AT151005B - Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw. Zellulosehydratfolien, beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in Behandlungsbäder. - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw. Zellulosehydratfolien, beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in Behandlungsbäder.

Info

Publication number
AT151005B
AT151005B AT151005DA AT151005B AT 151005 B AT151005 B AT 151005B AT 151005D A AT151005D A AT 151005DA AT 151005 B AT151005 B AT 151005B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cellulose hydrate
treatment
liquid
container
tapes
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Augusto Dipl Ing Brunner
Original Assignee
Augusto Dipl Ing Brunner
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Augusto Dipl Ing Brunner filed Critical Augusto Dipl Ing Brunner
Application granted granted Critical
Publication of AT151005B publication Critical patent/AT151005B/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw.   Zellúlosehydratfolien,   beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in
Behandlungsbäder. 



   Es ist bekanntlich schwierig, Bahnen oder Bänder aus Geweben sowie Bahnen oder Bänder aus
Zellulose bzw. Zellulosehydratfolien oder aus Papieren od. dgl. fortlaufend im breiten Zustand und ohne mechanische   Druckausübung   in ein beliebig zusammengesetztes Behandlungsbad einzuführen. Die
Gewebebahnen oder Bänder streben dabei zur Badoberfläche offenbar infolge Bildung von einer oder mehreren Lufttaschen, welche nicht nur das   gewünschte Untertauchen   des behandelten Gutes, sondern auch dessen gleichmässige Berührung mit dem Behandlungsbad verhindern und dadurch mehr oder weniger schwere Nachteile hervorrufen. 



   Es ist versucht worden, diesen Übelstand durch Benutzung besonderer chemischer Stoffe (Netz- mittel) in den Behandlungsbädern oder durch Anwendung mechanischer Mittel zu beseitigen, wobei letztere entweder auf dem Prinzip der Entlüftung des Gutes mittels an dessen Eintrittsstelle in das
Bad angeordneter Quetschwalzen oder auf dem Prinzip des   Untertauehens   mit Hilfe von im Bad rotierenden gelöcherten Trommeln beruhen. Keines dieser Systeme ergibt eine befriedigende Lösung des fraglichen Problems, einerseits weil bei gewissen Bädern die Anwendung der erwähnten chemischen Netzmittel ausgeschlossen ist und anderseits weil die genannten mechanischen Mittel nicht immer zur Erreichung des   gewünschten   Ziels genügen und zumeist auch   unerwünschte   Drucke auf das Gut ausüben. 



   Die vorliegende Erfindung löst die Aufgabe des kontinuierlichen Untertauchens des Gutes im breiten Zustand in Form von Bahnen, Bändern od. dgl. in die Behandlungsflüssigkeit bei beliebig grosser
Geschwindigkeit und bei   gewünschter   Tiefe ohne Mithilfe mechanischer Drücke. 



   Die Lösung des Problems erfolgt durch Anwendung eines raschen kontinuierlichen senkrechten Stromes, zweckmässig des Behandlungsbades selbst, wobei dieser Strom die kontinuierliche Einführung des Gutes begleitet, dasselbe entlüftet und es im Bade senkrecht auf die gewünschte Tiefe bringt, ohne irgendwelchen mechanischen Druck auszuüben, u. zw. bloss durch die mitreissende Wirkung der im Behandlungsbad vorhandenen Strömung. 



   Das Untertauchen von Gewebebahnen im breiten Zustand ohne Falten und ohne mechanischen Druck ist an sich bekannt. Während diese bekannte Einführung bloss das eigentliche Untertauchen bei schwacher Geschwindigkeit gegeben durch den seichten Flüssigkeitsstrom gestattet, wird durch die vorliegende Erfindung die luftlose Einführung und das Untertauchen von Gewebebahnen in Behandlungflüssigkeiten bei grosser Geschwindigkeit und senkrecht im breiten Zustand bei beliebiger Tiefe ermöglicht. Diese neuartige Wirkung kann für die verschiedensten Verwendungszwecke benutzt werden, insbesondere um Gewebebahnen, Papierbahnen, breite   Zellulosehydratbänder   od. dgl. kontinuierlich in einem Behandlungstrog in hängenden Falten im breiten Zustand unter der Badflüssigkeit zu bringen. 



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung, mit der man die beschriebene Einführungsmethode verwirklichen kann, im Querschnitt,   Fig. 2   dieselbe in der Aufsieht, Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform der Vorrichtung, während die Fig. 5 und 6 schematisch Gesamtanordnungen zeigen. 



   Die Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 besteht aus einem   länglichen   Trog   1,   der kontinuierlich mittels einer Pumpe 2 (s. Fig. 5) mit Behandlungsflüssigkeit 3 über Zuleitungen 7, 7'gefüllt wird. Die Flüssig- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   keit 5 fliesst kontinuierlich in eine kanalformige Rinne 6, die im Innern des länglichen Troges angeordnet   ist, und gelangt von da aus durch die   schlitzförmige   Öffnung 4 dieser Rinne gerade unter den Flüssig- 
 EMI2.1 
 licht ist, angebracht, u. zw. derart, dass der   Zuflussschlitz   4 des Troges 1 unter den Flüssigkeitsspiegel des Behandlungstroges T taucht. Dieser   Ausflussschlitz   ist zugleich das Einführungsorgan des Gutes in die Behandlungsflüssigkeit. 



   Die Gewebebahnen, Papierbahnen usw. werden zum Zwecke der Einführung in den Behandlungtrog mit gleichbleibender Geschwindigkeit im ausgebreiteten Zustand trocken oder nass mittels einer   Vorrichtung 5 (Walze od. dgl. ) in den kanalförmigen Trog 1 eingeführt, u. zw. senkrecht zum Schlitz 4.   Sobald die Ware im Trog 1 durch die kanalförmige Rinne 6 läuft, wird sie von der Strömung der durch den   schlitzförmigen   Ausfluss 4 austretenden Flüssigkeit. 3 ergriffen und auf die   gewünschte   Tiefe durch den Schlitz 4 senkrecht in den Trog T geführt.

   Dabei wird die Ware durch das senkrechte Durchlaufen der kanalförmigen Rinne 6 entlüftet, so dass sie nicht mehr zum Aufschwimmen kommt, sondern, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist, in langen senkrechten Falten 9 über unter dem Schlitz. 4 vorbeilaufende Stäbe 10 der endlosen Laufkette regelmässig geleitet wird. 



   In den Fig. 3 und 4 ist eine andere Ausführungsform der Erfindung im Querschnitt bzw. Längsschnitt veranschaulicht, bei welcher, um das Gut während seines Durchganges durch den Schlitz 4 in breitem Zustand zu halten, die Innenwandung des   trichterförmigen   Kanals mit fischgrätenartig angeordneten Lamellen 12 ausgebildet ist, deren Aufgabe ist, dem nach unten fliessenden Bad eine Bewegung, die der Ausbreitung des Gutes   förderlich   ist, zu erteilen. 



   Fig. 5 veranschaulicht eine Maschinenanordnung, bei der das Gut in hängenden Falten 9 über die Stäbe 10 fortlaufend im Behandlungstrog T vorwärts bewegt wird. Diese Bewegung wird durch langsam sich bewegende endlose Laufkette, die mittels einer Vorrichtung 11 angetrieben werden und 
 EMI2.2 
 
Eine weitere Ausführungsform gemäss der Erfindung ist in Fig. 6 ersichtlich, bei welcher das Gut im Behandlungstrog von einem endlosen Band befördert wird. 



   Es sei bemerkt, dass die Erfindung keineswegs auf die beschriebene Art der   Einführungsvorrichtung   beschränkt ist, noch auf solche Ausführungsformen, welche unter Änderung von Einzelheiten die gleiche Art des Untertauchens des Gutes in das Behandlungsbad benutzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Einführung von Gewebe-,   Zellulosehydrat-bzw. Zellulosehydratfolien-,   Papierod. dgl. Bahnen oder-Bändern od. dgl. im breiten Zustand   in Behandlungsflüssigkeiten, dadurch   gekennzeichnet, dass ein Flüssigkeitsstrom in Form einer Flüssigkeitslamelle senkrecht mit konstanter, zweckmässig verhältnismässig grosser Geschwindigkeit unter dem Flüssigkeitsspiegel des Behandlungsbades zum Austritt gebracht wird-z. B. aus einem mit   schlitzförmigem   Auslass   (4)   unter dem Flüssigkeitsspiegel des   Behandlungsbades-und   die Einführung des Gutes in das Behandlungsbad-z. B. durch 
 EMI2.3 
 bewirkt und das Gut entlüftet.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen ausserhalb des Behandlungsbehälters angeordneten kleineren Flüssigkeitsbehälter (1) mit einem ein- EMI2.4 der Trichter einerseits als Einführungsorgan für die Gewebe-, Cellophan-, Papier-od. dgl.
    Bahn und anderseits als Durchflussorgan für einen unter konstantem Druck stehenden Flüssigkeitsstrom dient, wobei zweckmässig die Konstanthaltung des Druckes durch Konstanthaltung des Flüssigkeitsspiegels in dem kleinen Flüssigkeitsbehälter (1) erreicht wird. EMI2.5 und einem Flüssigkeitsvorratsbehälter, zweckmässig dem das Behandlungsbad aufnehmenden Behälter hervorruft, wobei der Flüssigkeitsspiegel in dem den Behandlungsbehälter vorgesehalteten kleineren Behälter (1) auf konstanter Höhe erhalten wird, z. B. durch Überlauf od. dgl. Einrichtungen.
AT151005D 1934-09-12 1935-09-03 Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw. Zellulosehydratfolien, beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in Behandlungsbäder. AT151005B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT151005X 1934-09-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151005B true AT151005B (de) 1937-10-11

Family

ID=11146248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151005D AT151005B (de) 1934-09-12 1935-09-03 Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw. Zellulosehydratfolien, beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in Behandlungsbäder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT151005B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1966584A1 (de) Vorrichtung zum fortlaufenden raschen faerben von textilmaterialien grosser breite
CH626817A5 (de)
AT151005B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Einführung von Bändern oder Bahnen aus Geweben, Zellulosehydrat bzw. Zellulosehydratfolien, beliebig behandelten Papieren od. dgl. im breiten Zustand in Behandlungsbäder.
EP0154031A1 (de) Verfahren zum Schrumpffreimachen von Wollfasern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2425190C2 (de) Transportwalzenpaar in einer Durchlauf-Entwicklungseinrichtung für Filmmaterial
DE638406C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Leimen von Papier
DE344352C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von Filmbaendern
DE850287C (de) Verfahren und Vorrichtung zur fortlaufenden, spannungslosen Nassbehandlung von Gewebebahnen
DE271314C (de)
DE3224770A1 (de) Flottendurchsatzeinrichtung fuer die veredelung von materialbahnen
DE2444123A1 (de) Vorrichtung zum nassbehandeln von spannungslos gefuehrtem gut
DE2203795A1 (de) Fluessigkeitsauftragsvorrichtung
DE484503C (de) Vorrichtung zum Kuehlen und Befeuchten von Papierbahnen
DE371234C (de) Verfahren zur Trennung schwer zerlegbarer Fluessigkeitsgemische, wie Emulsionen u. dgl.
DE547630C (de) Jigger mit dreieckartiger Anordnung der Fuehrungswalzen im Trog
DE1817912A1 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen aufbringen einer behandlungsfluessigkeit, insbesondere einer faerbefluessigkeit, auf ein bahnfoermiges gut, insbesondere textilgut
DE2360310C2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln von bahnförmigem Textilgut
DE291393C (de)
DE593701C (de) Vorrichtung zum Pergamentieren, Streichen, Kleben oder zur aehnlichen Behandlung von einer oder mehreren Papier- oder Gewebebahnen
DE1760851C3 (de) Vorrichtung zum Behandeln von losen Fasern, endlosen Fadenscharen oder bahnf örmigen Textilgütern
DE506978C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Nassbebandeln von Garnen, insbesondere Kunstseide
DE1810361C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufbringen einer Behandlungsflussigkeit, insbesondere einer Farbeflussigkeit, auf ein bahnförmiges Gut, insbesondere Tex tilgut
DE1460353A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Nassbehandeln von Textilgut
DE521765C (de) Verfahren zur Herstellung biegsamer, durchsichtiger Folien
AT120540B (de) Apparat zur Aufbringung eines Überzuges bzw. einer dünnen Flüssigkeitsschichte auf Flächen, insbesondere auf flachen langen Streifen aus flexiblem, dünnem Material.