AT128000B - Tastatur für Telegraphenapparate. - Google Patents

Tastatur für Telegraphenapparate.

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AT128000B
AT128000B AT128000DA AT128000B AT 128000 B AT128000 B AT 128000B AT 128000D A AT128000D A AT 128000DA AT 128000 B AT128000 B AT 128000B
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Description


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  Tastatur für Telegraphenapparate. 



   Die Erfindung betrifft die Tastatur und den Kombinationsmechanismus von Telegraphen-und ähnlichen Apparaten, bei denen mehrere Tasten dazu dienen, einen Satz von Kombinationselementen derart zu verstellen, dass verschiedene Kombinationen gebildet werden und auch die Betätigung des von diesen Elementen gesteuerten Mechanismus eingeleitet wird. Derartige Tastaturen werden haupt-   sächlich   in Verbindung mit Telegraphensystemen verwendet, bei denen das Senden der Signale oder das Perforieren eines Papierstreifens nach einem Signalschlüssel erfolgt, dessen Zeichen aus einer bestimmten Anzahl von Zeitabschnitten oder Einheiten bestehen und durch Kombination zweier verschiedener Leitungszustände gebildet werden. Gewöhnlich verwenden solche   Signalschlüssel   entweder fünf oder sechs Zeitabschnitte oder Einheiten. 



   Der aus fünf Einheiten aufgebaute Schlüssel gestattet die Verwendung von 32 verschiedenen Signalen oder Kombinationen von zwei verschiedenen Leitungszuständen. Ist eine grössere Anzahl von Zeichen erforderlich, so werden diese   in umgeschaltete"und nicht umgeschaltete"Zeichen   unterteilt und es werden zwei besondere aus fünf Einheiten bestehende Kombinationen oder Schlüsselzeichen dazu verwendet, den Empfangsapparat derart zu beeinflussen, dass er   entweder"umgesehaltete"oder   nicht   umgeschaltete"Zeichen druckt.   



   Bei den gegenwärtig im Gebrauch befindlichen Telegraphentastaturen entspricht jeder einzelnen Taste sowohl ein Buchstabe als auch eine Ziffer oder ein Interpunktionszeichen und ein und dasselbe durch Betätigung einer Taste gesendete oder in einen Streifen perforierte Signal bewirkt das Drucken eines Buchstaben, wenn sich der Empfangsapparat in   der nicht umgeschalteten"Stellung   befindet, und einer Ziffer oder eines Interpunktionszeichens, wenn sich der Empfangsapparat in   der umge-   schalteten"Stellung befindet. Auf diese Weise wird die Telegraphentastatur in den Bereich des aus fünf Einheiten bestehenden Schlüssels gebracht. 



   Mit einem aus sechs Einheiten bestehenden Signalschlüssel ist es   möglich,   64 verschiedene Signale oder Kombinationen zu verwenden, so dass jedem Buchstaben, jederZiffer und jedem Interpunktionszeichen eine eigene Signalkombination zugewiesen werden kann. Wenn bei einem aus sechs Einheiten bestehenden Signalschlüssel die Buchstaben oder Zeichen   der unteren"Zeichengruppe   dieselben Schlüsselkombinationen von fünf Elementen verwenden wie bei einem aus fünf Elementen bestehenden   Zeiehensehlüssel   und das sechste Element als Umschalteimpuls dient, so sind   zw   ei verschiedene Tastaturanordnungen möglich. Bei der einen Anordnung ist jedem Zeichen eine Taste zugeordnet.

   Im anderen Falle kann die Aussendung des sechsten Impulses durch eine Umschaltetaste gesteuert erden und die Tastatur kann dann im wesentlichen der für   den Fünfen-Schlüssel   verwendeten gleichen. 



   Für Sehreibmaschinen wurde eine normale Tastatur entwickelt, die allgemein im Gebrauche ist. 



  Es wäre nun von grossem Vorteil, einen Tastaturmeehanismus für Telegraphenapparate zu schaffen, dessen Tastatur mit der der normalen Schreibmaschinen übereinstimmt, da diese Tastatur leicht von jeder mit der Bedienung einer Schreibmaschine vertrauten Person gehandhabt werden könnte. 



   Da aber die normale Schreibmasehinentastatur eine grössere Anzahl von Tasten aufweist als eine Telegraphentastatur für   ein Fünfen-System,   so ist es klar, dass diese den Rahmen eines solchen Systems   überschreitet.   



   Anderseits hat eine Telegraphentastatur für   ein Sechsen-System,   in welcher für jedes Zeichen eine eigene Taste vorgesehen ist, einen grösseren Bereich als für eine normale Schreibmaschinentastatur 

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   ohne untere"Umsehaltgruppe erforderlich   wäre. Es ergibt daher keine dieser Anordnungen eine Tastatur, die mit der normalen Schreibmaschinentastatur übereinstimmt. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine normale Schreibmaschinentastatur dadurch erhalten, dass ein Signalschlüssel mit sechs Einheiten, angewendet wird und eine Anordnung gewählt wird, die zwischen den obengenannten liegt. Ein Teil der Tasten wird gemeinsam mit einer Umschaltetaste betätigt und in anderen Fällen werden gesonderte Tasten für die beiden Zeichengruppen angewendet. 



  Auf diese Weise wird eine Tastatur geschaffen, die hinsichtlich der Zahl und Anordnung der Tasten genau mit der normalen Schreibmaschinentastatur übereinstimmt. 



   Die Erfindung betrifft ferner eine   Telegraphentastatur   für   ein "Secl1ser"-System,   bei welcher der Mechanismus, der das Drucken   von umgeschalteten"oder nicht umgeschalteten"Zeichen   wahlweise bestimmt, durch ein zusätzliches sechstes Signalelement beeinflusst wird, das einen Teil eines jeden Signales bildet, und bei der die Taste oder die Tasten, die die Umschaltung auf die "obere" Zeichengruppe bewirken, in derselben Weise bedient werden können wie die Umschaltetasten der normalen Schreibmaschinentastatur ; d. h. diese Taste oder Tasten können in gedrückter Stellung gehalten oder verriegelt werden, während die   den umgeschalteten"oder oberen"Zeichen entsprechenden   Tasten betätigt werden. 



   Diese und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der bevorzugten Ausffihrungsform in der Zeichnung dargestellt. 



   In dieser bedeuten : Die Fig. 1 und 2   Quer-und Längsschnitte   eines   Telegraphensenders   mit der Tastatur gemäss der Erfindung, Fig. 3 eine schematische Ansicht der verschiedenen Kombinationsschienen und der Anlassschine, die durch die Tastenhebel betätigt werden. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Tastatur. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der Umschaltetasten und ihrer   Verriegelungs-und   Aus- 
 EMI2.1 
 Papierstreifens. Fig. 7 ist ein Teil einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 1, und veranschaulicht die Anwendung des erfindungsgemässen Mechanismus auf eine Vorrichtung zur Perforierung von Papierstreifen. 



   Die Vorrichtung ist mit einem gegossenen   Metallsockel JM   versehen, in dem die Tastenhebel 11 angeordnet sind, die mit ihren Hinterenden auf einer Achse 12 gelagert sind und durch Federn   1. 3   in ihre Normallage nach oben gedrückt werden. Die Vorderenden der Tastenhebel sind nach aufwärts gerichtet und mit den Fingertasten 14 versehen, deren Anordnung in vier Reihen die gleiche ist wie bei normalen Schreibmaschinen. Eine Spatiumschiene 15 ist am vorderen Ende eines Bügels 16 vorgesehen und es sind vorzugsweise zwei Umschaltetasten 17 und 18 an jeder Seite der Tastatur vorhanden, deren Hebel die Form eines Bügels aufweisen oder an ihren vorderen Enden miteinander verbunden sind, wie in Fig. 4 dargestellt.

   Die Spatiumschiene und die Umschaltetasten werden normalerweise durch Federn 13, die an den entsprechenden Hebeln angreifen, nach oben gedrückt. 



   Wie in Fig. 5 dargestellt ist, können die Umschaltetasten in der niedergedrückten Stellung durch den Eingriff eines von einer Feder gehaltenen Sperriegels 19 an einem Zapfen   20,   der an einem der Umschaltetastenhebel sitzt, gehalten werden. Dieser Sperriegel ist an einer   Schwingwelle M   befestigt, die einen Arm 22 trägt, welch letzterer an seinem oberen Ende abgesehrägt ist und mit einem Zapfen 23 an dem Hebel der anderen Umschaltetaste 17 in Eingriff steht, so dass, wenn die Umsehaltetaste 18 in der niedergedrückten Stellung verriegelt wurde, dieselbe durch Niederdrücken einer der Umschalte-   tasten. ! ?' freigegeben werden   kann. Eine Feder 24, die am unteren Ende des Armes 22 befestigt ist, hält diesen und den Riegel 19 normalerweise in der vorderen Stellung. 



   Die Tastenhebel sind derart angeordnet, dass sie einen Satz von Kombinationselementen oder Auswählorganen nach verschiedenen Kombinationen verstellen, entsprechend den verschiedenen Signalen, u. zw. ist ein Kombinationselement für jede Einheit   de   Signalschlüssels vorgesehen. Um diese Verstellungen zu bewirken, erstrecken sich die Tastenhebel über eine Reihe von Kombinationsschienen und arbeiten mit diesen zusammen. Im vorliegenden Falle sind sechs Kombinationsschienen vorhanden, entsprechend sechs Kombinationselementen oder Auswählorganen und sechs Einheiten des   Signalschlüssels.   



  Bei der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Kombinationsschienen 25 quer unterhalb der Tastenhebel, ihre Enden sind in Schlitzen in einem Paar von Winkeln 26 geführt und auf Rollen 27 gelagert, so dass sie sich in ihrer Längsrichtung um eine begrenzte Strecke bewegen können. Jede Kombinationsschiene trägt an einem Ende einen genuteten Fortsatz, in dem das untere Ende eines Auswählorganes oder Kombinationselementes eingreift. Die Tastenhebel stehen mit   Schrägflächen   von Fort- 
 EMI2.2 
 verstellen. Jede Kombinationsschiene, mit Ausnahme der Schiene   25',   ist mit Fortsätzen versehen, deren Schrägflächen nach entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.

   Eine Schrägfläche ist an jeder Schiene für jeden Tastenhebel vorgesehen, so dass jede dieser Schienen mit ihrem Auswahlhebel durch bestimmte Tasten nach der einen Richtung, und durch andere Tasten nach der entgegengesetzten Richtung verstellt wird. Hierauf behalten die Schienen 25 und die zugeordneten Auswählhebel 30 ihre Stellung bei, bis diese durch Niederdrücken eines Tastenhebels geändert wird. Die nach entgegengesetzten Richtungen geneigten   Schrägflächen   der Fortsätze arbeiten mit den   Tastenhebeln   derart zusammen, dass eine gleichzeitige Betätigung zweier oder mehrerer Zeichentasten vermieden wird.

   Die Fortsätze 28' 

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 der sechsten Kombinationsschiene 25'haben nur nach einer Richtung gerichtete Schrägflächen und diese Schiene wird durch die Feder 29 stets nach einer Richtung gezogen und in die Normallage gebracht. 



  Die mit den   Schrägflächen   der Fortsätze 28'dieser Schiene im Eingriff stehenden Tastenhebel dienen dazu, diese nur nach einer Richtung zu verstellen, u. zw. in die der Normalstellung entgegengesetzte Lage, entgegen der Wirkung der Feder 29. Es wird darauf hingewiesen, dass, während die Kombinationsschienen 25 für jeden Tastenhebel eine   Schrägfläche   aufweisen, die zusätzliche sechste Schiene 25'nur bestimmte Tastenhebel für mit   Schrägflächen   versehene Fortsätze 28'aufweist. 



   Die durch die Tasten verstellten Auswählhebel und Kombinationsschienen können entweder einen
Sendeschaltmechanismus oder eine Perforiereinrichtung für Papierstreifen steuern. Wie in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, steuern die schwingbar gelagerten Auswählhebel oder Kombinationsorgane 30 einen entsprechenden Satz von Schalthebeln   31,   die die Form von Winkelhelbeln aufweisen und in einem Rahmen 32 auf einem gemeinsamen horizontalen Drehzapfen 33 gelagert sind. Das obere, abgebogene Ende eines jeden Schalthebels 31 betätigt eine Kontaktfeder 34 eines Kontaktfedernpaares. Ein Fortsatz an dem horizontalen Arm eines jeden Schalthebels greift in eine mit einer Einkerbung versehene
Steuerscheibe 35 ein.

   Die Steuerscheiben 35 sitzen auf einer Welle 36 und jede derselben hält mittels des zugeordneten Schalthebels 31 den betreffenden Kontakt stets offen, ausser in dem Falle, dass der Fortsatz an dem Schalthebel 31 in die Einkerbung der Steuerscheibe 35 einfällt. Da die Einkerbungen in den einzelnen Steuerscheiben längs einer Schraubenlinie angeordnet sind, so werden die einzelnen Kontaktpaare in Aufeinanderfolge geschlossen und geöffnet, solange die Wirkung der Schalthebel 31 nicht durch die Bewegung der   Auswählhebel 30 beeinflusst   wird.

   Zum Zwecke der wahlweisen Betätigung der Sendekontakte sind die Auswählhebel an ihren oberen Enden mit Haken versehen, die an den Enden der horizontalen Arme der Schalthebel 31 angreifen und entsprechend der Einstellung der Auswahlhebel durch die Tastenhebel und Kombinationssehienen die Betätigung der zugeordneten Kontakte entweder zulassen oder verhindern. 



   Die Welle 36 der Steuerscheiben der Sendeeinrichtung wird über eine Reibungsrutschkupplung 37 angetrieben. Der treibende Teil derselben ist mittels eines Zahnrades 38 oder auf andere Weise mit dem Antriebsmotor verbunden. Normalerweise ist die Welle der Steuerscheiben gegen Drehung durch einen Anschlagarm oder Hebel 39 gehalten, welcher Hebel bei 40 schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder in seine Normallage gezogen wird, in der sein oberes Ende in eine Rast an einem auf der Welle der Steuerscheiben sitzenden Bund 41 eingreift. Eine Einstellschraube 42 am unteren Ende des Anschlagarmes steht im Eingriff mit einem Fortsatz an einer querliegenden Anlasssehiene oder einem   Anlassbügel     44,   der sich unterhalb der Tastenhebel erstreckt, und an seinen Enden in Winkeln 26 schwenkbar gelagert ist.

   Auf diese Weise bewirkt das   Niederdrücken   irgendeines Tastenhebels die Verstellung der entsprechenden   Kombinationsschienen   und der Auswählhebel und verschwenkt auch den   Anlass bügel 44   derart, dass der Anschlaghebel 39 freigegeben wird und die Drehung der   Sendesteuerscheiben   gestattet, wodurch die Kontakte zum Senden des entsprechenden Signales betätigt werden. Bei dem dargestellten Sender ist ein zusätzlicher Schalthebel 31'und ein entsprechendes Kontaktpaar   34'für   die Sendung eines einheitlichen Anlassimpulses, wie sie   bei"Start-stop"-Telegraphensystemen üblich   ist, vorgesehen. 



  Während des grösseren Teiles der Umdrehung der Steuerscheiben, ist jeder der Auswählhebel 30 in der einen oder anderen von zwei Stellungen festgehalten. Hiezu dient die Festhalteschiene 45, welche durch eine Feder 46 in ihre Arbeitsstellung gezogen wird und in dieser Lage mit Fortsätzen an den oberen Enden der Auswählhebel in Eingriff steht. In der normalen oder Nullstellung der Steuerscheiben ist die Festhaltesehiene durch einen Steuerfortsatz 47 ausser Eingriff mit den Steuerseheiben gehalten. 



   Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung zum Perforieren von Papierstreifen. Bei diesen steuern die Kombinationselemente 48 wahlweise die Betätigung einer Reihe von Stanzen 49, wobei die   Ausm ählhebel durch   angelenkte Arme oder Hebel mit den   Kombinationsschienen   verbunden sind. Die Enden der Auswählhebel 48 liegen auf einem Hammer oder Betätigungsglied 51 und werden wahlweise in bzw. ausser Eingriffslinie mit den entsprechenden Stanzen gebracht. Das Betätigungsglied oder der Hammer 51 ist bei 52 gelenkig gelagert und wird durch eine Feder 53 in seiner Normallage gehalten. Derselbe trägt den Anker 54 eines Betätigungselektromagneten 55, durch den er betätigt wird. Die Tastenhebel verstellen die Kombinationsschienen und die Auswählhebel für die Stanzen sowie die Anlassschiene   44.   



  Letztere schliesst den Stromkreis des Betätigungsmagneten 55, um die Perforation des Streifens 56 gemäss der Lage der Auswählhebel zu bewirken. Eine   Vorschubklinke   57, die von dem Betätigungsglied oder Hammer 51 betätigt wird, arbeitet in   üblicher   Weise mit einem Sperrad 58 zusammen, um den Streifen schrittweise vorzuschieben. 



   Fig. 6 zeigt einen Papierstreifen, der den verschiedenen Zeichen und Signalen entsprechend perforiert ist. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass   die umgeschalteten"Signale   oder Zeichen durch Lochreihen gebildet werden, die in der äussersten linken Reihe gelocht sind. Die Stanze für die Lochung in dieser Reihe und die entsprechenden Sendekontakt werden durch die sechste oder zusätzliche Kombinationsschiene 25'gesteuert, und die meisten Tastenhebel,   die umgeschalteten"Zeichen entsprechen,   sind vorzugsweise derart angeordnet, dass sie an einem der mit   Sehrägfläehen   versehenen Fortsätze   28'   dieser   Kombinationsschiene   angreifen. 

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   Diese zusätzliche oder   sechste'Kombinationssehiene   ist auch unterhalb der Umschalthebel   11'   mit Schrägflächen versehen, so dass bei Niederdrücken einer Umschalttaste diese Schiene und der zugehörige Auswählhebel in die nicht normale   oder markierende"Stellung gebracht   wird. Die anderen Kombinationsschienen 25 und die Anlassschiene   44   sind jedoch unterhalb der Umschaltetastenhebel 11' ausgenommen, so dass sie bei Niederdrücken einer Umschaltetaste nicht betätigt werden.

   Es wird daher das Niederdrücken einer Umschaltetaste wohl die zusätzliche Kombinationsschiene 25'und den dazugehörigen   Auswäh1hebel   in   die markierende"Stellung   bringen, nicht aber die fertige Einstellung der Auswählhebel beeinflussen oder den Anlauf der von den Auswählhebeln gesteuerten Einrichtung bewirken. 



  Die Tastatur kann daher in derselben Weise bedient werden wie die einer normalen Schreibmaschine, d. h. eine Umschaltetaste kann niedergedrückt und in der niedergedrÜckten Stellung gehalten werden, während die anderen Tasten betätigt werden. Es kann also, wenn dies   gewünscht   wird, jede Taste dazu dienen, Signale zu senden oder Lochungen in einem Streifen herzustellen, die zwei verschiedenen Zeichen entsprechen. Vorzugsweise werden die Tasten jedoch in vier Reihen angeordnet, wie Fig. 4 zeigt, im wesentlichen gleich der normalen Schreibmaschinentastatur, so dass nur einige wenige Signale die Betätigung der Umschaltetaste erfordern, ausser in dem Falle, wenn beide Zeichen, sowohl der oberen" als auch   der unteren"Gruppe verwendet werden   sollen, was aber im Telegraphenbetrieb nicht üblich ist. 



   Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abänderungen möglich. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tastatur für Telegraphenapparate (Sender, Locher u. dgl.) mit einem Satz von Kombinationselementen und einem Satz von Signaltasten und mindestens einer Umschaltetaste zur Einstellung dieser Elemente nach verschiedenen Kombinationen, dadurch gekennzeichnet, dass Verriegelungseinrichtungen für die Tastatur, wie Kombinationsschienen   (25)   mit Fortsätzen   (28)   derartig ausgebildet und angeordnet sind, dass die gleichzeitige Betätigung von zwei oder mehr Signaltasten (14) verhindert, die Betätigung einer Signaltaste mit einer Umschaltetaste   (18)   aber   möglich   ist.

Claims (1)

  1. 2. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Satz von Kombinationselementen, z. B. Kombinationsschienen (25) und eine Mehrzahl von Signaltastenhebeln (11) zur Einstellung dieser Elemente (25) nach verschiedenen Kombinationen vorgesehen ist und dass ein zusätzliches, die Umse. haltung kennzeichnendes Kombinationselement, z. B. eine weitere Kombinationsschiene (25') vorgesehen ist, das durch gewisse Signaltastenhebel (11) und auch durch den Umsehaltetastenhebel (11') bewegt werden kann, welch letzterer nur das erwähnte zusätzliche Kombinationselement, also die Kombinationsschiene (25') betätigt.
    3. Tastatur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombinationselemente durch einen Satz von Kombinationssehienen (25) gebildet werden, die durch die Signaltastenhebel (11) zwangläufig nach entgegengesetzten Richtungen verstellt werden können und ihre Lage beibehalten, bis diese durch Betätigung eines anderen Tastenhebels (11) geändert wird, und dass eine zusätzliche Kombi- EMI4.1 die zusätzliche Kombinationsschiene (25') in der Normallage hält.
    4. Tastatur nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kombinationssehienen (25) mit Fortsätzen (28) versehen sind, die nach entgegengesetzten Richtungen geneigte Schrägflächen aufweisen, die mit den Tastenhebeln (11) zusammenarbeiten, welche die zwangläufige Bewegung der Schienen nach der einen oder anderen Richtung bewirken, während die zusätzliche Kombinationsschiene (25') mit Fortsätzen (28') versehen ist, deren Schrägflächen nach einer Richtung geneigt sind.
    5. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Halteeinrichtungen, z. B. eine Sperrklinke (19) vorgesehen sind, um die Umschaltetaste (18) während der aufeinanderfolgenden Betätigung mehrerer Signaltasten in der Betätigungsstellung zu halten.
    6. Tastatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung aus einer Sperr- EMI4.2 Hebel (22), der bei Bedienung einer weiteren Umschaltetaste (17) betätigt wird, ausgelöst wird.
    7. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sende-oder Perforiermechanismus durch die Kombinationselemente, z. B. die Kombinationssehienen (25) gesteuert wird und dass die Anlauf- einriehtungen für diesen Mechanismus nur bei Betätigung der Signaltasten wirksam gemacht werden.
    8. Tastatur nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Anlassschiene (44), mittels welcher der Mechanismus bei Drücken irgendeines Signaltastenhebels (11) anlaufen gelassen wird, wobei diese Anlassschiene (44) unterhalb der Umschaltetastenhebel ausgenommen ist, so dass der Mechanismus nicht in Tätigkeit gesetzt wird, wenn ein Umsehaltetastenhebel (11') allein niedergedrückt wird.
    9. Tastatur nach den Ansprüchen 1 bis 8, zur Verwendung mit einem aus sechs Einheiten beste- henden Signalschlüssel, bei dem, die sechste Einheit zur Umschaltung dient und nur bei solchen Signalen gesendet wird, denen umgeschaltete"Zeichen entsprechen, dadurch gekennzeichnet, dass sie derart angeordnet ist, dass für gewisse Signalpaare gesonderte Tasten für die beiden Zwischengruppen und für andere Signalpaare gemeinsame Tasten für beide Zeiehengruppen und eine Umschaltetaste ) <Desc/Clms Page number 5> angeordnet sind, wobei der Auswählmechanismus durch die Kombinatiollsschiellen (25, 25') derart betätigt wird,
    dass der sechste oder Umschalteimpuls sowohl bei Betätigung einer einem Zeichen der umgeschalteten"Gruppe entsprechenden Einzeltaste als auch in dem Falle gesendet wird, wenn eine EMI5.1 EMI5.2
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192240B (de) * 1961-06-21 1965-05-06 Standard Elektrik Lorenz Ag Sendekontakteinrichtung fuer tasten- und lochstreifengesteuerte Fernschreibgeraete nach dem Start-Stop-Prinzip

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1192240B (de) * 1961-06-21 1965-05-06 Standard Elektrik Lorenz Ag Sendekontakteinrichtung fuer tasten- und lochstreifengesteuerte Fernschreibgeraete nach dem Start-Stop-Prinzip

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