AT128869B - Verfahren zur Darstellung von Oxyacylaminoarsenobenzolen. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Oxyacylaminoarsenobenzolen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Darstellung von Oxyacylaminoarsenobenzolen. 



   Im Stammpatent Nr. 124141 ist die Darstellung von aromatischen Oxyacylaminoarsen-und - antimonverbindungen, u. zw. sowohl die Darstellung der Arsin-bzw. Stibinsäuren als auch die Darstellung von deren Reduktionsprodukten, geschützt. Die Oxyacylaminoarsenbenzole werden gemäss dem Verfahren des Stammpatentes durch Reduktion von Oxyacylaminobenzolarsinsäuren oder von Gemischen einer solchen mit einer beliebigen Phenylarsinsäure erhalten. 



   Es wurde nun gefunden, dass man die Oxyacylaminoarsenobenzole auch erhalten kann, wenn man Gemische aus einem Phenylarsin mit einem Phenylarsinoxyd bzw. einem Phenyldichlorarsin, wobei mindestens eine der Komponenten durch einen   Oxyacylaminorest   substituiert ist, in an sich bekannter Weise kondensiert. 
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 säure gelöst und unter Rühren eine Lösung von   18'5 9 4-0xy-3-aminobenzolarsin   in 250 cm3 Alkohol zugegeben. Nach kurzer Zeit beginnt sich das entstandene   4-0xy-3-amino-4'-glykolylaminoarsenbenzol   abzuscheiden, das nach einstündigem Stehen abgesaugt und mit Wasser, Alkohol und Äther nachgewaschen wird.

   Das in einer Ausbeute von 35   9   erhaltene Produkt ist ein gelbes, in verdünnter Natronlauge leicht lösliches Pulver, das sich durch geringe Giftigkeit und hohen Heilwert auszeichnet. 



   Beispiel 2 : In eine Lösung von 55   9     4-Glykolylaminobenzolarsinsäure- (1)   in 500   cm3   Methylalkohol wird nach Zugabe von 300   9   Zinkstaub tropfenweise   1l   konzentrierte Salzsäure unter Rühren und Einleiten von Stickstoff eingetragen, wobei durch entsprechende Kühlung auf   20-25'eine   Abspaltung des Glykolylrestes verhindert wird. Man rührt so lange, bis fast alles Zink gelöst ist, saugt sodann ab und äthert das Filtrat aus. Die ätherische Lösung wird mit 2 n-Natronlauge ausgeschüttelt, die alkalisch-wässerige Lösung mit Salzsäure kongosauer gemacht und filtriert. 



   Zu dem so erhaltenen Filtrat, welches das   4-Glykolylaminobenzolarsin   enthält, wird eine Lösung von   34 9 4-0xy-3-aminobenzolarsinoxyd-hydrochlorid   (B. 45 [1912] 760) in   200 cm3 n/10-Salzsäure   zugegeben und unter Rühren   2n-Natriumacetatlösung   bis zu kongoneutralen Reaktion zufliessen gelassen. 



  Hiebei scheidet sich das Arsenobenzol ab, das abgesaugt und ausgewaschen wird. Das in einer Ausbeute von 44   9   erhaltene Produkt ist identisch mit dem nach Beispiel 1 dargestellten. 



   Nimmt man an Stelle von 34 g   4-0xy-3-aminobenzolarsinoxyd-hydrochlorid   30 g 4-Aminobenzolarsinoxyd, so erhält man 53 g   4-Amino-4/-g1ykolylaminoarsenobenzol   als hellbraunes Pulver. 



   Beispiel 3 : Eine aus 55   9     4-Glykolylaminobenzolarsinsäure- (1) durch   Reduktion wie im vorhergehenden Beispiel erhaltene wässerig salzsaure Lösung von   4-Glykolylaminobenzolarsin   wird in eine Lösung von 58   9     4-0xy-3-aminobenzolarsindichlorid-hydroehlorid   in 600   cm3   Methylalkohol und 900   cm3     nj2-Salzsäure   eingerührt. Nach dem Stehen über Nacht wird durch Abstumpfen mit Natriumacetatlösung ein Produkt in einer Ausbeute von 46   9   abgeschieden, das identisch ist mit dem nach den vorhergehenden Beispielen erhältlichen. 



   Beispiel 4 :   25-7   g   4-0xy-3-glykolylaminobenzolarsinoxyd   (Beispiel 13 des Stammpatentes) werden in 500   cm3     n/10-alkoholischer   Salzsäure gelöst und unter Rühren eine Lösung von 21-1   9   4-Acetaminobenzolarsin in 250 em3 Alkohol zugegeben. Das entstandene   4-0xy-3-glykolylamino-4'-acetamino-   arsenobenzol scheidet sich rasch ab und wird nach einiger Zeit abgesaugt und ausgewaschen. Das erhaltene Produkt ist ein hellgelbes, in verdünnter Natronlauge leicht lösliches Pulver ; Ausbeute 42 g. 

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   Beispiel 5 : 58 g   4-Glykolylamino-2-methylbenzolarsinsäure- (1)   werden gemäss Beispiel 2 reduziert. Die hiebei erhaltene salzsaure Lösung des Arsins wird mit einer Lösung von 34 g 4-0xy-3-aminobenzolarsinoxyd-hydrochlorid in 200   cm3 nj10-Salzsäure   vereinigt und unter Rühren durch Zugabe von 2n-Natriumacetatlösung   4-0xy-3-amino-4'-glykolylamino-2'-methylarsenobenzol   abgeschieden. Das in einer Ausbeute von 47 g erhaltene Produkt ist ein hellgelbes, in verdünnter Natronlauge leicht lösliches Pulver. 



   Ersetzt man das   4-0xy-3-aminobenzolarsinoxyd-hydrochlorid   durch 34   g 4-0xy-3-acetamino-   benzolarsinoxyd, so erhält man 58 g   4-0xy-3-acetamino-4T-glykolylamino-2'-methylarsenobenzol   als ebenfalls schwachgelbes, in Natronlauge leicht lösliches Pulver. 



   Beispiel 6 : Eine Lösung von 45 g 1-[Phenylarsinoxyd-(4')-2.3-dimethyl-4-aminopyrazolon-(5) in 300   cm3     n/10-Salzsäure   wird in eine aus 55 g 4-Glykolylaminobenzolarsinsäure-(1) nach Beispiel 2 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Abänderung des Verfahrens gemäss Stammpatent Nr. 124141 zwecks Darstellung von Oxyaeylamino- arsenobenzolen, dadurch gekennzeichnet, dass man an Stelle der Oxyacylaminobenzolarsinsäuren oder Gemischen einer solchen mit einer beliebigen Phenylarsinsäure Gemische aus einem Phenylarsin mit einem Phenylarsinoxyd bzw. einem Phenyldiehlorarsin, wobei mindestens eine der Komponenten durch einen Oxyacylaminrest substituiert ist, in an sich bekannter Weise kondensiert.
AT128869D 1929-08-05 1930-08-09 Verfahren zur Darstellung von Oxyacylaminoarsenobenzolen. AT128869B (de)

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AT124141D AT124141B (de) 1928-09-03 1929-08-05 Verfahren zur Darstellung aromatischer Arsen- und Antimonverbindungen.
DE128869X 1929-08-27

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