DE625378C - Verfahren zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme - Google Patents

Verfahren zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme

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DE625378C
DE625378C DEI46640D DEI0046640D DE625378C DE 625378 C DE625378 C DE 625378C DE I46640 D DEI46640 D DE I46640D DE I0046640 D DEI0046640 D DE I0046640D DE 625378 C DE625378 C DE 625378C
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DE
Germany
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lenticular
films
filter
lens
image
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Expired
Application number
DEI46640D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr John Eggert
Dr Gerd Heymer
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme Es ist bekannt, Linsenrasterfilme auf, Linsenrasterfilme auf optischem Wege zu kopieren, indem das Original mit Hilfe eines Objektivs auf der Kopie abgebildet wird. Bei diesem Verfahren wird an einer bestimmten Stelle des Strahlenganges von der Fläche, die bei der Aufnahme das Farbenfilter eingenommen hat, durch optische Glieder, welche sich zwischen Original und Kopie befinden, ein reelles Bild entworfen. Um eine farbgetreue Wiedergabe zu erzielen, darf dabei diese Abbildung nicht durch irgendwelche Teile des Objektivs vignettiert.werden, und es muß ferner der Abstand des Filterbildes für die Kopie gleich sein dem Abstand des Filters vom Film bei der Prajektion.
  • Für die in der Praxis vorkommenden Werte für den Abstand und die Größe des virtuellen Bildes des Filters ergeben sich insofern Schwierigkeiten, als bei Einhaltung der obenerwähnten Bedingungen die verwendeten Objektive eine besonders große Öffnung haben müssen. Da bereits für die Aufnahme Objektive großer Ö -fnung benötigt werden, so wird schon für das Vergrößerungsverhältnis i : i das gleiche Objektiv bei nur der Hälfte der Brennweite, d. h. aber doppelter Öffnung, verlangt.
  • Es wurde nun gefunden, daß man beim optischen Kopieren von Linsenrasterfilm auf Linsenrasterfilm diese Schwierigkeit erfindungsgemäß dadurch vermeiden kann, daß ein Objektiv verwendet wird, dessen nutzbarer Durchmesser kleiner ist, als es der Ausdehnung des Filterbereiches entspricht, und daß zusammen damit die Lage beider Filme zum Objektiv derart verändert wird, daß nacheinander die Verbindungsgeraden der Bildmitten beider Filme mit den Filterzonenmitten für sich entsprechende Filterzonen gleichzeitig durch die Mitte des Objektivs hindurchgehen. Beispielsweise kann man die Ebene des Linsenrasteroriginals und die Ebene der Linsenrasterkopie in Einklang miteinander derart drehen, daß die Verbindungslinien der Mitte des Bildfeldes des zu kopierenden Films mit den Mitten der Filterstreifen nacheinander mit der optischen Achse des Systems zusammenfallen und daß gleichzeitig auch die Verbindungslinien der Bildfeldmitte der Linsenrasterkopie mit den Filtermitten der Filterstreifen nacheinander ebenfalls in die optische Achse fallen. Dabei kann der Winkel, um den die Linsenrasterkopie gedreht wird, verschieden sein von dem Winkel, um den der Linsenrasteroriginalfilm gedreht wird, da der Winkel für die Linsenrasterkopie abhängig ist von der relativen Lage - des Filterabstandes bei der Projektion.
  • An Hand der beiliegenden schematischen Abbildungen wird das Verfahren näher erläutert. In-Abb. r ist A ein Linsenrasterfilm mit den Linsenrasterelementen B und der lichtempfindlichen Schicht C. Bei der Aufnahme wird -ein mit drei-Farbstreifen versehenes Filter D verwendet, welches, vom Linsenras.terfilm aus gesehen,.bei D im Abstand a und in der Breite d erscheint. Von der Bildmitte E sind nach den Mitten der Filterflächen F, G, H Verbindungslinien gezogen. ._.. - , In Abb. z ist A wieder der Lixnsenrasteroriginalfilin mit den Linsenrasterelementen B und der lichtempfindlichen Schicht C. Gemäß der Erfindung ist bei I eine Blende angeordnet, die nur einem Teil des scheinbaren Filterbildes bei der Aufnahme D entspricht. Bei K befindet sich im Abstand k ein Objektiv, das ein reelles Bild des Originals A im Abstand l auf dem _Linsenrasterkopierfilm L entwirft. Von L aus gesehen, scheint die Filtermitte G, da sie jenseits des Objektivs K liegt, in einem größeren Abstand m bei G'- zu liegen. Würde der Film nur in dieser Weise kopiert werden, so würde nur das dem mittleren. Filterstreifen entsprechende Teilbild kopiert werden, während die den, beiden seitlichen'Farbstreifen .reit den Filtermitten F und H entsprechenden Teilbilder nicht mit abgebildet lvürden. Um auch diese Teilbilder zu kopieren, %vird deshalb die Ebene des Originalfilmä A so lange uin eine Achse parallel zu der Linsenrasterung gedreht, bis die Verbindungslinien der Bildmitte E mit der Filtermitte H bzw. F in Richtung der optischen Achse des- Systems Ziegen. . Für die eine Teilfarbe sind die Verhältnisse in Abb, 3 dargestellt, wobei die Verbindungslinie EH in Richtung der optischen Achse liegt, d. h. durch die Mitte der Blendenöf£nung I geht. _ Gleichzeitig wird die Kopie uni einen bestimmten Winkel gedreht. Dieser Winkel kann gleich dem, Winkelsein, um den die Ebene des Linsenrästeroriginals gedreht worden ist. Er kann jedoch auch größer oder kleiner sein. Der Winkel wird gebildet durch die Verbindungslinie der Bildfeldmitte mit der Filtermitte und der Verbindungslinie der Bildmitte mit der Mitte eines seitlichen Filterstreifens des Projektionsfilters. Die Größe des Winkels -ist abhängig. von den bei der Projektion des kopierten Films herrschenden Verhältnissen, insbesondere von der Größe und Stellung des Farbfilters bei der Projektion. Man kann also nach dem vorliegenden Verfahren je nach Wahl des Winkels eine Linsenrasterkopie füi verschiedene Proj ektionsbedingungen herstellen- . Bei. Verwendung eines Dreifarbenfilters, wie es im vorliegenden Fall beispielsweise, dargestellt ist, nimmt ._ also sowohl der Linsenrasteroriginalfilm als auch die. Linsenrasterkopie drei verschiedene Stellungen ein. Ganz analog dem eben geschilderten Kopierverfahren, bei welchem die Raster einander gegenüber gestellt sind, kann das vorliegende Verfahren auch zur Herstellung von seitenrichtigen Kopien angewandt werden, wobei die Raster der beiden Filme in einer Richtung liegen.
  • In Abb. q. ist eine solche Anordnung schematisch dargestellt. G ist wiederum die Mitte des -mittelsten Streifens des scheinbaren Filterbildes_im Abstand a vom Linsenrasteroriginalfilm A. Eine Linse M entwirft ein Bild von G in G', In dieser Ebene ist eine Blende I angeordnet. Das Objektiv K entwirft von A ein reelles Bild auf der Linsenrasterkopie-L. Von L aus betrachtet erscheint der Punkt G' im Abstand G".. Bei dieser Anordnung werden nur die dem mittleren Farbstreifen entsprechenden Farbwerte- kopiert. Zum Kopieren .der den beiden seitlichen Farbstreifen' entsprechenden Teilbilder wird die Ebene des Linsenrasteroriginalfilms und die Ebene der Linsenrasterkopie so weit gedreht, daß die Verbindungslinien der Bildmitte mit der Filterstreifenmitte in Richtung der optischen Achse liegen (Abb. 5). Zum Unterschied von der Darstellung für den Kopierprozeß mit gegeneinander gerichteten Rastern sind im vorliegenden Fall die beiden Filme in, gleichem Sinne gedreht. Sie können aber ebensogut auch im entgegengesetzten Sinne gedreht werden. Für die Größe des Drehwinkels für die Linsenrästerkopie gilt das gleiche, wie bereits oben ausgeführt wurde. Wieder ist für die Größe des Winkels der Abstand und die Größe des Projektionsfilters maßgebend, während, wie das ebenso auch für das erste Beispiel gilt, der scheinbare Abstand der Blende I den Abstand des Projektionsfilters bestimmt.
  • Zur Ausübung des vorliegenden Verfahrens werden in einer Kopiermaschine die beiden Bildfenster um Achsen parallel zur Richtung der Linsenrasterelemente drehbar oder auch seitlich verschiebbar angeordnet. Die Bewegung der beiden Bildfenster erfolgt gleichzeitig derart, daß .nacheinander sämtliche Farbwerte des Originals aufgezeichnet werden, wobei die Bewegung kontinuierlich oder absatzweise erfolgen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme, dadurch gekennzeichnet, daß ein Objektiv verwendet wird, dessen nutzbarer Durchmesser kleiner ist, als es der Ausdehnung des Filterbereiches entspricht, und däß die Lage beider Filme zum Objektiv derart verändert wird, daß nacheinander die Verbindungsgeraden der Bildmitten beider Filme mit den Filterzonenmitten für sich entsprechende Filterzonen gleichzeitig durch die Mitte des Objektivs hindurchgehen. z. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r bei zylindrisch gerasterten Linsenrasterfilmen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Filme während des Kopiervorganges j e um eine zur Rasterrichtung parallele Achse drehbar sind. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,.daß die Bildfenster um zur Rasterrichtung parallele Achsen drehbar und derart miteinander gekuppelt sind, daß sie synchron stetig oder absatzweise gedreht werden können. q.. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch z bei zylindrisch gerasterten Linsenrasterfilmen, gekennzeichnet durch zwei parallel und synchron zueinander seitlich verschiebbare Bildfenster.
DEI46640D 1933-03-01 1933-03-01 Verfahren zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen auf Linsenrasterfilme Expired DE625378C (de)

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