DE938643C - Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder - Google Patents

Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder

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DE938643C
DE938643C DEC2722A DEC0002722A DE938643C DE 938643 C DE938643 C DE 938643C DE C2722 A DEC2722 A DE C2722A DE C0002722 A DEC0002722 A DE C0002722A DE 938643 C DE938643 C DE 938643C
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DE
Germany
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images
recording
objective
stereoscopic
beam path
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Expired
Application number
DEC2722A
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English (en)
Inventor
Luigi Cristiani
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder auf dem Wege von Teilfarbenauszügen auf Schwarzweißfilm. Dafür ist gemäß der Erfindung ein optisches System vorgesehen, das folgende Teile enthält: a) Mittel zur Erzeugung der stereoskopischen Parallaxe; b) ein erstes Objektiv, das in der Ebene einer Blende die parallaktischen Teilbilder aufeinander entwirft; c) eine Gruppe von Zwischenlinsen, welche von dieser Zwischenabbildung den Strahlengang telezentrisch weiterleiten, und d) mehrere Ablenkmittel im Wege der von den Zwischenlinsen kommenden Lichtstrahlen, welche das telezentrische Bündel in vier sich diagonal kreuzende Lichtbündel so umwandeln, daß auf dem Film z. B. durch ein weiteres Objektiv vier über- und nebeneinanderliegende Bilder, und zwar zwei rechte und zwei linke entstehen, die durch eine Anordnung von vier verschiedenfarbigen, im telezentrischen Strahlengang liegende Filter je auf einen Farbauszug beschränkt sind.
  • Will man die Länge der Anordnung herabsetzen, so läßt sich das dadurch erzielen, daß man als Ablenkmittel vier gleiche Objektive benutzt, die in derselben Ebene mit parallelen optischen Achsen derart voneinander getrennt angeordnet sind, daß zwei .Objektive für die vom rechten Bild und zwei Objektive für die vom linken Bild. kommenden Lichtstrahlen vorhanden sind. .
  • Die Wiedergabe erfolgt bei umgekehrtem Aufnahmestrahlengang.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel schematisch zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes in den Fig. i und 2. Diese schematischen Zeichnungen, in denen entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, wurden aus zeichnerischen Gründen in drei Teile unterteilt, wobei die einzelnen Teile bei A, B bzw. A', B' etwas weiter als dargestellt auseinanderliegen. Die optische Achse ist mit X-X bezeichnet. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein erstes äußeres Objektiv i auf, das ein normales kinematographisches Aufnahmeobjektiv sein kann und dessen Brennebene mit einer Blende 2 zusammenfällt. Die Blenderiöffnung kann beispielsweise das Format des kinematographischen Bildes haben. Unmittelbar vor diesem Objektiv befindet sich ein Doppelspiegelpaar 3,. 3'. - Das äußere Paar 3 weist den zur Erzeugung der gewünschten stereoskopischen Basiiis erforderlichen Abstand auf, während die beiden inneren Spiegel 3' derart angeordnet sind, daß ihre Trennkante die Oberfläche des Objektivs genau halbiert. Die Orientierung der beiden Spiegel ist derart,-daß sich die beiden Bilder eines im unendlichen liegenden Gegenstandes genau auf der Blendenöffnung2 überlagern. Die in verschiedenen Abständen liegenden Bilder der Gegenstände finden sich dabei um so viel versetzt, wie ihren stereoskopischen Parallaxen entspricht. Das doppelte Spiegelpaar kann durch gleichwertige optische Mittel ersetzt werden. In der Nähe der Blendenöffnung 2 befindet sich eine Linse 4, die alle vom Objektiv i kommenden Strahlen sammelt und sie durch ein Objektiv 5 schickt. Die Linsen 4 und 5 bilden eine Gruppe von auf der optischen Achse des Objektivs i liegenden Zwischenlinsen. _ Der Brennpunkt des Linsensystems q., 5 liegt in der Blendenöffnung 2, so daß die das Objektiv 5 verlassenden Strahlen ein Parallelbündel bilden. Das optische System i, 4, 5 bildet-auf einer Ebene 6 hinter diesem System ein Bild der die beiden Spiegel des Paares 3' trennenden Kante ab. Man erhält somit in der Ebene 6 eine vollständige Trennung der vom linken und rechten Bild kommenden Lichtstrahlen. In der Ebene 6 ordnet man ein pyramidenartiges Glasprisma mit vier gleichen Flaschen 6', 6", 6"', 6"" derart an, daß die Spitze auf .der optischen Achse und die beiden Kanten in einer senkrechten Ebene liegen, in der das'Bild der obenerwähnten Trennkante kegt. Jede Pyrami;denfläche bildet ein Ablenkprisma, das. die parallel einfallenden Lichtstrahlen um den gleichen Winkel in einer. einer Diagonalen der Blendenöffnung 2 entsprechenden Richtung ablenkt. Man hat daher vier gebrochene Lichtstrahlen, die entsprechend der durch die Diagonalen der Blendenöffnung verlaufenden Ebenen abgelenkt sind: Zwei dieser Lichtstrahlen lenken das vom rechten Bild kommende Licht und die beiden anderen das vom linken Bild kommende Licht ab. In der Nähe der Ebene 6-befindet sich eine Anordnung aus vier Farbfiltern 7, die jeweils eine einzelne Prismenfläche abdecken. Die .gewählten Farben bilden einen Vierfarbenauswahlfiltersatz, dessen Filter paarweise einander annähernd komplementär sind. Die Filter sind so angeordnet, daß die beiden Prismenflächen, die im Wege des rechten Bildes liegen, ein Paar komplementärer Filter bilden, während die beiden anderen, im Strahlengang des linken Bildes liegenden Flächen ein zweites Paar komplementärer Filter bilden.
  • Die das Prisma durchlaufenden Strahlen werden -. alle derart abgelenkt, daß von einem bei C angeordnetem zweiten äußeren Objektiv 8 in dessen Brennebeneg vier derart verschobene Bilder so entworfen werden, daß sie neben- und übereinanderliegend ein * rechteckiges Bild ergeben. Man erhält zwei rechte und 'zwei linke Bilder, wobei jedes Paar entsprechend den Grundfarben gefiltert -ist. Die Brennweiten der Objektive 4, 5 und 8 sind derart gewählt, daß die vier Bilder jeweils ein einem Viertel des Normalformats entsprechendes Format haben und alle vier Bilder zusammen das normale Kinoformat überdecken.
  • Bei der Projektion laufen die von den vier neben- und übereinander angeordneten Bildern kommenden Lichtstrahlen im umgekehrten Sinn durch eine optische Anordnung, die im wesentlichen wie das Aufnahmegerät aufgebaut und in analoger Form angeordnet ist.
  • Das von den vier neben- und übereinanderliegenden Bildern auf dem Film 9 kommende Licht wird unter Bildung der diagonal durch das zweite Objektiv 8 gekreuzten Lichtbündel auf das pyramidenförmige Prisma 6 geworfen, von wo es durch ein optisches Zwischenprojektionssystem 5 gelangt, das die vier durch das Prisma 6 gebrochenen Lichtbündel in zwei zusammenlaufende, die beiden farbigen Bilder in richtiger stereoskopischer Parallaxe abbildende Bündel, vereinigt. Die beiden Bilder werden in der Brennebene des optischen Zwischensystems 5, die mit der Blendenöffnung 2 zusammenfällt, überlagert, von wo die beiden Bilder durch das Projektionsobjektiv i auf den Projektionsschirm geworfen werden.
  • Bei der Projektion wird das Filter 7 auf der anderen Seite des Prismas 6 zwischen dem Prisma und dem optischen Zwischensystem 5 angeordnet. Ferner müssen die Projektionsfilter für farbige Wiedergabe Polarisationsfilter enthalten, die derart;angeordnet sind, daß die von den rechten bzw. linken Bildern' kommenden Lichtbündel senkrecht zueinander polarisiert werden. Auf diese Weise wird das von den beiden rechten Photobildern kommende Licht durch ein komplementäres Farbpaar gefärbt, das dem bei der Aufnahme entspricht und in einer Richtung polarisiert. Das gleiche gilt für die beiden linken Photobilder. Infolge der Überlagerung durch das pyramidenartige Prisma erhält man dann in deT Blendenöffnung 2 zwei doppelfarbige Bilder, die ein stereoskopisches Paar bilden, deren Lichtstrahlen rechtwinklig zueinander linerar polarisiert sind.
  • Das erste Objektiv i wirft dass farbige, steTeo:-skopische Bildpaar unmittelbar auf den Schirm, wobei die reflektierenden Flächen in Wegfall kommen. Es ist klar, daß bei nicht vorhandener Parallaxe, wenn beispielsweise die Bilder der Gegenstände im Unendlichen liegen, auf dem Schirm ein einziges Farbbild entsteht. Der Schirm muß derart gegen den Lichteinfall gestellt sein, daß er dem Betrachter gegenüber das Licht nicht merklich entpolarisiert. Ein solcher Schirm kann beispielsweise aus mattiertem, durchsichtigem Glas bestehen. Der Betrachter erhält eine analysierende Brille, die aus jeweils für jedes Auge rechtwinklig zum Filter 7 polarisierenden Polarisationsfiltern besteht, d@. h. derart ausgebildet ist, daß das rechte Auge nur die vom rechten Bild und das linke Auge nur die vom linken Bild kommenden Lichtstrahlen aufnehmen kann. Diese Polarisationsfilter müssen weitgehend farblos sein, um die Farben des Films nicht merklich zu verändern. Die beiden Grundfarbenpaare teilen das sichtbare Spektrum in vier aufeinanderfolgende Zonen abnehmender Wellenlänge auf; das erste Farbpaar umfaßt die erste und die dritte Zone und das andere Paar die zweite und vierte Zone. Da die Filter ein ziemlich breites Band aufweisen und die zu filternden Farben niemals völlig rein sind, kann man sicher sein, daß jede wichtige Einzelheit des Gegenstandes durch eines der rechten und eines der linken Bilder mit genügender Schärfe abgebildet wird, um plastisch gesehen werden zu können. Die Plastik ist deshalb immer vollständig, unabhängig von der Verteilung der Farben auf dem wiederzugebenden Gegenstand. Außerdem hat die Tatsache, daß die Filter komplementär sind, zur Folge, daß jedes Paar seine vorherrschenden Farben Grau und Weiß gibt, wodurch für jedes Auge ein natürliches und wenig ermüdendes Bild entsteht.
  • Nach einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung (vgl. Fig. a) befinden sich in der Ebene 6 hinter dem Linsensystem q., 5, in dem sich das durch die beiden Spiegel 3 getrennte Bild abbildet, vier identische Objektive 60 , 60", 6ä ", 6ö "', deren optische Achsen parallel liegen und die derart auseinander versetzt sind, daß die zwei vom rechten Bild kommenden Lichtstrahlen und die beiden vom linken Bild kommenden Lichtstrahlen gekreuzt werden.
  • Diese Objektive können so gebaut und umrandet werden, daß sie die gesamten, durch die Ebene 6 gelangenden Lichtstrahlen aufnehmen, wobei man den Abstand zwischen ihren optischen Achsen und ihren Brennweiten derart wählt, daß auf dem j Schirm vier neben- und übereinanderliegende Bilder entstehen, die das normale Bildfeld ausfüllen.
  • Die vier Filter 7, die bei der Projektion auf der anderen Seite der Objektive liegen, sind auf der Oberfläche jedes Objektivs angebracht.
  • Die Aufnahme und die Projektion erfolgen in der gleichen Weise, wie oben angeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder durch parallaktische Teilfarbenauszüge, dadurch gekennzeichnet, daß das optische System, das bei der Wiedergabe in umgekehrtem Strahlengang durchlaufen wird wie bei der Aufnahme, folgende Teile enthält: a) Mittel (3, 3') zur Erzeugung der stereoskopischen Parallaxe; b) ein erstes Objektiv (i), das in der Ebene einer Blende (a) die parallaktischen Teilbilder aufeinander entwirft; c) eine Gruppe von Zwischenlinsen (q., 5), welche von dieser Zwischen abbildung den Strahlengang telezentrisch weiterleiten, und d) mehrere Ablenkmittel (6) im Wege der von den Zwischenlinsen kommenden Lichtstrahlen, welche das telezentrische Bündel in vier sich diagonal kreuzende Lichtbündel so umwandeln, daß auf dem Film z. B. durch ein weiteres Objektiv (8) vier über- und nebeneinanderliegende Bilder, und zwar zwei rechte und zwei linke, entstehen, die durch eine Anordnung von vier verschiedenfarbigen, im telezentrischen Strahlengang liegenden Filtern je auf einen Farbauszug beschränkt sind. z. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkmittel (6) aus einem regelmäßigen, pyramidenartigen Körper mit vier gleichen und symmetrisch zu dem zweiten Objektiv (8) liegenden Seitenflächen bestehen. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkmittel (6) aus vier gleichen Objektivem bestehen, die in einer zur optischen Achse des ersten Objektivs senkrechten Ebene symmetrisch und mit ihren optischen Achsen parallel zu dieser angeordnet sind. q.. Einrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die stereoskopische Basis durch einen Satz spiegelnder Oberflächen mit einer als Trennkante wirksamen Mittelkante (3') gebildet wird, zu der die Ablenkpyramide (6) symmetrisch ist. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungsblende bei der Aufnahme außerhalb der Zwischenlinsengruppe liegt. 6. Einrichtung ,nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vier Farbfilter derart angeordnet sind, daß den beiden rechten Bildern ein Paar komplementärer Farben zugeordnet ist und ebenfalls auch den beiden linken Bildern.
DEC2722A 1943-07-03 1950-09-29 Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe stereoskopischer Mehrfarbenbilder Expired DE938643C (de)

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DE (1) DE938643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6446584B1 (en) 1999-01-18 2002-09-10 Siemens Aktiengesellschaft Fossil-fuel-fired steam generator

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