DE673043C - Einrichtung zur Projektion von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Einrichtung zur Projektion von Linsenrasterfilmen

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Publication number
DE673043C
DE673043C DEI48421D DEI0048421D DE673043C DE 673043 C DE673043 C DE 673043C DE I48421 D DEI48421 D DE I48421D DE I0048421 D DEI0048421 D DE I0048421D DE 673043 C DE673043 C DE 673043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
film
projection
lens
lenticular
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Expired
Application number
DEI48421D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr John Eggert
Dr Gerd Heymer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE673043C publication Critical patent/DE673043C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/10Simultaneous recording or projection
    • G03B33/14Simultaneous recording or projection using lenticular screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Projektion von Linsenrasterfilmen Es ist bereits bekannt, einen Linsenrasterfilm, welcher mit einem Dreifarbenfilter aufgenommen wurde, im Kontakt Raster gegen Raster auf einen Linsenrasterfilm zu kopieren. Es zeigt sich dabei, daß bei der Kopie die Grünmittellinien der aus der Rasterlinse austretenden Lichtbündel, das sind bei einem Filter mit einem grünen Streifen in der Mitte die Verbindungslinien der Mitte des grünen Farbfilterstreifens mit den Abbildungen der Grünmitten hinter den Rasterlinsen des Films, sich nicht mehr gegenüber der Rasterseite, sondern gegenüber der Schichtseite des Films schneiden, wobei der Schnittpunkt um ebensoviel hinter dem Film liegt, wie er beim Original davor lag. Es wurde bereits vorgeschlagen, bei der Projektion derartiger Linsenrasterkopien zwischen Film und Projektionsobjektiv eine Zusatzlinse anzuordnen, durch welche der Strahlengang so verändert wird, daß auch bei der Projektion der Kopie die Grünmittenlinien sich vor dem Raster des Films schneiden. Das Arbeiten mit solchen Zusatzlinsen ist aber unbequem. Außerdem zeigen diese Linsen den Nachteil, daß der Strahlengang durch sie verzerrt wird und daß daher erhebliche Bildfehler auftreten, weil diese Linsen gewöhnlich eine sehr kurze Brennweite besitzen und deshalb sehr dick sein müssen, um ihren Zweck zu erfüllen. Dies ist besonders beim Arbeiten mit Schmalfilmen der Fall. Dabei benutzte man bisher meistens einen Filterabständ, welcher etwa 40 mm beträgt. Wird nun von einem solchen Film eine Kopie hergestellt, so muß, wenn das Filter an der gleichen Stelle sitzen bleiben soll wie bei der Aufnahme, die Zusatzlinse eine Brennweite von 2o mm besitzen, was für diese Dimension ein nicht brauchbarer Wert ist.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei der Aufnahme das Mehrfarbenfilter vor das Aufnahmeobjektiv derart weit vorzuschalten, daß der hiermit erhaltene Linsenrasxerfilm nach dem Kontaktkopieren in üblicher Weise v orgeführt werden kann. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß man den Originallinsenrasterfilm nicht ohne Hilfsmittel vorführen kann, es sei denn mit einer Einrichtung, wie sie gerade hier beansprucht wird, sondern nur die Kopien, da sich die Grünmittenlinien gegenüber der Schichtseite des Filmes schneiden. Ferner ist hierbei der störende Einfluß der Vignettierung des Objektives groß. Weiterhin werden die für dieses Verfahren erforderlichen Anordnungen bei Anwendung besonderer Maßnahmen, beispielsweise bei Verwendung von Wiederholungsfiltern. oder Umkehrspiegeln, die zurii Teil umständliche Vorbauten voraussetzen, unhandlich und unbequem.
  • Es wurde nun gefunden, daß man unter Vermeidung der geschilderten Nachteile und ohne besondere zusätzliche optische Mittel im Strahlengang eine farbrichtige Projektion von Linsenrasterfilmen, -bei denen sich die Mittellinien der aus den Rasterlinsen austretenden Lichtbüschel gegenüber .der Schichtseite des Filmes schneiden, erhält, wenn das Projektionsfilter so weit vor dem Objektiv angeordnet ist, daß dieses von dem Filter gegenüber der Schichtseite des Films ein reelles Bild in einem Abstand vom Film entwirft; der dem Abstand des Aufnahmefilters oder dessen virtuellen Bildes entspricht. Zur Vorführung kann also ein Linsenrasterfilm gelangen, der durch Kontaktkopieren eines auf üblichem Wege, d. h. bei einer Filterlage zwischen vorderem Brennpunkt und Vorderlinse des Objektivs aufgenommenen Originals gewonnen ist. Hierbei besteht der Vorteil, daß man sowohl den in üblicher Weise aufgenommenen Originalfilm zum Beispiel für Amateurzwecke mit normaler Apparatur vorführen kann und außerdem noch die Gelegenheit hat, die Kopien ohne besondere Hilfsmittel anzufertigen.
  • Die Erfindung sei nun an Hand der Abbildungen noch näher erläutert. In Abb, i ist A der Aufnahmefilm, B das Aufnahmefilter, das im Abstand a vom Film angeordnet ist. In Abb. 2 ist C die von dem Film A hergestellte Kopie, deren Grünmittenlinien sich in D im Abstand' a gegenüber der Schichtseite des Films C schneiden. Das Projektionsfilter wird bei E in einem solchen Abstand vor dem Projektionsobjektiv G angeordnet; daß das Projektionsöbjektivvon de:nProjektionsfilter gegenüber der Schichtseite des Films bei D ein reelles Bild des Projektionsfilters entwirft. F ist der Brennpunkt des Projektionsobjektivs. Das Projektionsfilter wird in einem Abstand vom Projektionsobjektiv an-, geordnet, der größer ist als die Brennweite des Obj ektivs.
  • Um bei der nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag notwendigen: Stellung des Projektionsfilters eine genügend gleichmäßige Ausleuchtung des Bildfeldes zu erzielen, benutzt man ein Projektionsfilter, - dessen einfache Färbstreifenfölge in bekannter Weise vollständig oder unvollständig ein oder mehrere Male wiederholt ist.
  • Da die Kopie im Verhältnis zum Original seitenverkehrt ist, muß bekanntlich für ein als Aufsichtsbild zu betrachtendes Projektionsbild ein Spiegel oder Umkehrprisma im Strahlengang angeordnet werden. Zweckmäßig verwendet man oberflächlich versilberte Spiegel, weil die üblichen rückseitig versilberten Spiegel bekanntlich doppelte Konturen ergeben würden. Der Spiegel bzw. das Umkehrprisma kann entweder zwischen Filter und Objektiv oder zwischen Filter und Projektionswand angebracht werden, wobei im ersteren Fall die Farbstreifenfolge des Filters umgekehrt werden muß. Vorteilhafterweise wird der Spiegel mit dem Projektionsfilter zu einer konstruktiven Einheit vereinigt.
  • Wenn das Filter jenseits der vorderen Brennebene des Objektivs angeordnet ist und nun außerdem noch der Umkehrspiegel vor dem Filter angeordnet wäre, würde die Baulänge der Anordnung unbequem. Es ist daher bei Vereinigung von Umkehrspiegel (Prisma) und Filter zu einer Einheit angebracht, den Umkehrspiegel zwischen Objektiv und Filter anzubringen, wodurch die Bauart der ganzen Vorrichtung gedrungener wird.
  • Filter und Spiegel können entweder am Gehäuse des Projektors oder am Objektivträger befestigt sein. Schließlich kann das Filter in einem Rahmen senkrecht zur Richtung der Zylinderlinsen verstellbar angeordnet werden.

Claims (3)

  1. PÄTRNTANspRÜCiiR i. Einrichtung zur Projektion von Linsenrasterfilmen, bei denen sich die Mittel-Linien der aus den Rasterlinsen austretenden Lichtbündel gegenüber der Schichtseite des Films schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß das Projektionsfilter so weit vor dem Objektiv angeordnet ist, daß dieses von dem Filter gegenüber der Schichtseite des Films ein reelles Bild in einem Abstand entwirft, der dem Abstand des Aufnahmefilters bzw. dessen virtuellen Bildes vom Film entspricht.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, gekennzeichnet durch ein Projektionsfilter, dessen einfache Farbstreifenfolge sich vollständig oder unvollständig ein oder mehrere Male wiederholt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Filter und Objektiv ein Umkehrspiegel oder ein Umkehrprisma angeordnet ist und daß Umkehrspiegel bzw. Umkehrprisma und Filter, dessen Farbstreifenfolge umgekehrt ist, zu einer baulichen Einheit vereinigt sind. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter in einem Rahmen senkrecht zur Richtung der Zylinderlinsen des Films verstellbar ist.
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