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Tastatur für Telegraphenapparate.
Die Erfindung betrifft die Tastatur und den Kombinationsmechanismus von Telegraphen-und ähnlichen Apparaten, bei denen mehrere Tasten dazu dienen, einen Satz von Kombinationselementen derart zu verstellen, dass verschiedene Kombinationen gebildet werden und auch die Betätigung des von diesen Elementen gesteuerten Mechanismus eingeleitet wird. Derartige Tastaturen werden haupt- sächlich in Verbindung mit Telegraphensystemen verwendet, bei denen das Senden der Signale oder das Perforieren eines Papierstreifens nach einem Signalschlüssel erfolgt, dessen Zeichen aus einer bestimmten Anzahl von Zeitabschnitten oder Einheiten bestehen und durch Kombination zweier verschiedener Leitungszustände gebildet werden. Gewöhnlich verwenden solche Signalschlüssel entweder fünf oder sechs Zeitabschnitte oder Einheiten.
Der aus fünf Einheiten aufgebaute Schlüssel gestattet die Verwendung von 32 verschiedenen Signalen oder Kombinationen von zwei verschiedenen Leitungszuständen. Ist eine grössere Anzahl von Zeichen erforderlich, so werden diese in umgeschaltete"und nicht umgeschaltete"Zeichen unterteilt und es werden zwei besondere aus fünf Einheiten bestehende Kombinationen oder Schlüsselzeichen dazu verwendet, den Empfangsapparat derart zu beeinflussen, dass er entweder"umgesehaltete"oder nicht umgeschaltete"Zeichen druckt.
Bei den gegenwärtig im Gebrauch befindlichen Telegraphentastaturen entspricht jeder einzelnen Taste sowohl ein Buchstabe als auch eine Ziffer oder ein Interpunktionszeichen und ein und dasselbe durch Betätigung einer Taste gesendete oder in einen Streifen perforierte Signal bewirkt das Drucken eines Buchstaben, wenn sich der Empfangsapparat in der nicht umgeschalteten"Stellung befindet, und einer Ziffer oder eines Interpunktionszeichens, wenn sich der Empfangsapparat in der umge- schalteten"Stellung befindet. Auf diese Weise wird die Telegraphentastatur in den Bereich des aus fünf Einheiten bestehenden Schlüssels gebracht.
Mit einem aus sechs Einheiten bestehenden Signalschlüssel ist es möglich, 64 verschiedene Signale oder Kombinationen zu verwenden, so dass jedem Buchstaben, jederZiffer und jedem Interpunktionszeichen eine eigene Signalkombination zugewiesen werden kann. Wenn bei einem aus sechs Einheiten bestehenden Signalschlüssel die Buchstaben oder Zeichen der unteren"Zeichengruppe dieselben Schlüsselkombinationen von fünf Elementen verwenden wie bei einem aus fünf Elementen bestehenden Zeiehensehlüssel und das sechste Element als Umschalteimpuls dient, so sind zw ei verschiedene Tastaturanordnungen möglich. Bei der einen Anordnung ist jedem Zeichen eine Taste zugeordnet.
Im anderen Falle kann die Aussendung des sechsten Impulses durch eine Umschaltetaste gesteuert erden und die Tastatur kann dann im wesentlichen der für den Fünfen-Schlüssel verwendeten gleichen.
Für Sehreibmaschinen wurde eine normale Tastatur entwickelt, die allgemein im Gebrauche ist.
Es wäre nun von grossem Vorteil, einen Tastaturmeehanismus für Telegraphenapparate zu schaffen, dessen Tastatur mit der der normalen Schreibmaschinen übereinstimmt, da diese Tastatur leicht von jeder mit der Bedienung einer Schreibmaschine vertrauten Person gehandhabt werden könnte.
Da aber die normale Schreibmasehinentastatur eine grössere Anzahl von Tasten aufweist als eine Telegraphentastatur für ein Fünfen-System, so ist es klar, dass diese den Rahmen eines solchen Systems überschreitet.
Anderseits hat eine Telegraphentastatur für ein Sechsen-System, in welcher für jedes Zeichen eine eigene Taste vorgesehen ist, einen grösseren Bereich als für eine normale Schreibmaschinentastatur
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ohne untere"Umsehaltgruppe erforderlich wäre. Es ergibt daher keine dieser Anordnungen eine Tastatur, die mit der normalen Schreibmaschinentastatur übereinstimmt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine normale Schreibmaschinentastatur dadurch erhalten, dass ein Signalschlüssel mit sechs Einheiten, angewendet wird und eine Anordnung gewählt wird, die zwischen den obengenannten liegt. Ein Teil der Tasten wird gemeinsam mit einer Umschaltetaste betätigt und in anderen Fällen werden gesonderte Tasten für die beiden Zeichengruppen angewendet.
Auf diese Weise wird eine Tastatur geschaffen, die hinsichtlich der Zahl und Anordnung der Tasten genau mit der normalen Schreibmaschinentastatur übereinstimmt.
Die Erfindung betrifft ferner eine Telegraphentastatur für ein "Secl1ser"-System, bei welcher der Mechanismus, der das Drucken von umgeschalteten"oder nicht umgeschalteten"Zeichen wahlweise bestimmt, durch ein zusätzliches sechstes Signalelement beeinflusst wird, das einen Teil eines jeden Signales bildet, und bei der die Taste oder die Tasten, die die Umschaltung auf die "obere" Zeichengruppe bewirken, in derselben Weise bedient werden können wie die Umschaltetasten der normalen Schreibmaschinentastatur ; d. h. diese Taste oder Tasten können in gedrückter Stellung gehalten oder verriegelt werden, während die den umgeschalteten"oder oberen"Zeichen entsprechenden Tasten betätigt werden.
Diese und andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden in der bevorzugten Ausffihrungsform in der Zeichnung dargestellt.
In dieser bedeuten : Die Fig. 1 und 2 Quer-und Längsschnitte eines Telegraphensenders mit der Tastatur gemäss der Erfindung, Fig. 3 eine schematische Ansicht der verschiedenen Kombinationsschienen und der Anlassschine, die durch die Tastenhebel betätigt werden. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf die Tastatur. Fig. 5 zeigt eine Einzelheit der Umschaltetasten und ihrer Verriegelungs-und Aus-
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Papierstreifens. Fig. 7 ist ein Teil einer ähnlichen Ansicht wie Fig. 1, und veranschaulicht die Anwendung des erfindungsgemässen Mechanismus auf eine Vorrichtung zur Perforierung von Papierstreifen.
Die Vorrichtung ist mit einem gegossenen Metallsockel JM versehen, in dem die Tastenhebel 11 angeordnet sind, die mit ihren Hinterenden auf einer Achse 12 gelagert sind und durch Federn 1. 3 in ihre Normallage nach oben gedrückt werden. Die Vorderenden der Tastenhebel sind nach aufwärts gerichtet und mit den Fingertasten 14 versehen, deren Anordnung in vier Reihen die gleiche ist wie bei normalen Schreibmaschinen. Eine Spatiumschiene 15 ist am vorderen Ende eines Bügels 16 vorgesehen und es sind vorzugsweise zwei Umschaltetasten 17 und 18 an jeder Seite der Tastatur vorhanden, deren Hebel die Form eines Bügels aufweisen oder an ihren vorderen Enden miteinander verbunden sind, wie in Fig. 4 dargestellt.
Die Spatiumschiene und die Umschaltetasten werden normalerweise durch Federn 13, die an den entsprechenden Hebeln angreifen, nach oben gedrückt.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, können die Umschaltetasten in der niedergedrückten Stellung durch den Eingriff eines von einer Feder gehaltenen Sperriegels 19 an einem Zapfen 20, der an einem der Umschaltetastenhebel sitzt, gehalten werden. Dieser Sperriegel ist an einer Schwingwelle M befestigt, die einen Arm 22 trägt, welch letzterer an seinem oberen Ende abgesehrägt ist und mit einem Zapfen 23 an dem Hebel der anderen Umschaltetaste 17 in Eingriff steht, so dass, wenn die Umsehaltetaste 18 in der niedergedrückten Stellung verriegelt wurde, dieselbe durch Niederdrücken einer der Umschalte- tasten. ! ?' freigegeben werden kann. Eine Feder 24, die am unteren Ende des Armes 22 befestigt ist, hält diesen und den Riegel 19 normalerweise in der vorderen Stellung.
Die Tastenhebel sind derart angeordnet, dass sie einen Satz von Kombinationselementen oder Auswählorganen nach verschiedenen Kombinationen verstellen, entsprechend den verschiedenen Signalen, u. zw. ist ein Kombinationselement für jede Einheit de Signalschlüssels vorgesehen. Um diese Verstellungen zu bewirken, erstrecken sich die Tastenhebel über eine Reihe von Kombinationsschienen und arbeiten mit diesen zusammen. Im vorliegenden Falle sind sechs Kombinationsschienen vorhanden, entsprechend sechs Kombinationselementen oder Auswählorganen und sechs Einheiten des Signalschlüssels.
Bei der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Kombinationsschienen 25 quer unterhalb der Tastenhebel, ihre Enden sind in Schlitzen in einem Paar von Winkeln 26 geführt und auf Rollen 27 gelagert, so dass sie sich in ihrer Längsrichtung um eine begrenzte Strecke bewegen können. Jede Kombinationsschiene trägt an einem Ende einen genuteten Fortsatz, in dem das untere Ende eines Auswählorganes oder Kombinationselementes eingreift. Die Tastenhebel stehen mit Schrägflächen von Fort-
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verstellen. Jede Kombinationsschiene, mit Ausnahme der Schiene 25', ist mit Fortsätzen versehen, deren Schrägflächen nach entgegengesetzten Richtungen geneigt sind.
Eine Schrägfläche ist an jeder Schiene für jeden Tastenhebel vorgesehen, so dass jede dieser Schienen mit ihrem Auswahlhebel durch bestimmte Tasten nach der einen Richtung, und durch andere Tasten nach der entgegengesetzten Richtung verstellt wird. Hierauf behalten die Schienen 25 und die zugeordneten Auswählhebel 30 ihre Stellung bei, bis diese durch Niederdrücken eines Tastenhebels geändert wird. Die nach entgegengesetzten Richtungen geneigten Schrägflächen der Fortsätze arbeiten mit den Tastenhebeln derart zusammen, dass eine gleichzeitige Betätigung zweier oder mehrerer Zeichentasten vermieden wird.
Die Fortsätze 28'
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der sechsten Kombinationsschiene 25'haben nur nach einer Richtung gerichtete Schrägflächen und diese Schiene wird durch die Feder 29 stets nach einer Richtung gezogen und in die Normallage gebracht.
Die mit den Schrägflächen der Fortsätze 28'dieser Schiene im Eingriff stehenden Tastenhebel dienen dazu, diese nur nach einer Richtung zu verstellen, u. zw. in die der Normalstellung entgegengesetzte Lage, entgegen der Wirkung der Feder 29. Es wird darauf hingewiesen, dass, während die Kombinationsschienen 25 für jeden Tastenhebel eine Schrägfläche aufweisen, die zusätzliche sechste Schiene 25'nur bestimmte Tastenhebel für mit Schrägflächen versehene Fortsätze 28'aufweist.
Die durch die Tasten verstellten Auswählhebel und Kombinationsschienen können entweder einen
Sendeschaltmechanismus oder eine Perforiereinrichtung für Papierstreifen steuern. Wie in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, steuern die schwingbar gelagerten Auswählhebel oder Kombinationsorgane 30 einen entsprechenden Satz von Schalthebeln 31, die die Form von Winkelhelbeln aufweisen und in einem Rahmen 32 auf einem gemeinsamen horizontalen Drehzapfen 33 gelagert sind. Das obere, abgebogene Ende eines jeden Schalthebels 31 betätigt eine Kontaktfeder 34 eines Kontaktfedernpaares. Ein Fortsatz an dem horizontalen Arm eines jeden Schalthebels greift in eine mit einer Einkerbung versehene
Steuerscheibe 35 ein.
Die Steuerscheiben 35 sitzen auf einer Welle 36 und jede derselben hält mittels des zugeordneten Schalthebels 31 den betreffenden Kontakt stets offen, ausser in dem Falle, dass der Fortsatz an dem Schalthebel 31 in die Einkerbung der Steuerscheibe 35 einfällt. Da die Einkerbungen in den einzelnen Steuerscheiben längs einer Schraubenlinie angeordnet sind, so werden die einzelnen Kontaktpaare in Aufeinanderfolge geschlossen und geöffnet, solange die Wirkung der Schalthebel 31 nicht durch die Bewegung der Auswählhebel 30 beeinflusst wird.
Zum Zwecke der wahlweisen Betätigung der Sendekontakte sind die Auswählhebel an ihren oberen Enden mit Haken versehen, die an den Enden der horizontalen Arme der Schalthebel 31 angreifen und entsprechend der Einstellung der Auswahlhebel durch die Tastenhebel und Kombinationssehienen die Betätigung der zugeordneten Kontakte entweder zulassen oder verhindern.
Die Welle 36 der Steuerscheiben der Sendeeinrichtung wird über eine Reibungsrutschkupplung 37 angetrieben. Der treibende Teil derselben ist mittels eines Zahnrades 38 oder auf andere Weise mit dem Antriebsmotor verbunden. Normalerweise ist die Welle der Steuerscheiben gegen Drehung durch einen Anschlagarm oder Hebel 39 gehalten, welcher Hebel bei 40 schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder in seine Normallage gezogen wird, in der sein oberes Ende in eine Rast an einem auf der Welle der Steuerscheiben sitzenden Bund 41 eingreift. Eine Einstellschraube 42 am unteren Ende des Anschlagarmes steht im Eingriff mit einem Fortsatz an einer querliegenden Anlasssehiene oder einem Anlassbügel 44, der sich unterhalb der Tastenhebel erstreckt, und an seinen Enden in Winkeln 26 schwenkbar gelagert ist.
Auf diese Weise bewirkt das Niederdrücken irgendeines Tastenhebels die Verstellung der entsprechenden Kombinationsschienen und der Auswählhebel und verschwenkt auch den Anlass bügel 44 derart, dass der Anschlaghebel 39 freigegeben wird und die Drehung der Sendesteuerscheiben gestattet, wodurch die Kontakte zum Senden des entsprechenden Signales betätigt werden. Bei dem dargestellten Sender ist ein zusätzlicher Schalthebel 31'und ein entsprechendes Kontaktpaar 34'für die Sendung eines einheitlichen Anlassimpulses, wie sie bei"Start-stop"-Telegraphensystemen üblich ist, vorgesehen.
Während des grösseren Teiles der Umdrehung der Steuerscheiben, ist jeder der Auswählhebel 30 in der einen oder anderen von zwei Stellungen festgehalten. Hiezu dient die Festhalteschiene 45, welche durch eine Feder 46 in ihre Arbeitsstellung gezogen wird und in dieser Lage mit Fortsätzen an den oberen Enden der Auswählhebel in Eingriff steht. In der normalen oder Nullstellung der Steuerscheiben ist die Festhaltesehiene durch einen Steuerfortsatz 47 ausser Eingriff mit den Steuerseheiben gehalten.
Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung zum Perforieren von Papierstreifen. Bei diesen steuern die Kombinationselemente 48 wahlweise die Betätigung einer Reihe von Stanzen 49, wobei die Ausm ählhebel durch angelenkte Arme oder Hebel mit den Kombinationsschienen verbunden sind. Die Enden der Auswählhebel 48 liegen auf einem Hammer oder Betätigungsglied 51 und werden wahlweise in bzw. ausser Eingriffslinie mit den entsprechenden Stanzen gebracht. Das Betätigungsglied oder der Hammer 51 ist bei 52 gelenkig gelagert und wird durch eine Feder 53 in seiner Normallage gehalten. Derselbe trägt den Anker 54 eines Betätigungselektromagneten 55, durch den er betätigt wird. Die Tastenhebel verstellen die Kombinationsschienen und die Auswählhebel für die Stanzen sowie die Anlassschiene 44.
Letztere schliesst den Stromkreis des Betätigungsmagneten 55, um die Perforation des Streifens 56 gemäss der Lage der Auswählhebel zu bewirken. Eine Vorschubklinke 57, die von dem Betätigungsglied oder Hammer 51 betätigt wird, arbeitet in üblicher Weise mit einem Sperrad 58 zusammen, um den Streifen schrittweise vorzuschieben.
Fig. 6 zeigt einen Papierstreifen, der den verschiedenen Zeichen und Signalen entsprechend perforiert ist. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die umgeschalteten"Signale oder Zeichen durch Lochreihen gebildet werden, die in der äussersten linken Reihe gelocht sind. Die Stanze für die Lochung in dieser Reihe und die entsprechenden Sendekontakt werden durch die sechste oder zusätzliche Kombinationsschiene 25'gesteuert, und die meisten Tastenhebel, die umgeschalteten"Zeichen entsprechen, sind vorzugsweise derart angeordnet, dass sie an einem der mit Sehrägfläehen versehenen Fortsätze 28' dieser Kombinationsschiene angreifen.
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Diese zusätzliche oder sechste'Kombinationssehiene ist auch unterhalb der Umschalthebel 11' mit Schrägflächen versehen, so dass bei Niederdrücken einer Umschalttaste diese Schiene und der zugehörige Auswählhebel in die nicht normale oder markierende"Stellung gebracht wird. Die anderen Kombinationsschienen 25 und die Anlassschiene 44 sind jedoch unterhalb der Umschaltetastenhebel 11' ausgenommen, so dass sie bei Niederdrücken einer Umschaltetaste nicht betätigt werden.
Es wird daher das Niederdrücken einer Umschaltetaste wohl die zusätzliche Kombinationsschiene 25'und den dazugehörigen Auswäh1hebel in die markierende"Stellung bringen, nicht aber die fertige Einstellung der Auswählhebel beeinflussen oder den Anlauf der von den Auswählhebeln gesteuerten Einrichtung bewirken.
Die Tastatur kann daher in derselben Weise bedient werden wie die einer normalen Schreibmaschine, d. h. eine Umschaltetaste kann niedergedrückt und in der niedergedrÜckten Stellung gehalten werden, während die anderen Tasten betätigt werden. Es kann also, wenn dies gewünscht wird, jede Taste dazu dienen, Signale zu senden oder Lochungen in einem Streifen herzustellen, die zwei verschiedenen Zeichen entsprechen. Vorzugsweise werden die Tasten jedoch in vier Reihen angeordnet, wie Fig. 4 zeigt, im wesentlichen gleich der normalen Schreibmaschinentastatur, so dass nur einige wenige Signale die Betätigung der Umschaltetaste erfordern, ausser in dem Falle, wenn beide Zeichen, sowohl der oberen" als auch der unteren"Gruppe verwendet werden sollen, was aber im Telegraphenbetrieb nicht üblich ist.
Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Abänderungen möglich.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Tastatur für Telegraphenapparate (Sender, Locher u. dgl.) mit einem Satz von Kombinationselementen und einem Satz von Signaltasten und mindestens einer Umschaltetaste zur Einstellung dieser Elemente nach verschiedenen Kombinationen, dadurch gekennzeichnet, dass Verriegelungseinrichtungen für die Tastatur, wie Kombinationsschienen (25) mit Fortsätzen (28) derartig ausgebildet und angeordnet sind, dass die gleichzeitige Betätigung von zwei oder mehr Signaltasten (14) verhindert, die Betätigung einer Signaltaste mit einer Umschaltetaste (18) aber möglich ist.