AT115819B - Selbsttätiges Absperrventil für an Vakuumpumpen angeschlossene Vakuumleitungen. - Google Patents

Selbsttätiges Absperrventil für an Vakuumpumpen angeschlossene Vakuumleitungen.

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AT115819B
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Fritz Ing Leuchtag
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Fritz Ing Leuchtag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbsttätiges Absperrventil für an Vakuumpumpen angeschlossene Vakuumleitungen. 



   Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges Absperrventil für Saugleitungen, die an Vakuumpumpen mit Öl als   Dichtungsflüssigkeit   angeschlossen sind, und dient dazu, die Leitung sofort selbssttätig abzusperren, wenn aus irgendeinem Grunde die Saugwirkung der Vakuumpumpe aufhört, um so das   Rücksteigen   von Öl in die zu entlüftenden Räume zu verhindern. 



   In allen Betrieben, die mit Vakuum ölpumpen arbeiten, insbesondere in Fabriken zur Erzeugung von Glühlampen, Leueht-und Röntgenröhren, hat sich   der Belstand   ergeben, dass beim Versagen des Pumpenantriebes infolge Kurzschlusses des Motors, Abreissen des Treibriemens usw. Öl unter dem atmosphärischen Druck in die Saugleitungen eindringt und sie unbrauchbar macht, bevor es noch möglich ist, den Haupthahn dieser Leitungen zu schliessen. Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird bei Aussetzen der Saugwirkung die Leitung augenblicklich und zuverlässig selbsttätig abgesperrt, so dass der erwähnte Übelstand mit Sicherheit vermieden wird. 



   Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, ein Kolbenventil so auszubilden, dass beim Rücksteigen von Drucköl aus der Vakuumölpumpe in die Ventilkammer der   Öldruck   auf die Bodenfläche des an den Kammerwänden geführten Kolbenventils die sofortige Schliessung des Ventils bewirkt, bevor noch das Öl durch eine Reihe von Öffnungen, durch die bei normalem Betrieb die abgesaugte Luft strömt, in die Saugleitung gelangen und diese unbrauchbar machen kann. 



   Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung und eine schematische Erläuterung ihrer Wirkungsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt durch das Ventil in offener Stellung, Fig. 2 einen lotrechten Schnitt durch dasselbe in geschlossener Stellung. Fig. 3 zeigt schematisch den Einbau des Ventils. Die Fig. 4 und 5 stellen die Verteilung des Luftstromes bzw. des Öldruckes im Ventil dar. 



   Die Ventilkammer besteht aus zwei zylindrischen Räumen 1 und 2 mit verschiedenen Durchmessern ; an den Raum 1 mit kleinerem Durchmesser ist die Pumpe, an den Raum 2 mit grösserem Durchmesser die zu dem zu entlüftenden Gegenstand führende Leitung angeschlossen. Der Kolben 3 besteht aus einem Hohlkörper, der mittels Flanschen 4, 4'in der Bohrung von 1 geführt ist, in den das rüeksteigende   Drucköl   durch 5 bequem Zutritt hat. In den Raum 2 der Ventilkammer ragt der mit einem Rand 6 versehene Flansch 7 des Ventilkolbens, welcher Flansch einen grösseren Durchmesser als die Bohrung von 1 besitzt, ohne aber die Seitenwände von 2 zu berühren. Die Flanschen 4,4'besitzen achsparallele Bohrungen 11, der Rand 6 radiale, verhältnismässig enge Bohrungen 8.

   Die obere   Deckfläche   10 des Raumes 2, die die Sitzfläche des Ventilkolbens 3 bildet, ist geschliffen und-mit einer Ölhaut bedeckt, um den Abschluss vollständig dicht zu machen. Bei geöffneter Stellung des Ventils sitzt der Kolben 3 mit dem Rande 6 auf der durch die untere   Deckfläche   des Raumes 2 gebildeten Rast 9 auf. Zweckmässig wird die Ventilkammer aus zwei Gusskörpern gebildet, deren Stossfuge im Raum 2 liegt. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wenn die Pumpe richtig arbeitet, ruht der Rand 6 des   Kolbenflansches   7 auf der Rast 9, so dass die Luft aus der Saugleitung durch die Bohrungen 8 des Randes 6 und die Bohrungen 11 der Flanschen 4, 4' zur Pumpe abgesaugt werden kann (Fig. 1 und 4). Dringt jedoch Drucköl von der Pumpe her in die Ventilkammer 1 ein, dann gelangt es zuerst durch 5 in den Hohlraum des Kolbenventils 3, drückt dessen Flansch 7 an die   Sitzfläche   im Raum 2 und verschliesst die Saugleitung (Fig. 2 und 5).

   Die   Schluss-   bewegung des Kolbens 3 erfordert eine gewisse Zeit, während der geringe Mengen des rücksteigenden Öles durch die zum Absaugen der Luft notwendigen   Dnrchlassöffnungen   11, 8 in die Saugleitungen eindringen und dieselben insbesondere für die   Entlüftung'von elektrischen Leuchtröhren   unbrauchbar 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Anordnung des Absperrventils A zwischen der Pumpe P und dem Haupthahn H der zu entlüftenden Leitung L dargestellt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätiges Absperrventil für an Vakuumpumpen angeschlossene Vakuumleitungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein hohlzylindrischer, an der Pumpenseite offener Ventilkolben mit Flanschen derart versehen ist, dass einige dieser Flanschen (4,   4')   zur Führung dienen und in der Achsenrichtung aufeinanderfolgend angeordnet sind und ein weiterer Flansch (7) am oberen Teile des Kolbens so angebracht ist, dass zwischen diesem und der Wand des Kolbengehäuses ein entsprechender Zwischenraum gelassen ist, um den Durchgang der Luft oder Flüssigkeit zu gestatten, wobei die als Führung dienenden Flanschen (4, 4') mit in der Achsenrichtung verlaufenden Bohrungen (11) und der Flansch (7) am oberen Kolbenteil mit radialen Bohrungen   (8)   versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Absperrventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus zwei gleichachsigen, zylindrischen Kammern (1, 2) verschiedenen Durchmessers besteht, wobei der durch sie gebildete EMI2.2 EMI2.3
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2476434A (en) * 1946-02-27 1949-07-19 Ferdinand J Spang Float valve
US2544476A (en) * 1944-08-10 1951-03-06 John Venning & Company Ltd Air or gas relief valve
US2895500A (en) * 1955-08-30 1959-07-21 Barnett Harry Metering valve
DE3515573A1 (de) * 1984-05-04 1985-11-07 MKS Instruments, Inc., Burlington, Mass. Hochgeschwindigkeitsrueckschlagventileinrichtung zum schutz von druckwandlern und dergleichen

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