DE712221C - Achsenzaehleinrichtung zur Feststellung besetzter oder freier in beiden Richtungen befahrener Gleisabschnitte von Eisenbahnanlagen - Google Patents

Achsenzaehleinrichtung zur Feststellung besetzter oder freier in beiden Richtungen befahrener Gleisabschnitte von Eisenbahnanlagen

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DE712221C
DE712221C DEI62129D DEI0062129D DE712221C DE 712221 C DE712221 C DE 712221C DE I62129 D DEI62129 D DE I62129D DE I0062129 D DEI0062129 D DE I0062129D DE 712221 C DE712221 C DE 712221C
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DE
Germany
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wheel
counting device
axis
counting
contact
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Expired
Application number
DEI62129D
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English (en)
Inventor
Andrew Brown
Thomas Alfred Marshall
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International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/161Devices for counting axles; Devices for counting vehicles characterised by the counting methods
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
    • B61L1/165Electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Achsenzähleinrichtung zur Feststellung besetzter oder freier in beiden Richtungen - befahrener Gleisabschnitte von Eisenbahnanlagen Die Erfirndung ;bezieht sich auf eine Achsen-oder Radzähleinrichtung zur Feststellung besetzter oder freier in beiden- Richtungen befahrener Gleisabschnitte von Eisenbahnanlagen. Hierbei ruft das Befahren von Schienenkontakten für das Ein- oder Auszählen an beiden Enden des Gleisabschnittes die Betätigung einer Speichereinrichtung .hervor, um .den Zugang oder Abgang zweier Achsen aus dem betreffenden Gleisabschnitt aufzuzeichnen, während das gleichzeitige Befahren der Schienenkontakte für das Einzählen an dem einen Ende und Auszählen an dem anderen Ende keinerlei wirksame Betätigung der Speichereinrichtung zur Folge hat.
  • Bei den bekannten Anordnungen .dieser Art hat das Ein- und Auszählen an beiden Enden des Streckenabschnittes die Erregung entsprechender Motoren zur Folge, durch die die Schaltmittel gemäß der Anzahl der im Schienenabschnitt eingefahrenen oder aus diesem ausgefahrenen Räder angetrieben werden. Die durch Motoren angetriebenen Vorrichtungen haben den Nachteil, däß sie nur in geringem Maße hohen Beanspruchungen Stand halten .können. Um ein weit zuverlässigeres und sicheres, für lange Zeit von jeder Überwachung freies Arbeiten, wie es insbesondere unter den bei Eisenbahnsignalanlagen vorliegenden strengeren Bedingungen unerläßlich ist, für solche Einrichtungen zu ermöglichen, schlägt die Erfindung einen anderen Weg ein und erreicht dies dadurch, daß zwei mechanische Drehschrittschaltvorrichtungen, die je :durch elektromagnetisch ,betätigte hin und her gehende Winkelhebelanker entsprechend dem Zugang oder Abgang von Achsen an einem Ende des Schienenabschnittes gesteuert werden, angeordnet sind und daB, die Speichereinrichtung durch die Drehschrittschaltvorrichtungen in Drehung versetzt wird, um das Besetzt- oder Kichtbesetztsein des Gleisabschnittes in jedem Zeitpunkt aufzuzeichnen, wobei die Speichereinrichtung durch die Drehschrittschaltvorrichtungen für in den Gleisabschnitt einfahrende Achsen in der einen Richtung und für aus dem Gleisabschnitt ausfahrende Achsen in der anderen Richtung fortgeschaltet wird.
  • Die Erfindung soll an Hand mehrerer Ausführungsbeispiele und an Hand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen Fig. i und 2 einen Differentialgetriebezähler, Fig. 3 und ;I schematisch verschiedene Formen von Steigradzählern, Fig. 5, 6 und 7 schematisch verschiedene Ausführungsformen von durch Winkelhebel betätigten Zählern, Fig. 8 eine Seitenansicht des vollständigen Zählwerkes, das nach den Grundsätzen der in Fig. 7 gezeigten Art arbeitet, Fig. 9 die Vorderansicht des in Fig. 8 veranschaulichten Zählwerkes, Fig. Io -eine Draufsicht auf dieses Zählwerk, Fig. i i eine Teilansicht im Schnitt von diesem Zählwerk längs der Linie A-A, Fig. 8, und Fig. 12 die Stromkreise für das in den Fig. 8 .bis i i gezeigte Zählwerk.
  • Das in den Fig. i und 2 dargestellte Zählwerk soll in Verbindung mit zwei Richtungsschienenkontakten und -zwei Sätzen von Richtungsanzeigerelais arbeiten.
  • Eine Welle A-A wird stetig von einem außerhalb stehenden Motor in Richtung des Pfeiles angetrieben. Ein Kegelräd B ist mit dem Rahmen fest verbunden. Ein Planetenwagen C trägt eine Anzahl von Trieben D, die mit dem Kegelrad B und mit einem Doppelkegelrad E, das sich in beiden Richtungen frei auf der Achse bewegen kann, in Eingriff stehen. Zwischen dem Wagen C und der Welle A-A ist eine Reibungskupplung vorgesehen. Der Umfang des Wagens C trägt Einkerbungen für eine Hemmung P, die in Fig. 2 gezeigt ist und die normalerweise den Wagen C gegen Drehung sichert und die Kupplung gleiten läßt. Die Planetenwagen F, H und i sind C ähnlich. Jeder wind von der eigenen Hemmung und der eigenen Kupplung gesteuert. Die Doppelkegelräder G und I sind ähnlich E. Ein einzelnes Kegelrad K -steht mit den Triebrädern von A in Eingriff und trägt die letzte Kontaktvorrichtung, die ihrerseits zur Anzeige, .daß sich der Zähler in der Ruhestellung befindet, benutzt wird. Die zu den Wagen C und F gehörenden Hemmungen werden durch Magnete betätigt, die die Einzählungs- und Auszählungsstromstöße des Schienenkontaktes an dem einen Ende des Streckenabschnittes aufnehmen. In ähnlicher Weise werden die Wagen H und J durch die Einzählungs- und Auszählungsstromstöße des Schienenkontaktes am anderen Ende des Streckenabschnittes zur Wirkung gebracht.
  • Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird in der folgenden Beschreibung die Drehurig in derselben Richtung wie die Achse AA als rin Uhrzeigersinn bezeichnet.
  • Es sei zunächst die Wirkung eines Einzählungsstromstoßes von dem ersten Schienenkontakt betrachtet. Der Magnet 0 wird erregt, .der Wagen C kann sich einen halben Schritt im Uhrzeigersinne drehen. Danach wird Q stromlos, und C vollführt seinen Schritt. Da das Kegelrad B feststeht, ist das Doppelkegelrad E gezwungen, sich im Uhrzeigersinne zu bewegen, und da der Wagen 1# ebenso festliegt, werden sich die mit diesem verbundenen Triebräder zurückwälzen und das Doppelkegelrad G einen Schritt im Gegenuhrzeigersinn antreiben. In ähnlich,-r Weise wird sich I im Uhrzeigersinn und K im Gegenuhrzeigersinn bewegen. Die Bewegung von K im Gegenuhrzeigersinn kennzeichnet die Einzählung, und der Winkel, um den es sich bewegt hat, gibt die Zahl der eingezählten Achsen an.
  • Der Auszählungsstromstoß von dem ersten Schienenkontakt bewirkt, daß der Wagen F einen Schritt im Uhrzeigersinn fortbewegt wird. Das Doppelkegelrad G bewegt sich im Uhrzeigersinn, I im Gegenuhrzeigersinn und K wieder im Uhrzeigersinn, wobei auf diese Weise die dem Kegelrad K mitgeteilte Bewegung im Gegenuhrzeigersinn durch den Einzählungsstromstoß wieder aufgehoben wird.
  • In ähnlicher Weise ist zu erkennen, daß ein Einzählungsstromstoß von dein zweiten Schienenkontakt die Wagen H und I im Uhrzeigersinne und das Kegelrad K im Gegenührzeigersinne antreibt, während ein Auszählungsstromstoß von diesem Schienenkontakt den Wagen J und das Kegelrad K im Uhrzeigersinne bewegt.
  • ES ist offenbar, daß nach einer Anzahl von Einzählungsbewegungen das Kegelrad K in seine Ruhelage zurückkehren wird, wenn es dieselbe Anzahl von Auszählungsstromstößen aufnimmt, unabhängig davon, in welcher Reihenfolge diese Impulse oder wieviele Impulse zu gleicher Zeit ankommen. Diese Ruhelage kann dazu verwendet werden, um einen Stromkreis zur Anzeigung des Freiseins des Streckenabschnittes zu schließen.
  • Die in Fig.3 gezeigte Vorrichtung kann von einem Richtungsschienenkontakt gesteuert werden, ohne irgendein Richtungsanzeigerelais.
  • Für an jedem Ende .des .Streckenabschnittes angeordnete Zweirichtungsschienenkontakte müßten zwei Vorrichtungen, eine je Schienenkontakt, vorgesehen werden und zusammenarbeiten, sowohl untereinander als auch mit der Signalsteuervorrichtung mit Hilfe eines Differentialgetriebes. Die Aufgabe des in Fig.3 gezeigten Geräteteiles ist es, bei jedem Einzählungsstromstoß ein - Rad im Uhrzeigersinne und bei jedem Auszählungsstromstoß im Gegenuhrzeigersinne in Drehung zu versetzen.
  • Die Magneten X, Y werden von den Kontakten der Relais TRA und TRB betätigt, die durch, die Richtungsschienenkontakte gesteuert werden, so daß die volle Durchfahrt eines in den Streckenabschnitt einfahrenden Rades durch drei aufeinanderfolgende Schaltzustände gekennzeichnet ist, nämlich die Erregung des Magneten TRA allein, von TRA und TRB zusammen und von TRB allein.
  • Auf der Achse A ist ein Steigrad N angebracht und so eingerichtet, daß es sich im Uhrzeigersinn drehen kann. Es arbeitet mit der Sperrklinke P zusammen, die an dem Winkelhebel CL, angebracht ist. Ein im Gegenuhrzeigersinn wirksames Steigrad M arbeitet mit dem Sperrhaken 0, der auf dem Winkelhebel CL,, angebracht ist, zusammen. Mit einem federnden Anschlag 0 steht ein Sternrad L in Verbindung.
  • Es sei die Wirkung eines Einzählungsstromstoßes betrachtet. Das Schienenkontaktrelais TRA steuert den Magneten X, der den Sperrhaken P fortschaltet. Dieser Sperrhaken kommt nicht sofort mit seinem Steigrad in Eingriff, und für den Fall, daß das einfahrende Rad wieder umkehrt, ohne den Schienenkontakt weiter betätigt zu haben, kehrt der Sperrhaken P wieder -in seine Ruhelage zurück, ohne sein Steigrad N fortgeschaltet zu haben. Erst die folgende Betätigung des Schienenkontaktrelais TRB steuert den Magneten Z über den Kontakt x, und bringt so den Sperrhaken P mit seinem Steigrad N in Eingriff. Die folgende Abschaltung von TRA läßt den Sperrhaken P unter dem Zug einer Feder in seine Ruhelage zurückkehren, wobei .das Steigrad N einen Schritt im Uhrzeigersinne angetrieben wird. Der Magnet Z bleibt über die Kontakte TRB und x1. erregt, bis der Sperrhaken seinen Weg fast beendet hat.
  • Die Betätigung des Kontaktes x2 verhindert die Erregung des Magneten Y über. den gleichbezeichneten Kontakt des Relais TRB, bis TRA und der Magnet X nach Vollendung eines Einzählungsschrittes stromlos sind. Sodann wird der Magnet Y, da das Relais TRB noch immer erregt ist, den Sperrhaken 0 vorbewegen, womit eine Umkehr des Rades vorbereitet wird,, bevor es schließlich den Schienenkontakt verläßt. Bewegt sich das Rad vorwärts: von dem Schienenkontakt weg, so wird der Magnet Y stromlos, und der Sperrhaken O kehrt in seine Ruhelage zurück ohne Fortschaltung des Steigrades M. Bewegt sich andererseits das Rad rückwärts über den Schienenkontakt, wobei .das Relais TRA wieder betätigt wird, dann wird der Magnet W über y, erregt, der Sperrhaken 0 mit dem Auszählungssteigrad M in Eingriff gebracht und so der schon aufgezeichnete Einzählungsschritt wieder aufgehoben, wenn der Magnet Y stromlos wird.
  • Der Anschlag 0 dient nur dazu, um das Rad während der Stromstoßpause festzulegen. Im Falle einer abgehenden Bewegung werden das Relais TRB, -der Magnet Y und der Sperrhaken 0 betätigt, und erst nach Beendigung der Bewegung wird sich das Steigrad 111 einen Schritt im Gegenuhrzeigersinn weiterbewegen.
  • Die in Fig. 4. gezeigte Wirkungsweise entspricht .der in Fig. 3 gezeigten mit dem Unterschied, daß die Magnetenpaare X, Z und Y, W durch einzelne Magnete X und Y ersetzt sind, von denen jeder zwei unabhängig voneinander drehbar gelagerte Anker R, R, an die die Sperrhaken 0 und P befestigt sind, und zwei Anker S, S1 betätigt, die die Sperrstücke Ui, U bewegen.
  • Eine Einzählungsbe-,vegung hat die Nacheinandererregung der Magnete X und Y zur Folge. Der Magnet X zieht seine Anker R, und S, an, bewegt dabei den Sperrhaken P fort und führt das Sperrstück U zwischen ein festes Gleitstück T und einen Vorsprung V am Sperrhaken 0 ein. Bei der folgenden Erregung des Magneten Y wird der Anker ,S angezogen. Das Sperrstück Ui wird hierbei gegen die äußere Oberfläche des Vorsprunges V, gedrückt und bringt so den Sperrhaken .P mit seinem Steigrad N in Eingriff. Der Anker R kann nicht vom Magneten Y angezogen werden und ist nicht in der Lage, den Sperrhaken 0 fortzubewegen, wegen des zwischen Z' und T befindlichen Sperrstückes U.
  • Die folgende Abschaltung des Magneten X läßt den Sperrhaken P unter dem Zuge einer Feder zurückkehren, während er noch .durch die andauernde Erregung des Magneten Y mit seinem Steigrad in Eingriff steht. Dadurch dreht sich :das Steigrad N um einen Schritt im Uhrzeigersinne weiter. Durch den Abfall des Ankers S1 geht das Sperrstück U zwischen T und l' durch den Zug einer Feder heraus, so daß der Magnet Y (noch immer erregt) jetzt seinen Anker .R anziehen und den Sperrhaken O fortbewegen kann. Bewegt sich das Rad weiter über den Schienenkontakt hinweg, so wird schließlich der Magnet Y stromlos, und der Sperrhaken-0 kehrt in seine Ruhelage zurück ohne Fortschaltung seines Steigrades.
  • Kehrt andererseits das Rad seine Bewegungsrichtung um und verläßt rückwärts den Schienenkontakt, dann wird der Magnet wieder erregt, der Anker S, und das Sperrstück U bringen den Sperrhalten O mit Hilfe des Vorsprunges L' in Eingriff mit seinem Steigrad M, und die folgende Abschaltung von Y bewirkt, daß das Steigrad M einen Schritt im Gegenuhrzeigersinn ausführt, wobei die vorher aufgezeichnete Einzählungsbewegung wieder rückgängig gemacht wird.
  • In Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer gekröpften Achse mit vier unter einem rechten Winkel gegeneinanderstehenden Krümmungen gezeigt. Drei von diesen stehen unter der Wirkung der Magnete TA, TAB und TB, die vierte unter der Wirkung einer Feder SP. Die Magnete TA, TB werden erregt, während das Rad auf einem der Elemente eines Richtungsschienenkontaktes steht, der Magnet TAB wird erregt, während beide Elemente des Schienenkontaktes niedergedrückt sind.
  • Bei Fahrt eines Rades über den Schienenkontakt wird zuerst der Magnet TA erregt und über die Kurbel CR1 die gekröpfte Welle um 9o° im Uhrzeigersinne gedreht. Darauf dreht der Magnet TAB die Welle um nochmals 9o° über die Kurbel CR2 und schließlich der Magnet TB die Welle über,die Kurbel CR3 um weitere 9o°. Danach werden alle drei Magnete stromlos, und die Feder SP vollführt die Umdrehung der gekröpften Welle im Uhrzeigersinne.
  • Es ist zu erkennen, daß eine Auszählungsbewegung über einen Schienenkontakt der Reihe nach die Magnete TB, TAB und T<4 zur Wirkung :bringt, wobei die gekröpfte Welle eine Umdrehung im Gegenuhrzeigersinn ausführt. Bewegt sich ein Rad über einen Schienenkontakt und kehrt dann wieder über den Schienenkontakt zurück, so geht eine teilweise Umdrehung in der einen Richtung in Verbindung mit einer entsprechenden L mkehrbewegung zu dem Zeitpunkt, in dem das Rad den Schienenkontakt verließ, vonstatten. Jedes über den Schienenkontakt in den Streckenabschnitt eintretende Rad ruft eine vollständige Umdrehung im Uhrzeigersinne hervor, und jedes den Streckenabschnitt verlassende Rad hat eine Gegenuhrzeigersinnbewegung zur Folge. Die Umdrehungen der gekröpften Welle werden aufgezeichnet, beispielsweise mit Hilfe eines Schneckentriebes, eine andere gekröpfte- Welle wird hierbei dein Schienenkontakt am anderen Ende des Streckenabschnittes zugeordnet. Die durch die gekröpften Wellen angetriebenen Schnekkenräder werden mittels eines Differentialgetriebes miteinander in Eingriff gebracht, wobei das Kronrad des Differentials immer eine bestimmte Lage im Raum behält, wenn die Gesamtzahl der Einzählungs- und Auszählungsumdrehungenbeider gekröpften Wellen gleich ist. Die durch dieses Kronrad betätigten Kontakte werden dazu benutzt, um den Streckenfreigabestromkreis zu schließen.
  • Die Fig.6 zeigt eine andere Anordnung, die nach genau demselben Grundsatz wie die eben beschriebene gekröpfte Welle arbeitet.
  • Anstelle der vier Wellenkröpfungen, von denen jede gemäß Fig. 5 nach unten bewegt wird, sind nur noch zwei Kröpfungen vorgesehen, die hierbei in Form von Scheiben BS1 und BS2 ausgebildet sind, die ihrerseits auf die Enden einer geraden Achse aufgesetzt sind. Die Lager der Achse liegen zwischen diesen Scheiben,- und die Achse trägt das erforderliche Schneckenrad, so daß die Gesamtzahl der Umdrehungen der Welle, wie oben beschrieben, aufgezeichnet werden kann.
  • Jede Scheibe ist mit einem Winkelstift CP1 bzw. CP2 ausgerüstet, die um 9o° gegeneinander versetzt sind. Bei der Erregung des Magneten TA wird der Schwinganker AR, nach links gezogen und dabei die Welle um go° im Uhrzegersinn gedreht. Danach wird ,der Magnet TAB erregt, zieht seinen Anker AR= nach links, und die Welle wird, da der Winkelstift CP. schon in seinem unteren Totpunkt anbelangt ist, um weitere go° im Uhrzeigersinn gedreht. Darauf wird der Magnet TB erregt, legt seinen Anker AR, nach rechts und, da der Winkelstift CPl in seinem oberen Totpunkt steht, wird hiermit die Welle zum drittenmal um go° weiterbewegt.
  • Nach Abschaltung aller Magnete wird der Anker AR. durch die Feder SP nach rechts umgelegt, und da der Winkelstift CP, schon in seinem oberen Totpunkt angekommen ist. vollführt diese Bewegung die begonnene Umdrehung im Uhrzeigersinn.
  • Eine der eben beschriebenen ähnliche Einrichtung benutzt eine Welle. mit drei Kröpfungen, .die um i2o° gegeneinander versetzt sind, wie aus der Fig. 7 hervorgeht.
  • In diesem Falle ist der Magnet TAB in Fortfall gekommen, so daß während der Zeit, in der ein Rad beide Elemente des Schienenkontaktes überdeckt, keine wirkliche Bewegung der gekröpften Welle erforderlich: ist. Der Magnet TB wirkt auf den Anker AR2 ein. Die Winkelstifte CP1, CP2 sind hierbei um I2o° gegeneinander versetzt, und die Rückstellfeder SP wirkt .derart auf einen oder beide dieser Winkelstifte ein, daß sie den Winkelstift in seine Ruhelage zurückzuziehen trachtet. Die Erregung des Magneten TA treibt nun den Winkelstift CP1 um I2o° im Uhrzeigersinne an, der Magnet TB dreht ihn um weitere I2o°, und die Rückstellfeder SP bewegt ihn um die letzten I2o°, und die Umdrehung ist vollständig.
  • Der Rahmen 58 in den Fig. 8 .bis i i trägt zwei parallele Wellen 14, von denen jede zwischen ihren Lagern eine Schnecke i9 trägt. Jede Welle 14 weist an beiden Enden außen -die Scheiben 15 auf, deren Winkelstifte 16 mit den geschlitzten Enden Io der Winkelarme 9 in Eingriff stehen, die ihrerseits an einer Feder 49 befestigt sind. Diese Federn sind verstellbar mit dein Rahmen verbunden. Die Winkelstifte 16 sind auf der. Welle um 12o° gegeneinander versetzt.
  • Ein Winkelstift 16 jeder Welle, die abgestimmten Winkelstifte sind hierbei an entgegengesetzten Enden der Welle 14 angeordnet, ist mit einer Feder 8 verbunden, deren eines Ende an einem auf den Winkelstift i6 aufgesetzten Glied 38 angebracht ist, während das andere Ende mit dein freien Ende einer flachen Feder 17 verbunden ist. Die Feder 17 weist Aussparungen auf; von denen eine mit einem stiftförmigen Zapfen 37 auf einer Stütze 4? des Rahmens und eine andere mit einem Stift auf dem Ende einer einstellbaren Halteschraube 22 in Eingriff stellt, die in der Stütze 41 im Rahmen gelagert ist. DieseFederform setzt .die erforderliche Federspannung herab.
  • Jeder Winkelarm -trägt ein Kontaktstück 46, das von einer verstellbaren Schraube 47 gehalten wird. Das Kontaktstück betätigt einen im Rahmen befestigten Kontaktfeder-Satz. Jeder Winkelarm; bildet den Anker eines auf dem Rahmen befestigten Elektromagneten i i. Die mit den Winkelarmen 9 der gleichen Welle 14 zusammenarbeitenden Magnete sprechen jeweils auf die Kontaktschließungen an -den entgegengesetzten Enden eines Richtungsschienenkontaktes an.
  • Zur Verhinderung von Schwingungen der Welle 14 bei schneller Drehung ist die flache Feder 40 (Fig. i i) nahe ihren Enden geschlitzt zum Zwecke des Ineingriffkommens mit den Einstellstiften 37 auf .den Stützen 39, und sie hat Öffnungen an j edem Ende zum Zwecke des Ineingriffkommens mit den Einstellstiften 22 der in .den Stützen 36 gelagerten Stellschrauben. Die flache Feder 4o geht unter den Wellen 14 hinweg .und steht durch Reibung mit ihnen in Verbindung. Die Schnecken i9 der Welle 14 kämmen mit den Schneckenrädern, die einen Teil des Differentialgetriebes 18 darstellen, dessen Kronrad bei, jeder Umdrehung jeder gekröpften Welle 1/5o des Umfanges weitergedreht wird. Das Kronrad 53 hat 8o Zähne und treibt ein kleineres Triebrad 35 an, .das 22 Zähne hat. Infolge des Zahnverhältnisses der Räder 53 und 35 kommen ,die Räder nur nach II Umdrehungen des Kronrades oder nach 550 Umdrehungen jeder gekröpften Welle einmal in dieselbe Stellung zueinander. Die Vorrichtung kann aus .diesem Grunde bis zu 55o Achsen zählen.
  • Ein lose sitzender Stift 33 ist verschiebbar in einer Öffnung im Kronrad 53 nahe dessen Umfang angebracht und wird normalerweise durch eine Nickelsilberblattfeder 52, die an dem Kronrad angenietet ist, gehalten. In einer Stellung .des Kronrades 53 steht dieser Stift direkt einem Stift 26 eines Kontaktredersatzes 55 gegenüber. Der Kontaktfedersatz 55 ist mit aufgesetztem Deckel dargestellt, da die Einzelheiten des Federsatzes unwesentlich sind. Dias Triebrad 35 trägt einen Schaltarm 34, dessen abgeschrägtes Ende mit dem Stift 33 in dem Kronrad Kontakt macht, wenn Stift und Arm in der Verbindungslinie der Mittelpunkte beider Triebräder 53 und 35 stehen. Sind die beiden Räder in dieser Stellung, so drückt der Arm 34 den Stift 33 nieder und betätigt den Kontaktfedersatz 55.
  • In der Fig. i2 sind zwei Richtungsschienenkontakte ET und LT dargestellt. Jeder enthält zwei Sätze von Kontakten 1, 2, die von drehbar gelagerten Armen und die durch über die Schienenkontakte fahrende Räder gesteuert werden. Die Schienenkontakte ET und LT sind an entgegengesetzten Enden eines Streckenabschnittes derart angeordnet, daß ein in den Streckenabschnitt einfahrendes Rad an jedem Ende den Arm i vor dem Arm 2 niederdrückt: Gewöhnlich werden die Relais TRA bis TRD über vier Sätze von Kontakten der Schienenkontakte erregt und halten die Betätigungsstromkreise der 4 Magnete RATA bis RMD offen.
  • Die Magnete RMA und RMB sind die zwei Magnete i i der Fig. 8 bis io, die d ie Winkelarme einer Welle 14 steuern, während die Magnete RCl1T und RMD die Magnete i i sind, die die Winkelarme der anderen Welle 14 steuern. Ein Relais GRB wird über die Arbeitskontakte tral bis trdl erregt. Die Kontakte NC sind die Kontakte des Kontaktsatzes 55 in F.ig. io und sind in geöffneter Stellung gezeigt, d. 1i. in der Stellung, in der sie sich befinden, wenn der Streckenabschnitt uribesetzt ist und der Arm 34 (Fig. io) den Stift 33 niederdrückt. Hierbei ist nicht nur. Relais GR erregt, sondern auch das Relais GRA über gras, grb3 und das Relais LR über die Kontakte NC, grb2, gra2, gr3, Für das Streckenanzeigegerät T,, das jede beliebige Form haben kann, wird damit ein Stromkreis geschlossen über Batterie B, Arbeitskontakt lr1, Ruhekontakt gr2, Arbeitskontakt grb1, Arbeitskontakt gra1 und den Ruhekontakt des Schalters RK.
  • Wenn ein Rad den Arm i des Schienenkontaktes niederdrückt, wird durch das Relais TRA oder TRC das Freigaberelais GRB abgeschaltet, das seinerseits die Relais GRA und LR abschaltet. Vorausgesetzt, daß TRA stromlos ist, wird der Magnet R CIA erregt und zieht seinen Winkelarmanker an, wobei die entsprechende gekröpfte Welle 14 in Fig. 9 um 1200 gedreht wird. Sind .die Schienenkontakte geöffnet, so ist das entsprechende Relais stromlos und der Magnet RMB erregt. Das Wiederschließen des Kontaktes i des Schienenkontaktes setzt das Relais TR A wieder unter Strom, das seinen Magneten RMA abschaltet. Die Erregung des Magneten RMB durch die Abschaltung des Relais TRB dreht die gekröpfte Welle um weitere 12o°. Wenn Kontakt 2 wieder schließt, wird das Relais TRB wieder erregt, der Magnet RMB wird stromlos, und die Feder vollführt die angefangene Umdrehung der gekröpften Welle.
  • Durch die Umschaltung des Kontaktes NC infolge der Bewegung .der Triebräder 53, 35 nach der Betätigung durch einen Schienenkontakt wird ein Stromkreis für das Relais GR geschlossen. Die Erregung des Relais GRA ist abhängig von der Betätigung des Kontaktes gr1. Ist deshalb der Anzeigestromkreis einmal geöffnet, so kann er nicht wieder geschlossen werden, solange das Zählwerk nicht in seiner Ruhelage steht und alle Schienenkontaktrelais erregt sind. Wenn, nachdem sich das Zählwerk aus seiner Ruhelage herausbewegt hat, es wieder in seine Ruhestellung zurückkehrt, wird das Relais GR stromlos, aber Relais GRA bleibt erregt über seine Arbeitskontakte gras und grb3. Die Abschaltung .des Relais GR durch den Kontakt NC schließt den Ruhekontakt g r, so daß das Relais LR wieder erregt wird und der Streckenanzeigestromkreis wieder geschlossen wird.
  • Sollte das Zählwerk nach der Durchfahrt eines Zuges nicht in seine Ruhestellung zurückkehren, so kann der Wärter, nachdem er sich davon überzeugt hat, daß der Zug den Streckenabschnitt völlig verlassen hat, das Zählwerk wieder in seine Ruhestellung durch Drücken des Schalters RK zurückstellen. Der Kontakt RK, öffnet den Stromkreis des Streckenanzeigegerätes T, und schließt einen Parallelstromkreis für eine Lampe LP, die indessen noch nicht aufleuchtet. Der Kontakt RK> schließt einen Kreis von dem Ruhekontakt 1r2 über den Ruhekontakt hrb2 zur Erregung des Relais HRA. Die Kontakte hra3 und Tara, schließen Stromkreise für das Relais HRB und den Magneten RMC. Der Kontakt lieb, schließt einen Stromkreis für den Magneten RMD. Sodann werden die Relais HRA und HRB erregt und lassen in rascher Folge die Stromstoßabgabemagnete RMC und RMD der Reihe nach stromlos werden, so daß diese Magnete ihre gekröpfte Welle in der Einzählungsrichtung fortschalten, bis die Ruhestellung für das Zählwerk erreicht ist, wenn Relais LR erregt wird und den Erregerkreis bei Ir, öffnet. Die Lampe LP leuchtet jetzt auf und zeigt an, daß das Zählwerk in der Ruhelage ist. Auf .die Freigabe des Schalters RK hin wird das Streckenanzeigegerät T1 den unbesetzten Zustand des Streckenabschnittes zur Anzeige bringen.
  • An Stelle .der zwei Sätze von Schrittschaltwerken .der in den Fig. 3 bis 7 dargestellten, durch Differentialgetriebe miteinander verbundenen Art können sie voneinander abhängige Kontaktvorrichtungen tragen, die derart angeordnet sind, daß sie nur dann Kontakt geben, wenn beide Schrittschaltwerke in einer vorbestimmten Stellung zueinander stehen. Die Kontaktvorichtungen stören hierbei .die gleichzeitigen Bewegungen der Schrittschaltwerke in den gleichen oder entgegengesetzten Richtungen nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Achsenzähleinrichtung zur Feststellung besetzter oder freier in beiden Richtungen befahrener Gleisabschnitte von Eisenbahnanlagen, bei der das gleichzeitige Befahren von Schienenkontakten für das Ein- oder Auszählen an beiden Enden des Gleisabschnittes die Betätigung einer Speichereinrichtung Hervorruft, um den Zugang oder Abgang zweier Achsen aus dem betreffenden Gleisabschnitt aufzuzeichnen, während das gleichzeitige Befahren der Schienenkontakte für das Einzählen an dem einen Ende und Auszählen an dein anderen Ende keinerlei wirksame Betätigung der Speichereinrichtung zur Folge hat, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mechanische Drehschrittschaltvorrichtungen (G, !,, Fig. i; 14., Fig. Io), .die je durch elektromagnetisch betätigte hin unrl her gehende Winkelhebelanlcer (P, Fig. z; 9, Fig. 9) entsprechend dein Zugang oder Abgang von Achsen an einem Ende des Schienenabschnittes gesteuert werden, angeordnet sind und daß die Speichereinrichtung (53, 35, Fig. 1o) durch die Drehschrittschaltvorrichtungen (G, K, Fig. i; 14, Fig. Io) in Drehung versetzt wird, um,das Besetzt-oder Nichtbesetztsein des Gleisabschnittes in jedem Zeitpunkt aufzuzeichnen, wobei die Speichereinrichtung .durch die Drehschrittschaltvorrichtungen (G, K, Fig. i ; 14, Fig. Io) für in,den Gleisabschnitt einfahrende Achsen in -der einen Richtung und für aus dem Gleisabschnitt ausfahrende Achsen in der anderen Richtung fortgeschaltet wird. a. Achsenzähleinrichtung nach - Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei Sätze von zwei mittels Reibungskupplungen auf einer gemeinsamen Achse (AA, Fig. i) befestigten Sperrädern (C, F, H, T, Fig. i ) und durch Differentialgetriebe (D, E, G, I, Fig. i), durch die ein festes Rad (B, Fig. i) an dem einen Ende der Achse (AA, Fig. i), die -vier Sperräder (C, F, H, T, Fig.I) und das an dem anderen Achsende .drehbar angeordnete Aufzeichnungsrad (K, Fig. i) miteinander in Verbindung stehen. 3. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in beiden Richtungen wirksame Sperrvorrichtungen (M, N, L, Fig. 3), von denen jede durch Befahren des entsprechenden Einzählungs- und Auszählungsschienenkontaktes in entgegengesetzten Drehrichtungen fortgeschaltet wird. 4. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zwei in beiden Richtungen wirksame, von Winkelhebeln betätigte Wellen (i4, Fig. Io), von ,denen jede durch Befahren des entsprechenden Einzählungs- und Auszählungsschienenkontaktes in entgegengesetzen Drehrichtungen fortgeschaltet wird. 5. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch zwei Sperrklinken (0, P, Fig.3) für jede in beiden Richtungen wirksame Sperrvorrichtung (M, N, L, Fig.3), die durch zwei voneinander abhängige Steuermagnete (W, Y; X, Z; Fig. 3) betätigt wer-.den, von denen jedes (W und Y, Fig.3) in vorbestimmter Reihenfolge arbeiten muß zum Zwecke der Fortschaltung der Sperrvorrichtung :durch die Sperrklinken (0, P, Fig. 3). 6. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch die Anordnung der Sperrklinken (0, P, Fig. 3) an zwei Winkelhebeln (CL1, CL, Fig. 3), von denen der kürzere Arm den Anker eines Elektromagneten (W, Y, Z, X, Fig. 3) darstellt, ferner durch zwei Kontakte von Ruhestromschienenkontaktrelais (TRA, TRB) eines Richtungsschienenkontaktes (ET), von denen der Kontakt (TRA, Fig. 3) -des einen Schienenkontaktrelais den Stromkreis des ersten Steuermagneten (X, Fig.3) des zweiten Winkelhebels (CL, Fig. 3) schließt, sowie durch Kontakte (x1, x2, Fig. 3), die dem ersten Steuermagneten (X, Fig.3) zugeordnet sind und von denen einer (x., Fig. 3) den Stromkreis des ersten Steuermagneten (Y, Fig. 3) des anderen (ersten) Winkelhebels (CL1, Fig.3) öffnet, während ein anderer (x1, Fig. 3) den Stromkreis des zweiten Steuermagneten (Z, Fig.3) des ersten Winkelhebels vorbereitet, und schließlich durch einen Kontakt (TRB, Fig.3) des zweiten Schienenkontaktrelais, der den Stromkreis des zweiten Steuermagneten (Z, Fig.3) des zweiten Winkelhebels (CL, Fig.3) schließt. 7. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschaltung der beiden normalerweise der Reihe nach betätigten Schienenkontaktrelais (TRA, TRB, Fig.3) die Wiedererregung .des ersten Relais (TRA, Fig. 3) den ersten Steuermagneten (z. B. x, Fig. 3) des zweiten Winkelhebels (CL, Fig. 3) einschaltet zur Aufzeichnung eines zukommenden Rades und daß eine zweite Abschaltung des ersten Schienenkontaktrelais (TRA, Fig. 3) entsprechend einem auf dem Schienenkontakt umkehrenden Rade die Erregung ,des. zweiten Steuermagneten (TV, Fig. 3) des ersten Winkelhebels (CL1, Fig.3) zur Folge- hat, so daß der Ablauf eines Rades zur Aufzeichnung gelangt. B. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Steuermagneten (X, Y, Fig.4) mit zwei die Sperrklinken (P, 0, Fig. 4) steuernden Ankern (R1, S1; R2, S2; Fig. 4) die Erregung,der Steuermagneten (X, Y) in einer bestimmten Reihenfolge (z. B. X, Y) nur eine Sperrklinke (P, Fig.4) zur Wirkung bringt, während die Erregung der Steuermagneten (X, I') in umgekehrter Reihenfolge (z. B. Y, X) nur die andere Sperrklinke (O, Fig. 4.) beeinflußt. 9. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch Sperrmittel (U, V1, Fig.4), die jedem Steuermagneten (X, Y, Fig. q.) zugeordnet sind, so daß die Erregung eines Steuermagneten (z. B. k, Fig. .4) zur Bewegung einer Sperrklinke (P, Fig. 4) die Bewegung der anderen Sperrklinke (O, Fig.4) sperrt. io. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß nach Abschaltung des zuerst erregten Steuermagneten (z. B. X, Fig.4) der zweite Steuermagnet (Y, Fig. 4) die zweite Sperrklinke (O, Fig. q.) betätigt, so daß nach Aufzeichnung eines zukommenden Rades die Wiedererregung des zuerst erregten Steuermagneten (X, Fig. 4) infolge eines auf dem Schienenkontakt seine Richtung umkehrenden Rades die zweite Sperrklinke (O, Fig. d.) zur Wirkung bringt zur Aufzeichnung des Ablaufes eines Rades. i i. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch 4., gekennzeichnet durch mehrere Magnete (TA, TAB, TB, Fig. 5), die in einem bestimmten Winkel in einer Achse angeordnete Kröpfungen (CRI, CR2, CR3, Fig. 5) einer Welle steuern, so daß die aufeinanderfolgende Erregung dieser Magnete in einer vorbestimmten Reihenfolge (z. B. TA, TAB, TB) ,erforderlich ist, um eine volle Umdrehung der Welle in einer Richtung (z. B. im Uhrzeigersinn) zu veranlassen, wobei die aufeinanderfolgende Erregung der Magnete in umgekehrter Reihenfolge (z. B. TB, TAB, TA) erforderlich ist, um eine volle Umdrehung im entgegengesetzten Sinne (z. B. im Gegenuhrzeigersinn) hervorzurufen, und daß die Drehung der Welle in jeder Lage während der Drehung in beiden Richtungen umgekehrt werden kann durch die in umgekehrter Reihenfolge erfolgende Erregung der Magnete (TA, TAB, TB), die schon für eine Teilumdrehung erregt worden waren, oder durch Abschaltung eines allein erregten Magneten. 12. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch i i, gekennzeichnet durch eine Feder (SP, Fig. 5), .die einen Teil der Umdrehung der Welle bewirkt. 13. Achsenzähleinrichtung nach den Ansprüchen i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß .die Winkelhebel über einen geschlitzten Teil mit einem Winkelstift (CP1, CP2, Fig. 6) auf der Welle in Verbindung stehen und am anderen Ende an flachen Federn (F1, F., Fig.6) befestigt sind, die an Stützen (ST, ST., Fig.6) angeordnet sind. i4.. Achsenzähleinrichtung nach den Ansprüchen 3, 4., 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Kronrad (53, Fig. Io) eines zwischen den in beiden Drehrichtungen beweglichen Wellen (i-.) und den Speichereinrichtungen angeordneten Differentialgetriebes ein zweites Triebrad (35, Fig. Io) antreibt, und beide Räder (53, 35, Fig. Io) zusammenarbeitende Kontaktsteuerglieder (33, 3-h Fig. Io) tragen, die infolge des Übersetzungsverhältnisses der Räder nur einmal während einer Anzahl von aufeinanderfolgenden Umdrehungen des Kronrades (53) in einer Richtung miteinander in Eingriff kommen. 15. Achsenzähleinrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem radialen Arm (34, Fig. Io) auf dem zweiten Triebrad (35, Fig. Io) zusammenarbeitende Stift (33, Fig. Io) verschieblich in einer Öffnung in dein Kronrad (53, Fig. io) angeordnet ist und parallel zur Triebradachse steht.
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