DE823149C - Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten gefuehrter Federstahlkeile - Google Patents

Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten gefuehrter Federstahlkeile

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Publication number
DE823149C
DE823149C DEP2815A DEP0002815A DE823149C DE 823149 C DE823149 C DE 823149C DE P2815 A DEP2815 A DE P2815A DE P0002815 A DEP0002815 A DE P0002815A DE 823149 C DE823149 C DE 823149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring steel
wedge
rail
spring
wedges
Prior art date
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Expired
Application number
DEP2815A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Clemens
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Feko Ind & Eisenbahnbedarf
Original Assignee
Feko Ind & Eisenbahnbedarf
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Filing date
Publication date
Application filed by Feko Ind & Eisenbahnbedarf filed Critical Feko Ind & Eisenbahnbedarf
Priority to DEP2815A priority Critical patent/DE823149C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE823149C publication Critical patent/DE823149C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/38Indirect fastening of rails by using tie-plates or chairs; Fastening of rails on the tie-plates or in the chairs
    • E01B9/44Fastening the rail on the tie-plate
    • E01B9/50Fastening the rail on the tie-plate by keys
    • E01B9/52Fastening the rail on the tie-plate by keys by resilient keys

Description

  • Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten geführter Federstahlkeile
    Die steigenden Beanspruchungen, die im Eisen-
    ba.hnol>erbatt an die Verbindung von Schienen und
    Schwellen gestellt werden, haben dazu geführt, daß
    die Schienen rnit der Unterlagsplatte und letzter;:
    tnit der Schwelle durch gesonderte Befestigungs-
    mittel zusammengehalten werden.
    7ttr Befestigung von Unterlagsplatten und Holz-
    schwellen dienen Schwellenschraubetr. Bei der Stahl-
    schwelle wird die Unterlagsplatte aufgeschweißt.
    Die Betonschwelle wird, ähnlich Nvie eine Holz-
    oder Stahlschwelle, durch geeignete Holz- oder
    Maschinenschrauben fest mit der Unterlagsplatte
    und der Schiene verbunden.
    Die vorliegende Erfindung benutzt eine dieser
    bekannten Befestigungsmittel.
    Schiene und Unterlagsplatte werden durch
    Scliraut)en in Verbindung mit Klemmplatten oder
    durch Keile zusammengehalten. Der bekannte
    Rippenplattenoberbau stellt die letzte Entwicklung einer Schraubenverbindung dar. Die bekannteste Keilverbindung ist der englische Stuhlschienenoberbau.
  • In dem Bestreben, den Oberbau möglichst einfach und billig herzustellen und dabei doch ein Größtmaß an Betriebssicherheit zu verbinden, benutzt die vorliegende Erfindung zur Befestigung der Schiene auf der Unterlagsplatte splintartige Federstahlkeile, welche in konisch geformten Aufnahmerippender Unterlagsplatte sitzen und mit den freien Schenkeln auf den Schienenfuß drücken. Die Konizität der beiden Aufnahmerippen einer Unterlagsplatte ist einander entgegengesetzt oder gleichlaufend.
  • Die Unterlagsplatten werden aus Walzprofilstäben oder aus Flacheisen im Schmiedeverfahren durch spanlose Verformung hergestellt. Die Fertigung geht in mehreren Abschnitten vor sich. Der Walzstab ist so bemessen, daß die einzelnen Platten kalt mit der Schere abgetrennt werden können, eine Verformung des Profils, die beim Abschneiden eintreten könnte, wird bei der weiteren Bearbeitung herausgeholt. Die konischen Aufnahmerippen für die Federstahlkeile werden auf genaues Maß gebogen, wobei die besonderen Einführungsstellen sofort mit hereingepreßt werden. Zum Schluß werden die Preßspäne in einer Entgratmaschine entfernt und dann die Löcher für die Schwellenschrauben auf einer Mehrspindelmaschine zugleich eingebohrt. jede spanabhebende Verformung, teure Fräsarbeiten, wurden vermieden. Gegenüber dem Bekannten wird durch dieses Herstellungsverfahren der Oberbau vereinfacht und verbilligt.
  • Der Federstahlkeil wird aus einem Sonderfederstahl, welcher als Profilstab gewalzt wird, hergestellt. Das Walzprofil erhält eine geringe Neigung, etwa i : 8o, damit der fertige Stahlkeil den gewünschten Kegel von i : 4o hat. Dadurch wird erreicht, daß die inneren Schenkelenden bei Hochspannung als Flächen des Keiles auf der ganzen Länge gleichmäßig anliegen und der Raum zwischen dem Schienenfuß und der oberen Leiste der Aufnahmerippe satt ausgefüllt wird. Es bilden sich hier wie am Schienenfuß und an der Stützfläche der Keilaufnahmerippe große verschleißarme Anlageflächen. An der dünnen Seite ist der Federstahlkeil stark verjüngt, um das Einsetzen in die Aufnahmerippe zu erleichtern. Der Federstahlkeil wird in einer @splintartigen symmetrischen Form mit gleich langen Schenkeln hergestellt. wodurch derselbe wendbar wird. Durch diese Maßnahme wird der Federstahlkeil als Einheitsprofil sowohl bei der großen Unterlagsplatte am Breitschwellenstoß als auch bei der Schienenfußklammer am schwebenden Stoß, bei denen die Keile nach der Stoßfuge der Schiene gerichtet sind, verwendet. je nachdem wie es zur Bekämpfung der Schienenwanderung erforderlich ist, können die Unterlagsplatten für die Mittelschwellen mit entgegengesetzt verlaufenden oder gleichlaufenden Federstahlkeilen ausgerüstet werden. Aber immer wird dasselbe Einheitsprofil verwendet. Gegenüber dem Bekannten entstehen hierdurch große Vorzüge und Vorteile. So werden z. B. gegenüber dem bekannten Rippenplattenoberbau statt insgesamt neun Bauteile nur drei Bauteile gebraucht, und außerdem werden je Kilometer Gleis 6 bis 8 t Stahl eingespart.
  • Die Erfindungsgegenstände sind in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Vorderansicht der Schienenbefestigung mit teilweisem Schnitt, Fig. a eine Draufsicht auf die Schienenbefestigung, Fig.3 einen Schnitt durch den Schienenfuß Fig. _@ einen Schnitt durch die Federkeilaufnahmerippe (C-D) Fig.5 stellt den Keil in unbelastetem Zustand dar;.
    Fig. 6 stellt den Keil i111 @-@irgesl@annten und end-
    gültigen Zustand dar:
    Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf den Feder-
    stahlkeil ;
    Fig.8 zeigt den Keil in Seitenansicht von der
    Schenkelseite;
    Fig.9 zeigt einen Schnitt durch die Schienen-
    fußklammer (E-F).
    Fig. io eine Draufsicht auf die Schienenfuß-
    klammer,
    Fig. i i einen Schnitt durch den Schienenfuß
    (G-H).
    Fig. r2 einen Schnitt iliirc'i die @cilauf@ta@me-
    rippen (I-K).
    Die Schiene i ruht auf einer Zwischenlage aus
    Holz oder Kunststoff 2 auf der Unterlagsplatte 3.
    Diese Unterlagsplatte 3 erhält zwei konische Auf-
    nalinierippen d mit strh ery; ei terten Ein-
    führungsstellen 5 für die bessere Einführung der
    Federstahlkeile 6. Die Aufnahmerippen 4 verlaufen
    bei dem Ausführungsbeispiel auf Blatt i entgegen-
    gesetzt, sie können aher auch gleichlaufend an-
    geordnet werden. In den konischen Aufnahme-
    rippen 4 wird der splintartige symmetrische Feder-
    stah',keil6 vermittels eiiics Stahlbolzens und Vor-
    schlaghammers eingebaut. Die Schenkel 7 des Feder-
    stahlkeiles 6 liegen infolge ihrer konischen Aus-
    1i lduiig zwischen cle?n Schienenful.t und der Profil-
    leiste der Aufnahmerippe 4 auf ihrer ganzen Länge
    satt und geschlossen an. Der Federstahlkeil 6 zeigt
    in Fig. 5 unter a den Zustand im unbelasteten Zu-
    stand vor dem Einsatz, In Fig. 6 wird unter b
    der Federstablkeil im vorgespannten Zustand dar-
    gestellt. Eine gestrichelte Linie zeigt in Fig. 6, wie
    durch eine besondere Biegung c der oberen Keil-
    federhälfte und einer entspechend geformten Auf-
    nahmerippe eine schnell ansteigende, zusätzliche
    Hochspannung erreicht wird. Die Kräfte dieser
    Spannung werden über das Schenkelende der un-
    teren Keilfederhälfte auf den Schienenfuß über-
    tragen. Dadurch -,wird gegenüber dem Bekannten
    die Haftung der Schiene an der Unterlagsplatte
    wesentlich erhöht und die absolute Sicherheit gegen
    jede Schienenwanderung erreicht.
    Bei der Schienenfußklarnmer für den schweben-
    den Schienenstoß auf Blatt 11 wird gezeigt, wie
    vier Federstahlkeile iii Richtung auf die Stoßfuge
    die beiden Schienenenden fest zti einem Ganzen
    verbinden. Die @chieiienfullklammer S erhält zur
    Verstärkung des Widerstandsmomentes an der
    unteren Seite eine oder mehrere Rippen 9. Um die
    ganze Verbindung wieder lösbar zu machen, wird
    vor dem Einsatz der Federstalilkeile 6 in die Mitte
    der Aufnahmerippe 4 ein Formstuck io eingelegt,
    so daß man später mit einem Stahlbolzen, der
    durch die Öffnung des Keiles auf der einen Seite
    hindurchgeführt wird. über (las I7ornistück to den
    anderen Federstahlkeil lieratistreiben kann.
    In ähnlicher Form wird (lic große Unterlagsplatte
    für den Breitschwellenstoß ausgeführt. Auch hier
    werden vier Federstahlkeile in Richtung der Stoß-
    fuge eingebaut, um die beiden Schienenenden fest
    zu einem Ganzen zu verbinden. Gegenüber derxi Be-
    kannte» wind durch diese .ltiordnutig der Breitschwellenstoß wesentlich verbessert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRCCHE: i. Unterlagsplatte mit Aufnahmerippen, in denen Federstahlkeile zum Andrücken der Schiene an die Unterlagsplatte geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmerippe konisch geformt und splintförmig gebogen ist, wodurch die obere Keilfederhälfte an ihrem Übergang in den langen Federschenkel eine schnell ansteigende zusätzliche Hochspannung erhält und ein Herausspringen des Federstahlkeiles nach der Schienenseite zu verhindert wird.
  2. 2. Unterlagsplatte nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Federstahlkeil aus konisch gewalzten Sonderstahlbändern mit angewalzten Einführungsspitzen eine splintförmige symmetrische Form erhält, wodurch der Federstahlkeil wendbar wird.
  3. 3. Unterlagsplatte nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die gleich langen Schenkel der Keile, welche konisch schwach geneigte Flächen haben, der freie Raum zwischen dem Schienenfuße und der Profilleiste der Aufnahmerippe auf der ganzen Keillänge mit einer bestimmten Neigung satt und geschlossen ausgefüllt wird.
  4. 4. Unterlagisplatte nach Anspruch i bis 3, da durch gekennzeichnet, daß die Aufnahmerippe an der Einführungsstelle für den Federstahlkeil eine zusätzliche und stärkere Neigung erhält.
  5. 5. Unterlagsplatte nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zum Lösen der Federstahlkeile besondere Formstücke eingebaut werden.
DEP2815A 1949-05-05 1949-05-05 Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten gefuehrter Federstahlkeile Expired DE823149C (de)

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DEP2815A DE823149C (de) 1949-05-05 1949-05-05 Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten gefuehrter Federstahlkeile

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Publication Number Publication Date
DE823149C true DE823149C (de) 1951-11-29

Family

ID=7358276

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DEP2815A Expired DE823149C (de) 1949-05-05 1949-05-05 Befestigung und Verbindung von Schienen mittels in Aufnahmerippen der Unterlagsplatten gefuehrter Federstahlkeile

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE823149C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1100663B (de) * 1958-05-03 1961-03-02 Dr Hans Joachim Von Hippel Schienenverbinder
DE1110196B (de) * 1957-08-26 1961-07-06 Otto Ebeling Dipl Ing Schienenbefestigung unter Verwendung einer Hakenplatte und zweier je auf einer Schienenseite einzutreibender Laengskeile

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110196B (de) * 1957-08-26 1961-07-06 Otto Ebeling Dipl Ing Schienenbefestigung unter Verwendung einer Hakenplatte und zweier je auf einer Schienenseite einzutreibender Laengskeile
DE1100663B (de) * 1958-05-03 1961-03-02 Dr Hans Joachim Von Hippel Schienenverbinder

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