DE678077C - Elektromotorischer Einzelantrieb fuer Hebdrehwaehler in Fernmelde- bzw. Fernsteueranlagen - Google Patents

Elektromotorischer Einzelantrieb fuer Hebdrehwaehler in Fernmelde- bzw. Fernsteueranlagen

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Publication number
DE678077C
DE678077C DES104971D DES0104971D DE678077C DE 678077 C DE678077 C DE 678077C DE S104971 D DES104971 D DE S104971D DE S0104971 D DES0104971 D DE S0104971D DE 678077 C DE678077 C DE 678077C
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DE
Germany
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electric motor
motor
single drive
selector
rotor
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Expired
Application number
DES104971D
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English (en)
Inventor
Konrad Mueller
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/14Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection
    • H01H67/16Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection one motion being rotary and the other being parallel to the axis of rotation, e.g. Strowger or "up and around" switches

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Elektromotorischer Einzelantrieb für Hebdrehwähler in Fernmelde- bzw. Fernsteueranlagen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektromotorischen Einzelantrieb für Hebdrehwähler in Fernmelde- bzw. Fernsteueranlagen, bei welchem ein Rotor durch wechselweise erregte Feldmagnete in Drehung versetzt wird und die Steuerung der feststehenden Feldmagnete durch vom Rotor betätigte Kontakteinrichtungen erfolgt.
  • Für Hebdrehwähler elektromotorische Einzelantriebe zu verwenden, ist bereits bekannt. Bei diesen bekannten Wählern werden die durch den einfachen elektromotorischen Antrieb erzielten Vorteile dadurch zum Teil wieder aufgehoben, daß komplizierte Kupplungseinrichtungen erforderlich waren, um den elektromotorischen Antrieb auf die verschiedenen Bewegungsrichtungen zu kuppeln. So ist bei den bekannten Wählern je ein Kupplungsmagnet für Heben und Drehen vorgesehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Wähler mit elektromotorischem Einzelantrieb in bezug auf den Antrieb und sein Wirksammachen für die beiden Belvegungsrichtungen zu verbessern und zu vereinfachen, was dadurch erreicht wird, daß ein Kupplungsmagnet bei seinem Ansprechen den itotor'hei gleicher Drehrichtung auf solche Übertragungseinrichtungen zum Heben des Wählers und bei seinem Abfallen auf solche Übertragungseinrichtungen zum Drehen des Wählers schaltet, daß der Rotor beim Heben und Drehen für den Wählerschritt über verschieden .große Drehwinkel- dreht.
  • Die durch. die Erfindung erzielten Vorteile ergeben sich aus der Aufgabenstellung und bestehen darin, daß bei Verwendung von nur einem Kupplungsmagneten, der nur für geringe Zeit unter Strom steht, da er nur während des Hebens des Wählers angesprochen ist, verschiedeneübertragungswege geschaltet werden, die so ausgebildet sind, daß sie je nach der Bewegungsrichtung des Wählers in bezug auf die für den Antrieb anzuwendenden Kräfte und in bezug auf die Stillsetzung des Wählers, die meistens elektromagnetisch erfolgt, die günstigsten Bedingungen ergeben.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß den einzigen Kupplungsmagneten noch weitere zweckmäßige Funktionen in bezug auf die Auslösung des Wählers zugewiesen sind.
  • Als Ausführungsbeispiel ist ein Wähler mit Viereckbewegung gewählt. Die Schaltarme dieses Wählers werden zunächst angehoben, dann bis auf die gewünschte Kontaktlamelle gedreht. Die Auslösung erfolgt durch Weiterdrehen bis ans Ende der Kontaktreilie, worauf die Schaltarme- herunterfallen und in ihre ursprüngliche Ausgangsläge zurückgedreht werden.
  • . Fig. i zeigt einen Schnitt nach der Linie A-13-der Anordnung nach Fig. 2. Die nicht zur Erfindung gehörenden Teile sind teils nur schematisch: angedeutet, teils weggelassen.
  • Fig. 2, 3 und 4 zeigen das. eigentliche Wählerantriebswerk: Fig: zeigt ein Diagramm, aus dem die Schließung szeiten der Kopf- und Wellenkontakte k und ii, während der einzelnen BewegungsabsCnnitte der Wählerarme sowie die Erregungszeiten des Umschaltemagneten ersichtlich sind.
  • Fig: 6 zeigt eine Schaltungsanordnung, an Hand derer die Wirkungsweise des Wählers als Gruppen- oder Leitungswähler gezeigt wird.
  • Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Bewegungseinheit-des Ankers des Antriebs-Motors (Drehwinkel) für jede Bewegungseinheit der Wählerschaltarme ,(Schaltschritt) bei den. verschiedenenB_ ewegungenverschieden groß zu machen, und zwar hängt dies damit zusammen, daß die zu leistende Arbeit beim Heben oder Drehen infolge der verschiedenen Trägheitsmomenteverschiedengroß ist: Außerclern wird durch diese Maßnahme eine Vereinfachung der Steuerung der Motörwcklun- -gen erzielt unter gleichzeitiger Berücksichtigung der zulässigen Geschwindigkeiten wähsend der Einstellbewegung der Wählerarme: Im nachstehenden soll zunächst die konstruktive Ausbildung des erfindungsgemäß aufgebauten Hebdrehwählers beschrieben werden, Der Wähler setzt sich zusammen aus der Wählerbank 22 (s: Fig.: i) und dein eigentlichen Wählerantriebsteil (Fig. 2; 3; 4:). Der Motor ist zusammen mit den verschiedenen Übersetzungseinrichtungen in einem rahmenartigen Teil 2o untergebracht. Die an diesem Rahmen befestigten Motorspulen 1b11 und M2 wirken auf einen schematisch dargestellten Motoranker 3 ein. Auf der Welle des Motorankers ist ein verhältnismäßig breites Zahnrad .4 befestigt. in welches ein Zahnrad 5 eingreift. Das Zahnrad 5 bildet den beweglichen Teil der Kupplungseinrichtung und kann vermittels eines gabelförmig ausgebildeten Hebels 3o entweder mit der Hubverzahnung oder mit der Drehverzahnung gekuppelt werden. Der gabelförmige Teil 30 sitzt an einem mit dem Anker 31 des Kopplungsmagneten UM verbundenen Hebelarm. Ebenfalls mit diesem Anker 31 ist ein weiterer Hebel 32 starr verbunden, der auf einen Federsatz q:0 einwirkt; in dein die in der später beschriebenen-Schalding angegebenen Kontakte i2., 13, 21 und 221t111 untergebracht sind. Zur eigentlichen Hubverzahnung gehören das Zahnrad 5', welches lose auf derselben Welle sitzt; auf der das bewegliche Kupplungsrad 5 angeordnet ist; das Zahnrad 6, welches in 5' eingreift .: und mit dem das Zahnrad 6' starr verbunden ist: In das Zahnrad 6' greift der mit: einer Verzahnung versehene stangenartige Teil ein, der seinerseits verschiebbar auf der Wählerwelle 13 gelagert ist. Wird die Zahnstange x in der aus Fig. 2 ersichtlichen Pfeilrichtung verschoben, so muß die Federkraft einer auf der Welle 13 angeordneten Druckfeder 24 überwunden werden. Diese Druckfeder 24 ist vorgesehen, um ein sicheres Zurückfällen der Zahnstange? zu gewährleisten, so daß also die Zahnstange 7 nicht nur durch ihr Eigengewicht, sondern auch durch Federkraft in ihre unterste Stellung gebracht wird. Ebenfalls lose auf der Welle 13- ist-der gezahnte Teil 2o angeordnet; in dessen Zähne eine Sperrfeder 18 eingreift, die verhindert, daß die Zahnstange 7 und der Teil 2o nach den einzelnen Einstellschritten zurückfallen können: Mit der Wählerwelle 13 starr verbunden ist ein einerseits gabelförmig ausgebildeter Teil 44 welcher bei Drehung der Wählerwellei3 umihreLängsachsedenTeil2o mitnimmt. Auf dem Teil 2o sind ein oder mehrereWählerarme oder Wälilerarmsätze2i festgeschraubt. Werden die Wählerarme 2i durch die N@Tählerwelle i3 in das Kontaktfeld22 eingedreht, so spannt sich gleichzeitig eine Rückzugsfeder 16, deren eines Ende mit der Welle 13 fest verbünden und deren anderes Ende am feststehenden Rahmen 26 befestigt ist. Die Wählerwelle i3 dreht sich in zwei am feststehenden Rahmen 26 angeordneten Lagern 14 und i5Beim Eindrehen der Wählerarme verläßt -der gezahnte Tei12o die Sperrfeder i8 und würde dadurch zurückfallen können. Um dieses zu verhindern, ist eine feststehende Scheil)e i9 vorgesehen, die in eine der Zahnlücken. des gezahntenTeiles2o eingreift und gewissermaßen als Führung für diesen dient. Zur Drehverzahnung gehören folgende Bauteile: Kegelrad 5", Kegelrad 8-, dessen Welle in einem am Rahmenteil 26 fest angeordneten Lagerbock 9 drehbar gelagert ist, Zahnrad io; welches in das auf der Welle ri" drehbar gelagerte Zahnrad ii' eingreift, welches mit einem etwas kleineren Zahnrad. r i fest verbunden ist. Des weiteren gehören zur Drehverzahnung das mit der Welle 13 fest verbundene Zahnsegment 12, an dem ein sich gegen einen Anschlag 25 legender Ansatz 12' vorgesehen ist. Mit der Welle 13 ist des weiteren starr verbunden eine Scheibe 34. aus nichtmetallischem Material, die, wie später noch angedeutet werden wird, zur Steuerung der Kopf- und Wellenkontakte des Wählers dient: Die Wählcrgrundl>latte ist in einer an sich bekannten Weise leicht lösbar an einem Teil .12 des @Vä hlergestelles befestigt; durch eine Messerkontakteinrichtung 27, 28 erfolgt gleichzeitig mit der Befestigung die Strom-, zuführung zu den verschiedenen Kontakten, Motorspulen usw. Der Kupplungsmagnet L-Jl ist mittels des Teiles 35 am Wählerrahinenteil 26 befestigt.
  • Die Betätigung der aus Fig. 3 ersichtlichen Kontaktfedersätze k, 40, 1v erfolgt gemiil3 dein in Fig.5 dargestellten Diagramm, in dem die Viereckbewegung des Wählerarniträgers schematisch dargestellt ist. Fig. 5 zeigt auch die Erregungszeiten des L- llI-Magneten. (A) bezeichnet das Heben, (B) das Eindrehen in die Kontaktbank, (C) das .Zurückfallen des Wählerarinträgers nachDurchlaufen derKontaktbank und (D) das Zurückdrehen des Kontaktarmträgers 20 in der untersten Stellung. Die mechanische Betätigung der Kontakte k, 4.o, w geht in folgender Weise vor sich: Die Kontakte k und k1 «-erden durch den Teil 2 ö bzw. die Zahnstange 7 betätigt. Es sei hier bemerkt, daß im Federpaket k so,#volil der Kontakt k als auch der Kontakt, k1 untergebracht ist. Die Kontakte w (z4, 25, 32 und 29w) werden durch die als Nockenscheibe ausgebildete Isolierscheibe 34. betätigt.
  • Zum leichteren --erständnis der später beschriebenen Schaltung ,ist zu erwähnen, daß der Umschaltemagnet U-1! während des Hebens erregt und dabei der-Motor mit der Hebverzahnung gekoppelt ist, und zwar von dein Belegen an bis zum Abfallen des P -Relais. Beim Drehen und Auslösen ist der Umschaltemagnet nicht erregt, so daß in diesem Zustande der Motor nur mit der Dreliverzahnung gekuppelt ist. Beim Auslösen, d.11. nach Gesprächsschluß, drehen die Wählerarme unter -Motorkraft durch; dabei wird am Ende der Drehbewegung der -Motoranker elektrisch festgehalten: Der Teil 20 gleitet liierbei von der Führungsscheibe i9 ab und fällt herunter. In der untersten Stellung wird durch einen der k-Kontakte der Motorhaltestrom abgeschaltet und durch einen anderen k-Kontakt der Umschaltemagnet eingeschaltet. Hierdurch wird das Zurückdrehen der Wählerarme .ermöglicht, «-as vorher durch eine Sperrfeder 43 verhindert wurde, die in ein ebenfalls auf .der Welle des Motorankers 3 angeordnetes Sperrad :13` eingreift.
  • U m ein zu frühes Anlaufen des Motors bei langsam abfallendem U -----Magnet während des LTinschaltens von Heben auf Drehen zu verhindern, kann statt der ans Fig. 6 ersichtlichen, bei 1311111 gestrichelt gezeichnetenVerbindung die striclipünktierte Verbindung vorgesehen werden. Der Kontakt 1311111 bewirkt. daß das Einschalten des Motorstromes beim Beginn der Drehbewegun- über 15p2, I(ik. 1311111 erst dann erfolgt. wenn der U.11-Magnet abgefallen und damit die mechanische Umschaltung der Kupplung sichergestellt ist. Hierauf kann verzichtet werden, wenn durch geeignete Mittel ein genügend schnelles Abfallen des U111-Magneten sichergestellt ist.
  • -Bei Belegung des Wählers wird das Relais C erregt, welches sich durch Umlegen des Kontaktes 3 c nach 2 c in einen vom Kontakt r k unabhängigen Stromkreis einschaltet. Bei Beginn einer Stromstoßreihewird dasRelais A erregt. Hierdurch wird durch Schließen des Kontaktes 7 a die Wicklung I des Relais P, eingeschaltet. Das Relais P= bleibt während der Stromstoßreihe erregt, weil die Wicklungen II und III kurzgeschlossen sind und der Relaisanker daher bei kurzzeitigen Stromunterbrechungen nicht abfallen kann. Durch Schließen des Kontaktes 4.e wird der Umschaltemagnet U111 eingeschaltet über Erde, 4 c, 5 k, U 1Y1, Batterie, Erde: Durch Erregung des Relais P2 erhält zunächst die Motorwicklung Ml 'Strom über Batterie, Motorwicklung Ml, Kontakte i o n k, 1211111, 14P2, Erde. Der Motoranker setzt sich dadurch in Bewegung und führt einen Teilschritt aus..Nach dessen Beendigung wird auch 21. erregt über Erde, Kontakte 24p2, I2 tt xtt, i i 1t k, Motor-WiCklUng 1172, Batterie, Erde. Es sei hier erwähnt, daß die Kontakte io n k und i I xt k vom Motoranker gesteuerte 1Tocl:enkontal;te sind. Die Motorwicklung 11I1 würde beim Öffnen des Kontaktes ionk stromlos; dieses wird aber verhindert durch ebenfalls von dem 'Motoranker betätigte Rastkontakte 2-1 und r2. Die Motorwicklung 11T1 bleibt demnach erregt über Erde, Kontakte 14P2, 2i ttxxt, iga., I71, Motorwicklung lbh, Batterie, Erde. Zufolge der gleichzeitigen Erregung der beiden 1lotorwicklungen 11/I1 und 111. bleibt der Motoranker stehen. Der Ümschaltemagnet UI1I bleibt erregt bei Beginn der Einstellung durch den Kopfkontakt 6 k, und zwar in. folgendem Stromkreise Erde. Kontakte i4p2, 2 2 1r x11, 6k, Umschaltemagnet U 1-l, Batterie, Erde.
  • Bei Beendigung des ersten Stromstoßes fällt Relais A ab. Hierdurch wird die Motorwicklung 1111 durch Öffnen des Kontaktes i91 ausgeschaltet. Die Motorwicklung jlh be- wirkt nun die Vollendung des Ankerschrittes, bis infolge der Rücklegung des Nockenkontaktes ionkwieder beide MotorwicklungenlVll und 1I2 eingeschaltet sind. 11I1 erhält Strom über Erde; 14p2, 1211111, ionk, JTl, Batterie, Erde. 1112 erhält Strom über Erde, 14p-, 2 1 1r trt, 2o a, 18 r, Motorwicklung 11I2, Batterie, Erde. Daher wird der -Motoranker vor 111_ festgehalten, obwohl sink, geöffnet wurde. Dieses Spiel wiederholt sich bei jedem über das Relais A verlaufenden Stromstoß.
  • Nach Beendigung der Stronistoßreilie und längerem Stromloswerden des Relais A fällt P, ab: Durch Öffnen des Kontaktes 14p2 wird der Motorstrom abgeschaltet und der Haltestromkreis für den Umschältemägneten UJl geöffnet. U117 wird dadurch stromlos, was zur Wirkung hat, daß die vorn U.lI gesteuerte Kupplungseinrichtung den Motor nunmehr von der Rebverzahnung- abkuppelt und mit der Drehverzahnung kuppelt. Falls der Wähler als Leitungswähler benützt wird; erfolgt nun das Eindrehen -der Schaltarme in die Kontaktbank, wobei die schrittweise Steuerung des Motors wie «nährend der Hebeschritte erfolgt.
  • Die freie Wahl beim Gruppenwähler erfolgt in der nachstehend beschriebenen Weise: Nach dem Abfall des Relais 1'2 am Ende einer Stromstößreihe beginnt die freie Bewegung der Wählerarme dadurch, daß die Motorwicklung 1V11 erregt wird über Erde; 1.5P, 16k, i3um (UM war durch öffnen von 14p2 stromlos geworden), ionk, Motor= wicklüng iah, Batterie, Erde. Der Motor beginnt nun dadurch zu laufen, daß über die vom @Motoranier betätigten Nockenköntakte i ö n k bzw. i i n k die Motorwicklungen 11t1 und l112 abwechselnd erregt werden. Bei Erreichen einer freien Leitung spricht das Prüfrelais P, in an sich- bekannter Weise an. Es sei angenommen, daß beim jeweiligen Auflaufen der Wählerarme auf eine Kontaktlamelle immer die Motorwicklung 1112 eingeschaltet ist. Durch Erregen des Prüfrelais P1 wird nun die Abschaltung dieser Wicklung i112 verhindert, .die durch das Öffnen von i i it k stromlos werden würde, und zwar über folgenden Stromkreis .4e; 26pi, Motorwicklung 1112, Batterie, Erde: Die gleichzeitige Erregung der Motorwicklung l11, bleibt wirkungslos,. weil der Motoranker von 1172 festgehalten wird. Durch das PI-Relais wird das Relais P2 eingeschaltet über Erdet 28 c, 9 p1; Relais P2, c-Ader, Batterie, Erde. Das Relais P2 schaltet an den Kontakten 3o p2 und 31p2 die Sprechadern durch und sperrt die gefundene Leitung durch Kurzschluß der hochohmgen Wicklung II. Der Sperr- und Haltestromkreis verläuft über Erde; 228c, 33p2, Wicklung III, c-Ader; Batterie, Erde. Das Re-Mais P2 schaltet außerdem das Relais P, durch Öffnen des Kontaktes 34p2 aus. Von den beiden Motormagneten 11.11 und 1112 wird nunmehr das Potential abgeschaltet, und zwar für die Motorwicklung .7i12 durch Öffnen des Kontaktes 26p1 und für die Motorwicklung i112 deshalb, -weil Kontakt i 5p., geöffnet wird..
  • Die Auslösung des Wählers geht folgendermaßen vor sich: Das Relais G fällt ab und macht durch Öffnen der Kontakte 27c und 218c das Relais P2 stromlos. P2 schließt bei i 5 p= den Motorstromkreis über Erde, z 5 p_; 16 k, Nockenkontakt io ic k,Motorwicklung.111, Batterie, Erde. Durch abwechselndes Umlegen der Nockenkontakte io iak und ii nk werden die Wählerarme weitergedreht bis zur, Vollendung. des zwölften Drehschrittes. Hier erfolgt die mechanische Betätigung des Wellenkontaktes Z9 iv, was zur Folge hat; daß der Motoranker vor der Spule JIIstillgesetzt wird, da eine Aberregung dieser Spule durch Öffnen des Kontaktes i i n. k nicht stattfindet, weil 1112 über 29W Strom erhält. Es sind nunmehr wieder beide Motorspülen 1171 und 3,1. erregt. Die Sperrverzahnung 17 verläßt während des letzten Drehschrittes das Führungssegment z9, so daß der Teil 2o und damit auch die Zahnstange 7 herabfallen. In der untersten Stellung öffnet der Kontakt 16k und schaltet den 'Motor ab. Gleichzeitig wird durch Schließen von 5 k der Umschaltemägnet UM erregt über Erde, 24W, 23 c, 5 k, Uill; Batterie, Erde. Hierdurch wird ermöglicht, daß die Wählerwelle mit den Schleifarmen von der Motorachse, die ihrerseits durch die Sperrfeder 43 am Zurückdrehen verhindert ist, gelöst wird. Infolgedessen kann die Zahnstange 2o mit den Bürsten zurückdrehen. Durch Umlegen von 24 zu und 25 zu wird in der Nullstellung U111 stromlos, und damit befindet sich der Wähler wieder in der Ruhestellung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromotorischer Einzelantrieb für Hebdrehwähler in Fernmelde- bzw: Fernsteueranlagen, bei welchem ein Rotor durch wechselweise erregte Feldmagnete in Drehung versetzt wird und die Steuerung der feststehenden Feldmagnete durch vom Rotor betätigte Kontakteinrichtungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungsmagnet bei seinem Ansprechen den Rotor bei gleicher Drehrichtung auf solche Übertragungseinrichtungen zum Heben des -Wählers und bei seinem Abfallen auf solche Übertragungseinrichtungen zum Drellen des Wählers schaltet, däß der Rotor beim Heben und Drehen für den Wählerschritt über verschieden große Drehwinkel dreht:
  2. 2. Elektromotorischer Einzelantrieb nach Anspruch idadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsmagnet einen Kraftspeicher beherrscht, der die Überführung der Schaltarme in die Ruhelage ermöglicht:
  3. 3. Elektromotorischer Einzelantrieb nach Anspruch s, dadurch gekennzeichnet; <Maß der Kraftspeicher während der Bewegurig der Schaltarme in einer Richtung unter dem Einfluß der elektromotorischen Antriebsvorrichtung steht. Elektromotorischer Einzelantrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, claß der Kupplungsmagnet die Kraftspeicherung während der Einstellbewegung und die Freigabe der gespeicherten Kraft für die Auslösebewegung beherrscht. Elektromotorischer Einzelantrieb nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn der letzten Auslösebewegung (Rückdrehen) der Kupplungsmagnet erregt und dadurch die gespeicherte Kraft freigegeben wird.
DES104971D 1932-06-10 1932-06-10 Elektromotorischer Einzelantrieb fuer Hebdrehwaehler in Fernmelde- bzw. Fernsteueranlagen Expired DE678077C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256930B (de) * 1964-02-20 1967-12-21 Siemens Ag Einrichtung zum Einstellen einer Typenwalze oder eines aehnlichen Typentraegers

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1256930B (de) * 1964-02-20 1967-12-21 Siemens Ag Einrichtung zum Einstellen einer Typenwalze oder eines aehnlichen Typentraegers

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