DE435285C - Kolbenpumpe - Google Patents

Kolbenpumpe

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DE435285C
DE435285C DES70628D DES0070628D DE435285C DE 435285 C DE435285 C DE 435285C DE S70628 D DES70628 D DE S70628D DE S0070628 D DES0070628 D DE S0070628D DE 435285 C DE435285 C DE 435285C
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    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/06Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts for liquids near their boiling point, e.g. under subnormal pressure
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    • F04B5/02Machines or pumps with differential-surface pistons with double-acting pistons
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    • F04B53/06Venting
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    • F04B53/16Casings; Cylinders; Cylinder liners or heads; Fluid connections
    • F04B53/162Adaptations of cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenpumpe. Vorliegende Erfindung betrifft eine Kolbenpumpe zum Absaugen einer Flüssigkeit unter einem Druck, der dem des gesättigten Dampfes bei der gegebenen Temperatur nahe liegt, und zwar eine Pumpe der üblichen Art, bei der die Zuflußöffnung für die Flüssigkeit am Ende des Kolbenhubes gleichzeitig mit einer Ausgleichöffnung freigelegt wird, die mit einem Raum in Verbindung steht, in welchem ein höchstens der Spannung des gesättigten Dampfes entsprechender Druck herrscht.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine verbesserte Ausbildung einer solchen Pumpe zum Zwecke eines systematischen Absonderns der in der Flüssigkeit gelösten oder damit gemischten Gase. Gemäß der Erfindung wird der Kolben so angeordnet, daß er nur einen Bruchteil des Fassungsraumes des Pumpenkörpers ausfüllt, und gleichzeitig werden die Druckventile des Pumpenkörpers soweit wie möglich von der Zuflußöffnung angebracht. Infolge dieser Anordnung kann die Flüssigkeif im Pumpenkörper eine genügend lange Zeit verbleiben, um sie so lange unter Saug-' spannung zu halten, wie es für eine vollständige Entgasung erforderlich ist.
  • Um den Abfluß der Gase zu erleichtern und die Bildung von Gastaschen im oberen Teil des Pumpenkörpers zu verhüten, werden vorzugsweise die Zuflußöffnung und die dem Abfluß der Gase dienende Ausgleichöffnung an der höchsten Stelle des Pumpenkörpers angebracht.
  • Es ist auch empfehlenswert, die Druckventile in so tiefer Lage anzubringen, daß der über ihnen liegende Teil des Fassungsraumes des Pumpenkörpers größer ist als das Volumen des Kolbens, so daß die Ventile während des Saughubes dauernd in die Flüssigkeit eingetaucht bleiben.
  • Endlich kann man zur Sicherung einer guten Wirkung einen als Regler dienenden Windkessel in der Abflußleitung für die durch die Ausgleichöffnung abströmenden Gase anordnen und gegebenenfalls kann zwischen der Ausgleichöffnung und dem mit ihr in Verbindung stehenden Behälter eine Verdichtungsvorrichtung eingeschaltet sein, die in dem Pumpenkörper bei freigelegter öffnung einen Druck erzeugt, der unterhalb des in dem betreffenden Behälter herrschenden Druckes liegt.
  • Verschiedene Ausführungsformen der Erfindung sind beispielsweise auf beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt die Anwendung der Vorrichtung auf eine einfach wirkende Pumpe, Abb.2 auf eine doppelt wirkende Pumpe mit wagerechtem Tauchkolben, die Abb. 3 und 4. auf eine Pumpe mit vertikalem Differentialtauchkolben.
  • Die Abb. 5 und 6 betreffen eine Ausführungsform der Vorrichtung für den Fall, daß der Behälter eine Flüssigkeit enthält, die unter einem geringeren Druck als dem Atmosphärendruck steht.
  • Abb.7 ist eine fernere Ausführungsform, bei welcher am Ende des Kolbenhubes ein Druck erzeugt wird, der niedriger ist als der des Flüssigkeitsbehälters.
  • Die Ausführungsform entsprechend Abb. 8 kennzeichnet sich durch den Wegfall der Einlaßventile.
  • Bei der Ausführungsform entsprechend Abb, i bezeichnet i den Behälter, aus welchem die Flüssigkeit unter den erwähnten Bedingungen herauszufördern ist. Der Flüssigkeitsstand ist mit 2 bezeichnet.
  • Die Pumpe ist bekannter Art, d. h. mit einfach wirkendem Tauchkolben, wobei das Entleeren der Flüssigkeit durch die hin und her gehenden Bewegungen eines vollen Kolbens 4 in einem Zylinderraum 5 bewirkt wird. Der Zylinderraum ist mit einem Saugventil 6 versehen, welches durch die Leitung 7 mit dem Behälter i in Verbindung steht, und mit einem Rückschlagventil8. In der Wandung des Zylinders 5, in Nähe der Stopfbuchse, ist eine halbkreisförmige Zuflußöffnung g vorgesehen, deren Ränder sich dicht an den Kolben 4 anlegen und die am Ende des Hubes freigelegt wird. Ein Rohr io schließt diese Öffnung an die Flüssigkeitsleitung 7 an. Andererseits ist in der Wandung des Pumpenkörpers 5 gegenüber der Öffnung g eine Austrittsöffnung i i- angebracht, die mit dem Behälter i durch ein Leitungsrohr i2 verbunden ist. Letzteres mündet über dem ursprünglichen Flüssigkeitsstande 2 in den Behälter i aus. Auch die Ränder dieser Öffnung i i schließen sich dicht an den Kolben 4. Die Arbeitsweise ist folgende: Der Kolben 4 bewegt sich durch einen beliebigen Antrieb aus seiner äußersten Linksstellung, die gestrichelt auf der Zeichnung angegeben und mit 4' bezeichnet ist, nach rechts im Sinne des Pfeiles F. Die aus dem Behälter i übertretende Flüssigkeit hebt die Klappe 6 und tritt in den Zylinderraum 5, den sie aus den oben angedeuteten Gründen (teilweise Verdampfung, Mitreißen von Gasbläschen, Lufteintritt) nicht vollständig ausfüllt.
  • Sobald der Kolben in seine Endstellung bei 4 angelangt ist, gibt er gleichzeitig die Öffnungen g und i i frei. Der in dem Reservoir i befindliche Druck geht in den Zylinderraum 5 über infolge der Rohrverbindung 12, und die Flüssigkeit fließt frei durch das Rohr io durch die Öffnung g ab nach dem Gesetz der kommunizierenden Röhren, ohne daß es einer besonderen Saugwirkung bedarf. Die in dem Raum 5 enthaltenen Gase und Dämpfe treten frei durch das Rohr 1a in den Behälter i über. Wenn der Raum 5 auf diese Weise mit Flüssigkeit angefüllt ist, so geht der Kolben aus der Stellung 4 in die Stellung 4' zurück, drückt die Flüssigkeit in bekannter Weise durch das Ventil 8, worauf der Vorgang in derselben Weise sich ununterbrochen wiederholt. Der Kolben der Pumpe könnte, statt wagerecht angeordnet zu sein, auch senkrecht stehen. In diesem Falle werden die Einflußöffnungen und die Austrittsöffnungen für die Gase und Dämpfe an dem oberen Ende des Zylinders angebracht.
  • Handelt es sich um eine doppelt wirkende Pumpe mit wagerechtem Tauchkolben (Abb.2), so besteht der Pumpenkörper aus einem Raum 13, welcher durch eine Zwischenwand 16 in zwei Abteile 14 und 15 abgetrennt wird. Ein doppelt wirkender Tauchkolben 17 geht durch die Zwischenwand 16 dicht hindurch und wird durch eine Stange 18, die durch die Stopfbuchse ig geht, in Bewegung gesetzt, Der Pumpenkörper 13 trägt zwei Saugklappen 2o und 2,1, welche durch die Leitung 22 mit dem 'Behälter 23 verbunden sind; und ferner zwei Druckklappen 24 und 25. Die Einfüllöffnungen für die Flüssigkeit befinden sich bei 26 Lund 27 zu beiden Seiten der Zwischenwand, und zwar am Boden des Pumpenkörpers. Die Gase und Dämpfe entweichen im oberen Teil durch die Öffnungen 28 und 29, welche den Kanälen 26 und 27 gegenüberliegen und durch die Leitung 30 mit dem Behälter 23 in Verbindung stehen. Die Ränder der Kanäle 26 und 27 sowie der Öffnungen 28 und 2g legen sich dicht gegen den Kolben. Die Arbeitsweise entspricht im wesentlichen der vorgenannten, nur daß sie doppelt wirkt. Die beiden Enden des Kolbens 17 geben abwechselnd am Ende jedes Hubes entweder die Öffnungen 26 und 28 oder 27 und 29 frei.
  • Die Abb. 3 und 4 zeigen eine Anwendung des Gegenstandes der Erfindung auf eine Pumpe mit senkrechtem Tauchdifferentialkolhen. Der Pumpenkörper 3 i wird durch eine wagerechte Zwischenwand 34 in zwei übereinanderliegende Abteile 32 und 33 getrennt. Durch die Zwischenwandung geht der Tauchkolben 35-36 hindurch, der zwei Teile verschiedenen Durchmessers besitzt, die so berechnet sind, daß das Volumen des schwächeren Teiles 36 die Hälfte des Volumens des breiteren Teiles 35 ausmacht. Der Teil 36 geht durch die Stopfbuchse 37 hindurch.
  • Die Saugöffnung 38 sowie die Austrittsöffnung 39 für die Gase und Dämpfe liegen in dem Raum 32 an der Zwischenwand 34. Die Ränder der Öffnungen 38 und 39 legen sich dicht an den erweiterten Teil35 des Kolbens. Der Raum 32 ist mit einer Saugklappe 4o ausgestattet, welche durch ein Rohr 41 die Verbindung mit dem Behälter 42 herstellt.
  • Die Leitung 41 steht andererseits durch ein Rohr 43 mit der Öffnung 38 in Verbindung. Der Raum 33 trägt eine Druckklappe 44 und eine Klappe 45, welche den Raum 33 durch die Leitung 46 mit dem Raum 32 in Verbindung setzt. Eine Leitung 47 verbindet die öffnung 39 mit dem Reservoir 42.
  • Wenn der Kolben 35-36 aus seiner tiefsten Stellung entsprechend Abb. 4 nach oben geht, so beginnt die Füllung durch die Klappe 40. Hierauf, wenn die Einfüllöffnung 38 und die Austrittsöffnung 39 freiliegen, fließt die Flüssigkeit durch die Öffnung 38 zu, während die Gase und Dämpfe durch die Öffnung 39 austreten. Wenn der Kolben wieder nach unten geht, so hebt sich die Klappe 45, und die Flüssigkeit wird aus der unteren Kammer 32 fortgedrückt. Wenn aber der Kolben am unteren Ende seines Hubes angelangt ist (Abb. 4), so steht der Teil 36 des Kolbens in der Kammer 33, und demnach ist die Hälfte des ursprünglichen Inhalts von 32 von 33 aufgenommen worden, während die andere Hälfte durch die Klappe 44 hinausgedrängt worden ist. Wenn der Kolben wieder hochgeht, wiederholen sich dieselben eben beschriebenen Erscheinungen in der Kammer 32, wobei die zweite Hälfte des Zylinderinhalts von 33 durch die Klappe 44 nach außen gedrückt wird. Wenn in dem Flüssigkeitsbyehälter ein Druck herrscht, dei- niedriger ist als der Atmosphärendruck, so muß selbstverständlich eine Vorrichtung an demselben angebracht werden, um die nicht kondensierbaren Gase herauszuschaffen. Hierzu eignet sich die in Abb.5 dargestellte Einrichtung. Das Auslaßrohr 48 für die Gase und Dämpfe verbindet den Pumpenkörper 49 mit dem Behälter 5o; in dasselbe mündet das Rohr 5 1 eines Absaugers 52 für die unkondensierbaren Gase und verhindert, daß die austretenden Gase zum Behälter 5o gelangen, was für die darin stattfindenden Vorgänge schädlich wäre.
  • Man kann auch einen Absauger beliebiger Art 53 für die unkondensierbaren Gase verwenden, der beispielsweise durch das Rohr 5.4 an die Öffnung 55 der Pumpe 56 angeschlossen ist (Abb. 6). Bei beliebigem Druck in dem Flüssigkeitsbehälter kann es von Vorteil sein, um den zur Ansaugung nötigen Flüssigkeitsdruck zu verringern, am Ende des Hubes- in dem Pumpenkörper einen niedrigeren Druck bestehen zu lassen als im Flüssigkeitsbehälter. Zu diesem Zwecke wird das Rohr 57 (Abb. 7), durch das die Gase und Dämpfe am Ende des Hubes aus dem Pumpenkörper 58 abfließen, zu einem Apparat 59 geführt. Der Apparat kann ein Ventilator, ein Wasser- oder Dampfstrahlgebläse beliebiger Art sein, welches die Gase und Dämpfe absaugt und in der Pumpe 58 einen Druck herstellt, der niedriger ist als der ,des Gefäßes 6o. Dieses erleichtert den Eintritt der Flüssigkeit durch die Einlaßöffnung 61 und vermindert die zu diesem Zweck nötige Druckhöhe der Wassersäule. Der Saugapparat 59 preßt die Gase und Dämpfe entweder bei 62 in den Behälter 6o oder bei 63 oder an einer beliebigen anderen Stelle nach außen. Ein Behälter 64 von geeignetem Fassungsraum kann vor den Saugapparat 59 angeordnet werden, um als Regler zu dienen. Bei den Ausführungsformen, die beispielsweise in den Abb. 5, 6 und 7 dargestellt sind, entspricht die Pumpe derjenigen von Abb. z ; jedoch sind die angegebenen Vorrichtungen auch für die Pumpen der Abb. 2 und 3 anwendbar. Bei allen diesen Ausführungsformen können die Saugventile der Pumpe in Wegfall kommen. In diesem Falle füllt sich der Pumpenkörper vollständig durch die Einlaßöffnung. Die Vorrichtung kann in diesem Falle dazu verwendet werden, um außer dem Eintritt der Flüssigkeit gleichzeitig auch den Austritt der Gase, die in dieser Flüssigkeit vor ihrem Durchtritt durch die Pumpe in Lösung sich befanden, zu bewirken.
  • Betrachtet man eine Pumpe, die mit der voraufbeschriebenen Einrichtung ausgestattet ist und bei der die Saugventile in Wegfall kommen, so sieht man, daß der Kolben bei seinem Saughub das Volumen eines vollständig geschlossenen und mit Flüssigkeit gefüllten Raumes vermehrt und infolgedessen eine Druckverminderung erzeugt, welche die Bildung von Dampf und die Entwicklung von Gas, die in der Flüssigkeit enthalten sind, begünstigt. Dämpfe und Gase sammeln sich im oberen Teil über einer freien Flüssigkeitsoberfläche und füllen einen Raum aus, der am Ende des Kolbenhubes dem Volumen des Kolbens entspricht. Wenn der Kolben die Zufluß- und die Gasaustr ittsöffnung freilegt, füllt sich der Pumpenkörper, und- die von der Flüssigkeit abgeschiedenen Gase und Dämpfe treten aus.
  • Der Pumpenkörper muß einen genügend großen Fassungsraum besitzen, damit die Flüssigkeit eine geraume Zeit darin verweilt und sich vollständig entgasen kann. Zum selben Zwecke müssen das oder die Druckventile möglichst weit ab von der Zuflußöffnung für die Flüssigkeit liegen. Andererseits müssen diese Ventile tief genug angebracht sein, daß sie ständig unterhalb der freien Flüssigkeitsoberfläche liegen. Vorsorglich wird man die Gasaustrittsöffnung an höchster Stelle des Pumpenkörpers anbringen, damit die Gase - vollständig austreten und kein Gassack zurückbleibt, der infolge der großen Abmessungen des Pumpenkörpers sich sonst leicht bilden könnte.
  • Abb.8 zeigt beispielsweise, in welcher Weise die Erfindung ausgeführt werden kann. Die hier dargestellte Pumpe besitzt einen schräg angeordneten, einfach wirkenden Kolben. Der volle Kolben 64 nimmt eine zwischen der Senkrechten und der Horizontalen liegende Zwischenstellung ein und dringt in einen Raum 65, dessen Gesamtvolumen ein Mehrfaches des Kolbens ist. Die Pumpe besitzt eine Zuflußöffnung 66 und eine Austrittsöffnung 67 für die Gase und Dämpfe, wie die voraufgegangen beschriebenen Apparate. Das Druckventil 68 liegt so tief, daß der Teil des Raumes 65 oberhalb der durch den Scheitel der Klappe gehenden Horizontalebene H-H etwas größer ist als das Volumen des Kolbens; es liegt möglichst weit von der Zuflußöffnung 66 ab. Die Arbeitsweise ist dieselbe wie die schon beschriebene. Eine auf diese Weise ausgestattete Pumpe erfüllt in bester Weise die an sie gestellten Anforderungen. Infolge ihres Baues selbst befindet sich die Austrittsöffnung für die Gase an höchster Stelle des Pumpenkörpers.
  • Es kann eine ähnliche Einrichtung auch bei Pumpen nach Abb. i, 2 und 3 getroffen werden.
  • Vorstehende Beschreibung hat keinerlei beschränkende Bedeutung, und im besonderen kann man, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten, den Bau der Pumpen in beliebiger Weise verändern, vorausgesetzt nur, daß der Kolben bei seinen Huben oder bei beiden Huben eine Zuflußöffnung und eine Austrittsöffnung für die Gase und Dämpfe freigibt und in der genannten Weise arbeitet.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHP: i. Kolbenpumpe zum Absaugen einer Flüssigkeit unter einem Druck, der dem des gesättigten Dampfes bei der gegebenen Temperatur nahe liegt, und zum systematischen Absondern der in der Flüssigkeit gelösten oder damit gemischten Gase, bei der die Zuflußöffnung für die Flüssigkeit am Ende des Kolbenhubes gleichzeitig mit einer Ausgleichöffnung freigelegt wird, die mit einem Raum in Verbindung steht, in welchem ein höchstens der Spannung des gesättigten Dampfes entsprechender Druck herrscht, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben nur einen Bruchteil des Fassungsraumes des Pumpenkörpers ausfüllt, dessen Druckventile soweit wie möglich' von der Zuflußöffnung liegen, damit die Flüssigkeit im Pumpenkörper eine genügend lange Zeit verbleibt, um sie so lange unter Saugspannung zu halten, wie es für eine vollständige Entgasung erforderlich ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuflußöffnung und die dem Abfluß der Gase dienende Ausgleichöffnung an der höchsten Stelle des Pumpenkörpers angebracht sind und daß die Achse des sie am Ende seines Saub hubes freilegenden Kolbens geneigt ist, zum Zwecke, den Abfluß der Gase zu erleichtern und die Bildung von Gastaschen im oberen Teil des Pumpenkörpers zu verhüten.
  3. 3. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckventile in so tiefer Lage angebracht sind, daß der über ihnen liegende Teil des Fassungsraumes des Pumpenkörpers größer ist als das Volumen des Kolbens, so daß die Ventile während des Saughubes dauernd in die Flüssigkeit eingetaucht bleiben. q..
  4. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein als Regler dienender Behälter (6q.) in der Abflußleitung für die durch die Ausgleichöffnung abströmenden Gase angeordnet ist.
  5. 5. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Ausgleichöffnung und dem mit ihr in Verbindung stehenden Behälter eine Verdichtungsvorrichtung (59) angeordnet ist, die in dem Pumpenkörper bei freigelegter öffnung einen Druck erzeugt, der unterhalb des in dem betreffenden Behälter herrschenden Druckes liegt.
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