DEP0043734DA - Bandtrockner - Google Patents
BandtrocknerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bandtrockner zum Trocknen und Kühlen von flächigen Gütern, wie Papier, Gewebe, Film, plastischen Massen u.dgl. mit über dem Gutförderweg verteilten, an je einem gemeinsamen Zu- und Abführungskanal für das Trockenmittel angeschlossenen Einblase- und Absaugemündungen.
In den bisher üblichen Trocken, Kühl- und Absaugeanlagen wurden die Luftmengen in breitem Strom über die zu trocknenden oder zu kühlenden Flächen geblasen. Bei diesem Verfahren konnte eine gleichmässige Berührung aller Teile des Luftstromes mit dem Trockengut oder der zu kühlenden Fläche nicht erreicht werden. Die Trocknung oder Kühlung erfolgt daher verhältnismässig langsam und erforderte entsprechend der Trockenzeit umfangreiche Trockenanlagen mit grossem Raumbedarf und grossem Luftaufwand.
Es ist ferner eine Trockenvorrichtung für Halmgetreide bekannt geworden, mit übereinander angeordneten, umlaufenden Förderbändern und seitlichen Luftkammern, die mit den einzelnen Etagen durch An- bzw. Absaugdedüsen in Verbindung stehen, welche Vorrichtung sich von dem hier dargestellten Bandtrockner grundsätzlich in der Führung der Trockenluft unterscheidet, die bei der bekannten Vorrichtung ohne Umleitung vom Zuführungskanal zum Abführungskanal über das Gut geführt wird, während bei dem vorliegenden Bandtrockner die Trockenluft aus dem über dem zu trocknenden Band liegenden Druckluftkanal durch Schlitze auf das Trockengut angesaugt wird. Die dadurch entstehende Unterteilung
des Hauptluftstromes in soviel Teilluftströme, wie Schlitzpaare vorhanden sind, fehlt bei der bekannten Vorrichtung.
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht also darin, eine möglichst vollkommene Berührung der Luft gleichzeitig mit allen Teilen des Materials zu erreichen.
Diese Aufgabe wurde gemäss der Erfindung bei einem eingangs erwähnten Trockner in der Weise gelöst, dass als Mündungen sich über die ganze Bandbreite erstreckende, in einer Ebene direkt über dem Band senkrecht zu seiner Förderrichtung vorgesehene Schlitze abwechselnd angeordnet sind, und dass der Zuführungskanal eine Öffnung zum Ausblasen eines Teilstromes und der Abführungskanal eine Öffnung zum Bemischen neuen Trockenmittels aufweisen.
Dadurch wird die Gesamtluftmenge in beliebig möglichst viele Teilluftströme zerlegt und zwar über die ganze Breite der zu trocknenden Bahn, wodurch die Ränder ebenso schnell wie die Mitte getrocknet werden.
Auf der anliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt; dort bläst der Ventilator (1) die angesaugte Luft durch den Lufterhitzer oder Kühler (2) in den Zuluft- oder Druckkanal (3) und in die Nebenkanäle (4). Die Luft wird durch Druckschlitze (5) auf das zu behandelnde Material (6) geblasen und durch die daneben liegenden Saugdüsen (7) in gleicher Menge abgesaugt und durch die Nebenkanäle (8) und den Saugkanal (9) wieder dem Ventilator zugeführt. Durch das an den Druckkanal angeschlossene Abluftrohr (10) entweicht ein Teil der angereicherten Luft mit soviel
Wasser oder anderen Dämpfen, wie die kreisenden Teilluftströme in der Zeiteinheit aufgenommen haben. Dieses Luftquantum wird durch Zufluss von Frischluft nach dem Saugrohr (11) ersetzt.
Die Vorrichtung wird verwendet beim Trocknen von photographischen Papier- und Bildbändern, von Film, imprägniertem Papier und Geweben, zum Kühlen von Gelatine, zum Abspülen und Konzentrieren von Lösungsmittel - Luftgemischen in Verbindung mit Rückgewinnungsanlagen, z.B. in der Filmfabrikation und in der Kunstlederfabrikation.
Der technische Fortschritt besteht in der Beschleunigung der Trocknungsvorgänge, besonders bei Verwendung erwärmter Luft und durch den dadurch erzielten Raumgewinn, z.B. in der Ersparung von umfangreichen, sälefüllenden Aufhängeapparaten.
Ein weiterer Vorteil liegt in der vollkommen gleichmässigen und schnellen Trocknung beliebig breiter Flächen, die über die ganze Bandbreite den gleichen Trockenbedingungen ausgesetzt sind.
Claims (3)
1.) Bandtrockner zum Trocknen und Kühlen von flächigem Gut, wie Papier, Gewebe, Film, plastischen Massen u.dgl. mit über dem Gutförderweg verteilten, an je einen gemeinsamen Zu- und Abführungskanal für das Trockenmittel angeschlossenen Einblase- und Absaugemündungen, dadurch gekennzeichnet, dass als Mündungen sich über die ganze Bandbreite erstreckende, in einer Ebene direkt über dem Band senkrecht zu seiner Förderrichtung vorgesehene Schlitze abwechselnd angeordnet sind, und dass der Zuführungskanal eine Öffnung zum Ausblasen eines Teilstromes und der Abführungskanal eine Öffnung zum Beimischen neuen Trockenmittels aufweisen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kanäle an ein gemeinsames Gebläse angeschlossen sind.
3.) Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Kanäle ein Heiz- oder Kühlkörper vorgesehen ist.
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