DEP0054326DA - Trocknen von Druckfarben - Google Patents
Trocknen von DruckfarbenInfo
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Description
Bei verschiedenen Druckverfahren sucht man eine Leistungssteigerung zu erzielen, in dem man den Trocknungsvorgang der aufgedruckten Farbe zu beschleunigen versucht, so dass einmal das Druckerzeugnis trocken zur Auslage kommt und weiterhin beim Mehrfarbendruck die einzelnen Druckvorgänge zeitlich und räumlich rascher aufeinanderfolgen können.
Die z.B. im Tiefdruckverfahren üblicherweise verwendete Farbe besteht zum grossen Teil aus flüchtigen Lösungsmitteln, so dass beim Trocknen der Farbe nach jedem Druckvorgang ein grosser Teil der Farbe abgedunstet und das Lösungsmittel weggeführt werden muss. Das Trocknen der Farbe und Abdunsten der Lösungsmittel geschieht durch mit Heizwiderständen erzeugte Wärme und Aufblasen von Luft auf die Farbe. Die Erzeugung von Wärme und Blasluft ist nicht nur kostspielig, sondern es wirkt die Wärme auf das Druckerzeugnis besonders ungünstig ein. Papier
z.B. als Druckfarbenträger verliert von seiner Festigkeit, Geschmeidigkeit und Glätte und es tritt eine Schrumpfung ein, die sich auf den Mehrfarbendruck ganz besonders ungünstig auswirkt. Da die Formen zur Erzeugung des Mehrfarbendruckes alle gleich gross sind, bewirkt das mehrmalige und unterschiedliche Schrumpfen zwischen den einzelnen Druckvorgängen, dass die Farben nicht passgerecht aufeinander zu liegen kommen. Das Druckerzeugnis verliert dadurch an Qualität und ist für höhere Ansprüche nicht geeignet.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Beschleunigung des Trockenvorgangs zu bewirken und die nachteilige Beeinflussung des Druckfarbenträgers zu beseitigen.
Die Erfindung verwendet zur Trocknung aufgedruckter Farbe infrarote Strahlen. Bei diesem Verfahren der Trocknung geht diese viel rascher vor sich als bei den bekannten Verfahren mit Luft und Wärme und bietet zudem den Vorteil, dass der VErbrauch an elektrischer Energie wesentlich geringer ist. Ein besonderer Vorzug der Erfindung liegt darin, dass der Druckfarbenträger in seiner Struktur unverändert bleibt, wodurch ein genaues Aufeinanderpassen der verschiedenen Farbformen bei aufeinanderfolgenden Druckvorgängen erreicht wird.
Besonders günstig wirken sich die Vorzüge der Erfindung bei der auf eine endlose Papierbahn druckenden Rotationstiefdruckmaschine aus. Es entsteht nicht nur beim Mehrfarbendruck durch das genaue Aufeinanderpassen der Druckformen ein besseres Druckerzeugnis als bisher, sondern durch die Abkürzung des
Trockenvorganges kann auch eine wesentliche Leistungssteigerung der Maschine erzielt werden. Die Druckwerke können gedrängter gebaut und die Maschinen selbst niedriger werden. Die Bedienung wird erleichtert und die Maschinen werden billiger.
Auf der Zeichnung ist eine Anordnung und Vorrichtung für die Trocknung mit infraroten Strahlen an einem Druckwerk einer Rotationstiefdruckmaschine im Beispiel gezeigt.
In den Seitenwänden 1, 2 ist der Formzylinder 3 mit der Rakel 4 und dem Farbwerk 5 gelagert, ebenso die auf- und abbewegliche Zwischenwalze 6 mit Gegendruckzylinder 7 sowie die Leit-und Umkehrwalze 9. Das Druckwerk zeigt noch die übliche Anordnung einer mit Heizkörpern versehenen Trocken- bzw. Papierleittrommel 8. Die Papierbahn 10, von der Papierrolle oder von anderen Druckwerken kommend, wo sie bereits mit einer oder mehreren Farben zur Herstellung eines Mehrfarbenbildes bedruckt worden ist, läuft zwischen dem Formzylinder 3 und der Zwischenwalze 6 durch, durch die sie einen neuen Aufdruck empfängt, über die Trommel 8 und die Umkehrwalze 9 zu weiteren Druckwerken oder zur Weiterverarbeitung im Schneid-, Falz- oder Auslegewerk. Zur Trocknung des empfangenen Aufdrucks ist über der nunmehr zur Führung der Papierbahn 10 dienenden Trommel 8 ein Rahmen 11 mit entsprechend über der Papierbahn verteilten Infrarotstrahlern 12 angeordnet. Um die Lösungsmittel der Farbe vom Arbeitsraum fernzuhalten und sie der Wiedergewinnung zuführen zu können, wird die Papierbahn während des Trocknungsvorganges durch einen geschlossenen, belüfteten Raum geführt.
Claims (3)
1. Verfahren zum Trocknen aufgedruckter Farbe, gekennzeichnet durch die Anwendung infraroter Strahlen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trocknung des Farbfilms durch nur die Farbe beeinflussende, die Struktur des Farbträgers unverändert lassende Wellenlängen erfolgt.
3. Vorrichtung zum Trocknen von Druckfarben nach Verfahren 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Verwendung gelangenden Infrarotstrahler an einem Gestell (11) angeordnet sind, welches gegebenenfalls einen Teil eines Belüftungsraumes darstellt.
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