EP3976868B1 - Heizvorrichtung zum erwärmen eines laufenden fadens - Google Patents

Heizvorrichtung zum erwärmen eines laufenden fadens

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EP3976868B1
EP3976868B1 EP20728479.5A EP20728479A EP3976868B1 EP 3976868 B1 EP3976868 B1 EP 3976868B1 EP 20728479 A EP20728479 A EP 20728479A EP 3976868 B1 EP3976868 B1 EP 3976868B1
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EP
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thread
inlet
guide
heating
heating device
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Stefan Conrad
Philip JUNGBECKER
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • D02J13/001Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass in a tube or vessel
    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02JFINISHING OR DRESSING OF FILAMENTS, YARNS, THREADS, CORDS, ROPES OR THE LIKE
    • D02J13/00Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass
    • D02J13/003Heating or cooling the yarn, thread, cord, rope, or the like, not specific to any one of the processes provided for in this subclass by contact with at least one stationary surface, e.g. a plate

Definitions

  • the inlet thread guide together with a feed thread guide located upstream in the thread path, forms a feed plane for the thread that forms an angle of ⁇ 180° with the thread path between the guide element and the inlet thread guide. This allows for a defined wrap around the inlet thread guide, which stabilizes the thread inlet to the guide element.
  • an inlet thread guide 15 is arranged in an enlarged section of the passage channel 10.1.
  • the inlet thread guide 15 is formed by a guide ring 20 having an inner diameter larger than an inner diameter of the support tube 2.
  • the inlet thread guide 15 has a contact surface 28, which, together with a running surface 29 at the tube end 13 of the heating tube 3, defines a thread running plane 18. This allows a thread 30 to be guided tangentially into the heating tube 3.
  • the feed thread guide 16 is integrated within a guide tube 17 that is connected to the passage channel 10.1 of the inlet adapter 10.
  • the guide tube 17 and the passage channel 10.1 of the inlet adapter 10 together with the annular Inlet thread guide 15 has a passage, in particular to allow the suction of a thread.
  • the transitions and in particular the size of the guide ring 20 are designed such that a thread end can be guided into the interior of the heating tube 3 by a suction flow.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Heizvorrichtung zum Erwärmen eines laufenden Fadens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine gattungsgemäße Heizvorrichtung ist beispielsweise aus der WO 2004/050968 A1 bekannt. Weitere relevante Information findet sich auch in dem Dokument DE 18 17 084 A1 .
  • Derartige Heizvorrichtungen zum Erwärmen eines laufenden Fadens werden vorzugsweise in Textilmaschinen eingesetzt, um einen vorzugsweise synthetischen Faden auf eine vorbestimmte Temperatur zu erwärmen. So ist es beim Texturieren von synthetischen Fäden bekannt, dass innerhalb einer Texturierzone derartige Heizvorrichtungen benutzt werden, um einen mit einem Falschdrall versehenen multifilen Faden auf eine Temperatur zu erwärmen, die im Bereich der Glasübergangtemperatur liegt. Darüberhinaus werden derartige Heizvorrichtungen zum Abbau von inneren Spannungen des Fadens genutzt. Damit lassen sich beispielsweise sehr schrumpfarme synthetische Fäden erzeugen.
  • Bei der bekannten Heizvorrichtung ist in einem Trägerrohr ein Führungselement als Einsatz beispielsweise ein Heizröhrchen gehalten, durch welche ein Faden geführt ist. Das Trägerrohr wird von außen durch eine Wärmeträgerflüssigkeit beheizt. Das Trägerrohr ist wärmeleitend ausgebildet und erwärmt somit den Einsatz bzw. das Heizröhrchen im Innern des Trägerrohres. Der Faden wird mit Kontakt durch das Heizröhrchen geführt, wobei das Heizröhrchen mit einer Krümmung ausgeführt ist. Somit wird ein ständiger Kontakt des Fadens sichergestellt.
  • Für den Fadeneinlauf ist einem Heizeinlass ein Einlassfadenführer zugeordnet. Ebenso ist einem Heizauslass der Heizvorrichtung ein Auslassfadenführer zugeordnet. Durch den Einlassfadenführer und den Auslassfadenführer ist eine definierte Fadenführung gewährleistet, um möglichst eine gesamte Kontaktlänge des Heizröhrchens zur Temperierung des Fadens nutzen zu können. Insoweit sind der Einlassfadenführer und der Auslassfadenführer mit möglichst kurzem Abstand am Heizeinlass und am Heizauslass ausgebildet.
  • Im Betrieb derartiger Heizvorrichtungen sind jedoch Verschleiß und Verschmutzungserscheinungen an dem Führungselement nicht zu vermeiden. Daher werden derartige Führungselemente von Zeit zu Zeit ausgetauscht und aus dem Trägerrohr herausgeführt. Hierzu sind bei der bekannten Heizvorrichtung mehr oder weniger umfangreiche Umbaumaßnahmen erforderlich.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Heizvorrichtung zum Erwärmen eines laufenden Fadens der gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, dass Wartungsarbeiten schnell und sicher ausführbar sind.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, eine möglichst stabile Fadenführung insbesondere beim Zulauf des Fadens zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Einlassfadenführer durch einen beweglich ausgebildeten Einassadapter wahlweise in einer Betriebsposition zur Führung des Fadens oder in einer Wartungsposition zum Auswechseln des Führungselementes am Heizeinlass gehalten ist.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale und Merkmalskombinationen der Unteransprüche definiert.
  • Die Erfindung besitzt den besonderen Vorteil, dass nach jedem Austausch des Führungselementes der Einlassfadenführer eine definierte Betriebsposition einnimmt. So können die für die Fadenführung vorbestimmten Fadenläufe reproduzierbar eingehalten werden. Etwaige Demontagen und Montagen sind nicht mehr erforderlich, um bei Wartungsarbeiten das Fadenführungselement im Trägerrohr auszutauschen.
  • Um insbesondere an dem Heizeinlass einerseits eine verschleißarme Fadenführung zu erhalten und andererseits einen definierten Kontakt zu Beginn zwischen dem Faden und dem Führungselement zu erreichen, ist die Weiterbildung der Erfindung besonders vorteilhaft, bei welcher der Einlassfadenführer in einem Durchlasskanal des Einlassadapters gehalten ist und bei welcher der Einlassfadenführer in der Betriebsposition des Einlassadapters mit einer Kontaktfläche in einer Fadenlaufebene des Führungselementes angeordnet ist. So lässt sich der Faden ohne wesentliche Umschlingungsreibung dem Führungselement zuführen.
  • Zur Stabilisierung des Fadenlaufs ist des Weiteren vorgesehen, dass der Einlassfadenführer mit einem im Fadenlauf vorgeordneten Zulauffadenführer eine Zulaufebene des Fadens aufspannt, die mit der Fadenlaufebene zwischen dem Führungselement und dem Einlassfadenführer einen Winkel von <180° aufspannt. So lässt sich eine definierte Umschlingung an dem Einlassfadenführer erzielen, der den Fadeneinlauf zu dem Führungselement stabilisiert.
  • Um das Einfädeln eines Fadens vor Prozessbeginn zu verbessern, ist des Weiteren vorgesehen, dass der Zulauffadenführer in einem Führungsrohr angeordnet ist, das mit einem Ende an dem Durchlasskanal des Einassadapters angeschlossen ist. Damit sind die Positionen des Einlassfadenführers und des Zulauffadenführers zueinander fixiert. Die Beweglichkeit des Einlassadapters überträgt sich automatisch auf das angeschlossene Führungsrohr, so dass nach einem Wechsel aus einer Wartungsposition in eine Betriebsposition die gewünschte Fadenführung gewährleistet ist.
  • Um einen sicheren Halt des Einlassadapters an dem Heizeinlass zu gewährleisten, ist die Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, bei welcher der Einassadapter in der Betriebsposition durch eine Zugfeder an dem Trägerrohr gehalten ist.
  • Um die Auswechselbarkeit des Führungselementes zur vereinfachen, ist die Weiterbildung der Erfindung bevorzugt ausgeführt, bei welcher das Trägerrohr an einem freien Ende einen Anschlussadapter zur Aufnahme einer Haltebuchse aufweist, die mit einem freien Ende des Führungselementes fest verbunden ist und gemeinsam mit dem Führungselement auswechselbar ist.
  • Darüber hinaus lässt sich die Zuordnung zwischen dem Führungselement und dem Einlassfadenführer noch dadurch verbessern, in dem die Haltebuchse eine Zentrieröffnung aufweist, durch welche ein Hohlzapfen des Einlassadapters im Heizeinlass zentrierbar ist. Damit wird gewährleistet, dass der Einlassadapter wiederholbar die Betriebsposition einnimmt.
  • In Abhängigkeit von der Ausführung der Textilmaschine kann der Einlassadapter automatisiert oder manuell aus der Betriebsposition in die Wartungsposition seitlich zum Trägerrohr geführt werden. So könnte beispielweise der Austausch des Führungselementes durch einen Operator oder einen Bedienungsautomaten erfolgen.
  • Das Einfädeln eines Fadens bei Prozessbeginn lässt sich noch weiter verbessern, indem der Einlassfadenführer als ein Führungsring ausgebildet ist, der einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als ein Innendurchmesser des Trägerrohres. So lässt sich gewährleisten, dass beim Einsaugen eines Fadenendes sich dieses nicht im Heizeinlass verfängt.
  • Das Einfädeln eines Fadens wird insbesondere durch die Weiterbildung der Erfindung begünstigt, bei welcher der Auslassfadenführer in einem Auslasskanal eines Auslassadapters gehalten ist, der mit einem gegenüberliegenden Ende des Trägerrohre verbunden ist und der an einer Auslassseite eine Einstecköffnung für eine Fadensaugpistole aufweist. So kann eine Saugöffnung der Fadensaugpistole unmittelbar dem Heizauslass zugeführt werden. Die Saugwirkung lässt sich somit bis zum Heizeinlass hin übertragen.
  • Zur Stabilisierung des Fadenlaufs auf der Auslassseite ist die Weitebildung der Erfindung vorgesehen, bei welcher der Auslassfadenführer mit einem im Fadenlauf nachgeordneten Auslauffadenführer eine Auslaufebene des Fadens aufspannt, die mit der Fadenlaufebene zwischen dem Führungselement und dem Auslassfadenführer einen Winkel von <180° aufspannt. So wird auch an dem Auslassfadenführer eine definierte Umschlingung erzeugt, die den Kontakt zwischen dem Faden und dem Führungselement möglichst bis zum Ende des Führungselementes gewährleistet.
  • Zur vergleichmäßigten Verteilung der Wärme hat sich insbesondere die Weiterbildung der Erfindung bewährt, bei welcher das Führungselement durch ein Heizröhrchen gebildet ist, durch welches der Faden mit Kontakt geführt wird. Das Heizröhrchen lässt sich so koaxial in das Trägerrohr einfügen, um mit möglichst engem Kontakt über den gesamten Umfang durch das Trägerrohr erwärmt zu werden.
  • Die erfindungsgemäße Heizvorrichtung ist besonders geeignet, um einen synthetischen Faden in einer Texturierzone einer Texturier Maschine zu erwärmen. Durch die stabile mit wenig Umschlingungen gewährleistete Fadenführung lässt sich auch ein Falschdrall in dem Faden durch die Heizröhre leiten.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel unter Bezug auf die beigefügten Figuren näher erläutert.
  • Es stellen dar:
  • Fig. 1
    schematisch eine Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung
    Fig. 2.1und Fig. 2.2
    schematisch eine Querschnittsansicht vom Heizeinlass des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 in verschiedenen Betriebssituationen
    Fig. 3
    schematisch eine Querschnittsansicht des Heizauslasses des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1
  • In der Fig. 1 ist schematisch ein Querschnitt eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung zum Erwärmen eines laufenden Fadens dargestellt. Das Ausführungsbeispiel wird bevorzugt in Texturiermaschinen eingesetzt, um in einer Texturierzone einen gedrallten Faden oder um in einer Nachbehandlungszone einen texturierten Faden zur Schrumpfbehandlung zu erwärmen. Das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Heizvorrichtung weist ein Trägerrohr 2 auf, das von einem Führungselement 3 durchdrungen ist. Das Führungselement 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel durch ein Heizröhrchen gebildet, das koaxial im Trägerrohr 2 angeordnet ist. In dem Heizröhrchen 3 ist ein Fadenkanal 6 gebildet, durch welchen ein Faden mit Kontakt geführt wird. Hierzu ist das Trägerrohr 6 und das Heizröhrchen 3 mit einer leichten Krümmung ausgebildet.
  • Das Trägerrohr 2 und das Heizröhrchen 3 durchdringen ein Gehäuse 1 und bilden an einem Ende des Gehäuses 1 einen Heizeinlass 7 und an einem gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 1 einen Heizauslass 21. Die Ausbildung des Heizeinlasses 7 und des Heizauslasses 21 wird nachfolgend noch näher erläutert.
  • Innerhalb des Gehäuses 1 ist eine Heizkammer 4 ausgebildet, die von dem Trägerrohr 2 durchdrungen wird. Die Heizkammer 4 ist über mehrere Fluidanschlüsse 5.1 und 5.2 an einen Wärmeträgerkreislauf (hier nicht näher dargestellt) angeschlossen. So lässt sich in die Heizkammer 4 ein Wärmeträgermedium, beispielsweise ein Diphyl einleiten, um das Trägerrohr 2 von außen zu erwärmen. Das Trägerrohr 2 ist aus einem wärmeleitenden Material gebildet, so dass durch Wärmeübertragung das Heizröhrchen 3 mit erwärmt wird. Die Heizkammer 4 ist innerhalb des Gehäuses 1 durch Isoliermaterial gegenüber der Umgebung wärmeisoliert.
  • Da für die Einstellung der Fadentemperatur, die beim Durchlauf des Heizröhrchens 3 an dem Faden erreicht werden soll, ist eine Kontaktführung des Fadens an der Mantelfläche des Heizröhrchens 3 möglichst über die gesamte Länge des Heizröhrchens einzuhalten. Hierbei müssen der Einlauf des Fadens in das Heizröhrchen und der Auslauf aus dem Heizröhrchen derart ausgebildet sein, dass möglichst keine Umschlingungsreibung entsteht. Für den Fadeneinlauf ist somit ein Einlassfadenführer 15 und für den Fadenauslauf ein Auslassfadenführer 22 vorgesehen, deren Ausbildung und Anordnung nachfolgend näher erläutert ist.
  • In den Fig. 2.1 und 2.2 ist schematisch eine Querschnittsansicht des Heizeinlasses 7 des Ausführungsbeispiels aus Fig. 1 in mehreren Betriebssituationen gezeigt. In Fig. 2.1 ist die Heizvorrichtung gewartet. Die nachfolgende Beschreibung gilt für beide Figuren insoweit kein ausdrücklicher Bezug zu einer der Figuren gemacht ist.
  • Das Trägerrohr 2 ist mit einem aus dem Gehäuse 1 herausragenden Trägerrohrende 8.1 mit einem Anschlussadapter 9 fest verbunden. Der Anschlussadapter 9 ist an dem Gehäuse 1 gehalten. Der Anschlussadapter 9 wird von einem Röhrchenende 13 des Heizröhrchen 3 durchdrungen. An dem freien Röhrchenende 13 ist eine Haltebuchse 14 mit dem Heizröhrchen fest verbunden. Die Haltebuchse 14 lässt sich mit dem Heizröhrchen 3 aus dem Trägerrohr und dem Anschlussadapter 9 herausziehen, um beispielsweise das Heizröhrchen 3 auszutauschen.
  • Wie in Fig. 2.1 dargestellt ist an dem Anschlussadapter 9 ein Einlassadapter 10 unter einer Federvorspannung formschlüssig gehalten. Hierzu sind zwischen dem Einlassadapter 10 und dem Anschlussadapter 9 zwei Zugfedern 11.1 und 11.2 gespannt, die durch Federhalter 12.1 bis 12.4 gehalten sind.
  • Zur Aufnahme und Zentrierung des Einlassadapter 10 weist die an dem Anschlussadapter 9 gehaltene Haltebuchse 14 an einem zum Röhrchenende 13 der Heizröhre 3 gegenüberliegenden Seite eine Zentrieröffnung 14.1 auf, die zur Aufnahme eines Hohlzapfens 10.2 des Einlassadapters 10 dient. Der Einlassadapter 10 und der Hohlzapfen 10.2 werden von einem Durchlasskanal 10.1 durchdrungen.
  • Auf einer Einlassseite des Einlassadapters 10 ist in einem vergrößerten Ausschnitt des Durchlasskanals 10.1 ein Einlassfadenführer 15 angeordnet. Der Einlassfadenführer 15 ist durch einen Führungsring 20 gebildet, der einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als ein Innendurchmesser des Trägerrohres 2. Der Einlassfadenführer 15 weist eine Kontaktfläche 28 auf, die mit einer Lauffläche 29 am Röhrchenende 13 des Heizröhrchen 3 eine Fadenlaufebene 18 aufspannt. So lässt sich ein Faden 30 tangential in das Heizröhrchen 3 hineinführen.
  • Dem Einlassfadenführer 15 ist ein Zulauffadenführer 16 zugeordnet, der mit dem Einlassfadenführer 15 eine Zulaufebene 19 aufspannt. Die Zulaufebene 19 zwischen dem Zulauffadenführer 16 und dem Einlassfadenführer 15 spannt mit der Fadenlaufebene 18 zwischen dem Einlassfadenführer 15 dem Röhrchenende 13 einen Winkel <180° auf. Damit wird ein stabiler Fadenlauf erzeugt, die einen sanften Einlauf des Fadens 30 ermöglicht.
  • Der Zulauffadenführer 16 ist innerhalb eine Führungsrohres 17 integriert, dass an dem Durchlasskanal 10.1 des Einlassadapters 10 angeschlossen ist. Das Führungsrohr 17 und der Durchlasskanal 10.1 des Einlassadapters 10 bilden gemeinsam mit dem ringförmigen Einlassfadenführer 15 einen Durchlass, um insbesondere ein Einsaugen eines Fadens zu ermöglichen. Die Übergänge und insbesondere die Größe des Führungsringes 20 sind derart gestaltet, dass ein Fadenende durch eine Saugströmung ins Innere des Heizröhrchens 3 geführt werden kann.
  • Um im Fall einer Wartung das Heizröhrchen 3 aus dem Trägerrohr 2 zu entnehmen, wird der Einlassadapter 10 von dem Trägerrohr 2 abgezogen und zur Seite neben dem Anschlussadapter 9 bewegt. Dadurch lässt sich die Haltebuchse 14 mit dem Heizröhrchen 3 entnehmen. Diese Situation ist in Fig. 2.2 dargestellt.
  • Der Einlassadapter 10 kann manuell durch einen Operator oder auch automatisiert durch einen Bedienungsautomaten gegen die Zugkraft der Zugfedern 11.1 und 11.2 derart verschoben werden, dass sich der Hohlzapfen 10.2 aus der Zentrieröffnung 14.1 der Haltebuchse 14 löst. Sobald der Hohlzapfen 10.2 aus der Zentrieröffnung 14.1 herausgeführt ist, wird der Einlassadapter 10 in eine Wartungsposition zum Auswechseln des Führungselementes 3 am Heizeinlass 7 gehalten. Die Wartungsposition des Einassadapters 10 ist in Fig. 2.2 gestrichelt dargestellt. Hierbei befindet sich der Einlassadapter 10 seitlich neben dem Anschlussadapter 9. Das an dem Einlassadapter 10 angeordnete Führungsrohr 17 wird mit bewegt.
  • Sobald ein Austausch des jeweiligen Führungselementes bzw. in diesem Fall das Heizröhrchen 3 erfolgt ist, lässt sich der Einlassadapter 10 wieder in die ursprüngliche Betriebsposition zurückversetzen. Dabei bleiben die Positionen des Einlassfadenführers 15 und des Zulauffadenführers 16 unverändert.
  • In der Fig. 3 ist der Heizauslass 21 an dem Gehäuse 1 in einer Querschnittsansicht schematisch dargestellt. Hierzu ist an dem Gehäuse 1 ein Auslassadapter 27 angeordnet, der mit einem aus dem Gehäuse 1 herausragenden Trägerrohrende 8.2 verbunden ist. Der Auslassadapter 27 weist in Verlängerung zum Trägerrohr 2 einen Auslasskanal 23 auf. Innerhalb des Auslasskanals 23 ist ein Auslauffadenführer 22 angeordnet. Der Auslassfadenführer 22 ist ebenfalls durch ein Führungsring 20 gebildet, dessen Innendurchmesser größer ist als der Innendurchmesser des Trägerrohres 2. Der Auslassfadenführer 22 weist ebenfalls eine Kontaktfläche 28 auf, die mit einem im Innern des Trägerrohres 2 gehaltenen Röhrchenende 13 eine Fadenlaufebene 28 aufspannt.
  • Dem Einlassfadenführer ist am Ende des Auslassadapters 27 ein Auslauffadenführer 25 zugeordnet. Der Auslauffadenführer 25 und der Auslassfadenführer 22 spannen eine Auslaufebene 26 auf. Die Auslaufebene 26 und die Fadenlaufebene 18 sind ebenfalls derart zueinander ausgerichtet, dass sich zwischen ihnen ein Winkel von <180° aufspannt. Somit lässt sich erreichen, dass der Faden 30 die Lauffläche 29 des Heizröhrchens 3 durchgängig kontaktiert.
  • Der Auslassadapter 27 weist zwischen dem Auslauffadenführer 25 und dem Auslassfadenführer 22 eine nach außen hin offene Einstecköffnung 24 auf, die in den Auslasskanal 23 mündet. Die Einstecköffnung 24 dient zur Aufnahme eines Saugendes einer Fadensaugpistole, die zum Einfädeln eines Fadens in die Einstecköffnung 24 einsteckbar ist. Damit lässt sich die durch eine Fadensaugpistole erzeugte Saugkraft unmittelbar in den Heizauslass 21 bis hin zum Heizeinlass 7 übertragen.
  • Bei dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen ist in dem Trägerrohr 2 ein Heizröhrchen als Führungselement dargestellt. Grundsätzlich erstreckt sich die Erfindung auch auf derartige Führungselemente, die beispielsweise ein Profilquerschnitt aufweisen und nur einseitig am Trägerrohr anliegen.
  • Des Weiteren ist die konstruktive Ausführung des beweglichen Einlassadapters beispielhaft und stellt nur eine mögliche Konstruktionsvariante dar. Wesentlich für die Erfindung ist, dass der Einassfadenführer mittels des Einlassadapters zwischen einer Betriebsposition zur Führung des Fadens oder in eine Wartungsposition zum Auswechseln des Führungselementes gehalten werden kann. Daher ist die erfindungsgemäße Heizvorrichtung besonders bedienerfreundlich.

Claims (12)

  1. Heizvorrichtung zum Erwärmen eines laufenden Fadens mit einem Führungselement (3), das auswechselbar in einem von außen beheizten Trägerrohr (2) gehalten ist, mit einem Einlassfadenführer (15), der einem Heizeinlass (7) zugeordnet ist, und mit einem Auslassfadenführer (22), der einem Heizauslass (21) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassfadenführer (15) durch einen beweglich ausgebildeten Einlassadapter (10) wahlweise in einer Betriebsposition zur Führung des Fadens oder in einer Wartungsposition zum Auswechseln des Führungselementes (3) am Heizeinlass (7) gehalten ist.
  2. Heizvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassfadenführer (15) in einem Durchlasskanal (10.1) des Einlassadapters (10) gehalten ist und dass der Einlassfadenführer (15) in der Betriebsposition des Einlassadapters (15) mit einer Kontaktfläche (28) in einer Fadenlaufebene (18) zum Führungselement (3) angeordnet ist.
  3. Heizvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassfadenführer (15) mit einem im Fadenlauf vorgeordneten Zulauffadenführer (19) eine Zulaufebene (19) des Fadens aufspannt, die mit der Fadenlaufebene (18) zwischen dem Führungselement (3) und dem Einlassfadenführer (15) einen Winkel von kleiner 180° aufspannt.
  4. Heizvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauffadenführer (19) in einem Führungsrohr (17) angeordnet ist, das mit einem Ende an dem Durchlasskanal (10.1) des Einlassadapters (10) angeschlossen ist.
  5. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassadapter (10) in der Betriebsposition durch zumindest eine Zugfeder (11.1, 11.2) an dem Trägerrohr gehalten ist.
  6. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerrohr (2) an einem freien Ende einen Anschlussadapter (9) zur Aufnahme einer Haltebuchse (14) aufweist, die mit einem freien Ende (13) des Führungselementes (3) fest verbunden ist und gemeinsam mit dem Führungselement (3) auswechselbar ist.
  7. Heizvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltebuchse (14) eine Zentrieröffnung (14.1) aufweist, durch welche ein Hohlzapfen (10.2) des Einlassadapters (10) im Heizeinlass (7) zentrierbar ist.
  8. Heizvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassadapter (10) automatisiert oder manuell aus der Betriebsstellung in die Wartungsstellung seitlich zum Trägerrohr (2) führbar ist.
  9. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlassfadenführer (15) als ein Führungsring (20) ausgebildet ist, der einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als ein Innendurchmesser des Trägerrohres (2).
  10. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassfadenführer (22) in einem Auslasskanal eines Auslassadapters (27) gehalten ist, der mit einem gegenüberliegenden Ende (8.2) des Trägerrohres (2) verbunden ist und der an einer Auslassseite eine Einstecköffnung (24) für eine Fadensaugpistole aufweist.
  11. Heizvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassfadenführer (22) mit einem im Fadenlauf nachgeordneten Auslauffadenführer (25) eine Auslaufebene (26) des Fadens aufspannt, die mit der Fadenlaufebene (18) zwischen dem Führungselement (3) und dem Auslassfadenführer (22) einen Winkel von kleiner 180° aufspannt.
  12. Heizvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement durch ein Heizröhrchen (3) gebildet ist, durch welches der Faden mit Kontakt geführt wird.
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