AT117960B - Verfahren und Vorrichtung für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen. Die Erfindung bezieht sich auf kinematographische Verfahren und Vorrichtungen, die besonders für Aufnahmen geeignet sind. Die Erfindung bezweckt hauptsächlich, diese Verfahren und Vorrichtungen derart zu vervollkommnen, dass sie bei der Projektion der Bilder auf eine Fläche den Eindruck der Raumtiefe hervorbringen. Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, auf dem Film Bilder herzustellen, von denen jedes Teile aufweist, die aus in der Richtung der Filmabwicklung parallelen Streifenelementen bestehen, welche vom Mittelpunkte des Bildes mehr oder weniger weit abstehen und auf eine bestimmte Transversalebene EMI1.1 so dass er die Gestalt eines Zylinders erhält, dessen Erzeugende in der Richtung derFilmabwieklung parallel ist. Die Wölbung kann in der Weise geschehen, dass die mittlere Ebene des Filmes dem Objektiv näherliegt, als die Ränder des Films oder umgekehrt. Die Krümmung lässt sich entweder unmittelbar mit der Hand oder mittels einer zwischen der Filmbandführung und dem Objektivträger angebrachten Transmission ändern. Zu diesem Zwecke muss der Objektivträger auf der Achse des optischen Systems je nach dem Abstande zwischen dem zu photographierenden Gegenstand und dem Aufnahmeapparat ver- EMI1.2 erfolgen, so dass der Film im Laufe seiner Abwicklung abwechselnd von der konvexen zur konkaven Form Übergeht. Auf diese Weise wird jedes Bild durch die Aufeinanderfolge aneinander grenzender EMI1.3 Bildmittelpunktes paarweise symmetrisch sind. Diese verschiedenen Zonenpaare sind auf der Tiefe nach staffelförmig verlaufende Ebenen eingestellt. Es sind beispielsweise die in nächster Nähe des Bildmittelpunktes befindlichen Streifenelemente auf die unmittelbar vor dem zu photographierenden Gegenstande verlaufende Transversalebene eingestellt, während die in der Nähe der Seitenränder des Bildes befindlichen EMI1.4 Ebene eingestellt sind. Die Projektion der so erhaltenen Bilder erfolgt mittels eines flach gestellten Films und ergibt einen Tiefeneindruck. Man kann auch einen gewöhnlichen Aufnahmeapparat verwenden, bei welchem der Film in der Filmbandführung flach gestellt abgewickelt wird. In diesem Falle gelangt ein Objektiv zur Anwendung, das aus einem System von Linsen besteht, für welche die Krümmungshalbmesser, die in der zentralen zur Richtung des Filmabrollens senkrechten Ebene, also horizontal verlaufen, vom Mittelpunkte zu den Seitenrändern allmählich zunehmen oder abnehmen, während die Krümmungshalbmesser, die in zur Richtung des Filmabrollens parallelen (vertikalen) Ebenen liegen, nahezu konstant bleiben. Wie bei dem zuerst beschriebenen Verfahren besteht jedes Bild aus nebeneinander liegenden Streifenelementen, die auf der Tiefe nach staffelförmig verlaufende Ebenen eingestellt sind. Ferner kann auch ein gewöhnlicher Aufnahmeapparat mit einem gewöhnlichen Objektiv benutzt werden, bei dem der Film in einer Filmbandführung gleichfalls flach gestellt bewegt wird, wobei jedoch eine abwechselnde Verschiebung des Objektivs bezüglich der Filmbandführung in der Richtung der Achse des optischen Systems vorgesehen ist. Man erhält daher auf einer Reihe aufeinanderfolgender <Desc/Clms Page number 2> auf dem Film hergestellter Bilder in der Richtung des Filmabrollens parallele und bezüglich des Mittelpunktes des betreffenden Bildes symmetrische Streifenelemente, die von dem erwähnten Mittelpunkte je nach der Stellung, welche der Film zum Objektiv einnimmt, mehr oder weniger entfernt und auf eine bestimmte Transversalebene des Raumes (welche Ebene den zu photographierenden Gegenstand schneidet) eingestellt sind, während die übrigen Teile dieses Bildes auf diese Ebene nicht eingestellt und daher nicht sehr deutlich sind. Wenn dieser Film mit einer Geschwindigkeit projiziert wird, welche eine genügend grosse Relativbewegung des Objektivs zum Film bewirkt und daher ein Vielfaches der für die Projektion des EMI2.1 des projizierten Bildes. Die Zeichnungen veranschaulichen Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung. Die Fig. 1 und 2 zeigen in Seitenansicht bzw. in teilweisem und schema- tischem Aufriss einen gemäss der Erfindung ausgebildeten Apparat für die Kinematographie. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen den gleichen Apparat in teilweisem und schematischem Schnitt nach der Geraden X-Y der Fig. 2. Der in den Fig. 4 und 5 dargestellte Film zeigt eine andere Form als in Fig. 3. Die Fig. 6 EMI2.2 wechsel des Films erhält. Der Film 1 ist wie gewöhnlich perforiert und läuft über Zahnräder 2, 3, 4 und 5, welche den Film bewegen, wobei die Räder 3 und 4 paarweise angeordnet sind. Diese beiden Räderpaare sind auf ihren entsprechenden Achsen freigleitend montiert und nicht miteinander verbunden, wie dies gewöhnlich der Fall ist, da sie die Aufgabe haben den Film auch dann zu führen, wenn diesem eine Wölbung erteilt wird. Der Film gleitet zwischen Führungsorganen. Rückwärts befindet sich eine elastische Platte 6, die als Grundplatte für den zur Wirksamkeit gelangenden Teil des Films dient und die vor dem Objektiv liegt. Diese Platte ist mit ihren seitlichen Rändern auf zwei Vertikalachse 7 frei fixiert, welche an beiden Seiten der Längsränder des Films angeordnet sind. Vorne befindet sich einerseits eine elastische Gegenplatte 8, die am oberen Teil angebracht ist und anderseits eine elastische Gegenplatte 9, die am unteren Teil angebracht ist. Diese Gegenplatte, deren Abstand voneinander der Höhe des zur Projektion oder Aufnahme gelangenden Filmteiles gleich ist, sind mit der Grundplatte 6 verbunden und sind mit ihren seitlichen Rändern gleichfalls frei auf den Achsen 7 oder auf zu denselben parallelen Achsen fixiert. Diese Platten können aber voneinander unabhängig sein, oder auch ein einziges Stück bilden, in welchem ein Fenster 10 in den Dimensionen eines normalen Bildes ausgenommen ist. Die beiden Achsen werden an ihren oberen Enden durch zwei Sehlitten 71 getragen und an ihren unteren Enden durch zwei. Schlitten 72. Diese beiden Schlitten lassen sich mit geringem Reibungswiderstand auf-entsprechenden Gleitschienen 11 verschieben. Die Gleitschienen sind horizontal oder EMI2.3 Die unteren Schlitten 72 sind durch eine Schraubenspinde113 miteinander verbunden, die ein rechts- und linksgängiges Gewinde besitzt, die in entsprechende, in den Schlitten vorgesehene Gewinde eingreifen. Um die Drehung der Schraubenschnecke 13 nach Belieben in dem einen oder dem andern Sinne zu ermöglichen, ist ein Zahnrad 13'an einem der Enden der Schraubenspindel angebracht. Das Zahnrad 13' wird mittels einer endlosen Schnecke 14 betätigt, welche ihre Bewegung von einer Achse 141 erhält, deren Drehung wieder von Hand aus oder durch eine Transmission geschieht. Die Drehung von Hand aus erfolgt vermittels irgendeiner geeigneten Kurbelbewegung, wobei eine Skala für die Stellungsangabe vorhanden ist. Die gleichfalls auf beliebige, geeignete Weise angeordnete Transmission steht mit einer Einrichtung in Verbindung, welche die Einstellung des Objektivs vornimmt, d. h. dessen Vor-und Rüekwärtsbewegung. Damit die Krümmung des Filmbandes nur in dem gewünschten Sinne, d. h. konkav oder konvex, stattfindet, kann man die Vorrichtung, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, benutzen. Man befestigt in der Mitte der Vorderfläche der oberen Führungsplatte 8 ein längliches Plättchen 15, das einen Teil 151 aufweist, der zum Film senkrecht steht und in welchem eine Öffnung 1510 vorgesehen ist. In diese Öffnung ragt ein Hebelarm 16, der senkrecht zum Film schwenkbar ist und durch einen Hebel betätigt wird, der drei besondere Stellungen ,-M und 163 einnehmen kann. Wenn der Film nicht gekrümmt ist, ist der Arm ?, in der Stellung 161 oder 162, mit einem der Enden der Öffnung 1510 in Berührung, so dass das Plättchen nur in einer Richtung bewegt werden kann, in der andern aber zurückgehalten wird. In dem in Fig. 1 dargestellten Fall ist der Hebelarm 16 in der Stellung 161 festgelegt. Wenn man mittels der Schraubenspindel 13 und durch Annäherung der seitlichen Schlitten, die elastischen Führungsplatten krümmt, um eine Krümmung des Filmbandes zu erhalten, kann diese nur rückwärts, also in konkaver Form nach Fig. 5 geschehen, da der Hebelarm 16 eine Stütze für den Teil 151 bildet, die jede Bewegung nach vorne verhindert. Das Umgekehrte würde stattfinden, wenn der Hebelarm-M sich gegen das andere Ende der Öffnung stützt, so dass das Filmband von der flachen Form in konvexe Form (Fig. 4) gekrümmt werden kann. Wenn der Hebelarm in der Mittelstellung 163 steht, lässt er die Krümmung des Filmbandes in der einen oder der andern Richtung zu. Dieses ist notwendig, wenn, wie nachher beschrieben, eine periodisch abwechselnde Krümmung gewünscht wird. <Desc/Clms Page number 3> Im Vorstehenden ist vorausgesetzt, dass der Krümmungsradius auf eine nicht kontinuierliche Weise verändert wird. Diese Veränderung kann vonHand aus, oder durch Vermittlung einer zwischenFilmführung und Objektiv angebrachten Transmission in Abhängigkeit von der Stellung des Objektives geschehen. Es ist gleichfalls vorteilhaft, um die Tiefenwirkung zu verstärken, die Änderungen des Krümmungradius der Aufeinanderfolge der Bilder anzupassen, d. h. den Krümmungsradius des Filmes fortschreitend und andauernd zwischen zwei extremen Stellungen, welche man für die Krümmung vorherbestimmt hat, zu verändern. Der Wechsel der Krümmung vollzieht sieh während des Filmvorschubes, d. h. in der Zeit, während der das Objektiv nicht in Funktion ist. Die vorerwähnte periodisch abwechselnde Änderung der Krümmung kann auf verschiedene Weise erhalten werden, z. B. durch die in Fig. 6 dargestellte Einrichtung, bei welcher die Antriebe der richtungleitenden Schlitten durch den Wegfall des Antriebes durch die Schraubenspindel entlastet sind, da diese EMI3.1 in ihrer Mitte mit einem kleinen Stift 17 versehen, der an dem einen seiner Enden in üblicher Weise auf der Führungsplatte befestigt ist und in dessen anderem Ende eine Öse 170 angebracht ist. In diese Öse greift eine Lenkstange 18 ein, welche auf einem Kurbelzapfen 19 angebracht ist. Der Kurbelzapfen 19 liegt in einer Nut 200, in der er durch Verschiebung verschiedene Stellungen einnehmen kann. Die Nut ist diametral in einer kleinen Scheibe 20 angebracht, die als Kurbel dient. Die Kurbelscheibe 20 trägt EMI3.2 ein Vorgelege erhält, welches auf irgendeine geeignete Weise ausgebildet ist, z. B. durch die Stücke 22, 2. 3, 24, usw., die mit der Vorwärtsbewegung des Films in Verbindung stehen, beispielsweise durch das übliche Malteserkreuz. Nach dem Vorstehenden wurde zur Erzielung der Tiefenwirkung nur der Film entsprechend behandelt. Zur Erzielung des gleichen Zweckes kann aber auch auf die nachstehende Weise vorgegangen werden : Es können die Objektive so eingerichtet werden, dass das gleiche Resultat durch sie allein erreicht wird. Es kann auch eine Kombination der Filmkrümmung mit der speziellen Objektivform gewählt werden. In diesen beiden Fällen lässt sich ohne besondere Schwierigkeiten ein optisches System beispielsweise wie folgt ausbilden : Man verwendet ein Objektiv, dessen Linsen in horizontaler Richtung vom EMI3.3 vertikaler Richtung konstant ist. Der Wechsel des Krümmungsradius vollzieht sie h nur auf einem Abschnitt oder einer horizontalen Zone, dessen bzw. deren Höhe von beiden Seiten durch die horizontale Achse begrenzt ist. Man kann auch ein System von Linsen verwenden, das vom Zentrum gegen die Peripherie zu wechselnden Krümmungsradius hat, das aber eine Blende mit sehr schmaler waagrechter Längsöffnung EMI3.4 Richtung keine nennenswerten Änderungen im Krümmungsradius vorhanden sind. Ebenso lässt sich ein System von zylindrischen Linsen verwenden, deren Krümmungshalbmesser in horizontaler Richtung verschieden sind, wobei diese Krümmung z. B. im Zentrum schwächer als an der Peripherie ist, so dass eine Form entsteht, die sich derjenigen eines Paraboloids oder eines Hyperboloids nähert. Ein solches System gibt ein Bild, das beispielsweise im Zentrum scharf ist und gegen die Ränder zu an Schärfe abnimmt. Das Bild kann auch umgekehrt an den Rändern scharf sein und gegen das Zentrum zu schwächer werden oder verschwinden. Es kann auch eine Schärfe aufweisen, die sich als Funktion aus den in vorstehender Art erhaltenen Schärfen, in beliebigen Abänderungen, ergibt. Bei jeder Art der zur Anwendung kommenden Anordnung wird man unter Benutzung der erfindungsgemässen Mittel bei der Projektion eines Bildes einen starken Tiefeneindruck gewinnen. Der zentrale Vordergrund wird sich kräftig von den verlassenden Seiten abheben, oder umgekehrt, je nach dem gewünschten Effekt. In dem Falle, dass das auf diese Weise ausgebildete Objektiv unbeweglich und der Film wie gewöhnlich eben ist, wird man einen ähnlichen Effekt erzielen, wie mit einem normalen Objektiv und einem gewölbten Film. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen, dadurch gekennzeichnet, EMI3.5 der Filmbewegung parallelen Streifenelementen bestehen, die vom Bildmittelpunkte mehr oder weniger entfernt und auf eine bestimmte Ebene eingestellt sind, wohingegen die anderen Teile dieses Bildes auf andere Tiefenebenen eingestellt sind, um bei der Projektion einen Tiefeneindruck zu ergeben.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bildaufnahme durch Wölbung des Films quer zur Richtung seiner Bewegung oder durch Benutzung eines Objektivs, dessen horizontale Krümmungshalbmesser vom Mittelpunkte zu den Rändern ungleich lang sind, Bilder erzeugt werden, die aus nebeneinander liegenden zur Achse der Wölbung parallelen und bezüglich der Achse des optischen Systems symmetrischen Streifenelementen bestehen und daher paarweise auf in der Raumtiefe gestaffelte vertikale Ebenen eingestellt sind. <Desc/Clms Page number 4>3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Film zylindrisch derart gewölbt wird, dass die Erzeugenden des Zylinders zur Richtung der Filmbewegung parallel sind.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungshalbmesser der Wölbung konstant bleibt.5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kriimmungshalbmesser der Wölbung mittels einer handbetätigten mechanischen Vorrichtung geändert werden kann.6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungshalbmesser der Wölbung selbsttätig, z. B. als Funktion der bei der Einstellung des Objektivs stattfindenden Verschiebung, geändert wird.7. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungshalbmesser der zylindrischen Wölbung während der Filmverschiebung selbsttätig und kontinuierlich in solcher Weise geändert wird, dass er für verschiedene Bilder oder Reihen aufeinanderfolgender Bilder innerhalb zweier vorher bestimmter Grenzwerte fortschreitend zunimmt oder abnimmt.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Grenzen, innerhalb welcher die Änderung des Krümmungshalbmessers erfolgt, geregelt werden.9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung entsprechend dem für den Film gewünschten Krümmungshalbmesser gekrümmt ist.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung in der Richtung, in der die Wölbung erfolgen soll, elastisch ist, wobei die zur Wölbungsachse senkrechten Ränder der Filmführung einander genähert oder voneinander entfernt werden können.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der für die Formgebung der Filmführung benutzte Mechanismus zwei an die Seitenränder der Filmführung angelenkte Schlitten (72) aufweist, die einander genähert oder voneinander entfernt werden können.12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung ein längliches Plättchen (15) trägt, das bei flachem Film mit einem Hebelarm (li) in Berührung steht und drei Stellungen einnehmen kann, eine Grenzstellung, bei welcher das Plättchen (15) an seiner Verschiebung in einer Richtung verhindert ist, sich jedoch in der entgegengesetzten Richtung bewegen kann, eine zweite Grenzstellung, welche die Wölbung in der andern Richtung ermöglicht, und eine dritte, mittlere Stellung, für welche die Wölbung in jeder der beiden Richtungen möglich ist.13. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die fortschreitenden Krümmung- änderungen des Filmes durch Vermittlung eines von der Filmführung getragenen Organes (17) erhalten werden, das in wechselnder und regelbarer Bewegung durch die Einrichtung verschoben wird, welche die Abwicklung des Films betätigt.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die wechselnde Verschiebung des Organs (17) mittels eines Kurbelstangensystems erfolgt, wobei die Achse der Kurbel durch ein Sperrad (20) und eine Sperrklinke (19) od. dgl. betätigt wird, so dass die Rotation der Achse immer in gleichem Sinne vor sich geht.15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung der Weite der wechselnden Verschiebung des Organs (17) durch Längenänderung des wirksamen Kurbelarmes erfolgt.16. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungshalbmesser der Linsen des Objektivs in horizontaler Richtung vom Mittelpunkte gegen den Umfang hin zunimmt oder abnimmt und deren Krümmungshalbmesser in vertikaler Richtung aber konstant ist.17. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungshalbmesser der Objektivlinse vom Mittelpunkte zum Umfang in allen radialen Richtungen zunehmen oder abnehmen und das Objektiv eine Blende mit schmaler horizontaler Längsspalt aufweist, welche die Höhe der Öffnung begrenzt, die für den Durchgang des von dem zu photographierenden Gegenstande ausgehenden Lichtbündels bestimmt ist.18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Objektiv aus zylindrischen Linsen besteht, deren Krümmungshalbmesser vom Mittelpunkte zu den Seitenrändern in horizontalem Sinne zunehmen oder abnehmen.
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