erdimpuls über den Leiter 56 und kurz danach einen weiteren Erdimpuls über den Leiter
57 in gleichmäßig wiederholten Abständen schickt. Der Erdimpuls des Leiters 57 bewirkt, daß das Relais
390 über die Kontakte 349 α und 392 erregt wird, daß es bei 349 über den Kontakt 393 mit
Erde verriegelt wird und daß es bei 391 die Wicklung
des Relais 395 über den Kontakt 398 mit dem Leiter 56 verbindet. Wenn kurz darauf ein Erdimpuls
über den Leiter 56 geschickt wird, spricht das Relais 395 über diesen Leiter an, verriegelt
sich bei 349 über den Kontakt 397 mit Erde und öffnet den Stromkreis über den Schaltarm DS und
den JT-Leiter beim Kontakt 396. Das Relais 360 fällt daher ab und bewirkt dadurch, daß das
Schrittschaltwerk des Anrufverteilers von dem fehlerhaften Anrufsucher »fortgestoßen« und in
Suche nach einem weiteren, freien Anrufsucher weitergeschaltet wird, wie oben in Verbindung mit
der Freigabe des Anruf Verteilers nach Bedienung eines Anrufsuchers beschrieben.
Bezüglich der Kontaktbänke DC ι und DC 2 des
Anrufverteilers der Fig. 3 ist zu beachten, daß die Prüfleiter von acht Anrufsuchern, erster Wahl an
die ersten acht Schaltstellungen der Kontaktbank DCi angeschlossen sind und diejenigen der beiden
Anrufsucher zweiter Wahl an die letzten beiden Schaltstellungen der Kontaktbank DC 2, während
alle übrigen Schaltstellungen beider Kontaktbänke an Erde gelegt sind. Statt der Anschaltung an
eine Reihe aufeinanderfolgender Schaltstellungen, wie in der Zeichnung dargestellt, können die Anrufsucher
einer Klasse jedoch auch mit denen der anderen Klasse in den Kontaktbänken des Anrufverteilers
gemischt sein. Da das Relais 380 normalerweise in angesprochener SteLung ist und daher
der Schaltarm DC1 eingeschaltet ist, schaltet
der Anrufverteiler normalerweise nur Anrufsucher erster Wahl an, d. h. Anrufsucher, deren jeder einen
einzeln zugeordneten Gruppenwähler hat. Wenn der in Sohaltstellung 8 des Anrufverteilers angeschlossene
Anrufsucher erster Wahl bedient ist, wird der Anrufverteiler automatisch über die
Schaltstellungen 9 und 10 fortgeschaltet, die in der Kontaktbank DC1 geerdet sind, so daß der in
Schaltstellung 1 angeschlossene Anrufsucher erster Wahl als nächster geprüft wird.
Wenn alle Anrufsucher erster Wahl in Gebrauch genommen sind, sind alle acht parallel geschalteten
Erdleitungen bei den Unterbrecherkontakten, beispielsweise 218 oder 228, von dem Leiter 41 abgeschaltet,
so daß das Relais 380 abfällt; infolge des Haltestromkreises über die Kontakte 385 und 348
kann df.s Abfallen dieses Relais jedoch, erst erfolgen,
nachdem das Relais 340 abgefallen ist, wenn der Anrufverfceilei nach Bedienung eines dieser
Anrufsucher abgeschaltet ist. Bei den Kontakten 382 und 381 schaltet das Relais 380 beim Abfallen
den angeschalteten Prüfkreis vom Schaltarm DC1
auf den Schaltarm DC 2 um, so daß danach nur die beiden Anrufsucher zweiter Wahl, d. h. die
parallel angeschlossenen Anrufsucher, in Gebrauch genommen werden können, solange das Relais 380
in abgefallener Stellung verbleibt.
Um die Arbeitsweise der Anlage für den Fall, daß alle Anrufsucher erster Wahl besetzt sind, zu
beschreiben, soll nunmehr angenommen werden, daß der Anrufsucher LF der Fig. 2 ein Anrufsucher
zweiter Wahl oder ein mehrfach angeschlossener Anrufsucher ist und daß die entsprechende Schal-So
tung so ausgebildet ist, wie in der Zeichnung ausgedeutet. Es sei ferner angenommen, daß dieser
Anrufsucher LF und der andere Anrufsucher LF' der Fig. 2 parallel an die Leiter 45 bis 49 angelegt
sind und zu dem gleichen Gruppenwähler führen, der in Fig. 4 dargestellt ist; der obenerwähnte andere
Anrufsucher LF' gehöre zu einer anderen Gruppe als der Anrufsucher LF; er werde daher
durch einen anderen als den in Fig. 2 dargestellten Anruf verteiler bedient. Wie aus dieser Figur zu ersehen,
sind gleiche Bezugszeichen für die entsprechenden Teile der Anrufsucher LF und LF' benutzt
worden, außer daß die Bezugszeichen beim arufsucher LF' einen Strich enthalten. Es ist besonders
zu beaohten, daß der Leiter 39, der an Stelle des Leiters 38 als Prüf leiter für den Anrufsucher
'LF benutzt wird, wenn der letztere als Anrufsucher zweiter Wahl arbeiten soll, mit dem
Prüfleiter 39' verbunden ist, der dazu dient, eine Besetztkennzeichnunig in der (nicht in der Zeichnung
dargestellten) Kontaktbank DC 2 des Anruf- 70-Verteilers
zu bewirken, welcher die den Anrufsucher
LF' enthaltene Gruppe von Anrufsuchern bedient. Ist der. Anrufsucher LF parallel zum Anrufsucher
LF' geschaltet, so geht ferner, wie ebenfalls aus Fig. 2 zu ersehen, der die Kontakte 218 und 228
enthaltende Stromkreis nicht direkt zum Leiter 41 und dem Relais 380, sondern über" die Kontakte
218' und 228' des Anruf Suchers LF' (und, wenn
der gleiche Gruppenwähler noch weitere Anrufsucher hat, über die entsprechenden Kontakte dieser
anderen Anrufsucher) zum Leiter 42 und von dort zum Relais 370 sowie parallel dazu zu den
entsprechenden Relais der etwaigen übrigen Anrufverteiler.
Die Arbeitsweise des Anrufsuchers LF als An*· 85,
rufsucher zweiter Wahl oder Parallelanrufsucher ist weitgehend die gleiche, wie beschrieben, außer
daß dieser Anrufsucher nicht nur dann für seinen Anrufverteiler (Fig. 3) unzugänglich gemacht'wird,
wenn dieser Anrufsucher selbst in Betrieb ist, sondem auch dann, wenn einer der übrigen, parallel
geschalteten Anrufsucher besetzt ist, beispielsweise der Anrufsucher LF'. Dies geschieht im einzelnen
folgendermaßen: Ist der Anrufsucher LF' besetzt,
so wird das Erdpotential des Prüfleiters 39' über den Leiter 39 auf den neunten Kontakt der Kontaktbank
DC 2 des Anrufverteilers der Fig. 3 geschaltet, so daß das Schrittschaltwerk des Anrufsuchers
über diese neunte Schaltstellung hinweggeschaltet wird, wenn es einen Anrufsucher sucht und das
Relais 380 sich in abgefallener Stellung befindet. Andererseits wird daran erinnert, daß die Anrufverteiler
derart ausgebildet sind', daß sie einen zunächst gefundenen Anrufsucher nicht belegen, d. h.
keine Erdung seines Prüfleiters bewirken, bevor der Anrufverteiler durch einen neuen Anruf angelassen
wird. Es können daher mehrere Anrufverteiler, beispielsweise der Anrufverteiler des Anrufsuchers
LF und der Anrufverteiler des Anrufsuchers LF', untätig auf dem Kontakt der parallel no
geschalteten Anrufsucher LF und LF' stehenbleiben, ohne sich gegenseitig zu stören. Wird dann einer
dieser Anrufverteilef durch einen weiteren Anruf angelassen, so werden alle anderen Anrufverteiler,
die den gleichen Gruppenwähler vorgewählt hatten, von diesem Kontakt »fortgejagt«, da die Prüf leiter
der betreffenden Anrufsucher zweiter Wahl parallel geschaltet sind. Beispielsweise wird ein Erdpotential
des Leiters 39' den Magneten 300 der Fig. 3 zum Ansprechen bringen, und zwar über den Leiter
39, den Schaltarm DC 2 in Stellung 9, die Kontakte 381, 371, 362, 301 und 372, die Wicklung de<
Magneten 300 und Batterie; hierdurch wird bewirkt, daß dieser Anrufverteiler einen anderen Anrufsucher
vorwählt. Um zu verhindern, daß zwei Anrufverteiler, die den gleichen Gruppenwähler
vorgewählt haben, gleichzeitig angelassen werden, sind die Batterieprüfrelais 360 der Anrufverteiler
als Begrenzungsrelai-s ausgebildet, d. h. derart, daß
nur eines dieser Relais in Reihe mit der oberen Wicklung des Linienrelais 420 des betreffenden
Gruppenwählers gleichzeitig ansprechen kann. Daher bewirkt das Erdpotential der zwischen den
Kontakten 361 und 362 angeordneten Kontaktfeder der übrigen Anrufverteiler, die diesen Gruppenwähler
zu belegen suchen, daß der Schrittschaltmagnet des Anruf verteiler s anspricht, so das ein
anderer, freier Anrufsucher zweiter Wahl gewählt wird.
Infolge der kettenförmig hiniereinandergeschal-
teten Kontakte 218, 228, 218', 228' usw. wird Erde
vom Leiter 42 abgeschaltet, sobald einer der mit dem gleichen Gruppenwähler verbundenen Anrufsucher
durchschaltet. Wenn alle gemeinsam angeschlossenen Gruppenwähler (im vorliegenden Bei-
spiel die beiden über die Schaltstellungen 9 und 10 des Anrufverteilers erreichbaren Gruppenwähler)
in Benutzung genommen sind, wird das zum Anrufsucher führende Ende des Leiters 42 von Erde
abgeschaltet, so daß das Relais 370 (zugleich mit den entsprechenden Relais der übrigen betroffenen
Anruf verteiler) abfallen kann. Das Relais 370 kann,
wie aus Fig. 3 zu ersehen, jedoch nur dann abfallen, wenn der betreffende Anrufverteiler nicht mehr damit
beschäftigt ist, einen Anrufsucher zu bedienen, so daß der Haltestromkreis des Relais 370 über
die Kontakte 373 und 346 zur Erde des Kontakts 383 bei den Kontakten 346 geöffnet ist sowie ferner
nur dann, wenn das Besetztrelais 380 für alle Anrufsucher erster Wahl immer noch in abgefallener
Stellung ist, so daß das Relais 370 nicht durch Erdpotential über den Kontakt 384 gehalten wird.
Wenn das Relais 370 abfällt, öffnet es die Stromkreise für das Relais 350 und den Magneten 300
bei den Kontakten 371 und 372 und macht dadurch den Anrufverteiler unwirksam. Gewünschtenfalls
könnte das Relais 370 auch einen (in der Zeichnung nicht dargestellten) weiteren Kontakt haben,
um eine sichtbare oder registrierende Anzeige zu bewirken, daß alle Verbindungsleitungen besetzt
sind.
Es soll nun die in Fig. 3 gezeigte Funkenschutzanordnung in Verbindung mit dem Schrittschaltmagneten
300 des Anrufverteilers und dem Magneten 230 des Anrufsuchers besprochen werden.
Wie erinnerlich, sind sowohl der Anrufsucher als auch der Anruf verteiler indirekt schaltende Wähler,
d. h. Schrittschaltwerke, bei denen jeder Schritt beim Stromlosmachen des Magneten ausgeführt
wird. Bei nach Abwesenheit von Erdpotential suchenden Wählern dieser Art, insbesondere bei
schnell schaltenden Wählern, kommt es oft vor, daß der Unterbrecherkontakt des Magneten vor Beendigung
des letzten Schrittes wieder kurzzeitig schließt, wobei der Prüfleiter den letzten Kontakt
der Prüfleitungskontaktbank verläßt, welcher Erdpotential führt. Dies bedeutet, daß der Stromkreis
des Magneten bei diesem letzten Schritt am Schaltarm und nicht am Unterbrecherkontakt des Schrittschaltmagneten
geöffnet wird. Dies kann eine Beschädigung des Schaltarmes oder der Kontaktbank zur Folee haben, insbesondere angesichts der Tatsache,
daß die Unterbrecherkontakte des Schrittschaltmagneten zwar im allgemeinen aus Edelmetall
bestehen und leicht für starke Beanspruchung gebaut werden können, die durch den Schaltarm
und die Gegenkontakte der Kontaktbank gebildeten Kontaktstellen jedoch im allgemeinen nicht in dieser
Weise ausgebildet sind. Zwar kann ein solcher Schaden für den Schaltarm und 'dessen Gegenkontakte
verringert werden, indem man einen wirksanieren Funkenschutz für den eigentlichen Magneten
verwendet, jedoch ist diese Möglichkeit begrenzt, was auf der Tatsache beruht, daß die
Schaltgeschwindigkeit des Magneten um so mehr herabgesetzt wird, je wirksamer die genannte
Funkenlöschung ist. Die Verringerung der Schallgeschwindigkeit ist natürlich dann besonders nachteilig,
wenn von dem Wähler, wie im vorliegenden Falle, ein besonders schnelles Schalten verlangt
wird.
Nach einem für die Arbeitsweise des Erfindungsgegenstandes wesentlichen Merkmal wird diese
Schwierigkeit dadurch überwunden, daß im Unterbrecherkreis des Magneten zwei Funkenischutzanordnungen
von verschiedener Wirksamkeit zwischen dem Unterbrecherkontakt und dem Magneten an-;
geschlossen sind, während diejenige von größerer Wirksamkeit an einer Stelle zwischen dem Schaltarm
einerseits und dem Magneten und dem ^Unterbrecherkontakt andererseits angeschlossen ist Hierdurch
wird erreicht, daß die Funkenschutzanordnung größerer Wirksamkeit während der eigentlichen
Schrittschaltung des Schrittschaltwerkes nicht zur Wirkung kommt, da sie mit einer Stelle
des Unterbrecherkreises verbunden ist, die durch den Unterbrecherkontakt vom Magneten abgeschaltet
wird, sobald dieser Kontakt bei jedem Ansprechen des Magneten öffnet. Schließt der Unterbrecherkontakt
dagegen wieder, während der Wähler, wie beschrieben, den letzten Schritt macht, so ist die stärkere Funkenschutzeinrichtung wirksam,
um den Schaltarm und dessen Gegenkontakt zu schützen, während der Unterbrecherkontakt an
dieser Stelle geöffnet wird, um den Wähler zum Stillstand zu bringen.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist der Funkemschutz mit
verhältnismäßig schwacher Funkenlöschung ein »Thyritwiderständ«, d. h. ein nichtlinearer Siliziumkarbidwiderstand,
der an die Klemmen des Fortschaltmagneten gelegt ist; dieser nichtlineare
Widerstand ist in Fig. 3 beim Fortschaltmagneten des Anruf Verteilers als ein Rechteck 55
dargestellt, und beim Magneten 230 (Fig. 2) des Anruf Suchers als ein Rechteck 51. Ein Widerstand
dieser Art bietet normalen Arbeitsspannungen einen hohen Widerstand, den hohen Spannungswellen beim Öffnen des Magnetkreises jedoch einen
geringen Widerstand; er macht daher die letztgenannten Spannungen unschädlich. Der Funkenschutz
mit hoher Funkenlöschung ist ein Gleich-
richter 54 (Fig. 3) für den Schrittschaltmagneten des Anrufverteilers und ein Gleichrichter 53 (Fig. 3)
für den Schrittschaltmagneten des Anrufsuchers. Diese Gleichrichter sind derart gepolt, daß sie die
normale Arbeitsspannung nicht durchlassen, jedoch den entgegengesetzt gerichteten elektromotorischen
Kräften, die in dem zugehörigen Magneten beim Öffnen des Unterbrecherkreises zwischen Schaltarm
und Gegenkontakt der Kontaktbank entstehen, einen geringen Widerstand bieten und diese dadurch
unschädlich machen. Germaniumdioden haben sich für diesen Zweck als besonders geeignet erwiesen.
Betrachten wir abermals die Herstellung der Verbindung durch den Teilnehmer^. Wie erinnerlich,
werden beim Durchschalten des Anrufsuchers LF auf den Gruppenwähler der Fig. 4 die Relais
420, 430 und 440 gespeist. Es wird hierbei in bekannter Weise ein Freizeichen auf die negative
20\ Leitung gegeben. Wenn der anrufende Teilnehmer
das Freizeichen hört, beginnt er mit dem Wählen und wählt zunächst die erste Ziffer der gewünschten
Teilnehmernummer.
Am Ende dieser Ziffer fällt das Umschaltrelais 440 in bekannter Weise ab und leitet dadurch die
automatische Anschaltung eines (in der Zeichnung nicht dargestellten) freien Leitungswählers der mit
dieser Ziffer gewählten Gruppe ein. Wenn der Leitungswähler gefunden ist, spricht das Relais 410
über einen in Fig. 4 nicht im einzelnen dargestellten Stromkreis an. Bei den Kontakten 411 und 413
wird es daher den Relais 420 und 430 gestattet, abzufallen, und bei den Kontakten 412, 414 und
418 werden die Sprech- und Prüf leiter auf den Leitungswähler durchgeschaltet. Der Leitungswähler
wird dann durch weitere vom Teilnehmer^ gewählte '.Ziffern derart gesteuert, daß der gewünschte
Teilnehmer gerufen wird. Nachdem dieser den Hörer abgehoben hat, kann das Gespräch beginnen.
Wenn beide Teilnehmer nach Beendigung des Gesprächs einhängen, erlaubt das Abschalten von
Halteerde von der Prüfleitung, daß die Relais 410 (Fig. 4), 210 oder 220 (Fig. 2) und 110 (Fig. 1)
in bekannter Weise abfallen, so daß der Gruppenwähler, Anrufsucher und die Linienstromkreise in
ihre Normalstellung zurückgeführt werden.
Claims (13)
- Patentansprüche:i. Wähleranordnung für automatische Fernsprechanlagen mit Sprech- und Prüfleitungsschaltarmen und zugehörigen Kontaktbänken sowie mit einem Schrittschaltmagneten und Mitteln zur Kennzeichnung vorherbestimmter Stellungen dieses Wählers durch die Abwesenheit von Erdpotential und die Anwesenheit von Batteriepotential in der Prüfleitungskontaktbank, dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfleitungsschaltarm (z. B. 23) sowohl mit einem Prüfrelais (z. B. 335) des Wählers (z. B. LF) als auch mit dem Magneten (z. B. 230) zur Betätigung der Schaltarme verbunden ist, so daß i das Prüfrelais (z. B. 335) überbrückt und der Magnet (z. B. 230) betätigt bleibt, um seine Schaltarme fortzuschalten, solange von diesen Erdpotential angetroffen wird, daß aber das Prüfrelais (z.B.335) anspricht, wenn der Prüfleitungsschaltarm (z. B. 23) kein Erdpotential antrifft, wobei Steuermittel (z. B. 330) vorgesehen sind, die in der erreichten Stellung eine Prüfung der Kontaktbank auf die Anwesenheit von Batteriepotential ausführen, und die beim Ansprechen des Prüfrelais (z. B. 335) die letztgenannte Verbindung desselben unwirksam machen und es in einen Haltestromkreis legen, dessen Schließung davon abhängt, ob der Prüf- ' leitungsschaltarm (z.B.23) Batteriepotential antrifft oder nicht, wobei das darauffolgende Abfallen des Prüfrelais (z. B. 335), wenn die Prüfleitungskontaktbank in der erreichten Stellung kein Batteriepotential führt, bewirkt, daß der Magnet (z. B. 230) erneut betätigt und die Verbindung des Prüfrelais (z. B. 335) mit dem Magneten (z. B. 230) und dem Prüfleitungsschaltarm (z. B. 23) wiederhergestellt wird, so daß das Suchen nach Abwesenheit von Erdpotential in der folgenden Schaltstellung wieder aufgenommen wird.
- 2. Wähleranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Steuermittel aus einem Hilfsrelais (z. B. 330) bestehen.
- 3. Wähleranordnung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch langsam ansprechende Mittel (z. B. 210) zur Durchschaltung der Schaltarme (z. B. 21 bis 24) des Wählers (z. B. LF), wobei das Schließen des Stromkreises für diese langsam wirkenden Mittel (z. B. 210) von der Stellung der Steuermittel (z. B. 330) und des Prüfrelais (z. B. 335) abhängt und wdbei dieser Stromkreis mit einer gewissen Verzögerung derart wirksam wird, daß er die langsam wirkenden Mittel (z. B. 210) nur dann betätigt, wenn das Prüfrelais (335) bei Antreffen von i°5 Batteriepotential in der Kontaktbank des Prüfleitungsschaltarmes weiter gespeist wird.
- 4. Wähleranordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wähler ein Anrufsucher ist, der für eine Mehrzahl von Linienstromkreisen (z. B. 12) anrufender Teilnehmer zugänglich ist, wobei jeder dieser Linienstromkreise mit den genannten Bezeichnungsmitteln versehen ist.
- 5. Wähleranordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnungsmittel einen Prüfleiter (z. B. 15) einschließen, der im Ruhezustand an Erde gelegt und mit Mitteln (z.B. 120) versehen ist, die bei Einleitung eines Anrufes Batteriepotential an Stelle von Erdpotential an den Prüfleiter legen.
- 6. Wähleranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Einleitung eines Anrufes das Anlegen von Batteriepotential an den Prüfleiter bewirkenden Mittel ein Linienrelais (z. B. 120) enthalten.
- J. Wähleranordnung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch einen Anrufverteiler (z. B. 3), der gemeinsam einer Mehrzahl der genannten Wähler (LF, LF' usw.) zugeordnet ist und durch die bei Einleitung eines Anrufes betätigten Mittel (z. B. 120) in Anlaßstellung gebracht wird, wobei das Prüfrelais (z. B. 335) in dem Anrufverteiler angeordnet ist.
- 8. Wähleranordnung nach Anspruch/, gekennzeichnet durch einen ersten numerischen Wähler (Fig. 4, 5), der jedem dieser Anrufsucher (z. B. LF) zugeordnet ist, wobei jeder dieser numerischen Wähler (Fig. 4, 5) ein Linienrelais (z. B. 420) und einen auf Abwesenheit von Erdpotential sowie einen auf Anwesenheit von Batteriepotential prüfenden Stromkreis für den Anrufverteiler (Fig. 3) enthält und wobei der Batteriepotentialprüfkreis über ein Prüfrelais (z. B. 360) in Reihe mit einer Wicklung des Linienrelais (z. B. 420) zu einem Batteriepotential führenden Punkt dieses numerischen Wählers (Fig. 4, 5) geführt ist und wobei ferner das Linienrelais bei jeder Schließung dieses Batteriepotentialprüfkreises derart betätigt wird, daß es Halteerde an den dem numerischen Wähler zugeordneten Anrufsucher zurückleitet, und daß das Batteriepotentialprüfrelais beim Schließen des den Anrufsucher belegenden Stromkreises betätigt wird.
- 9. Wählanordnung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Prüfrelais (z. B. 360) wirksam wird, wenn der Batteriepotentialprüfkreis (z. B.Erde, 351, 360, 396, DS, 37, 219, 229, 49, 66, 420, Batterie) nicht geschlossen wird, so daß der Anrufverteiler (Fig. 3) dann einen anderen Anrufsucher wählt.
- 10. Wähleranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere der genannten Wähler einen Unterbrecherkreis haben, der eine Gleichstromquelle und eine automatische Unterbrechereinrichtung mit Magnet (z. B. 300) und Unterbrecherkontakt (z. B. 301) in Reihe mit dieser Einrichtung enthält, wobei der Unterbrecherkontakt (z. B. 301) durch den Magneten (z. B. 300) gesteuert wird und periodisch den Unterbrecherkreis öffnet und schließt und wobei Steuerkontaktmittel (z. B. DCi, DC 2) in Reihe mit der automatischen Unterbrechereinrichtung vorgesehen sind, die den Beginn und das Ende der automatischen Unterbrecherwirkung dieser Einrichtung steuern, und der Unterbrecherkreis zwei Funkenschutzeinrichtungen (z. B. 55, 54) von verschiedener Wirksamkeit gegenüber gegenelektromotorischen Kräften hat, die derart geschaltet sind, daß die schwächere Funkenschutzeinrichtung (z. B. 55) mit einer Stelle verbunden ist, die zwischen dem Unterbrecherkontakt und dem Magneten liegt, während die stärkere Funkenschutzeinrichtung (z. B. 54) mit einer Stelle zwischen dem Steuerkontakt und der genannten Einrichtung verbunden ist.
- 11. Wählanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkontakt(z. B. bei DC1, DC 2) im Vergleich zum Unterbrecherkontakt für schwache Leistung gebaut ist, so daß sowohl der Unterbrecherkontakt als auch der Steuerkontakt gegen Funkenschäden geschützt werden können, ohne die Schaltgeschwindigkeit übermäßig herabzusetzen.
- 12. Wähleranordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenlöschanordnung höherer Wirksamkeit einen Gleichrichter (z. B. 54) enthält, der dem- Magneten(z. B. 300) derart zugeordnet ist, daß er dem Gleichstrom normalerweise einen hohen Widerstand entgegensetzt, jedoch den elektromotorischen Kräften der Selbstinduktion des Magneten beim öffnen des Unterbrecherkreises an den für schwache Belastung gebauten Kontaktmitteln des Unterbrecherkreises einen geringen Widerstand bietet.
- 13. Wähleranordnung nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenschutzanordnung geringerer Wirksamkeit (z. B. '55) ein nichtlinearer Siliziumkarbidwiderstand ist, während die andere Funkenlöschanordnung (z. B. 54) eine Germaniumdiode ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 324094.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© 609 856/179 9.56 (609 843 3.57)
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US352370A US2748196A (en) | 1953-05-01 | 1953-05-01 | Telephone system |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960472C true DE960472C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=23384856
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA22037A Expired DE960472C (de) | 1953-05-01 | 1954-04-29 | Pruefender Waehler fuer automatische Fernsprechanlagen |
| DEA20221A Expired DE954886C (de) | 1953-05-01 | 1954-04-29 | Numerischer Waehler fuer automatische Fernsprechanlagen |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA20221A Expired DE954886C (de) | 1953-05-01 | 1954-04-29 | Numerischer Waehler fuer automatische Fernsprechanlagen |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2748196A (de) |
| BE (1) | BE528518A (de) |
| DE (2) | DE960472C (de) |
| FR (1) | FR1114304A (de) |
| GB (2) | GB771794A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1276116B (de) * | 1966-05-27 | 1969-05-29 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Pruefstromkreisen fuer Zwischenleitungspruefung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB324094A (en) * | 1928-10-15 | 1930-01-15 | Automatic Telephone Mfg Co Ltd | Improvements in or relating to telephone systems |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1914391A (en) * | 1931-08-19 | 1933-06-20 | Siemens Ag | Telephone system |
| GB439323A (en) * | 1934-09-24 | 1935-12-04 | Siemens Brothers & Co Ltd | Improvements relating to automatic telephone and like selective systems |
| AT173486B (de) * | 1951-09-05 | 1952-12-27 | Siemens Ag Albis | Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Gruppenwählern |
-
0
- BE BE528518D patent/BE528518A/xx unknown
-
1953
- 1953-05-01 US US352370A patent/US2748196A/en not_active Expired - Lifetime
-
1954
- 1954-04-21 GB GB29722/55A patent/GB771794A/en not_active Expired
- 1954-04-21 GB GB11529/54A patent/GB771793A/en not_active Expired
- 1954-04-29 FR FR1114304D patent/FR1114304A/fr not_active Expired
- 1954-04-29 DE DEA22037A patent/DE960472C/de not_active Expired
- 1954-04-29 DE DEA20221A patent/DE954886C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB324094A (en) * | 1928-10-15 | 1930-01-15 | Automatic Telephone Mfg Co Ltd | Improvements in or relating to telephone systems |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1276116B (de) * | 1966-05-27 | 1969-05-29 | Siemens Ag | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Pruefstromkreisen fuer Zwischenleitungspruefung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1114304A (fr) | 1956-04-11 |
| US2748196A (en) | 1956-05-29 |
| GB771793A (en) | 1957-04-03 |
| BE528518A (de) | |
| DE954886C (de) | 1956-12-27 |
| GB771794A (en) | 1957-04-03 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE960472C (de) | Pruefender Waehler fuer automatische Fernsprechanlagen | |
| DE649103C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE696236C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Verbindungsverkehr | |
| DE716077C (de) | Schaltungsanordnung fuer mit Waehlern mit freier Wahl ausgeruestete Anschlussleitungen in Fernsprechanlagen | |
| DEA0022037MA (de) | ||
| DE687640C (de) | Waehleranordnung fuer voll- und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen | |
| DE423812C (de) | Selbstanschlussfernsprechanlage, in welcher die Teilnehmer je nach der ihnen zugedachten Verkehrsmoeglichkeit in verschiedene Klassen eingeteilt sind | |
| DE900362C (de) | Schaltungsanordnung fuer vielgruppige Waehler mit einer Bewegungsrichtung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE655689C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit drei und mehr in Reihe liegenden Vermittlungsstellen | |
| DE854535C (de) | Schaltungsanordnung fuer Endwaehler mit Mehrfachanschluessen | |
| DE956698C (de) | Schaltungsanordnung fuer einen Hebdrehwaehler-Anrufsucher fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen | |
| DE580964C (de) | Schaltungsanordnung fuer selbsttaetige und halbselbsttaetige Fernsprechanlagen mit Umgehungswaehlern | |
| DE566201C (de) | Schaltungsanordnung fuer eine mit mehreren Abzweigstellen versehene Verbindungsleitung in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE655921C (de) | Waehler mit mehreren Schaltarmsaetzen, insbesondere in Fernsprechanlagen | |
| DE765344C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE854674C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und Verbindungsverkehr | |
| DE945517C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen | |
| DE715489C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE939091C (de) | Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage mit Waehlerbetrieb | |
| DE401385C (de) | Waehlereinrichtung fuer Fernsprechanlagen | |
| DE631911C (de) | Schaltungsanordnung zur Herstellung verschiedenwertiger Verbindungen ueber dieselben Verbindungseinrichtungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb | |
| DE445837C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen | |
| DE935553C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlersystemen | |
| DEA0020221MA (de) | ||
| DE493251C (de) | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb |