DE975552C - Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhaengiger Messgroessen auf einem neutralen Streifen - Google Patents

Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhaengiger Messgroessen auf einem neutralen Streifen

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DE975552C
DE975552C DESCH7851A DESC007851A DE975552C DE 975552 C DE975552 C DE 975552C DE SCH7851 A DESCH7851 A DE SCH7851A DE SC007851 A DESC007851 A DE SC007851A DE 975552 C DE975552 C DE 975552C
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DE
Germany
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time
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pulse
recording
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DESCH7851A
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Inventor
Hans A R Scheuer
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/02Producing one or more recordings of the values of a single variable
    • G01D9/10Producing one or more recordings of the values of a single variable the recording element, e.g. stylus, being controlled in accordance with the variable, and the recording medium, e.g. paper roll, being controlled in accordance with time
    • G01D9/16Producing one or more recordings of the values of a single variable the recording element, e.g. stylus, being controlled in accordance with the variable, and the recording medium, e.g. paper roll, being controlled in accordance with time recording occurring at separated intervals, e.g. by chopper bar
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/04Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhängiger Meßgrößen auf einem neutralen Streifen Bei allen bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum bleibenden luenntlichmachen von neutralen Diagrammstreifen in bezug auf die Uhrzeit der Aufzeichnung ist es erforderlich, diese Uhrzeit in Ziffern oder in Form von Zeigern auf den Streifen aufzutragen. Man muß also, wenn man dem Diagrammstreifen klar und eindeutig entnehmen will, um welche Uhrzeit es sich bei der jeweiligen Aufzeichnung handelt bzw. gehandelt hat, die Uhrzeit selbst in Ziffern oder in Gestalt eines Abdruckes des Zifferblattes auf den Diagrammträger aufschreiben, aufdrucken oder in ähnlicher Weise aufzeichnen. I)as bedeutet, daß zusätzlich zu dem Streifenschreiber od. dgl. noch mindestens ein Druckwerk od. dgl. vorgesehen werden muß, welches neben das Streifendiagramm die Uhrzeit der jeweiligen Aufzeichnung auf den Diagrammträger aufdruckt. Ähnlich liegen auch die Dinge bei einer möglichen fotografischen oder fototechnischen Aufzeichnung. Ohne einen solchen Aufdruck od. dgl. der Uhrzeit in Ziffern, Zifferblattdarstellungen oder in ähnlicher Weise ist es nicht möglich, zu erkennen, um welche Uhrzeit die betreffende Aufzeichnung gemacht worden ist.
  • Die genaue Kenntnis des Zeitpunktes der jeweiligen Aufzeichnungen ist aber speziell in Fertigungsbetrieben von ausschlaggebender Bedeutung, weil die Leitung bzw. Uberwachungszentrale des Fertigungsbetriebes dem Diagrammstreifen jederzeit - also nicht nur während der Aufzeichnung, sondern meist auch noch später - entnehmen können muß, wann die betreffende Aufzeichnung gemacht worden ist, um danach zu planen, Fehler abzustellen, Maschinen zu iiberprüfen und für viele andere Zwecke mehr.
  • Die bisherige Notwendigkeit, für diesen Zeitaufdruck besondere Druck- oder Farbwerke vorzusehen, macht die Erfindung entbehrlich. Sie geht dabei aus von einem Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhängiger Meßgrößen auf einem hinsichtlich der Zeitdarstellung neutralen Streifen unter Verwendung eines mit wenigstens zwei Schreiborganen arbeitenden Streifenschreibers, insbesondere zum Zweck der Betriebskontrolle in Fertigungsbetrieben, von denen das eine Schreiborgan durch in regelmäßigen Abständen von einer Zeituhr ausgesandte Impulse gesteuert wird, während das andere Schreiborgan bzw. die anderen Schreiborgane durch Fernimpulse betätigt werden, welche von den an den zu überwachenden Maschinen oder sonstigen Betriebseinrichtungen angeordneten Impulsgebern ausgelöst werden.
  • Von diesem bekannten Verfahren unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß zusätzlich zu den in an sich bekannter Weise den kleinsten Zeiteinheiten oder einem Vielfachen hiervon zugeordneten Zeitmarkenimpulsen beim jedesmaligen Vorbeigehen des Minutenzeigers an dem Stundenzeiger einer impulsgebenden Zeituhr Impulse an das Zeitmarkenregistrierorgan gegeben werden.
  • Geht man nach dem erfindungsgemäßen Verfahren vor, dann braucht man nur einen Diagrammschreiber für die Uhrzeitaufzeichnung, aber kein Druckwerk, keine fotografische Einrichtung oder sonst irgendeine Vorrichtung zum Aufdrucken der Uhrzeitziffern. der Zeigerstellung auf dem Zifferblatt od. dgl., sondern lediglich die Möglichkeit der zusätzlichen Impulsgabe von der impulsgebenden Zeituhr, und zwar jeweils dann, wenn der Minutenzeiger am Stundenzeiger vorbeigeht.
  • Da man in Fertigungsbetrieben sowieso in der Regel die Diagrammstreifen zu regelmäßigen Zeitpunkten beginnen läßt, bei drei Schichten also beispielsweise um Null Uhr, in anderen Fällen bei Betriebsbeginn, liegt die Anfangsuhrzeit des Streifens an sich bereits fest. Es bedarf deshalb noch nicht einmal der Kennzeichnung des Beginns der Aufzeichnung, obschon man gewünschtenfalls die Anfangsuhrzeit des Diagrammstreifens ohne weiteres durch Uhrzeit und gegebenenfalls durch Datum, z. B. von Hand, kennzeichnen kann.
  • Die Erfindung bietet damit die vorteilhafte Möglichkeit bei Vorhandensein eines Diagrammschreibers und einer impulsgebenden Zeituhr durch Vornahme einer kleinen Schaltung an dieser Uhr nicht allein Uhrzeitmarken in Form von Minuten-, Fünfminuten-, Stundenstrichen usw. auf den Diagrammstreifen aufzutragen, sondern zudem auch noch dadurch, daß man beim jeweiligen Vorbeigang des Minutenzeigers am Stundenzeiger onderimpulse gibt und diese durch den ohnehin vorhandenen Schreibstift od. dgl. aufzeichnet, jederzeit - d. h. sofort oder auch später .- genauestens festzustellen, wann ein bestimmter Vorgang abgelaufen ist. Denn die zusätzlichen Zeigerdeckungsimpulse in Verbindung mit den Stunden- und Minutenstrichen, die man aus Gründen der schnelleren Lesbarkeit alle 5 Minuten stärker ausbilden kann, ermöglichen eine genaueste Festlegung der jeweiligen Uhrzeit. Man braucht hierzu keinerlei Hilfsmittel, und zwar insbesondere nicht einmal die Uhrzeit des Aufzeichnungsbeginns od. dgl., sondern lediglich die Laufrichtung des Streifens. Alles andere ergibt sich aus den Strichmarken von selbst.
  • In der Zeichnung ist rein schematisch ein Diagrammträger mit Auftragseinrichtungen dargestellt.
  • Mit I ist der Diagrammträger bezeichnet, der beispielsweise als Schreibband ausgebildet ist. Das Band I wird von einer an sich bekannten Transporteinrichtung vorgeschoben und dabei in gleichfalls bekannter Weise durch Werteschreiber 2 mit der gewünschten Aufzeichnung wie Meßwerten, Impulsstößen, Kurven od. dgl. 3 versehen. Im Ausführungsbeispiel ist ein elektromagnetisch gesteuerter Schreibstift gezeigt, dessen an einem doppelarmigen Hebel 2, 2' angeordnete Schreibspitze 4 auf dem Schreibband aufliegt, während der rückwärtige Arm 2' in der einen Richtung durch einen Elektromagneten 5, in der anderen Richtung durch eine Rückholfeder 6 beeinflußbar ist.
  • Dieser an sich bekannten Einrichtung wird ein hinsichtlich der Zeitdarstellung neutraler Träger zugeführt. Zum Auftragen der Zeitdarstellung ist ein besonderer Schreiber 7 vorgesehen, der beispielsweise elektromagnetisch beeinflußbar ist.
  • Dabei ist der den Zeitschreiber bewegende Elektromagnet 8 mit einem über eine Normaluhr gesteuerten Impulsgeber derartig verbunden, daß bei jedem in regelmäßigen Zeitabständen wiederkehrenden Uhrimpuls der Schreibstift 7 eine quer zur Bandrichtung verlaufende Strichmarke 10 aufträgt.
  • Es sei angenommen, daß die dünnen Marken fünf Zeitabständen von je einer Minute entsprechen.
  • Durch geeignete Steuerung der Impulse wird ferner alle 5 Minuten ein abweichender Strich 11 aufgetragen, so daß auch die 5-Minuten-Abstände leicht erkennbar sind. Man kann hierzu entweder schnellfolgende Impulse verwenden, die kürzere, dichtfolgende Striche erzeugen, oder aber langsamfolgende Impulse, die längere, auseinandergezogene Striche hervorrufen.
  • Die Kennzeichnung der Stundenbezeichnung erfolgt derart, daß in dem Zeitraum, in welchem der große Zeiger 12 der Steueruhr deren kleinen Zeiger I3 überschreitet, zusätzliche Impulse auf den Schreiber gegeben werden, so daß zusätzliche Markierungen 14 entstehen, die zwischen je zwei 5-Minuten-Strichen II liegen. Da diese Stundenmarke 14 jeweils zwischen den s-Minuten-Strichen steht, zwischen denen auch der Stundenzeiger der Uhr steht - in der Zeit zwischen g und 10 Uhr also beispielsweise zwischen der 45-Minuten- und der 5o-Minuten-Marke -, läßt sich ohne Verwen- dung von Zahlen der Stundenwert der Zeitdarstellung mühelos ablesen und auswerten.
  • Wird bei der dargestellten Einrichtung die Ablaufgeschwindigkeit des Bandes 1 verändert, beispielsweise um die Anzeigekurve 3 weiter auseinanderzuziehen, so folgt die Zeitdarstellung dieser Gescbwindigkeitsänderung. Bei Erhöhung der Ablaufgeschwindigkeit wird der Abstand zwischen den gleichen Zeiträumen entsprechend den Zeitmarken größer, wie aus dem mittleren Teil des Zeitdiagramms ersichtlich ist. Die Zeitdarstellung folgt also automatisch jeder Änderung der Bandgeschwindigkeit, so daß das Diagramm jederzeit eine eindeutige Auswertung der in Abhängigkeit von der Zeit aufgetragenen Werte gestattet.
  • Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführungsform nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte an Stelle eines geradlinig bewegten bandförmigen Diagrammträgers auch ein scheibenförmiger, umlaufender Träger verwendet werden. Statt die Zeitmarken durch Schreibstifte od. dgl. aufzutragen, könnte man dieselben z. B. durch entsprechende Prägungen, Lochungen oder Stanzungen anbringen. Ferner spielt die Art der Anzeigewertaufzeichnung 3 keine Rolle. Man kann unter Umständen mehrere Wertschreiber neben- oder nacheinander aufzeichnen lassen, wie man statt der schriftlichen Darstellung der Anzeigen auch Lochungen, Prägungen oder ähnliche Aufzeichnungen machen könnte.
  • Die Strichmarken der während des Ablaufes des Diagrammträgers aufgebrachten Zeitdarstellung könnten sich auch über die ganze Bandbreite erstrecken. Auch ließe sich zusätzlich zu der Uhrzeitdarstellung eine Tagesangabe anbringen, wie überhaupt die Bedeutung der einzelnen Zeitmarken dem jeweiligen Zweck entsprechend angepaßt sein könnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhängiger Meßgrößen auf einem hinsichtlich der Zeitdarstellung neutralen Streifen unter Verwendung eines mit wenigstens zwei Schreiborganen arbeitenden Streifenschreibers insbesondere zum Zweck der Betriebskontrolle in Fertigungsbetrieben, von denen das eine Schreiborgan durch in regelmäßigen Abständen von einer impulsgebenden Zeituhr ausgesandte Impulse gesteuert wird, während das andere Schreiborgan bzw. die anderen Schreiborgane durch Fernimpulse betätigt werden, welche von an den zu überwachenden Maschinen oder sonstigen Betriebseinrichtungen angeordneten Impulsgebern ausgelöst werden, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den in an sich bekannter Weise den kleinsten Zeiteinheiten oder einem Vielfachen hiervon zugeordneten Zeitmarkenimpulsen beim jedesmaligen Vorbeigehen des Minutenzeigers an dem Stundenzeiger einer impulsgebenden Zeituhr Impulse an das Zeitmarkenregistrierorgan gegeben werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 269 390, 294 054, 390 in4, 417836, 424716, 556505, 744582, 826514, 858316; schweizerische Patentschrift Nr. 245 4IO; französische Patentschrift Nr. 7045wo; britische Patentschrift Nr. 470 390; Archiv f. techn. Messen (ATM), IO32-2 (Juli I933); A. P a 1 m, »Registrierinstumente«, 1950, S.80/8I, I42; E=eniath, »Die Technik elektrischer Meßgeräte«, 1928, Bd. I, S. 406; Bd. II, S. 304; P. E. K I e i n, »Elektronenstrahloszillographen«, 1948, 5. 201.
DESCH7851A 1951-10-28 1951-10-28 Verfahren zum Aufzeichnen zeitabhaengiger Messgroessen auf einem neutralen Streifen Expired DE975552C (de)

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