AT126625B - Oberbau für Straßen- und Eisenbahnen. - Google Patents

Oberbau für Straßen- und Eisenbahnen.

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AT126625B
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Austria
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Ludwig Ing Schuller
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Ludwig Ing Schuller
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oberbau für Strassen- und Eisenbahnen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Oberbau für Strassen-und Eisenbahnen, bei dem die Schienen mittels Keilklemmen mit gewalzten Auflagerstühlen verbunden sind. Die bekannten 
 EMI1.1 
 leisten für die   Schienenflüsse   auf. wobei diese Leisten unter den oberen   Keilklemmenschenkeln   durchgeführt sind und ihre Höhe durch die   Stärke   des   Schienenfusses   begrenzt ist.

   Durch derartige Leisten wird einerseits das Anziehen der   Keilklemmen   bei Abnutzung der   Auflagerflächell   von Schienenfuss und Stuhlbrücke behindert, danderseits sind die Leisten so niedrig, dass die Schiene beim Fehlen von Keilklemmen infolge von Sabotage oder aus andern Gründen über die Führungsleisten herausspringen kann. 
 EMI1.2 
 walzten   Auflagerstuhles 13.   



   Die seitlichen Führungsleisten 3 des Auflagerstuhles ragen über die   Anlageflächen 4 der   
 EMI1.3 
 dem Nachziehen der   Keilklemmen   nicht hinderlich sind. Die   angeführten   Mängel werden demgemäss behoben. 
 EMI1.4 
 die wegen der aus Gr1nden der Festigkeit der Auflagerstühle nolwendigen Ausrundmgen der Schlitzecken als Auschläge nicht verwendbar sind, mit den Keilklemmen nicht in Berührung kommen. 



     Gemäss   der Erfindung können die   Keilklemlllen     5)   wo erforderlich, ihren Auschlag an den 
 EMI1.5 
 

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 ersparen. Die Keilklemmen sind an die Leisten des Auflagerstuhles stets in der Richtung des   Wanderns anzuschlagen,   die in Fig. 2 durch einen Pfeil angegeben ist. Die Keilklemmen der einzelnen Schwellen können jederzeit, je nach Bedarf, mit Anschlag montiert werden. Das sind Vorteile, die   von grosser technischer und wirtschaftlicher   Wichtigkeit sind. 



   Infolge der wellenförmigen Bewegung oder des seitlichen Kippens der Schiene beim   Darüberfahren   des Zuges werden die   Keilklemmen   veränderlichen Biegungsbeanspruchungen unterworfen. Bei den bekannten   Ausführungen   sind die Kraftangriffstellen am oberen Schenkel der Keilklemme ungefähr durch den Rand des Schienenfusses, am unteren Schenkel jedoch durch die Aussenkante der Schlitze 7 in den Seitenteilen (Stegen) 8 des Auflagerstuhles gegeben. 



  Mithin sind die Hebelarme der beiden Schenkel verschieden, wodurch ein Kippmoment hervorgerufen wird. das mit der Zeit ein allmähliches Lockern der ganzen Schienenbefestigung zur Folge hat.   Hiebei können auch   die Elastizität und Festigkeit der Keilklemmen nicht voll ausgenutzt werden. 



   Gemäss der Erfindung ist die obere   Begrenzungsfläche   9 des Schlitzes 7 in einem solchen Ausmasse nach oben geneigt, dass die freien Längen der   Anlageflächen   4   und 10   des oberen und des unteren Keilklemmenschenkels untereinander gleich sind, wodurch die genannten Nachteile beseitigt sind. 



   Bei den üblichen   Bauarlen   dienen im Wesen die oberen   Schlitzbegrenzungsflächen.   in 
 EMI2.1 
 erwähnte Anordnung wird nur ein Teil dieser Anlagefläche aus der Berührung mit dem unteren Keilklemmschenkel ausgeschaltet. Es ist nun nicht möglich, den restlichen Teil dieser Anlage- 
 EMI2.2 
 stellen. Die Keilklemmen liegen somit vielfach nur an   kleinen Flächen. Kanten   oder Punkten auf, die sich leicht abnutzen, oder sie stellen sich bei unrichtiger Neigung dieser restlichen   Anlagefläche   beim Anziehen schief oder sie kanten, wodurch sich ein Lockerwerden der Schienenbefestigung im Betriebe ergibt. Auch können aus diesem Grunde die Sicherungsschrauben 11 häufig nicht eingeführt   werden ; oder-sie deformieren sich   beim Anziehen. 



   Gemäss der Erfindung werden die Seitenteile (Stege) 8 des Stuhles so weit auseinander 
 EMI2.3 
 ganze Breite der Seitenteile (Stege) 8 des Stuhles erstreckt. und die Anlagen der beiden Keil-   klemmenschenkC'1   am Fusse der Schiene und an der Brücke des Auflagerstuhles nur mehr an Walzflächen erfolgen. Die angeführten Nachteile werden somit behoben. 
 EMI2.4 
 die üblichen Spurhälter zur Sicherung der Spurweite aus Rund-oder Flacheisen usw.   wegzu-   lassen. Derartige Spurhälter bewirken   Unterbrechungen   in den Pflasterdecken und Betonunter- 
 EMI2.5 
 Wassers.

   Dieser Umstand führt beispielsweise bei Holzstöckelpflasterungen. besonders bei Frosteintritt, in grossem Umfange zu Auftreibungen und Zerstörungen der Pflasterdecke im Bereiche der   SpurhälLer.   Gemäss der Erfindung werden die zur Lagerung der Rillenschienen dienenden Stühle mit seitlichen   Führungsleisten   versehen, wodurch   eine genügende seitliche Führung und   Wahrung der Spurweite gegeben ist. 



   Fig. 6 stellt einen elastischen Oberbau für Rillenschienen 16 auf Eisenbetonlangschwellen 17 dar. Die   Keilklenimeli 18   sind in bekannter Weise mit oberen   Fortsätzen   versehen. die mittels den Schienensteg durchsetzender Schrauben 19 miteinander verbunden sind. Der Auflagerstuhl 20 ist mit seitlichen Leisten 21 zur   Führung   der Schiene versehen, so dass besondere Spurhälter entbehrlich sind. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Oberbau für   Strassen-und Eisenbahnen   mit die Schienen mit   Auflagerstühlen   verbin- 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. sehen sind, die im Bereiche der Keilklemmen ausgenommen sind.
    3. Oberbau nach den Ansprüchen 1 und 2, bei dem die unteren Keilklemmenschenkel EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 klemmenschenkel zurückspringen.
    6. Oberbau nach Anspruch 1 für Rillengleise auf Eisenbelonlangschwellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagerstlühle mit seitlichen Führungsleisten (21) für die Schienenfüsse versehen sind. wodurch besondere Spurhäller entbehrlich werden. EMI3.2
AT126625D 1930-03-21 1930-03-21 Oberbau für Straßen- und Eisenbahnen. AT126625B (de)

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