AT121311B - Verfahren und Apparat für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen. - Google Patents

Verfahren und Apparat für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen.

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AT121311B
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Emile Pierre Louis Le Barbier
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Emile Pierre Louis Le Barbier
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Apparat für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft kinematographische Verfahren und Apparate, insbesondere für die Aufnahme nach dem Patent Nr. 117960. 



   Dieses Patent betrifft ein Verfahren, um den erhaltenen Bildern bei Projektion auf einen Projektions- schirm eine Tiefenwirkung zu geben, und ist dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Film Bilder aufgenommen werden, von denen jedes Teile aufweist, die aus in der Richtung der Filmabwicklung parallelen
Zonen bestehen, die vom Bildmittelpunkt mehr oder weniger entfernt und auf eine bestimmte Ebene eingestellt sind, wohingegen die andern Teile dieses Bildes auf diese Ebene nicht eingestellt sind. 



   Zur Erzielung der Tiefenwirkung wurde im Hauptpatent die Wölbung des   Aufnahmefilms   quer zu seiner   Ablauf Vorrichtung,   die Verwendung speziell ausgebildeter Objektive oder die stetige Ver- änderung der Entfernung zwischen dem flachen Film und dem   Objektiv, u.   zw. zwischen zwei Umkehr- punkten, welche der Scharfeinstellung auf je eine Transversalebene vor und hinter dem Aufnahmeobjekt entsprechen, vorgeschlagen. 



   In allen diesen Fällen erhält man eine Aufeinanderfolge von Bildern, auf denen sich je zwei Streifen 
 EMI1.1 
 liegen, und welche paarweise auf verschiedene, in der Tiefe gestaffelte Ebenen des Raumes scharf eingestellt sind. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung kann man auch so vorgehen, dass man an Stelle eines einzigen Bildes eines Objektes eine Aufeinanderfolge von Bildern aufnimmt. Hiebei besteht jedes Bild einerseits aus zwei der Ablauf richtung parallelen, zur Bildmitte symmetrischen und von dieser mehr oder weniger entfernten Streifen, welche für diejenigen Teile bzw. Streifen des Objektes scharf sind, deren Lichtstrahlen sie empfangen, die also selbst der   Ablaufrichtung des   Films parallel laufen, zur Bildmitte symmetrisch liegen und mehr oder weniger von ihr entfernt sind ; anderseits besteht das Bild aus weniger scharfen Teilen, die dem Rest des \ufnahmeobjektes entsprechen.

   Dieses Ergebnis kann dadurch erzielt werden, dass man vor dem Objektiv ein Diaphragma sich bewegen lässt, das eine Anzahl Längsschlitze aufweist, welche paarweise angeordnet sind und sich stetig der Mittellinie des Diaphragmas nähern oder von ihr entfernen. In diesem Falle sind die Streifen auf den aufeinanderfolgenden Bildern wohl gegeneinander verschoben, aber sie entsprechen nicht mehr verschiedenen in der Tiefe gestaffelten Raumebenen, da der Apparat auf eine bestimmte Ebene scharf eingestellt bleibt und die Teilung des Raumes in verschieden scharfe Teile in transversaler Richtung stattfindet. 



   Dieses Verfahren eignet sich besonders für den Fall, dass die Bilder Objekte im Vordergrund wiedergeben (Porträts, Statuen u.   dgl.).   



   So erhält man durch Zusammenwirken eines festen oder beweglichen Objektivs mit der Blende eine derartige Belichtung des-seinerseits in fester oder beweglicher Führung laufenden-Films, dass senkrechte, zur Bildmitte symmetrische Bildteile, deren Breite durch die Schlitzbreite der Blende bestimmt wird, schärfer werden als das übrige Bild. Die Lage der schärferen Bildteile verschiebt sich innerhalb einer Serie von aufeinanderfolgenden Bildern von der Mitte zu den Rändern und umgekehrt. 



   Wenn mit   hinreichender Projektion-geschwindigkeit die scharfEn Bi1dstreifen   von   dei   Bildmitte nach den   Rändern und umgekehrt laufen,   so heben ich die Umrisse und räumlichen Winkel des Aufnahme- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 erläutert. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch zwei Ausführungsformen einer Diaphragmavorrichtung zur Erzielung verschieden scharfer Bildteile. 
 EMI2.2 
 lin ; e der Blende die optische Achse schneidet. 



   Auf der beweglichen Blende werden beiderseits der Mittellinie und   längs   dieser gestaffelt Schlitzpaare 26 angebracht, welche, wenn sie bei Bewegung der Blende vor das Objektiv gelangen, senkrecht stehen. Sie sind symmetrisch zur Mittellinie und ihr Abstand von dieser nimmt stetig zu oder ab, indem sie jeweils bis an die Ränder gelangen. Die Breite der Schlitze ist so, dass der zwischen den verlängert gedachten Rändern liegende Längsstreifen der Blende einerseits den zwischen den   verlängert gedachten   Rändern des voraufgehenden Schlitzes liegenden Streifen, anderseits den nächsten Schlitz tangential berührt oder auch teilweise überlappt. 
 EMI2.3 
 passend auf die gesamte   Bildseite verteilt.

   Um   bei der Projektion den   Eindruck   der räumlichen Tiefe zu erhalten, muss man in diesem Fall den Film mit einer fünffachen als der normalen   Geschwindigkeit   
 EMI2.4 
 falls von der Anzahl der Schlitze abhängenden Geschwindigkeit erfolgen. Die bewegliche Blende 23 (Fig.   l) kann   etwas breiter sein als der Film und aus einem elastischen endlosen Streifen bestehen, der synchron mit dem Film derart geführt wird, dass ein neues   Sehlitzpaar 26   in dem Augenblick vor dem Objektiv erscheint, in dem ein Bild belichtet wird. Die Führung muss natürlich so passend   ge-ehehen,   dass der Führungsdraht das Objektiv während der Belichtung nicht verdeckt und den Ablauf des Films 
 EMI2.5 
 samen Streifen handelt.

   Man kann die Blende 25 aber auch aus einem Streifenstüek   machen,   dessen Halter quer vor dem Objektiv hin und her geführt wird. Wegen der Symmetrie der Schlitze zum Objektivmittelpunkt bereitet der Synchronismus der Bewegungen der Blende und des Films keine Schwierigkeiten, obgleich die Blende einen Hin-und Hergang, der Film aber einen dauernd   gleichmässigen   Gang hat. 
 EMI2.6 
 dadurch gekennzeichnet, dass sich auf den auf dem Film aufgenommenen Bildern parallele Streifen in der Richtung des Filmablaufes befinden, welche mehr oder weniger von der Bildmitte entfernt liegen und auf eine bestimmte Ebene im Raum scharf eingestellt sind, während alle anderen Teile des Bildes auf diese Ebene nicht scharf eingestellt sind, wodurch bei der Projektion der Eindruck   räumlicher   Tiefe hervorgerufen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Aufnahmeobjekt ausgehende Strahlenbündel vor Auffallen auf den Film ein Diaphragma durchläuft, das synchron mit dem Film und quer zur Achse des optischen Systems bewegt wird und dessen Öffnungen aus symmetrisch zu dieser Achse liegenden Längsschlitzen bestehen, welche sich der Achse derart nähern oder sich von ihr entfernen, dass sie eine Folge von Bildern mit in der Laufrichtung parallelen und zur Bildmitte symmetrischen Streifen hervorrufen, wobei diese letzteren die entsprechenden Teile des Aufnahmeobjektes scharf abbilden, während alle andern Teile unscharf sind,
    wodurch bei der Projektion des Films mit einer von der Anzahl der Schlitze abhängigen Abrollgeschwindigkeit trotz der Einstellung des Bildes auf eine bestimmte Ebene der Eindruck räumlicher Tiefe hervorgerufen wird.
    3. Kinematographenapparat zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, EMI2.7 vor das Objektiv gelangen, u. zw. gleichzeitig mit den jeweils zu belichtenden Teilen des Films, wobei die Schlitze in diesem Augenblick vertikal und zur Objektivachse symmetrisch liegen und von dieser in ständig wechselnder grösserer oder geringerer Entfernung befindlich sind.
    4. Kinematographenapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Diaphragma aus einem endlosen Band aus einem biegsamen Material besteht, das so passend geführt wird, dass das Einfallen des Strahlenbündels in den Apparat nicht gestört wird.
    5. Kinematographenapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Diaphragma aus einer steifen Platte besteht, welche in Hin-und Hergang vor dem Objektiv quer zu dessen Achse bewegt wird.
    6. Kinematographenapparat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Dia- EMI2.8
AT121311D 1928-03-30 1929-04-17 Verfahren und Apparat für die Kinematographie, insbesondere für Aufnahmen. AT121311B (de)

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