AT110219B - Nasser Gasmesser mit Schiebersteuerung. - Google Patents

Nasser Gasmesser mit Schiebersteuerung.

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AT110219B
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Wilhelm Simon
Albert Ing Turek
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Wilhelm Simon
Albert Ing Turek
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  Nasser Gasmesser mit Sciieberstellerung. 



   Die   Erfindung bezieht sieh   auf nasse Gasmesser mit Sehiebersteuerung, u. zw. jener Art, bei welcher je eine oder mehrere   ineinandergeschachtelte Messgloeken   in zwei   getrennten Messkammern senkrecht   geführt werden. Die Erfindung besteht in der besonderen Anordnung der   Führungsvorriehtung   für die   Messgloeken   sowie in der Ausgestaltung des Schieberantriebs und des Gasmessergehäuses. 



   Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1-3 verschiedene Anordnungen der   Messglockenführung   und Fig. 4 den   Schieberantrieb.   In Fig.   Ï-8   ist der Einbau der Glocken und der Schieber und die Ausbildung des Gasmessergehäuses in verschiedenen Schnitten dargestellt. 



     Nach Fig. l   ist in jeder der zwei Messkammern je eine Glocke untergebracht. Die Glocke 1 wird durch ein Gelenkparallelogramm   2-2 geführt, welches   innerhalb der Glocke liegt und in die Sperrflüssigkeit taucht. Die Entlastung geschieht durch ein ebenfalls im Innern der Glocke angeordnetes Gegengewicht 3. 



  Zur Hubbegrenzung dienen eine Kurbel 4 und eine Schubstange 5. 
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 kammer untergebracht, die sieh gegenseitig entlasten. Die äussere Glocke G und die innere Glocke g sind an den entgegengesetzten Enden zweier gleichlanger   doppelarmiger Hebel < -h angelenkt.   Das Gestänge muss hiebei zwischen äusserer und innerer Glocke untergebracht werden, was einen, wenn auch geringen, Verlust an messender Fläche verursacht. Das Gestänge kann aber auch ganz ins Innere verlegt werden, wenn nach Fig. 5 ein Bügel b von der äusseren Glocke her ins Innere der Innenglocke geführt wird ; die beiden Glocken können dann   beinahe gleich gross   gehalten werden. 



   Nach Fig. 3 ist die einseitige   Aufhängung der Glocken   vermieden. Das Gelenkparallelogramm h-h ist verdoppelt, es sind zwei Bügel b verwendet. Die   Zwischenhebel s sind nötig, um den   Haupthebeln h freies Ausschwingen zu gewährleisten. 



   Die Anordnung von zwei ineinandergeschachtelten Glocken hat den Vorteil der hohen Raumaus- 
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 Druckunterschied zwischen Eingang-und Ausgangseite. 



   Die senkrecht geführten   Messglocken   schneiden die Sperrflüssigkeit mit scharfen Kanten, geben also kleinen Widerstand. Durch das senkrechte Ansteigen sind die Messräume gegenüber Glocken, die um wagrechte Achsen schwingen, vollständig ausgenutzt. Die   Gasverdrängung   ist nur von der Grösse des   Gloekenhubes   abhängig, die Messgenauigkeit bleibt also auch bei Absenken des Flüssigkeitsspiegels oder schiefer Aufstellung unverändert gleich. Die   Führungseinriehtung   der Glocken wird dadurch, dass sie dauernd in die Sperrflüssigkeit taucht, geschmiert. 



   Die Gasverteilungsschieber werden durch ein Getriebe gesteuert, welches in seiner Wirkung dem Idealfall einer plötzlich wirkenden Umsteuerung nahekommt (Fig. 4). Ein doppelarmiger Hebel mit den Armen B mit einem Gleitschlitz und D wird durch die Glocke mittels des Zapfens A zum Schwingen gebracht und treibt seinerseits den zweiarmigen Hebel E an, welcher in einer von den Messräumen getrennten Kammer aus der Sperrflüssigkeit austaucht und den Schieber hin und her bewegt. 



   Bei dem sowohl die beschriebene   Glockenanordnung   als auch die Schiebersteuerung nach Fig. 4 aufweisenden Gasmesser nach Fig. 5-8 ist das Gehäuse in zwei   Messkammern 7   und eine Zwischenkammer II unterteilt, welche wieder durch Kanäle in Kammern III und   IV   zerlegt ist. Die Kammer   III   ist unten durch die Sperrflüssigkeit, oben durch die Wand d abgeschlossen und daher gasfrei. Sie enthält 

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 das Zählwerk. Dieses wird durch eine senkrechte Welle a angetrieben, die von der Kurbelwelle w getrieben wird. Diese Anordnung macht eine Stopfbüchse überflüssig, beseitigt somit die Ursache von Reibungsverlusten und die Gefahr der Undichtheit. Die Kammer IV ist mit dem Schieberraum V, der mit Gas von der Eingangseite erfüllt ist, in freier Verbindung.

   In ihr tauchen die Hebel E aus der Flüssigkeit auf. Sie treiben die Schieber S an, die auf dem von den Kanälen   i,   gebildeten Rost gleiten. Die Steuerung wird durch den Hebel H in Bewegung gesetzt, welcher an die innere Glocke g angeschlossen ist. Die   Kanäle     E's leiten   den Gasstrom zwischen die Messglocken, die Kanäle   Kj   führen unter die inneren 
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 werden also gleichzeitig gesteuert. 



   Ist einer der beiden Schieber in der Stellung nach Fig. 5, so strömt durch   E   und   E3   Gas ein, die beiden Glocken werden gegeneinander gedrückt und das zwischen ihnen enthaltene, bereits gemessene
Gas entweicht durch den   Kanal Ks   unter der Muschel des Schiebers in den Ausgang. Die Rohre R leiten das Gas in den Ausgangsstutzen. Die Bewegung der Glocken beider Kammern wird mit einer Phasenverschiebung durch die Schubstangen auf die   Kurbelwelle M)   übertragen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Nasser Gasmesser mit Schiebersteuerung, bei welchem je eine oder mehrere ineinandergeschachtelte Messglocken in zwei getrennten Messkammern senkrecht geführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung unter-und innerhalb der Messglocken ausschwingt und vollständig in die Sperrflüssigkeit taucht.

Claims (1)

  1. 2. Gasmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieberantrieb aus zwei doppelarmigen Hebeln besteht, von welchen je ein Arm mit einem geradlinigen Gleitschlitz versehen ist und wobei der eine der Hebel durch einen fest mit der Glocke verbundenen Zapfen angetrieben wird, welcher in dem Schlitz dieses Hebels gleitet, während das freie Ende dieses Hebels mit einem Zapfen in den Schlitz des zweiten Hebels eingreift, der mit der Schieberstange verbunden ist.
    3. Gasmesser nach Anspruch 1 oder 2, dessen Gehäuse durch zwei unter die Sperrflüssigkeit tauchende Wände in zwei Messkammern und eine Zwischenkammer geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenkammer in zwei Räume unterteilt ist, von denen der eine mit dem darüber angeordneten Schieberraum in freier Verbindung ist und das Steuergestänge aufnimmt, während der zweite zur gasfreien Unterbringung des Zählwerks dient.
AT110219D 1926-09-22 1926-09-22 Nasser Gasmesser mit Schiebersteuerung. AT110219B (de)

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