AT124430B - Schreibrechenmaschine. - Google Patents

Schreibrechenmaschine.

Info

Publication number
AT124430B
AT124430B AT124430DA AT124430B AT 124430 B AT124430 B AT 124430B AT 124430D A AT124430D A AT 124430DA AT 124430 B AT124430 B AT 124430B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
typewriter
rods
pin
arithmetic units
arms
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Elliot Fischer Company
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elliot Fischer Company filed Critical Elliot Fischer Company
Application granted granted Critical
Publication of AT124430B publication Critical patent/AT124430B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Schreibreechenmaschip.   



   Die Erfindung betrifft   Addiermaschinen, n. zw. insbesondere solche,   wie sie in Verbindung mit Schreibmaschinen nach dem System   Undeiwood   verwendet werden, bei welchen die Zahlentasten der Schreibumaschine Einstellvorrichtungen für den Zahlenmechanismus in Tätigkeit setzen, wobei nach Aufschreiben einer ganzen Zahl ein allgemeines Bewegungsorgan in Tätigkeit gesetzt wird, um die Zahl auf die Zahlenräder des Rechenwerkes zu übertragen. Die Einstellvorrichtungen bestehen gewöhnlich aus einem Satz Stifte, und jede Ziffertaste   velmag   einen Stift für irgendeinen Stellenwert einzustellen. 



  Die Stellenwerte werden durch den Schreibwagen ausgewählt, u. zw. ein Stellenwert nach dem ändern, während der Wagen fortschreitet. 



   Gegenstand der Erfindung ist vornehmlich ein   Mechanismus   zum Auswählen der Stellenwerte. 



   Die Anzeige-oder Einstellstifte werden wie üblich in den   Stellenwerten   entsprechenden Stangen angeordnet und diese den Stellenwerten entsprechende Stiftstangen werden   erfindungsgemäss   durch besondere Gestänge mit einem Satz von Stellenwerthebeln verbunden, die mit Hilfe einer Klinke, die auf dem Schreibmaschinenwagen angebracht ist, nacheinander zum Ausschwingen gebracht werden. 



  Durch Verschieben der einzelnen Stiftstangen werden deren Stifte in die Arbeitsstellung gebracht, die dann durch die Ziffertasten ausgewählt werden. Für gewöhnlich ist an einer Underwood-Masehine mit zwei oder mehr   Rechenwerkel1   für jedes Rechenwerk ein vollständiges System von Stellenwertgestängen einschliesslich der verwendeten Hebel vorhanden. Die Rechenwerke werden gleichzeitig in Tätigkeit gesetzt und der Wagen muss die Stellenwerthebel für alle Rechenwerke gleichzeitig einstellen. Dadurch wird die Antriebsfeder, welche, den Schreibmasehinenwagen vortreibt, erheblich belastet. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, diese Belastung zu verringein und die Hilfsmittel zu ver- 
 EMI1.1 
 die Arbeitsstellung bringt. 



   Zu diesem Zwecke ist jedes Rechenwerk mit einem Satz von Stiftstangen ausgestattet und des weiteren sind Verbindungsteile vorgesehen, die von einem einzigen Satz von Hebeln in Tätigkeit gesetzt 
 EMI1.2 
 zum Ausschwingen bringen kann, welche schwingenden Wellen sich quer zur Maschine erstrecken, während jede schwingende Welle Arme besitzt, um sämtliche Stiftstangen von gleichem Stellenwert für die verschiedenen   Rechenwerke   zu verschieben. 



     Zweckmässig   ist die Einrichtung derart getroffen, dass sämtliche Stiftstangen für   gewöhnlich   ausser Bereich der   Stellenwerthebelgestänge oder des Mechanismus   zum Bestimmen der Stellenwerte sich befinden und dass die Stiftstangen für jedes Rechenwerk mit den Hebelgestängen durch ein einzelnes Hubstück in Eingriff gebracht werden, welches durch den Schreibmaschinenwagen in Wirkung tritt. Dieses Hubstück wird in   niedergedrückter   Lage gehalten und die Stiftstangen treten dementsprechend so lange in Wirkung, als der Wagen in der Zone sich befindet, die in Frage kommt, während, wenn der Wagen 
 EMI1.3 
 gestängen befindet. 



   Es können zwei oder mehrere Sätze von Stiftstangen gleichzeitig mit den Hebelgestängen in Zu-   sammenwirkung treten unter Verwendung   von einzelnen   Hubstüeken   für jeden Satz von Stiftstangen, so dass die Rechenarbeit in verschiedenen   Rechenwerken   gleichzeitig erfolgen kann. 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 beim Einstellen der Maschine für verschiedene Arbeit wesentlich vereinfacht. Die   Stellsticke     können   mit Rubrikanschlägen versehen sein und können auch an einer Zahnstange entlang eingestellt werden, um den Wagen bei derTabulierarbeit anzuhalten. 



   Die Anordnung der quer sich erstreckenden schwingenden Wellen in den   Stellenwerthebelgestiingen   ermöglicht die Anordnung eines Rechenmechanismus an dem äussersten rechten Teil oder dem äussersten linken Teil der Maschine, während die Stellenwerthebel in der Mitte der Maschine verbleiben können, Dies erweist sich als vorteilhaft, ob nun zusätzliche Rechenwerke benutzt werden oder nicht. 



   Da der Schreibmaschinenwagen sich von rechts nach links bewegt, wirkt die Klinke   zum   Auswählen der Stellenwerte zuerst auf den am weitesten rechts liegenden Hebel, der   somit zu dem Gestände   für den höchsten Stellenwert gehört. Da aber das am weitesten rechts liegende Rad des   Rechenwerkes   ein Einerrad ist, so ist eine besondere Übertragungsvorrichtung erforderlich, die   für gewöhnlich zwischen   
 EMI2.2 
 sich erstreckenden schwingenden Wellen der zugehörigen Stellenwerte angreifen und unmittelbar bis zu den Stellenwerthebeln sich erstrecken, so dass das Stellenwertgestänge den Hebel, die Stange, die schwingende Welle und die Stiftstange einschliesst. 



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Seitenansicht eines auf dem Wagen einstellbaren   Stellstüekes.   der die   Stellenwertauswählklinke   und ausserdem ein oder mehrere   Hubstücke   zum Auswählen der Rechenwerke trägt. Dieses Stellstück dient auch als   Rubrikajischlag für   die Tabuliertätigkeit des Wagens. Fig. 2 
 EMI2.3 
 einer   Underwood-Maschine, an   der die Erfindung angewendet worden ist. Fig. 4 ist die hintere Ansicht der Maschine mit den Vorrichtungen zum Auswählen der Stellenwerte   und   der Rechenwerke, Fig.   5   ist eine Draufsicht auf den hinteren Teil der Maschine mit den Sätzen von Stiftstangen und den Stellenwerthebelgestängen. 



   Der   Schreibmaschinenmechanismus   (Fig. 3) besitzt Buchstabentasten 10 und Ziffertasten 11, 
 EMI2.4 
 walze 15 schlagen. Die Schreibwalze 15 ist in einem Wagen oder Schlitten 16 gelagert, der auf vorderen   und   hinteren   Führungsschienen   17, 18 läuft und durch eine nicht dargestellte Feder angetrieben wird. 



  Zum Erzielen des Wagentransportes ist an dem Wagen eine auslösbare Zahnstange 19 vorgesehen, die mit einem Trieb 20 im Eingriff steht. Letzterer ist mit einem Hemmrad 21 verbunden, das unter der Einwirkung der Klinken 22   und   23 arbeitet. Die hin und her schwingende Bewegung der Klinken wird durch eine gekrümmte Universalstange 24 erzeugt, die ihrerseits durch die Typenhebel in Tätigkeit gesetzt wird   und   einen   rückwärtigen   Teil   25   aufweist, welcher unmittelbar von einem Klinkentriger   erfasst   wird. 



   An jeder Ziffertaste 11 ist eine Verbindungsstange 27 gelenkig befestigt, die beim Herabdrücken mit ihrem unteren Ende an das Ende eines Hebelarmes 28 stösst, der auf einer schwingbaren Welle   29   sitzt. Für jede Ziffertaste 11 ist eine Welle 29 vorgesehen. Von vorne betrachtet, liegen diese Wellen 29 nebeneinander. Jede der Wellen 29 trägt einen weiteren Hebelarm   31,   der mittels eines   Verbindungs-     gliedes 30 mit einer der neun Zifferstangen 32 verbunden ist. Diese Zifferstangen liegen, von vorne gesehen.   hintereinander und erstrecken sich quer zur Maschine über die   Stiftstangen-M   aller Rechenwerke, Bei 
 EMI2.5 
 stangen 34   und   werden in ihrer jeweiligen Stellung durch   Reibung   oder eine Einschnappvorrichtung festgehalten.

   Der   herabgedrückte   Stift 33 ragt an der Unterseite der Stiftstange 34 hervor und gelangt n die Bahn des Mitnehmers 41, der durch Vorziehen des Handhebels 36 mittels der Querwelle 37, der   Zahnsegmente 35, Zwischenräder   39 und der mit dem Mitnehmer 41 verbundenen Zahnstangen 40 nach morne bewegt werden kann (in der Richtung der in Fig. 3 eingezeichneten Pfeile). Dieser Mitnehmer mit seinem Antrieb bildet das eingangs erwähnte ,,allgemeine Bewegungsorgan" zum Übertragen der mittels der Ziffertasten eingestellten Zahlenwerte in die Rechenwerke. In jedem Rechenwerk sind eine   gestimmte Anzahl   von Stiftstangen, beispielsweise sechs (Fig. 5), angeordnet, die den einzelnen Stellenwerten, z.

   B. von rechts nach links Einern bis Hunderttausendern, entsprechen, Die Stiftstangen 34 
 EMI2.6 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   In der Ruhestellung sind die Stifte 33 der Stiftstangen 34   ausserhalb   der Bewegungsbahnen der   Zifferstangen 32,   indem sie den Zwischenräumen zwischen diesen Zifferstangen gegenüberstehen. Durch Verschieben nach vorne um etwa den halben Abstand zwischen den Stiftstangen werden die Stiftstangen 34 in ihre Arbeitsstellung gebracht. Zu diesem Zwecke trägt jede Stifstange 34 an ihrem rückwärtigen Ende einen Stift 42. 



   Diese Stifte befinden sich in den Bahnen von Armen 43, welche sich von einer Anzahl waagrecht gelagerter Querwellen 44 nach oben erstrecken, so dass, wenn irgendeine Welle ausschwingt, der zugehörige Arm 43 gleichfalls zum Ausschwingen gebracht und der entsprechende Stiftträger nach vorn verschoben wird, um die Einstellstifte   33   in die Bahnen der   Zifferstangen 32 zu   bringen. Die schwingenden Wellen   44   sind in Böcken 44a gelagert, die am Maschinengestell befestigt sind, und sie werden für gewöhnlich durch Federn 44b (Fig. 5) im Sinne des Zeigers einer Uhr bewegt, um   Anschläge   44e an den Wellen zu veranlassen,   Gegenanschläge   44d zu erfassen, die an einem der   Böcke   sitzen, so dass die genannten Wellen in ihrer normalen Lage gehalten werden.

   Jede Welle 44 ist noch mit einem Bewegungsarm 45 ausgestattet, an 
 EMI3.1 
 werden zweckmässig in einer Platte 47 nahe ihrer oberen Enden geführt. Das Niederdrücken der Stange 46 erfolgt mit Hilfe der zweiarmigen Hebel   48,   deren vordere Enden 49 je einen Zahn 50 tragen. Diese Zähne können von einer Klinke 51 erfasst werden, die an dem   Schreibmaschinenwagen   angebracht ist, wodurch die Hebel nacheinander beim   Durchschreiten   des Wagens durch die Rechenzone angehoben werden, d. h. während der Zeit, in welcher ein Schreiben in der Spalte erfolgt, in der das Rechnen ausgeführt werden soll.   Wenn das vordere Ende 49 eines der Hebel 48 angehoben wird, drÜckt das hintere Ende die zugehörige   Stange 46 nach unten, um die mit ihr verbundene Welle 44 zum Ausschwingen zu bringen.

   Mit Hilfe dieser Hebelgestänge werden die Stiftstangen 34 vorgeschoben, u. zw. die Stiftstangen gleichen Stellenwertes in den einzelnen Rechenwerken gleichzeitig und diese Gruppen gleichen Stellenwertes nacheinander, während der Schreibmaschinenwagen Schritt für Schritt durch die   Rechenzone   fortschreitet. Jede schwingende Welle 44 trägt einen Arm   43,   um die zugehörigen Stiftstangen 34 in jedem Rechenwerk in die Arbeitsstellung zu bringen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind drei Rechenwerke angenommen. 



   Um die Maschine so einzurichten, dass sie nach Bedarf in einem Rechenwerk oder in zweien oder in allen dreien arbeiten kann, wenn in irgendeiner Zone geschrieben wird, ist die Vorkehrung getroffen, irgendeinen oder mehrere der den einzelnen Rechenwerken zugeordneten Sätze von Stiftstangen 34 von der Einwirkung der Hebelgestänge 46, 44 auszuschalten. Zweckmässig wird diese Ausschaltung selbsttätig ausgeführt. Zu diesem Zwecke werden in der Ruhestellung alle Sätze von Stiftstangen 34 mit ihren Stiften 42 an den hinteren Enden ausser Bereich mit den Armen 43 der Wellen 44 gehalten.

   Für jedes Zählwerk kommt eine besondere lotrechte Stellstange 55 in Anwendung, die sich für gewöhnlich unter der Einwirkung der Feder 56, die an einem festen Teil   des Maschinengestelles   befestigt ist, in angehobener Stellung befindet, wobei ein seitlicher Ansatz 54 einen Einstellstift oder-anschlag 55 erfasst (Fig. 4). Eine der Stellstangen 53 ist mit ihrem unteren Ende mit einem Schenkel eines U-förmigen Hebels 56a ver- 
 EMI3.2 
 



  Der vordere Schenkel 60 dieses Hebels trägt drehbar etwa in seiner Mitte einen Rahmen   61,   der eine rechteckige Öffnung aufweist, durch die die Stiftstangen   B4   des mittleren   Rechenwerkes     hindurchragen.   Die Stellstange   53   ist für gewöhnlich in angehobener Stellung und hält durch die beschriebenen Verbindungen 56, 60, 61 die Stiftstangen 34 des mittleren Zählwerkes in der angehobenen Stellung, wobei die Stifte 42 oberhalb der Bewegungsbahn der Arme   43   der Wellen 44 gehalten werden. Die ändern Stellstangen 53 sind mit ihren unteren Enden drehbar mit besonderen Winkelhebeln 62 verbunden, die ihrerseits drehbar auf der Welle 57 zwischen den   Schenkeln   des Hebels 56a angebracht sind.

   Diese Winkelhebel werden durch die Stangen 63 mit weiteren Hebeln 64 verbunden (Fig. 4), die ihre Lagerung am Maschinengestell finden. Die Winkelhebel 64 tragen drehbare Rahmen   61,   welche die Stiftstangen   34   der äusseren Zählwerke umfassen, um   für gewöhnlich   diese Stangen ausserhalb der Bewegungsbahn der Arme 43 zu halten. Wenn sämtliche Stiftstangen   34   unter Einwirkung der Federn 56 hoch gehalten werden, kann ein Zählen oder Rechnen nicht stattfinden. 



   Für jede lotrechte Stellstange 53 ist am Schreibmaschinenwagen ein   Hubstuck   65 vorgesehen (Fig. 3 und 4), um diese Stellstangen entgegen der Spannung der Feder 56 nach unten zu drücken, wodurch der angeschlossene Rahmen 61 gesenkt und die Stiftstangen 34 des betreffenden Rechenwerkes ebenfalls gesenkt werden, so dass sie mit dem besprochenen Hebelgestänge 43, 44, 46 in Zusammenwirkung treten können, wenn sich der Wagen in der Rechenzone befindet. Die   Hubstücke   65 sind auf Stellstücken 66 befestigt oder bilden einen Teil derselben.

   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sitzt jedes Hub-   , tÜck 65 auf   einem eigenen Stellstüek 66, u. zw. sind die einzelnen Hubstücke in der   Längsrichtung   der Maschine (von vorne betrachtet) gegeneinander versetzt, entsprechend der Hintereinanderanordnung   ler   Stellstangen 53 (Fig. 3). Bei dieser Ausführungsform wird beim Durchgang des Schreibmaschinenivagens durch verschiedene Rechenzonen stets ein andres Rechenwerk eingeschaltet.

   Wenn gewünscht wird, dass mehrere Reellenwerke gleichzeitig in Tätigkeit treten sollen, werden Stellstiicke verwendet, 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 bekannter Weise mit den üblichen   StellenwertanseMägen 7. 3   des Tabulators in Wirksamkeit tritt.
Am oberen Ende jeder   Stellstange 5.'3   ist eine Klinke 74 angebracht, die auf der Stellstange drehbar 
 EMI4.2 
 hinausragt. Eine Feder 7-5, die am unteren Ende der   Klinke 7   und an einem Fortsatz der Stellstange   33   befestigt ist, ist bestrebt, die Klinke nach einer Richtung zu drücken und die Begrenzung dieser Bewegung wird durch einen Stift 76 an der Stellstange bestimmt.

   Tritt der Wagen in eine   Rechenzone   ein. so treffen die schrägen Flächen der   Hubstüeke   65 auf den   Stellstücken   66 gegen die oberen schrägen Flächen der   Klinken'14, wodurch   diese und somit auch die Stellstangen 53 veranlasst werden, sich nach   unten   zu bewegen. Durch die unteren waagrechten Kanten oder   Ruheflächen   der   Hubstücke     65   werden die Schieber in dieser Lage gehalten, bis der Wagen aus der Reehenzone wieder heraustritt.

   Bei der Rückwärtsbewegung 
 EMI4.3 
 somit um ihren Drehzapfen entgegen der   Spannung   der   Federn 7J zum Ausschwingen gebracht werden   und wieder in ihre normale Stellung zurückgelangen, nachdem die   Hubstüeke   passiert sind. 



   Es wurde bereits hervorgehoben, dass auch alle drei Zählwerke gleichzeitig in Tätigkeit treten können, während in einer Rechenzone gearbeitet wird. Die Erfindung kann aber auch in der Weise ausgeführt werden, dass das Stellstück 66 mit einem oder zwei   Hubstüeken   beliebiger Anordnung versehen wird, so dass, wenn die Maschine in einer Zone arbeitet, irgendein oder zwei Registrierwerke in Tätigkeit treten. Es sind also'verschiedene Arbeitsmöglichkeiten vorhanden bei Anwendung von drei   Rechen-   werken in irgendeiner Reehenzone, infolge der   Auswahlmöglichkeit   der   Stellstücke   und durch die von verschiedenen Hubstückenanordnmgen.

   So kann irgendeines der drei   Hubstüeke   einzeln verwendet werden oder drei   Kombinationsmögliehkeiten   von zwei Hubstücken oder auch eine Kombination von allen drei Hubstücken. 



   Auf dem Wagen kann eine Reihe von   Stellstücken   66 angeordnet sein, wie in Fig. 4 gezeigt ist. 



  Da ein in irgendeine der gezeigten Stellungen eingesetztes Stellstück die Rechenwerke in irgendeiner von sieben verschiedenen Arten in Tätigkeit setzen kann, entsprechend den sieben verschiedenen   möglichen   Anordnungen des   Hubstückes   oder der Hubstücke, so liegen insgesamt an Arbeitsmöglichkeiten   ? M   vor, wobei n die Anzahl der verwendeten Stellstücke bedeutet. Die Maschine kann also in sehr   versehie-   dener Weise für schwierige Rechenarbeiten benutzt werden durch Anwendung einer sehr einfachen, mit geringen Kosten herstellbaren Vorrichtung, die leicht angebracht und auch leicht benutzt   werden kann.   



  Die Ruheflächen der   Hubstüeke   können verschiedene Längen je nach Bedarf aufweisen. Die Erfindung ist nicht auf die   Verwendung   von nach hinten sich erstreckenden Stiftstangen beschränkt und auch nicht auf die besondere dargestellte Anordnung der Hebelgestänge und der die Verbindung herstellenden   Ge-   stänge oder der Stellstücke. 



   Bei der in Fig. 5 gezeigten Anordnung gehört zu dem ersten den Stellenwert bestimmenden Hebelgestänge die hinterste schwingende Welle 44, deren Arm 43 die linker Hand   gezeigten Stiftstangen   
 EMI4.4 
 Wagen bei seiner Bewegung von rechts nach links in   Tätigkeit   gesetzte Hebelgestänge schliesst die nächstfolgende schwingende Welle ein, die die Stiftstangen für den nächsten Stellenwert in   Tätigkeit   setzt usw. 



  Das letzte Hebelgestänge schliesst die vorderste schwingende Welle ein, die auf die Stiftträger fiir den niedrigsten Stellenwert einwirkt. Man erkennt also, dass die Verwendung von besonderen zwischen den von rechts nach links sich bewegenden Schreibmaschinenwagen und das Rechenwerk, in dem der Stellenwert von links nach rechts abnimmt, geschalteten Übertragungsmechanismen in dem Hebelgestänge unnötig geworden ist und, soweit dieses Merkmal der Erfindung in Frage kommt, ist zu bemerken, dass die Erfindung für alle Maschinen anwendbar ist, bei welchen ein besonderer Satz von Stellwerthebeht für jedes Rechenwerk vorgesehen ist, da die Verwendung der schwingenden Wellen die oben besprochene Einfachheit in der Konstruktion in jedem Falle gestattet, gleichgültig wie die schwingenden Wellen ausgebildet sind,

   um die Stiftträger von einem oder mehreren Rechenwerken in   Tätigkeit zu   setzen. 



   Offenbar ist die Erfindung nicht auf die Anwendung von Maschinen beschränkt, die drei Rechenwerke besitzen. Es können zusätzliche Rechenwerke verwendet werden, unter Vergrösserung der Anzahl 
 EMI4.5 
 den zusätzlichen   Hubstücken umd   den Stiftstangen der Rechenwerke, die in Tätigkeit gesetzt werden sollen. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sehreibreehenmaschine, bestehend aus einer normalen Schreibmaschine und einer Rechenmaschine mit mehreren Rechenwerken, von denen jedes mit mehreren, den einzelnen SteDenwerten entsprechenden Stiftstangen (34) versehen ist, deren Stifte durch für alle Rechenwerke gemein- <Desc/Clms Page number 5> same, von den Ziffertasten (11) der Schreibmaschine betätigte Zifferstangen (32) eingestellt werden können, wenn die Stiftstangen (84) in ihrer Arbeitsstellung sind, gekennzeichnet durch einen einzigen, allen Rechenwerken gemeinsamen Mechanismus zum Auswählen der Stellenwerte, der aus einer Anzahl quer zur Maschine gelagerter Wellen (44) besteht,
    durch deren Bewegung die Stiftstangen in ihre Arbeit- stellung gebracht werden.
    2. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Wellen (44) des Stellenwertauswählmechanismus mit ebenso vielen Armen (45) als Rechenwerke vorhanden sind, versehen ist, die bei Verdrehung der Welle (44) die Stiftstangen (34) gleichen Stellenwertes der verschiedenen Rechenwerke ergreifen und in die Arbeitsstellung bringen.
    3. Schreibrechenmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellen (44) mittels Übertragungsgliedern, z. B. Stossstangen (46) und Schwinghebel (49), die nacheinander durch den fortschreitenden Schreibmaschinenwagen betätigt werden, verdreht werden.
    4. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch Betätigen eines Übertragungsgliedes, z. B. einer Stossstange (46) und eines Schwinghebels (49), die Stiftstangen gleichen Stellenwertes in verschiedenen Rechenwerken gleichzeitig in die Arbeitsstellung gebracht werden können.
    5. Schreibrechenmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftstangen (34) für gewöhnlich ausserhalb der Bewegungsbahnen der Arme (43) an den Auswählwellen (44) liegen und die Gesamtheit der Stiftstangen eines jeden in die Bewegungsbahn dieser Arme (43) eingeschwenkt werden kann, um das betreffende Rechenwerk in Betrieb zu setzen.
    6. Schreibrechenmasehine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Inbetriebsetzen eines oder mehrerer der Rechenwerke durch Einschwenken ihrer Stiftstangen in die Bewegungsbahn der Arme (43) in Abhängigkeit von dem Durchlaufen des Schreibmaschinenwagens durch bestimmte Zonen erfolgt.
    7. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Inbetriebsetzen eines oder mehrerer der Rechenwerke beim Durchlaufen des Schreibmaschinenwagens durch bestimmte EMI5.1 bahn der Arme (43) bringen, wobei jedem Rechenwerk eine der parallelen Bahnen der Hubstücke und eines der Gestänge zugeordnet ist.
    8. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellstücke (66) auswechselbar und an verschiedenen Stellen auf einer quer zur Maschine verlaufenden, mit dem Schreibmaschinenrahmen verbundenen oder sich mit ihm mitbewegenden Schiene (71) feststellbar sind.
    9. Schreibrechenmaschine nach den Ansprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellstücke (66) mit je einem Stellenwertwähler in Form eines Vorsprunges oder einer Klinke (51) versehen sind, der beim Fortschreiten des Schreibmaschinenwagens mittels des Gestänges (49, 46) die Wellen (44) des Stellenwertauswählmechanismus nacheinander verdreht.
    10. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der die einzelnen Rechenwerke in Eingriff bringenden Gestänge einen Rahmen (61) aufweist, der die Gesamtheit der Stiftstangen des Rechenwerkes umfasst und der mit den Stellstangen (53) derart verbunden ist, dass er deren Auf-und Abbewegung mitmacht, wobei diese Stellstangen (53) durch Federn (56) nach oben gezogen werden und an ihren oberen Enden mit abgeschrägten Klinken (76) versehen sind, die durch Federn (75) gegen Anschläge (76) gedrÜckt werden und beim Vorschub des Schreibmaschinenwagens EMI5.2
AT124430D 1930-04-18 1930-04-18 Schreibrechenmaschine. AT124430B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT124430T 1930-04-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124430B true AT124430B (de) 1931-09-10

Family

ID=3633859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124430D AT124430B (de) 1930-04-18 1930-04-18 Schreibrechenmaschine.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124430B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE906270C (de) Druckwerk fuer Buchungsmaschinen
AT124430B (de) Schreibrechenmaschine.
DE543059C (de) Vereinigte Schreib- und Rechenmaschine
DE754200C (de) Rechenmaschine od. dgl. mit zweiteiliger Schreibwalze
DE679476C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine, deren Tasten ueber im Satz zu verschiebende Waehlerschienen auf verschiedene Joche zum Ausloesen von Matrizen aus dem Magazin umzuschalten sind
DE613872C (de) Druckende Addiermaschine mit Schreibmaschine
DE575010C (de) Addier- und Rechenmaschine mit selbsttaetigem Summendruck
DE935938C (de) Buchungsmaschine, insbesondere fuer Lochkartensteuerung
DE745511C (de) Rechenwerk mit einem Saldierwerk, insbesondere für durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen
DE687160C (de) Schreibrechenmaschine
DE639663C (de) Schreibrechenmaschine
DE661498C (de) Vorrichtung, insbesondere fuer Schreibrechenmaschinen, zum selbsttaetigen Wiederholen der Schrittschaltung des Papierwagens
DE526866C (de) Addier- und Rechenmaschine mit selbsttaetigem Summendruck
AT129489B (de) Addier- und Rechenmaschine mit selbsttätigem Summendruck.
DE482658C (de) Schreibvorrichtung fuer Rechenmaschinen
DE675790C (de) Buchungsmaschine o. dgl.
AT131295B (de) Selbsttätige Zählwerkseinstellung für Vielfachzählwerks-Rechen- und Registriermaschinen.
DE921538C (de) Druckwerk fuer Buchungsmaschinen
DE453509C (de) Typeneinstellvorrichtung fuer Zeilenschreib-, Zeilensetzmaschinen o. dgl.
AT58700B (de) Rechen-Schreibmaschine.
DE249500C (de)
DE475605C (de) Tastenhebel-Registrierkasse
AT122652B (de) Antriebswerk für Rechenmaschinen.
AT21477B (de) Rechenmaschine.
DE607828C (de) Schreibrechenmaschine