DE711751C - Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen

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DE711751C
DE711751C DEI47492D DEI0047492D DE711751C DE 711751 C DE711751 C DE 711751C DE I47492 D DEI47492 D DE I47492D DE I0047492 D DEI0047492 D DE I0047492D DE 711751 C DE711751 C DE 711751C
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DE
Germany
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image
lens
copying
copy
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Expired
Application number
DEI47492D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr John Eggert
Dr Gerd Heymer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/14Additive processes using lenticular screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen Es wurde bereits vorgeschlagen, beim optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen an Stelle von lichtstarken Objektiven, die häufig Abbildungsfehler verursachen, Objektive kleinerer Öffnungen zu verwenden und die Wiedergabe der durch dieses Objektiv kleinerer Öffnung abgedeckten Bildteile dadurch zu erzielen, daß die Lage der Filme zueinander bzw. zur Optik während des Kopiervorganges synchron verändert wird, so daß die von den Bildmitten nach entsprechenden Teilen der Filter bz-w. der virtuellen Filterbilder von Original und Kopie gezogenen Linlen nacheinander durch die Mitte des wirksamen Objektivdurchmessers hindurchgehen. Bei diesem Verfahren ist es notwendig, die Bildfenster während des Kopiervorganges zu drehen, was ,auf mechanischem Wege jedoch nicht leicht und exakt durchführbar ist.
  • Es ist daher schon vorgeschlagen worden, mit Hilfe von bewegten Spiegeln die Umlenkung der Strahlen während des Kopierens vorzunehmen. Bei dieser durch Reflexion erfolgenden Umlenkung ist für eine scharfe Abbildung eine vollkommene Justierung der Spiegel erforderlich, die praktisch schwierig erreicht werden kann, so daß die Abbildung schon durch sehr geringe Fehler ih der Justierung unscharf wird. Es wurde nun gefunden, daß man das optische Kopieren von Linsenrasterfilmen mit Hilfe von ruhenden Objektiven kleinerer öffnungen dadurch ausführen kann, daß man erfindungsgemäß die Umlenkung der verschiedenen Strahlenbüschel :durch Strahlenbrechung erfolgen läßt. Bei der Lichtbrechung z. B. durch Linsen ist nämlich der Einfuß kleiner Justierfehler auf den Strahlengang bei weitem geringer, besonders dann, wenn sich die brechenden Linsen in der Nähe der Rasterlinsen befinden. Beispielsweise kann über dem Originalfilm und dem Kopiefilm je eine Kondensorlinse angeordnet sein, die gegenläufig bewegt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Abb. 2 und 3 - veranschaulicht, während Abb. i ein bekanntes Filterverhältnis zeigt. In Abb. i ist L ein Linsenrasterfilm, M die Mitte des Bildfeldes, A ein Dreifarbenfilter mit den Farbstreifen Y, g, b, deren Schwerpunkte mit R, G, B bezeichnet sind. M R, M G und M B sind die Rot-, Grün- und Blaumittenliniein. In R, G oder B schneiden sich jeweils alle Strahlen, die für die Erzeugung des Rot-, Grün- oder Blaubildes von Wichtigkeit sind.
  • In Abb.2 und 3 ist eine Anordnung beim optischen Kopieren mit gegeneinander gerich- 3eten Rastern schematisch dargestellt, wobei die Beleuchtung des Originals von der Schichtseite aus erfolgt. L1 ist der Originalfilm mit den Filtermitten B, G, R. Durch den unmittelbar über dem Originalfilm angeordneten Kondensor I(1 wird der Schnittpunkt G der Grünmittenlinie näher an den Originalfilm L, nämlich nach G' verlegt. In G' ist das Kopierobjektiv 0 angeordnet, das von L1 ein Bild auf dem Kopierfilm L. entwirft. Durch Anordnung des Kondensors I(2 wird der Strahlengang zwischen Objektiv und Kopiefilm symmetrisch gemacht dem Strahlengang zwischen Objektiv und Originalfilm. Bei dieser Anordnung wird lediglich das grüne Teilbild übertragen. In Abb.3 ist durch Verschiebung der Kondensoren I(1 und I(2 in entgegengesetzter Richtung der Strahlengang derart verändert, daß die Strahlenbüschel, die zur Wiedergabe des blauen Teilbildes dienen, durch das Objektiv geleitet werden. Wie oben ausgeführt ist, schneiden sich die Strahlen, die zur Wiedergabe des Blaubildes dienen, ohne Verwendung des Kondensors I(, in B. Durch I(1 wird der Schnittpunkt dieses Strahlenbüschels von B nach B' verlegt und durch das Objektiv und den Kondensor K2 auf L2 so abgebildet, daß dann das zum blauen Teilbild der fertigen Kopie gehörige Strahlenbüschel in B" sich schneidet. Entsprechend erfolgt die Wiedergabe des Rotbildes durch entgegengesetzte Lage der Kondensoren I(1 und I(2.
  • In dem oben beschriebenen Fall ist die Kopie L2 in bezug auf den Filterabstand und die Größe des Bildes indentisch mit L1. Die erfindungsgemäße Kopiereinrichtung ist jedoch auch anwendbar, wenn eine Veränderung des Filterabstandes oder des Größenmaßstabes der Kopie (Vergrößerung oder Verkleinerung) vorgenommen werden soll. Wird auf der Seite der Kopie ein Kon.densoir mit kürzerer Brennweite genommen, so wird der Filterabstand der Kopie größer; ist die Brennweite des Kondensors kleiner, so wird der Filterabstand der Kopie kleiner als derjenige des Originals. Der Größenmaßstab der Kopie kann nach den bekannten Gesetzen der geometrischen Optik abgeändert werden.
  • In dem oben angeführten Beispiel ist die Einrichtung für den Fall erläutert, däß die Filme 'mit ihrer Rasterung gegeneinander gerichtet sind. Die Verschiebung der Strahlenbüschel ist jedoch auch bei dem Verfahren für das seitenrichtige optische Kopieren nach den Patenten 527 158, 528 634 und 53.1 17 1 in entsprechender Weise anwendbar. So kann beispielsweise bei dem Verfahren nach Patent 528 634, bei welchem hinter dem Original ein Kondensor angeordnet ist, welcher das aus dem Original heraustretende Licht derart konzentriert, daß ein Bild der Aufnahmefilterebene im abbildenden Objektiv entsteht, die optische Verlegung der Filtermittenlinien dadurch erzielt werden, daß der über dem Bildfenster angeordnete Kondensor senkrecht zur Rasterung der Linsen verschoben wird, bis jeweils die sonst nicht mit zur Abbildung gelangenden seitlichen Filtermittenlinien für Blau und Rot nacheinander ebenfalls durch das abbildende Objektiv gefaßt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen mit einem Objektiv, dessen nutzbare Öffnung kleiner ist, als es der Öffnung der Rasterlinsen entspricht, und bewegten optischen Mitteln, welche bei ruhendem Objektiv die sonst nicht in das Objektiv gelangenden Strahlen nach diesem hin lenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkung durch Strahlenbrechung erfolgt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei gegenläufig bewegte Kondensorlinsen, vorn denen die eine über dem Originalfilm und die andere über dem Kopiefilm angeordnet ist.
DEI47492D 1933-07-01 1933-07-01 Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen Expired DE711751C (de)

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