DE554860C - Vorrichtung zur Verhuetung des Wanderns der Eisenbahnschienen in beiden Richtungen mittels am Schienenfuss angepresster Fussklammern - Google Patents

Vorrichtung zur Verhuetung des Wanderns der Eisenbahnschienen in beiden Richtungen mittels am Schienenfuss angepresster Fussklammern

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DE554860C
DE554860C DEH114897D DEH0114897D DE554860C DE 554860 C DE554860 C DE 554860C DE H114897 D DEH114897 D DE H114897D DE H0114897 D DEH0114897 D DE H0114897D DE 554860 C DE554860 C DE 554860C
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Description

  • Vorrichtung zur Verhütung des Wanderns der Eisenbahnschienen in beiden Richtungen mittels am Schienenfuß angepreßter Fußklammern Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt die Verhütung des Wanderns, d. h. der Längsverschiebung, der Schienen eines Eisenbahngleises und der hieraus entspringenden allgemein bekannten Mängel und Gefahren. Alle bisher angewandten Wanderklemmen, Stemmlaschen oder ähnlich wirkende Einrichtungen, welche das gewünschte Ziel erreichen sollen, haben bisher keine befriedigende Wirkung gezeigt. Die Ursache dieser Erscheinung liegt darin, daß die Schienen bei ihren Durchbiegungen unter den Lasten auf den Schienenauflagern gewisse Bewegungen ausführen, welche einer einwandfreien Übertragung der Längskräfte von der Schiene in die Schwelle und durch diese in die Bettung Schwierigkeiten bereiten.
  • Der Fuß der Schiene führt nämlich bei den wellenförmigen Durchbiegungen auf dem Schienenauflager geringe Gleitungen aus. Die Erscheinung hat ihre Ursache darin, daß der über dem Auflagermittelpunkt stehende Schienenquerschnitt infolge der wellenförmigen Durchbiegung der Schiene um den Schnittpunkt der neutralen Achse der Schiene mit der Auflagersenkrechten geringe Pendelbewegungen ausführt, die einen Ausschlag des Fußpunktes bald nach der einen Seite, bald nach der anderen Seite bedingen. Nach der Ansicht vieler Fachleute soll das Wandern der Schienen (auch als Kriechen der Schiene bezeichnet) in der Hauptsache auf diese Gleitbewegungen des Schienenfußes zurückzuführen sein. Man will nachgewiesen haben, daß die Stuhlschienen, welche durch den Holzkeil zentrisch und elastisch eingespannt sind, infolgedessen sowie dank der Doppelkopfform der Schiene und der besonderen Art des Auflagers in den Schienenstühlen bei den wellenförmigen Durchbiegungen unter den Betriebslasten mit geringerem Widerstand in den Lagern gleiten können und daß infolgedessen die Stuhlschienen nicht so zum Wandern neigen wie die Breitfußschienen.
  • Bei den bisher bekannten Wanderschutzmitteln, die seitlich einer Schwelle am Schienenfuß befestigt sind, macht sich das Gleiten des Schienenfußes in der Weise bemerkbar, daß die Wanderschutzvorrichtung auf dem Fuß mitschwingen muß. Sie wird bei der Durchbiegung des gegenüberliegenden Feldes nach unten von ihrem Gegenlager abgehoben und bei einer Durchbiegung im eigenen Felde übermäßig stark angedrückt. Hierauf ist die Lockerung aller sogenannten Schraubenklemmen zurückzuführen.
  • Als Gegenstück zu einer solchen Anord= nung hat man daher auch vorgeschlagen, die Schiene durch irgendwelche Hilfsmittel im Mittelpunkt der Auflagerung selber festzuhalten: Aber auch diese Anordnung widerspricht den eingangs geschilderten kinematischen Grundbedingungen, denn auf diese Weise nimmt der Schienenfuß bei seinen Bewegungen die Schwelle selber mit und kantet sie in der Bettung hin und her, wodurch sie natürlich gelockert wird. Diese Lockerung ist um so nachteiliger, als ja gerade diese Schwelle außer den lotrechten Drücken auch die seitlichen Wanderkräfte in die Bettung übertragen soll.
  • Alle diese Mängel sollen durch den Gegenstand der Erfindung vermieden werden;. Sie beruht auf dem Gedanken, die Durchbiegungen an der Stelle, wo die Wanderkräfte übertragen werden sollen, möglichst gering zu halten, um ,auf diese Weise die seitlichen Bewegungen des Schienenfußes weitgehendst einzuschränken. Dieses Ziel wird durch die Anordnung zweier Schienenauflager in geringer Entfernung auf gemeinsamer Doppelschwelle erreicht. Soweit noch durch die verbleibenden Bewegungen des Schienenfußes geringe Seitenkräfte in der einen und anderen Richtung .auf die Unterlage ausgeübt werden, sind diese nicht mehr stark genug, die an zwei Punkten mit der Schiene befestigte Doppelschwelle zu verkanten. Es wird also durch die Vorrichtung gewissermaßen ein Festpunkt innerhalb des Gestänges geschaffen, an welchem die schädlichen Wirkungen der beschriebenen Art nicht mehr merklich in Erscheinung treten und sich teilweise sogar gegenseitig aufheben.
  • Abb. i zeigt die Draufsicht auf ein Gleisstück mit der neuen Wanderschutzvorrichtung.
  • Abb. 2 zeigt eine Schienenbefestigungsstelle mit der Wanderschutzvorrichtung in größerem Maßstabe.
  • Abb,.3 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2.
  • Die beiden Schienen i und 2 sind in ihrer Mitte oder ausnahmsweise bei besonderen Verhältnissen an einer anderen Stelle durch die Fußklammern 3 und ¢ bzw. 5 und 6 gegen Längsverschiebungen gehalten, indem diese Fußklammern fest an den Schienenfuß gepreßt sind und unverschieblich zwischen den Unterlegplatten 7 und 8 bzw. 9 und io liegen. Diese Unterlegplatten 7, 8, 9 und io sind auf der gemeinsamen Breit- oder Doppelschwelle i i aufgeschraubt oder aufgeschweißt, und die Schienen i und 2 sind auf den Unterlegplatten in üblicher Weise befestigt.
  • An Stelle von angepreßten Fußklammern können auch an den Schienenfuß geschweißte Platten oder in weißglühendem Zustand angebrachte und aufgeschrumpfte Krampen treten.
  • Die Breitschwelle ist im Querschnitt den Stoßschwellen gleichgebildet, aber länger gemacht, damit sie leichter in der Bettung liegt. Um sie noch weiter zu sichern und vor allem für den Fall, daß die Wanderkräfte in den Schienen i und 2 verschiedene Richtung haben, vor Verdrehungen zu bewahren, welche leicht Knicke in den Schienen zur Folge haben könnten, wird sie mit benachbarten Schwellen gewöhnlicher Bauart in der Abb. i z. B. mit den Schwellen 12, 13, i q. und 15 durch die zu den Schienen gleichlaufend angeordneten Eisen 16 und 17 zu einem Steifrahmen verbunden. Die Eisen 16 und 17 müssen an den Enden der Schwellen verschweißt oder mehrfach verschraubt werden, um so eine die Rahmenwirkung erzeugende steife Eckverbindung zu schaffen und die Unterstopfung der Schwellen unter den Schienenlagern nicht zu behindern.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCII: Vorrichtung zur Verhütung des Wanderns der Eisenbahnschienen in beiden Richtungen mittels am Schienenfuß angepreßter Fußklammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußklammern (3, q.) an beliebiger Stelle zwischen den Schienenenden auf den Fuß der Schiene (i) aufgeschrumpft sind und an den Seitenwänden zweier auf gemeinsamer Breitschwelle (i i) befestigter Schienenunterlegplatten (7,8) dicht anliegen.
DEH114897D 1928-01-25 1928-01-25 Vorrichtung zur Verhuetung des Wanderns der Eisenbahnschienen in beiden Richtungen mittels am Schienenfuss angepresster Fussklammern Expired DE554860C (de)

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