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Oberbau für Strassen- und Eisenbahnen.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Oberbau für Strassen-und Eisenbahnen, bei dem die Schienen mittels Keilklemmen mit gewalzten Auflagerstühlen verbunden sind. Die bekannten
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leisten für die Schienenflüsse auf. wobei diese Leisten unter den oberen Keilklemmenschenkeln durchgeführt sind und ihre Höhe durch die Stärke des Schienenfusses begrenzt ist.
Durch derartige Leisten wird einerseits das Anziehen der Keilklemmen bei Abnutzung der Auflagerflächell von Schienenfuss und Stuhlbrücke behindert, danderseits sind die Leisten so niedrig, dass die Schiene beim Fehlen von Keilklemmen infolge von Sabotage oder aus andern Gründen über die Führungsleisten herausspringen kann.
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walzten Auflagerstuhles 13.
Die seitlichen Führungsleisten 3 des Auflagerstuhles ragen über die Anlageflächen 4 der
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dem Nachziehen der Keilklemmen nicht hinderlich sind. Die angeführten Mängel werden demgemäss behoben.
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die wegen der aus Gr1nden der Festigkeit der Auflagerstühle nolwendigen Ausrundmgen der Schlitzecken als Auschläge nicht verwendbar sind, mit den Keilklemmen nicht in Berührung kommen.
Gemäss der Erfindung können die Keilklemlllen 5) wo erforderlich, ihren Auschlag an den
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ersparen. Die Keilklemmen sind an die Leisten des Auflagerstuhles stets in der Richtung des Wanderns anzuschlagen, die in Fig. 2 durch einen Pfeil angegeben ist. Die Keilklemmen der einzelnen Schwellen können jederzeit, je nach Bedarf, mit Anschlag montiert werden. Das sind Vorteile, die von grosser technischer und wirtschaftlicher Wichtigkeit sind.
Infolge der wellenförmigen Bewegung oder des seitlichen Kippens der Schiene beim Darüberfahren des Zuges werden die Keilklemmen veränderlichen Biegungsbeanspruchungen unterworfen. Bei den bekannten Ausführungen sind die Kraftangriffstellen am oberen Schenkel der Keilklemme ungefähr durch den Rand des Schienenfusses, am unteren Schenkel jedoch durch die Aussenkante der Schlitze 7 in den Seitenteilen (Stegen) 8 des Auflagerstuhles gegeben.
Mithin sind die Hebelarme der beiden Schenkel verschieden, wodurch ein Kippmoment hervorgerufen wird. das mit der Zeit ein allmähliches Lockern der ganzen Schienenbefestigung zur Folge hat. Hiebei können auch die Elastizität und Festigkeit der Keilklemmen nicht voll ausgenutzt werden.
Gemäss der Erfindung ist die obere Begrenzungsfläche 9 des Schlitzes 7 in einem solchen Ausmasse nach oben geneigt, dass die freien Längen der Anlageflächen 4 und 10 des oberen und des unteren Keilklemmenschenkels untereinander gleich sind, wodurch die genannten Nachteile beseitigt sind.
Bei den üblichen Bauarlen dienen im Wesen die oberen Schlitzbegrenzungsflächen. in
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erwähnte Anordnung wird nur ein Teil dieser Anlagefläche aus der Berührung mit dem unteren Keilklemmschenkel ausgeschaltet. Es ist nun nicht möglich, den restlichen Teil dieser Anlage-
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stellen. Die Keilklemmen liegen somit vielfach nur an kleinen Flächen. Kanten oder Punkten auf, die sich leicht abnutzen, oder sie stellen sich bei unrichtiger Neigung dieser restlichen Anlagefläche beim Anziehen schief oder sie kanten, wodurch sich ein Lockerwerden der Schienenbefestigung im Betriebe ergibt. Auch können aus diesem Grunde die Sicherungsschrauben 11 häufig nicht eingeführt werden ; oder-sie deformieren sich beim Anziehen.
Gemäss der Erfindung werden die Seitenteile (Stege) 8 des Stuhles so weit auseinander
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ganze Breite der Seitenteile (Stege) 8 des Stuhles erstreckt. und die Anlagen der beiden Keil- klemmenschenkC'1 am Fusse der Schiene und an der Brücke des Auflagerstuhles nur mehr an Walzflächen erfolgen. Die angeführten Nachteile werden somit behoben.
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die üblichen Spurhälter zur Sicherung der Spurweite aus Rund-oder Flacheisen usw. wegzu- lassen. Derartige Spurhälter bewirken Unterbrechungen in den Pflasterdecken und Betonunter-
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Wassers.
Dieser Umstand führt beispielsweise bei Holzstöckelpflasterungen. besonders bei Frosteintritt, in grossem Umfange zu Auftreibungen und Zerstörungen der Pflasterdecke im Bereiche der SpurhälLer. Gemäss der Erfindung werden die zur Lagerung der Rillenschienen dienenden Stühle mit seitlichen Führungsleisten versehen, wodurch eine genügende seitliche Führung und Wahrung der Spurweite gegeben ist.
Fig. 6 stellt einen elastischen Oberbau für Rillenschienen 16 auf Eisenbetonlangschwellen 17 dar. Die Keilklenimeli 18 sind in bekannter Weise mit oberen Fortsätzen versehen. die mittels den Schienensteg durchsetzender Schrauben 19 miteinander verbunden sind. Der Auflagerstuhl 20 ist mit seitlichen Leisten 21 zur Führung der Schiene versehen, so dass besondere Spurhälter entbehrlich sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Oberbau für Strassen-und Eisenbahnen mit die Schienen mit Auflagerstühlen verbin-
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