DE185491C - - Google Patents
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- DE185491C DE185491C DENDAT185491D DE185491DA DE185491C DE 185491 C DE185491 C DE 185491C DE NDAT185491 D DENDAT185491 D DE NDAT185491D DE 185491D A DE185491D A DE 185491DA DE 185491 C DE185491 C DE 185491C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/60—Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries including safety or protection arrangements
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P3/00—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters
- H02P3/06—Arrangements for stopping or slowing electric motors, generators, or dynamo-electric converters for stopping or slowing an individual dynamo-electric motor or dynamo-electric converter
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor And Converter Starters (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185491 KLASSE 21 c. GRUPPE
Steuervorrichtung für Hilfs-Elektromotoren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1905 ab.
Hilfs-Elektromotoren zum Ausüben kleinerer
Verstellungsarbeiten muß man oft einen selbsttätig begrenzten Stellweg geben, d. h.. man
muß sie in den Stand setzen, die von ihnen verstellten Organe nach Durchlaufen eines vorgeschriebenen
Weges wieder in Ruhe zu setzen.
' Ein solcher Fall tritt beispielsweise ein beim Verstellen der Kontaktschlitten von Zellenschaltern
durch kleine Elektromotoren, wo
ίο nach Ingangsetzen des Motors aus bekannten
Gründen die Kontaktschlitten immer um ganze Teilungen der Kontaktbahn verstellt werden
müssen. Das Ingangsetzen der Motoren kann dabei durch Einschalten von Hand durch ein
Kontaktvoltmeter oder in anderer Weise erfolgen.
Die Betriebsverhältnisse in derartigen Fällen erfordern auch das Aufrechterhalten des Motorstromkreises
während der jeweiligen Arbeitsperiode, nachdem der Motor durch vorübergehendes Kontaktschließen in Gang gesetzt
ist. Um diesen Bedingungen zu genügen, wurden bisher entweder klinkenartige Einrich-,
tungen benutzt, die den Einschalter so lange sperren, bis der, Motor den vorgeschriebenen
Stellweg zurückgelegt hat, oder es wurden arif der Motorwelle oder auf einem davon angetriebenen
Teile Schleifringe angebracht, die nach Ingangsetzen des Motors den Stromkreis geschlossen halten, bis er ebenfalls zur rechten
Zeit wieder selbsttätig, geöffnet wird.
Es hat sich gezeigt, daß derartige Einrichtungen nicht immer sicher wirken. So treten
die mechanischen Mittel oft nicht früh genug in Tätigkeit. Die elektrischen Mittel, die im
wesentlichen auf der Anwendung von Hilfskontakten zur Aufrechterhaltung eines Relaisstromkreises
während der Arbeitsperiode des Motors beruhen, haben bisher den Nachteil, daß erst der in Gang gesetzte Motor den Schluß
der Hilfskontakte ausführt bezw. vollendet, so daß, wenn das Steuerrelais nur einen kurzen
Stromstoß erhält oder der Motor sich nicht schnell genug in Bewegung setzt, das Ingangsetzen
überhaupt unterbleibt, oder auch, daß der Motor nicht rechtzeitig stillgesetzt wird,
wenn bei Vollendung des beabsichtigten Stellweges das Relais aus irgend welchem Grunde
zu träge wirkt und die Hilfskontakte nicht fechtzeitig öffnet.
Nachfolgend ist nun eine neue Einrichtung beschrieben,' bei der die genannten Ubelstände
vermieden sind. Die Einrichtung besteht im wesentlichen in einem von Hand, durch ein
Kontaktvoltmeter o. dgl. gesteuerten Relais, das je nach seinem Ausschlagsinne entsprechend
den beiden Richtungen, in denen, wie üblich, der Motor umlaufen soll, einen Umschalter
umlegt, dabei den Stromkreis des Motors schließt.und durch diesen Schaltvorgang seinen
eigenen Stromkreis aufrecht erhält, nach Vollenden des vorgeschriebenen Motorweges aber
mechanisch selbsttätig in die Mittellage zurückgeführt wird, dabei gleichzeitig den Stellweg
des Motors sicher begrenzend.
In Fig. ι ist die Einrichtung schematisch in der Ruhelage dargestellt. Der Anker a des
Motors, dessen Nebenschlußfeldwicklung /. dauernd eingeschaltet sein möge, erhält durch
Vermittlung des Umschalters u Strom in dem einen oder anderen Sinne. Die Motorwelle
ist durch den Schneckentrieb s mit der Welle w
(2. Auflage, ausgegeben am 5. Oktober igoS.)
gekuppelt und diese trägt außer dem Triebrade die Scheibe d mit dem Nocken p. Diesem
Nocken p entsprechen zwei Anschlagstifte t, t an dem schwingenden Anker b des Relais r.
Dieses Relais r stellt einen doppelten Hufeisenelektromagneten mit zwei getrennten Wicklungen
dar, von denen je einer erregt werden kann und den Anker b in dem entsprechenden
Sinne umlegt. In Fig. 3 ist die linke Elektromagnethälfte in Wirkung gedacht, der Anker b
also in die entsprechende geneigte Lage gebracht. In Fig. 2 ist die Welle w. mit der
Scheibe d und das Relais r in der Seitenansicht besonders gezeichnet.
. Die verlängerte Drehachse des Relaisankers b
ist mit dem Umschalter u gekuppelt. Dieser besteht aus zwei voneinander isolierten metallenen
Sektoren e, e, den feststehenden Schleifbürsten
k, k und den vier feststehenden Kontaktknöpfen c. Der von Hand oder in anderer Weise
bewegte Umschalter i dient zum einleitenden Kontaktgeben für die eine oder andere Hälfte
des Relais f.
Infolge der in den Figuren angegebenen Verbindungen wird beispielsweise beim Schließen
des oberen Kontaktes von i die linke Hälftedes Relais r erregt, der Anker b erhält dadurch
die schon erwähnte in Fig. 3 dargestellte geneigte Lage. Dadurch ist auch der Umschalter u
in die entsprechende Schaltstellung gebracht. Infolgedessen bleibt der Stromkreis für die linke
Relaishälfte auch nach Lösen des Kontaktes bei i erhalten und damit wird ein Festhalten
des Ankers b und des Umschalters « in den eingenommenen Lagen während der Arbeitsperiode des . Motors gesichert. Gleichzeitig
bekommt aber auch der Anker a des Hilfsmotors Strom, so daß sich die Scheibe d im
Sinne des eingezeichneten Pfeiles dreht. Der Nocken p, der in der Ruhestellung zwischen
den beiden Anschlagstiften t, t liegt (vergl. auch Fig. 2), hatte durch das Heruntergehen
des linken Anschlagstiftes t freien Weg erhalten, während der rechte Anschlagstift um eine entsprechende
Strecke in die Höhe gegangen war.
Wenn nunmehr die Scheibe d nahezu eine
Umdrehung vollendet hat, drückt der Nocken p den höherstehenden Anschlagstift t und damit
den Anker b wieder herunter, dabei den Umschalter u in die Ruhestellung zurückdrehend
(Fig. 1). Dadurch wird der Motoranker stromlos und der Nocken p bleibt nun wieder zwischen
den beiden Anschlagstiften t, t stehen. Durch federnde Teile, die an geeigneter Stelle vorzusehen
sind, kann das sanfte Zusammenarbeiten der Scheibe d und des Ankers b begünstigt
werden.
Derselbe Vorgang spielt sich in umgekehrter Richtung ab, wenn der untere Kontakt des Umschalters
i geschlossen wird.
Durch die vorbeschriebene Einrichtung wird ersichtlich erreicht, daß der Anker α erst in
Drehung gerät, nachdem durch den Umschalter u der Stromkreis für die eingeleitete
Arbeitsperiode sicher geschlossen ist. Auch ein schnelles Wiederöffnen des Umschalters i würde
den Motor α sicher in Tätigkeit treten lassen. Ebenso sicher erfolgt aber das Ausschalten des
Motors, da er selbst seinen Umschalter u am Ende seines Stellweges zurückdreht und gleichzeitig
das Relais stromlos macht. Nach Befinden kann das schnelle Anhalten des Motors noch
unterstützt werden durch eine geeignete Bremsschaltung, die beim Zurückführen des Umschalters
in die Ruhelage wirksam wird.
Die beschriebene Einrichtung kann noch vereinfacht werden, wenn der Hilfsmotor seine
Stellarbeit immer nur in einem Drehsinne auszuüben hat. Dann würde nur die eine Relaishälfte
erforderlich sein, und der Umschalter u nur die halbe.Anzahl der Kontaktstücke erhalten.
Die Einzelheiten der Einrichtung, können natürlich sehr verschiedenartig ausgebildet werden.
Wesentlich ist nur, daß ein von Hand oder in anderer Weise eingeschaltetes Relais
durch Anziehen seines Ankers einen Umschalter verstellt, der den Stromkreis des Relais
aufrecht erhält und den Motoranker mit Strom versorgt, bis er nach Vollenden des Stellweges
von dem Motor selbst mit dem Relaisanker in die Ruhelage zurückgeführt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steuervorrichtung für Hilfs - Elektromotoren mit selbsttätig begrenztem Stellwege, bei der ein von Hand oder in anderer Weise einzuschaltendes Relais den mit seinem Anker gekuppelten Motorumschalter bedient,- und bei der Hilfskontakte den Stromkreis des Relais während, der Bewegung des Motors aufrecht erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorumschalter selbst die Aufrechterhaltung des Relaisstromkreises besorgt und am Ende des Stellweges vom Motor mechanisch in die Ruhelage unter Öffnen beider Stromkreise zurückgeführt wird, zu dem Zwecke, ein sicheres Ein- und Ausschalten des Motors zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185491C true DE185491C (de) |
Family
ID=449321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185491D Active DE185491C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185491C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1048987B (de) * | 1953-12-02 | 1959-01-22 | Asea Ab | Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines Elektromotors |
| DE973370C (de) * | 1939-08-06 | 1960-02-04 | Heliowatt Werke | Einrichtung zur elektrischen Blindlastregelung in Wechselstromanlagen |
-
0
- DE DENDAT185491D patent/DE185491C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE973370C (de) * | 1939-08-06 | 1960-02-04 | Heliowatt Werke | Einrichtung zur elektrischen Blindlastregelung in Wechselstromanlagen |
| DE1048987B (de) * | 1953-12-02 | 1959-01-22 | Asea Ab | Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines Elektromotors |
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