DE3935705C2 - Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
DE3935705C2
DE3935705C2 DE3935705A DE3935705A DE3935705C2 DE 3935705 C2 DE3935705 C2 DE 3935705C2 DE 3935705 A DE3935705 A DE 3935705A DE 3935705 A DE3935705 A DE 3935705A DE 3935705 C2 DE3935705 C2 DE 3935705C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
threads
guide
thread
duplicating
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3935705A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3935705A1 (de
Inventor
Toshifumi Morihashi
Teruo Nakayama
Koshi Noda
Susumu Banba
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP27038188A external-priority patent/JPH02118124A/ja
Priority claimed from JP63271621A external-priority patent/JPH0711094B2/ja
Priority claimed from JP5907689A external-priority patent/JPH02242924A/ja
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Priority to DE3943735A priority Critical patent/DE3943735C2/de
Publication of DE3935705A1 publication Critical patent/DE3935705A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3935705C2 publication Critical patent/DE3935705C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/26Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre with characteristics dependent on the amount or direction of twist
    • D02G3/28Doubled, plied, or cabled threads
    • D02G3/281Doubled, plied, or cabled threads using one drawing frame for two slivers and twisting of the slivers to a single yarn, i.e. spin-twisting
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/11Spinning by false-twisting
    • D01H1/115Spinning by false-twisting using pneumatic means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Übliche Dublier- und Zwirnverfahren werden in der Weise durchgeführt, daß Fadenspulen mit Fäden, die in einer Ring­ spinnmaschine gesponnen und in einem Spulautomaten auf die Fadenspule aufgespult worden sind, in eine Dubliermaschine eingesetzt und die nach einem Dublieren in der Dublier­ maschine erhaltenen Zweifachfäden in einer Zwirnmaschine um­ einandergewunden werden. Da ein auf diese Weise an einer Dubliermaschine erhaltener Zweifachfaden lediglich dadurch erhalten wird, daß die durch Ringspinnen erhaltenen Fäden zu einem Zweifachfaden zusammengelegt werden, entsteht kein Verschlingen der Einzelfäden miteinander. Dies führt zu dem Nachteil, daß bei einem Zwirnen in einer Zwirnmaschine oder ähnlichen Vorrichtung die beiden Einzelfäden des Zweifach­ fadens leicht voneinander getrennt werden.
Es ist bereits bekannt, einen Mehrfachfaden oder ein Mehrfachgarn dadurch zu erhalten, daß mehrere gebündelte gesponnene Fäden, die durch Verstrecken von Fasersträngen in einem Streckwerk und Drehen der Faserstränge mit einer pneu­ matischen Dralleinrichtung umeinandergewunden werden.
Die DE 39 22 799 A1 beschreibt neben einer Spulen-Hülsenaustausch­ einrichtung auch ein Verfahren zur Herstellung eines Zwirns, bei dem an einer Spinnstelle einer Spinnmaschine ein Rohfaser­ strang verstreckt und zur Bildung eines gesponnenen Fadens ge­ dreht wird und mindestens zwei derartig gesponnene Fäden einer Doppeldrahtzwirnmaschine zugeführt werden, wobei beim Dublieren die gesponnenen Fäden zusammengeführt werden, solange sie noch Rückdrehkräfte aufweisen, so daß sich die Enden der Fasern jedes der gesponnenen Fäden infolge der restlichen Drehkräfte auch um den anderen Faden herumwinden.
Die DE 34 33 282 beschreibt ein gebündeltes Garn mit Stapelfa­ sern sowie ein Verfahren zu dessen Erzeugung, das mindestens zwei durch Spinndrehung gedrehte und miteinander verzwirnte Fa­ sergebilde, insbesondere Faserbändchen beinhaltet, welche dann den Kern des Garns bilden. Eines der Bändchen wird selbständig mit einigen Windungen aus dem ihm nächstliegenden Abschnitten von in diesem Bändchen verankerten und von ihm abgelenkten Fa­ sern umwickelt, wobei die beiden verzwirnten Bändchen gemeinsam mit den letzten Windungen der restlichen Abschnitte der abge­ lenkten Fasern umwickelt sind.
Die DE 38 42 120 A1 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrich­ tung zum Spinnen mit einem Streckwerk, das ein Faserbündel streckt, einer Dreheinrichtung, die dem Streckwerk durchlaufen­ den Faserbündel eine Drehung verleiht, und einer Aufwickelein­ richtung, die einen von der Dreheinrichtung gelieferten, gespon­ nenen Faden aufwickelt. Die Dreheinrichtung weist zwei Drehme­ chanismen auf, die wenigstens zwei Faserbündelstreifen, gleich­ zeitig drehen kann. Weiterhin ist eine Führungseinrichtung vor­ gesehen, die das Faserbündel für die Zufuhr zur Dreheinrichtung in wenigstens zwei Faserbündelstreifen trennt.
Die DE 36 38 110 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum pneumati­ schen Falschdrallspinnen mit einem Streckwerk, mit wenigstens zwei in Fadenlaufrichtung hintereinander angeordneten Luftdüsen und mit einer Abzugseinrichtung, wobei zwei Fäden vorverfestigt und anschließend gefacht auf eine Spule aufgewickelt werden. Diese Spule wird anschließend einer Zwirnmaschine vorgelegt, wo­ durch der Faden die endgültige Festigkeit erreicht. Diese be­ kannte Vorrichtung wird jedoch dazu benutzt, nur vorverfestigte Fäden zu erzeugen, die noch nicht die Festigkeit eines Garns ha­ ben. Diese Fäden werden spätestens vor der Abzugseinrichtung zu einem Doppelfaden vereint, der in gefachter Form auf die Spule aufgewickelt wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung eines Zweifach- oder Mehrfach­ faden mit einer Struktur vorzuschlagen, die bei einem nachfolgenden Zwirnen kein leichtes Trennen der Einzelfäden voneinander erlaubt, und eine Spinnvorrichtung vorzu­ sehen, bei der die Dublierstelle von gedrehten, gesponnenen Fäden festgelegt ist, so daß gesponnene Fäden gleichmäßiger und stabiler Qualität erhalten werden.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Patentansprüchen.
Ein erfindungsgemäß erhaltener Mehrfachfaden aus gesponnenen Fäden ist selbstzusammenhaltend und wird gebildet, indem mehrere gebündelte, gesponnene Einzelfäden, die durch Ver­ strecken von Fasersträngen in einem Streckwerk und Drehen der Faserstränge mittels einer pneumatischen Dralleinrich­ tung erhalten worden sind, zusammengelegt werden, ehe sie sich vollkommen rückgedreht haben, wobei Faserendteile, die um den Außenumfang jedes Fadens herumgewunden sind, die Außenumfangsflächen der anderen Fäden umschlingen und indem dem aus der Dublierführung auslaufenden Mehrfachfaden mit einem pneuma­ tischen Drallorgan Drehungen oder Falschdrehungen erteilt werden.
Ein erfindungsgemäß erhaltener, aus gesponnenen Fäden bestehender Mehrfachfaden ist nicht leicht in seine Einzel­ fäden trennbar, auch nicht während des Transportierens und Zuführens zu einem Fadenzwirnvorgang und auch nicht während des Zwirnens.
Eine erfindungsgemäße Spinnvorrichtung zur Herstellung eines Zweifachfadens umfaßt zwei Sätze aus Luftstrahldrallorganen, die an der Auslaufseite eines Streckwerkes parallel zueinan­ der angeordnet sind, welches Hinterwalzen, Mittelwalzen mit Laufriemchen, Vorderwalzen usw. umfaßt, sowie eine Dublier­ führung zum Dublieren der beiden gedrehten Fäden, die sich noch nicht ganz rückgedreht haben, die an der Auslauf­ seite der Luftstrahldrallorgane angeordnet ist. Die Vor­ richtung ist in der Weise ausgestaltet, daß vor der Dublier­ führung eine Trennführung zum Getrennthalten der beiden gedrehten Fäden vorgesehen ist und zwischen der Dublier­ führung und den Liefer- und Abzugswalzen ein pneuma­ tisches Drallorgan angeordnet ist.
Die Trennführung dient dazu, ein Fortpflanzen oder Ver­ schieben der Dublierstelle oder Zusammenführungsstelle der beiden gedrehten Fäden in Richtung entgegengesetzt der Fadenlaufrichtung zu verhindern, so daß die Dublierstelle oder Zusammenführungsstelle an der Einlaufseite der Dublier­ führungseinrichtung bleibt.
Anhand der Figuren wird die Erfindung an bevorzugten Aus­ führungsformen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer Ausführungs­ form einer Spinnvorrichtung oder Spinnstelle eines Spinnautomaten zur Durchführung des erfin­ dungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 2 eine Perspektivansicht wesentlicher Teile eines pneumatischen Drallorgans zum Erteilen von vor­ übergehenden Drehungen oder Falschdrehungen, wie es bei der Ausführungsform verwendet wird;
Fig. 3 eine Perspektivansicht zur Darstellung von Einzel­ heiten einer Dublierführung und einer Hilfs­ führung, wobei das pneumatische Drallorgan 33 nicht gezeigt ist;
Fig. 4 eine Vorderansicht einer gesamten Spinnmaschine;
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Querschnittes durch eine Spinnstelle der Spinnmaschine, an der sich ein Fadenspleißwagen befindet;
Fig. 6 eine Darstellung zur Erläuterung von Betriebs­ stellungen eines Saugrohres des Fadenspleißwagens.
Eine in der Fig. 1 dargestellte Spinnvorrichtung zur Durch­ führung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei der es sich um eine Spinnstelle einer Spinnmaschine handeln kann, umfaßt ein Streckwerk 1 zum Verstrecken von Fasersträngen S1 und S2, die aus mehreren nicht dargestellten Spinnkannen entnommen werden, eine pneumatische Dralleinrichtung 2, in der die verstreckten Faserstränge S1 und S2 zu gesponnenen Fäden Y1 und Y2 gedreht werden, eine Dublierführung 17 zum Zusam­ menbringen oder Verbinden der gesponnenen Fäden Y1 und Y2 und eine Aufspuleinrichtung 3 zum Aufwickeln dieser beiden Fäden in Form eines gebündelten, gesponnenen Fadens oder Garnes Y3.
Das Streckwerk 1 umfaßt zwei Hinterwalzen, zwei Mittelwalzen und zwei Vorderwalzen, wobei die Umfangsgeschwindigkeiten der Walzenpaare in der angegebenen Reihenfolge zunehmen und die Mittelwalzen mit Lauf­ riemchen versehen sind. Mit den Bezugszeichen 8a und 8b sind zwei parallel nebeneinander angeordnete Faser­ strangführungen bezeichnet, die die Faserstränge S1 und S2 aus den Spinnkannen dem Paar Hinterwalzen zuführen. Zwischen den paarweise angeordneten Hinterwalzen und den paarweise angeordneten Mittelwalzen ist eine Faserstrangtrennführung vorgesehen, die die beiden parallel zueinander den Hinterwalzen zugeführten Faserstränge S1 und S2 voneinander getrennt hält. An jeder Seite der Trennführung ist ein Führungsblock vorgesehen, der ein Ausbreiten der beiden Faserstränge S1 und S2 nach der einen bzw. der anderen Seite verhindert.
Es werden die beiden nebeneinander verlaufenden Faserstränge S1 und S2, die von der Trennführung voneinander getrennt gehalten werden, an den Mittelwalzen und an den Vorderwalzen im parallel zueinander laufenden Zu­ stand verstreckt, wonach sie jeweils in einen pneumatischen Drallgeber 12 bzw. 13 der pneumatischen Dralleinrichtung 2 hineingeführt werden. Die pneumatische Dralleinrichtung 2 umfaßt ein an einem Rahmen befestigtes Gehäuse und die beiden pneumatischen Drallgeber 12 und 13, die nebeneinander angeordnet im Gehäuse vorgesehen sind. Die beiden pneu­ matischen Drallgeber 12 und 13 dienen jeweils dazu, die ihnen zugeführten Faserstränge S1 bzw. S2 unabhängig voneinander zu den gesponnenen Fäden Y1 und Y2 zu drehen. Danach werden die beiden Fäden Y1 und Y2 von der Dublierführung 17 zum Dublieren zusammengeführt.
Eine keilförmige Trennführung verhindert ein Verschieben der Stelle, an der die beiden Fäden Y1 und Y2 an der Dublier­ führung 17 zusammenkommen, in Richtung entgegengesetzt der Laufrichtung oder in Richtung der Laufrichtung der Fäden Y1 und Y2 und verhindert somit Ungleichmäßigkeiten der Ver­ schlingung der beiden Fäden Y1 und Y2 miteinander, die z. B. dann entstehen können, wenn sich die Stelle, an der die Fäden Y1 und Y2 zusammengeführt werden, in Richtung ent­ gegengesetzt der Laufrichtung der Fäden Y1 und Y2 verschiebt.
Eine Schneideinrichtung ist an der Dublierführung 17 ange­ ordnet und ansprechend auf ein Signal betätigbar, das beim Erfassen einer Fehlerstelle im gefachten Faden von einem elektronischen Fadenreiniger abgegeben wird, der entlang einer nach unten verlaufenden Strecke des Fadens oder Garns Y3 zwischen Liefer- oder Abzugswalzen 19 und der Aufspul­ einrichtung 3 vorgesehen ist, um fehlerhafte Stellen des Fadens Y3 zu erfassen.
Absaugstutzen sind jeweils mit einer Saugleitung zum Absaugen von Fadenabfall, Flugabfall usw. aus dem Gehäuse verbunden.
Ein Saugrohr dient dazu, beim Beginn eines Spinnvorgangs oder während eines Fadenspleißvorgangs eine Überlänge des gesponnenen und gefachten Fadens Y3 anzusaugen und aufzunehmen, so daß der Faden Y3 straff gehalten wird.
Die Aufspuleinrichtung 3 umfaßt ein Traggestell mit einem Tragarm zum Aufnehmen einer Fadenspule, eine im Roll­ kontakt mit den Fadenlagen der Fadenspule oder der Spulen­ hülse zu haltende Reibwalze zum Drehen der Fadenspule oder der Spulenhülse und eine Changierfadenführung.
Die beiden pneumatischen Drallgeber 12 und 13 umfassen jeweils zwei hintereinander angeordnete Luftstrahldrallorgane, von denen nachfolgend das auf der stromaufwärts gelegenen Seite befindliche Drallorgan als das erste Drallorgan und das auf der stromabwärts gelegenen Seite als das zweite Drallorgan bezeichnet wird.
Da die beiden pneumatischen Drallgeber 12 und 13 in gleicher Weise ausgebildet sind, wird nachstehend die Bauweise von nur einem dieser Drallgeber erläutert. Die ersten und zweiten Drallorgane sind je­ weils mit mehreren winzigen, nicht dargestellten Luftein­ strahlkanälen versehen, aus denen Druckluft in Tangential­ richtung in das Innere eines Faserstrangkanals einstrahlbar ist, wobei der Faserstrangkanal in Form einer Axialbohrung durch das jeweilige Drallorgan ausgebildet ist. Die aus den winzigen Einstrahlkanälen eingestrahlte Druck­ luft umwirbelt die Achsen der beiden Faserstrangkanäle in jeweils entgegengesetzten Richtungen. Zuleitungen dienen zum Zuführen von Druckluft zum ersten Drallorgan bzw. zum zweiten Drallorgan.
Ein aus gesponnenen Fäden gebildeter erfindungsgemäßer selbstzusammenhaltender Mehrfachfaden wird von der vor­ stehend beschriebenen Spinnvorrichtung bzw. Spinnstelle auf nachstehend angegebene Weise gebildet. Von den kreisenden Druckluftströmungen der zweiten Luftstrahldrallorgane werden den in die pneumatischen Drallgeber 12 und 13 der pneumatischen Dralleinrichtung 2 eingeführten Faserstränge S1, S2 vorübergehende Drehungen oder Flaschdrehungen erteilt. Diese Drehungen pflanzen sich bis zur Nähe der Klemmstellen fort, die von den Vorderwalzen gebildet werden.
Die aus den Vorderwalzen auslaufenden Faserstränge S1, S2 werden von den von den zweiten Luftstrahldrallorganen erteilten vorübergehenden Drehungen oder Falschdrehungen zusammengehalten. Zwischen den Vorderwalzen und den ersten Drallorganen werden in den Fasersträngen S1, S2 Fadenballons gebildet, die in Richtungen entgegengesetzt zu den Richtungen der von den zweiten Drallorganen erteilten vorübergehenden Drehungen umlaufen. Infolge der Wirkung der Fadenballons entstehen Fasern ("Offenendfasern"), deren hintere Enden, in Laufrichtung der Faserstränge S1, S2 gesehen, noch zwischen den beiden Vorderwalzen fest­ geklemmt gehalten werden und somit unter den Fasern ver­ bleiben, welche die Faserstränge S1, S2 bilden, während die vorderen Enden bereits frei sind. Von den Fadenballons und auch von den Druckluftströmungen der ersten Drallorgane werden die Fasern in Richtung entgegenge­ setzt zur Richtung der vorübergehenden Drehungen zwischen den Vorderwalzen und den ersten Drallorganen um die gebündelten oder eingebundenen Kernfasern herumgewunden. Nach dem Durchlaufen des zweiten Drallorgans werden die Fasern im Verlauf des Rückdrehens der vorübergehenden Drehungen bzw. Falschdrehungen fest und mit einer ausreichen­ den Anzahl an Windungen um die gebündelten Kernfasern in Richtung entgegengesetzt zur Richtung der erteilten vorübergehenden Drehungen herumgewunden. Folglich werden sogenannte gebündelte, gesponnene Fäden oder Garne Y1 und Y2 gebildet.
Die beiden gesponnenen Fäden Y1 und Y2 besitzen noch Dreh­ kräfte bis sie die Liefer- oder Abzugswalzen 19 durchlaufen und nehmen bis dahin an einem Fadenbildungsvorgang teil. Während die Drehkräfte oder Rückstellkräfte noch vorhanden sind, werden die beiden gesponnenen Fäden Y1, Y2 an der Dublierführung 17 zusammengeführt und nebeneinander ange­ ordnet. Demgemäß winden sich an der Zusammenführungsstelle die beiden Fäden Y1, Y2 umeinander.
Die Dublierführung 17 ist plattenförmig und mit einem V-för­ migen Ausschnitt versehen, an dessen Spitze oder nutartigem Boden die beiden Fäden Y1 und Y2 zusammengeführt werden.
Da die um die Kernfasern herumgewundenen "Offenendfasern" vorher, wie bereits beschrieben, an ihren einen Enden frei waren, ragen einige davon auch nach dem Durchlaufen der Drallgeber 12 und 13 immer noch wie ein Flaum aus den Fäden Y1, Y2 heraus. Diese Fasern tragen nicht zur Bil­ dung der Fäden Y1, Y2 bei. Während sich die Kernfasern rückdrehen und ihre Drehkräfte verlieren, wirbeln die von den laufenden Fasersträngen S1, S2 mitgenommenen Fasern um die Fäden Y1, Y2 herum. An der Zusammenführungsstelle an der Dublierführung 17 werden die Fasern der beiden Fäden Y1, Y2 miteinander und mit den Fäden Y1, Y2 verschlungen.
Ein derartiges Verschlingen der "Offenendfasern" fördert das Freigeben der in den Kernfasern verbleibenden Dreh­ kräfte. Die hierbei freigegebenen Drehkräfte bewirken, daß die beiden gesponnenen Fäden Y1, Y2 entweder in der S-Richtung oder der Z-Richtung umeinandergewunden werden. Da das Umeinanderwinden der gesponnenen Fäden Y1 und Y2 ursprünglich nur von den Rückdrehkräften, die durch die verbleibenden Drehkräfte er­ zeugt werden, verursacht wird, ist die Anzahl der ver­ bleibenden Drehungen gering (etwa 50 bis 100 Drehungen ent­ lang einer Fadenstrecke einer Länge von 1 cm). Entsteht eine Fadenstrecke mit S-Drehungen, dann bewirken die aufgrund dieser S-Drehungen aufgebauten Drehkräfte die Bildung einer Strecke mit Z-Drehungen.
Es ist zu bemerken, daß der Zweifachfaden Y3 mit S-Dre­ hungen oder Z-Drehungen versehen sein kann. Es kann jedoch auch einer der gesponnenen Fäden Y1, Y2 eine S-Drehung auf­ weisen, während der andere eine Z-Drehung aufweist.
Zwischen den Liefer- oder Abzugswalzen 19 und der Dublierführung 17 ist ein pneumatisches Drallorgan 33 zum Erteilen von vorübergehenden Drehungen oder Falschdrehungen an den Fäden Y3 eingesetzt.
Wie anhand der Fig. 2 ersichtlich ist, weist das Drall­ organ 33 eine ähnliche Bauweise wie die beiden zweiten Drallorgane der pneumatischen Dralleinrichtung 2 auf. Eine den Laufweg des Fadens Y3 umkreisende Druckluftströmung wirbelt in der gleichen Richtung wie die Richtung der wirbelnden Druckluftströmung in den zweiten Drallorganen der pneumatischen Dralleinrichtung 2, d. h., in der gleichen Richtung wie die Umwindungsrichtung der äußeren Umfangs­ fasern. Sind die Wirbelrichtungen der Druckluft in den zweiten Drallorganen der Drallgeber 12 und 13 der Drall­ einrichtung 2 einander entgegengesetzt, dann wird als Wirbelrichtung in der Dreheinrichtung 33 die Wirbelrichtung des einen oder des anderen zweiten Drallorgans gewählt.
Im Körper des Drallorgans 33 ist ein Schlitz 34 in Richtung parallel zum Fadenkanal ausgebildet. Der Schlitz 34 ermöglicht das Einführen der zusammengefügten Fäden Y1 und Y2 bzw. des Fadens Y3 in den Fadenkanal. Mit dem Bezugszeichen 35 ist ein Zuführrohr bezeichnet, welches Druckluft in das Drallorgan 33 einführt. Die an der Führungsplatte 17 zusammengelegten und umeinandergewundenen Fäden Y1 und Y2 werden in das Drallorgan 33 einge­ führt, so daß den Fäden Y1 und Y2 weitere vorübergehende Drehungen oder Falschdrehungen erteilt werden können. Nach­ dem die Fäden Y1, Y2 bzw. Y3 die Drallorgane 33 durchlaufen haben, drehen sich die vorübergehenden Drehungen oder Falschdrehungen zurück, wobei die Fasern der ge­ sponnenen Fäden Y1, Y2 weiter fest und mit einer ausreichen­ den Anzahl an Windungen in Richtung entgegengesetzt zur Richtung der erteilten vorübergehenden Drehungen umeinander­ gewunden werden. Folglich läßt sich ein Mehrfachfaden Y3 aus gesponnenen Fäden erhalten, dessen selbstzusammenhaltende Eigenschaft derart ausgeprägt ist, daß es schwieriger ist, diesen Faden Y3 in seine Bestandteile zu zerlegen.
Die erhalte­ nen Mehrfachfäden Y3 werden in der Aufspuleinrichtung 3 auf eine Fadenspule aufgewickelt und dann der nächsten Arbeits­ stufe, der des Zwirnens, zugeführt. Die auf vorstehend be­ schriebene Weise miteinander verschlugenen Fäden Y1 und Y2 trennen sich auch beim Zuführen zur nächsten Arbeitsstufe oder beim Zwirnen nicht leicht voneinander. Die Mehrfach­ fäden lassen sich somit leicht weiterbearbeiten oder ver­ arbeiten und handhaben.
Während bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform zwei Faserstränge nebeneinanderlaufend den Spinneinrich­ tungen einer Spinnstelle zugeführt werden, ist zu bemerken, daß sich keine Schwierigkeiten ergeben, wenn ein Faser­ strang jeweils einer Spinnstelle zugeführt wird und die aus den Dralleinrichtungen der verschiedenen Spinnstellen erhaltenen Fäden mittels einer Dublierführung zusammengelegt und miteinander verbunden werden. Ferner kann selbstver­ ständlich die Anzahl zu fachender Fäden größer als zwei sein.
Anstelle der dargestellten plattenförmigen Dublierführung 17 kann auch eine Dublierführung anderer Ausführung ver­ wendet werden, z. B. eine Führung, bei der die beiden Fäden Y1, Y2 zwischen zwei Führungsstifte hindurchgeführt und dabei von diesen zusammengelegt werden.
Ein erfindungsgemäß hergestellter Zweifachfaden unter­ scheidet sich von einem Zwischenfaden, der lediglich durch Zusammenlegen und Verbinden von ringgesponnenen Fäden erhalten wird. Der erfindungsgemäß hergestellte Mehrfach­ faden ist selbstzusammenhaltend, so daß die einzelnen Fäden auch während des Zuführens zu einem Zwirnvorgang oder während des Zwirnens nicht leicht voneinander getrennt werden oder reißen. Folglich lassen sich Probleme vermeiden, die durch ein Trennen der beiden Einzelfäden oder ein Reißen der Fäden entstehen, und der Wert und die Brauchbarkeit des erfindungs­ gemäß hergestellten gebündelten Fadens sind gegenüber denen bekannter Mehrfachfäden erhöht.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren, bei dem ein Vorgang zum pneumatischen Spinnen einen Dubliervorgang umfaßt, haben die verschiedenen gedrehten Einzelfäden, die jeweils aus einem der pneumatischen Drallgeber 12 oder 13 erhalten werden, im wesentlichen oder annähernd die gleiche Fadenspannung.
Der mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erhaltene Mehrfachfaden weist nicht den Nachteil auf, wonach bei einem nachfolgenden Zwirnen in einer Doppeldrahtzwirnspindel ein Einzelfaden geringerer Spannung sich um den anderen Einzelfaden größerer Spannung herum­ wickelt. Wenn Fäden in bekannter Weise dubliert und auf Fadenspulen aufgenommen werden, ist es nicht möglich, die Fadenspannung der zu dublierenden Fäden auf die gleiche einzustellen, um somit zu verhindern, daß ein Faden geringerer Spannung sich um den anderen Faden herumwickelt.
Ein Einzelfaden, der bei einem pneumatischen Spinnvorgang erhalten worden und mit weniger umwindenden Fasern oder Hüllfasern versehen ist, weist eine sehr geringe Reiß­ festigkeit auf und läßt sich kaum bei einer nachfolgenden Arbeitsstufe bearbeiten oder verarbeiten. Bei weichen und schwachen Fäden mit einer derartigen geringen Reißfestigkeit läßt sich die Reißfestigkeit durch Dublieren erhöhen, so daß der dublierte Faden weiter bearbeitet oder verarbeitet werden kann.
Bei der Erfindung läßt sich ein Verbundfaden ausgezeichneter Qualität und besonderer Eigenschaften erhalten.
Während bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform zwei Faserstränge nebeneinander angeordnet in die Spinn­ einrichtungen einer Spinnstelle eingeführt werden, ergeben sich keine Schwierigkeiten, wenn die beiden Faserstränge S3, S4 jeweils in eine andere Spinnstelle eingeführt werden und die aus den Drallgebern der Spinnstellen auslaufenden Fäden Y1 und Y2 mittels einer Dublierführung zusammengebracht werden.
Die Dublierführung kann z. B. als eine Führungseinrichtung ausgebildet sein, bei der die beiden Fäden Y1, Y2 zwischen zwei Führungsstifte hindurchgeführt werden und von diesen zusam­ mengeführt werden.
Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 6 eine bevorzugte Ausführungsform einer Spinnvorrichtung oder Spinnstelle beschrieben, die bei der Erfindung verwendbar ist.
Bei den vorstehend beschriebenen Spinnvorrichtungen oder Spinnstellen zur Herstellung eines Zweifachfadens spielt die als Führungsplatte dargestellte Dublierführung 17 zum Dublieren von zwei gedrehten Fäden Y1 und Y2 eine wichtige Rolle. Die beiden gedrehten Fäden Y1 und Y2 werden jedoch nicht immer am V-förmigen Ausschnitt der in der als Führungseinrichtung dargestellten Führungs­ platte 17 dubliert. Insbesondere wenn die beiden gedreh­ ten Fäden Y1 und Y2 die gleichen Drehungsrichtungen auf­ weisen, z. B. S-Drehung-S-Drehung oder Z-Drehung-Z-Drehung, neigt die Dublierstelle dazu, sich stromaufwärts, d. h. entgegengesetzt der Faserstranglaufrichtung zu verschieben. Demgemäß befindet sich die eigentliche Dublierstelle der beiden gedrehten Fäden Y1 und Y2 zwischen der Führungs­ platte 17 und einer mit V-förmigen Ausschnitten ver­ sehenen Führungsplatte. Abgesehen davon, bleibt die Dublierstelle nicht stehen, sondern verschiebt sich normaler­ weise hin und her. Es wurde gefunden, daß dieses Verschie­ ben oder Pulsieren der Dublierstelle zu einem Nachteil führt, wonach den Fäden Y1 und Y2 von den wirbelnden Druckluft­ strömungen variierende Drehungen erteilt werden. Dies verursacht eine Beeinträchtigung der Qualität des herge­ stellten Mehrfachfadens Y.
Es soll daher eine Spinnvorrichtung bzw. eine Spinnstelle vorgesehen werden, bei der die Dublierstelle der gedrehten Fäden Y1 und Y2 festgelegt ist, so daß ein Mehr­ fachfaden Y₃ stabilisierter gleichmäßiger Qualität erhalten werden kann.
Bei einer Ausführungsform ist daher eine Spinnvorrichtung oder Spinnstelle zur Herstellung eines Zweifachfadens, bei der zwei pneumatische Drallgeber, die jeweils einen Satz Drallorgane enthalten, parallel zueinander nach einem Streckwerk angeordnet sind, welches Hinterwalzen, Laufriemchen, Vorderwalzen usw. aufweist, bei der eine Dublierführung zum Dublieren von zwei gedrehten Fäden stromabwärts der Drallgeber und ein pneumatisches Drallorgan 33 vorgesehen ist, in der Weise ausgebildet, daß zusätzlich ein Trennglied oder eine Trennführung für die gedrehten Fäden vor der Dublierführung vorgesehen ist.
Dann ist vorzugsweise eine Hilfsführung, die die beiden gedrehten Fäden im voneinander getrennten Zustand führt, zwischen den pneumatischen Drallgebern und der Trennführung vorgesehen. Die Hilfsführung weist einen zwischen zwei Führungsausschnitten für die beiden gedrehten Fäden nach oben sich erstreckenden Vorsprung auf, dessen oberes Ende schmal ist und dessen unterer Teil eine größere Breite auf­ weist, als die Trennführung.
Die Trennführung ist in Fadenlaufrichtung vor der Dublierführung vorgesehen und dient dazu, ein Ver­ schieben der Dublierstelle von zwei gedrehten Fäden Y1 und Y2 in Richtung entgegengesetzt der Fadenlaufrichtung zu verhindern, so daß die Dublierstelle vor der Dublierfüh­ rung verbleibt.
Der Vorsprung der Hilfsführung dient dazu, einen Abstand zwischen den beiden gedrehten Fäden Y1 und Y2 zu halten, wenn nach einem Fadenbruch die beiden Fäden Y1 und Y2 von einem Saugrohr erfaßt und aus den normalen Fadenlaufwegen heraus in eine Fadenverbindeeinrichtung (Fadenspleißein­ richtung) geführt werden, so daß die beiden Fäden Y1 und Y2 wieder mit Sicherheit jeweils an einer Seite der Trenn­ führung vor der Dublierführung positioniert werden.
Die Dublierführung weist als Fadendurchlaß einen Schlitz einstellbarer Breite auf. Anhand der Fig. 3 werden Einzel­ heiten einer Dublierführung 120 und einer Hilfsführung erläutert. Die Dublierführung 120 ist plattenförmig ausgestaltet und an ihrer Mitte mit einem U-förmigen Ausschnitt 121 versehen. An jeder der beiden einander entgegengesetzten Schenkelseiten des U-förmigen Ausschnitts 121 ist eine Breiteneinstellplatte 122, 123 mittels einer Schraube 124 befestigt. Die Breiteneinstellplatten 122 und 123 sind nach dem Lösen der Schrauben 124, die durch Lang­ löcher 125 der Platten 122, 123 geführt sind, zur Einstellung der Breite des Ausschnitts 121 in waagrechter Richtung beweg­ bar. Demgemäß kann die Breite L des Ausschnitts 121 oder des Zwischenraumes, in dem sich die Dublierstelle der beiden Fäden Y1 und Y2 befindet, je nach der Dicke der beiden Fäden Y1 und Y2 auf einen Optimalwert eingestellt werden.
Ein als Trennführung dienender Trennstift 126 ist an seinem einen Endteil im wesentlichen L-förmig gebogen und unter­ halb des U-förmigen Ausschnitts 121 an der Dublierführung 120 fest befestigt, so daß der Trennstift 126 vor der Fadeneinlaufseite des U-förmigen Ausschnitts 121 senkrecht zur Fadenlaufrichtung verläuft. Der Trennstift 126 befindet sich vor der Mitte des U-förmigen Ausschnitts 121 und die Lagen der Breiteneinstellplatten 122, 123 sind in der Weise einstellbar, daß sich der Trennstift 126 vor der Mitte der Breite L des Abstandes zwischen den Kanten der Platten 122 und 123 befindet. Es ist zu bemerken, daß die Trennführung nicht auf die Ausbildung in Form eines Trennstiftes 126 beschränkt ist, sondern daß sie z. B. auch die Form einer keilförmigen Platte mit dreieckigem Querschnitt aufweisen kann. Es ist auch nicht erforderlich, daß die Trennführung an der Dublierführung 120 fest befestigt ist. Statt dessen kann sie auch an eine der beiden Breitenein­ stellplatten 122, 123 befestigt sein. Der Ausschnitt 121 der Dublierführung 120 ist nicht auf die dargestellte U-förmige Ausbildung beschränkt und kann auch V-förmig sein, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, wobei die Breiteneinstellplatten 122, 123 an den einander gegenüber­ liegenden Seiten angeordnet sind. Die Trennführung ist jedoch vorzugsweise in der Weise ausgebildet, daß sie an bzw. vor der Mitte des Ausschnitts 121 der Dublierführung 120 positionierbar ist.
Eine plattenförmige Hilfsführung 127, die senkrecht zur Fadenlaufrichtung angeordnet ist, ist entlang einer Kante mit zwei Ausschnitten 128 und 129 versehen, durch die je­ weils der Laufweg einer der beiden gesponnenen Fäden Y1 und Y2 hindurchführt. Die Hilfsführung 127 dient dazu, die beiden Fäden Y1 und Y2 zu führen, wenn diese, wie nachfolgend be­ schrieben wird, aus den Drallgebern 107, 108 abgezogen und in die Dublierführung eingelegt werden. Ein mit der plat­ tenförmigen Hilfsführung 127 einstückig ausgebildeter Vor­ sprung 130 einer Breite W und einer Höhe H erstreckt sich von einer Stelle zwischen den beiden Ausschnitten 128 und 129 nach oben, wie in der Fig. 3 gesehen. Das Ende des Vorsprungs 130 ist angespitzt, wobei die beiden Fäden Y1 und Y2 vom Vorsprung 130 voneinander getrennt ge­ halten werden können. Es ist zu beachten, daß eine Hilfs­ führung 131 mit einer halbkreisförmig ausgebildeten Ober­ kante an einer der Seitenflächen der Hilfsführung 127 ober­ halb der Ausschnitte 128, 129 befestigt sein kann. Die gerade untere Kante 131a der Hilfsführung 131 kann auch als Kontaktfläche einer schwenkbaren Fadenschneideinrichtung 132 dienen.
Der Zweck des Vorsprungs 130 wird nachstehend anhand der Fig. 4 bis 6 erläutert. In der in der Fig. 4 darge­ stellten Spinnmaschine sind Spinnstellen in einer Mehrzahl in einer waagrechten Reihe nebeneinander angeordnet. Wenn an einer Spinnstelle eine Dickstelle des Fadens von einem elektronischen Fadenreiniger erfaßt und der Faden auto­ matisch durchgeschnitten wird, oder wenn an einer Spinn­ stelle ein Fadenbruch auftritt, ist es erforderlich, den Faden z. B. durch Spleißen zu verbinden und die Spinnstelle wieder in Tätigkeit zu setzen. Bei der dargestellten Aus­ führungsform ist eine Fadenspleißeinrichtung nicht an jeder Spinnstelle vorgesehen, sondern es steht ein fahrbarer Fadenspleißwagen 133 für alle Spinnstellen zur Verfügung. Ein durch alle Spinnstellen hindurchführender Rahmen 134 der Spinnmaschine weist ein allgemein U-förmiges Profil auf, dessen offene Seite an der Vorderseite der Spinnmaschine liegt. Der Fahrweg des Fadenspleißwagens 133 liegt innerhalb des Rahmens, wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, wobei der Fadenspleißwagen 133 entlang Schienen 135 und 136 zu einer Position an einer Spinnstelle fahren kann, an der ein Faden­ spleißvorgang durchzuführen ist. Der Fadenspleißwagen 133 ist mit einer Fadenspleißeinrichtung 137 versehen und ist in der Weise ausgebildet, daß obere Fäden (gedrehte Fäden Y1 und Y2) an den Auslaufföffnungen der pneumatischen Drallgeber 107 und 108 von einem schwenkbaren gekrümmten Saugrohr 138 in seiner in der Fig. 5 dargestellten Betriebsstellung ange­ saugt und durch Verschwenken des Saugrohres 138 der Faden­ spleißeinrichtung 137 zugeführt werden. Das Saugrohr 138 ist an seinem Ende mit zwei Saugöffnungen, die jeweils einen der Fäden Y1 und Y2 ansaugen, versehen. Ein unterer Faden (Faden Y), der mit der Fadenspule verbunden ist, wird von einem anderen schwenkbaren Saugrohr 139, das in der Fig. 5 in seiner Wartestellung dargestellt ist, der Fadenspleißein­ richtung 137 zugeführt. Das Saugrohr 139 ist an seinem Ende mit einer einzigen Saugöffnung versehen. Es ist im einzel­ nen erforderlich, daß das Saugrohr 138 die beiden oberen Fäden Y1 und Y2 in der Weise führt, daß sie jeweils an einer Seite des in der Fig. 3 dargestellten Trennstiftes 126 verlaufend in den Ausschnitt 121 der Dublierführung 120 eingebracht und positioniert werden. Während das Saugrohr 138, wie in der Fig. 6 dargestellt, um seine untere Schwenkachse in Richtung entgegengesetzt dem Uhr­ zeigersinn verschwenkt wird, um die angesaugten oberen Fäden Y1 und Y2 der Fadenspleißeinrichtung 137 zuzuführen, bewegt sich das Ansaugende des Saugrohres 138 entlang einer kreis­ bogenförmigen Bewegungsbahn. Demgemäß folgen die beiden angesaugten Endteile der Fäden Y1 und Y2 dieser Bewegungs­ bahn und nehmen nacheinander die in der Fig. 6 mit umring­ ten Zahlen dargestellten Lagen (1), (2) und (3) ein. In der Lage (3) ist nicht gewährleistet, daß die beiden Fäden Y1 und Y2 in der Weise geführt werden, daß sie zu beiden Seiten des Trennstiftes 126 liegen. Wenn jedoch die beiden oberen Fäden Y1 und Y2 während der Schwenkbewegung des Saug­ rohres 138 vom Vorsprung 130 in der Weise voneinander ge­ trennt gehalten werden, wie dies in der Lage (1) der Fall ist, bei der sich das Ende des Saugrohres 138 in der Nähe der pneumatischen Drallgeber 107 und 108 befindet, dann werden die beiden Fäden Y1 und Y2 in der Weise geführt, daß sie in der Lage (3) mit Sicherheit jeweils an einer Seite des Trennstiftes 126 zu liegen kommen.
Nachstehend wird die Funktionsweise der vorstehend beschriebe­ nen Spinnvorrichtung oder Spinnstelle anhand der Fig. 3 beschrieben.
In der Fig. 3 werden die beiden Fäden Y1 und Y2, die von den pneumatischen Drallgebern 107 bzw. 108 gedreht worden sind und am Trennstift 126 vorbeilaufen, in dem Zustand, in dem sie noch Rückdrehkräfte aufweisen, innerhalb der Breite L zwischen den Kanten der Breiteneinstellplatten 122 und 123 der Dublierführung 120 am Ausschnitt 121 dubliert, wobei die Breite L entsprechend den Fadendicken eingestellt worden ist. Die beiden Fäden Y1 und Y2 werden hierbei miteinander verschlungen, um im wesentlichen einen einzelnen Mehrfachfaden Y zu ergeben. Bei dem in der Fig. 3 darge­ stellten Fall haben sich die beiden Fäden Y1 und Y2 inner­ halb der Breite L zu der Seite hin verschoben, an der die Fadenspannung die größere ist. Wenn z. B. der Faden Y2 nach dem Spinnen eine größere Fadenspannung aufweist, dann werden die Fäden Y1 und Y2 beide in Berührung mit der in der Fig. 3 an der rechten Seite dargestellten Breiten­ einstellplatte 122 gehalten und von dieser geführt. Der Trennstift 126 verhindert ein Fortpflanzen oder ein Ver­ schieben der Dublierstelle der Fäden Y1 und Y2 in Richtung stromaufwärts, d. h. in Richtung entgegengesetzt zur Fadenlaufrichtung, und hält die Dublierstelle ortsfest. Da der Trennstift 126 zum Führen der beiden gedrehten Fäden Y1 und Y2 vorgesehen ist, ist es erforderlich, daß vor einem Fadenspleißvorgang und während des Führens der beiden Fäden Y1 und Y2 zur Fadenspleißeinrichtung 137 der Vorsprung 130 der Fadenführung 127 die beiden Fäden Y1 und Y2 aus den Drallgebern 107 und 108 in einem Abstand gleich der Breite W des Vorsprungs 130 hält, damit die beiden Fäden Y1 und Y2 wieder ihre Lagen an jeder Seite des Trennstiftes 126 ein­ nehmen. Wenn dann die beiden Fäden Y1 und Y2 in den Aus­ schnitten 128 und 129 positioniert sind, laufen sie hinter dem Trennstift 126 zusammen und treten in den Ausschnitt 121 ein. Es ist zu bemerken, daß wenn die oberen Ecken oder Kanten des Ausschnitts 121 und der Breiteneinstellplatten 122 und 123 abgeschrägt sind, dann lassen sich die Fäden Y1 und Y2 mit größerer Sicherheit führen. Die Höhe H des Vorsprungs 120 ist derart bemessen, daß dieser die beiden aus den Drall­ gebern 107 und 108 austretenden, vom Saugrohr 138 angesaugten Fäden Y1 und Y2 sofort nach Beginn der Schwenkbewegung des Saugrohres 138 zur Fadenspleißeinrichtung 137 hin, z. B. in der Lage (1), voneinander getrennt hält.
Aufgrund der vorstehend beschriebenen Bauweise dieser Aus­ führungsform lassen sich die folgenden Vorteile erzielen.
Da die Trennführung (Trennstift 126) der gedrehten Fäden Y1 und Y2 in Fadenlaufrichtung gesehen vor der Dublierführung 120 vorgesehen ist, so daß ein Fortpflanzen oder Verschieben der Dublierstelle der beiden Fäden Y1 und Y2 in Richtung entgegengesetzt der Fadenlaufrichtung verhindert und die Dublierstelle vor der Dublierführung 120 gehalten wird, läßt sich ein gleichmäßiger und stabilisierter Mehrfachfaden erzielen, der von willkürlichen Einflüssen unregelmäßiger Drehungen der Einzelfäden Y1 und Y2 frei ist.
Da die Hilfsführung 127, die die beiden Fäden Y1 und Y2 im voneinander getrennten Zustand führt, zwischen den pneumati­ schen Drallgebern 107 und 108 und der Trennführung ange­ ordnet ist und den Vorsprung 130 aufweist, der sich von zwischen den Ausschnitten 128 und 129 für die beiden gedreh­ ten Fäden Y1 und Y2 nach oben erstreckt und ein schmales oberes Ende sowie einen unteren Teil aufweist, der eine größere Breite W als die Trennführung aufweist, werden die beiden gedrehten Fäden Y1 und Y2, während diese nach einem Fadenbruch vom Saugrohr 138 von den Drallgebern 107 und 108 abgezogen und der Fadenspleißeinrichtung 137 zugeführt werden, in einem derartigen Abstand voneinander gehalten, daß die beiden Fäden Y1 und Y2 mit Sicherheit jeweils an einer der beiden entgegengesetzten Seiten der vor der Dub­ lierführung 120 vorgesehenen Trennführung (Trennstift 126) positioniert werden, so daß ein unzulängliches Führen der beiden Fäden Y1 und Y2 vor einem Fadenspleißvorgang vermie­ den wird.

Claims (8)

1. Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden be­ stehenden Mehrfachfadens, bei dem zwei oder mehr Faserstränge verstreckt und jeweils durch einen pneumatischen Drallgeber einer pneumatischen Dralleinrichtung geführt werden, wonach die beiden aus den Drallgebern auslaufenden gesponnenen Fäden an einer vor Abzugswalzen liegenden Stelle, an der sie noch Rückdrehkräfte aufweisen, mit einer Dublierführung zusammen­ geführt werden, nachdem sie an einer die Fäden voneinander im Abstand haltenden Trennführung vorbeigeführt worden sind, die in der Nähe der Dublierführung und vor dieser angeordnet ist, so daß ein Verschieben der an der Dublierführung liegenden Zusammenführungs- oder Dublierstelle der Fäden in Fadenlauf­ richtung oder entgegengesetzt hierzu verhindert wird und der Mehrfachfaden nach dem Durchlaufen der Abzugswalzen mit einer Aufspuleinrichtung aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem aus der Dublierführung auslaufenden Mehrfachfaden mit einem pneumatischen Drallorgan, das zwischen der Auflaufspul­ einrichtung und der Dublierführung angeordnet ist, vorläufige Drehungen oder Falschdrehungen erteilt werden, so daß beim nachfolgenden Rückdrehen der vorläufig erteilten Drehungen Fasern der beiden Fäden fest um den Mehrfachfaden herumgewun­ den werden.
2. Spinnvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An­ spruch 1, bei der pneumatische Drallgeber mit je zwei nach­ einander liegenden Luftstrahldrallorganen parallel zueinander nach einem Streckwerk angeordnet sind, und eine Dublierfüh­ rung zum Dublieren von zwei gedrehten Fäden an der stromab­ wärts gelegenen Seite der pneumatischen Drallgeber in einem Abstand zu den Drallgebern angeordnet sind, daß die Fäden beim Zusammenlegen noch Rückdrehkräfte aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Dublierführung (17) und Liefer- und Abzugs­ walzen (19) ein pneumatisches Drallorgan (33) angeordnet ist.
3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Trennführung vor der Dublierführung ein Trennstift (126) zm Auseinanderhalten der beiden gedrehten Fäden (Y1, Y2) vorgesehen ist.
4. Spinnvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dublierführung (120) plattenförmig ist und einen U-förmigen Ausschnitt (121) und zwei Breiteneinstellplatten (122, 123) aufweist, die an den beiden einander gegenüberlie­ genden geraden Kanten des U-förmigen Ausschnitts (121) ver­ schiebbar angeordnet sind.
5. Spinnvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennstift (126) im wesentlichen L-förmig gebogen und unterhalb des Ausschnitts (121) an der Dublierführung befe­ stigt ist.
6. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine plattenförmige Hilfsführung (127) zum Führen der beiden gedrehten Fäden (Y1, Y2) im Abstand voneinander zwi­ schen den Luftstrahldrallorganen (107, 108) und dem Trenn­ stift (126) vorgesehen ist, und daß die Hilfsführung (127) zwei Ausschnitte (128, 129) als Durchlässe für jeweils einen der gedrehten Fäden (Y1, Y2) und einen zwischen den beiden Ausschnitten (128, 129) sich nach oben erstreckenden Vor­ sprung (130) aufweist, der einen schmalen oberen Teil und einen unteren Teil aufweist, dessen Breite (W) größer ist als die Breite des Trennstifts (126), d. h. als der Abstand in dem die beiden Fäden (Y1, Y2) von der Trennführung gehalten wer­ den.
7. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Hilfsführung (131) an einer Seitenfläche der Hilfsführung (127) oberhalb der beiden Ausschnitte (128, 129) als Abstandhalter der gedrehten Fäden (Y1, Y2) vorge­ sehen ist.
8. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß in einer Spinnmaschine mit mehreren in einer Reihe angeordneten Spinnstellen und einem Fadenverbindewagen, der entlang der Spinnstellenreihe fahrbar ist und Faden­ brüche an den Spinnstellen behebt, der Fadenverbindewagen (Fadenspleißwagen 133) mit einem schwenkbaren Saugrohr (138) versehen ist, das zwei im Abstand voneinander vor­ gesehene Ansaugöffnungen aufweist und das nach Auftreten eines Fadenbruchs und einem Betätigen der Fadenschneid­ einrichtung (132) zu den Auslauföffnungen der Drallorgan­ sätze (Drallgeber 107, 108) hin schwenkbar ist, die bei­ den aus den Auslauföffnungen kommenden Fäden (Y1, Y2) an­ saugt und diese beim Zurückschwenken abzieht und in die Dublierführung (120) sowie in eine Fadenverbindeeinrich­ tung (Fadenspleißeinrichtung 137) einführt und
  • - daß die Höhe (H) oder Länge des Vorsprungs (130) der Hilfsführung (127) derart bemessen ist, daß während des Zurückschwenkens des Saugrohres (138) die beiden abgezo­ genen Fäden (Y1, Y2) vom Vorsprung (130) im Abstand von­ einander gehalten und mit Sicherheit jeweils an einer Seite des Trennstifts (126) zu liegen kommen.
DE3935705A 1988-10-26 1989-10-26 Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Expired - Fee Related DE3935705C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3943735A DE3943735C2 (de) 1988-10-26 1989-10-26 Verfahren zur Herstellung eines voluminösen Zeifachgarn

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP27038188A JPH02118124A (ja) 1988-10-26 1988-10-26 嵩高な紡績糸の製造方法
JP63271621A JPH0711094B2 (ja) 1988-10-27 1988-10-27 自己集束性を有するマルチプライ紡績糸
JP5907689A JPH02242924A (ja) 1989-03-10 1989-03-10 紡績装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3935705A1 DE3935705A1 (de) 1990-05-17
DE3935705C2 true DE3935705C2 (de) 1996-02-29

Family

ID=27296765

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3935705A Expired - Fee Related DE3935705C2 (de) 1988-10-26 1989-10-26 Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Country Status (3)

Country Link
US (1) US5107671A (de)
CH (1) CH684515B5 (de)
DE (1) DE3935705C2 (de)

Families Citing this family (16)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0653979B2 (ja) * 1988-08-09 1994-07-20 村田機械株式会社 糸の製造方法
JPH0376827A (ja) * 1989-08-11 1991-04-02 Murata Mach Ltd 紡績糸の製造方法
JPH0382835A (ja) * 1989-08-28 1991-04-08 Murata Mach Ltd 双糸紡績における糸継ぎ装置
CH686580A5 (de) * 1992-07-23 1996-04-30 Rieter Ag Maschf Verfahren zum Beheben eines Fadenbruchs an einem Paar von Spinneinheiten und Vorrichtung zur Durchfuhrung des Verfahrens.
US5305593A (en) * 1992-08-31 1994-04-26 E. I. Du Pont De Nemours And Company Process for making spun yarn
GB2324540B (en) * 1997-04-24 2001-06-20 Inst Wlokiennictwa Method and device for yarn production
US5775087A (en) * 1997-05-06 1998-07-07 Milliken Research Corporation Balanced collage yarn
EP1207225B2 (de) * 2000-11-16 2011-08-31 Murata Kikai Kabushiki Kaisha Spinnvorrichtung
US7841161B2 (en) * 2007-07-02 2010-11-30 The Hong Kong Polytechnic University Method of industrially producing yarn at a lower twist multiplier for textile products
US8250924B2 (en) 2008-04-22 2012-08-28 Rosemount Inc. Industrial process device utilizing piezoelectric transducer
DE102013104993A1 (de) * 2013-05-15 2014-11-20 Sipra Patententwicklungs- Und Beteiligungsgesellschaft Mbh Verzugseinrichtung für Spinn-Strickmaschinen
CN105887261B (zh) * 2015-01-08 2019-12-24 苏州华麻科技有限公司 一种色纺花式粗纱的赛洛式生产方法
US10076100B2 (en) * 2016-08-01 2018-09-18 Albert Dale Mikelson Lariat device and method of manufacture
CN108642634A (zh) * 2018-05-24 2018-10-12 江苏阳光股份有限公司 一种半精纺羊毛/腈纶混纺赛络段彩纱生产方法
IT201800009292A1 (it) * 2018-10-09 2020-04-09 Savio Macch Tessili Spa Apparato e metodo di stiro e filatura di filati misti per macchine di filatura ad aria con alimentazioni multiple
JP6867699B2 (ja) * 2018-11-19 2021-05-12 株式会社近藤紡績所 編地製造方法、生地製造方法、及び縫製品製造方法

Family Cites Families (23)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB815647A (en) * 1955-08-26 1959-07-01 British Celanese Improvements relating to the crimping of yarns
US3175351A (en) * 1959-11-12 1965-03-30 Bloch Godfrey Method for making bulked continuous filament yarns
US3388547A (en) * 1964-08-18 1968-06-18 Toyo Boseki Method for producing wool-like synthetic yarn
CS175764B1 (de) * 1974-09-06 1977-05-31
SU562594A1 (ru) * 1975-07-22 1977-06-25 Всесоюзный Научно-Исследовательский Институт Легкого И Текстильного Машиностроения Способ получени самокрученой пр жи
SU562595A1 (ru) * 1975-07-29 1977-06-25 Всесоюзный Научно-Исследовательский Институт Легкого И Текстильного Машиностроения Устройство дл получени самокрученой пр жи
US4084400A (en) * 1976-08-17 1978-04-18 Pavel Mikhailovich Movshovich Method of making self-twisted fibrous product from at least two strands
JPS53119334A (en) * 1977-03-24 1978-10-18 Murata Machinery Ltd Direct spinning device
US4206589A (en) * 1977-11-09 1980-06-10 Platt Saco Lowell Limited Formation of a self twist fibrous structure
FR2461040A1 (fr) * 1979-07-09 1981-01-30 Inst Textile De France Procede et dispositif pour l'obtention d'un fil presentant sur sa longueur des zones de torsion alternativement de sens inverse
US4246750A (en) * 1979-07-24 1981-01-27 Wwg Industries, Inc. Self-twist yarn and method of making same
EP0038143B1 (de) * 1980-04-01 1987-01-28 Toray Industries, Inc. Gezwirntes Garn und Verfahren zu seiner Herstellung
JPS5915524A (ja) * 1982-07-19 1984-01-26 Murata Mach Ltd 玉揚装置を具えた紡績機
IN161355B (de) * 1983-07-01 1987-11-14 Rieter Ag Maschf
CS239668B1 (en) * 1983-09-29 1986-01-16 Petr Kroupa Buching yarn with staple fibre and its method of manufacture
JPS61186541A (ja) * 1985-02-08 1986-08-20 村田機械株式会社 紡績糸
JPS6375124A (ja) * 1986-09-18 1988-04-05 Murata Mach Ltd ブレンド糸の製造装置
DE3634464C2 (de) * 1986-10-09 1995-10-05 Fritz Stahlecker Verfahren zum Anspinnen an einem Spinnaggregat zum Erzeugen von Vorlagespulen für ein Zwirnen o.dgl.
DE3638110C2 (de) * 1986-11-07 1995-06-14 Fritz Stahlecker Vorrichtung zum pneumatischen Falschdrallspinnen
DE3638185A1 (de) * 1986-11-08 1988-05-11 Fritz Stahlecker Vorrichtung zum aufwickeln eines doppelfadens auf eine kreuzspule
DE3700186C2 (de) * 1987-01-06 1995-04-20 Fritz Stahlecker Verfahren zum Herstellen eines Zwirns und Vorlagespule für ein Zwirnen
JPH01156519A (ja) * 1987-12-14 1989-06-20 Murata Mach Ltd 紡績方法及び紡績装置
JPH0778291B2 (ja) * 1988-07-11 1995-08-23 村田機械株式会社 糸の製造方法および製造装置

Also Published As

Publication number Publication date
DE3935705A1 (de) 1990-05-17
CH684515B5 (de) 1995-04-13
CH684515GA3 (de) 1994-10-14
US5107671A (en) 1992-04-28

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2939481C2 (de) Vorrichtung zum Spleißen von gesponnenen Fäden
DE2416880C3 (de) Vorrichtung zur Herstellung von spiralig umwickelten Garnen
DE3935705C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines aus gesponnenen Fäden bestehenden Mehrfachfadens sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE3824850C2 (de)
DE3842120C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen doublierter Fäden
DE10124832A1 (de) Fadenspleissvorrichtung
DE3612229A1 (de) Fadenspleissduese
DE2533655A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beginnen, unterbrechen und anhalten des spinnvorganges eines mit einem band umwundenen gesponnenen garns
DE3943600C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Mehrfachfadens sowie Mehrfachfaden
WO1987003310A1 (fr) Procede et dispositif de renfilage d'un dispositif a filer pourvu d'un organe tordeur pneumatique
DE3336294C2 (de) Verfahren zum Garnansetzen beim Spinnen von Faserbündelgarnen
DE3418396A1 (de) Spleissvorrichtung fuer gesponnene faeden
CH666470A5 (de) Garnverspleissungsvorrichtung fuer gesponnene garne.
DE3133712C2 (de) Pneumatische Fadenspleißvorrichtung für gesponnene Fäden
DE3926227C2 (de)
EP0162367B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten eines abgelängten Fadenendes zum Wiederanspinnen einer Offenend-Spinnvorichtung
DE4002343A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum spleissen von faeden
DE3238986A1 (de) Drallduesenspinnmaschine mit einer staubkammer
DE3244669A1 (de) Pneumatische fadenspleissvorrichtung zum spleissen kerngesponnener faeden
EP1217110A2 (de) Spinnvorrichtung
DE3411482A1 (de) Spleissvorrichtung und spleissverbindung fuer gesponnene faeden
DE3130113C2 (de) Spinnzwirnmaschine zur Herstellung von Effektgarnen
DE3607206C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Spleißverbindung
DE4225349A1 (de) Vorrichtung zum Entfernen von Endwindungen, insbesondere Fußwindungen und/oder Fadenenden im Bereich des Hülsenfußes von Spinnkopsen
EP3031763A1 (de) Spleisskanaleinheit mit speziell gestaltetem einlasskanal für die spleissluft, spleisser mit einer solchen spleisskanaleinheit und textilmaschine mit einem solchen spleisser

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8172 Supplementary division/partition in:

Ref country code: DE

Ref document number: 3943735

Format of ref document f/p: P

Q171 Divided out to:

Ref country code: DE

Ref document number: 3943735

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: HANSMANN, VOGESER, DR. BOECKER, ALBER, DR. STRYCH,

AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 3943735

Format of ref document f/p: P

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
AH Division in

Ref country code: DE

Ref document number: 3943735

Format of ref document f/p: P

8339 Ceased/non-payment of the annual fee