DE514254C - Selbsttaetige Stationsmelde- und Reklamevorfuehrungseinrichtung - Google Patents

Selbsttaetige Stationsmelde- und Reklamevorfuehrungseinrichtung

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DE514254C DED53830D DED0053830D DE514254C DE 514254 C DE514254 C DE 514254C DE D53830 D DED53830 D DE D53830D DE D0053830 D DED0053830 D DE D0053830D DE 514254 C DE514254 C DE 514254C
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    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D41/00Indicators for reserved seats; Warning or like signs; Devices or arrangements in connection with tickets, e.g. ticket holders; Holders for cargo tickets or the like

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Selbsttätige Stationsmelde- und Reklamevorführungseinrichtung Es ist bereits eine Anzahl von Vorschlägen für die technische Lösung von automatischen oder halbautomatischen Stationsanzeigern für Eisenbahnwagen u. dgl. gemacht worden. Von diesen bekannten mechanischen oder elektromechanischen Stationsanzeigern kommen für die Praxis nur elektromechanische Stationsanzeiger mit auf zwei Walzen befestigtem und auf diesen gerolltem Meldebande in Frage. Von dieser Art Anzeiger haben jedoch wieder nur diejenigen praktische Bedeutung, bei denen der zum Verschieben des Meldebandes notwendige Stromkreis mittels eines mit einem automatischen Relais kombinierten Schalters geschlossen bzw. geregelt wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Universalanzeiger einwandfreier Wirkungsweise für elektrische und andere Bahnen, welcher den Eigenheiten der in Betracht kommenden Bahnbetriebe Rechnung trägt.
  • Die neue Stationsmeldevorrichtung ist im Wesen durch einen mit einem Relais kombinierten selbsttätigen Schalter gekennzeichnet und hat zum Unterschiede von den bisherigen Einrichtungen den Zweck, durch eine Reihe technischer Vervollkommnungen weiteren betriebstechnischen Anforderungen zu genügen, welche bei den bisherigen Ausführungen keine genügende Berücksichtigung gefunden haben.
  • Es hat sich auch gezeigt, daß außer der Einfachheit der Konstruktion die gleichzeitige Verwendung des Stationsanzeigers für die Vorführung von Reklame die wirtschaftliche Verwendbarkeit der Vorrichtung bedeutend erhöht.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Motorstromkreis in dem Motor in jeder Drehrichtung des Meldebandes durch ein Organ in zwei Etappen wieder geöffnet wird, wobei das Organ so ausgebildet ist, daß es einen arretierten Hebel lüftet, ferner die Rückkehr des genannten Hebels in die ursprüngliche Lage ermöglicht, und zwar in Abhängigkeit von der Registrierwalze, welche in bekannter Weise durch das Meldeband bewegt wird.
  • Die Erfindung besteht weiter darin, daß zwischen einem Meldeband- und einem Antriebsgehäuse eine Vorrichtung angeordnet ist, welche die Herausnahme des Meldebandgehäuses ermöglicht, das eine in die Antriebswelle des Meldebandes eingeschaltete Kupplung aufweist, deren Teil auf der Welle federnd verschiebbar und von einer Sperrvorrichtung feststellbar ist, auf welche eine Stange mit Hilfe eines Gehäuseteiles der Einrichtung mittels Druckes einwirken kann.
  • Die Erfindung besteht ferner noch darin, daß mit Hilfe des Meldebandes in bekannter Weise durchgeführte Reklame zweckmäßig durch die Lichteffekte der stabilen Reklame ergänzt wird, welch letztere ebenfalls an der Stirnseite des Apparates angeordnet ist, wobei diese Lichteffekte vorteilhaft durch den zur Bandbewegung dienenden Elektromotor bzw. Elektromagneten erzielt werden. Die Kontakteinrichtung für die selbsttätige Stationsmelde- und Reklamevorführungsvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, daß ein in bekannter Weise auf einem Fahrzeuge gelenkig angeordneter und von zwei Federn gehaltener Arm eine um eine Achse drehbare Trommel trägt, welche durch ein Gewicht belastet ist, das die Trommel in einer solchen Ruhelage zu halten sucht, daß der Stromkreis zum Elektromagneten nicht geschlossen werden kann, daß aber, wenn die Trommel durch ein elastisches Organ einer am Oberbau in der Bahn der Kontakteinrichtung angeordneten Anschlagsvorrichtung in Drehung gesetzt wird, das Schließen des genannten Stromkreises erfolgt und das Gewicht die Trommel wieder in die Ruhelage zurückführt.
  • Ferner besteht die Erfindung auch darin, daß der Kontaktapparat mit der Fangvorrichtung und dem Stationsanzeiger in Reihe geschaltet werden kann und durch elektrische Einwirkung auf die wechselseitige Wirkungsweise der Kontaktvorrichtung einen von zwei bei den einzelnen Stationen geschlossenen Stromkreisen in dem Stationsmeldeapparat, und zwar entweder als Momentstromimpuls oder als einen eine bestimmte Zeitdauer anhaltenden Stromkreis umschaltet, wobei der Motor der Kontaktvorrichtung mit der bei dem Anker des Elektromagneten angeordneten Arretiervorrichtung zusammenwirkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Vorderansicht der Fangvorrichtung sowie die Stationsmelde- und Reklamevorrichtung mit zugehöriger Stromschaltung, Abb. 2 eine Seitenansicht auf die Walze im Meldebandkasten und die Vorrichtung zur selbsttätigen Verbindung dieses Kastens mit der Motorwelle, Abb.3 die an die Registrierwalze angeschlossene Kontaktvorrichtung in Ansicht, Abb. 4. eine Draufsicht auf die Kontaktvorrichtung in anderer Ausführung, Abb. 5 eine Seitenansicht derselben Vorrichtung.
  • Die Fangvorrichtung (Abb. i) ist auf dem Arm i im unteren Teil 2 drehbar, welch letzterer am Fahrzeug fest angebracht ist. Der Arm i wird in der Ruhelage senkrecht zur Fahrtrichtung durch zwei Federn 3 gehalten, welche auch den Zweck haben, den Anprall beim Auffahren auf die elastische Fläche zu mildern. Am oberen Ende des Hebels i ist auf der Achse 4 frei drehbar die Trommel 5 gelagert. An der Innenwand ist von dieser isoliert die leitende Platte 6 angeordnet. Diametral gegenüberliegend ist das Belastungsgewicht 7 angebracht. Auf der Achse 4 sitzen zwei leitende Platten 8, g, welche gegenüber dem Trommelkörper ebenfalls isoliert sind. Die Trommel dient gleichzeitig für die in derselben untergebrachten Teile als Verschalung. Die elastische Fläche 9i der Anschlagvorrichtung ist am Oberteil vorteilhaft in der Bahn der Trommel 5 angeordnet und kann- aus der Bahn der letzteren ausgerückt werden.
  • Der Stations- und Reklameanzeiger wird durch die Zwischenwand io in zwei Teile geteilt, von denen der eine die Antriebskassette i i ist, in welcher sich der Motor befindet, der das Meldeband 67 betätigt, das die verschiedenen Stationsnamen und Reklameanzeigen trägt.
  • In der Antriebskassette ist ferner der gesamte Antriebsmechanismus untergebracht, so daß das den Apparat bedienende Personal nur zur Kupplungseinrichtung zwischen Antriebs-und Meldebandkassette Zutritt hat. In dem zweiten Teil 12 des Apparatgehäuses befindet sich die Meldebandkassette 13, in welcher auf einige Walzen das Meldeband 67 aufgewickelt ist.
  • In diesem Kasten befindet sich auch der Elektromagnet mit dem Kontakthebel sowie die bei der Registrierwalze angeordnete Kontaktvorrichtung .
  • Wenn das mit der Fangvorrichtung und dem Anzeigeapparat ausgerüstete Fahrzeug auf der Strecke die Anschlagvorrichtung im Bahnoberbau passiert, kommt die Trommel 5 während der Fahrt mit der elastischen Fläche 9i in Berührung und wird durch die Reibung in Drehung versetzt. Dadurch wird auch die leitende Platte 6 gedreht, welche hierbei auf den leitenden Platten 8, 9 schleift und hierdurch den Stromkreis 14 aus der Stromquelle 15 für die Elektromagneten 16 des Anzeigeapparates schließt. Infolge der umgehenden Drehung der Trommel wiederholen sich die Kontakte ununterbrochen aufeinander, so daß auch bei raschester Fahrt der nötige Stromschluß mit absoluter Sicherheit erzielt wird. In der Ruhelage wird die Trommel durch das Belastungsgewicht 7 gehalten, wobei der Stromschluß über die Kontakte 8 und 9 unterbrochen und selbsttätig nicht eintreten kann.
  • Kommt der Elektromagnet 16 unter Strom, so zieht derselbe den Anker 17 an, welcher durch den Hebel i9 hindurchgreift und an einem Ende die Scheibe 18 trägt, wodurch der Hebel i9 mitgenommen wird. Hierauf hält der Schnapper 2o den Hebel ig in der ausgeschwungenen Stellung fest. Der Schnapper (Abb. i bis 3) ist am Lager 21 drehbar gelagert und wird durch die Feder 22 in der Pfeilrichtung toi gegen den Umfang der Scheibe 25 gedrückt. Ferner besitzt derselbe eine Kerbe 23, in die der ausgeschwungene Hebel ig einfällt und somit festgehalten wird. Das Ende des Schnappers 2o ist im Knie 24 rechtwinklig abgebogen und dient dasselbe als Stütze des Hebels i9 in der Ruhelage. Auf dem Knie 2d. gleitet der Umfang der Scheibe 25, welche mit einem Ausschnitt 26 gegenüber der Nase 27 ausgerüstet ist. Der Hebel i9 ist mit einer Stütze 28 versehen. Der Hebel i 9 schließt in seiner ausgeschwungenen Lage die Kontakte 29 des Stromkreises 3o aus der Stromquelle 15 in den Motor 31. In diesem Stromkreis 30 liegen auch die Kontakte 32. Diese Kontakte sind, wenn der Apparat in Ruhe ist, immer geschlossen. Nur wenn der Elektromagnet 16 unter Strom kommt und seinen Anker anzieht, werden diese Kontakte geöffnet. Wenn dieser Magnet 16 nicht unter Strom ist, so schließt die Feder 33 die Kontakte 32. Der Hebel i9 bleibt in der ausgeschwungenen Lage durch Schnapper 2p festgehalten, und erst durch Lüften des Schnappers in der unten angeführten Weise kehrt derselbe in seine ursprüngliche Lage mit Hilfe der Feder 34 zurück. Die Anwendung zweier Kontakte 29 und 32 hintereinander im Stromkreis 30 und das Öffnen der Kontakte 32, wenn der Elektromagnet 16 unter Strom ist, hat den Zweck, die unausgesetzte Betätigung des Apparates zu verhindern, im Falle das Fahrzeug zufällig im Augenblick der Berührung der Trommel 5 mit der elastischen Fläche 9i stehenbleiben soll, wobei der Stromkreis 14 in dem Elektromagneten 16 dauernd geschlossen würde. Der Stromkreis in dem Motor 31 ist erst völlig geschlossen durch beide Kontakte 29 und 32.
  • Auf der Welle 39 ist eine Kontaktscheibe 371 angeordnet, welche abwechselnd den Stromkreis 36 der Glühlampe 37 der feststehenden Reklame schließt. Die Kupplung 29, 3o1 dient zur Ermöglichung einer ununterbrochenen Wirkungsweise der Lichteffekte mit Hilfe der Scheibe 371 auch dann, wenn sich das Meldeband 67 in der Ruhelage befindet bzw. der Stationsmelder außer Tätigkeit gesetzt ist. Die Kupplung 29, 30, wird durch das Relais 16 mittels der Kupplungsteile 372, 373, 374 geschlossen.
  • Der in Drehung gesetzte Motor treibt die Welle 39, welche mit Hilfe der Kupplungen 42 und 49 die verlängerte Welle 46 mitnimmt, die mittels der Riemen 61 und 62 eine von zwei AufwickelwaIzen 65 und 66 antreibt. In der Abb. i ist die Walze 66 angetrieben, nachdem die Riemenscheibe 6o, auf welcher der Riemen 61 liegt, auf der Welle lose läuft. Die beiden Riemenscheiben 59 sitzen auf der Welle fest. Nachdem ferner das Meldeband 67 auch über die Registrierwalze 69 läuft, wird dieselbe durch das Band mitgenommen, desgleichen durch die Welle 7o auch die Scheibe 25.
  • Im Augenblick des Ausschwingens des Hebels i9 in der oben angeführten Weise liegt die Stütze 28 noch gegenüber dem Ausschnitt 26 der Scheibe 25. Durch die Drehung der Welle 7o drückt die Nase 27 den knieförmigen Teil 24 des Schnappers 2o in der Pfeilrichtung 82 so weit ab, bis der Hebel 19 die Möglichkeit hat, aus dem Ausschnitt 23 abzugleiten und die Lage i91 in Abb.5 einnimmt. Durch diesen Vorgang wird das Öffnen der Kontakte 29 des Stromkreises 30 vorbereitet. Der so auf die beschriebene Weise frei gewordene Hebel i9 schleift jetzt mit der Stütze 28 auf der Scheibe 25, bis die Stütze in den Ausschnitt 26 einfällt und das knieförmige Ende 2.4 des Schnappers 2o seine Bewegung hemmt. In diesem Moment sind die Kontakte 29 geöffnet, der Motor ist außer Tätigkeit. Nachdem der Umfang der Registrierwalze 69 der Breite des Meldebandfensters 38 entspricht, wird bei jeder Umdrehung der Scheibe 25 um 36o° am Fenster ein neuer Stationsnamen mit Reklame erscheinen.
  • Diese selbsttätige Ausschaltvorrichtung in Verbindung mit dem Relais zeichnet sich zum Unterschied von ähnlichen bekannten Vorrichtungen durch einfachen und zweckmäßigen hau aus, welcher nicht bloß z. B. mittels einer Fangvorrichtung eine selbsttätige, sondern auch eine halbselbsttätige Betätigung vom Wagenführer aus auf dem Meldeband in beiden Fahrtrichtungen unter Berücksichtigung der Erschütterungen ermöglicht.
  • Das Öffnen und Schließen der Kontakte geschieht rasch, so daß bei Verwendung von höherer Spannung, z. B. bei elektrischen Bahnen, diese Kontakte nicht stark abbrennen und daher kein besonderer Schutz in dieser Hinsicht nötig erscheint.
  • Weiter ist durch diese Anordnung eine falsche Stationsmeldung im Augenblick des automatischen Impulses absolutausgeschlossen, was einen besonderen Vorteil beim häufigen -Anhalten der Wagen von Straßenbahnen außerhalb der Station bedeutet.
  • Neben dem Fenster 38, in welchem sich das Meldeband bewegt, befindet sich ein weiteres Fenster 39 für die stabile Reklame mit Lichteffekt.
  • Wenn die Bewegungsrichtung des Meldebandes von Hand aus geändert werden soll, wird der Handgriff 55 so gedreht, <iaß die Walze 52, welche auf dem Hebel 53 befestigt ist, durch Verschieben der Welle 46 die Lage der Losscheibe 6o verstellt und dieselbe unter den zweiten Riemen 62 schiebt.
  • Nachdem die Fahrzeuge, welche mit Stationsanzeigevorrichtungen ausgerüstet sind, öfters auch auf anderen Strecken mit verschiedener Anzahl der Stationsbezeichnungen und Reklamen verwendet werden, und nachdem es infolge der bedeutenden Abmessungen der Stations- und Reklameaufschriften sowie aus anderen Gründen technischer Art nicht möglich ist, mehr als eine gewisse Anzahl von Stationsnamen und Strecken im inneren Apparat unterzubringen, ist der Stationsanzeiger in einer Antriebskassette, welche den mechanischen Antrieb enthält, und eine eigene Meldebandkassette geteilt, welch letztere leicht ausgewechselt werden kann. Die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen geschieht durch eine mechanische Einrichtung rasch und selbsttätig.
  • Diese Einrichtung hat besondere Vorteile beim öfters erforderlichen Auswechseln des Meldebandes. Hierdurch kann die Filmkassette leicht gegen eine andere mit einem neuen Film ausgewechselt werden, oder es kann, da das Innere der Kassette durch Herausziehen derselben leicht zugänglich ist, auch in dieselbe Kassette ein neuer Film eingebracht werden.
  • Soll die Meldebandkassette herausgenommen werden, wird wie folgt vorgegangen (Abb. 2) Der Hebel 57 wird durch den Handgriff 58 in der Pfeilrichtung 83 verschoben (Abb.1, 2), und zwar so weit, bis die Kupplung 42 in den federnden Zahn 84, welcher in dem Hebel 85 gelagert ist, einfällt. Jetzt kann die Meldebandkassette herausgezogen werden, denn die Kupplung 42, 49 steht nicht mehr in Eingriff. Die neue Kassette wird in den freien Raum eingeschoben. Da es vorkommen kann, daß das Personal vergißt, die Kupplung zu schließen, ist hierzu folgende Einrichtung vorgesehen: Die Hebel 85 und 86 sind in der Pfeilrichtung 87 drehbar. Der Hebel 86 berührt den unteren Teil des Hebels 85, das zweite Ende des Hebels 86 ist mit der Zugstange 88 verbunden. Bei geschlossener Verschalung drückt dieselbe auf die Stange 88, so daß hierdurch der Hebel 85 angehoben wird, bis der federnde Zahn 84 außerhalb der Kupplung 42 zu liegen kommt und diese Kupplung, bewegt durch die Feder 44 (Abb. i), auf die Kupplung 4o auftrifft. Im Falle die Zapfen 5o nicht in die Öffnungen 43 gelangen, geschieht dies bei der Drehung der Motorwelle. Die Hebel 85 und 86 kehren durch die Federn 89, 9o in die ursprüngliche Lage zurück.
  • Dieser Stationsnamen- und Reklameapparat ist zum Unterschied gegenüber bestehenden Ausführungen neben dem bekannten beweglichen Meldeband (mit Stations- und Reklameaufschriften) auch mit einer feststehenden Reklame mit Lichteffekten verbunden. Die verschiedenen Anzeigen und Aufschriften dieser letztgenannten Reklame dienen zur Ergänzung der beweglichen. Durch diese Ausführung wird auf beweglichem Bande eine wirkungsvollere Reklame erzielt. Der Kontaktapparat (Abb. 4 und 5) besteht aus dem Elektromagneten 175, der den auf einen Mechanismus wirkenden Anker 176 anzieht. Die Zahnstange 177, die mit Anker 176 verbunden ist, greift mit Zähnen in das Zahnrad 178 ein. Auf derselben Welle sitzt ein Sperrad 179, in das die Klinke 18o, die auf dem Rad 181 angeordnet ist, eingreift. Das Rad 181 ist mit Zähnen r82 versehen, in welche die Klinke 183 eingreift. Auf dem Rad 179 ist isoliert eine leitfähige Platte 184 angebracht, die unter die Kontakte 185 im Stromkreis des Motors 31 oder Elektromagneten 16 kommen kann. Das Zahnrad 181 ist mit abwechselnd leitenden und isolierten Platten 186, 187 versehen, an denen die Kontakte 188 schleifen, die auch in demselben Stromkreis des Motors 31 oder Elektromagneten 16 liegen. Unterhalb des Zahnrades 181 sind unter jeder Isolierplatte 187 schiefe Zähne 189 angeordnet, die bei Drehung des Rades 181 auf den federnden Zahn 191 wirken, der bei jedem zweiten Anziehen des Ankers 176 die Zugstange 177 in der angezogenen Stellung festhält und nach beendeter Leistung mittels des Zahnes 193 des Motorrades 19o eines langsam laufenden Motors dieselbe freiläßt.
  • Der Elektromotor mit dem Rad 19o steht in Verbindung mit der beschriebenen Vorrichtung und ist nicht mit dem in der Stationsmeldevorrichtung angeordneten Motor 31 identisch.
  • Wenn der Stromkreis des Elektromagneten 175 durch die Fangvorrichtung vor der Einfahrt in die Station geschlossen wird, so zieht der Elektromagnet 175 den Anker 176 und die Zugstange 177 an, wodurch die Räder 178, 179, 181 ein wenig gedreht werden. Die Leitfläche 184 kommt unter die Kontakte 185. Gleichzeitig kommt eine leitende Platte 186 unter die Kontakte 188. Durch diese beiden Kontakte 185 und 188 wird der Stromkreis des Meldeapparates geschlossen. Wenn der Anker 176 in die Ruhelage zurückkehrt, ist der Stromkreis in den Elektromagneten im Meldeapparat unterbrochen.
  • Bei der Ausfahrt aus der Station bei eingleisiger Bahn wiederholt sich durch das Schließen des Elektromagnetenkreises 175 mittels eines erneuten Anschlages der Fangvorrichtung der Arbeitsgang, nur mit dem Unterschied, daß die Kontakte 188 jetzt auf die isolierte Platte 187 zu liegen kommen, so daß der Stromkreis des Meldeapparates nicht geschlossen wird.
  • Die Beschreibung gilt für den Fall, wenn ein kurzer Stromimpuls im Motor oder Elektromagneten des Stationsanzeigers genügt. Im Falle, daß eine längere Stromzufuhr nötig ist, wird die Zahnstange am Ende mit einem Zahn 192 versehen, und es kommen jetzt die Zähne 189 und igi und der mit der Scheibe igo versehene Motor beim Kontaktapparat in Betracht. Wenn bei Einfahrt des Fahrzeuges in die Station der Elektromagnet 175 einen Stromimpuls erhält, wird in der bereits beschriebenen Weise der Stromkreis in dem Stationsanzeiger mit .dem Unterschied geschlossen, daß der Strom nicht nur in dem Elektromagneten (Motor) des Stationsanzeigers mittels Kontakte 185 und 188 geschlossen wird, sondern gleichzeitig auch in dem Motor des Kontaktapparates. Der Zahn 192 kommt mit dem federnden Zahn igi in Eingriff, und es wird die Dauer des Stromschlusses durch Einwirkung des Zahnes 193 auf Zahn igi beendet, wenn sich die Scheibe igo um 36o° umgedreht hat. Bei Ausfahrt des Wagens aus der Station wird die Funktion des Zahnes i92 durch Einwirkung des Zahnes 189 auf Zahn igi aufgehoben. An Stelle des Motors im Kontaktapparat kann auch ein Uhrwerk Anwendung finden, welches der wechselseitigen Wirkungsweise angepaßt ist und mit dem Anker des Elektromagneten 175 in Verbindung steht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Stationsmelde- und Reklamevorführungseinrichtung mit einem durch einen Motor in beiden Richtungen gedrehten Meldeband, wobei der Motorstromkreis durch ein Relais mittels Kontakthebel geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorstromkreis in dem Motor (31) in jeder Drehrichtung des Meldebandes durch ein Organ (25) in zwei Etappen wieder geöffnet wird, wobei das Organ (25) so ausgebildet ist, daß es den arretierten Hebel (i9) lüftet, ferner die Rückkehr des genannten Hebels in die ursprüngliche Lage ermöglicht, und zwar in Abhängigkeit von der Registrierwalze (69), welche in bekannter Weise durch das Meldeband bewegt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Meldeband (13) und einem Antriebsgehäuse (io) eine Vorrichtung zur Herausnahme des Meldebandgehäuses eingebaut ist, welche eine in die Antriebswelle (39) für das Meldeband eingeschaltete Kupplung (q.2, 49) enthält, deren Teil (q.2) auf der Welle federnd verschiebbar und durch eine Sperrvorrichtung feststellbar ist, auf welche eine Stange (88) mit Hilfe eines Gehäuseteiles der Vorrichtung mittels Druckes einwirken kann.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe des Meldebandes auf bekannte Art durchgeführte Reklame zweckmäßig durch die Lichteffekte der feststehenden Reklame (37) ergänzt wird, welch letztere ebenfalls an der Stirnseite des Apparates angeordnet ist, wobei diese Lichteffekte vorteilhaft mit Hilfe des zur Bandbewegung dienenden Elektromotors (31) bzw. Elektromagneten (16) erzielt werden. q. Einrichtung nach Anspruch i bis 3 mit Kontakteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein in bekannter Weise auf einem Fahrzeuge gelenkig angeordneter und von zwei Federn (3) gehaltener Arm (i) eine um eine Achse drehbare Trommel (5) trägt, welche durch ein Gewicht (7) belastet ist, das die Trommel in einer solchen Ruhelage zu halten sucht, daß die leitende Platte (6) den Stromkreis (1q.) zum Elektromagneten (16) nicht schließen kann, daß aber, wenn die Trommel durch ein elastisches Organ (9i) einer am Oberbau in der Bahn der Kontakteinrichtung angeordneten Anschlagvorrichtung in Drehung gesetzt wird, das Schließen des genannten Stromkreises erfolgt und das Gewicht (7) die Trommel wieder in die Ruhelage zurückführt. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktapparat mit der Fangvorrichtung und dem Stationsanzeiger in Reihe geschaltet werden kann und durch elektrische Einwirkung auf die wechselseitige Wirkungsweise der Kontaktvorrichtung (i 76-i 8o, 18q., 185) einen von zwei bei den einzelnen Stationen geschlossenen Stromkreisen in dem Stationsmeldeapparat, und zwar entweder als augenblicklichen Stromimpuls oder als einen eine bestimmte Zeitdauer anhaltenden Stromkreis umschaltet, wobei der Motor der Kontaktvorrichtung mit der bei dem Anker (177) des Elektromagneten (175) angeordneten Arretiervorrichtung (igi, 192) zusammenwirkt.
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