DE597166C - Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen

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DE597166C
DE597166C DE1930597166D DE597166DD DE597166C DE 597166 C DE597166 C DE 597166C DE 1930597166 D DE1930597166 D DE 1930597166D DE 597166D D DE597166D D DE 597166DD DE 597166 C DE597166 C DE 597166C
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Germany
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film tapes
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Expired
Application number
DE1930597166D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Berthold Freund
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
Original Assignee
Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen mit abnormal breiten sehgerechten Einzelbildern auf Schmal- bzw. Kleinfilmen, wobei die Filmbänder nebenher auch Tonaufzeichnungen enthalten können, und zwar unter Benutzung eines Aufnahmevorganges, bei welchem abnormal breite Szenenausschnitte unter zusammendrückenderBreitenverzerrung auf größeren Finnen, insbesondere Normalfilmen, aufgenommen werden. Erfindungsgemäß wird beim verkleinernden Umkopieren der so gewonnenen Bildreihen auf Schmal- bzw. -Kleinfilmbänder eine Entzerrung der Bilder vorgenommen.
  • Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß schon beim Kopiervorgang sehgerechte Bilder auf den zu Vorführzwecken zu benutzenden Schmal-bzw. Kleinfilmpositiven entstehen können und zur Wiedergabe ganz normale Projektionsapparate, wie sie den Heimkinoliebhabern schon zur Verfügung stehen, benutzbar sind. - Dabei sind die Bilder auch noch besser und schärfer, als wenn von Haus aus eine sehgerechte, unverzerrte Aufnahme gemacht worden wäre, weil, wie dies an sich bekannt ist, vom größeren Film ausgegangen wird. .
  • Es ist bekannt, zu abnormal breiten Projektionsbildern in der Weise zu gelangen, daß abnormal breite Bildszenen unter breitenverzerrender Bildzusammendrückung aufgenommen und aus den so gewonnenen Aufnahmefilmen Vorführfilme mit in gleicher Weise verzerrten Bildern hergestellt werden (im Wege des Kontaktkopierens oder des optischen Kopierens, in letzterem Falle gegebenenfalls unter Größenveränderung der Bilder). Diese verzerrte Bilder aufweisenden Bildreihen werden dann mit einem Sonderprojektor wiedergegeben, der mit einer Entzerrungsoptik ausgerüstet ist. Dieses bekannte Verfahren bedingt die Verwendung einer Entzerrungsoptik bei jedem Projektor und jeder Vorführung, während nach dem erfindungsgemäßen Verfahren die Entzerrungsoptik nur an einer Stelle (nämlich an der Kopiervorrichtung) vorhanden sein muß und nur beim Kopieren benötigt wird. Dementsprechend wird man erfindungsgemäß ohne fühlbare Belastung der Herstellungskosten des einzelnen Films eine hochwertige Entzerrungsoptik allerbester Art verwenden können, während bei Benutzung des bekannten Verfahrens die Verwendung einwandfreier Entzerrungsoptiken aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen erscheinen muß. Es liegt auch noch ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens darin, daß die immerhin etwas heikle und sorgfältiger Ein- Stellung bedürftige Entzerrungsoptik im Kopierwerk von sachkundiger Hand bedient werden kann, während man beim Heimprojektörbesitzer eine sachverständige Handhabung nicht voraussetzen darf.
  • Das Verfahren kann in verschiedenartiger Weise angewendet werden. So z. B. kann man die Verzerrungs- bzw. Entzerrungsverhältnisse so wählen, daß die Höhe der auf den Schmal-bzw. Kleinfilmbändern gewonnenen Bilder etwa der halben Höhe von normalen Bildern auf solchen Filmbändern entspricht. Das hat den Vorteil, daß immer je zwei Bilder auf eine normale Bildhöhe entfallen, sofern die Bilder ohne wesentliche Lücken aneinanderliegen. Man kann aber auch das Kopieren so vornehmen, daß zwischen je zwei Bildern eine Lücke im Ausmaß etwa der halben Höhe normaler Bilder auf solchen Filmen verbleibt. Beide Abarten können, je nach Lage des Falles; besonders zweckmäßig sein; im ersten Falle (keine Lücken) besteht der Vorzug einer ausgezeichneten Filmflächenausnutzung, zumal wenn die Bilder bis nahe an den Bandrand heranreichen. Im zweiten Falle besteht der Vorzug, daß mit normalem Bildsprung gearbeitet werden kann.
  • Die Entzerrung beim Kopieren kann man in verschiedener, zum Teil an sich bekannter Weise vornehmen. So z. B. kann die entzerrende Veränderung des Verhältnisses von Bildhöhe zu Bildbreite durch Zylinderlinsen, Zylinderlinsensysteme, Spiegelsysteme usw. bewirkt werden. Man kann aber auch ein gegen die optische Achse schräg geneigtes Bildfenster verwenden, so daß die Filmlaufrichtung im Bildfenster mit der optischen Achse einen von go ° verschiedenen Winkel einschließt. Hierbei kann erfindungsmäßig die Schrägneigung des Bildfensters veränderlich gemacht werden, so daß mit der gleichen Kopiereinrichtung Originalfilme mit Verzerrungen verschiedenen Grades auf sehgerechte Vorführfilme umkopiert werden können.
  • In den Abb. i bis q. ist die Erfindung bildlich erläutert.
  • In Abb. i ist der erfindungsmäßige Kopiervorgang schematisch dargestellt. Auf dem Aufnahmefilm i von Normalfilmformat sind die Einzelbilder in der Breitenrichtung zusammengedrückt. Die Kopiereinrichtung ist mit der Entzerrungsoptik 2, einer Zylinderlinse, versehen, die bewirkt, daß die auf dem Kopiekleinfilmband 3 optisch zur Aufzeichnung kommenden Bilder wieder das sehgerechte, abnormal breite Bildformat erlangen, wie es die aufgenommenen abnormal breiten Bildszenen hatten.
  • In den Abb. 2 bis q. sind einige nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gewonnene Vorführfilme dargestellt. In Abb. 2 erkennt man den Fall, daß der übliche i6-mm-Schmalfilm auf je eine normale Bildhöhe zwei Einzelbilder aufweist, von denen jedes die bei Schmalfilm übliche Breite, aber die halbe übliche Bildhöhe aufweist.
  • In den Abb. 3 und q, ist angenommen, daß der Vorführfilm ein Kleinfilm mit einer einzigen Mittelperforationsreihe ist. Abb. 3 zeigt einen solchen Film mit verkürztem Bildsprung. Die Nutzfläche des Films nach -Abb. 3 ist sehr gut ausgenutzt, denn die Lücken zwischen den Bildern sind nur so groß, als es die Perforation bedingt. In dieser Abbildung ist neben der Bildreihe ein Tonaufzeichnungsstreifen dargestellt; man erkennt, daß trotzdem genügend Raum für die Ermöglichung eines sehr breiten Bildformates verbleibt.
  • Im Gegensatz zu Abb. 2 und 3 ist in Abb. q. ein Film gezeigt, der zwischen den Bildern größere Lücken aufweist; z. B. um Wiedergabeapparate mit normalem Bildsprung bzw. Filme mit normalem Perforationslochabstand benutzen zu können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen mit abnormal breiten sehgerechten Einzelbildern auf Schmal- bzw. Kleinfilmen, mit oder ohne Tonaufzeichnungen auf dem gleichen Filmband, bei welchem abnormal breite Szenenausschnitte unter zusammendrückender Breitenverzerrung auf größeren Filmen, insbesondere Normalfilmen, aufgenommen ,verden, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem bekannten verkleinernden Umkopieren der Bildreihen auf Schmal- bzw. Kleinfilmbänder eine Entzerrung der Bilder verbunden wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i; dadurch gekennzeichnet, däß die Höhe der auf den Schmal- bzw. Kleinfilmbändern gewonnenen Bilder der halben Höhe normaler Bilder auf solchen Filmbändern entspricht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der auf den Schmal- bzw. Kleinfilmbändern gewonnenen Bilder, daß zwischen ihnen Lücken im Ausmaß etwa der halben Höhe normaler Bilder auf solchen Filmen verbleiben. q.. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Schmal- bzw. Kleinfilmbändern gewonnenen abnormal breiten Bilder ohne wesentliche Lücken aneinanderliegen. 5. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis q., gekennzeichnet durch an sich bekannte optische Einrichtungen zu einer mit dem verkleinernden Kopieren verbundenen entzerrenden Veränderung des Verhältnisses "von Bildhöhe zu Bildbreite, z. B. durch Zylinderlinsen, Zylinderlinsensysteme, Spiegelsysteme usw. 6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche i bis 4 für optisches Kopieren unter Verwendung eines gegen die optische Achse schräg geneigten Bildfensters, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Bildfensters gegen die optische Achse verstellbar ist.
DE1930597166D 1930-08-06 1930-08-06 Verfahren zur Gewinnung von kinematographischen Bildreihen Expired DE597166C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007619B (de) * 1953-06-09 1957-05-02 Andre Victor Leon Clement Debr Verfahren zur Erzeugung sehgerechter Reihenbilder fuer Breitwandprojektion
DE1014837B (de) * 1953-04-23 1957-08-29 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Panoramafilmen
DE1185917B (de) * 1961-03-23 1965-01-21 Robert Schaeffer Schaltvorrichtung fuer Filme mit Mittelperforation

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DE1014837B (de) * 1953-04-23 1957-08-29 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Panoramafilmen
DE1007619B (de) * 1953-06-09 1957-05-02 Andre Victor Leon Clement Debr Verfahren zur Erzeugung sehgerechter Reihenbilder fuer Breitwandprojektion
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