AT116795B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Falzkapseln mit Längsrillen bzw. Bügen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Falzkapseln mit Längsrillen bzw. Bügen.

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AT116795B
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Franz Ing Gallbrunner
Otto Omischl
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Franz Ing Gallbrunner
Otto Omischl
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Falzkapseln mit   Längsrillen   bzw.   Bügen.   



   Die insbesondere im Apothekergewerbe verwendeten Falzkapseln zur Verpackung von Pulvern u. dgl. werden bekanntlich aus einem durch Falzen und Pressen zu einem flachen Schlauch geformten Papierstrang geschnitten und in Bündeln in den Handel gebracht. Zum Füllen nimmt man eine ganze Reihe solcher einseitig offener Kapseln in   fächerförmiger   Lagerung in die Hand, um sie der Reihe nach mit dem Inhalt zu versehen. Hiebei ergeben sich stets Schwierigkeiten, da die   flachgedrückte   Kapseln schwer zu öffnen sind und das einfachste Mittel hiefiir, gegen die Ränder der Öffnung zu blasen, aus Ge-   sundheitsrücksichten   verboten ist. 



   Es ist bereits bekannt, den zur Herstellung der Kapseln dienenden Papierstreifen zur Erleichterung des Öffnens mit   Längsrillen   bzw. Bügen zu versehen, wozu Falzmesser aufweisende Einrichtungen ver-   wendet werden. Diese Behandlung des Papierstreifens muss aber vor dem Schliessen desselben zum Schlauch   erfolgen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von solchen Falzkapseln, die es ermöglichen, die Bilge am geschlossenen Schlauch anzubringen, so dass der bisherige Vorgang zur Erzeugung der Schläuche unbeeinflusst bleibt und der Apotheker die in Rollen gelieferten Schläuche gegebenenfalls auch selbst präparieren kann und zu Kapseln schneiden kann. 



   Nach der Erfindung wird der gefalzte, zur Schneidmaschine laufende Strang durch innerhalb des Stranges befindliche, an der   Mitnahme   durch den Strang gehinderte schmale Rädchen mit den Längsrillen versehen. 



   Die Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens besteht nach einer   zweckmässigen Ausführungsform   der Erfindung aus einem die schmalen   Rädchen   tragenden, in den Falzen des Stranges geführten Gleitstück und vor einem   Führungsschlitz   für den Strang angeordneten Gegendruckrollen, deren Abstand so bemessen ist, dass das Gleitstück nicht von dem laufenden Strang mitgenommen wird. 



   In der Zeichnung ist eine solche Einrichtung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 zeigt einen   Längsschnitt,   Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. Fig. 3 zeigt das Gleitstück in Draufsicht, Fig. 4 im Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3. Fig. 5 zeigt in grösserem Massstabe einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 3. Die Fig. 6 und 7 zeigen den Papierstrang in Ansicht und Querschnitt. 



   Der gefalzte, flachgedrückte Papierstrang 1   (Fig. l,   6 und 7) läuft auf dem Weg zum Schneidapparat durch ein Gehäuse, dessen gegenüberliegende Wände 2,3 Schlitze 4, 5 für den Ein-und Austritt aufweisen. An der Innenseite der Wand 3 sind ober-bzw. unterhalb des Schlitzes 5 zwei kleine Lagerböcke 6,7 für Rollen   8,   9 mittels Klemmschrauben befestigt. Die Rollen,   deten Lauffläche konkav aus-   gebildet ist, sind mittels der Lagerböcke gegeneinander verstellbar. 



   In den Papierstrang wird bei abgehobenem   Gehäusedeckel   vor dem Durchziehen seines freien Endes durch den Schlitz 5 ein rechteckiges Gleitstück 10 eingeschoben (Fig. 1, 3 und 4), das im Längsund Querschnitt linsenähnliche Form besitzt und sieh mit den Längskanten in den Falzen des Stranges führt. In einem durchgehenden Schlitz 11 des Gleitstückes sind übereinander zwei kleine schmale 
 EMI1.1 
 Rädchen (Fig. 5) werden zweckmässig in kleine Lagerschlitze eingebettet, deren Ränder, wenn das Gleitstück aus plastischem Material besteht, leicht niedergeklopft werden können, um ein Herausfallen der Rädchen zu verhindern. 

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 in einem mittleren Streifen wieder nach innen gedrängt, wodurch sich das Papier an das betreffende Rädchen 12, 13 unter Spannung anlegt.

   Die Folge davon ist, dass die   Rädchen   12, 13 feine Rillen im Papier hervorrufen, die infolge der Dehnung der Papierfasern erhalten bleiben. Die konkave Form der 
 EMI2.2 
 so dass sich vollkommen geradlinige Rillen ergeben. Durch Verstellung der   Lagerböcke   6,7 können die Rillen verschieden staik ausgeprägt werden. Der schlauchartige Papierstrang gleitet zwischen den Rädchen und Rollen reibungslos hindurch, wird von den Vorsehubwalzen der Sehneidvorriehtung an den Rändern erfasst und in gleich lange Stücke zerschnitten. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Verfahren zur Herstellung von mit Längsrillen bzw. Bügen versehenen Falzkapseln, dadurch gekennzeichnet, dass der gefalzte, zur Schneidmaschine laufende Strang durch innerhalb des Stranges befindliche, an der Mitnahme durch denselben gehinderte schmale Rädchen mit den   Längsrillen   versehen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus einem schmale Rädchen (12, 13) tragenden, in den Falzen des Stranges (1) geführten Gleit- EMI2.3 besteht, deren Abstand so bemessen ist, dass das Gleitstück nicht von dem laufenden Strang mitgenommen werden kann.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufflächen der Gegendruekrollen konkav ausgebildet sind, um die Zentrierung des Gleitstückes zu begünstigen.
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