DE556505C - Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber - Google Patents

Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber

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DE556505C
DE556505C DE1930556505D DE556505DD DE556505C DE 556505 C DE556505 C DE 556505C DE 1930556505 D DE1930556505 D DE 1930556505D DE 556505D D DE556505D D DE 556505DD DE 556505 C DE556505 C DE 556505C
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DE
Germany
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clockwork
speed
pointer
pen
time
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Expired
Application number
DE1930556505D
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English (en)
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ABB Training Center GmbH and Co KG
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Hartmann and Braun AG
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Publication of DE556505C publication Critical patent/DE556505C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/12Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time in graphical form

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

  • Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber Zur überwachung der Durchfahrtgeschwindigkeiten von Fahrzeugen, insbesondere Eisenbahnzügen, sind Geräte bekannt, die beim Eintritt des Zuges in die zu überwachende Strecke durch Kontaktgabe auf einem mit der Zeit fortlaufend bewegten Papierstreifen eine Schreibfeder. quer zum Papiervorschub in gleichmäßige Bewegung setzen. Beim Austritt des Zuges aus der Meßstrecke wird diese Bewegung durch eine zweite Kontaktgabe unterbrochen .und die Schreibfeder durch Federkraft in ihre Anfangsstellung zurückgeführt. Die Länge der aufgezeichneten Linie entspricht dann der Durchfahrtzeit des Zuges, von der auf die Geschwindigkeit zu schließen ist.
  • Die Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung eines derartigen Schreibers. Erfindungsgemäß ist ein vom Uhrwerk angetriebener Mitnehmer vorgesehen, der, wie bei anderen Geräten bekannt, den Schreibhebel erst nach Zurücklegen einer gewissen Wegstrecke mitnimmt. Diese Strecke wird zweckmäßig so eingestellt, daß der Schreibhebel bei der zu erwartenden größten Durchfahrtgeschwindigkeit gerade noch mitgenommen wird.
  • In der Zeichnung ist in Abb, i ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; Abb. 2 zeigt einen beschriebenen Papierstreifen. In Abb. i bedeutet d den Papierstreifen, b ein Uhrwerk, das mit Hilfe von Stiftenrädern den Papierstreifen mit gleichmäßiger Geschwindigkeit nach unten zieht, c den Zeiger, der mit seiner Achse d entgegen der Kraft einer Spiralfeder e von einem zweiten Uhrwerk f mit Hilfe des auf der Achse la sitzenden Mitnehmers i gedreht wird, wenn das Uhrwerk f z. B. durch den Elektromagneten g eingeschaltet ist. Die Schreibfeder c bewegt sich quer zur Papiervorschubrichtung über den Papierstreifen hinweg, und zwar ist in vorstehendem Beispiel angenommen, daß die Zeigerbewegung von links nach rechts erfolgt. Damit das Uhrwerk, das durch die Unruhe eine etwas stoßweise Drehbewegung erfährt, den Zeiger nicht auch stoßweise bewegt, ist der Mitnehmer i entweder selbst federnd ausgebildet oder es ist, wie in Abb. i gezeigt, neben dem Mitnehmer i eine Feder i angeordnet, welche die kleinen Stöße des Uhrwerkes aufnimmt. Statt der Feder kann auch . eine andere Dämpfungseinrichtung vorgesehen sein, welche die Übertragung der durch die Unruhe hervorgerufenen Stöße auf den Zeiger verhindert.
  • Ist das Uhrwerk f wieder ausgeschaltet, so bringt die Spiralfeder e den Zeiger wieder in seine Ruhelage zurück.
  • Die Einrichtung ist nun so getroffen, daß beim Einschalten des Uhrwerks f durch den Magneten g die treibende Achse h dieses Uhrwerkes zwar anläuft, den Zeiger c aber nicht sofort mitnimmt. Erst wenn die Achse sich um einen gewissen Winkel gedreht hat, wird der Zeiger c mitgenommen.
  • Wird der Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber zur Überwachung der Durchfahrtgeschwindigkeit eines Eisenbahnzuges durch eine bestimmte Strecke benutzt, so ist der Vorgang folgender: Die zu überwachende Eisenbahnstrecke sei beispielsweise ioo m lang, und es befinde sich am Anfang und am Ende dieser Strecke je ein Kontakt, den der Zug beim Überfahren schließt. Der erste Kontakt schaltet den Magneten g ein, der zweite Kontakt schaltet ihn aus.
  • Fährt der Zug langsam durch die Strecke, so läuft das Uhrwerk f zwischen den beiden Kontaktzeitpunkten eine längere Zeit, fährt er dagegen schneller durch die Strecke, so läuft das Uhrwerk eine kürzere Zeit. Bei langsamer Fahrt zeichnet also die von dem Uhrwerk mitgenommene Schreibfeder c einen längeren, bei schneller Fahrt dagegen einen kürzeren Strich.
  • Die Länge der Striche auf dem Papierstreifen ist abhängig von der Durchfahrtzeit. Da die Durchfahrtstrecke als konstant angenommen wird, so würde auf dem Papierstreifen die Entfernung vom Endpunkt dieser Striche bis zum Ende der Teilung des Papierstreifens ein Maß für die Durchfahrtzeit bedeuten. Da es bei der Aufzeichnung weniger auf die Zeit, als auf die Geschwindigkeit ankommt, so ist es zweckmäßig, den Papierstreifen in Einheiten der Geschwindigkeit zu beziffern, so wie es in Abb. 2 geschehen ist. Diese Bezifferung läuft dann in dem dargestellten Beispiel von rechts nach links.
  • Wie oben besprochen, ist das Gerät so eingerichtet, daß das beim ersten Kontakt durch den Magneteng eingeschaltete Uhrwerk den Zeiger nicht sofort, sondern erst nach einer gewissen Zeit mitnimmt. Diese Zeit wird zweckmäßig so gewählt, daß der Zeiger bei der in dem betreffenden Betrieb höchstmöglichen Geschwindigkeit, in dem dargestellten Beispiel etwa 6o km/Std., gerade noch einen kurzen Strich auf dem Papierstreifen zeichnet. 1Voch schnellere Durchfahrten, wie sie in den betreffenden Betrieben im allgemeinen nicht vorkommen, würden also dann auf dem Papierstreifen nicht aufgezeichnet werden.
  • Aber auch zu langsame Durclifahrtzeitzn sind für die Überwachung unwichtig. Deshalb wird man die Drehgeschwindigkeit des Uhrwerkes-so wählen, daß bei einer gewissen unteren Grenze, z. B. nach Abb. 2 bei einer unteren Geschwindigkeit von 2o km/Std., der Zeiger gerade bis ans Ende der Teilung des Papierstreifens sich bewegt. Eine Bewegung des Zeigers darüber hinaus wird zweckmäßig durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Anschlag unmöglich gemacht.
  • Durch die Ausschaltung der zu schnellen und der zu langsamen Durchfahrtgeschwindigkeiten wird also die ganze Skalenbreite bzw. die ganze Schreibbreite des Papierstreifens günstig ausgenutzt, so daß man, wie das Papiermuster nach Abb.2 andeutet, mit großer Genauigkeit ablesen kann.
  • Für den Fall, daß ein Zug schneller durch die Strecke fährt, als es ursprünglich als möglich vorgesehen war, also in dem dargestellten Beispiel schneller als 6o kmjStd., würde der Zeiger c, wie bereits gesagt, keinen Strich auf den Papierstreifen zeichnen. Um auch solche Fälle auf den Papierstreifen festhalten zu können, ist das Gerät mit einem einfachen Zeitschreiber versehen, der an der Seite kurze Zeitmarken einzeichnet, sobald ein Zug über einen der beiden Kontakte der zu überwachenden Strecke fährt.
  • In dem dargestellten Beispiel besteht dieser Zeitschreiber, wie Abb. i zeigt, aus einem Elektromagneten k, an dessen Anker Z eine Schreibspitze in befestigt ist. Der Magnet k - liegt ebenfalls im Stromkreis des oder der Kontakte der zu überwachenden Strecke. Er wird also jedesmal erregt, sobald überhaupt ein Zug in die Strecke einfährt, und er zeichnet in diesem Falle einen kurzen O_uerstrich an der Seite des Papierstreifens auf.
  • Aus dem beschriebenen Papierstreifen nach Abb. 2 ist zu sehen, daß zu jedem Strich, den der Zeiger c über der Geschwindigkeitsteilung des Papierstreifens gezeichnet hat, links eine kurze Zeitmarke von dem Zeitschreiberstift in aufgezeichnet ist. Diese Striche sind in Abb.2 links mit x bezeichnet. Außerdem sind aber noch einige weitere Zeitmarken von der Zeitschreiberspitze m gezeichnet, die an der Seite mit y gekennzeichnet sind. Diesen letzteren Zeitmarken entsprechen keine Geschwindigkeitslinien auf dein Papierstreifen, d. h. sie zeigen an, daß zu den betreffenden Zeiten Züge mit ganz ungewöhnlich großer Geschwindigkeit durch die Strecke gefahren sind. Hierdurch aber sind auch solche seltenen, aber um so gefährlicheren Fälle nicht der Überwachung entzogen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber für Fahrzeuge mit einem vom Fahrzeug durch Schließen oder Öffnen von Kontakten der Meßstrecke in und außer Gang gesetztem Uhrwerk, das entgegen der Kraft einer Feder einen Schreibstift über einen fortlaufend bewegten Schreibstreifen führt, gekennzeichnet durch einen vom Uhrwerk (f) angetriebenen Mitnehmer (i), der in an sich bekannter Weise erst nach Zurücklegen einer gewissen Wegstrecke den Schreibstift (c) mitnimmt.
  2. 2. Schreiber nach Anspruch t, gekennzeichnet durch eine zwischen Uhrwerk (f) und Schreibhebel (c) eingeschaltete Dämpfungseinrichtung (Feder i'), «-elche die Übertra-ung der durch die Unruhe des Uhrwerks leervorgerufenen Stöße auf den Zeiger (c) verhindert.
  3. 3. Schreiber nach Anspruch r und 2 dadurch gekennzeichnet, dali außer dein die Geschwindigkeit bzw. Durchfahrtzeit aufzeichnenden Zeiger (c) ein Zeitmarkierstift (in) vorgesehen ist, der auf dem Schreibstreifen jedes Ein- und Ausfahren des Fahrzeuges auf der 1leßstrecke markiert.
DE1930556505D 1930-03-02 1930-03-02 Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber Expired DE556505C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE556505T 1930-03-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE556505C true DE556505C (de) 1932-08-10

Family

ID=6564784

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930556505D Expired DE556505C (de) 1930-03-02 1930-03-02 Durchfahrtzeiten- und Geschwindigkeitsschreiber

Country Status (1)

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DE (1) DE556505C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975552C (de) * 1951-10-28 1962-01-25 Hans A R Scheuer Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhaengiger Messgroessen auf einem neutralen Streifen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975552C (de) * 1951-10-28 1962-01-25 Hans A R Scheuer Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhaengiger Messgroessen auf einem neutralen Streifen

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