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Schaltung für Ultradyne-Geräte und Ultradyne-Mehrfachröhren.
Bei der für Zwisehenfrequenzempfänger verwendeten Ultradyneschaltung werden im allgemeinen zwei normale Röhren verwendet, deren Schaltung aus Fig. 1 ersichtlich ist. Es ist hiebei die Modulationsröhre 3 durch den abgestimmten Kreis, bestehend aus Empfangsrahmen 1 und Abstimmkondensator 2, auf die zu empfangende Wellenlänge einstellbar. Die Oscillatorröhre 4 wird durch den abgestimmten Kreis 5 auf die Überlagerungsfrequenz abgestimmt. Das Modulationsrohr 3 erhält als Anodenspannungen
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auf die Zwischenfrequenz abgestimmte Transformator 6. an dessen Sekundärklemmen 7 der Zwischen' frequenzverstärker angeschlossen wird.
Da das Modulationsrohr.') nur mit sehr kleinen Anodenspannungen arbeitet, ist es von Vorteil. wenn es in bekannter Weise als Doppelgitterrohr in Raumladeschaltung ausgebildet wird. Für die
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Modulationsrohr, die Raumladegitterspannung des Modulationsrohres über einen Kondensator von der Auodenspannung des Oscillatorrohres entnommen, wobei die Ableitung des hiebei abgeriegelten Raumladegitters durch einen Hochohmwiderstand erfolgt. Die Anodenleitung des Modulationsrohres kann dabei entweder an das Gitter der Oscillatorröhre oder an die Kathode angeschlossen werden.
In Fig. 2 erhält das Raumladegitter 9 des Modulationsrohres 3 über einen hochohmigen Widerstand 8 die Anodenspannung der Oseillatorröhre 4. Es ergibt sich durch diese Schaltung sowohl der Vorteil der Doppelgitterröhre, nämlich das Arbeiten mit bedeutend geringeren Anodenspannungen, als
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Anodenleitung des Rohres. 3 kann dabei sowohl an das Gitter der Oscillatorröhre als auch an die Kathode des Rohres angeschlossen werden.
In Fig. 3 ist dargestellt, dass man durch Verbindung des Raumladegitters. 9 mit dem Gitter der Röhre 4 die Steuerung des Anodenstromes im Takte der Cbertragungsfrequenz im Rohr 3 vornehmen
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verbunden ist.
Eine weitere Schaltmöglichkeit ist aus der Fig. 4 ersichtlich. Das Raumladegitter 9 der Röhre ist hiebei ebenfalls mit der Kathode des Rohres 4 verbunden. Zur Abriegelung der in der Anode des Oseillatorrohres auftretenden Gleichspannung ist hiebei ein Blockkondensator 10 in diese Verbindungsleitung eingeschaltet. Man muss in diesem Falle die auftretenden Gitterladungen durch einen Widerstand 11
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verbunden. Bei Anwendung einer dieser Schaltungen ergibt sich der grosse Vorteil, dass man erfindungsgemäss sowohl die beiden Röhrensysteme als auch die Schaltelemente, wie Widerstände und Kondensatoren, in ein gemeinsames Vakuum einschliessen kann.
Da bei den bis jetzt gebräuchlichen'Mehrfach- röhren der Sockel mit sechs Anschlusskontakten ausgebildet ist, bereitet es keine Schwierigkeiten. die
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tives Ende der Heizfäden. 2. negatives Ende der Heizfäden, 3. Gitter der Oseillatorröhre, 4. Anode der Oscillatorröhre, 5. Gitter der Modulationsröhre, 6. Anode der Modulationsröhre. Eine nähere Darstellung dieser Anschaltung ist beispielsweise für die Schaltung 2 aus Fig. 5 ersichtlich.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltung für Überlagerungsempfänger, bei denen eine Doppelgitterröhre als Modulationsrohr verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Eaumladegitterspannung des Modulationsrohres über einen Kondensator von der Anodenspannung des Oseillatorrohres entnommen wird. wobei die Ableitung des hiebei abgeriegelten Raumhdegitters durch einen Hochohmwider, stand erfolgt.
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