DEP0044775DA - Achszähleinrichtung, insbesondere zur Füllanzeige von Gleisabschnitten auf Gleistafeln. - Google Patents

Achszähleinrichtung, insbesondere zur Füllanzeige von Gleisabschnitten auf Gleistafeln.

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DEP0044775DA
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DE
Germany
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track
axle counting
counting device
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Dipl.-Ing. Meyer
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Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Description

Bei Ablaufanlagen ist es zur Erleichterung des Betriebes von Vorteil, dem Stellwerkswärter eine anschauliche Anzeige über den Besetzt-Zustand der einzelnen Verschiebegleise zu vermitteln. Bekannt sind Einrichtungen, bei denen auf der Gleistafel die verschiedenen Gleise dargestellt und durch Lämpchen beleuchtet sind. Diese Gleistafeln stehen mit sogenannten Impulsgebern in Verbindung, die den einzelnen Gleisen zugeordnet sind und beim Befahren die Achszahl rückmelden und durch entsprechende Schaltung die hinter der Gleistafel befindlichen Lämpchen zum Aufleuchten oder Erlöschen bringen. Einrichtungen dieser Art benötigen infolge der räumlichen Ausdehnung der Beleuchtungsanordnung verhälnismässig viel Platz, ausserdem lassen sich bei grossem Fassungsvermögen der Gleise aus Raumersparnisgründen nur Gruppenschaltungen anwenden, bei denen einer Mehrzahl von Achsen je eine Lichtquelle zugeordnet ist. Man erhält auf diese Weise eine verhältnismässig grobe Darstellung der jeweiligen Gleisfüllung.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird zur Vermeidung dieser Nachteile eine Einrichtung vorgeschlagen, bei der zur Anzeige der Gleisfüllung über unter oder neben der Gleisabschnittdarstellung eine mechanische Anzeigevorrichtung angeordnet ist, die in Abhängigkeit von dem Befahren des Gleisabschnitts, d.h. durch die Impulsgeber gesteuert und bewegt wird und damit den Füllzustand des Gleises anzeigt.
Diese Einrichtung kann wie Abb. 1 und w beispielsweise im Grund- und Aufriss zeigen, aus einem umlaufenden Film T(sub)1 bestehen. Dieser Film läuft endlos über zwei Trommeln t(sub)1, t(sub)2 und ist über eine entsprechende Länge farbig gekennzeichnet bzw. undurchsichtig. Eine der beiden Trommeln, beispielsweise t(sub)1, wird über ein Differentialgetriebe DG je nach dem Befahren des Gleises in dem einen oder andern Sinne mit Hilfe der Triebmagnete E(sub)e und E(sub)a zum Umlauf gebracht. Diese Triebmagnete stehen über ihren Klinkenanker a mit den Klinkenrädern K(sub)e bzw. K(sub)a in Eingriff. Die Erregung dieser Magnete erfolgt unmittelbar oder mittelbar über die Gleisimpulsgeber. Fahren z.B. Achsen in das betreffende Gleis ein, so wird jeweils der Klinkenmagnet EE(sub)e erregt, der über das Differentialgetriebe DG die Trommel t(sub)1 im Uhrzeigersinne zum Umlauf bringt und damit den Film T(sub)1 so bewegt, dass in der Gleisabbildung S der z.B. undurchsichtige Teil des Filmes nach rechts verschoben wird.
Umgekehrt erfolgt ein Rücklauf des Filmes bei ausfahrenden Achsen, wobei der Klinkenmagnet E(sub)a in Tätigkeit tritt. Auf diese Weise ergibt sich ein anschauliches Bild des jeweiligen Gleiszustandes und zwar von Achse zu Achse. Das Fortschreiten des Films ist fast ein stetiges.
Gemäss Abb. 3 kann statt eines Films mit Trommeln auch eine Einzeltrommel T(sub)2 Anwendung finden, deren Achse parallel zur Gleisabbildung S liegt. Die Trommel trägt auf der Peripherie eine spiralförmige Kennzeichnung, sodass bei Drehung der Trommel ein Vor- oder Zurückwandern dieser Spirale denselben Eindruck wie das Wandern des Filmes nach Abb. 1 erweckt. Der Antrieb dieser Trommel erfolgt zweckmässigerweise wieder durch ein Differentialgetriebe, um Ein- und Auszählung der Achsen unabhängig voneinander wirken zu lassen.
Die geschilderten Einrichtungen werden zweckmässig mit einer selbsttätigen Melde-Einrichtung versehen, aus der sowohl die Grundstellung, d.h. "Gleis frei" oder der Zustand "Gleis vollbesetzt" zu ersehen ist. Dies kann mit Hilfe von zusätzlichen Kontakten f bzw. b, die über das Differential gesteuert werden, erfolgen (Abb. 1).
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung besteht in einer über das Differentialgetriebe gesteuerten Gewindespindel mit Laufmutter, welche mit einem als Blende dienenden Jalousiezug gekuppelt sein kann, derart, dass die Blende entsprechend dem jeweiligen Füllzustand des Gleisabschnittes ausgezogen wird.

Claims (8)

1.) Achszähleinrichtung, insbesondere zur Füllanzeige von Gleisabschnitten auf Gleistafeln, gekennzeichnet durch eine zweckmässig über, unter oder neben einer Gleisabschnitt-Darstellung (S) angeordnete, in Abhängigkeit von dem Befahren des Gleisabschnittes bewegte und damit dessen Füllzustand anzeigende, mechanische Anzeigevorrichtung (T(sub)1 bzw. T(sub)2).
2.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.), dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Anzeigevorrichtung unter dem Einfluss sowohl eines beim Befahren des Gleisabschnittes in der einen Richtung, als auch eines beim Befahren des Gleisabschnittes in der anderen Richtung wirksam werdenden Antriebes steht.
3.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) und 2.), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der mechanischen Anzeigevorrichtung über Triebmagnete (Ee Ea) ein Differentialgetriebe (DG), z.B. durch einen oder mehrere Gleisimpulsgeber erfolgt.
4.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) - 3.), dadurch gekennzeichnet, dass als mechanische Anzeigevorrichtung ein endloser, mit einer Marke versehener Umlaufzug, vorzugsweise ein Umlaufband (T(sub)1) dient.
5.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) - 4.), dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufband auf eine, dem Gleisabschnitt proportionale Länge markiert, z.B. gefärbt oder undurchsichtig gehalten ist.
6.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) - 3.), dadurch gekennzeichnet, dass als mechanische Anzeigevorrichtung eine mit einer spiralförmigen Kennzeichnung versehene Trommel (T(sub)2) dient.
7.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) - 3.), dadurch gekennzeichnet, dass als mechanische Anzeigevorrichtung eine Laufmutter auf einer Gewindespindel, gegebenenfalls in Verbindung mit einem Jalousiezug dient.
8.) Achszähleinrichtung nach Anspr. 1.) - 7.), dadurch gekennzeichnet, dass zum Anzeigen der Grundstellung (Gleis frei) und/oder der vollständigen Besetzung des Gleisabschnittes gesonderte Anzeigemittel (Kontakte f bzw. b) vorgesehen sind.

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