DEP0033992DA - Schuh- und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Schuh- und Verfahren zu seiner Herstellung

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DEP0033992DA
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DE
Germany
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shoe
shoes
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leather
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English (en)
Inventor
Adolf Dassler
Original Assignee
Fa. Adolf Dassler, Herzogenaurach
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Description

BAYERISCHE CREOITBANK, FILIALE NDRNBERG NR. 8932 UND STADTSPARKASSE NQRNBERG NR. 30 940 POSTSCHECK: NORNBERG NR. 3354
ρ 33992 VIl/71a D
Adolf Dassler in Herzogenaura eh.
JL·
Die Herstellung von Schuhen erfolgt im allgemeinen in der
Weise, dass das Oberleder zusammen mit einer Brandsohle auf einen Leisten aufgezwickt und dann mit der Sohle vernäht wird. Dieses, der üblichen Schuhherstellung entnommene Verfahren hat nicht nur den Hachteil einer gewissen Umständlichkeit j sondern es ergibt darüber hinaus einen Schuh,, der durch die Verwendung einer Brandsohle verhältnismääsig schwer und nicht biegsam ist«, Gerade das ist aber bei verschiedenen Schuhen, z„Be bei Sportschuhens Hausschuhen u.dgl., in vielen Fällen auch bei Strassenschuhen erwünscht. Bei Sportschuhen, zeBB insbesondere bei Rennschuhen spielt das G-ewicht eine ausschlaggebende Rolle. Jene G-ewichtsersparnis steigert die Leistung des Läufers. Ein weiterer Nachteil der bisher bekannten Schuhe besteht darin» dass sie sich im Gelenk nicht genügend dem Puss anschmiegen, ein Nachteil, der sich für den Träger des Schuhes in vielen Fällen unangenehm bemerkbar macht ο
Gemäss der Erfindung werden alle Übelstände dadurch ausgeschaltet, dass der Schuh mindestens in seinem Mittel- und
2 Patentanwalt Dr. Wetzet Blatt
Persenteil ohne Brandsohle hergestellt wirde Zur Erreichung dieses Zieles wird auf den Leisten das Oberleder mindestens teilweise ohne Brandsohle auf gezwickt oder in ihn hineingearbeitet* Über den umgelegten Band des Schaftes wird dann die Laufsohle unmittelbar aufgeklebt oder durchgenähtο Dadurch wird ein leichter Schuh gescJaaffen, der sich auch im Gelenk leicht und angenehm an den I1USS des Benutzers anschmiegt und ihn bei Sportschuhen s.B* zu Höchstleistungen befähigt«, Um die Festigkeit des Sciauhes zu erhöhen^ ist es gegebenenfalls von ¥orteils den hinteren Teil der Sohle mit dem Schaft noch zusätzlich durch eine Naht zu verbinden..
Die Laufsohle des Schuhes wird ζγ/eckmässig aus einem weichen Leder, ζβΒβ aus Oberleder, Spaltleder o«dgle hergestellt sodass sich die Sohle dem Puss des Benutzers weitgehend anpassen kanna Auf diese Weise wird ein weiches Auftreten erzielt s An Stelle der Verwendung von Leder für die Laufsohle kann hierfür auch Segeltuch zur Anwendung gelangen, mit dem eine Sohle aus einem weichen Werkstoff, ζβΒβ G-ummis Kunststoff o*dgl«, verbunden sein kann,, eine Ausführungsform, die insbesondere bei der Herstellung von Tennisschuhen ihre Bedeutung hate Da bei Uennsehuhen das Gewicht des Läufers und bei Springerschuhen dasjenige des Springers massgeblich auf der Persenpartie liegt, wird mindestens dieser Teil unter Umständen noch mit einer Einlage aus einem elastischen Werkstoff, wie ihn beispielsweise Schwammgummi oder ein elastischer Kunststoff darstellen, eingelegte
Patentanwalt Dr. Wetzel Blatt 3
In den Figuren ist die Erfindung an dem Beispiel eines Sportschuhes erläutert- Es zeigen?
Figur 1 die Seitenansicht eines Scliuhes geiaäss der Erfindung, Figur 2 eine Draufsicht auf Figur 1,
Figur 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Figur 1 und
Figur 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Figur 1»
Der in den Figuren als Beispiel für die Erfindung darge-. stellte Rennschuh besteht aus dem Vorderteil 1, dem Mitteloder Gelenkteil 29 dem Fersenteil 39 und der Sohle 4° Gemäss der Erfindung wird der aus den Teilen 1,2 und 3 bestehende Schaft des Schuhes auf einen Leisten mit seinem Rand 5 aufgezwickt,, Auf diesen wird dann die Sohle 4 aufgeklebte Der Fersenteil 3 kann gegebenenfalls noch durch die Naht 6 mit der Sohle zusätzlich vernäht sein»
Besteht die Sohle aus Segeltuch, so kann ihre gesamte Länge, wie es der Übersichtlichkeit halber nur im vorderen Teil der Figur 1 angedeutet ist, eine Sohle 7 aus Gummi ο„dgl* aufgenäht, geklebt 9 vulkanisiert oder in anderer Weise befestigt seina Auch im Inneren, insbesondereim Fersenteil 3 kann eine Einlage 8 aus einem weichen Werkstoff, z«Be Schwamm gummi, vorgesehen und am Vorderteil eine Brandsohle 9 eingeklebt seine

Claims (4)

Patentanwalt Dr. Wetzet Blatt BrV2 3 P B 9 Ρ-·30.3.50 Pat entansprüche
1.) Verfahren zur Herstellung von Schuh.en aller Art, insbesondere von Sportschuhen, z.B, Rennschuhen o.dgl«,, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Leisten das Oberleder mindestens teilweise ohne Brandsohle auf gezwickt oder in ihn hineingearbeitet wird, und dass auf den umgelegten Rand des Schaftes die Laufsohle unmittelbar aufgeklebt oder durchgenäht wird*
2e) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der hintere Teil der Sohle mit dem Schaft zusätzlich vernäht wird*
3.) Uach dem Verfahren der Ansprüche 1 und 2 hergestellter Sportschuh, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle aus weichem Leder, ζβΒβ einer Oberledersorte, Spaltleder o.dgl., besteht»
4.) Hach dem Verfahren der Ansprüche 1 und 2 hergestellter Sportschuh, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufsohle aus Segeltuch besteht, mit der gegebenenfalls eine Sohle aus einem weichen Werkstoff, zeB« Gummi, Kunststoff Oedgl«, fest verbunden ist«
5·) Sportschuh nach Anspruch 3 und 4» dadurch gekennzeichnet, dass mindestens über dem Persenteil im Inneren des Schuhes eine elastische Einlage aus einem nachgiebigen Werkstoff, ZoBe Schwammgummi ο« dgl«, vorgesehen ist·
Der Patentanwalts

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