DE426535C - Graphischer Streckenanzeiger - Google Patents

Graphischer Streckenanzeiger

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DE426535C
DE426535C DEM86555D DEM0086555D DE426535C DE 426535 C DE426535 C DE 426535C DE M86555 D DEM86555 D DE M86555D DE M0086555 D DEM0086555 D DE M0086555D DE 426535 C DE426535 C DE 426535C
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DE
Germany
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vehicle
cylinder
journey
band
graphical
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Expired
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DEM86555D
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English (en)
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CHARLES EMANUEL MILDE
GEORGES HUYAUX
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CHARLES EMANUEL MILDE
GEORGES HUYAUX
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L25/00Recording or indicating positions or identities of vehicles or trains or setting of track apparatus
    • B61L25/02Indicating or recording positions or identities of vehicles or trains
    • B61L25/04Indicating or recording train identities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)

Description

  • Graphischer Streckenanzeiger. Man hat bereits vorgeschlagen, auf Lokomotiven Registrierapparate anzuordnen, die in jedem Augenblick dem Lokomotivführer über die Stelle, an welcher die Lokomotive sich befindet, Aufschluß geben und ihm auf diese Weise von der Annäherung des Zuges an be- sondere Punkte, z. B. Stationen, Signale usw., Kenntnis geben. Diese bekannten Registrier-und Anzeigeapparate besitzen z. B. einen Zeiger, der von den umlaufenden Fahrzeugrädern aus durch eine mechanische oder elektrische übertragung derart betätigt wird, daß er sich vor einer graphischen Darstellung in entsprechendem Größenverhältnis zu den Ortsveränderungen der Lokomotive verschiebt.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen handelt es sich also um Stationsanzeiger, bei denen in unregelmäßigen Abständen, die aber im vor--aus durch die festliegenden charakteristischen Stellen der Strecke (Bahnhöfe, Signale, Schranken, übergänge usw.) bestimmt sind, diese aufeinanderfolgenden Stellen, z. B. die Namen der aufeinanderfolgenden Stationen, erscheinen.
  • Der Erfinder hat sich gegenüber den bekannten Stationsanzeigern die neue Aufgabe gestellt, einen für alle Fahrzeuge und alle Arten von Fahrstrecken geeigneten graphischen Streckenanzeiger mit elektrischem Antrieb zu schaffen. Er hat diese Aufgabe -in der Art gelöst, daß er den beweglichen Organen des Streckenanzeigers regelmäßig bei jeder n-ten Umdrehung des Fahrzeuges einen kleinen Antrieb erteilt, der durch die Annäherung oder Berührung zweier elektrischer Kontaktstreifen ausgelöst wird.
  • Die Kontaktgabe der elektrischen Organe wird dabei durch Nocken o. dgl. Vorsprünge vermittelt, die sich an einem Rad befinden, das mit einer n-mal kleineren Geschwindigkeit als das antreibende Fahrzeugrad umläuft. Die Verminderung der Umlaufsgeschwindigkeit wird durch ein Planetengetriebe vermittelt.
  • Man hat auch bei den bekannten Stationsanzeigern schon ein bewegliches, die Stationsnanien tragendes Organ angeordnet, das sich zwischen zwei zwangläufig angetriebenen Zy- lindern derart abrollt, daß das bewegliche Band von der oberen Seite des einen Zylinders nach der entgegengesetzten unteren Seite des anderen Zylinders, also in schräger Richtung abwärts zwischen den beiden Zylindern, hindurchgeführt ist.
  • Dieser Anordnung gegenüber besteht eine weitere Neuerung im Erfindungsgegenstand darin, daß das die graphischen Anzeigen tragende, z. B. bandförmige Organ sich zwischen zwei Zylindern abrollt, die sich unabhängig voneinander drehen, und daß es dabei auf derselben Seite der Zylinder liegend gespannt ist, so daß immer auf einmal ein erheblicher Abschnitt der Strecke überblickt werden kann.
  • Die neue Anzeigevorrichtung kann auf Fahrzeugen beliebiger Art Verwendung finden. So kann sie z. B. nicht nur auf Lokornotiven, sondern auch im Innern von Wagen, z. B. Eisenbahnwaggons, elektrischefi Wagen usw., derart angebracht sein, daß den Reisenden die verschiedenen Stationen oder interessanten Punkte der Gegend, wie Landschaften, Ortschaften usw., graphisch. angezeigt werden. Ferner können auf die genannte Weise z.B. auch Auskünfte, z.B. Verbindungen, Verkehrszeiten oder touristische Angaben, z. B. über Hotels usw., vermittelt werden. Es können ferner öffentliche Mitteilungen irgendwelcher Art, z. B. in Plakatforni usw., mit der Anordnung verbunden werden.
  • Die neue Vorrichtung kann ferner z. B,. auf Kraftwagen Verwendung finden, insofern dieselben eine bestimmte Strecke befahren. In diesem Falle kann z. B. eine Ein- und Ausschaltung oder Kupplungsvorrichtung zur Anwendung kommen, mit deren Hilfe der Streckenanzeiger zeitweise ausgeschaltet wird, z. B. dann, wenn der Kraftwagen die vorgeschriebene Strecke verläßt, während die Vorrichtung von neuem eingeschaltet wird, sobald das Fahrzeug wieder auf den vorschriftsmäßigen Weg #gelangt.
  • Gegebenenfalls kann die Anzeigevorrichtung auch noch mit anderen Registriervorrichtungen, z. B. mit einem Kilometerzähler o. dgl., verbunden werden.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsforrn der neuen Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i stellt schematisch die Kontaktanordnung dar, mit deren Hilfe die Verschiebung des beweglichen Organs des Indikators hervörgerufen wird.
  • Abb. 2 zeigt in senkrechtem Schnitt eine Ausführungsforin des Kontaktsystenis.
  • Abb- 3 ist ein Querschnitt entsprechend Linie A-B in Abb.:2.
  • Abb. 4 veranschaulicht einen Horizontalschnitt durch die Empfangsvorrichtung. Abb. 5 zeigt die Einpfangsvorrichtung in Ansicht.
  • Die eine Achse i des Fahrzeugs trägt an einem Punkt ihres Umfangs einen Vorsprung, z. EL eine Verstärkung oder einen Nocken:2, der beim Umlauf der Achse auf den beweglichen Teil 3 eines elektrischen Kontaktes trifft und diesen gegen einen festen Kontaktteil 4 drückt, so daß also ein Stromkreis geschlossen wird. Der für den Stromkreis verwendete elektrische Strom kann beliebiger Art sein. Im Falle der Verwendung der Vorrichtung z. B. bei Waggons kann inan - ebenen-,#eg falls z. B. den Beleuchtungsstroni für den tetrieb des Indikators benutzen. Der Strom wird, wie weiter unten beschrieben, in die Einpfangsapparate eingeführt.
  • Bei praktischer Ausführung der Vorrichtung wird vorteilhaft zwischen die Fahrzeugachse und die Kontaktteile eine Demultiplikationsvorrichtung eingeschaltet, die bewirkt, daß der Kontakt nicht bei jedem Umlauf der Achse, sondern immer nach einer gewissen Anzahl von Umläufen derselben geschlossen wird.
  • Diese Vorrichtun- kann z. B. nach Art der in Abb. 2 und 3 dargestellten gestaltet sein. Die Achse i trä-t hier einen Zahnkranz 5, der in Eingriff steht mit einer Anzahl von Zahnr iidern 6, deren Achsen 7 in einem Rahmen 8 b Magert sind, der die gesamte Antriebsvorrichtung einschließt und mit den Aufhängungsorganen 9, z. B. den Federn des Fahrzeugs, fest verbunden ist.
  • Die Zahnräder 6 arbeiten mit der inneren Verzahnung eines Kranzes io zusammen, der an seinem äußeren Umfang den Vorsprung oder Nocken 2 trägt. Die Kontaktelemente 3 und 4 sind mit Stromzuführungsorganen, z.B. mit den Kontaktklemmen i i und 12, verbunden.
  • Ein Verteilersysteni der beschriebenen Art wird zweckmäßig für jedes Fahrzeug angeordnet. Der durch das Svstein zeschlossene Strom wird in die verschiedenen Aufnahmeapparate geleitet, die z. B. im Fall der Anwendung auf einen Eisenbahnwaggon in jeder Abteilung des Wagens angeordnet. sein können. Eine besondere Ausführungsforni eines solchen Aufnahmeorgans ist in den Abb. 4 und 5 dargestellt.
  • Auf zwei mit parallelen Achsen angeordneten Zylindern 13 und 14, deren einer als Aufwickelspule und deren anderer als Abwickelspule dient, läuft ein Band oder Film 15, auf dein die obenerwähnten Zeichen oder Bezeichnungen angebracht sind. Vorteilhäft ist dieses Band 2 mit zwei vollständigen graphischen Darstellungen entsprechend der durchfahrenen Strecke versehen, welche parallel miteinander und im umgekehrten Sinne verlaufend angeordnet sind, derart also, daß die eine Darstellung für die Hinreise, die andere Darstellung für die Rückreise dienen kann. Das Band wickelt sich entsprechend im ersten Falle z. B. vom Zylinder 13 auf den Zylinder 14, im. zweiten Falle von'dem Zylinder 14 auf den Zylinder 13 auf.
  • Die beiden Zylinder 13 und 14 sind durch rauhe Reibung mit den gezahnten Rädern 16 und 17 verbunden, deren Verzahnungen im umgekehrten Umlaufsinne gerichtet angeordnet sind. Zwei biegsaine Lamellen o. dgl. -18 und ig drücken beständig auf den Teil des Films, der auf den Zylinderflächen läuft, und wirken so als Sicherung, indem sie das Ab- rollen des nicht geführten Bandteils 15 verhindern. jeder der beiden Zylinder 13 und 14 ist an seinem vorderen Teil, vgl. Abb. 5, mit einem geriffelten oder geränderten Knopf 2o, 21 versehen, mit dessen Hilfe gegebenenfalls die Zylinder von Hand gedreht werden können, um z. B. ein Aufrollen oder Abrollen des Bandes 15 in bestimmtem Sinne hervorzurufen.
  • Der von den Kontakten 3 und 4 herkommende Strom wird in die Sole"noide 22- und 2,3 geleitet, deren Wicklungen in um-gekehrtem Sinne zueinander geführt sind. Die beiden, Spulen wirken unabhängig voneinander, die eine z. B. bei der Hinfahrt, die andere bei der Rück-fahrt. jede dieser Spulen ist mit einem beweglichen Kern:24 bzw. 25 versehen,.deren jeder eine Rast oder Sperrklinke o. dgl. 2.6 bzW. 27 trägt, die in die Verzahnung der Räder 16 und 17 eingreift.
  • Der gesamte Empfangsapparat ist in einer Schachtel oder einem Gehäuse eingeschlossen, welcher mit einem Sichtfenster 2,9 versehen ist. Dieses Fenster wird zweckmäßig verstellbar angeordnet, derart, daß es auf jede der beiden graphischen Darstellungen auf dem Band 15 gebracht werden kann, während gleichzeitig die Richtung des Stromes in den Spulen umgekehrt wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Bei jeder Kontaktgabe zwischen den Stücken 3 und 4 wird die Armatur der einen Spule:2:2 oder 23 angeschlossen und bewirkt dabei die Drehung eines der beiden Räder 16 oder 17 um eine Zahnbreite, indem gleichzeitig das Band iS entsprechend vor dem Fenster 29 verschoben wird.
  • Die Anordnung der Räder 16 und 17 mit rauher Reibung auf den Zylindern 13 und i-1 ermöglicht eine kontinuierliche Fortbewegung des Apparats, auch im Falle, daß die gesamte Länge des Bandes 15 bereits abgelaufen ist, so daß also ein Zerreißen des Bandes mit Sicherheit vermieden wird. Ferner ermöglicht die erwähnte Reibungskupplung auch ein Verstellen oder Verschieben des Bandes von Hand vermittels der Antriebsknöpfe 2o und 21.
  • Das Band 15 kann leicht abgenommen und durch ein anderes entsprechend der zu durchfahrenden Strecke ersetzt werden.
  • Die beschriebene Anordnung ist nur ein Atisführungsbeispiel und kann im Rahmen der Erfindung in mannigfacher Weise abgeändert .werden. So kann z. B. das Band 15 durch eine Scheibe ersetzt werden, die mit -den gewünschten Bezeichnungen und Zeichen versehen ist und sich unter der Wirkung der Spulen um ihre Achse dreht. Diese Scheibe kann sich z. B. im Innern eines feststehenden Gehäuses drehen, dessen Wandung mit einem Sichtfenster versehen ist. Andererseits könnte man auch z. B. eine feste, mit den Bezeichnungen versehene Scheibe benutzen, vor der sich eine Marke oder ein Ablesefenster o. dgl. verschiebt. In ähnlicher Weise könnten z. B. die Inschriften auf einem festen Band angeordnet sein, -vor dem sich eine bewegliche Marke verschiebt.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Graphischer Streckenanzeiger für beliebige Fahrzeuge mit einem beweglichen Organ, das sich entsprechend der Vor#värtsbewegung des Fahrzeuges unter der Einwirkung eines elektrischen Stromes bewegt, dessen Schließung in Ab- hängigkeit von der Umdrehung des Fahrzeugrades erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Schluß des Stromes in regelmäßigen Zeitabschnitten durch die Annäherung zweier elektrischer, z. B. streifenföriniger Kontaktorgane vermittels eines Nockens o. dgl. erfolgt, der drehbar, z. B. an einem Rad sitzend, angeordnet ist und mit n-mal kleinerer Geschwindigkeit als das antreibende Fahrzeugrad umläuft.
  2. 2. Graphischer Streckenanzeiger nach Anspruch i mit bandförmig ausgebildetern beweglichen Organ, das sich von einem Zylinder auf den anderen abrollt, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zylinder unabhängig voneinander angeordnet sind, während das Band vorteilhaft auf ein und derselben Seite der Zylinder vom einen zum andern geführt ist, so daß also ein größerer Abschnitt der Anzeigefläche jeweils überblickt werden kann. 3. Graphischer Streckelianzeiger nach Ansprüchen i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Band mit zwei graphischen Darstellungen versehen ist, deren eine der Hinfahrt und deren andere der Rückfahrt entspricht, wobei vermittels eines über dem Band angeordneten Fensters o. dgl.
  3. Blendvorrichtungen bekannter Art die der Reise entsprechende grapische Darstellung allein sichtbar ist.
DEM86555D 1923-09-27 1924-09-26 Graphischer Streckenanzeiger Expired DE426535C (de)

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