DE3133712C2 - Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden - Google Patents

Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden

Info

Publication number
DE3133712C2
DE3133712C2 DE3133712A DE3133712A DE3133712C2 DE 3133712 C2 DE3133712 C2 DE 3133712C2 DE 3133712 A DE3133712 A DE 3133712A DE 3133712 A DE3133712 A DE 3133712A DE 3133712 C2 DE3133712 C2 DE 3133712C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
jet nozzle
splice
splicing
threads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3133712A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3133712A1 (de
Inventor
Hiroshi Joyo Mima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Publication of DE3133712A1 publication Critical patent/DE3133712A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3133712C2 publication Critical patent/DE3133712C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/06Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by splicing
    • B65H69/061Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by splicing using pneumatic means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden in einer automatischen Wickelmaschine, mit Fadenleiteinrichtungen, Fadenschneideinrichtungen, Fadenendehaltedüsen und einem pneumatischen Fadenspleißorgan, in dessen zylinderförmigen Fadenspleißkanal eine sich in Längsrichtung des Fadenspleißkanals erstreckende, flache Einstrahldüse tangential einmündet. Mit dieser Vorrichtung sind Fadenspleißverbindungen herstellbar, deren Festigkeit sich nicht wesentlich von derjenigen eines entsprechenden, intakten Einzelfadens unterscheidet.

Description

Die Erfindung betrifft ein pneumatisches Fadenspleißorgan nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Die mit einem bei der Bildung des Oberbegriffes berücksichtigten Fadenspleißorgan (DE-OS 29 39 481) erhaltene Verbindungsstelle weist eine geringere Festigkeit als ein einzelner Faden auf, wobei die Fadennumerierung erheblichen Einfluß hat. Insbesondere bei Fäden geringer Größe ist das Verhältnis der Festigkeit der Verbindungsstelle zu derjenigen des Einzelfadens relativ hoch, und es haben sich bei Versuchen Werte von 70—85% ergeben.
Mit Zunahme der Stärke der Fäden nimmt jedoch das vorstehend angegebene Verhältnis ab, und es kommt oft vor, daß die Festigkeit der Verbindungsstelle weniger als 50% der Festigkeit des einzelnen Fadens beträgt. Ferner ist hervorzuheben, daß auch bei gleicher Fadennumerierung die Festigkeit der Verbindungsstelle mit dem Zustand der Verbindungsstelle variiert, so daß eine schlecht ausgebildete Verbindungsstelle von verringerter Festigkeit ist.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, ein pneumatisches Fadenspleißorgan der eingangs genannten Art vorzusehen, mit dem der Fadenspleißvorgang insbesondere bei Fäden großer Numerierung; in zuverlässiger Weise durchführbar ist und eine Fadenspleißverbindung mit besserer Festigkeit erhalten werden kann. Die Lösung der Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 wiedergegeben.
Eine vorzugsweise Weiterbildung des Gegenstandes des Anspruches 1 wird durch die Merkmale des Anspruches 2 beschrieben.
Anhand der Figuren soll die Erfindung im einzelnen und an bevorzugten Ausführungsformen näher erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 die Struktur einer mit dem erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan erhaltenen Spleißverbindung;
Fig.2 eine Seitenansicht eines Querschnitts durch eine automatische Wickelmaschine, die mit einer Fadenspleißvorrichtung versehen ist;
Fig.3 eine Seitenansicht eines Querschnitts durch den Gesamtaufbau einer Fadenspleißvorrichtung;
F i g. 4 eine Draufsicht auf die in der F i g. 3 gezeigte Fadenspleißvorrichtung;
Fig.5 eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen ι ο Fadenspleißorgans der Vorrichtung;
Fig.6 eine Ansicht von der Unterseite eines Querschnitts des in der F i g. 5 gezeigten Fadenspleißorgans;
F i g. 7 eine Darstellung der Luftströmungen in einem üblichen Fadenspleißorgan;
Fig.8 eine Darstellung der Luftströmungen im erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan;
F i g. 9 eine Darstellung zur Erläuterung des Fadenspleißvorgangs;
Fig. 10-a, 10-b, 10-c Darstellungen der Fadenenden beim Spleißvorgang;
Fig. 11 -a bis 11-e Darstellungen der Formen von Durchlaßquerschnitten von Einstrahldüsen des erfindungsgemäßen Fadenspleißorgans;
Fig. 12 eine Ansicht von der Unterseite eines Fadenspleißorgans und einen Teilquerschnitt einer unteren Fadenendehaltedüse;
Fig. 13· bis 15 Seitenansichten von Querschnitten einer Fadenspleißvorrichtung mit dem erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan zur Erläuterung des Fadenspleißvorgangs und
Fig. 16-a und 16-b graphische Darstellungen der Ergebnisse von Prüfungen der Festigkeit von Fäden und von Fadenverbindungen, die mit dem erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan hergestellt worden sind.
Die Spleißverbindung nach Fig. 1 weist an den Fadenenden Verschlingungen /1 und /"2, sowie zwischen den Verschlingungen /1 und f2 liegende Drehungen /3 auf.
Wie dann anhand der F i g. 2 ersichtlich ist, verläuft zwischen zwei im Abstand voneinander angeordneten Rahmen 1 einer Wickelmaschine eine Schiene oder ein Rohr 2 und ein Rohr 3. Auf der Schiene oder dem Rohr 2 ist eine Wickeleinrichtung 4 drehbar gelagert. Während des Betriebs der automatischen Wickelmaschine liegt die Wickeleinrichtung 4 gegen das Rohr 3 an und ist in dieser Stellung in entsprechender Weise befestigt. Das Rohr 3 ist mit einem in der Zeichnung nicht gezeigten Gebläse verbunden, so daß innerhalb des Rohrs 3 eine Saugluftströmung ständig aufrechterhalten werden kann.
In der Wickeleinrichtung 4 findet das Umwickeln eines Fadens Yi von einer Ablaufspule B auf eine Auflaufspule Pwie folgt statt. Der Faden Kwird von der auf einer Spulenhalterung 5 sitzenden Ablaufspule B abgewickelt und über einen Fadenleiter 6 durch einen Fadenspanner 7 geführt, welcher dem Faden Y eine entsprechende Spannung erteilt. Danach läuft der Faden Y durch eine Detektoreinrichtung 8, welche das Vorhandensein von Unregelmäßigkeiten wie Dickstellen im Faden Y und Fadenbrüchen feststellt und den Fadehlauf überwacht. Der Faden V wird dann auf der von einer Wickeltrommel 9 in Umdrehung versetzten Auflaufspule ^aufgewickelt.
Erfaßt die Detektoreinrichtung 8 das Auftreten einer Unregelmäßigkeit, dann wird eine in der Nähe der Detektoreinrichtung 8 befindliche Schneideinrichtung betätigt, die den laufenden Faden ^durchschneidet, und
der Wickelvorgang abgestoppt Gleichzeitig werden ein erster Fadenleitsaugarm 10, der den von der Ablaufspule B kommenden Faden YB in eine außerhalb des normalen Fadenlaufwegs liegende Fadenspleißzone 12 leitet und ein zweiter Fadenleitsaugarm 11, der den von der Auflaufspule P kommenden Faden YP in die Fadenspleißzone 12 leitet betätigt Dt;iach wird in der Fadenspleißzone 12 der Fadenspleißvorgang durchgeführt wonach das Umwickeln des Fadens Y wieder begonnen und fortgesetzt wird. Der erste Fadcnleitsaugarm 10 und der zweite Fadenleitsaugarm 11 sind mit dem Rohr 3 verbunden, durch welches der Saugluftstrom fließt Da ein fließfähiges Medium wie Druckluft zum Fadenspleißen verwendet wird, ist zwischen einem das fließfähige Medium leitenden Rohr 13 und einem Gehäuse 15 eine Leitung 14 vorgesehen. Das unter Druck stehende fließfähige Medium wird somit vom Rohr 13 über die Leitung 14 und das Gehäuse 15 der Fadinspleißzone 12 zugeführt
Der Gesamtaufbau der innerhalb der Fadcnspleißzone 12 befindlichen Fadenspleißvorrichtung geht im einzelnen aus den Fig.3 und 4 hervor. Während des normalen Umwickelbetriebs läuft der von der Ablaufspule B kommende Faden Kdurch die Detektoreinrichtung 8 und durch Leitplatten 16 und 17 hindurch, die vor und hinter der Detektoreinrichtung 8 angeordnet sind, und verläuft danach über eine obere Leitplatte 18 zur Auflaufspule P.
Eine Fadenspleißeinrichtung 26 befindet sich zwischen den Leitplatten 17 und 18. Die Saugarme 10 und J0 11 sind in eine Stellung verschwenkbar, in der sie sich kreuzen, wobei die an ihren äußeren Enden befindlichen Saugöffnungen die Enden der Fäden YB und YP ansaugen können. Die Saugarme 10 und 11 mit den in ihren Saugöffnungen angesaugten Fadenenden sind dann in hinter den oberen und unteren Leitplatten 16 und 18 liegenden Stellungen verschwenkbar, in denen sie gehalten werden. Ein Fadenspleißorgan 19 befindet sich im wesentlichen in der Mitte der Fadenspleißeinrichtung 26. Oberhalb und unterhalb des Fadenspleißorgans 19 befindet sich jeweils eine Fadenendehalteeinrichtung 21 bzw. 20, die nachstehend noch erwähnt werden sollen und zwischen denen das Fadenspleißorgan 19 gehaltert ist.
Außerhalb, d. h. oberhalb und unterhalb der Fadenendehalteeinrichtungen 21 bzw. 20 befinden sich Fadenschneideinrichtungen 23 bzw. 22, sowie Fadenspleißleitplatten 25 bzw. 24 zum Führen der Fäden YB und YP beim Fadenspleißvorgang. Oberhalb und unterhalb der eigentlichen Fadenspleißeinrichtung 26, die aus dem Fadenspleißorgan 19, den Fadenendehalteeinrichtungen 20 und 21, den Schneideinrichtungen 22 und 23 und den Fadenspleißleitplatten 24 und 25 besteht, befinden sich Fadeneinfangarme 29 bzw. 28, die an einer Welle 27 schwenkbar gelagert sind. Nachdem das Vorkommen einer Dickstelle oder einer anderen Unregelmäßigkeit im Faden Y von der Detektoreinrichtung 8 erfaßt worden ist und die nicht gezeigte Schneideinrichtung zum Schneiden des Fadens Kund die Saugarme 10 und 11 zum Führen der Enden der Fäden YB und YP in hinter den Leitplatten 16 und 18 liegenden Stellungen betätigt worden sind, werden beide Fadeneinfangarme 28 und 29 gleichzeitig verschwenkt, um die Fäden YB und YP in die eigentliche Fadenspleißeinrichtung 26 einzuführen.
Die Fadeneinfangarme 28 und 29 werden in vorstehend beschriebener Weise verschwenkt, bis der untere Fadeneinfangarm 28 gegen einen Anschlag 30 anschlägt, der einen V-förmigen Querschnitt aufweist und sich zwischen den Leitplatten 17 und 24 befindet Der Schwenkbereich der Fadeneinfangarme 28 und 29 läßt sich somit in entsprechender Weise durch Verstellen der Lage des Anschlags 30 einstellen.
Die vorstehend erwähnten Bauteile sollen nachstehend im einzelnen beschrieben werden. Das Fadenspleißorgan 19 ist mit einer Schraube 32 an einem Bügel 31 befestigt Wie aus den F i g. 5 und 6 hervorgeht ist im wesentlichen in der Mitte des. Fadenspleißorgans 19 ein durchgehender, zylinderförmiger Fadenspleißkanal 33 ausgebildet Ein zum Einführen der Fäden YB und YP von außen geeigneter Fadeneinführspalt 34 ist entlang der gesamten Länge des Fadenspleißkanals 33 ausgebildet und mündet tangential in diesen ein. Eine Einstrahldüse 35 für das fließfähige Medium mündet tangential in den Fadenspleißkanal 33 ein. Die Einmündung der Einstrahldüse 35 in den Fadenspleißkanal 33 befindet sich in bezug auf den Fadeneinführspalt
34 an einer geeigneten Stelle des Umfangs des Kanals 33, so daß im Kanal 33 eine zum Spleißen der Fäden YB und YP geeignete Wirbelströmung des eingestrahlten fließfähigen Mediums erzeugt werden kann. Die Einstrahldüse 35 ist flach ausgebildet und verläuft mit ihrer Längsrichtung parallel zur Mittelachse des Fadenspleißkanals 33. Die Breite W des Durchlaßquerschnitts bzw. Einmündungsquerschnitts der Einstrahldüse 35 ist kleiner als die Hälfte des Durchmessers des Fadenspleißkanals 33 und die Länge L des Durchlaßquerschnitts bzw. Einmündungsquerschnitts der Einstrahldüse 35 ist größer als die Breite Wdes Durchlaßbzw. Einmündungsquerschnitts. Die Abmessungen des Durchlaß- bzw. Einmündungsquerschnitts werden gemäß der Länge der zu bildenden Verbindungsstelle der Fäden YB und Wfestgelegt.
Die Form und Querschnittsfläche der Einstrahldüse
35 haben einen bedeutenden Einfluß auf die Erscheinung, Form und Festigkeit der herzustellenden Verbindung. In der Fig. 7 befindet sich eine zyiinderförmige Einstrahldüse 56 von kleinem Durchmesser im wesentlichen in der Mitte, in Längsrichtung gesehen, eines Fadenspleißkanals 33. In der F i g. 8 ist erfindungsgemäß eine flache, langgestreckte Einstrahldüse 35 angeordnet.
Ein aus der in der Fi g. 7 gezeigten Einstrahldüse 56 austretendes, komprimiertes, fließfähiges Medium dehnt sich innerhalb des Fadenspleißkanals 33 stark und plötzlich aus. Demgemäß entsteht eine kräftige, kreisende Wirbelströmung in Richtung Vl, jedoch verlaufen auch kräftige, wendeiförmige Strömungen in Richtungen V 2 und V3 seitwärts.
Ein aus der in der F i g. 8 gezeigten, flachen Einstrahldüse 35 in den Fadenspleißkanal 33 eingestrahltes, komprimiertes, fließfähiges Medium dehnt sich nicht so stark aus wie das aus der in der F i g. 7 gezeigte Einstrahldüse 56 in den Fadenspleißkanal 33 eingestrahlte, fließfähige Medium, weil die Einstrahldüse 35 flach und langgestreckt ist. Statt dessen treten stärkere, kreisförmig verlaufende Wirbelströmungen in der Nähe der Mitte des Fadenspleißkanals 33 in den Richtungen V4, V5 und V6 auf. Die Steigung der wendelförmig in Richtungen Vl und VS verlaufenden, sich axial seitlich fortpflanzenden Strömungen sind gegenüber denen der in der F i g. 7 gezeigten Strömungen ir Richtungen V2 und V3 kleiner. Demgemäß ist der Strömungsdurchsatz erhöht und das komprimierte, fließfähige Medium wird in Form einer laminaren Strömung bestimmter Breite in den Fadenspleißkanal 33 eingestrahlt. Mit der in der F i g. 7 gezeigten,
zylinderförmigen Einstrahldüse 56 läßt sich bei einem Faden von geringem Durchmesser, z. B. mit einer Fadennumerierung von etwa 120, versuchsweise ein Fadenspleißvorgang durchführen, wobei eine Verbindungsstelle geringer Länge entsteht, der Fadenspleißvorgang oft erfolglos und die Festigkeit der Verbindung ungenügend ist, so daß die Zuverlässigkeit der Funktion der Vorrichtung zu wünschen übrig läßt. Dagegen lassen sich mit der in der Fig. 8 gezeigten, flachen Einstrahldüse 35 Fäden mit großem, sowie auch geringem Durchmesser wirksam behandeln, wobei im Vergleich zum Betrieb unter Verwendung der zylinderförmigen Einstrahldüse 56 die Versagerquote beim Spleißen erheblich verringert ist. Wie ferner aus den nachstehend angegebenen Versuchsergebnissen hervorgeht, ergibt sich mit der erfindungsgemäßen Ausführungsform eine Festigkeit der Spleißverbindung, die im wesentlichen derjenigen eines Einzelfadens gleich ist.
Die F i g. 9 und 10 erläutern die Bildung der Verbindungsstellen. Die Enden der zu spleißenden, von der Ablaufspule B und der Auflaufspule P kommenden Fäden Vßbzw. VFwerden durch den Fadeneinführspalt 34 in den Fadenspleißkanal 33 eingeführt und in eine gegenüber der Öffnung des Spalts 34 liegenden Stellung gebracht, wobei sie mit der Innenumfangsfläche 33a des Fadenspleißkanals 33 in Berührung bleiben. Wird dann ein komprimiertes, fließfähiges Medium in Richtung V in den Fadenspleißkanal 33 eingestrahlt, so fließt dieses entlang der Innenumfangsfläche 33a des Fadenspleißkanals 33 und erfaßt nach einer halben Umkreisung des Fadenspleißkanals 33 die Fäden YB und YP, wobei das fließfähige Medium im Kreis weiterfließt.
Nachdem die kreisende Strömung den Fadenspleißkanal 33 im wesentlichen einmal umrundet hat, trifft die in Richtung F1 fließende, kreisende Strömung mit der in Richtung F2 aus der Einstrahldüse 35 eingestrahlten Strömung zusammen. Die gemeinsame Strömung setzt sich in Richtung Fdes Pfeils fort. Hierbei bewegen sich die Enden der miteinander zu verbindenden Fäden YB und YP entlang der Bahn Q des fließfähigen Mediums. Wenn sich die in Richtung Fi verlaufende kreisförmige Strömung mit der in Richtung F2 verlaufenden Einstrahlströmung vereinigt, trifft der Faden YB zuerst gegen die Innenumfangsfläche 33a an einer Stelle auf, die etwas innerhalb der Einmündung des Spalts 34 in den Fadenspleißkanal 33 liegt, wonach der Faden YP auf den Faden YB auftrifft. An dieser Stelle sind die Fäden YB und YP in der F i g. 9 mit YBX bzw. YPX bezeichnet. Hier werden beide Fäden YBX und YPX miteinander verflochten und vereinigt. Diese Wirkung zur Verflechtung und Vereinigung der Enden der Fäden YB und YP muß am Anfang einer entstehenden Fadenballonbildung durch die beiden Fäden YB und YP eintreten. Der Grund hierfür wird nachstehend erläutert.
Wenn der durch Verflechtung und Vereinigung der Fäden YB und YP gebildete Fadenteil YX einen Fadenballon bildet, wird der Fadenteil YX gedreht und es entstehen an seinen beiden Seiten Drehungen, die zu Verschlingungen führen. Beginnt die Verflechtung der Fäden erst nachdem der Fadenballon mehrere Umdrehungen durchgeführt hat, dann wird der Vorgang der Verflechtung und die Bildung von Verschlingungen erschwert
Vor dem Einführen der zu spleißenden Enden der Fäden YB und YP in den Fadenspleißkanal 33 werden diese Fadenenden in den nachfolgend zu beschreibenden Fadenendehalteeinrichtungen 20 und 21 rückgedreht, so daß nach dem Einführen dieser Enden in den Fadenspleißkanal 33 deren Fasern parallel zueinander angeordnet sind, wie dies bei den in der Fig. 10-a gezeigten Fadenteilen VS1 und YP X der Fall ist. Wenn der sich in der in der Fig.9 gezeigten Richtung FX bewegende, kreisende Strom des fließfähigen Mediums mit dem in der in Fig.9 gezeigten Richtung F2 eingestrahlten Strom des fließfähigen Mediums zusammentrifft, werden die Fadenteile VBl und YPX miteinander verflochten und vereinigt, um den in der F i g. 10-b dargestellten Fadenteil YP1 zu bilden.
Infolge der Einwirkung der kreisenden Strömung des fließfähigen Mediums wird der aus den verflochtenen und vereinigten Fadenteilen VSl und YPX gebildete Fadentei! Yi gedreht und erhält Drehungen /"6, die zwischen den Verschlingungen f4 und /"5 liegen, wie dies in der F i g. 10-c gezeigt ist, um den Fadenspleißvorgang zu vollenden.
Die Form des Durchlaßquerschnitts der Einstrahldüse 35 ist nicht besonders kritisch, und es lassen sich verschiedene Querschnittsformen, z. B. diejenigen, die in den F i g. 11 -a bis 11 -e gezeigt sind, verwirklichen. In der Fig. 11-a verlaufen obere und untere Begrenzungsflächen 35a bzw. 35£>, d. h. die Begrenzungsflächen der Breite der Einstrahldüse 35, parallel zueinander, wobei die beiden Enden des langgestreckten Durchlaßquerschnitts durch gekrümmte Flächen begrenzt sind. In der Fig. 11-b ist der Querschnitt rechteckig, und in der F i g. 11 -c ist der Querschnitt ellipsenförmig. In der Fig. 11-d weist der Durchlaßquerschnitt die Form einer Trommel auf, d. h. daß die oberen und unteren Begrenzungsflächen konvex verlaufen und sich die Breite des Durchlaßquerschnitts zu beiden Enden hin etwas verbreitert. In der Fig. 11-e verlaufen die obere Begrenzungsfläche 35a und der mittlere Teil der unteren Begrenzungsfläche 35b parallel zueinander, während die beiden Enden des langgestreckten Durchlaßquerschnitts kreisbogenförmig gekrümmt sind, wobei jedoch der Durchmesser des der Kreisbogenform entsprechenden Kreises größer als die Breite des Durchlaßquerschnitts ist und die außerhalb des zur oberen Begrenzungsfläche 35c parallel verlaufenden Teils der unteren Begrenzungsfläche 35c/ liegenden Teile dieser unteren Begrenzungsfläche 35c/ derart gekrümmt sind, daß ihre Oberflächen eine Fortsetzung der kreisbogenförmigen Krümmungen der Enden des Durchlaßquerschnitts bilden.
Der Einstrahldüse 35 wird übrigens das fließfähige Medium vom in der F i g. 2 gezeigten Rohr 13 über die Leitung 14 zugeführt.
In den in der F i g. 3 dargestellten Fader.er.dehalteeir.-richtungen 20 und 21, von denen jeweils eine auf einer Seite des Fadenspleißorgans angeordnet ist, befindet sich jeweils eine Saugdüse 36 bzw. 37, in der die Drehungen des jeweils angesaugten Fadenendes freigeben oder rückgedreht werden. Die Fadenendehalteeinrichtung 20 mit der darin ausgebildeten Saugdüse 36 ist im einzelnen in der F i g. 12 dargestellt
Die Enden der zu spleißenden, durch den Fadenspleißkanal 33 verlaufenden Fäden YB und YP werden in die Öffnungen der Saugdüsen 37 bzw. 36 eingeführt Das Einführen dieser Fadenenden in die Saugdüsen 36 und 37 erfolgt durch die Saugwirkung des in der Fig.2 gezeigten Rohrs 3, welches über Rohrleitungen mit den Saugdüsen 36 und 37 verbunden ist Es ist z. B. die in der Fig. 12 gezeigte Saugdüse 38 über eine biegsame Rohrleitung 38 mit dem Rohr 2 verbunden. Nachdem
das Ende des Fadens YP infolge der Saugwirkung von der Saugdüse 36 angesaugt worden ist, wird es durch einen Strahl eines fließfähigen Mediums rückgedreht, welcher aus einer Strahldüse 39 austritt, die schräg zur Verlaufrichtung der Saugdüse 36 in diese einmündet. Die Fasern im Ende des Fadens Wwerden voneinander getrennt und ausgerichtet, so daß sie im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Eine bessere Wirkung ist erzielbar, wenn die Strahldüse 39 schräg zur Tangentialrichtung in die Strahldüse 39 einmündet, so daß eine wendeiförmige Strömung entsteht, deren Umlaufrichtung der Drehungsrichtung des Fadens entgegengesetzt ist. Die Zufuhr des fließfähigen Mediums zur Strahldüse 39 erfolgt aus dem Rohr 13 über eine Leitung 42 und Verbindungskanäle 41 und 40 oder gegebenenfalls aus der Leitung 14. Übrigens ist die Saugdüse 37 der Fadenendehalteeinrichtung 21 in gleicher Weise ausgebildet wie die Saugdüse 36, und sie übt die gleiche Funktion aus.
Die in den F i g. 3 und 4 dargestellten Fadenschneideinrichtungen 22 und 23 weisen eine scherenartige Form auf. Eine Schneidklinge 45 ist an einem Stift 43 schwenkbar gelagert, so daß sie auf eine feststehende Schneidklinge 44 zu bewegbar ist, wobei der jeweilige Faden YB bzw. Vfdurchgeschnitten wird.
Wird ein Stab 46 von einem in der Zeichnung nicht gezeigten Steuernocken betätigt, dann wird ein doppelarmiger Hebel 47 in Uhrzeigerrichtung oder entgegengesetzt zur Uhrzeigerrichtung um eine Drehachse 48 herum geschwenkt. Einer der Hebelarme 47a, der gabelförmig ausgebildet ist, bewegt das dem Schneidende der Schneidklinge 45 entgegengesetzte, auf der anderen Seite des Stifts 43 liegende Ende der Schneidklinge 45, um die bewegbare Schneidklinge 45 zu betätigen.
Die Fadenspleißleitplatten 24 und 25 befinden sich außerhalb der Fadenschneideinrichtungen 22 und 23. Jede der Leitplatten 24 und 25 ist mit Leitkerben 50 und
51 versehen. Die Fadeneinfangarme 28 und 29 sind an der Welle 27 befestigt und durch Betätigung eines Stabs
52 über den in der Zeichnung nicht gezeigten Steuernocken in Uhrzeigerrichtung aus ihrer in der Fig.4 gezeigten Stellung um die Welle 27 als Drehachse herum schwenkbar, wodurch die Enden der Fäden YB und YP in die Leitkerben 50 und 51 eingeführt werden.
Nachstehend soll der Betriebsablauf beschrieben werden. Zur Erläuterung wird auf die F i g. 2 bis 4 Bezug genommen. Wenn die Detektoreinrichtung 8 zum Erfassen eines Fadenbruchs im umzuwickelnden Faden Voder zum Erfassen des Fehlens eines Fadens auf der Spule P feststellt, daß kein Faden läuft, wird die Wickeltrommel 9 abgestoppt und eine in der Zeichnung nicht gezeigte Kupplung betätigt, die bei einer einzigen Umdrehung den Funktionsablauf eines Steuermechanismus auslöst Über verschiedene Steuernocken, die an einer Ober die Kupplung in Umdrehung versetzte Welle befestigt sind, oder über verschiedene mit dieser Welle zusammenwirkende Steuernocken wird der Fadenspleißvorgang ausgeführt
Zunächst werden die beiden Fadenleitsaugarme 10 und 11 aus ihren Stellungen 10a bzw. 11a, in denen die Fadenenden angesaugt werden, herausgeschwenkt Das Ende des von der Ablaufspule B kommenden Fadens YB und das Ende des von der Auflaufspule P kommenden Fadens YP werden der Fadenspleißzone 12 zugeführt wobei die beiden Fäden YB und YP einander kreuzend verlaufen. Der Faden YB, dessen Ende vom Saugarm 10 angesaugt wird, legt sich in Leitkerben 53 der Leitplatten 16 und 17, während der Faden YP, dessen Ende vom Saugarm 11 angesaugt wird, sich in eine Leitkerbe 57 der Leitplatte 18 legt.
Wenn die beiden Fäden YB und YP einander kreuzend verlaufend in die eigentliche Fadenspleißeinrichtung 26 eingeführt worden sind, werden durch vom in der Zeichnung nicht gezeigten Steuernocken bewirktes Zurückziehen des Stabs 52 in Richtung des in der F i g. 4 gezeigten Teils a die beiden Fadeneinfangarme 28 und 29 in Uhrzeigerrichtung um die Achse der Welle 27 geschwenkt und die Fäden YB und YP in die Leitkerben 50 und 51 der Fadenspleißleitplatten 24 eingeführt und danach durch den Spalt 34 hindurch dem Fadenspleißkanal 33 des Fadenspleißorgans 19 zugeführt. Danach werden von den Schneideinrichtungen 22 und 23 die Fadenendteile YB 2 und YP 2 der Fäden YB bzw. YP an Stellen abgeschnitten, die sich in einiger Entfernung vom Fadenspleißorgan 19 befinden. Die Lagen der Fadenschneidstellen sind sehr wichtig, weil sie in Beziehung zur Länge der herzustellenden Spleißverbindung stehen und die Erscheinung und Festigkeit der durch das Fadenspleißen hergestellten Verbindung, sowie die Weise, in der sich die Verbindung anfühlt, beeinflussen. Die Lagen dieser Schneidstellen werden entsprechend der Numerierung des Fadens geändert.
Die Funktionsweise der Schneideinrichtungen soll nachstehend beschrieben werden. Wird der in der F i g. 4 dargestelle Stab 46 durch den in der Zeichnung nicht gezeigten Steuernocken in Richtung des Pfeils c zurückgezogen, dann wird der doppelarmige Hebel 47 entgegen dem Uhrzeigersinn um die Drehachse 48 geschwenkt. Hierdurch wird die bewegbare Schneidklinge 45 im Uhrzeigersinn um den Stift 49 geschwenkt, so daß sich die bewegbare Schneidklinge 45 auf die feststehende Schneidklinge 44 zu bewegt und der zwischen den beiden Schneidklingen 44 und 45 liegende Faden Vßbzw. VPdurchgeschnitten wird.
Danach wird die Saugwirkung im Rohr 3 über das biegsame Rohr 38 auf die Saugdüsen 36 und 37 der Fadenendehalteeinrichtungen 20 bzw. 21 übertragen. Gleichzeitig oder kurz vor dem Einsetzen dieser Saugwirkung werden die Fadeneinfangarme 28 und 29 von den Fäden YB bzw. YP hinweg bewegt, wie dies in der F i g. 14 gezeigt ist Es wird hierzu der in der F i g. 4 gezeigte Stab 52 in Richtung des Pfeils b nach vorne verschoben, wodurch die Arme 28 und 29 entgegen dem Uhrzeigersinn um die durch die Welle 27 verlaufende Achse verschwenkt werden. Infolge dieses Verschwenkens der Fadeneinfangarme 28 und 29 werden die Enden der beiden Fäden YBund VPvon den Saugdüsen 37 bzw. 36 angesaugt wie dies in der F i g. 12 und in der Fig. 14 gezeigt ist Befinden sich die Enden der Fäden YB und YP innerhalb der Saugdüsen 37 bzw. 36, dann wird vom Rohr 13 über die Leitung 42 und die Kanäle 41 und 40 ein unter Druck stehendes fließfähiges Medium der Strahldüse 39 zugeführt aus der es ausströmt, wie dies in der Fig. 12 gezeigt ist Der Strahl des fließfähigen Mediums aus der Strahldüse 39 wirkt auf das Ende des Fadens YB bzw. YP ein, wobei die in der Nähe der Fadenenden, d.h. in der zum Spleißen benötigten Fadenlänge, die Fadendrehungen der gesponnenen Fäden im wesentlichen freigegeben oder rückgedreht, die Verschlingungen der Fasern aufgelöst und die Fasern im wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet werden, wodurch eine zum Spleißen
geeignete Faseranordnung entsteht.
Das Erzeugen der Saugwirkung in den Saugdüsen 36 und 37 und das Zuführen des fließfähigen Mediums zur Strahldüse 39 erfolgt durch Betätigung von Ventilen über Solenoide.
Die Enden der Fäden YB und YP werden auf diese Weise von Verschlingungen befreit und in einen zum Spleißen geeigneten Zustand versetzt. Danach wird die Erzeugung der Saugwirkung in den Saugdüsen 36 und 37 und das Zuführen des fließfähigen Mediums zur )0 Strahldüse 39 eingestellt. Gleichzeitig hiermit oder davor oder danach werden die Fadeneinfangarme 28 und 29 wieder verschwenkt und in eine Stellung gebracht, in der der Arm 28 gegen den Anschlag 30 anliegt, wie dies in der Fig. 15 gezeigt ist, wobei die Fäden YB und YP geführt werden. Danach werden zu beiden Seiten des Fadenspleißorgans 19 angeordnete Hilfsglieder 55 und 54, die an einer in der Zeichnung nicht gezeigten, drehbar gelagerten Welle befestigt und somit um die durch diese Welle verlaufende Achse schwenkbar sind, in dieselbe Richtung wie die Fadeneinfangarme 28 und 29 bewegt, während sie die Fäden Kßund VPführen.
Infolge der vorstehend erwähnten Bewegungen der Fadeneinfangarme 28 und 29 und der Hilfsglieder 55 und 54 werden die in den Saugdüsen 37 und 36 befindlichen Enden der Fäden YB bzw. YP aus den Saugdüsen heraus und in den Fadenspleißkanal 33 hineingezogen. Auf diese Weise werden die mit ausgerichteten Fasern versehenen, zu spleißenden Enden der Fäden YB und YP einander überlappend innerhalb des Fadenspleißkanals 33 nebeneinandergelegt und befinden sich in der in der F i g. 10-a gezeigten Lage. Während die Fadenenden in dieser Weise einander überlappend innerhalb des Fadenspleißkanals 33 liegen, wird das fließfähige Medium aus der Einstrahldüse 35 in das Fadenspleißorgan 19 eingestrahlt und dort zur Wirkung gebracht. Der Fadenspleißvorgang findet wie vorstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 7 bis 10 beschrieben statt. Nach Beendigung des Fadenspleißvorgangs werden die Fadeneinfangarme 28 und 29 und die Hilfsglieder 55 und 54 vom gespleißten Faden Y zurückgezogen, wobei der Faden Y durch den Spalt 34 des Fadenspleißkanals 33 herausgeführt und der normale Betrieb der Wickelmaschine wieder aufgenommen wird.
Die Fi g. 16 zeigt die Ergebnisse von Versuchen, die unter Verwendung des erfindungsgemäßen Fadenspleißorganes durchgeführt worden sind. Hierbei zeigt die Fig. 16-a die Ergebnisse von Prüfungen der Festigkeiten von Einzelfäden und die Fig. 16-b die Ergebnisse von Prüfungen der Festigkeiten von Verbindungen, die mit einem erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan hergestellt worden sind. Aus diesen Ergebnissen ist ersichtlich, daß die Festigkeit der hergestellten Verbindungsstelle sich nicht wesentlich von der Festigkeit eines Einzelfadens unterscheidet, und daß mit dem erfindungsgemäßen Fadenspleißorgan gute Ergebnisse erzielbar sind.
Die vorstehend angegebenen Versuchsergebnisse sind an mischgesponnenen Acryl/Polyamidfäden einer relativ hohen Numerierung von 11 durchgeführt worden. Die Erfindung läßt sich jedoch selbstverständlich auch bei verschiedenen Fäden anderer Art und Stärke anwenden.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Pneumatisches Fadenspleißorgan zum Spleißen von bereits rückgedrehten Enden gesponnener Fäden, mit einem durch das Spleißorgan hindurchgehenden zylinderförmigen Fadenspleißkanal, entlang dessen gesamter Länge ein in diesen tangential einmündender Fadeneinführspalt ausgebildet ist, und einer aus einer Richtung senkrecht zur Längsrichtung des Fadenspleißkanals tangential in diesen einmündende Luft-Einstrahldüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft-Einstrahldüse (35) flach ausgebildet ist und sich in Längsrichtung des Fadenspleißkanals (33) erstreckt, derart, daß die Länge (L) des Durchlaßquerschnitts der Einstrahldüse (35) größer ist als die Breite (W) des Durchlaßquerschnitts der Einstrahldüse (35) und daß die Breite (W) des Durchlaßquerschnitts der Einstrahldüse (35) kleiner als die Hälfte des Durchmessers des Fadenspleißkanals (33) ist
2. Pneumatisches Fadenspleißorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form des Durchlaßquerschnitts der flachen Einstrahldüse (35) in Richtung seiner Breite (W) durch parallel zueinander verlaufende Begrenzungsflächen (35a, 35b) und in Richtung seiner Länge (L) durch gekrümmt verlaufende, die parallelen Begrenzungsflächen (35a, 35b) verbindende Endflächen bestimmt ist (Fig. 11-a-Fig. 11-e).
DE3133712A 1980-08-26 1981-08-26 Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden Expired DE3133712C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP55118078A JPS6013943B2 (ja) 1980-08-26 1980-08-26 紡績糸の糸継装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3133712A1 DE3133712A1 (de) 1982-04-08
DE3133712C2 true DE3133712C2 (de) 1984-02-02

Family

ID=14727447

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3133712A Expired DE3133712C2 (de) 1980-08-26 1981-08-26 Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4433534A (de)
JP (1) JPS6013943B2 (de)
CH (1) CH652704A5 (de)
DE (1) DE3133712C2 (de)
IT (1) IT1148015B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5781068A (en) * 1980-09-26 1982-05-20 Murata Mach Ltd Spun-yarn ending apparatus
JPS57160870A (en) * 1981-03-25 1982-10-04 Murata Mach Ltd Joint of spun yarn
JPS5874472A (ja) * 1981-10-29 1983-05-04 Murata Mach Ltd スパン糸の糸継ぎ装置
JPS5878971A (ja) * 1981-11-02 1983-05-12 Murata Mach Ltd 空気式糸継ぎ装置
JPS6055611B2 (ja) * 1983-03-29 1985-12-05 村田機械株式会社 紡績糸の糸継装置
JPS59211632A (ja) * 1983-05-10 1984-11-30 Murata Mach Ltd 紡績糸の糸継ぎ装置
DE3326966C2 (de) * 1983-07-27 1985-09-26 W. Schlafhorst & Co, 4050 Mönchengladbach Druckluft-Fadenspleißvorrichtung
US4602475A (en) * 1983-10-11 1986-07-29 American Hoechst Corp. Reduced tension automatic yarn sampler
JPS63227823A (ja) * 1987-03-16 1988-09-22 Murata Mach Ltd 空気式糸継装置
JPH0791707B2 (ja) * 1987-07-21 1995-10-04 村田機械株式会社 紡績装置における糸継方法および装置
DE4032512C1 (de) * 1990-10-12 1992-01-16 Karl Mayer Textilmaschinenfabrik Gmbh, 6053 Obertshausen, De
DE102012103344A1 (de) * 2012-04-17 2013-10-17 Maschinenfabrik Rieter Ag Funktionseinheit einer Spulstelle mit einer Fadenspleißvorrichtung und einem Garnreiniger
DE102014018656A1 (de) * 2014-12-13 2016-06-16 Saurer Germany Gmbh & Co. Kg Spleißkanaleinheit mit speziell gestaltetem Einlasskanal für die Spleißluft, Spleißer mit einer solchen Spleißkanaleinheit und Textilmaschine mit einem solchen Spleißer

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3570236A (en) * 1967-06-28 1971-03-16 Fiber Industries Inc Yarn splice
US3487618A (en) 1967-06-28 1970-01-06 Fiber Industries Inc Yarn splicing
US3474615A (en) 1968-09-03 1969-10-28 Techniservice Corp Splicing of textile strands
US4002012A (en) 1975-05-21 1977-01-11 Champion International Corporation Method and apparatus for splicing thermoplastic textile yarn
GB2007737B (en) 1977-11-14 1982-03-31 Reiners Verwaltungs Gmbh Method and device for joining textile therads
JPS54125732A (en) * 1978-03-17 1979-09-29 Murata Machinery Ltd Air type yarn splicing apparatus
IT1106847B (it) * 1977-12-28 1985-11-18 Murata Machinery Ltd Giunzione a torsione per piloti e procedimento per produrla
GB2016547B (en) 1978-03-13 1982-06-03 Reiners Verwaltungs Gmbh Correcting threads in winding machines
JPS55101560A (en) * 1979-01-23 1980-08-02 Murata Mach Ltd Method and apparatus for joining spum yarns
JPS55106968A (en) 1979-02-09 1980-08-16 Murata Mach Ltd Pneumatic type thread connector

Also Published As

Publication number Publication date
US4433534A (en) 1984-02-28
CH652704A5 (de) 1985-11-29
JPS6013943B2 (ja) 1985-04-10
JPS5781067A (en) 1982-05-20
DE3133712A1 (de) 1982-04-08
IT8149154A0 (it) 1981-08-24
IT1148015B (it) 1986-11-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3138308C2 (de) Vorrichtung zum Spleißen gesponnener Fäden
DE2939481C2 (de) Vorrichtung zum Spleißen von gesponnenen Fäden
DE2856514C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bildung einer Spleißverbindung
DE3133712C2 (de) Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden
DE3824850C2 (de)
DE3612229A1 (de) Fadenspleissduese
DE3418396A1 (de) Spleissvorrichtung fuer gesponnene faeden
DE3210414C2 (de) Fadenspleißorgan für gesponnene Fäden
EP1453751A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur verbindung von mehreren fäden, insbesondere von fadenenden
DE3209979A1 (de) Spleissvorrichtung fuer gesponnene faeden
DE3935705C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3240200A1 (de) Spleissvorrichtung fuer einen gesponnenen faden
CH657838A5 (de) Verfahren zum spleissen gesponnener garne.
DE3417367A1 (de) Fadenspleissvorrichtung fuer gesponnene faeden
DE3808814C2 (de)
DE3240485A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum spleissen eines gesponnenen fadens
DE3244669A1 (de) Pneumatische fadenspleissvorrichtung zum spleissen kerngesponnener faeden
DE3239848C2 (de)
DE3342858C2 (de)
DE3305663C2 (de)
DE3411482A1 (de) Spleissvorrichtung und spleissverbindung fuer gesponnene faeden
DE3607206C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Spleißverbindung
DE3211040A1 (de) Spleissvorrichtung fuer gesponnene faeden
DE3844671C2 (de) Verfahren zum Einführen eines Faserbündels in eine laufriemenbetriebene Falschdrehvorrichtung
DE3345467C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: LIEDL, G., DIPL.-PHYS. NOETH, H., DIPL.-PHYS., PAT

D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: LIEDL, G., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN

8365 Fully valid after opposition proceedings
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: HANSMANN, VOGESER & PARTNER, 81369 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee