AT128478B - Zeitventil für Zugbeeinflussungsanlagen. - Google Patents

Zeitventil für Zugbeeinflussungsanlagen.

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AT128478B
AT128478B AT128478DA AT128478B AT 128478 B AT128478 B AT 128478B AT 128478D A AT128478D A AT 128478DA AT 128478 B AT128478 B AT 128478B
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valve
piston
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time valve
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Knorr Bremse Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  ZeiventilfürZugbeeinflussungsanlagen. 
 EMI1.1 
 Zeit eine Bremsung des Zuges vermittelt, wenn der   Lokomotivführer   ein   Signal unachtsam überfältrt.   



   Bei den bekannten   Zugbeeinflussungsanlagen   ist bereits eine als   Wegventil   bezeiehnete Vorriehtung vorgesehen, die bei achtsamer Vorüberfahrt an einem Beeinflussungspunkt durch die Bedienung einer Waehsamkeitsvorriehtung in Tätigkeit gesetzt wird. Dieses bekannte Wegventil besteht aus einem mit einem Nocken versehenen   Schneckenrad. Der Antrieb   erfolgt   durch eine Schnecke,   die ihrerseits mittelbar oder unmittelbar von der unter dem Fiihrerstand   befindliehen Lokomotivaehse   in Umdrehung versetzt wird. 



   Diese bekannte Vorrichtung ist nicht frei von Mängeln. So wird es als Nachteil empfunden, dass bei den verschiedenen Lokomotivgattungen die unter dem Führerstand   befindliehen   Laufaehsen ver- 
 EMI1.2 
 je nach dem Durchmesser der Laufachse, weil der   zurückgelegte   Weg vom Augenblick der Einschaltung des Wegventils bis zur Auslösung stets konstant sein muss. 



   Ein weiterer Nachteil des Wegventils ergibt sich ferner daraus, dass   dessen Antriebs Vorrichtung   
 EMI1.3 
 besonders beim Anfahren auf sehliipfrigen Schienen häufig eintretenden Schleudern wird dann eine Um- drehungszahl erreicht, die der   Vorwärtsbewegung   der Lokomotive nicht entspricht. Das   Sehneekenrad   des Antriebs des Wegventils legt dann einen Weg   zurack,   der mit dem   tatsächlichen   der Lokomotive nicht übereinstimmt, d. h. die Auslösung des Wegventils erfolgt viel früher als dies erwünscht ist. 



   Durch das Zeitventil nach der Erfindung ist eine derartige Wirkung ausgeschlossen. Ausserdem genügt eine einzige Ausführungsform des Ventils   für sämtliche Lokomotivgattungen.   



   Das sich durch Einfachheit besonders   auszeichnende Zeitventil nach   der Erfindung ist auf der
Zeichnung in einem Längsschnitt dargestellt. 



   In einem zylinderförmigen oberen Gehäuseteil a, das einen   Druckluftanschluss   b besitzt, befindet sich ein Kolben v. Der Zylinder a besitzt eine Bohrung e. In einem unteren Gehäuseteil g kann sich ein durch eine Feder   h   belasteter Kolben i bewegen. Der dichte Abschluss zwischen diesem und dem Zylinder g erfolgt durch eine an sich bekannte Rollmembran k.

   Durch die sehr enge Bohrung   l   ist der untere Gehäuse- teil g ständig mit der Atmosphäre verbunden ; eine andere Bohrung m wird durch ein nach dem Innern des Gehäuseteiles sich öfinendes   Rückschlagventil überwacht.   Die Federteller   n   und o werden durch die Feder p gegen die Teile d und i   gedrückt.   Der obere Federteller   M   besitzt eine Bohrung q, deren   Zm   eck bei der Erläuterung der Wirkungsweise erklärt wird. An einer am oberen Gehäuseteil a   ; verschraubten  
Stange r ist eine verstellbare Hülse s befestigt, die die federnd angeordneten Kontaktteile t und u besitzt. 



   Diese Kontaktstücke können durch eine an dem Kolben i vorgesehene dünne Stange v mit in dem Bereich der Kontakte u und   t   sich bewegender Nase bei der Abwärtsbewegung des Kolbens i zum Zwecke des
Schliessens eines Stromkreises miteinander in Verbindung gebracht werden. 



   Die Wirkungsweise des Zeitventils ist die folgende : Fährt die Lokomotive an einem wirkung- bereiten Beeinflussungspunkt vorbei, so wird in an sich bekannter Weise durch einen Stre (kenansehlag,   Streckenmagnet   od. dgl. ein Ventil geöffnet, wodurch über den Anschluss b die Beaufschlagung des Kelbens c mit Druckluft stattfindet. Infolgedessen bewegt sieh der Kolben c unabhängig von dem Luft- 

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 druck sofort in seine unterste Lage und nimmt dabei, da seine Kolbenstange gegen den oberen Federteller n anliegt, diesen mit. Die Luft, die dabei unterhalb des Zylinders vom Kolben c verdrängt wird, entweicht über die Bohrungen e und q. Bei dem Niederbewegen des oberen Federtellers n wird zunächst die Feder p etwas gespannt.

   Durch diese Spannung, die sich nun nur auf den unteren Federteller o auswirken kann, wird dieser und damit auch der Teil i gegen den Druck der Feder   h   nach unten   bew   egt. 



  Die Folge davon ist, dass die Luft aus dem Innern des Gehäuses durch die sehr enge   Bohrung/allmählifh   in die Atmosphäre entweicht. Diese Bohrung ist nun so bemessen, dass beispielsweise erst nach zehn Sekunden die abwärts bewegten Teile ihre unterste Lage eingenommen haben, also auch erst nach dieser 
 EMI2.1 
 denjenigen Stromkreis schliessen, der eine   Zwangsbremsung   des Zuges veranlasst. 



   Wird von dem   Lokomotivführer rechtzeitig   die   Warn-oder Haltstellung   des Signals erkannt und bedient er innerhalb des erwähnten Zeitabschnittes nach Vorüberfahrt am Signal eine an sieh bekannte Wachsamkeitsvorrichtung, so wird der bei der Vorüberfahrt am wirkungsbereiten Beeinflussungspunkt mit Druckluft beaufschlagte Raum über dem Kolben c entlüftet. Die weitere   Abwärtsbewegung   der Teile o und i wird dadurch unterbrochen ; die Feder p drückt nunmehr den oberen Federteller n und damit auch den Kolben c rasch aufwärts, die Teile o und i werden durch die Feder h ebenfalls nach oben gedrückt. und es kommt nicht zur Zwangsbremsung.

   Die   Rückstellung   sämtlicher Teile in die Normallage wird dadurch beschleunigt, dass der Raum unterhalb des Kolbens c über die Bohrung e und das Innere des 
 EMI2.2 
 Rückschlagventil m mit atmosphärischer Luft gefüllt werden. 



   Um den Zeitpunkt des Kontaktschlusses verändern oder entsprechend der langsamen Bewegung der abwärts beweglichen Teile regulieren zu können, ist die Hülse s, die die federnd angeordneten Kontaktstücke t und it besitzt, auf der Stange r verstellbar befestigt. 



   Die Hülse s kann auch so ausgebildet sein, dass durch die Stange   v   ein Stromkreis unterbrochen wird oder, falls erforderlich, ein Stromkreis unterbrochen und ein weiterer geschlossen wird. 



   An Stelle der   Rollmembran c kann selbstverständlich auch eine Federmembrane verw endet w erden.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zeitventil für   Zugsieherungsanlagen,   das unter dem Einfluss eines in   Wirkungsbereitsrhaft   befindlichen Streckenbeeinflussungspunktes (Vorsignal in Warnstellung) den Eintritt einer Zwangsbremsung nach Verlauf eines bestimmten Zeitabschnittes herbeiführt, falls dies nicht durch rechtzeitige Bedienung einer bekannten Wachsamkeitsvorrichtung verhütet wird, gekennzeichnet durch einen Druckmittelkolben   (e),   der bei seiner durch Überfahren des wirksamen Beeinflussungspunktes erfolgenden Beaufschlagung eine Feder (p) spannt, die ihrerseits auf einen Kolben (i) einwirkt, der sich in einem nur durch eine kleine Drosselbohrung   (I)   mit der freien Luft in Verbindung stehenden Zylinder (g) befindet und demgemäss nur langsam seinen Vorsehub ausführt und einen Anschlag (v) besitzt,

   der erst dicht vor Beendigung der   Be :   egung des Kolbens (i) eine die Bremsung herbeiführende Wirkung auf einen Kontakt   (t,     u)   ausübt.

Claims (1)

  1. 2. Zeitventil nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Beschleunigung der Rück- EMI2.3
AT128478D 1930-09-15 1931-07-28 Zeitventil für Zugbeeinflussungsanlagen. AT128478B (de)

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DE (1) DE520536C (de)
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CH156300A (de) 1932-07-31
DE520536C (de) 1931-03-12
FR720975A (fr) 1932-02-26

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